DFB-Pokal: Vier Bundesligaduelle im Achtelfinale

Von am 13. Oktober 2014 – 23.34 Uhr 16 Kommentare

Ex-Nationalspielerin Nia Künzer hat am späten Abend das Achtelfinale im DFB-Pokal der Frauen ausgelost. Vom derzeitigen Spitzenquartett der Liga haben der VfL Wolfsburg und der 1. FFC Turbine Potsdam Heimspiele zugelost bekommen. Der FC Bayern München und der 1. FFC Frankfurt müssen zu Erstligaduellen auswärts antreten.

Ausgetragen werden die acht Begegnungen am Wochenende des 1./2. Novembers. Die Partien im Überblick:

VfL Wolfsburg – BV Cloppenburg
1. FFC Turbine Potsdam – Herforder SV
FF USV Jena – FC Bayern München
1. FFC Niederkirchen – SC Freiburg
SGS Essen – FSV Gütersloh 2009
TSV Crailsheim – 1. FC Köln
SC Sand – MSV Duisburg
Bayer 04 Leverkusen – 1. FFC Frankfurt

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16 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Wenn ich Siggi Dietrich wäre, würde ich jetzt sagen: „Die Letzten werden die Ersten sein.“ 🙂

    Vielleicht aber läuft es diesmal anders, und „Die Ersten werden die Ersten sein“. So wird Ralf Kellermann sicherlich im Stillen denken.

    Auf jeden Fall spielt Essen nicht gegen Potsdam, und so konnte Bernd Schröder seine große Erleichterung hinter seiner vielsagenden Aussage verbergen, dass er lieber Wolfsburg als Herford zum Gegner gehabt hätte. Aber Herford kommt ja hoffentlich mit Jessica McDonald, die soll ja schließlich auch mal das „Karli“ kennenlernen (und umgekehrt 🙂 ).

    Duisburg hat mit Sand nach der letztjährigen Pokalklatsche noch ein Hühnchen zu rupfen und Jena darf sich auf zwei kurz hintereinander liegende Heimspiele gegen Bayern freuen.

    Freiburg wird für das Bundesligaduell der letzten Pokalrunde jetzt mit einem Zweitligisten entschädigt und Köln kann schon mal einen weiteren Schritt Richtung Heimfinale machen.

    Ach ja, Cloppenburg hatte ja „meinen“ VfL Bochum rausgeschmissen und „zum Dank“ dürfen sie jetzt nach Wolfsburg fahren. Wie schön wäre es aber stattdessen gewesen, wenn der kleine VfL auf den großen VfL getroffen wäre. Und ich mit meinem (blauen) VfL-Schal im alten Wolfsburger Stadion gesessen hätte … . Hat aber nicht sollen sein.

    Dann kuck ich mir eben Jessica McDonald im „Karli“ an. Ist doch auch ganz nett, oder ?

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  • FFFan sagt:

    Nia Künzer hatte da wohl ein ‚glückliches Händchen‘, die Favoriten gehen sich zunächst noch aus dem Weg…

    Ich tippe auf folgende acht Viertelfinalisten: VfL Wolfsburg, Turbine Potsdam, Bayern München, SC Freiburg, SGS Essen, 1.FC Köln, SC Sand und 1.FFC Frankfurt.

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  • Detlef sagt:

    Hat Frau McDonald denn ihre Spielerlizenz wieder???
    Wäre toll für den HSV, dann wird es nicht wieder so einseitig wie im Buli-Spiel!!! 🙂

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  • enthusio sagt:

    @Detlef:

    Nein, hat sie leider noch nicht. Aber ich hoffe, dass sie im Pokalspiel wieder eingesetzt werden kann.

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  • balea sagt:

    @enthusio

    Ich habe gelesen, dass sie im Pokal spielen darf.

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  • FF-Tale sagt:

    Schade, richtiges Potenzial für einen möglichen Underdog-Sieg gegen einen richtig Großen ist in dieser Runde ja nicht wirklich vorhanden. Könnte also relativ öde (überraschungsfrei) werden.
    Weder einer der verbliebenen Zweitligisten noch die kleineren FF-BuLi-Clubs strahlen ja diese Saison (leider!) noch nicht so richtig Gefahr aus. Ausnahme Essen vielleicht, aber die sind ja bei der Auslosung um einen der „großen Vier“ herumgekommen. Aber hoffen auf den einen oder anderen (sehr unterhaltsam und belebend wirkenden) Favoritensturz kann man ja trotzdem. 😉

    Und kaum holt Duisburg den ersten Punkterfolg der gesamten Saison, prompt gibt es als „Dank“ das halbe Dutzend Sand zugelost. 🙂

    Sand-Duisburg und Jena-FCB am 1./2.11. im Pokal, eine Woche später gleich nochmal in derselben Konstellation in der Liga. Das wird allerdings interessant.
    Die FCB-Damen können in diesem konkreten Fall sogar die vereinseigenen Männerkollegen als Vorbild zu Rate ziehen:
    Die Bayern-Herren haben sogar schon in nicht einmal 72h(!) zweifach direkt hintereinander in Liga und Pokal dasselbe Spiel gespielt (zweimal gegen LEVs Männer damals). Und beides Mal klar gewonnen (Mitte 2000er war das.)

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  • tpfn sagt:

    @balea
    stimmt! „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“

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  • Mittellinie sagt:

    Was macht den Pokal aus?

    Meines Erachtens macht den Pokal aus, dass unterklassige Mannschaften gegen Erstliga-Mannschaften antreten und durch das KO Prinzip immer auch Überraschungen entstehen!

    Da finde ich die Überschrift dieses Artikels wieviel Erstliga-Duelle es noch gibt doch recht uninteressant.

    Besser wäre m.E.:
    „DFB-Pokal: Vier Zweitliga Mannschaften noch im Achtelfinale!“

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  • maurinho sagt:

    @Mittellinie:

    1. ist exaktes Durchzählen von Vorteil, denn es befinden sich FÜNF Zweitliga-Mannschaften im Achtelfinale. Dies steht 2. schon seit Beendigung der zweiten Runde fest, ist also kein Ergebnis dieser Auslosung. Da aber hier über die Auslosung berichtet wird, ist dein Vorschlag … naja, ich sag mal suboptimal.

    @enthusio:
    Nicht nur Jena hat die Doppelbegegnung … auch der MSV freut sich bestimmt auf zwei Auswärtsspiele hintereinander in Sand – oder?
    Ich empfehle zwischendurch eine Woche Erholungsurlaub im Elsass … 😉

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  • Aldur sagt:

    An einem guten Tag für Leverkusen bzw. Jena halte ich es für möglich, dass sie Frankfurt bzw. Bayern ein Bein stellen. Eventuell ist auch bei dem reinen Zweitligaduell eine Überraschung denkbar. Als offenstes Spiel sehe ich Sand vs. Duisburg an. Aber insgesamt sind die von FFFan weiter oben prognostizierten Sieger auch für mich am wahrscheinlichsten. Das verspräche dann natürlich potentielle Spitzenduelle in Viertel- und Halbfinale, wenn sich die Großen noch aus dem Weg gehen. Nach dem Gesetz der Serie müsste in Köln auf ein Finale mit nur einem Spitzenteam in diesem Jahr, im nächsten Jahr ja auch wieder eines mit zweien folgen…

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  • enthusio sagt:

    @ balea und tpfn:

    Ich vermute auch, dass McDonald im Pokalwettbewerb spielen darf. Bernd Schröder wurde nämlich auf der Vereinshomepage mit folgenden Worten zitiert: „Zumal im Pokal Spielerinnen eingesetzt werden können, die in der Bundesliga noch nicht spielberechtigt sind.“

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  • FF-Tale sagt:

    @ Enthusio: Interessanter Hinweis. Schröders Andeutung kann sich ja eigentlich nur auf McDonald beziehen. Jahrzehntelange Erfahrung und wahrscheinlich mit sämtlichen juristischen Wassern verschiedenster sportpolitischer Systeme gewaschen (vom DDR-Sport bis zur heutigen DFB-Gerichtsbarkeit), aber konkret wird er bei dem Zitat ja leider auch nicht.

    In der Hoffnung jetzt nicht allzu Ungenaues bzw. Blödsinniges zu verzapfen, aber ein Versuch:

    DFB-Spielordnung (http://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/27993-06_Spielordnung.pdf)

    § 10 Spielerlaubnis – Spielerpass
    … 1.2 Die Spielberechtigung wird erteilt für Pflicht- und Freundschaftsspiele. Pflichtspiele sind Meisterschaftsspiele, Pokalspiele sowie Entscheidungsspiele über Auf- und Abstieg. Für Pokalwettbewerbe der Mitgliedsverbände des DFB kann in der Spielordnung des zuständigen Verbandes festgelegt werden, dass auch Spieler eingesetzt werden können, die lediglich für Freundschaftsspiele ihres Vereins eine Spielberechtigung besitzen. …

    Dank einer Ausnahmeregelung gilt der letzte Satz im FF nicht nur für besagte Länderpokale der regionalen Mitgliedsverbände, sondern sogar für den großen DFB-Pokal (Bundesspiele des DFB).

    § 44
    … In Pokalspielen der DFB-Hauptrunde der Frauen dürfen in allen Mannschaften auch Spielerinnen eingesetzt werden, die bereits für Freundschaftsspiele dieser Mannschaft ihres Vereins spielberechtigt sind. …

    Hängt aber alles davon ab, ob McDonald z.B. einen Amateurspieler- oder Vertragsspieler-Status hat. Im (unwahrscheinlichen?) Amateurfall ist sie schon automatisch freundschaftsspiel- und somit pokalspiel-einsatzbereit, sobald sämtliche Vertragsschriftstücke vollständig beim DFB angekommen sind. Hat sie einen anderen Status oder z.B. gar eine Gastspiel-Erlaubnis ist das Ganze nochmal anders. Im schlechtesten Fall hat sie immer noch gar keinen Status (ist evtl. noch nicht einmal in Herford aktuell Vereinsmitglied)?

    Fazit: Es ist dank der besagten Ausnahmeregel entschieden einfacher für den Frauen-Pokal freigegeben zu werden als z.B. für die FF-BuLi. Leichte Entwarnung also. „Automatisch“ wird deshalb McDonald noch lange nicht in Potsdam auflaufen.
    Weiterkämpfen, Herforder SV! 😉

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  • FFFan sagt:

    @ FF-Tale:

    Bernd Schröder ist in dieser Hinsicht ‚gebranntes Kind‘. Im Herbst 2006 schied Turbine Potsdam durch eine 2:3-Heimniederlage gegen den FCR Duisburg aus dem DFB-Pokal aus. Entscheidenden Anteil am Sieg des FCR hatte damals die Isländerin M.L. Vidarsdottir (später auch mal bei Turbine aktiv), die Schröder nicht ‚auf der Rechnung‘ gehabt hatte, weil sie in der Bundesliga nicht spielberechtigt war.

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  • holly sagt:

    @FF Tale, danke für die interessanten Ausführungen, kann denen auch folgen.
    Nach meinem Wissenstand ist das Problem das sie in Herford einen Vertrag bis Saisonende hat. In den USA hat sie aber eine Absichtserklärung für die neue Saison der US FF Liga unterschrieben.
    Nun muss geklärt werden welche Vertrag rechtens ist. Diese Absichtserklärung ist in den USA soviel wert wie ein Vertrag. Wie gesagt alles ohne Gewähr bin kein Anwalt.
    Aber hier sind doch einige die immer ganz begeistert über die US Liga sind. Vielleicht können die uns ja erhellen.

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  • FF-Tale sagt:

    @ FFFan: Danke für den Hinweis. 😉 Das erklärt natürlich, warum Schröder derart ungewohnt (ja fast schon übertrieben) vorsichtig bei dem Thema ist und schon Wochen vorher davor warnt.

    PS zum Thema McDonald: Interessante Randnotiz, beim Lesen über diese dubiose Spielgenehmigungs-Geschichte gestoßen:
    Momentan die einzige Fußballerin in der 1. Liga mit Kind. (In den USA z.B. ist das ja eher verbreitet, aber in Deutschland durchaus rar). Oder gbt es z.Zt. noch andere „kickende Muttis“ 🙂 in der FF-BuLi?

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  • FFFan sagt:

    @ holly:
    „Nach meinem Wissenstand ist das Problem das sie in Herford einen Vertrag bis Saisonende hat.“

    Das lässt sich allerdings nicht vermeiden, da die Spielordnung des DFB vorschreibt, dass Verträge eine Laufzeit bis zum 30.06. haben müssen.
    Das eigentliche Problem ist wohl, dass der Herforder SV sich weigert, in den Vertrag mit J.McDonald eine ‚Ausstiegsklausel‘ aufzunehmen, die der Spielerin eine Rückkehr in die USA schon im März 2015 ermöglicht.

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