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Champions League: Anja Mittag lässt Rosengård jubeln

Von am 15. Oktober 2014 – 23.13 Uhr 4 Kommentare

Der FC Rosengård ist souverän ins Achtelfinale der UEFA Women’s Champions League eingezogen. Treffsicher zeigte sich dabei Nationalspielerin Anja Mittag. Auch Olympique Lyonnais und Paris Saint-Germain stehen in der nächsten Runde. Schwerer hatte es Schottlands Meister Glasgow City.

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Mit 5:0 gewann Lyon in der Vorwoche gegen Brescia, im heimischen Stade de Gerland setzte der zweifache Champions-League-Sieger sogar nun noch einen drauf.

Torfestival in Lyon
9:0 siegte Lyon gegen überforderte Italienerinnen. Drei Treffer gingen auf das Konto von Eugénie Le Sommer (14., 20., 47.) und Camille Abily (32., 52., 73.). Louisa Nécib (30.), Lotta Schelin (69.) und Ada Hegerberg (45+1) trafen jeweils einmal. Durch einen Treffer von Lindsay Horan gewann Paris-Saint Germain mit 1:0 gegen Twente (Vorwoche 2:1).

Anja Mittag weiter treffsicher. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Anja Mittag weiter treffsicher. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Anja Mittag trifft doppelt
Der FC Rosengård setzte sich mit 2:0 gegen Ryazan-VDV durch. Beide Treffer gingen auf das Konto von Anja Mittag (20., 35.). Schon das Hinspiel hatte der schwedische Meister mit 3:1 gewonnen.

Kraftakt von Glasgow
Schottlands Serienmeister Glasgow City verlor in der Vorwoche überraschend mit 0:2 beim polnischen Vertreter Medyk Konin, im Rückspiel konnten sie das Bild nun gerade rücken. Da es nach 90 Minuten 2:0 für die Schottinnen stand, musste die Verlängerung entscheiden. Da waren keine vier Minuten gespielt, als Irlands Nationalspielerin Denise O’Sullivan den entscheidenden Treffer zum 3:0 erzielte.

Litauerinnen schaffen Überraschung
Für eine Überraschung sorgte dafür Gintra Universitetas und siegte gegen Sparta Prag nach Elfmeterschießen mit 5:4. Nach Hin- und Rückspiel hatte es 2:2 gestanden. Damit ist die Universitätsmannschaft aus dem litauischen Šiauliai zum ersten Mal ins Achtelfinale der Champions League eingezogen.

Neulengbach und Zürich siegen
Erfolgreich waren auch die Meister aus Österreich und der Schweiz. Die Österreicherinnen vom NÖSV Neulengbach benötigten gegen MTK zwar die Verlängerung, um noch zum 2:2 zu kommen. Da das Hinspiel aber 2:1 ausgegangen war, reichte das Remis zum Achtelfinaleinzug. Der FC Zürich siegte nach dem 5:2 gegen Osijek in der Vorwoche nun mit 2:0. Beide Treffer gingen auf das Konto von Fabienne Humm (59., 65.).

Die weiteren Ergebnisse
Fortuna Hjørring – Ouriense 6:0 (Hin 3:0)
FC Barcelona – Slavia Prag 3:0 (Hin 1:0
Torres – Pomurje 3:1 (Hin 4:2)

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4 Kommentare »

  • Tiberias sagt:

    Litauens Siauliai ist wirklich eine Überraschung, auch dass es für Neulengbach noch einmal eng werden könnte, musste man nicht erwarten. Schade finde ich es für Konin nach dem starken Hinspiel-Auftritt, in dem Glasgow m.E. geradezu aufreizend nachlässig seine Chancen verdaddelte. Da hat sich die CL-Erfahrung erst im Rückspiel durchgesetzt, und in Konin wird die Welt nicht untergehen. Und ein Achtelfinale heißt jetzt wohl Paris SG – Lyon…?

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  • enthusio sagt:

    Neulengbach hat übrigens erst in der allerletzten Minute der Verlängerung durch einen verwandelten Elfmeter das Elfmeterschießen abwenden können und doch noch ein Unentschieden erreicht, das zum Weiterkommen reichte.

    Die Offensivleistung von Paris St. Germain gegen Twente war wenig überzeugend, Alushi und Asllani ließen gute Chancen aus. Allerdings fehlten Paris mit Delie und Cruz Trana auch zwei gute Stürmerinnen. Linda Bresonik wurde nach einem Konter allein vor dem Tor kurz vor der Strafraumgrenze von einer holländischen Verteidigerin umgerissen, die fällige Rote Karte wurde jedoch nicht gezogen. Das Siegtor durch die für Bresonik eingewechselte Horan fiel erst spät in der 83. Minute. Krahn, Bresonik und Alushi standen in der Startelf, Henning wurde erst kurz vor dem Schlußpfiff eingewechselt, Berger blieb auf der Bank.

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  • Zaunreiter sagt:

    PSG – Twente empfand ich als ein hartes Stück Brot. PSG war klar feldüberlegen, aber Twente fand über den Kampf ins Spiel und weil die Niederländerinnen viel kämpften hatten sie auch kaum Möglichkeiten über die gegnerische 16-m-Linie hinauszukommen.
    Es war ein zerfahrenes Spiel mit vielen Fouls und zu wenigen gelben Karten. PSG ging fahrlässig mit den Chancen um, die sie bekamen. Vielfach war das dann Frau Asllani. Und passend zum Spiel erzielte Lindsey Horan, zuvor für Linda Bresonik eingewechselt, ein Billardtor.
    Lira Alushi legte auch eine solide Partie hin. Am besten haben mir Hamraoui und Delannoy auf Pariser Seite gefallen. Auf der anderen Seite blieb mir eher van de Sanden im Gedächtnis. Gegen Ende der ersten Halbzeit hätte ich Frau Munsterman vom Platz gestellt, weil die Bresonik am Trikot zog, als die aufs Tor zulief und sonst keine andere Feldspielerin mehr hinten war. Aber die schottische Schiedsrichterin hatte wohl ihren gnädigen Tag.

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  • FFFan sagt:

    Die Mittwochsspiele der Champions League bescherten uns gleich mehrere ‚Thriller‘:

    – Die Glasgow City Ladies machten tatsächlich das ‚Unmögliche‘ möglich und schafften es, den 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel wettzumachen und sich dann in der Verlängerung durchzusetzen.

    – Das litauische „Fußballmärchen“ geht weiter! Gintra Universitetas, vielleicht der krasseste Außenseiter der Champions-League-Geschichte, wirft den international erfahrenen tschechischen Vizemeister Sparta Prag aus dem Wettbewerb, und zwar in einem hochdramatischen Elfmeterschießen, in dem Prag bereits geführt hatte! (btw.: mit Slavia Prag, das gegen Barcelona chancenlos war, ist auch der zweite tschechische Club ausgeschieden)

    – Auf ein Elfmeterschießen schien es auch zwischen Neulengbach und MTK Hungaria hinauszulaufen, bevor die Gastgeber sich durch einen verwandelten Foulelfmeter in der 120 Minute (!) doch noch durchsetzen konnten, nachdem sie zuvor einen Zwei-Tore-Vorsprung (in der Addition beider Spiele) in den letzten drei Minuten der regulären Spielzeit noch verspielt hatten!

    Ganz so knapp und spannend muss es heute bei den Spielen der deutschen Vertreter nicht zugehen:

    – Titelverteidiger VfL Wolfsburg sollte gegen Stabaek keine größeren Probleme haben; vermutlich werden sich für die ‚Wölfinnen‘ mehr Räume ergeben als im Hinspiel, da die Norwegerinnen sich aufgrund der Ausgangslage diesmal nicht damit begnügen können, sich am und im eigenen Strafraum zu ‚verschanzen‘.

    – Beim ersten CL-Heimspiel des 1.FFC Frankfurt seit zweieinhalb Jahren rechne ich sogar mit einem deutlichen Sieg des FFC gegen BIIK Kazygurt. Die hierzulande wenig bekannte und deshalb allgemein unterschätzte Mannschaft aus Kasachstan (eine „Amateurtruppe“ -wie in manchen Kommentaren zu lesen war- ist das mitnichten!) hat mit dem 2:2 im Hinspiel zwar aufhorchen lassen, aber die statistischen Spieldaten lassen doch auf eine klare Überlegenheit des Bundesligisten schließen, u.a. zählte die UEFA beim FFC zwölf(!) vergebene „Großchancen“, beim Gegner keine einzige. Im Rückspiel kommt es jetzt darauf an, solche Chancen auch zu nutzen.

    Es müsste schon ‚mit dem Teufel zugehen‘, damit wir nicht zwei deutsche Mannschaften im Achtelfinale sehen.

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