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Champions League: Klare Siege für Lyon und Bristol

Von am 9. Oktober 2014 – 22.31 Uhr 5 Kommentare

In den beiden noch ausstehenden Hinspielen des Sechzehntelfinals der UEFA Women’s Champions League sind die Überraschungen ausgeblieben. Sowohl Olympique Lyonnais als auch Bristol Academy setzten sich auswärts deutlich durch.

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Beide Teams ließen keine Zweifel aufkommen. Olympique Lyonnais gewann bei Brescia klar mit 5:0 (3:0). Bristol Academy setzte sich in Dublin gegen Raheny United mit 4:0 (1:0) durch.

Doppelschlag von Le Sommer
Schon in der 12. Minute brachte Louisa Nécib Lyon mit 1:0 in Führung. Bis zur Pause erhöhten Lotta Schelin (20.) und Wendie Renard (23.) auf 3:0. Auch nach dem Seitenwechsel fielen die Treffer für Lyon. Eugénie Le Sommer sorgte mit einem Doppelschlag (56., 67.) für den 5:0-Endstand.

Turbulente Nachspielzeit in Dublin
Auch auf der Seite von Bristol Academy traf eine Spielerin doppelt: Natasha Harding brachte den englischen Vize-Meister in der 29. Minute mit 1:0 in Führung. In der 78. Minute gelang der Waliserin auch das 2:0. Der Schlusspunkt sollte das noch nicht gewesen sein, denn die Nachspielzeit hielt noch weitere zwei Treffer bereit. Zunächst traf Nicola Watts vom Elfmeterpunkt (90+2), dann gelang Natalie drei Minuten später der 4:0-Endstand.

 

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5 Kommentare »

  • Liza sagt:

    Knapp 70% Ballbesitz, 22:2 Schüsse und 14:1 Ecken klingt ja ziemlich beeindruckend, aber wenn man gesehen hat, wie viele Chancen Lyon nicht genutzt hat, wirkt es nicht sehr angsteinflößend auf kommende Gegner. Gegen Teams wie PSG müsste auf jeden Fall eine Steigerung her. Aber wahrscheinlich geht man in solchen Partien dann mit einer anderen Einstellung ins Spiel. Es wirkte auf mich, als wären die Spielerinnen nach der Halbzeit nicht sehr konzentriert. (Vielleicht auch nicht ganz überraschen bei einem Zwischenstand von 3:0.)

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  • FFFan sagt:

    Was Olympique Lyon heute im strömenden Regen für eine Leistung abgeliefert hat, war sehr beeindruckend. Wie eingespielt und passsicher sie sind und wie schnell sie den Ball laufen lassen, das ist ‚großes Kino‘. Ich glaube, diesmal führt der Weg zum CL-Titel nur über „OL“. Auch in einem möglichen Achtelfinale gegen Paris SG wären sie für mich Favorit.

    Die Partie in Brescia hatte phasenweise fast schon den Charakter eines Trainingsspiels, so überlegen waren die Gäste aus Frankreich. Jetzt werden manche sagen: ok, der Gegner war schwach! Aber das stimmt nur bedingt. ACF Brescia ist an sich keine schlechte Mannschaft, immerhin sind sie mit deutlichem Vorsprung italienischer Meister geworden. Wie wohl die deutschen Teilnehmer gegen dieses Team abschneiden würden? Ich fürchte: Wolfsburg würde sich vielleicht zu einem 0-0 quälen, Frankfurt sogar verlieren.
    Oder was meint ihr?

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  • tpfn sagt:

    OL war echt beeindruckend. Hegerberg stand zwar in der Startelf, ist aber so rein garnicht aufgefallen, das restliche Team von OL, was ja gefühlte 100Jahre schon zusammen kickt, hat eine sehr überzeugende Leistung gebracht, da gibts schon deutliche Qualitätsunterschiede zu PSG, Wolfsburg oder Frankfurt.

    Im Grunde muss OL auch jetzt seine Chance nutzen, denn nächstes Jahr geht`s dann wieder gegen den Angstgegener aus Potsdam, das hoffe ich zumindest.

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  • enthusio sagt:

    Ich kann @FFFan nur zustimmen. Lyon hat unglaublich schnell, ball- und passsicher agiert in einem „Spiel auf ein Tor“ gegen eine völlig überforderte Mannschaft aus Brescia, die im ganzen Spiel keine einzige nennenswerte Torchance zu verzeichnen hatte.

    Auch ich glaube, dass Lyon sich in dieser Form gegen Paris in einem möglichen Achtelfinale durchsetzen würde. Allerdings wird man in solchen Spielen auch erst mal abwarten müssen, wie stark Lyons Abwehr sich gegen einen Gegner auf Augenhöhe präsentieren wird. Darüber hat man gestern ja keine Aufschlüsse erhalten.

    Gegen die deutschen Mannschaften wird es davon abhängen, ob man Lyon sein Spiel aufziehen läßt oder den Gegner mit konsequentem Pressing und Schnellangriffen über die Flügel zermürbt. Das ist ja bekanntlich eine Wolfsburger Spezialität.

    Ganz abgesehen davon hängt es auch davon ab, ob derzeit verletzte wichtige Spielerinnen wie Keßler und Jakabfi oder Bartusiak mitwirken können.

    Ich würde mir ein Duell Frankfurt-Lyon im Halbfinale wünschen, denn Frankfurt hat bekanntlich noch eine Rechnung offen und könnte beweisen, dass es wie Wolfsburg und Potsdam in der Lage ist, Lyon zu besiegen.

    Dann wäre alle Kritik an Frankfurts Leistungsniveau und Spielweise mit einem Schlag verstummt. 🙂

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Erst Recht nach der gestrigen „Spielanwesenheit“ weine ich Ada weiterhin keine Träne nach, da war absolut nichts, was ihrer so großen Veranlagung geschuldet war, zu sehen. Bei OL angekommen zu sein, scheint sie trotz der 6 Tore in 5 Spielen dennoch nicht. Die franz. Liga ist auch kein Brecher für eine ausländ. junge talentierte Spielerin, die sich weiterentwickeln will und muß! Auch die dt. Wechsler nach da, sind bis auf Henning und Berger eher Auslaufmodelle, die noch mal vor Karrierenende Kasse machen wollen. Für den Rest trifft nur Letzteres zu…
    Ansonsten hat OL genau dort weitergemacht, wo sie zuletzt (Vorsaison) aufgehört haben, hat also nichts mit dem Trainer zu tun. Keine europ. Spitzenmannschaft muss also zittern, wenn sie auf OL treffen, sondern sich lediglich an den letztjährigen Oktober-Turbinen orientieren.

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