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DFB-Frauen verlieren gegen Frankreich

Von am 25. Oktober 2014 – 16.30 Uhr 53 Kommentare

Schwache Kulisse, schwaches Spiel: Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat das Testspiel in Offenbach gegen Frankreich verloren. Zwar begann die DFB-Elf gut, doch ein Doppelschlag der Französinnen kippte die Partie.

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Vor nur 5 317 Zuschauern unterlag die Auswahl von DFB-Trainerin Silvia Neid mit 0:2 (0:2). Ein Eigentor von Bianca Schmidt (16.) und ein Treffer von Elodie Thomis (19.) besiegelten früh die Niederlage.

Guter Beginn
Die DFB-Elf hatte nach nur 24 Sekunden die erste Chance des Spiels. Nach einem über den rechten Flügel schnell vorgetragenen Angriff flankte Lira Alushi nach innen, Célia Sasic köpfte jedoch über das Tor. Nur kurz darauf verfehlte Dzsenifer Marozsán in der druckvollen Anfangsphase mit ihrem Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp ihr Ziel.

Eigentor durch Schmidt
Doch die Französinnen fanden trotz der frühen Verletzung von Mittelfeldregisseurin Camille Abily schnell in die Partie, bei einem Schuss von Louisa Nécib musste Nadine Angerer erstmals ihr ganzes Können aufbieten (16.). Doch bei der anschließenden Ecke geriet Deutschland in Rückstand, als Amel Majri den Ball nach innen schlug und Bianca Schmidt unter Bedrängnis von Wendie Renard ins eigene Netz köpfte (16.).

Thomis trifft nach Konter
Und nur wenige Minuten später baute Frankreich die Führung aus, als die DFB-Elf bei einem schnellen Konter zu langsam nach hinten rückte und Thomis einen präzisen Pass von Eugénie Le Sommer aufnahm, Angerer umkurvte und ins leere Tor einschob (19.). Und fast wäre Frankreich gar ein dritter Treffer gelungen, doch Angerer parierte erneut gekonnt (25.).

Nur wenige Chancen
Ein Neber von Simone Laudehr, den Frankreichs Torhüterin Sarah Bouhaddi aus der Luft pflückte, war eine der wenigen guten deutschen Chancen (36.). Doch auch die Einwechslungen von Melanie Leupolz, Alex Popp, Pauline Bremer und Josephine Henning brachten keinen Schwung ins DFB-Team, Chancen waren auch in der zweiten Halbzeit Mangelware.

Kathrin Nendrich (re.) im Duell mit der pfeilschnellen Elodie Thomis © Nora Kruse / ff-archiv.de

Kathrin Hendrich (re.) im Duell mit der pfeilschnellen Elodie Thomis © Nora Kruse / ff-archiv.de

Krahn und Popp ohne Glück
Erst in der Schlussphase kam Deutschland noch zu einigen Chancen, doch Annike Krahn per Kopf (70.) und Alex Popp (73.), die übers Tor schoss, brachten den Ball nicht ins Netz, so dass Frankreich am Ende als verdienter Sieger vom Platz ging.

Neid: „Hatten nie Zugriff auf das Spiel“
Silvia Neid meinte nach der Partie: „Wir waren in den Zweikämpfen nicht robust genug und kamen immer zu spät, weil wir keine gute Grundordnung hatte. Wir hatten gegen die technisch starken Spielerinnen nie richtig Zugriff auf das Spiel. Auch im Spiel nach vorne fehlte es unter anderem an der Präzision bei der Ballannahme und Ballmitnahme.“

Šašić: „Wartet noch viel Arbeit auf uns“
Célia Šašić ergänzte: „Wir haben stark angefangen und dann stark nachgelassen. Wir hatten zu wenig Bewegung im Spiel und haben immer die falsche Entscheidung getroffen. Dann ist es gegen eine so starke Mannschaft immer schwer. Wir haben heute gezeigt bekommen, dass noch viel Arbeit auf uns wartet.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

53 Kommentare »

  • Alice sagt:

    Da ist die Deutsche Elf wohl eher überfordert mit clever agierenden Französinnen. Ich bin gespannt auf das Spiel in Schweden… Die Zuschauer bekommen heute nichts geboten, die enttäuschten Gesichter wurden heute oft per Kamera eingefangen… Nicht jedes Spiel kann ein Hit sein, aber das war ungewöhnlich schwach.

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  • holly sagt:

    naja das war ein Testspiel. Ich würde das nicht überbewerten. Hauptsache bis zur WM wissen wir wenn man die N11 zutrauen kann und wem nicht. So kommt dann hoffentlich nicht bei der WM das böse Erwachen. Außerdem bin ich ganz fest davon überzeugt das dort Frankreich wieder rechtzeitig in Schönheit sterben wird 😉

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  • Julia Simic & Anna Blässe gehören in die Nationalmannschaft sagt:

    Wir brauchen Julia Simic, Julia Simic, Julia Simic!!! Auweia, was hat sich Silvia Neid nur erlaubt ohne eine Spielmacherin gegen Frankreich aufzutretten? Auch wenn eine Keßler oder Gößling nicht dabei waren denke ich dass Frankreich in der gleichen Höhe gewinnen würde. Mir war schon von Anfang an klar dass Deutschland verlieren wird und die Französinnen könnte das Spiel sogar 4:0 gewinnen wenn sie wirklich wollten. Sie haben einfache die besseren Voraussetzungen, ihre Kurzpässe sind Weltklasse und mit ihre Mittelfeld Akteure haben sie Deutschland schwindelig ausgespielt.
    Es fehlt wirklich jemand wie Simic die Vorne im zentralen Mittelfeld eine Menge Wirbel macht, gute Chance kreiert und außerdem Stürmerinnen wie Sasic oder Mittag füttert!
    Macht die Frau Neid so weiter und läßt überagende Spielerinnen wie Simic, Blässe und eine Sandra Starke zuhause, dann wird Kanada 2015 sowie Deutschland 2011 enden. Kleine Mannschaften wird man schlagen aber wenn man auf die großen Brocken im Halbfinale oder auch Viertelfinale trifft, wird es böse enden.
    USA & Frankreich sind die derzeit besten Mannschaften der Welt! Brasilien & England darf man Heute auch NICHT MEHR unterschätzen.

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  • balea sagt:

    Hendrich, Bremer und auch mit Abstrichen Behringer zumindest mit dem Bemühen um Agressivität, aber ansonsten, auweia. Derart viele schlechte Ballannahmen und Pässe sieht man selten. Dazu noch ein komplett kopfloses MF. Maroszan mit ein, zwei Schüssen aus unbedrängter Situation – ansonsten würde es heute vielleicht für ein 2. Ligateam gereicht haben.

    Warum Necib in der Auswahl der Weltfussballerinnen steht konnte man heute begutachten. Insgesamt eine völlig souveräne Leistung Frankreichs, die sich nur – wieder einmal – über eine zu geringe Chancenverwertung ärgern dürfen.

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  • never-rest sagt:

    Was für eine ernüchternde Vorstellung der Deutschen N11. Frankreich in allen Belangen deutlich überlegen. Schockierend für mich insbesondere die spielerische Armut bei unserer Mannnschaft: Krasse technische Mängel (z.B. wie Sasic, Schmidt u.a. die Bälle bei der Annahme meterweit vom Fuß wegspringen), im Kopf und den Beinen fast immer zu langsam, lange Verzweifelungspässe irgenwo hin, Hauptsache weg, keine Bindung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen null Kreativität, desahlb auch so gut wie keine heraus gespielte große Torchance. Das tat richtig weh im Vergeleich zu dem modernen FF-Fußball, den Frankreich spielt. Necib war überragend.
    )

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  • enthusio sagt:

    Heute hat unsere Mannschaft eine Lehrstunde erhalten, die sich allerdings dank Nadine Angerer nicht zu einer noch höheren Niederlage entwickelt hat.

    Frankreich war uns in jeder Hinsicht (Ausnahme: Torhüterin) haushoch überlegen, Silvia Neid und Celia Sasic haben dazu in ihrer Kurzanalyse alles Nötige gesagt.
    Selbst ohne Delie, Henry, Tonazzi sowie die verletzt früh ausgewechselte Abily erwies sich Frankreich als beeindruckend eingespieltes, pass- und ballsicheres Team mit einer überragenden Lenkerin Necib. Außerdem hat mir bei Frankreich die pfeilschnelle Thomis gut gefallen, ebenso Majri bei ihren Standards.(Ich glaube übrigens, dass Majri und nicht Necib die Ecke hereingab, die zum Führungstor führte.)

    Deutschland hat eigentlich nur in der kurzen Anfangsphase mit den zwei Torchancen überzeugt, danach gab es im ganzen Spiel nur noch die Halbchancen von Laudehr und Krahn.
    Dafür, dass bis zur Halbzeit eine solch erfahrene Mannschaft (einzige Ausnahme: Hendrich) auf dem Platz stand, war das ein spielerisches Armutszeugnis. Allerdings wurde das Spiel auf deutscher Seite auch nach den vielen Einwechslungen nicht besser.

    Ich kann mich nicht erinnern, wann Deutschland zuletzt von einer so technisch starken Mannschaft wie Frankreich heute dominiert wurde. Auf jeden Fall hat Silvia Neid ausreichend gutes Videomaterial zu Schulungszwecken erhalten. Ich vermute, dass die Videoanalysen nicht allzu kurz ausfallen werden.

    http://tv.dfb.de/video/highlights-deutschland-vs-frankreich/9771/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

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  • speedy75 sagt:

    Das war hoffentlich eine lehrreiche Niederlage für unser Team.

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  • Davimandel sagt:

    Ein schlechtes Spiel heute gegen Frankreich.
    Alles war abwesend.
    Wir müssen ändern für das nächste Spiel.
    Die Spielerinnen müssen ihre kritische Selbst tun.
    Das ist nicht hinnehmbar!
    Ich bin sehr enttäuscht.

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  • Jennifer sagt:

    Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich die deutsche Mannschaft das letzte Mal so schlecht spielen gesehen habe … Angerer und Hendrich kann man vielleicht noch hervorheben, aber sonst war das alles alter langweiliger Kaffee. Bei den Französinnen hat mich dafür Louisa Necib sehr begeistert! 🙂

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  • Michele sagt:

    Auf Framba.de steht ein sehr interessanter Bericht über das Spiel! Auf die frage, mit welchen Spielerinnen sie trotz der Niederlage zufrieden war, antwortete Neid: Behringer und die eingewechselten Leupolz und Henning! Die vielen Wechsel zur Pause waren übrigens nicht geplant, Sie hat auf die Leistungen einiger Spielerinnen reagiert! Da hätte sie noch mehr auswechseln können! Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde das Auftreten einer Marozsan einfach arrogant! Immer will sie einen tollen Pass spielen oder noch ein Übersteiger machen! Das geht aber auf so einem Niveau nicht!
    „Testen gegen die Besten“! Nur, es müssen auch die Besten, die Besten testen!

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  • Liza sagt:

    Klasse Spiel der Französinnen! Kann mich den früheren Kommentaren nur anschließen: Louisa Necib war weltklasse! Was eigtl. auch keine Ueberraschung war. Hoffe, Camille Abily hat sich nicht schwer verletzt und kann sehr bald weitermachen.
    Recht schwaches Spiel der DFB-Elf, mache mir aber keine Sorgen. Denke, dass man am Mittwoch eine deutliche Leistungssteigerung sehen wird.
    Sehr schade, dass nur so wenige Zuschauer im Stadion waren.

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  • Tiberias sagt:

    Man kann in einem Testspiel 0:2 gegen einen sehr starken Gegner verlieren, aber die Art und Weise war kurz vor der Blamage. Ich hatte schon geahnt, dass Bundesneid wechseln wird und man die Wechsel nicht immer versteht, aber ein ganzes Quartett zur Halbzeit ist doch ein Offenbarungseid! Was sollte denn da noch zusammenlaufen?
    Wenn das Spiel gegen Schweden ähnlich läuft, wird es wohl ohne Durchgreifen nicht so weiter gehen. Platz für ein paar Neue! Schlimmer als die „gestandenen“ Spielerinnen (stimmt, viele standen wirklich…) kann es doch nicht werden. Und Pauli, Melly, mit Abstrichen auch Popp und Hendrich haben wenigstens ein paar Akzente gesetzt.
    Viel Arbeit, noch viiiiiel Arbeit…

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  • Altwolf sagt:

    Mich hat dieses Spiel eigentlich nicht überrascht, sondern es hätte mich im Umkehrschluß gewundert, wenn M.Behringer u.D.Maroszan bzw. M.Leupolz Frankreichs MF hätten aus dem Spiel nehmen können. Im Vorbericht war das für mich die spielentscheidende Frage.

    Es sollte doch auch einem jeden klar sein, daß die Qualität des heutigen deutschen MF gegen Necib u.Abily o.Henry ohne enormen kämpferischen Einsatz und mit Unterstützung des gesamten Teams gerade in der Verdichtung der Räume nicht reicht.

    Wenn dieses MF nicht funktioniert, fehlt die Stabilität in der Defensive und die Verbindung nach vorne und der damit nötige Druck auf die Defensive Frankreichs, denn nur dadurch werden die Französinnen zu Fehlern u. Ballverlusten gezwungen.

    Wenn nicht alle in der Offensive und im MF das Pressing in der gegenerischen Hälfte mitmachen gibt man dem Gegner die freien Räume und das Ganze geht nach hinten los.

    Spiele gegen OL u.die Französinnen in der näheren Vergangenheit haben dies doch gezeigt.

    Die fehlende Agressivität und der nicht erkennbare Wille das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen waren die eigentlichen Gründe dieses Spielverlaufes.

    Man kann auf diesem spielerisch-technischen Niveau andererseits auch von den nachrückenden „Talenten“ nicht Leistungen erwarten, die nicht einmal die sogg. „gestandenen“ Spielerinnen auf den Platz bringen.

    Da es derzeit im MF keine wirkliche Alternative zu N.Keßler u.L.Gößling gibt, werden M.Behringer u.M.Leupolz wohl zunächst diese Positionen bekleiden müssen und genau das wird sich dann auch durch die höhere Belastung bei Bayern München auswirken und dort für das ein oder andere Problem sorgen.

    Die Belastungen der N11-Spielerinnen wird durch den dichten Spielplan insbes. noch bei den CL-Spielenden massiv erhöht und auch deshalb gibt es bei WOB die zusätzliche Anstellung e. Reha- und Athletik-Trainerin.

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  • Bluebox sagt:

    Hallo !

    War gestern im Stadion und hab am Abend nochmals das Spiel im Fernsehen angeschaut. Insgesamt war es wirklich nich toll, aber im TV sah es noch schlechter aus als live. Gerade in Halbzeit 2 sah es so aus, als ob Bremer etwas Alarm auf rechts machen würde, in Tv kam das nicht so rüber. Auch M. Leupold gefiel uns gut, war überall und machte vieles richtig – doch auch davon war abends wenig zu sehen.
    Ich denke, das es gestern wirklich nicht die richtige Taktik/Auftellung war. Warum wird kein wirklicher 10er aufgestellt ? Warum spielt Laudehr, die ich wirklich seh schätze, auf Linksaußen, während sie im Verein fast nur noch als IV zum Einsatz kommt ?
    Warum kommt nicht gleich von Anfang an die Bayern doppelsechs zum Einsatz ?
    Das sind nur Ansätze, die man überdenken könnte.
    Als letztes noch ein Punkt zum Thema „Freundschaftsspiele “ Es ist verständlich, dass in dieser Saisonphase sich niemand verletzen will. Vielleicht hat auch der eine oder andere Vereinstrainer etwas zur Vorsicht gemahnt. Am Ende fehlen dann , vielleicht auch unbewusst die letzten 10 %
    Trotzdem würde ich nicht alles so schwarz sehen denn:
    – Deutschland ist eine Turniermannschaft
    – am Ende gewinnen immer die Deutschen
    – das nächste Spiel ist das schwerste……..

    Ciao

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  • wolle sagt:

    Das Ergebnis hat mich nicht wirklich überrascht. Die letzten
    Spiele waren auch nicht besser, nur die Gegner schwächer.
    Frau Neid hat keinen Plan B. Nur ein Spielsystem, immer der gleiche Spielertyp. Frankreich war vor allem geistig immer einen tick schneller und technisch überlegen. Einer Necip macht es einfach Spass zuzuschauen.
    Die Kritik an maro oder alushi kann ich dann auch nur teilweise nachvollziehen. Alleine können die es auch nicht richten. Dabei haben wir ja Typen wie necip. Ich denke da an simic, petzelberger oder Dallmann. Leider haben die alle kein gardemass und passen daher nicht in das Neid Schema.
    Ich kann nur hoffen,dass fr Neid ihre Lehren daraus zieht, glaube da aber nicht wirklich dran. Immer die gleichen Spielerinnen, egal wie es im Verein läuft, egal auf welcher Position. Laudehr im Verein verteidiger, bei Neid Linksaußen. Schmidt in Frankfurt nur auf der Bank, bei Neid stammelf.
    Abschließend kann man nur hoffen, dass Kessler schnell wieder fit wird. Ihre Ruhe und Übersicht habe ich wirklich vermisst.

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  • Michele sagt:

    @wolle

    Alushi und Marozsan können soviel, zeigen aber schon lange, ganz wenig! Bei ihrem Können muss mal viel mehr von ihnen erwarten können! Natürlich können sie es nicht alleine richten, aber sie zeigen ja allgemein sehr wenig in letzer Zeit!
    Was mir auch negativ Aufgefallen ist, ist das Verhalten einiger Spielerinnen nach dem Spiel. Versteht mich bitte nicht falsch! Es muss niemand nach einer Niederlage heulend zusammenbrechen, aber lachend über den Rasen laufen, finde ich in so einer Situation nicht angebracht!
    Gegen Schweden muss eine 100%ige Leistungssteigerung her, sonst gibt es dort auch eine Niederlage! Jetzt hat die BN doch die Chance mal was zu testen! Man darf verlieren, aber bitte nicht mehr so wie gestern!

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  • herr schulze sagt:

    @wolle: Ich freue mich, dass Sylvia Neid sich nicht von der skurrilen Personalpolitik Colin Bells beeindrucken lässt und Laudehr nicht in der Abwehr vergeudet bzw. Bianca Schmidt auf der Bank schmoren lässt. Uns in der N-11 gehen sogar Hendrich UND Schmidt!
    Der schwache deutsche Auftritt ist ganz bestimmt nicht Ausdruck einer Generationenfrage gewesen. Frankreichs Spielerinnen sind keineswegs jünger, sondern technisch besser ausgebildet. (War einst auch bei den Männern so.) Das garantiert nicht immer den Sieg, aber das ansehnlichere Spiel. Im übrigen gab es auch bei den Französinnen einigen Leerlauf, den eine kämpferische deutsche Mannschaft hätte bestrafen können. Gut so, dass im Gegensatz zur letzten Begegnung der beiden Mannschaften in Straßburg jetzt auch das Ergebnis stimmt.

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  • GG sagt:

    Habe das Spiel – zumindest in weiten Teilen – nur am TV verfolgt. Stimme aber den Darstellungen in den vorherigen Kommentaren zu. In der Analyse schließe ich mich weitestgehend @altwolf an.
    Mein Eindruck bei der Startaufstellung: „Silvia Neid Wunschteam“. Aktuelle und gem. Vorsaison 1. FFC-Spielerinnen hoch und runter (Hendrich, Schmidt, Marozsan, Laudehr, Sasic / Peter, Alushi, Behringer), dazu ihre besonderen „Lieblinge“ Angerer und Krahn sowie Anja Mittag.
    Mein Fazit: Grandios gescheitert ! Und Beleg dafür, dass diese Gewichtung nicht passt sowie das kongeniale WOB-Duo Goeßling/Keßler vor der Abwehr nicht zu ersetzen ist. Leider habe ich wenig Hoffnung, dass SN die unvermeidlichen Lehren zieht.
    Und im Speziellen habe ich mich über K. Hendrich geärgert. Das arme Mädchen, Linksverteidigerin ! Im Verein zuletzt als RV ordentlich gespielt, meines Wissens nach bei Bayer L. in der IV agiert – und jetzt diese Position. Zugegeben, sie ist ihren Aufgaben überdurchschnittlich gut nachgekommen; aber dieses Hin- und Hergeschiebe halte ich nicht für zielführend. Habe ich die Spielsituation vor dem 0:2 richtig vor Augen, dass Babett Peter beim Pass in die Spitze auf Thomis auf Abseits gespielt hat, welches jedoch von K. Hendrich aufgehoben wurde ?

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  • Beobachter sagt:

    Nur kurz zur Zuschauerzahl. Wie sollen mehr Fußballfans kommen, wenn am selben Nachmittag in der Region ein Heimspiel von Eintracht Frankfurt stattfindet? Dann kommen aus der Region auch nur die vom „harten Kern“, da ist die Zahl noch nicht mal die schlechteste.

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  • Engel sagt:

    Das Spiel hat mich an Freiburg – Essen erinnert , da hatte der Essener Trainer das gleiche System gespielt wie die Franzosen.
    Pressing schon in der gegnerischen Hälfte, schnelle Aussen und immer den Gegner doppeln. Und wenn dann das Mf auch nicht nach hinten arbeitet und immer auf einer Linie steht , fällt dieses dann Mangels Anspielbarkeit aus.
    Der moderne Ff (wie auch der Mf) wird nicht mit Hacke und Spitze gespielt, wie bei Maro oder Däbritz zu sehen, sonder mit direktem schnellen Passspiel.
    Wie man das bei Frankreich und Essen sehen konnte.
    Vielleicht sollte Frau Neid ( Sehrig) mal mit Herrn Hoegner einen Kaffee trinken.

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  • flitzer sagt:

    @GG
    Ich kann das Hin und Hergeschiebe auch nicht verstehen. Aber S.Neid hat halt ihre Lieblingsspielerinnen und die müssen, egal auf welcher Position, halt auf dem Spielfeld verteilt werden 😉
    Kein Wunder das es auf dem Feld nicht funktioniert, wenn Spielerinnen auf Positionen spielen müssen, die nicht ihre eigenen sind. da kann man ihnen keinen Vorwurf machen wenn es nicht perfekt ist.
    wir haben z.B. sehr gut ausgebildete Außenverteidigerinnen in der Bundesliga, aber die werden halt vom DFB nicht berücksichtigt 🙁
    Aber es sind ja noch ein paar Monate Zeit und vielleicht wird Fr. Neid es selbst noch merken das es so nicht funktioniert und mal über ihren schatten springen…..

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  • jochen-or sagt:

    Die Französinnen waren mutmaßlich schon zur WM 2011 besser besetzt als wir und da kommen aus der U-20 jetzt mit Toletti und Mbock Bathy noch 2 mit großer Zukunft hinzu.

    Sie sind spielerisch schon lange die Besten in Europa und womöglich auch in der Welt.

    Der Mannschaft scheint allein das sog. „Siegergen“ zu fehlen. (s. Olympische Spiele, EM, U-20 WM, wo man jeweils als bessere Elf verloren hat.)
    Auch mit Keßler, Gößling, Maier und Lotzen dürfte die spielerische Qualität der Französinnen höher einzuschätzen sein.
    Da kann unsere 11 nur auf die bessere mentale und kämpferische Stärke hoffen.
    Das gestrige konsequente Pressing der Französinnen zeigt bei diesen Fortschritte im kämpferischen Bereich .

    Daher ist die Niederlage auch nicht überraschend.

    Maroszan in der derzeitigen Verfassung gehört (leider) nicht in die N11 – zumindest nicht gegen gleichwertige Mannschaften.

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  • Miss Marple sagt:

    Scheinbar haben wir immer dann Probleme, wenn wir sofort gestört werden und nicht viel Zeit bei Ballanahme und -abgabe haben. Das zeigt sich seit Jahren insbesondere in den Spielen gegen die USA als auch gegen Schweden bei der EM (trotz 1:0 Sieg) und jetzt in dem Spiel gegen Frankreich.

    Was mir mittel-längerfristig ebenfalls Sorge macht, ist die Tatsache, dass wir auf dem Nationalmannschafts-Niveau meiner Meinung nach auch ein kleines Nachwuchsproblem haben. Seit der WM 2011 spielen wir nahezu mit einer ähnlichen Mannschaft. Leupolz und Bremer sind für mich auf einem guten Weg, ich hoffe, dass auch Lotzen wieder „ran“ kommt und auch einmal eine längere Zeit von Verletzungen verschont bleibt. Bei Hendrich und Däbritz habe ich schon Zweifel, ob sie hohes internationales Niveau erreichen werden. Angesichts der Zunahme an fussballspielenden Mädchen und einer „scheinbaren !“ Leistungssteigerungen durch die Juniorinnen Bundesliga, stimmt mich das nachdenklich (Juniorinnen Titel garantieren noch keine Spielerinnen, die in der Nationalmmannschaft prägend sein werden)

    Ich sehe Simone Laudehr auf der Außenverteidiger Position. Dort hatten wir die letzen Jahre immer Probleme und Frau Laudehr erscheint mir aufgrund ihrer Schnelligkeit, Ausdauer und Kampfgeist sehr geeignet für diese Position (Herr Bell ein + für die Idee SL auf AV zu stellen und ein – für den Wechsel nach innen).

    Melanie Behringer wird zwar (zu Recht) aufgrund Ihres Kampfgeistes gestern gelobt, erscheint mir aber aufgrund der fehlenden „Spritzigkeit“ und insebsondere aufgrund der Tatsache, dass sie m.M. viel zu viele Fehlpässe spielt nicht mehr geeignet im Mittelfeld auf aller höchstem Niveau zu spielen.

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  • never-rest sagt:

    Eigentlich ist das Thema mit SN eigenwilligen, nicht immer leistungsgerechten bzw. nachvollziehbaren Aufstellungen ja nicht neu. Schwerwiegender für mich ist aber, dass SN keine moderne Spielidee vom FF hat oder ihn in der N11 nicht umsetzen kann. Schnelles und sicheres Passspiel mit viel Ballbesitz und blitzschnellen Umschalten in die Spitze bevorzugt über die Aussen würde mir vorschweben. Die N11 Spielerinnen müssten dann aber auch konsequent nach diesen Kriterien ausgewählt werden und möglichst postionsgetreu eingesetzt werden. Eiinige der aktuellen StammSpielerinnen erfüllen m.E. diese Voraussetzungen nicht (mehr). SN legt viel zu viel Wert auf Erfahrung und Athletk, statt auf Schnelligkeit und Technik.

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  • enthusio sagt:

    Hier einige sehr interessante Infos über den Frauenfußball in Frankreich:

    Und hier der aktuelle Kader der Nationalmannschaft:

    http://www.fff.fr/equipes-de-france/2/feminine-a/derniere-selection

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  • Jan sagt:

    Tja, woran lag’s? Alles Zutreffende bitte ankreuzen:

    A) zu wenig Zuschauer

    Ä) keine LaOla im Stadion

    […]

    D) Bianca Schmidt erwartete den Eckstoß vorm verkehrten Tor.

    E) Frankreich hat ausnahmsweise mal einen richtig guten Tag erwischt.

    F) Deutschland hat ausnahmsweise einen rabenschwarzen Tag erwischt.

    G) Die dt. Spielerinnen waren nicht ganz bei der Sache, da sie die Herren-BL verpassen.

    H) Silvia Neid trug passend ein graues Outfit.

    I) Nadine Keßler hat auf dem Platz nicht mitgespielt.

    J) Die dt. Spielerinnen auf dem Platz haben beinahe mitgespielt.

    K) Frankreich war eigtl. nur unwesentlich besser auf Deutschland eingestellt als umgekehrt.

    L) Frankreich war wesentlich besser auf Deutschland eingestellt als umgekehrt.

    M) Deutschland hat keinen Plan, starken Gegnern wie Frankreich beizukommen.

    N) Deutschland hat nicht den Hauch einer Ahnung, starken Gegnern wie Frankreich beizukommen.

    […]

    Ö) Um den […] WM-Sieg nicht zu gefährden, gilt es, WM-Mitfavoritinnen in Sicherheit zu wiegen – in Freundschaftsspielen, beim Algarve-Cup 2015, und in der Coca$-FIFA€-Cola$-Weltrangliste.

    P) Silvia Neid wollte auch unbedingt Jogi Löws originelle Oktober-Taktik ausprobieren.

    Q) Die dt. Spielerinnen wirkten mitunter vllt. etwas hilflos.

    R) Die dt. Spielerinnen wirkten absolut hilflos.

    S) Frankreich hatte stets 11 zu viel auf dem Platz.

    ß) Frankreich kann nicht mehr besser spielen.

    T) Deutschland kann nicht besser spielen.

    U) Die frz. Spielerinnen standen zufällig immer zu nah an den dt. Spielerinnen.

    Ü) Die dt. Spielerinnen standen zufällig immer zu weit weg von den frz. Spielerinnen.

    V) Deutschland braucht kein Mittel gegen starke Gegnerinnen.

    W) Deutschland ist generell unfähig, ein Mittel gegen starke Gegnerinnen zu finden.

    X) Deutschland beherrscht überhaupt kein Mittel gegen starke Gegnerinnen, geschweige denn kennt es eines.

    Y) Um ihre Autorität zu festigen, wollte die Bundestrainerin mit einer abwegigen Strategie absichtlich mal eine Lektion in die Unfähigkeit der N11 erteilen.

    […]

    😉

    Die Schwedinnen zittern bestimmt schon.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • balea sagt:

    Gestern habe ich noch die zweite HZ von Kanada – Japan (0:3) in einem Livestream gesehen. Nachdem die Japanerinnen während des Algarve Cups doch sehr schwach waren, haben sie gestern stark verbessert gespielt. Insbesondere was Ballsicherheit, technische Fähigkeiten, Dominanz im MF sowie Spritzigkeit und Kreativität im Angriff angeht, sollten sich die Deutschen das mal anschauen. Von den Kanadierinnen könnten sie sich einige Scheiben an Willen, Agressivität und Kampfgeist abschneiden. In jedem Fall war es ein attraktiveres Spiel als D – FR, schon auch allein deswegen, weil es ein offener Schlagabtausch war. Der Sieg in der Höhe geht wohl in Ordnung – aber die Kanadierinnen konnten trotzdem doch mit einem erhobenem Kopf vom Platz gehen.
    Die beiden spielen am 28.10. noch einmal gegeneinander.

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  • balea sagt:

    Das war der Livestream – Link (keine Garantie, dass dort auch das nächste Spiel gezeigt wird!):
    http://www.ustream.tv/channel/speak13slow
    Zwischendurch gabs Werbeclips…

    Das Spiel wird aber erst um 19 Uhr local time in Vancouver angepfiffen – also irgendwann in der Nacht deutsche Zeit.

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  • Isi sagt:

    Wir waren gestern nachmittag auch im Stadion. Die wenigen Besucher liegen sicherlich zum einen an dem parallel laufenden BuLi-Spiel der Eintracht als auch an dem Zeitpunkt – mitten in den Herbstferien. So waren viele Familien sicher auch im Urlaub unterwegs.
    Im Stadion fiel Mel Behringer positiv auf, die immer wieder anspielbereit war und versuchte,den Ball zu verteilen. Schwach waren generell die Ballannahmen und Pässe, technisch ganz schwach gestern Schmidti. Wenn unsere Mädels in Strafraumnähe kamen, wurden die Räume so eng, dass meist der Ball verloren war. Auf der Gegenseite gingen unsere Spielerinnen zu dritt auf die Ballführende, die immer noch den Ball behaupten und sicher weiterspielen konnte. Bei den Französinnen in der Abwehr auffällig war Georges, an der unsere Mädels , insb. A. Mittag, nicht vorbeikamen. In der 2. Halbzeit fiel K. Hendrich mit geschicktem Zweikampfverhalten und mutigeren Vorstössen auf. Letztendlich hatten sich alle Zuschauer mehr versprochen.

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  • waiiy sagt:

    Eigentlich ist alles gesagt worden. Aber gleich zu Anfang hat mich folgendes gewundert:

    4 Legionärinnen (davon 2 ehemalige Frankfurterinnen)
    5 Frankfurterinnen
    1 Wolfsburgerin (ehemalige Frankfurterin)
    1 Bayerin (ehemalige Frankfurtin)

    Das heißt, es waren nur 2 Spielerinnen von den aktuell die Liga dominierenden Teams dabei. Heraus kam ein Spiel wie vom FFC Frankfurt, wenn sie unter Druck geraten. Es war also alles so, wie es mit der Aufstellung zu erwarten war.

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  • dummkopf sagt:

    Fällt es nicht auf, dass hier hauptsächlich (oder fast ausschliesslich sogar) diejenigen „dabei“ sind, die wirklich am Frauenfussball interessiert sind?
    Während man von denjenigen, die weniger am Sport interessiert, sondern hauptsächlich deshalb „Fans“ sind, weil sie einen Grund zum Stolz sein brauchen, nahezu überhaupt niemanden wahrnimmt.
    Na gut, es gibt diesmal nicht so sehr viel, um darauf stolz zu sein, sicher auch daher eine gewisse Zurückhaltung.
    Und wenn man an interessantem Frauen-Fussball – und den gab es zweifelsohne MEHR als bei ALLEN Quali-Spielen – weniger Interesse hat, …
    sondern einfach nur alles toll findet (inklusive Spielerinnen, Trainer etc.), wenn man egal gegen wen gewinnt, und alles mies war, wenn man verliert …
    (und dann natürlich auch nicht wahrnehmen will, ob wir so gut, oder die anderen so schlecht, oder umgekehrt …)

    Das sollte sich die „echten“ FF-Fans eben einfach merken.

    Natürlich braucht der Fussball auch solche Fans und diese sind willkommen und wichtig. Aber deren Interessenlage kann dadurch manchmal denen der Sportinteressierten widersprechen, vor allem was gezielte langfristige Aufbauarbeit anbelangt.
    Während die einen es toll finden, in 12 Quali-Spielen 80 Tore zu schiessen, hätten die anderen gerne den Schwerpunkt gesetzt, dass da schon eine Mannschaft weiterentwickelt wird, zum Beispiel.

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  • dummkopf sagt:

    Bei FRA haben natürlich im wesentlichen OL-Spielerinnen gespielt. 6 im Feld, 3x PSG, 1x Juvisy, glaube ich.
    Nur, dass alle Nicht-OLlerinnen alle schon von OL für nicht gut genug empfunden wurden, und daher OL stärkere verpflichtet hat, im Vergleich zu gestern sogar noch Henry dazukommt, plus Schelin, Hegerberg, Dickenmann, Kumagai:

    = OL ist um einiges besser!

    Nun haben wir in den letzten beiden Jahren gesehen, dass die dt. Topclubs sich vor OL nicht zu verstecken brauchen, in etwa gleich stark sind, wenn nicht stärker.

    Eine rein logische Formel sagt damit, dass wenn man aus den dt. Topclubs per Zufallsgenerator 11 Spielerinnen auswählt, eine Mannschaft herauskommen wird, die in etwa auch so gut ist wie OL, und damit folglich besser sein sollte, als die französische Nationalelf.

    Wenn also irgendwie 11 Spielerinnen auswählt werden, die nicht einmal so gut sind, dann wäre es logischerweise besser gewesen, man hätte den Zufallsgenerator auswählen lassen, bzw der Zufallsgenerator würde wahrscheinlich eine bessere Elf auswählen.

    Diese Betrachtung ist im Gegensatz zu mancher „schräg interpretierten“ Statistik meines Freundes statistiker logisch absolut eindeutig und richtig.

    Schlussfolgerungen daraus freilich bleiben jedem individuell und subjektiv überlassen.

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  • dummkopf sagt:

    Das mit dem unsortierten Naturfussball wie ihn die Jungs auf dem Bolzplatz früher gespielt haben, war mir ursprünglich aus einer Laune heraus gerade so in den Sinn gekommen.
    Ich muss das nun aber doch in meinen festen Wortschatz aufnehmen, da es durchaus gut die Schwierigkeiten beschreibt, mit welcher die deutsche N11 seit Jahren versucht, eine einfache Grundordnung in ihr Spielsystem zu bringen.
    Bitte nichts gegen die Jungs (oder auch Mädels), die früher auf dem Bolzplatz gespielt haben!

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  • adipreissler sagt:

    Welche Bayerin sollte denn noch in der deutschen Nationalmannschaft spielen?

    Schroffenegger?
    Zinsberger?
    Korpela?
    Lewandowski?
    Abbe?
    Berge?
    Wenninger?
    Manieri?
    Brooks?
    Bürki?
    Schnaderbeck?
    Feiersinger?
    Miedema?
    Iwabuchi?
    Stengel?

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  • Karl sagt:

    @dummkopf: Deinen Beitrag von 26. Oktober 2014 um 21.15 Uhr find ich Klasse!
    insbesondere „Nun haben wir in den letzten beiden Jahren gesehen, dass die dt. Topclubs sich vor OL nicht zu verstecken brauchen, in etwa gleich stark sind, wenn nicht stärker.“
    Hierzu moechte ich anmerken dass die beiden deutschen Topclubs gegen Lyon aber auch eine gehoerige Portion Glueck brauchten um zu siegen , falls ich mich da recht erinnere.
    Und daraus abgeleitet „Eine rein logische Formel sagt damit, dass wenn man aus den dt. Topclubs per Zufallsgenerator 11 Spielerinnen auswählt, eine Mannschaft herauskommen wird, die in etwa auch so gut ist wie OL, und damit folglich besser sein sollte, als die französische Nationalelf. “

    Ungluecklicherweise waeren bei der zufaellig generierten Mannschaft aber einige dabei die fuer die deutsche Nationalmannschaft nicht spielberechtigt waeren. Wie auch inmmer, auch diese Mannschaft brauechte dann eine Menge Glueck um Frankreich zu schlagen weil die deutschen Spitzenmannschaften die OL schlugen ja auch eine Menge Glueck hatten. Insgesamt gesehen hast du schon recht, aber den Gluecksfaktor darf man nicht ausser acht lassen 🙂

    Ansonsten stimme ich Altwolf und waiiy zu. Die beiden haben die Situation (SNAFU) exakt beschrieben und die richtigen Schluesse daraus gezogen 🙂

    Und die Punkte die Jan aufgefuehrt hat kann man eigentlich alle ankreuzen, am besten gefaellt mir
    „Ö) Um den […] WM-Sieg nicht zu gefährden, gilt es, WM-Mitfavoritinnen in Sicherheit zu wiegen – in Freundschaftsspielen, beim Algarve-Cup 2015, und in der Coca$-FIFA€-Cola$-Weltrangliste.“
    Jedenfalls kann man nur hoffen dass es Ö ist 🙂

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  • FFFan sagt:

    @ Beobachter:
    „Wie sollen mehr Fußballfans kommen, wenn am selben Nachmittag in der Region ein Heimspiel von Eintracht Frankfurt stattfindet?“

    Ist Offenbach für Frankfurter nicht sowieso ein „verbotener Ort“? 😉

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  • tpfn sagt:

    @dummkopf
    amüsant, aber leider geht deine rein logische Formel nicht auf, da sich der prozentuale Anteil ausländischer Nationalitäten deiner angesprochenen Topclubs natürlich auch in dieser per Zufallsgenerator gewählten 11 widerspiegeln würde. Unter deutscher Flagge könnte diese 11 leider nicht gegen stark OL lastige Französinnen den erfolgversprechenden „Kick“ geben.

    Aber warum die Bundeslöwin das erfolgreiche Konzept der deutschen Topclubs gegen OL zu ignorieren scheint ist mir schleierhaft. Wenn man alle Fakten zusammen nimmt (Spielerinnen spielen nicht auf ihren vertrauten Positionen usw.) könnte man meinen die Vereins-Ebene interessiert hier überhaupt nicht.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.

    Ich möchte deine verklausulierte „Kritik“ am Spiel und an der Bundestrainerin um einige Anmerkungen ergänzen. ich teile allerdings auch deine Intention.

    Frankreich spielt schon in den letzten 2-3 Jahren ein System, was wir heute als „zeitgerecht“ ansehen,da sie gestandene Spielerinnen haben,die das MF beherrschen, eine stabile Defensive und sehr schnelle Außenspielerinnen haben, so daß sie mit ihren technischen Fertigkeiten aus der dominierenden Ballbesitzphase auch in ein schnelles Umschaltspiel übergehen können, sobald sich die Räume bieten.

    Genau das haben wir in der N11 derzeit nicht, da SN noch das System des 1.FFC spielt und entsprechend auch diese Spielerinnen bevorzugt. Dadurch fehlt es auch an der Abstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen.

    Die, die dazu kommen, spielen ein anderes System (TP u.WOB), was charakterisiert wird durch schnell über die Außen nach vorn getragene Offensivaktionen.

    P.Bremer u. sogar S.Laudehr könnten z.B. diese Außen sein, jedoch braucht man dazu ein technisch u.laufstarkes MF, was derzeit nicht vorhanden ist.

    M.Leupolz könnte in 2-3 Jahren dahineinwachsen, wenn sie denn auf hohem Niveau zumindest bei Bayern dort auch spielen und dort in einem ähnlichen System spielen kann.

    D.Maroszan fehlt die Laufbereitschaft u. Schnelligkeit, während C.Sasic nicht die technischen Fertigkeiten hat, die z.B. Spieler(innen) wie C.Hansen oder b.d. Männern e.K.de Brune haben.

    Ob L.Aliushi nochmals in ihre Potsdam-Form kommt ist doch sehr fraglich,denn diese ganzen Wechsel haben ihr die ganze Inspiration und den Biss genommen.

    In der Defensive sind ebenfalls Spielerinnen gefragt, die technisch so weit sind, daß sie ein Spiel auch unter Druck eröffnen können und auch dabei robust genug sind sich durchzusetzen. Für mich eigentlich nur B.Peter , S.Bartusiak u.mit Abstrichen J.Henning dazu befähigt.

    Über die Außenpositionen rechts L.Meier u.L.Wensing, links V.Faißt u.L.Meier, wenn sie ihre Form wieder bekommt.

    Es muß ein Umbruch erfolgen, der Spielerinnen heranführt, die dafür auch geeignet sind und solche Positionen auch in ihren Heimatclubs spielen.

    Mit geht es hierbei allein um den FF und was wir derzeit auf dem Platz sehen und nicht darum einzelne Spielerinnen zu beurteilen – gute Fußballerinnen sind sie alle.

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  • Detlef sagt:

    Ich weiß gar nicht was ihr alle habt, in diesem Spielstil hat sich die DFB-Truppe zum EM-Titel gegurkt!!! 😉
    Was lief denn da besser, außer das die Gegner für uns gespielt haben???

    Okay, damals waren die jungen Wilden schuld, dass es nicht so richtig rund lief!!!
    Zumindest war von überall her zu hören, dass es an der Unerfahrenheit der jungen Mannschaft lag!!!

    Und jetzt sind die Topspielerinnen fast alle wieder da, und das Gegurke geht gerade so weiter!!!

    Wer konnte denn auch ahnen, dass die Französinnen plötzlich das Tor treffen, und dann auch noch ausgerechnet Chancentod Thomis!!! 😉
    Wenn das bei denen zur Gewohnheit wird, reicht so ein Rumgegurke eben nicht mehr aus!!!

    WM wird man damit sowieso nicht, aber dann reicht es zukünftig nicht mal mehr zum EM-Titel!!!

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  • Jan sagt:

    So langsam dämmert‘s auch mir: Bernd Schröder setzt auf Ausländerinnen, da er die evtl. zu geringe Berücksichtigung seiner Schützlinge zur N11 seitens der Bundestrainerin leid ist. Diesen Wink aus Potsdam haben auch die Bayern verstanden.

    Dabei ist Silvia Neid eigtl. kein großer Vorwurf zu machen. Denn als Trainerin vom alten Schlag mag sie vllt. nur Spielerinnen beurteilen, die sie höchstpersönlich in BL-Spielen sieht, sich also ein eigenes Urteil bildet und somit nicht auf Meinungen Anderer beruft, wie leider heute z.B. so oft in der Politik üblich. Darum hier ein Spenden-Aufruf, damit der arme kleine DFB Silvia Neid doch bitte ein paar mehr Dienstreisen zu BL-Spielen außerhalb Frankfurts bewilligen möge! 😉

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  • GG sagt:

    @Jan
    Es ist wohl in allerletzter Linie eine Frage des Geldes: Wenn SN bei Wolfgang Niersbach anfragt, wird er ihr mit Sicherheit den nötigen Etat bereitstellen – wenn dieser nicht sogar bereits vorhanden ist.
    Aber Reisen in die Provinzen Wolfsburg und Potsdam, oder sonstwohin ?
    Vielleicht gelingen ja Bayer Leverkusen und Torres Calcio in Bälde vermeintliche „Überraschungen“ ?

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  • FFFan sagt:

    @ Altwolf:
    „Genau das haben wir in der N11 derzeit nicht, da SN noch das System des 1.FFC spielt…“

    –> …wobei dieser 1.FFC mittlerweile ein anderes System spielt!

    „…während C.Sasic nicht die technischen Fertigkeiten hat, die z.B. Spieler(innen) wie C.Hansen oder b.d. Männern e.K.de Brune haben.“

    –> Von der Position und taktischen ‚Rolle‘ her wären Hansen/de Bruyne aber doch eher mit Anja Mittag zu vergleichen, und diese hat sehr wohl die erforderlichen technischen Fertigkeiten!

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  • holly sagt:

    @ Jan, die BT und ihre Gefolgschaft besuchen schon genug BL Spiele um die Spielerinnen zu beobachten. Daran liegt es nicht

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  • Zaunreiter sagt:

    Also mich freuts, dass Frankreich gewonnen hat. Bergeroo hat ihnen noch Effizienz dazugegeben, obwohl mir das schöne Spiel des Herrn Bini besser gefallen hat. Das hat letztendlich aber nur für verweinte Gesichter gesorgt.
    Und es freut mich auch, weil die Neid-Lieblinge mal so wieder auf den Deckel bekommen haben.

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  • noworever sagt:

    @FFFan
    Schön, dass solch rare, vereinsbrillenlose Sichtweisen, wie die deinen hier noch auftauchen.
    Eine solche Art von Loyalität (zu sich selbst) ist doch immer wieder erfrischend.

    @Altwolf
    Darf ich fragen, welche Spiele das waren, bei denen du gesehen hast, dass Fishlock, Maroszan & Boquete nicht in der Lage sind die „Abstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen“ herzustellen?

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  • dummkopf sagt:

    nene, das mit dem Zufallsgenerator funktioniert logisch auch einwandfrei, wenn man natürlich nur die für die deutsche Mannschaft Startberechtigten nimmt. Würde nur dann nicht passen, wenn die Ausländerinnen so gut wären, dass sie die Hauptursache für die starkern Vereinsmannschaften sind, und die deutschen Spielerinnen durchschnittlich die Schwächeren. Das ist aber natürlich nicht so.

    Noch interessanter wird es anders herum.

    Vergleichen wir mal die Trainersituation in FRA und GER.

    Der „arme“ französische N11 Trainer kann als „Ausgangspunkt“ OL nehmen, muss aber die starken Ausländerinnen ersetzen durch andere Französinnen ersetzen, was zu einem deutlichen Qualitätsverlust führt.

    Der deutsche Trainer dagegen kann das etwa gleich starke Wob als Ausgangspunkt nehmen, und gemessen am letzten Jahr muss „nur“ Fischer und Müller durch andere deutsche ersetzen. Das muss sicher im Unterschied dazu NICHT zu einem solchen Qualitätsverlust führen.

    Da wird es der arme franz. Trainer also wohl schwer haben, eine gleich gute N11 zusammenzubekommen?

    Aber es kommt für ihn ja noch schlimmer: Der dt Trainer kann ja sogar auch noch weitere Verbesserungen vornehmen, indem er darüberhinaus sogar noch weitere einzelne Spielerinnen durch bessere ersetzt.
    Wie toll muss die Mannschaft da erst sein, wenn der dt. Trainer meint, sogar auf praktisch nahezu ALLEN POSITIONEN bessere Spielerinnen als Wolfsburg aufbieten zu können.

    Da muss man nun doch OL, oder erst Recht der franz N11 ganz klar überlegen sein.
    Tja,
    wenn das aber nun anscheinend nicht so ist, da scheint irgendwo wohl etwas schiefzulaufen.

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  • Altwolf sagt:

    @noworever.

    Es ging bei meiner Beobachtung um die N11, nicht um das derzeitge Ensemble des 1.FFC.

    @FFan.

    Ich habe mich dabei auf die vorangegangenen Spielzeiten beziehen wollen, da es dort auch entsprechend viele 1.FFC-Spielerinnen gab und die wichtigen Positionen innehatten.

    Ich wollte bezüglich C.Sasic sagen, daß sie andere Tugenden hat, als nun gerade balltechnische Fähigkeiten. Da habe ich z.B. gegenüber den Französinnen doch Unterschiede gesehen.

    Ich hoffe einfavh darauf, daß unsere Spielerinnen da etwas zulegen, nachdem offenbar andere Länder-Teams an Athletik u. läufeischem Einsatz zugelegt haben.

    Es war nicht beabsichtigt auf die einzelnen FF-Clubs einzughen, sondern ur um die Spielerinnen der N11 unddes praktizierten Spielsystems.

    SN hatte jahrelang damit auch Erfolg, aber ich denke es muß in den nächsten 1-2 Jahen dort ein Sinneswandel einsetzen, sonst hinken wir schnell hinterher.

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  • karl sagt:

    Nein, das funktioniert logisch eben nicht. Wenn man davon ausgeht dass Wolfsburg mit Fischer, Kessler und Goessling fast so gut ist wie OL, dann muss man auch sehen dass Wolfsburg ohne diese drei eine ziemlich durchschnittliche Bundesligamannschaft ist und eindeutig schlechter ist als OL (auch ohne auslaendische Spielerinnen). Goessling und Kessler standen nicht zur Verfuegung, Fischer aus anderen Gruenden auch nicht. Wenn man nun bei Turbine Anonma und Nagasato und Waelti abzieht bleibt auch nicht mehr viel uebrig. Wuerde man aus den verbleibenden Spielerinnen dann eine Nationalmannschaft zusammensetzen wuerde die gegen Frankreich allenfalls mal in der WM – oder EM Quali zweistellig verlieren , denn fuer ein Freundschaftsspiel gegen Frankreich waere sie sicher nicht qualifiziert genug , da wuerde sich Frankreich sicher staerkere Sparringspartner suchen 🙂

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  • never-rest sagt:

    Vor der WM wird kein Umbruch in der N11 mehr kommen. SN wird ihre vertrauten Spielerinnen aufbieten. Wenn Keßler, Goeßling und L. Maier wieder dabei sind, wird die Qualität hoffentlich ausreichen, um wenigstens das Halbfinale in Kanada zu erreichen.

    Nach der WM werden aber wohl einige Altvorderen sich aus der N11 verabschieden wie Angerer, Krahn, Bartusiak, Alushi etc. Ein/e neue/r Bundestrainer/in wäre auch nicht schlecht, um neuen Schwung in die N11 zu bringen und das etwas angestaubte Spiel der Deutschen Mannschaft zu modernisieren.

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  • Jan sagt:

    [ @GG, holly + Alle:
    Bitte meine Beiträge nicht allzu ernst nehmen; z.B. konkret bzgl. Fr. Neids Dienstreisen. 😉
    Auch war „[…]“ bei B), C), O), tlw. Ö) u. Z) polit. u. pietätisch etwas unkorrekt. ]

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  • Altwolf sagt:

    @Karl.

    Wenn du bei OL Necib u.Abily u. Henry herausnimmst, was ist da noch so überragend im Vergleich zu WOB u. Turbine ?

    Auch bei denen steht und fällt die Klasse mit diesen MF-Spielerinnen.

    Nur Frankreich hat den Vorteil, daß sie in der N11 praktisch genauso wie OL spielen und das war auch das „Plus“ der früheren Jahre mit der D-N11 und dem 1.FFC.

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  • enthusio sagt:

    @ Altwolf:

    „Wenn du bei OL Necib u.Abily u. Henry herausnimmst, was ist da noch so überragend im Vergleich zu WOB u. Turbine ?“

    Unter dem Eindruck des vergangenen Länderspiels, wo Henry gar nicht und Abily nur wenige Minuten gespielt hat, könnte ich dieser Aussage nicht zustimmen.

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  • Karl sagt:

    @Altwolf: Da hast du natuerlich Recht. Wenn man die drei Hauptakteure aus deren Mittelfeld rausnimmt siehts auch da geringfuegig schlechter aus, aber die waren am Samstag ja da (zumindest 2 davon) und in bester Spiellaune.

    Ob das Mittelfeld der deutschen Nationalmannschaft jemals so FFC lastig war bezweifle ich allerdings. Das wurde zwar von 2003 bis 2008 von Renate Lingor dominiert , die hatte
    aber immer Mitstreiter oder Lehrlinge aus anderen Vereinen neben sich
    (Okoyino da Mbabi, Laudehr z.B.). Danach gabs mit Laudehr,Bresonik und Kulig und anderen eine Menge Mittelfeldspielerinnen die zumindest damals alle nicht beim FFC spielten. Davor waren da Wiegmann, MVT, Meinert, Neid (auch alle nicht beim FFC).

    Ob das mit den Spielsystemen so entscheident ist weis ich nicht. Der Vorteil des festen Systems
    ist wohl dass alle seit den U- Mannschaften das System kennen. Nachteil scheint zu sein dass
    die Bundesligamannschaften andere Systeme haben. Eigentlich muesste man idealerweise das
    System nach den zur Verfuegung stehenden Spielerinnen auswaehlen. Das waere aber sicher sehr aufwendig und wenn man das fuer jedes Spiel aendern oder dem Gegner anpassen muesste wuerde das eine Menge Vorbereitungszeit erfordern.

    Wie auch immer , vielleicht haben die deutschen Spielerinnen Frankreich einfach viel
    zu ernst genommen und vor dem Spiel zur Einstimmung noch ein paar Flaschen Rotwein
    getrunken. Den Fehler werden sie vor dem Spiel gegen Schweden sicher nicht wiederholen 🙂

    @Jan: Den Spass haben wir schon verstanden.

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