Wolfsburg patzt, Bayern an der Spitze

Von am 19. Oktober 2014 – 16.28 Uhr 31 Kommentare

Der 8. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga hatte es in sich. Denn der bisherige Tabellenführer VfL Wolfsburg kam gegen den FF USV Jena überraschend nicht über ein Remis hinaus und verlor dadurch die Tabellenführung an den FC Bayern München. Turbine Potsdam verspielte beim MSV Duisburg gar eine Zwei-Tore-Führung.

Der Meister und bisherige Tabellenführer VfL Wolfsburg am im heimischen VfL-Stadion am Elsterweg trotz einer Vielzahl guter Chancen nicht über ein enttäuschendes 0:0 gegen den FF USV Jena hinaus. Für die Wolfsburgerinnen war es nach dem Heimspiel gegen den FC Bayern München bereits das zweite torlose Remis in dieser Saison. Der FC Bayern München bleibt übernahm somit dank eines um vier Tore besseren Torverhältnisses die Tabellenspitze.

Kellermann: „Tut weh, diese zwei Punkte liegen gelassen zu haben“
Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann meinte: „Dass Jena eine harte Nuss werden würde, darauf waren wir vorher gefasst. Der Gegner hatte defensiv auf dem Platz eine gute Struktur, demgegenüber fehlte uns heute nach so vielen Spielen in den letzten Wochen die Frische. Trotzdem hatten wir mehr als genug Gelegenheiten, um das Spiel für uns zu entscheiden. Es tut weh, diese zwei Punkte liegen gelassen zu haben. Wir hätten gern auch nach diesem Spieltag weiter an der Spitze gestanden. Nun werden wir die Länderspielpause nutzen, um unsere Kräfte zu bündeln. Danach müssen wir die nächsten Spiele wieder konzentriert angehen.“

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Kraus: „Haben uns leidenschaftlich gewehrt“
Jenas Trainer Daniel Kraus erklärte: „Wir sind natürlich sehr glücklich über dieses Ergebnis. Nach den vielen Negativerlebnissen bedeutet dieser Punkt für uns einen großen Schritt. Wolfsburg hat bis zum Schluss gedrückt, aber wir haben uns leidenschaftlich dagegen gewehrt und hatten außerdem eine sehr gute Torhüterin zwischen den Pfosten. Wenn man als Team gut zusammenarbeitet, das hat man gesehen, dann hat man auch das nötige Glück und wird am Ende belohnt.“

Potsdam verspielt Zwei-Tore-Führung
Turbine Potsdam musste sich beim MSV Duisburg trotz einer 2:0-Führung am Ende mit einem 3:3 (2:1)-Remis begnügen. Dabei sah es zunächst nach den Treffer von Genoveva Anonma (25.) und Tabea Kemme (30.) nach einem Sieg für die Gäste aus. Doch der Anschlusstreffer von Carole Costa kurz vor der Pause brachte die Hoffnung zurück (45.).

Duisburg mit Moral und Glück
In der zweiten Halbzeit gelang Geldona Morina der Ausgleich (57.), doch Turbine ging durch ein Eigentor von Rahel Kiwic erneut in Führung (80.). Dennoch reichte es am Ende nicht zu einem Sieg, denn Virginia Kirchberger gelang kurz vor Spielende per Kopf der Ausgleich für die Gastgeberinnen (87.), die zuvor in sieben Spielen nur einen Treffer erzielt hatten und in der letzten Minute Glück hatten, als Potsdam noch einmal Latte und Pfosten traf.

Schröder: „Das war Schlafwagenfußball“
Turbine-Trainer Bernd Schröder ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. „Wir sind von unserem eigenen Anspruch, den wir haben, spielerisch, kämpferisch ebenso wie läuferisch, im Moment meilenweit entfernt. Uns fehlten Spritzigkeit, Passspiel, Zweikampf und Handlungsschnelligkeit. Ein Großteil der Spielerinnen stand neben den Schuhen. Das war Schlafwagenfußball.“

Tolle Tore
Duisburgs Trainerin Inka Grings meinte: „Ich freue mich unheimlich für meine Mannschaft, sie hat alles abgerufen, was sie derzeit drauf hat, und drei ganz tolle Tore erzielt. Deshalb haben wir auch das Quäntchen Glück verdient, das wir heute hatten.“

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Frankfurt ohne Probleme
Der 1. FFC Frankfurt gab sich beim 3:0 (1:0)-Sieg im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen anders als in der vergangenen Saison diesmal keine Blöße. Kerstin Garefrekes brachte die Gastgeberinnen früh in Führung (7.). Kurz nach der Halbzeit erzielte Dzsenifer Marozsán das 2:0 (56.), Simone Laudehr setzte kurz vor Spielende den Schlusspunkt (87.). Frankfurts Trainer Colin Bell meinte: „Es war ein Sieg des Willens. Auch nach dem 2:0 haben wir weiter kompakt gespielt und nicht nachgelassen. Die Mannschaft hat gebissen und gefightet und sich den Sieg erkämpft.“

Obliers lobt seine Elf trotz Niederlage
Leverkusens Trainer Thomas Obliers erklärte: „Wir haben trotz der Niederlage ein gutes Spiel gemacht. Beim ersten Gegentor waren wir nicht konsequent genug, am Ende hat sich Frankfurts individuelle Klasse durchgesetzt und wir haben unsere nicht Chancen verwertet.“

Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann

Trainer Ralf Kellermann kam mit seinem Team nur zu einem 0:0 gegen Jena © Frank Gröner / girlsplay.de

Klatsche für den SC Freiburg
Die SGS Essen kam beim SC Freiburg zu einem zumindest in der Höhe unerwarteten 4:1 (4:0)-Sieg. Dabei legte Essen den Grundstein zum Sieg bereits in der Schlussviertelstunde ersten Halbzeit, in der Sara Doorsoun-Khajeh (31.), Lea Schüller (38., 45.) und Margarita Gidion (41.) mit einem wahren Torfestival für die Entscheidung sorgten. Den Gastgeberinnen gelang durch Sarah Puntigam nur noch der Ehrentreffer (77.).

Freiburg ohne Saft und Kraft
Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig suchte Gründe für die Niederlage: „Heute war der Akku nicht bei 100 Prozent. Wir wussten, dass wir gegen Essen topfit sein müssen, um zu bestehen. Das haben wir im ersten Spielabschnitt nicht geschafft. Wir sind oft hinterher gelaufen, waren körperlich nicht auf der Höhe und haben uns ungewohnte Fehler im Spielaufbau geleistet.

Essen eine Halbzeit bärenstark
Essens Trainer Markus Högner erklärte: „Wir haben eine hervorragende erste Hälfte gespielt, vielleicht die beste Halbzeit der laufenden Saison. In der zweiten Halbzeit haben bei manchen Spielerinnen zehn bis fünfzehn Prozent gefehlt.“

Heimsieg für Hoffenheim
Die TSG 1899 Hoffenheim kam gegen Aufsteiger Herforder SV zu einem 3:0 (1:0)-Sieg und gewann somit sein drittes Heimspiel in Folge. Anne Fühner, die nach der Verletzung von Katharina Kiel erstmals in der Startformation stand, erzielte unbedrängt aus fünf Metern die Führung (19.), Stephanie Breitner per direktem flachen Freistoß (47.) und erneut Fühner am langen Pfosten (49.) sorgten anfangs der zweiten Halbzeit für die Entscheidung.

Lob von Ehrmann
Hoffenheims Trainer Jürgen Ehrmann meinte: „Vom Spielaufbau her war es heute unser bestes Spiel – mit kurzen Pässen und Spielverlagerung. Im letzten Platzdrittel waren wir noch etwas zu ungenau.“ Sein Gegenüber Jürgen Prüfer sagte: „Wir sind mit anderen Erwartungen her gekommen. Wir haben es wieder mal nicht hingekriegt, unter drei Gegentoren zu bleiben und selbst so durchschlagskräftig zu sein, dass es für einen Punkt oder mehr reicht.“

Bayern glanzlos, aber souverän
Bereits am Samstag hatte der FC Bayern München mit 4:0 (1:0) gegen den SC Sand gewonnen. Die Treffer erzielten Vivianne Miedema (8., 31.), Melanie Behringer (27.) und die eingewechselte Eunice Beckmann (84.).

Allianz Frauen-Bundesliga, Ergebnisse 8. Spieltag

FC Bayern München SC Sand 4:0 (3:0)
SC Freiburg SGS Essen 1:4 (0:4)
1. FFC Frankfurt Bayer 04 Leverkusen 3:0 (1:0)
MSV Duisburg 1. FFC Turbine Potsdam 3:3 (1:2)
TSG 1899 Hoffenheim Herforder SV 3:0 (1:0)
VfL Wolfsburg FF USV Jena 0:0

Allianz Frauen-Bundesliga, Tabelle

Rang Verein Spiele Torverhältnis Punkte
1. FC Bayern München 8 21:2 20
2. VfL Wolfsburg 8 16:1 20
3. 1. FFC Frankfurt 8 25:6 19
4. 1. FFC Turbine Potsdam 8 18:9 16
5. SGS Essen 8 15:8 15
6. SC Freiburg 8 15:16 12
7. TSG 1899 Hoffenheim 8 7:9 11
8. FF USV Jena 8 9:13 7
9. Bayer 04 Leverkusen 8 5:15 6
10. SC Sand 8 5:18 4
11. MSV Duisburg 8 4:23 2
12. Herforder SV 8 9:29 2

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

31 Kommentare »

  • Alice sagt:

    Man hat bei der leistungsgerechten Nullnummer heute leider einmal deutlich gesehen, dass Lina und Selina im Doppelpack keine gute Alternative fürs zentrale Mittelfeld sind. Kessi, Lena oder auch Vanessa fehlen um die Schaltzentrale zu stabilisieren und Rückhalt zu geben.

    Heute lief nicht viel zusammen und wir Wolfsburger können noch froh sein, dass sie die verpassen Chancen nicht am Ende noch gerächt haben und in einer Niederlage resultierten.

    Die positive Nachricht des Tages ist, dass Laura Vetterlein und Zsanett Jakabfi in Bochum zum Einsatz kamen! Hoffentlich kommen sie komplikationslos wieder im Ligaalltag an.

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  • Altwolf sagt:

    Den Punkt haben sich die USVerinnen redlich verdient, denn ihr kämpferischer u.läuferischer Einsatz war vorbildlich.

    Die Taktik ab dem MF u.vereinzelt auch durch vorderes Pressing den Spielaufbau zu stören ging dabei voll auf, da R.Kellermann im Rahmen der „Rotation“ wohl glaubte, daß L.Magull u.S.Wagner stark genug wären dort Akzente zu setzen.
    Beide behaupteten die Bälle nicht und konnten wenig für die Offensive beisteuern, zumal sie den Raum zwischen Defensive u. Offensive nicht konsequent besetzten.

    Trotzdem wurden von M.Müller u. A.Popp keine der 4-5 100%igen nicht in Tore umgemünzt, da 2 x auch der Pfosten getroffen wurde, Jenas Torfrau gut reagierte o.der Ball das Tor sehr knapp verfehlte.

    Zudem hat N.Maritz derzeit ein Tief, sie verlor rel. leicht Zweikämpfe und schlug den Ball, wie auch einige Andere zu oft planlos nach vorn.

    Auch die Einwechselung von L.Gößling u.C.Hansen zur 2.Hz erhöhte zwar phasenweise die Torgefahr,jedoch konnten sie keine Ruhe und Struktur in das Spiel bringen.

    I.Hartmann organisierte die Defensive gut und die anderen Jenaerinnen kämpften um jeden Meter, wobei sie auch tels mit 2-3 Spielerinnen die Ballführende attakierten u.so auch Ballverluste WOBs provozierten.

    Man sah es den Wölfinnen an, daß sie in ihren Aktionen, sowohl körperlich als auch mental, müde wirkten und so der USV oft einen Tick schneller schaltete. Überraschenderweise hatte auch A.Blässe Durchsetzunfprobleme u.I.Kerschowski spielte vorne links eher unglücklich.

    Ein wirklich guter Auftritt des USV Jena.

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  • Michele sagt:

    An alle Turbine-Fans: Was ist nur mit euch los? Ich kam heute gar nicht aus dem lachen heraus! Ist nicht böse gemeint, aber was ihr zurzeit macht, kann ja nicht sein, oder?

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  • never-rest sagt:

    Wie viele geunkt haben, wird es wohl tatsaechlich eine schwere Saison fuer TP.

    Auch WOB muss sich strecken, wenn es nicht gelingt, die Torchancen endlich effizienter zu verwerten. Schon in letzten Spielen viel auf, wie umstaendlich WOB häufig vor dem gegnerischen Tor agiert.

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  • kelly sagt:

    was ein Spieltag.glückwunsch frau Grings!!ihr habt ja fast gewonnen ihr Zebras.und endlich ist die Liga spannend. und so nebenbei vfl Bochum Frauen 2.liga 1000 zuschauer wow

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  • Ina sagt:

    @Michele
    Da du alle Turbine-Fans angesprochen hast schließt mich das auch mit ein. Leider habe ich keinen Schimmer, wovon du sprichst. Vielleicht erläuterst du mal bitte, was genau du meinst.

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  • Altwolf sagt:

    @Alice.

    Ich sehe da auch e.taktischen Fehler von R.Kellermann,er hätte zumindest V.Bernauer statt Selina spielen lassen u.dann evtl.Selina für Lina , wie dann auch Lena für Vanessa einwechseln sollen. Auch hatte ich erwartet statt N.Maritz dann St.Bunte zu sehen.

    Andererseits kann ich die derzeitige körperliche Verfassung der Genannten und deren Eindruck beim Training nicht beurteilen. Von I.Kerschoweski hatte ich auch mehr erwartet.

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  • enthusio sagt:

    Starke Leistung der Essenerinnen, 4 Tore in Freiburg schon in der 1. Halbzeit ! Ich bin gespannt, ob jemand dieses Ergebnis vorher auf dem Tippzettel hatte. (Charline Hartmann hatte bei „Reviersport“ übrigens „nur“ 1:3 getippt 🙂 .)
    Und die 16jährige Lea Schüller hat mit ihren zwei Toren bewiesen, dass ihre vier Tore neulich im Testspiel gegen Heerenveen keine Eintagsfliege waren.
    Da hat die Mannschaft Charline Hartmann zu deren 150. Pflichtspiel-Einsatz für Essen ja ein schönes Geschenk gemacht.
    Und was Sara Doorsoun angeht, kann ich nur immer wieder sagen: was für ein Glück für Essen, dass sie diese Spielerin bekommen haben!

    Und zu Duisburg: Das Glück hat nur der Tüchtige. (Potsdam hatte 4x Pech mit Aluminiumtreffern).
    Ich freue mich sehr über dieses Erfolgserlebnis und hoffe, dass es mit Duisburg jetzt endlich in der Tabelle bergauf geht.

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  • Michele sagt:

    @Ina

    Du weißt doch genau was ich meine! Irgendwas stimmt bei eurem Team doch nicht! Ich spreche nicht von den Fans(die sind super), sondern von der Mannschaft! Es darf nicht sein, dass man beim Tabellenletzten nur einen Punkt holt(nach 2:0 Führung)! Ich als Rote, kann das aus der Ferne schlecht beurteilen! deswegen dachte ich, dass mir einige fans aus Potsdam mal weiterhelfen können!

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  • waiiy sagt:

    Turbine ist jetzt wirklich da, wo sie von der Spielstärke der Mannschaft hingehören. Alle die meinen, dass man vor der Saison „geunkt“ hat, können jetzt sehen, dass es eine durchaus realistische Einschätzung ist.

    Von daher bin ich zwar schon ein wenig enttäuscht, dass es gerade in Duisburg nicht reicht, nach einer 0:2 Führung das Spiel über die Bühne zu bringen, sehe mich aber bestätigt, was meine Einschätzung der Kraftverhältnisse in der Liga angeht. Turbine ist einfach nur noch die 4. Kraft im Lande, was viele Turbine-Fans schon vor 3-4 Jahren befürchtet haben.

    Was mich heute verwundert, dass es nominell die beste Aufstellung war, die Potsdam aufbieten konnte. Da fehlte wirklich nur noch Draws zur Bestbesetzung. Aber offensichtlich sind einige entscheidende Spielerinnen überfordert, jede Woche wieder Top-Leistung abzurufen bzw. stecken in einem Tief.

    Außerdem war es mal die Stärke von Potsdam, zum Ende hin die meisten Kräfte zu haben und nach der Pause noch einmal mit geänderter Taktik bzw. mit neuem Elan aufzutauchen. Das ist jetzt völlig abgegangen. Es werden reihenweise Punkte nach der Pause verloren.

    Das ist halt der Unterschied zu den Top-Mannschaften: wenn alles passt, kannst Du Frankfurt an deren schlechten Tag ganz alt aussehen lassen. Aber normal ist ein Abstand zu den großen Drei da. Und wenn man dann die Hausaufgaben in Duisburg nicht meistern kann, ist Essen gleich ganz nah.

    Aber ich kann für mich auch sagen, dass ich die Mannschaft gern sehe, da ich das oben Geschriebene akzeptiert habe. Ich finde, die Mannschaft hat Herz und gute Typen. Und dass es dann leistungstechnisch nicht reicht, ist halt so. Davon lassen wir uns aber nicht unterkriegen.

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  • jochen-or sagt:

    Leider ist Turbine jetzt da, wo sie zu erwarten waren – auf Platz 4.
    Mit professionellem Training allein kann man auf Dauer die ständigen Verluste von Schlüsselspielerinnen nicht kompensieren.
    Man betrachte nur mal die Kontinuität der Kader der Spitzenmannschaften wie Lyon oder auch Wolfsburg.
    Wie auch bei den Männern kommt es eben auf die Gehälter an, die man zahlen kann.
    Die Abhängigkeit des Erfolges von der Höhe der Gehälter ist jedenfalls bei den Männern statistisch belegt – nachzulesen bei Simon Kuper.
    Bei den Frauen wird dies mit der -verdienten- Steigerung der Gehälter nicht anders sein.
    Da mögen die vielen Verletzungen der Stars bei Wolfsburg derzeit noch dieses Ergebnis verfälschen.

    Immerhin haben endlich mal die „Kleinen“ in den Kampf der „Großen“ eingegriffen.
    Da kann man, auch wenn die 4 oben nicht gegeneinander spielen, auf ein wenig mehr Spannung hoffen.

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  • Tiberias sagt:

    Tja, seltsam ist es schon: Da reicht die geballte Trainerkompetenz von Schröder, Heinrichs & Feifel nicht aus, die vereinzelt schon abgeschriebene „grüne“ Neutrainerin Inka Grings in die sportlichen Schranken zu weisen. Zweimal zurückkommen ist stark! Und seit dem Frankfurt-Spiel läuft bei Turbine ergebnismäßig nicht viel zusammen. Dabei haben sie endlich mal wieder drei Dinger gemacht. Also ich habe im Moment mehr Fragen als Erklärungsansätze… 🙁

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  • Alice sagt:

    @Altwolf: Ich sehe das genauso wie du. Kellermann hätte Selina oder Lina von Anfang an zusammen mit Lena oder auch Vanessa spielen lassen sollen. Heute hätte ich Selina auch präferiert. Beide benötigen einfach eine Führungspersönlichkeit neben sich.

    Noelle Maritz gehört für mich mitlerweile zum Wolfsburger Stamm, obwohl man auch mit ihren Kräften haushalten muss und eine so junge Spielerin nicht „verheizen“ darf.

    Ich hätte Stephi gerne an Isabels Stelle gesehen, zumal diese heute keinen Stich setzen konnte. Nach Stephis Einwechselung hat sie nochmal hochmotiviert Dampf gemacht, aber da war der sprichwörtliche Drops wohl schon gelutscht.

    Alles in allem haben wir aber wiedermal die kein Gegentor kassiert. Es ist klar, das man nach zwei unfassbar erfolgreichen und kräftezehrenden Jahren nicht ewig Bestleistungen bringen kann und Wolfsburg hat bisher immer schwächer in die Saison gestartet als sie beendet wurde. Fußballästheten werden hoffentlich bald auf ihre Kosten kommen 🙂

    @jochen-or
    Die Abhängigkeit von Erfolg und Gehalt ist belegt? Da möchte ich gegenhalten und auf die Profis meines Vereins und deren Inkontinuität über die Jahre hinweg hinweisen, bei denen man sich durchaus mal über die Diskrepanz zwischen Gehalt und Leistung/Erfolg wundert 😀

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  • Altwolf sagt:

    Man darf sich daran erinnern, daß Turbine am 4.Spieltag noch Tabellenführer war und erst die Spiele gegen die Bayern u.gegen WOB negativ bestritten wurden und jetzt so ein Spiel gegen die Duisburgerinnen vielleicht mit einem Einstellungsproblem angegangen sind und nicht siegreich gestalten konnten.

    Solche Verläufe kann es und wird es immer wieder geben (da sind weder WOB,der 1.FFC noch Bayern gegen gefeit) und insbes. dann, wenn das „entscheidende“ MF nicht ein Übergewicht schaffen kann.

    Den „Stab“ über Turbine zu brechen ist völlig verfehlt und im Verlauf der Saison, insbes. in der Rückrunde wird noch Einiges passieren, was keiner wirklich vorraussehen kann.

    Aufgrund der Zusatzspiele, gerade von WOB und d. 1.FFC, sind noch weitere Überraschungsergebnisse drin.

    Klar kann derzeit Bayern München den positiven Verlauf genießen und auch von solchen „Patzern“ profitieren – jedoch müssen sie sich auch diesem „Erfolgsdruck“ stellen und zeigen, daß sie schon eine „große“ Mannschaft sind.
    Als Tabellenführer bei den „Kleineren“ aufzutreten ist eine ganz andere „Hausnummer“, wenn du permanent das Spiel machen mußt.

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  • Liza sagt:

    Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey hey hey! 😉
    Freue mich riesig für die Bayerndamen! Würde Melanie Behringer zwar nicht zustimmen, dass Sand (vor Allem in HZ 1) das bessere Team war, sie haben aber eine sehr gute Leistung gezeigt, der FCB war der zweiten HZ auch nicht mehr ganz so spritzig.

    Potsdam würde ich so schnell noch nicht abschreiben. Sie haben jetzt wohl offensichtlich ein Tief, bin aber überzeugt, dass sie ihre Stärken in den nächsten Spielen wieder zeigen werden.

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  • Altwolf sagt:

    @waiiy.

    Ich glaube beobachtet zu haben, daß Turbine von Beginn des Spieles an mit viel körperlichem Einsatz und Laufarbeit in das Spiel geht, nicht selten dann auch das angestrebte Tor erzielt.

    Im weiteren Verlauf dann aber, trotz sicherlich guter Physis, zum Ende hin immer mehr an Power verliert, insbes. wenn dann der Gegner durch Anschlußtor oder Ausgleich erstarkt.

    Was Turbine nicht macht – und da liegt wohl auch einer der Unterschiede zu WOB – den Ball zur Spielberuhigung und zur Entlastung der Spielerinnen längere Zeit auch mal im Sinne des Ballbesitzes hinten herum spielt. Da geht es immer mit möglichst Tempo nach vorne oder es werden sofort lange Bälle nach vorn geschlagen, wobei die Stürmerinnen wieder zum Sprint genötigt werden.

    Ich glaube da fehlt eine Taktgeberin,die das Spiel mehr steuert als es zumindest J.Simic derzeit tut und vielleicht kann sie dies auch nur im Spiel nach vorn.

    Wer nimmt da mal das Tempo raus und sortiert das Spiel in der eigenen Hälfte neu, um dann wieder nach einer Erholungsphase neu anzugreifen?

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  • Detlef sagt:

    Tja, was soll man dazu noch sagen??? 🙁
    Wenn Du als vermeintlches Topteam beim bisher enttäuschenden Tabellenschlußlicht nur ein mageres Pünktchen holst, obwohl man heute sogar drei Tore erzielt hat, da dürfte selbst die Trainer-Troika total ratlos sein!!! 🙁
    Auch ich hatte ja TURBINE vor Saisonbeginn auf Rang 3-4 gesehen, da mM mit diesem Kader nicht mehr drin ist!!!
    Die ersten 4 Spiele täuschten halt noch drüber hinweg, aber mittlerweile sieht man klar die Defizite in unserer Mannschaft!!! 🙁

    Ohne das Spiel gesehen zu haben, nur aus dem Studium des Livetickers, kann man sich natürlich nicht so das richtige Bild verschaffen!!!
    Mit insgesamt 4x Aluminium war sicherlich auch eine große Portion Pech heute dabei!!! 🙁
    Doch wenn ich zweimal in Führung gehe, darf ich natürlich nicht nur mit einem Punkt heimfahren!!!
    Aber hieran sieht man wohl am deutlichsten die fehlende Cleverness unserer Mannschaft, wenn ich kurz vor Spielende doch noch den Ausgleich kassiere!!! 🙁

    Jetzt bleibt halt zu hoffen, daß man aus dieser gefühlten Niederlage seine Lehren zieht, und gegen Leverkusen, Sand und Jena die volle Punktzahl holt!!!

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  • enthusio sagt:

    Beim Spiel des VfL Bochum gegen Wolfsburg II zeigten sich die Fans heute solidarisch und kamen in Scharen (1.068 Zuschauer).
    Die WAZ berichtet im Vorfeld der morgigen Mitgliederversammlung sehr engagiert über die Situation beim VfL und veröffentlichte heute Abend mehrere Artikel und einen Kommentar.

    Hier zwei Links zum Spiel:

    http://www.derwesten.de/sport/fussball/vfl/zuschauerrekord-bei-frauen-des-vfl-bochum-als-starkes-signal-id9948490.html

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/bochum/ein-zeichen-der-solidaritaet-aimp-id9950958.html

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  • einwurf sagt:

    Dieses hilflose Gestammel beim SCF nach Niederlagen:“Heute war der Akku nicht bei 100%. Wir wussten das wir topfit sein müssen um zu bestehen.“ (O-Ton Trainer)
    Ja was machen die denn die ganze Woche?
    Keine Komunikation auf dem Platz. Keine Führungsspielerin mit Charakter. Die welche die Abwehr lautstark stabilisierte, ist jetzt in München und was haben die für eine Defensive. Die welche mit Däbritz das Mittelfeld organisierte, ist jetzt in München und was macht die für einen hervoragenden Job.
    Ich glaube die wussten warum sie den Verein verliesen keine Möglichkeit sich weiter zu entwickeln.
    Genau das ist der Nachteil vom Jugendwahn, keine gestandene Spielerinn im Kader, die den Mund aufmacht, von der man lernen kann. Da waren Spielerinnen im Kader die hatten mehr Bundesligaerfahrung als der Trainerstab die sind alle weg. Der Trainerstab macht ja auch seine ersten Erfahrungen in der Buli. Dem kann jetzt auch keiner mehr helfen. Der Tabellenplatz und die kleine Serie kann nicht drüber hinwegtäuschen das in Freiburg, nach dem Weggang von Pilipovic, nur Mädchenfussball gespielt wird.
    Schwache Ball An- und Mitnahme, ungenaues hektisches Abspiel, immer eine andere Startformation, meistens die falsche Aktion und keine Komunikation. Wenn das endlich beherrscht wird ist man unter den ersten vier. Nochmal, was trainieren die in der Woche?
    Die Voraussetzungen waren da, nun tritt man schon die 2te Saison auf der Stelle. Zum Glück für den SCF, ist ab Tabellenplatz 5 bei allen anderen Mannschaften ebenfalls keine Konstanz zu finden. Aber das interessiert nicht, wenn man sich entscheident weiterentwickeln möchte.

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  • tpfn sagt:

    Für TP’s Leistungsdefizit halte ich derzeit mehrere Ursachen für möglich:

    1. alle drei Trainer mischen bei TP derzeit kräftig mit, logische Folge: viele Köche…

    2. Schrödi ist nur formell Cheftrainer, lässt Feifel diese Saison völlig freie Hand um zu prüfen ob er als würdiger Nachfolger Infrage kommt, (einige Aussagen Schrödis und diverse Interviews von Spielerinnen deuten stark auf diesen Fall hin) Schrödi sagt selbst „Solange ich Trainer in Potsdam bin, habe ich so eine schlechte Leistung nicht gesehen“ Am ersten Spieltag auf Feifel angesprochen, sagte Schrödi sinnwörtlich „am Ende der Saison kann man dann sehen was es gebracht hat“

    3. Simic lässt die Mannschaft glänzen aber auch extrem Schlecht-Aussehen, Letzteres leider viel zu häufig, unterm Strich wäre TP mit einer Spielmacherin mit konstanten durchschnittlichen Leistungen wohl besser beraten (evtl. Wälti u/o Andonova), TP macht derzeit sowieso ein Umbauprozess durch, dann doch besser kontinuierlich von unten wieder an die Spitze, anstatt freier Fall ins Nichts. Schrödi darf doch nicht einen Zweitliga-Verein übergeben, das würde seinem Lebenswerk nicht gerecht werden.

    4. Bei TP spielen in der Stammelf derzeit Spielerinnen die sich vor ihrem plötzlichen Comeback, mMn schon seelisch und moralisch von der BuLi verabschiedeten (Simic, Wesely, Sahrholz), kleinste Rückschläge könnten hier logischerweise zur Instabilität führen, zumindest sind sie gegenüber den anderen Spielerinnen psychisch im Nachteil (deutlich schwerer zu stabilisieren)

    Das sind nur einige Ansätze die ich für möglich halte alle Weiteren würden wohl wieder der Zensur zum Opfer fallen, deshalb lasse ich es lieber gleich.

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  • jochen-or sagt:

    @altwolf

    Absolut top beobachtet!

    Tempoveränderung und auch Tempoverschleppung sind auch Bestandteil des modernen Fußballs.
    Die schematisch vorgetragenen Schläge nach weit vorne, aber auch die ewigen schnell ausgeführten Einwürfe, auch wenn man führt, sind nicht immer das richtige Mittel und zudem auch kräftezehrend.
    Das aufwendige Pressing gegen Frankfurt hat offensichtlich viel Substanz gekostet. Vielleicht trainiert man aber auch nicht individuell genug, denn manche dürften das aufwendige Training weniger gut verkraften als andere.

    Anders kann man wohl nicht erklären, dass TP in den Folgespielen gegen Wolfsburg und Bayern erkennbar gegen Ende nichts zuzusetzen hatte.

    Mich würde interessieren, ob es tatsächlich nur am Geld liegt, dass Ex-Spielerinnen wie u.a. Peter, aber auch Kerschowski im nicht weit entfernten Wolfsburg oder bei anderen Vereinen landen, aber so wenige den Weg zurück nach Potsdam finden.
    Kritik daran, dass sich das Training nicht ausreichend an den individuellen Bedürfnissen der Spielerinnen ausrichtet, hat man ja zuletzt ( Mjelde) deutlich gehört.
    Ähnliches wurde mir von nahestehenden Personen bestätigt.

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  • enthusio sagt:

    Ich verstehe nicht, warum Bernd Schröder sein Wechselkontingent nicht ausschöpft, wenn er so unzufrieden mit seiner Mannschaft ist.
    Die drei Neuzugänge bekommen einfach keine Gelegenheit, sich zu beweisen, aber Szaj wird einem kleinen Verein wie Essen mit irgendwelchen Versprechen und sicherlich besserem Gehalt vor der Nase weggeschnappt.
    Muß man das verstehen, Herr Schröder ?

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  • waiiy sagt:

    @einwurf: Die gleichen Fragen stelle ich mir bei Turbine auch manchmal. Wenn ich lese, dass „keine Spielerin Normalform erreicht hat“, frage ich mich, wer denn das bewerkstelligen soll, wenn nicht der Trainer?

    Wenn das die Sportler allein könnten, würde es schon lange keine Trainer mehr geben. Das traut man am ehesten noch den Triathleten zu. Aber selbst die sammeln sich dann wieder in Gruppen und mit Trainer.

    Solche Aussagen sind in meinen Aussagen Armutszeugnisse, die sich die Trainer selbst ausstellen. Das sind die Grundaufgaben von Trainern: Fitness, Taktik, Technik. Und wenn man die nicht hinkriegt, dann ist was faul. Aber da fehlt mir auch manchmal ein wenig die Selbstkritik von manchen Stellen.

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  • FF-Fuchs sagt:

    100% Übereinstimmung für @ einwurf, obwohl ich das Spiel nicht gesehen habe. Diesmal überraschte den Trainer wenigstens nicht die Zuschauerzahlen, wie in Essen im Pokal.

    Ich sehe in dieser Mannschaft soviel Potenzial, doch werden diese Spielerinnen auf ihrem Niveau stehen bleiben,und keine Fortschritte mit diesem Trainer erzielen. Und falls sich hier nichts ändert, sage ich voraus, dass nach dieser Runde weitere Leistungsträgerinnen den Verein verlassen werden.

    Keine Weiterentwicklung, Stillstand, kein Wunder finden immer weniger Zuschauer den Weg ins Stadion.

    Ich kann den Verantwortlichen von Freiburg nur empfehlen, eigene Eitelkeiten zu unterlassen und im Sinne der Mannschaft für die besten Rahmenbedingungen zu sorgen und dazu gehört auch ein erfahrener und guter Trainer. Diese Mannschaft ist nicht wegen, sondern trotz des Trainers auf dem 6. Platz.

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  • Georg sagt:

    @tpfn Meiner Meinung nach sind die von dir genannten Comeback’s nicht gerade als plötzlich zusehen zumindest von Weseley und Sarholz ,was mir Sorge macht das man bei Tp nichts vom Perspektivteam sieht sogar eine Felicitas Rauch in der zweiten rumdümpelt genauso wie eine Ingrid Wels ,von den Neuverpflichtungen brauchen wir erst garnicht reden .Die Wechsel werden nicht ausgenutzt…hmmm also für mich sieht das nach Ideenlosigkeit aus..und da sind wir bei der Trainertroika !

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  • kelly sagt:

    ja ich finde die Turbine Trainer nicht flexibel immer der gleiche spielstil.bringt doch mal die amigirls von Anfang an-sonst hätte man sie gar nicht holen sollen.

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  • Detlef sagt:

    @Kelly,
    KATE und Rachel hatten keine Pause gehabt, und die komplette Vorbereitung nicht mitgemacht!!!

    Es ist aber hier viel Richtiges geschrieben worden, woran unser Spiel im Moment krankt!!! 🙁

    Dabei geht die Grunsatzdiskussion mM nach in die falsche Richtung!!!
    Man erinnere sich bitte an die Lobeshymnen auf die TURBINEN und besonders auf Schröder, als wir Frankfurt quasi aus dem KARLI fegten!!! 🙂
    Da spielten wir genau den selben Stil!!! 😉

    Auch die Behauptung, Achim wäre jetzt „Schuld“ an dieser Formkrise, halte ich für unhaltbar!!!
    Der Spielstil trägt nach wie vor die Handschrift des Altmeisters!!!
    Auch zu spätes-, oder zu weniges Wechseln ist seit Jahren sein „Markenzeichen“!!! 🙂

    Die Beobachtung von Altwolf ist völlig richtig, das Tempowechsel im TURBINE-Spiel sehr selten sind!!!
    Das liegt mM vor allem daran, daß uns die Spielerinnen alle verlassen haben, die das perfekt könnten!!!
    Die letzte TURBINE war VIOLA, und davor BABBS und KESSI,zT auch MAREN!!!

    Unser jetziges „Personal“ hat schon gewisse Automatismen entwickelt,den Ball sofort hoch und weit nach vorn zu dreschen, sobald sie in Ballbesitz kommen!!! 🙁
    Daran ist Schröder sicher nicht unschuldig, da er dauernd hineinbrüllt „NACH VORN“, und die verunsicherten jungen Spielerinnen tun das dann auch!!! 🙁

    Die interne Kommunikation muss also verbessert werden, da unsere „etwas zu kurz“ geratenen Stürmerinnen im Kopfballduell meist ohne Chance sind!!!
    Also muss von denen „auf dem kurzen Dienstweg“ die Anweisung kommen, „Mädels, den Ball flach halten“!!! 🙂

    Jetzt müssen wir die Länderspielpause dazu nutzen unsere Wunden zu lecken, und diese Abläufe danach verbessern!!!

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  • waiiy sagt:

    @Detlef: Nein, gegen Frankfurt wurde anders gespielt. Es gab kaum hohe, weite Bälle. Es wurde flach in die Spitze gespielt. Simic wurde in der Mitte gesucht, anstatt sie zu überspielen. Das lag aber eben auch daran, dass Frankfurt in der Verteidigung mit gelernten Offensivkräften spielte, die mit Nagasato und Anonma überfordert waren.

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  • Holle sagt:

    @Detlef

    Dir ist ein grober Fehler unterlaufen, indem Du „Rachel“ nicht durchgängig in Großbuchstaben geschrieben hast(!!!) 😉

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  • Detlef sagt:

    @waiiy,
    Ich war damals auch im Stadion, und erinnere mich, daß auch in diesem Spiel oft mit langen Bällen der Erfolg gesucht wurde!!!
    Natürlich gab es auch andere Spielzüge, wie auch in WOB, wo einer davon dort zum 1:0 führte!!! 🙂
    Das sollte unsere Hauptausrichtung sein, und nur ausnahmsweise mal mit langen Bällen operiert werden!!!

    @Holle;
    Ich gelobe Besserung!!! 😉

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  • FF-Interessierte sagt:

    Glückwunsch an Essen. Tolle Leistung mit 4 Toren in der 1. HZ und das auswärts geg. Freiburg. Noch 2-3 Jahre und paar Sponsoren mehr und Essen mischt ganz oben mit. Davon bin ich überzeugt. Ich freue mich überhaupt, dass mal eine andere Mannschaft als eine von den Großen die Tabellenführung übernommen hat. So ist die BL spannend und interessant.

    Auch spannend und interessant wird es langsam im unteren Bereich der Tabelle. Glückwunsch und ein dickes Lob für die MSV-Ladies. Was für ein Spiel! Zweimal im Rückstand gewesen und zweimal zurückgekommen. Das muss man geg. Postdam erstmal schaffen. Toll gemacht. Ein klasse Einstand von Emilie Fillion mit der mustergültigen Flanke, die zum 2-2 geführt hat. Weiter so, Emilie! So, jetzt könnt ihr Zebra-Fans langsam wieder ins Stadion kommen und die Mannschaft unterstützen. Im PPC scheint wieder die Sonne, der Eintritt wurde reduziert (Stehplatz jetzt nur noch 5 Eur) und MSV schießt wieder Tore. Was will man mehr? Ganz klar, mehr davon! Ich hoffe nur, dass diese Phase weiter anhält und ein Sieg geg. Sand eingefahren wird. Die Mannschaft ist letzten So. auf jeden Fall auf den Geschmack gekommen Tore zu schießen. Das war immens wichtig für die Psyche.
    Frau Grings, das war wirklich nicht schlecht 😉 Und ich glaube, es kann und wird noch besser werden.

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