DFB-Elf will gefordert werden

Von am 24. Oktober 2014 – 18.46 Uhr 17 Kommentare

Mit zehn Siegen aus zehn Spielen hat sich die deutsche Frauen-Nationalmannschaft mehr als souverän für die Weltmeisterschaft 2015 in Kanada qualifiziert. Entsprechend richten sich die Blicke nun auf die Titelkämpfe, und im Vorfeld heißt es, gegen die Besten zu testen. Den Auftakt macht die Partie gegen Titelaspirant Frankreich am Samstag in Offenbach (14 Uhr, live im ZDF).

Man wolle gegen Gegner spielen, die einen fordern, sagte Nationalmannschaftsmanagerin Doris Fitschen unter der Woche. Von Frankreich, immerhin derzeit Weltranglistenvierter, kann man das mit Sicherheit erwarten. Das letzte Aufeinandertreffen im Februar 2013 in Strasbourg 3:3, und zwischenzeitlich hatte die DFB-Auswahl schon mit 1:3 zurückgelegen.

Fokus WM
So sind die kommenden Vorbereitungsspiele gegen Frankreich, Schweden und England mit Blick auf die Entwicklung der Mannschaft und dessen Leistungsfähigkeit sicherlich wertvoller als die Partien in der Qualifikation. Und bereits jetzt ist man bei der Nationalmannschaft auf die WM fokussiert. „Die Trainingseinheiten sind ausgerichtet auf die WM, nicht unbedingt auf die kommenden Gegner, sondern in Richtung Weiterentwicklung der Mannschaft“, sagt Assistenztrainerin Ulrike Ballweg.

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Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft

Die deutsche Nationalmannschaft erwartet einen schweren Gegner. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Großer Kader
Blickt man auf die lange Vorbereitungszeit, die die DFB-Auswahl vor der Weltmeisterschaft 2011 hatte, ist sie im kommenden Jahr durch Bundesliga und Champions League vergleichsweise kurz, entsprechend viel muss bereits früh geschehen – das gilt auch für die Spielerinnen, die für die Titelkämpfe in Frage kommen. 24 Akteurinnen hat Bundestrainerin Silvia Neid für die Partie gegen Frankreich nominiert – darunter auch Neuling Lena Petermann, die im August mit der U20-Auswahl in Montréal den WM-Titel geholt hat. „Beim Training merkt man gleich, wo man ist. Es ist alles viel schneller“, so die 20-jährige Angreiferin über die ersten Tage in der A-Nationalmannschaft.

Man sei „sehr zufrieden mit der Vorbereitung“, so Ballweg über die vergangenen Tage. Verletzte gab es keine zu beklagen, und so können die Trainerinnen gegen die Französinnen personell aus dem Vollen schöpfen. Anstoß in Offenbach ist um 14 Uhr, das ZDF geht bereits eine Viertelstunde zuvor auf Sendung und wird sich auch mit dem Thema WM-Kunstrasen beschäftigen.

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17 Kommentare »

  • Michele sagt:

    Meine Wunschelf:

    Angerer
    Faißt-Henning-Peter-Hendrich
    Leupolz-Behringer
    Laudehr-Alushi-Mittag

    Ich glaube, dass man gegen Frankreich ein robustes Mittelfeld braucht. Da erscheint mir Behringer auf der „6“ besser geeignet zu sein als Marozsan! Krahn würde ich auf der Bank lassen, sonst werden wir wohl viele Tore gegen uns sehen!

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  • never-rest sagt:

    Bei aller Kritik an Maroszan gehört sie in die Startelf im offensiven MF direkt hinter den Spitzen. Allerdings braucht es in der Tat eine lauf- und zweikampfstarke Absicherung dahinter: m.E. Laudehr und Leupolz. Behringer ist mir einfach zu langsam.

    Mit Sicherheit wird Sasic von Anfang im Sturmzentrum spielen und das ist auch gut so. Mittag und Alushi oder alternativ Laudehr, wenn sie nicht im MF spielt, werden voraussichtlich die Außen besetzen.

    Wird so oder so eine schwierige Aufgabe gegen eine spielstarke Grand Nation.

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  • Julia Simic & Anna Blässe gehören in die Nationalmannschaft sagt:

    Schade dass Simic & Blässe nicht dabei sind sonst wäre meine Wunschelf:

    Angerer
    Hendrich-Henning-Krahn-Kemme
    Behringer-Leupolz
    Blässe-Simic-Alushi
    ——Mittag

    60 Minute Sasic für Mittag, 75 Minute Popp für Alushi, 80 Minute Bremer für Blässe

    Bin auch dafür dass man die zurzeit Lustlose Maroszan nicht spielen lassen soll…

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  • Michele sagt:

    Sorry, ich habe Sasic noch vergessen!

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  • Altwolf sagt:

    Ich denke mal was vorne und hinten in der Mannschaft steht ist nicht so sehr entscheidend. Ich bin auf das MF gespannt, denn das wird spielentscheidend sein und da bin ich auf SNs Wahl gespannt, wer gegen Frankreichs MF-Qualität dagegenhalten soll.

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  • pinkpanther sagt:

    Schließe mich never-rest an: Dzeni gehört in die NM! Ihre Standards sind Top, sie ist immer in der Lage auch mal ein Spiel zu entscheiden und hat genug Qualität um in der NM gesetzt zu sein. Dass sie noch deutlich besser sein könnte als zuletzt, steht auf einem anderen Blatt …

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  • enthusio sagt:

    Ich bin vor allen Dingen gespannt, mit welcher Aufstellung Frankreich auf die Qualität unserer Mannschaft reagieren wird.
    Anders gesagt, wie viele Spielerinnen nicht in Lyon ihre Brötchen verdienen.

    Mein Aufstellungstipp:

    Bouhaddi
    Delannoy Renard Georges Bussaglia
    Le Sommer Abily Necib Henry
    Delie Thiney

    Sasic
    Mittag Marozsan Alushi
    Behringer Laudehr
    Faißt Peter Krahn Hendrich
    Angerer

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  • Tiberias sagt:

    Ich bin mal auf alle drei Spiele gespannt und ob sich Bundesneid wirklich durchringen kann, mal Varianten durchzuspielen. M.E. überfällig, wie auch von anderen angemerkt, ist eine Denkpause für Maroszan. Im MF sehe ich die große Chance für „Mel & Melly“. Mel mag ja nicht die schnellste sein, aber mit ihrer Umsicht und Erfahrung ist sie unersetzbar und seit Bayern wieder in Top-Form. Als TP-Anhänger würde ich mich über weitere starke Auftritte, insbesondere Offensivläufe mit Torerfolg, für Tabi Kemme freuen. Mit Sici kann ich dagegen nicht viel anfangen, sie müsste selbst in Potsdam mal auf die Bank für ein paar Spiele. Und vorne? Mal das U20-Dreamteam „P&P“ Pauli und Petermann, um Alternativen zu Mittag, Sasic, Alusihi auszuprobieren.
    Wir werden sehen…! 😉

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  • Michele sagt:

    Lira Alushi wird 2016 ihre Laufbahn beenden und dann eine Familie gründen! Wenn sie es wirklich macht, dann habe ich größten Respekt vor ihr!
    @never-rest
    Ich finde einfach, dass man Behringer mal die Chance geben sollte, sich auf der „6“ zu beweisen! Hast du in dieser Saison schon ein Spiel der Bayern live gesehen? Sie ist fitter, spritziger und sprüht nur so vor Spielfreude! Ich denke zwar auch nicht, dass die BN sie auf die“6″ stellt, aber verdient hätte sie es mal!
    Auf die Abwehr wird heute Schwerstarbeit zukommen. Deshalb habe ich ein bisschen Bauchweh, wenn ich denke, dass Annike Krahn dahinten steht. Persönlich habe ich nichts gegen sie! Aber heute ist ein guter SpielaufbaU gefragt und den hat Krahn ja nicht erfunden!

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  • enthusio sagt:

    @Markus Juchem:
    Wie viele Einwechselspielerinnen dürfen in diesen Testspielen eingesetzt werden ?

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  • dummkopf sagt:

    @tiberi
    Bundeslöwin spielt doch ständig Varianten durch. Nur eben scheinbar ziellos. Gezielt verschiedene unterschiedliche Varianten auszuprobieren kann manche Menschen auch durcheinanderbringen. Wenn man nämlich eh schon genug damit zu tun hat, eine Ausgangsversion gebacken zu bekommen.
    Insofern wünsche ich mir wieder das magische Dreieck (Maro 6, Behri und Laudehr als Flügelflitzer). Das ist wenigstens noch völlig unsortierter Naturfussball wie ihn die Jungs auf dem Bolzplatz früher gespielt haben.

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  • dummkopf sagt:

    @enthusi
    Immer die gleichen letzten Reste …
    Nachdem therese hier ja leider auch nichts mehr schreibt, immerhin doch jemand, der sich auch um FRA kümmert. Bei denen ist das allerdings genauso zäh, wie bei unserer Löwin, und die werkeln ewig ihr gleiches Programm herunter. (=warten und hoffen, bis sich das Glück vielleicht mal auf ihre Seite stellt)
    Delie ist aktuell verletzt. Majri hat zuletzt LV gespielt, und es gibt wenig Grund, das zu wechseln.
    Lavogez (zum ersten Mal) und Mbock sind im Kader. Vielleicht bekommen sie ein paar Minuten.

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  • dummkopf sagt:

    @altwolf
    Soso, bei mir soll man also zwischen den Zeilen lesen. Und bei dir? 😉
    Oder war das etwa unbeabsichtigt, dass du bei den Frauen sagst, es ist egal was vorne steht, statt wer vorne spielt?

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  • never-rest sagt:

    @Michele: Sorry, ich bleibe bei meiner Meinung betreffend Behringer. Habe Spiele von Bayern München einige male bei ES bzw. DFB-TV verfolgen können. Will gar nicht behaupten, dass sie bei Bayern keinen guten Job macht, ihre Funktion dort besteht aber m.E. eher darin, die junge Mannschaft mit ihrer Erfahrung zu führen, das kann sie wirklich gut. Auch ihre Stärken bei Standards und ihre Schusskraft sind ja allgemein bekannt. Aber sowohl in der FF-BL und als auch international wird der FF immer schneller und auch technisch anspruchsvoller. Da kann Behringer eben nicht (mehr) mithalten. Natürlich revidiere ich gerne meine Ansicht, wenn Sie mich heute gegen Frankreich eines Besseren belehrt.

    Auf der sog. 6 und besser noch auf der 8 sehe ich eher den Stern von Leupolz aufgehen, die Alles mitbringt, was auf dieser Postion eine Spitzenspielerin braucht. Natürlich fehlt ihr in der N11 noch die Erfahrung. Sie kommt von ihren Fähigkeiten einer Nadine Kesler am Nächsten. Ob es schon gegen ein Top-Team wie Frankreich reicht, um sich durchzusetzen, wird man sehen. Ihr gehört auf jeden Fall die Zukunft.

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  • Michele sagt:

    @enthusio
    6

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  • holly sagt:

    @ enthusio, bin zwar nicht Markus, aber die Verbände sprechen sich vorher ab auf wieviel Auswechselungen man sich festlegt. Darum ist es bei jedem FS verschieden.

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  • Michele sagt:

    @never-rest
    Ich akzeptiere deine Meinung vollkommen! Ich denke ja auch nicht, dass sie auf der „6“ spielt! Wäre halt nur mein Wunsch!

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