Punkteteilung in Jena

Von am 11. Oktober 2014 – 13.53 Uhr 5 Kommentare

Zum Auftakt des siebten Spieltags der Allianz Frauen-Bundesliga teilten sich der FF USV Jena und die TSG 1899 Hoffenheim die Punkte. Die Teams trennten sich zum für die TSG etwas glücklichen 1:1 (1:0).

Damit wartet der USV in der laufenden Saison weiter auf den ersten Heimsieg. Ein Freistoßtor von Martina Moser sicherte den Hoffenheimerinnen den Punkt beim Tabellennachbarn.

Julien trifft zur USV-Führung
Beide Mannschaften waren von Beginn an bemüht, nach vorne zu spielen. Abgesehen von einer guten Möglichkeit durch Moser, die allerdings den Jenaer Kasten knapp verfehlte, übernahmen die Gastgeberinnen aber mit Verlauf der ersten Halbzeit immer mehr das Kommando. Im Spiel nach vorne lief viel über Julia Arnold, und der USV erspielte sich einige aussichtsreiche Möglichkeiten. Folgerichtig fiel in der 39. Minute das 1:0 für den USV. Christina Julien setzte sich durch und traf aus circa zwölf Metern zur Führung.

Anzeige
Martina Moser sicherte der TSG den Punktgewinn. (Archivbild) © TSG 1899 Hoffenheim

Martina Moser sicherte der TSG den Punktgewinn. (Archivbild) © TSG 1899 Hoffenheim

Freistoßtor für die TSG
Nach dem Seitenwechsel wurden die Gäste zwar immer aktiver. Gegen eine sicher stehende USV-Defensive fehlten aber die Ideen. Jena verpasste es in der ersten Halbzeit, die Initiative zu ergreifen und verlagerte sich auf das Verwalten der Führung. Erst nach etwa zwanzig Minuten investierte der USV wieder mehr ins Spiel nach vorne, und genau in dieser Phase fiel der Ausgleich für die TSG. Bei einem Freistoß von der linken Seite hielt Moser den Fuß hin und verlängerte zum 1:1 (73.). Es war das erste Saisontor der Schweizerin.

Punkte gegen den Abstieg
Insgesamt ist es ein glückliches Unentschieden für die TSG, die sich so gut wie keine Möglichkeiten aus dem Spiel heraus erarbeitet hat. „Aber wir spielen um den Klassenerhalt. Mit allen Punkten, die wir sammeln, können wir zufrieden sein. Wenn wir Punkte holen, ist es egal, wie wir spielen“, resümiert Moser. In der Tabelle liegen die TSG und der USV – zumindest bis zu den weiteren Spielen morgen – auf den Plätzen sieben und acht.

Tags: ,

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

5 Kommentare »

  • dummkopf sagt:

    War das zu erwarten, dass die Kommentare zu diesem Spiel sich in Grenzen halten? Vielleicht weil die einschlägigen Vereinsfans von Jena und Hoffe hier weniger sind?
    Wobei die Qualität gegenüber letzter Woche ja auffallend ähnlich war.
    Ein „Abnutzungskampf“ im MF und kaum nennenswertes Durchkommen ins und im letzten Drittel.
    Fast wäre sogar das Ergebnis auch gleich gewesen.
    Aber diese Woche wurden etwas weniger Bälle blind nach vorne gebolzt und die Innenverteidigungen haben etwas weniger Fehler gemacht.
    Sonst wäre das hier vielleicht auch noch zufällig 2:1 für eine Seite ausgegangen.
    Wobei man aber eben auch bei 2 Nicht-Abstiegs-Kämpfern nicht so sehr fussballerische Glanzlichter erwartet, wie bei 2 Top-Teams, obwohl ja auch hier durchaus gute Spielerinnen auf dem Platz standen.

    (0)
  • FFFan sagt:

    Die TSG Hoffenheim ist in der Frauen-Bundesliga die Meisterin der Effizienz! Jedesmal, wenn die Kraichgauerinnen ein Tor schießen (und mehr als eines ist ihnen bisher in keinem Spiel gelungen), holen sie auch mindestens einen Punkt.

    Wie schon im Spiel gegen Wolfsburg zu beobachten war, ist die fehlende ‚Durchschlagskraft‘ in der Offensive die große Schwäche dieser Mannschaft. Auch gestern hatte man eigentlich nie das Gefühl, dass ein Tor für die TSG fallen könnte – und dann fiel es plötzlich doch, bezeichnenderweise aus einer Standardsituation: nach einem Freistoß aus dem ‚Halbfeld‘ fällt der Ball M.Moser vor die Füße, die abgeklärt einschiebt. Zuerst dachte ich, der Treffer dürfe wegen Abseits nicht zählen, aber in der verlangsamten Wiederholung ist zu sehen, dass der von K.Demann getretene Ball nicht von S.Chojnowski verlängert wurde, sondern direkt in den Strafraum ’segelte‘. Also ein völlig korrektes Tor – Kompliment an die Schiedsrichterin, die ja keine Zeitlupe zur Verfügung hat, aber in diesem Fall optimal postiert war und genau hingeschaut hat!

    Der FF USV Jena hingegen steckt weiterhin in einer ‚Ergebniskrise‘. Dabei spielen die Damen aus Thüringen nicht einmal schlecht, aber sie schaffen es momentan einfach nicht, sich für ihre Leistungen zu ‚belohnen‘. Und am nächsten Wochenende steht auch noch die schwere Auswärtsaufgabe in Wolfsburg an. Zum Glück entspannt sich wenigstens die Personalsituation: C.Schiewe und R.Percival, die gestern gesperrt fehlten, kehren in die Mannschaft zurück.

    (0)
  • FF-Tale sagt:

    @ Dummkopf: Naja, bei der TV-Alternative Potsdam-FCB geht so ein Spiel naturgemäß eher unter, oder?
    Aber für Samstag Mittag, unteres Mittelfeld war das Spiel (die 1. Halbzeit) doch ganz flott. Stimmung im Stadion auch sehr respektabel vorhanden (mehr als bei manch anderem FF-Erstligisten mit höheren Zuschauerzahlen!).
    Vom Schweizer Duell Moser vs. Michel hätte man vielleicht mehr erwarten können (die übrige Hoffenheimer Offensive war ja nicht vorhanden). Auf der Gegenseite die traditionell „torgeizigen“ Jenaerinnen. Zu allem Überfluss war gestern A. Hearn bei Jena im offensiven Mittelfeld/hängende Spitze auch eher „verschenkt“. Als klassische Stürmerin „vorne drin“ wirkt sie doch sehr präsenter und gefährlicher (siehe neuseel. Nationalmannschaft bzw. letzte Saison).

    So bekommt das TV- und Stadionpublikum eben ein 1:1, das beiden Mannschaften nicht so richtig hilft (Stichwort: Befreiungsschlag ins gesicherte Mittelfeld).

    (0)
  • dummkopf sagt:

    @Tale

    Ich glaube, du hast hier nicht realisiert, was ich meine.
    Wie altwolf schon bemerkt hat, manchmal sitzt es zwischen den Zeilen. Wobei ich gerne einräume, dass das die Sache manchmal missverständlich macht.
    Ausserdem verdeutlicht dein Kommentar unbewusst ein Problem, falls dir das aufgefallen ist.
    ES wird sich sicher dauerhaft verknuddelt vorkommen, wenn sie am Sa öfter nur die „untergehenden“ Spiele zur Übertragung abbekommen.
    Schön dagegen zu sehen, wie es andernorts vorangeht mit dem Interesse und den TV-Übertragungen. Das freut den wirklichen FF interessierten dummkopf doch sehr, der natürlich auch dorthin zuerst schaut, was immer mit andernorts auch gemeint sein könnte.

    (0)
  • FF-Tale sagt:

    @ Dummkopf: Am Schluss geht es um das konkrete Spiel, von dem in der Artikelüberschrift die Rede ist, und dazu wurde etwas kommentiert.
    Alles weitere (was in einem anderen Spiel war, was zwischen den Zeilen zu lesen ist, was irgendein Nutzer in einem anderen Thread geschrieben hat, etc. etc.) ist da erst einmal sehr egal und v.a. der zweite Kommentar (dummkopf 12. Oktober 2014 um 13.29 Uhr) dann m.M.n. doch irgendwie ein Zacken zu kryptisch. 🙂

    Zum Thema „untergehende“ Spiele: Also noch muss sich Eurosport ja wahrlich nicht Zitat „verknuddelt“ vorkommen, ein sehr guter Topteam- und Spitzenduell-Anteil ist ja nach wie vor vorhanden im Samstagsprogramm.
    Wenn die FF-Gemeinde wie jetzt dann sogar (dank RBB) zwei Livespiele je Wochenende bekommt, umso besser! (Also ganz „egoistisch“ aus Nachfrage-, d.h. Publikumssicht heraus betrachtet, aber es geht ja um besagtes Publikum).
    Und laut Mediacontrol war das Tabellenmittelfeld-Duell gestern ja auch weder prozentual noch in absoluten Zuschauerzahlen der bisherige Saisonminusrekord (so schlecht wie vielleicht vorher von manch einem befürchtet war so eine „Nicht-Topspiel“-Ansetzung wie Jena-Hoffenheim also dann doch nicht). Da lässt sich doch prima darauf aufbauen, mehr davon. Vielleicht haben wir dann auch endlich tatsächlich zum ersten Mal eine Saison mit mind. 1 Live-Übertragung jedes FF-BuLi-Clubs? Das wäre geradezu historisch!

    PS: Nicht Eurosport wird sich irgendwann „verknuddelt“ vorkommen, wenn sie keine Mega-Topspiele mehr abbekommen, sondern die betreffenden Topclubs werden Probleme (Druck) bekommen, sollten sie langfristig „unkooperativer gegenüber ihren Medienpartnern“ sein als der Rest der Liga.
    Wer am längeren Hebel sitzt (langfristig also die Medien, d.h. Europsort mit Verbands- und Ligasponsor-Deckung), kann relativ leicht den Spieß umdrehen, nicht umgekehrt. Das wird sich genau so auch noch bis in die (Medien-)Funktionärsbüros des oberen Tabellenviertels herumsprechen. (Ob diese Machtkonstellation gut oder schlecht ist, sei an dieser Stelle dem Betrachter offen gelassen). 😉

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar