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VfL Wolfsburg übernimmt Tabellenführung

Von am 4. Oktober 2014 – 18.13 Uhr 42 Kommentare

Mit einem Sieg im Spitzenspiel hat der VfL Wolfsburg am sechsten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga die Tabellenführung übernommen. Gegen den 1. FFC Turbine Potsdam war es einmal mehr Martina Müller, die für die Entscheidung sorgte.

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Beim 2:1 (1:1)-Erfolg der Wolfsburgerinnen fehlten ihnen Nadine Keßler und Lena Goeßling. Letztere wurde nach überstandener Fußverletzung allerdings für die letzte halbe Stunde wieder eingewechselt

Frühe Potsdamer Führung
Dabei standen die Vorzeichen zunächst gut für die Potsdamerinnen, denn in der 16. Minute erzielte Genoveva Anonma das 1:0 für die Gäste. Ihr erster Schuss hatte noch das Aluminium getroffen, den Abpraller brachte sie dann im Tor unter – für den VfL Wolfsburg war es der erste Gegentreffer der laufenden Saison. Fast hätte Asano Nagasato nur zwei Minuten später die Führung verdoppelt, doch VfL-Torhüterin Almuth Schult war zur Stelle. In der Folge kam der VfL vor 2785 Zuschauern besser in die Partie. In der 31. Minute gelang Alexandra Popp der Ausgleich für die Gastgeberinnen.

Lia Wälti, Alexandra Popp

In einer kampfbetonten Partie siegte der VfL Wolfsburg – auch dank eines Treffers von Alexandra Popp (re.) – mit 2:1. © foto2press.de / Jan Kuppert

Späte Entscheidung
Nach dem Seitenwechsel erarbeitete sich der VfL leichte Vorteile und hatte insbesondere in der Schlussphase aussichtsreiche Möglichkeiten zum Siegtreffer. Die Entscheidung fiel in der 88. Minute, als Martina Müller. Als Vorbereiterin war Popp auch an diesem Treffer beteiligt.

München und Frankfurt wollen Anschluss halten
In der Tabelle liegt der VfL Wolfsburg nun mit 16 Punkten auf dem ersten Rang. Es folgen die Potsdamerinnen mit 15 Punkten. Beide Mannschaften werden ihren Platz auch nach den restlichen Partien am Sonntag behalten, denn der FC Bayern München hat auf dem dritten Rang momentan elf Punkte, der 1. FFC Frankfurt dahinter zehn.

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42 Kommentare »

  • Michele sagt:

    Kann mir mal einer erklären, warum Goeßling vor einer Woche noch auf Krücken gegangen ist und heute putzmunter auf dem Platz gestanden hat? Sie wurde zwar nur eingewechselt, aber mich wundert es schon! Spielt man in Wolfsburg irgendein Spiel oder was ist da los? Ich möchte da niemandem etwas unterstellen, aber in WOB ist es mit den „Verletzten“, ja immer so eine Sache!

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  • Alice sagt:

    Michele,
    Das wird Wob auch anderorts schon zu genüge unterstellt, aber Schwamm drüber 😉
    Vor einer Woche ist man noch von einem Bruch des Sesamknochens im Fuß ausgegangen. Dieser ist bei Lena aber von Geburt an gespalten oder zweigliedrig. Bei der Verletzung handelte es sich also nur um eine Prellung oder ähnliches.

    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an unsere Wölfinnen, die uns wie so oft bis zur letzten Minute zittern ließen.

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  • never-rest sagt:

    @Michele: Kellermann hat vor dem Spiel erklärt, dass es bei Goeßling entgegen der ersten Diagnose nun doch keine Bruch des Sesamknochens am Fuß war, sondern dass es sich um eine seltene Anomalie ihres Knochens handelt. Nachdem der Bluterguss und die Schwellung am großen „Onkel“ wieder zurück gegangen sind, kann sie also wieder spielen. So habe ich es jedenfalls verstanden.

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  • enthusio sagt:

    @Michele:

    Hier findest Du die Antwort auf Deine Frage:

    https://www.vfl-wolfsburg.de/info/frauen/aktuelles/detailseite/artikel/goessling-wieder-im-training.html

    Das war heute ein wirklich spannendes und umkämpftes Spiel beider Mannschaften, wie man es sich als Frauenfussballfan im Vorfeld gewünscht hat, mit guten Torszenen auf beiden Seiten.

    Die „alte“ Martina Müller ist für Wolfsburg weiterhin unbezahlbar und hat heute den entscheidenden Unterschied ausgemacht.

    Genervt hat mich aber das unfaire ständige Auspfeifen von Anonma durch einige Wolfsburger Fans.

    Hoffen wir, dass zum Rückrundenspiel die Verletzten auf beiden Seiten wieder fit sind.

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  • tpfn sagt:

    Schade, heute wäre Wolfsburg wirklich schlagbar gewesen. Aber mit einer Truppe die bei Wolfsburg nicht mal der Anschlusskader des Anschlusskaders wäre, ist dies halt sehr unrealistisch. Beim miserablen Hoffenheimspiel gabs ja noch die Ausrede dass die Mädels schon in Gedanken beim Wolfsburgspiel sind, aber was ist denn heute die Ausrede? Im Grunde lief doch bei TP garnix, mal abgesehen von den 15Minuten in der 1Hz.

    Bis jetzt haben „die großen drei“ mMn noch nicht annähernd die Klasse der letzten Saison, dass meine TP-B11 Frankfurt so dominieren konnte lag wohl eher am schwachen Frankfurt.

    Aber am meisten schockiert mich dass Wolfsburg physisch stärker schien, die sind ja den Turbinen davon gerannt, war da nicht TP ewig der Klassenprimus? bzw. war das nicht immer TP’s Kernkompetenz?

    Etwas putzig fand ich ja den Versuch von Wälti auch mal etwas körperbetonter eine Gegenspielerin anzugehen, sie ist da einfach nicht der Typ für und soetwas sollte dann auch nicht von ihr verlangt werden, sie hat ja mal in einem Interview gesagt das es überhaupt nicht ihr Ding sei und so sah es dann letztendlich auch aus.

    Kurzum, ein gemeinschaftlich, schwaches Spiel meiner Turbinen, hier müssen die jungen Wilden mal ran, viel schlechter können die auch nicht sein und es muss dringend eine alternative 10 aufgebaut werden, damit der Konkurenzkampf das Leistungsniveau anhebt, das macht Wolfsburg besser!

    Übrigens die Pfiffe gegen Anonma sind unterstes Niveau, bei TP gibts ja auch den ein oder anderen Kindl-Verliebten, die sind aber bei weitem nicht so zahlreich und erfreuen sich bei den echten TP-Anhängern keiner großen Beliebtheit.

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  • Altwolf sagt:

    Der Einsatz von Lena hat doch alle überrascht,da wir ja auch davon ausgehen mußten,das es sich um e. Fraktur im Fuß handelte – entsprechend wurde der Fuß auch entlastet (Unterarm-Gehstützen, Krücken sind etwas Anderes). Damit war offenbar dann auch die Freigabe zum Training gegeben.
    Ich denke wenn das Spiel nicht so eng gewesen wäre u.gerade auch L.Magull nicht mehr von der Kraft her dagegenhalten konnte, wäre es auch nicht unbedingt zur Einwechselung gekommen.

    @Michele.
    Eine solch überraschende Wende sollte nun nicht gleich zu einem „misstrauischem“ Rundumschlag pauschalisiert werden, denn das ist bei anderen Clubs auch schon passiert,daß verletzungsbedingte Ausfälle,dann doch auf dem Platz standen (z.B. P.Brehmer u.L.Wältli letzte Saison)

    Zum Spiel kann ich mich des „Statements“ von B.Schröder anschließen, da Turbine zwischehn der 10. – 30. Minute spielerisch besser agierten, danach viel ausgeglichenes Spiel und erst zum Schluß – nicht zum ersten Mal- wieder WOB mit mehr Druck.
    Ist schon verwunderlich, das Turbine in den letzten Spielen meist in einer Drangphase WOBs das Tor macht, jedoch diesen Vorsprung nicht zu einem Sieg nach 90+ über die Bühne bringen kann. Doch wieder eine Mentalitäts- u.Willens-Frage ?

    Das waren sehr wichtige Punkte gegen diesen Gegner, auch wenn wohl ein Unentschieden gerechter gewesen wäre. GW an die Wölfinnen für ihren unermütlichen Kampfgeist und den Willen so ein Spiel immer gewinnen zu wollen insbes. auch an Alex.

    Die „Gelbe“ gegen G.Anonma war eigenlich keine, da eher ein normales Foulspiel.

    Weder die „Pfiffe“ gegen sie, noch die Schmährufe gegen A. Popp gehören sich – braucht kein Mensch.

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  • dummkopf sagt:

    Wow, was für ein Top-Spiel.
    Schön für die Fans, die nur am Ergebnis interessiert und Wob-Fan.
    Grausig für die, die ein wenig weiterdenken und gerne eine Weiterentwicklung sehen würden.
    (Das 4:2 – Spiel muss irgendwie ein Missverständnis gewesen sein)
    Ein Gurkengekicke, das Wasser auf die Mühlen der „Fussball ist nichts für Frauen“ – Chauvis ist. Erzähl bloss niemandem, er möge sich mal Frauenbuli anschauen. Der kommt dann die nächsten 4 Wochen, und nimmt dich jeden Tag auf den arm.
    Das wievielte furchtbare TV-Spiel ist das jetzt eigentlich gewesen, diese Saison.
    Wann geht eigentlich endlich NWSL wieder los?

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.

    Müssen wir dich jetzt bedauern, daß du durch den Anblick des Spieles an den Augen Schaden genommen hast und nur durch den „Balsam“ der NWSL Linderung erfahren kannst ? 🙂

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  • Georg sagt:

    Kurze Frage am Rand….Warum hat man nicht nach dem Hoffenheimspiel reagiert…da werden Chancen vergeben und…nichts….erstaunlich finde ich nur das dem letzen Spieler dann mal wieder die Schuld gegeben wird….Torhüter bei Tp ist echt kein Traumjob…

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  • Alice sagt:

    @tpfn: „Übrigens die Pfiffe gegen Anonma sind unterstes Niveau“

    Das kann man verständlicherweise so sehen, aber naja.. Ich weiß ja nicht, ob du heute im blauen Block saßt, deswegen weise ich mal auf das kollektive „Buuuhhh Popp pfuuuiiiiiii buuuhhhhh“ hin. Ganz ohne selbst die pikierte zu spielen. 😉 Das sind die 90min temporäre Ungehaltenheit, das passiert. Unnötig aber da.

    Auch amüsant das „Zusammespiel“ der Fanlager. „Ohne Foulspiel habt ihr keine Chance“ vs „Ohne Schiri habt ihr keine Chance“ oder „Ohne Potsdam wär hier gar nichts los“ vs „Das ganze Dorf ist da, das ganze Dorf ist da..“ 🙂 Wir sind noch weit entfernt von Bengalozündenden Ultras. Bekanntschaft mit frustrieten, pöbelnden aber ungefährlichen Rentnern oder Möchtegerns macht man in jeder Fankurve.

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    @tpfn
    Ich bin voll und ganz bei Dir! 🙁
    Ich habe mir auch bereits anderenorts meinen Frust von der FF-Seele geschrieben, weil ich der Meinung war, dass bei dieser Fehlerquote gegen einen VfL einfach nicht mehr bei rumkommen kann. Keine der Turbinen erreichte Normalform, sogar Lia merkte man deutlich an, dass sie z.Z. durchhängt bzw. keine Leistungskonstanz hinbekommt. Und für Simic ist ein hervorragender Pass in die Schnittstelle, der Ausgangspunkt von Ayos Tor, viel zuwenig, wenn sie an die N11-Tür ernsthaft anklopfen bzw. ihr Team wieder zurück in die CL führen will. Diese Leistung fällt als Bewerbungsvideo völlig raus. Auch Pauli war selten zu sehen und ordnete sich nahtlos in die gesamte Teamleistung ein. Die Zahl der fehlerhaften Abspiele war erschreckend und reiht sich ein in die vorherigen Spiele. Ich frage mich ernsthaft, wie man 2 Freistösse nicht zu einer Mitspielerin bekommen kann, sondern diese im Seitenaus landen. Auch Einwürfe landen in Gegners Beinen.
    Gegen den FCB sehe ich von daher jetzt schon schwarz und pronostiziere weitere 3 Verlustpunkte im Kampf um die Tabellenspitze, wenn man als Maßstab deren Spiel gegen den VfL nimmt. Bedauerlich das bei beiden Gegentoren Zietzen keine glückliche Figur abgab.
    Aber auch auf VfL-Seite fand ich was zum K***** und zwar das Auftreten der letztjährigen besten BL-Spielerin.

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  • balea sagt:

    Im Spiel – Resümee sehe ich es ähnlich wie Herr Schröder (und Altwolf), das ein Unentschieden wohl „gerecht“ gewesen wäre, aber WOB hat durch Potsdamer Fehler ein Tor mehr geschossen.

    Ich fand das Spiel aber sehr spannend und durchaus nicht so schlecht, wie scheinbar dummkopf und tpfn. Es war von Beginn an kampfbetont und ein Fight, kein technisches artistisches Kabinettstückchen.

    Zu Anonma und der Schiri – Leistung: Jetzt bin ich in diversen Beiträgen hart angegangen worden, weil mir irgendwas (was eigentlich?) unterstellt wurde. Scheinbar sind sich die meisten einig, dass diese frühe gelbe Karte nicht wirklich gerechtfertigt war. Ich nehme an, Frau Biehl wollte zu Beginn der Partie gleich anzeigen, dass sie hart durchgreifen wird und so alle Spielerinnen „ermahnen“ wollte – aber das ist nach der Vorgeschichte doch komplett daneben gegangen. Anonma zieht sich einen schwarzen und einen weissen Schuh an, bekommt sofort eine Karte, wird dann 80 Minuten lang durchgehend ausgepfiffen…

    Vermutlich hat auch Frau Biehl dann gemerkt, dass das keine gute Idee war. Zu Beginn von HZ2 hat sie noch kurz, scheinbar nett, mit Anonma gesprochen. Ich denke auch, dass Wesely eher mal eine Karte verdient gehabt hätte. Aber das Pulver war in gewisser Weise schon früh „verschossen“ um sinnvoll eine „entgiftende“ Spielatmosphäre herzustellen. Deswegen finde ich auch diese Schiri Leistung nicht wirklich gut: Der DFB hatte Monate Zeit über die speziellen Umstände dieses Spiels nachzudenken und es wird nach 30 Sekunden vermasselt. Einfach schade.

    Ansonsten war es sicher eine deutlich schlechtere Performance von Potsdam als gegen Frankfurt – aber auch der bislang stärkste Auftritt von Wolfsburg. Die hatten bisher nach mM nicht wirklich überzeugend gespielt. Obwohl das ja auch kein „spielerischer“ Erfolg war, sondern einer der stärkeren Physis. Und nur weil Potsdam viel Wert auf Kondition legt, gleicht das nicht alles aus. Weder Andonova, Nagasato, Cramer oä sind allein von der Statur her Typen wie Müller, Popp, Fischer oder Goessling.

    Ein letztes Wort zu Popp: Natürlich ist das vollkommen daneben, wenn sie Schmährufe nach dem Zusammenprall mit Sarholz bekommt.
    Aber mal abseits von dieser speziellen Spielsituation würde ich mich freuen, wenn auch mal „Heimfans“ der Frau Popp mitteilen würden, dass sie nicht glücklich mit diesen oft „ambivalenten“ Auftritten sind. Selbst der Kommentator heute stellte fest, dass viele Wolfsburgerinnen sehr schnell hinfallen. Alex Popp wird ganz klar häufig gefoult. Aber sie fällt auch einfach sehr oft hin und fordert Foul, ohne gefoult worden zu sein. Es gibt in der BuLi auch andere Spielerinnen, die das ständig betreiben. Mich ärgert das. Wenn eine Potsdamer Spielerin das so betreiben würde, hätte sie bei mir ganz schnell die Symphatien verloren – und das meine ich bitter ernst.

    Ich schaue eigentlich gern Frauenfussball, weil ich zB ganz genau solche Sachen NICHT sehen möchte. Positiv genauso angemerkt gab es heute auch (wie häufig) Szenen, wo Spielerinnen nach Verletzungen sich gegenseitig geholfen und nach Fouls entschuldigt haben. Eine wirklich „böse“ Szene habe ich sowieso nicht in Erinnerung.

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  • dummkopf sagt:

    @altwolf

    erstmal schön, dass du wieder da bist!

    Nein, nein. Ich schaue mir auch gerne mal ein Jugend-Spiel an und habe wahrscheinlich aus fast allen Spielklassen je mindestens 50 Spiele gesehen. (Allerunterste und 2.Liga vielleicht ausgenommen)
    Da tun mir keine Augen weh. Ich bin halt Fussball-Fan und finde immer etwas interessantes zu sehen. Und seien es nur die Jugendtrainer, die hineinschreien: Lass den Ball nicht aufspringen 😉
    Und wem das Spiel gefallen hat und wer es toll fand, der darf das doch auch gerne so sehen und schreiben.
    Für mich persönlich ist es eben leistungsmaessig betrachtet schon ein wenig enttäuschend, wenn Leute, die nichts ausser Fussball machen in der 87. Min den Ball bloss blind nach vorne dreschen und damit den eigenen Ballbesitz herschenken, anstatt den Ball anzunehmen und/oder ihn gezielt an eine Mitspielerin ab/weiterzuspielen.
    Noch enttäuschender, wenn das dann auch noch zu einer super-gefährlichen Tor-Vorlage ausartet, weil die Abwehrspielerinnen anscheinend nicht oft genug bei den Jugendtrainern zugehört haben. Ich glaube übrigens, ich war da nicht ganz alleine, sondern das fand auch der Trainer enttäuschend. 😉
    Auch wenig erbaulich, dass der CL-Sieger in 90 Min kaum mehr als eine einzige Torchance herausspielen konnte, noch dazu durch einen feinen Trick, wo man sah: Manche Frauen können ja doch auch richtig kicken. Um nur Sekundenbruchteile später zu sehen, wie man zu einem Ball hinlaufen kann, wenn man ihn eigentlich bloss noch über die Linie drücken muss: Achtung, dass Ding ist rund und rollt, und ihr müsst mit den Füssen dagegenstauchen! hätten die Eltern der jüngsten Nachwuchsspieler vielleicht hineingerufen. Der Trainer vielleicht: Nimm auch mal den Schwächeren!
    Auch das finde ich interessant zu sehen übrigens, wenn auch sportlich enttäuschend. Noch interessanter zu sehen, wie man so ein Spiel im Fussball dann trotzdem gewinnen kann! Bei den Mädels braucht man manchmal ja auch nur abzuwarten, biss sich 2 Abwehrspielerinen gegenseitig umrennen.

    Und statt NWSL habe ich mir zum Ausgleich gerade Paris-Juvisy anschauen können 😉 Ein gelungener Ausgleich, übrigens, leistungstechnisch betrachtet, also alles wieder im Lot! 😉

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  • enthusio sagt:

    Die heutige Niederlage von Potsdam hat für mich mehrere Gründe.
    Es fing schon mit der defensiveren Aufstellung an:
    Zietz (für Kulis) in der Dreierkette, Kulis dafür weiter vorne links (um Blässes gefährliche Vorstöße über den Flügel zu unterbinden) und Andonova auf der Bank.
    Da hat sich Schröder mit seinem Trainerteam taktisch böse verkalkuliert und zuviel Respekt vor Wolfsburg gezeigt.
    Kulis hatte Blässe nicht ansatzweise im Griff und schon gar nicht Hansen in der letzten halben Stunde, Zietz erlaubte sich zwei spielentscheidende Fehler und Andonova wurde viel zu spät eingewechselt. Ich kann mir vorstellen, dass Kellermann sich gefreut hat, dass seine Abwehr sich nicht mit drei quirligen Stürmerinnen auseinandersetzen mußte.

    Wolfsburg war heute eindeutig technisch besser, hatte insgesamt etwas mehr Torchancen und über die Länge des Spiels mehr Siegeswillen und Kondition.
    Potsdam konnte eigentlich nur in seiner starken Phase zwischen der 10. und 20. Minute für ausreichend Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen.
    In der 2. Halbzeit hatte Potsdam dann erstaunlicherweise nur eine einzige nennenswerte Torchance, den von Schult sicher gehaltenen Schuss von Andonova in der Nachspielzeit.
    Wolfsburg dagegen versiebte die beiden dicken Torchancen durch Popps Kopfball und Kerschowskis Unvermögen, bevor Müller dann doch noch in typischer Art im Strafraum den Ball im Netz versenkte.
    Ich glaube nicht, dass Sarholz in dieser Szene ein Vorwurf gemacht werden kann, sondern dass die Zuordnung in der Abwehr nicht stimmte. Müller und Popp sind allerdings auch schwer auszuschalten, sie haben heute einfach eine guten Tag gehabt.

    Fazit: der Sieg der „Wölfinnen“ ist absolut verdient, ein Unentschieden hätte nicht dem Spielverlauf entsprochen.

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  • never-rest sagt:

    Das Spiel war sicher spannend, temporeich und intensiv, aber sicher nicht hochklassig. Dazu gab es leider zu viele technische Fehler auf beiden Seiten.

    Die Schiedsrichterin hat für meine Begriffe gut gepfiffen. Die gelbe Karte gegen Anomna war allerdings, wie allgemein schon angemerkt wurde, übertrieben. Die Absicht war klar erkennbar, sofort ein Zeichen gegen übertriebene Härte zu setzen. Beide Teams haben denn auch leidenschaftlich und hart gekämpft, aber böse Fouls und Unsportlichkeiten habe ich nicht gesehen. Im Gegenteil, haben die Spielerinnen auch nach Foulspiel und schmerzhaften Tacklings immer fair und sportlich reagiert. Also Alles im grünen Bereich.

    Die ständigen Pfiffe gegen Anomna fand ich auch ärgerlich. Die skandalisierte Geschichte um Anomna aus der letzten Saison sollte endlich abgehakt werden und allein das Sportliche im Blickpunkt stehen. Hatte gehofft die FF-Fans sind da weiter, als so manche Vollpfosten unter den Fans bei den Männern. Für die allermeisten WOB-Fans unterstelle ich das jedenfalls.

    Popp weckt natürlich durch Ihren robusten Körpereinsatz im Zweikampf, bei der sie weder die Gegenspielerinnen noch sich selbst schont, die Emotionen bei den Zuschauern und vedient sich so manches mal auch die Pfiffe der gegnerischen Fans, wenn sie zu weit geht. Aber sie kann damit gut umgehen. Heute war Sie jedenfalls mit ihrem leidenschaftlichen Spiel der Matchwinner für WOB.

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  • Altwolf sagt:

    @balea.

    Guter Kommentar. Ich bin genausowenig ein Fan der “ vorzeitig einsetzenden Gebrechlichkeit“.

    Bei Alex ist es eine zwiespältige Geschichte, da sie mit solchen „Anfälle“ immer mal wieder auffällt, meist dann, wenn sie mit sich selbst nicht im „Reinen“ ist.

    Heute im Spiel eigentlich, entsprechend ihrer guten Leistung, kaum in Erscheinung tretend.

    Wenn G.Anonma nicht so „nicklich“ und damit auch sehr „provozierend“ neben ihren doch guten spielerischen Fähigkeiten agieren würde, hätten wir diese ganzen z.T. auch abgedrifteten Diskussionen nicht.

    Sie ist doch nicht die einzige Spielerin mit einer anderen Hautfarbe in der Buli und ich kann mich nicht erinnern denen gegenüber vergleichbares Verhalten wahrgenommen zu haben.

    Eine E.Beckmann hatte hier nicht das Problem, so daß es allein das Verhalten von G.Anonma auf dem Platz ist und ihre Hautfarbe sicherlich nicht der Grund war und ist.

    Andererseits finde ich die aktuelle Aussage von B.Schröder dazu dann auch passend, dieses Thema endlich abzuhaken, da, wie so oft im Leben, beide Seiten es hätten besser händeln können.

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  • FFFan sagt:

    Der Sieg des VfL Wolfsburg ist nicht unverdient, auch wenn ein Unentschieden dem Spielverlauf eher entsprochen hätte.

    Von Turbine Potsdam war ich etwas enttäuscht, muss ich sagen. Als verlustpunktfreier Tabellenführer kann man auch auswärts ‚mit breiter Brust‘ auftreten, sollte man meinen. Aber davon war wenig zu sehen, ebenso wie von der Aggressivität und dem extremen Angriffspressing, mit dem man unlängst Frankfurt ‚den Schneid abgekauft‘ hatte. Gelegentlich wurde versucht, Rückpässe auf die Torfrau zu erzwingen und diese dann mit zwei Spielerinnen unter Druck zu setzen, aber das brachte nichts ein, weil A.Schult die ihr nachgesagten Schwächen mit dem Fuß diesmal vermissen ließ. 😉

    Nicht ganz verstanden habe ich die taktische Umstellung, die Bernd Schröder diesmal vorgenommen hat. Er stellte L.Kulis auf den Flügel und dafür T.Kemme in die Abwehr, aber in der Praxis sah das dann so aus, dass T.Kemme sehr weit links agierte – gegen Wolfsburgs Rechtsaußen A.Blässe, was eigentlich von der Position her die Aufgabe von L.Kulis gewesen wäre. Dadurch war die durch die Dreierkette eigentlich bestehende 3:2-Überzahl im Zentrum meist nicht vorhanden, stattdessen stand man dort zwei gegen zwei, wodurch jeder verlorene Zweikampf brandgefährlich wurde, wie man nicht nur beim ersten Gegentor sehen konnte.
    Die Maßnahme, J.Cramer im zentralen Mittelfeld einzusetzen, gefällt mir nach wie vor nicht. Sie ist dort weder Stabilisatorin noch Spielmacherin und wirkt irgendwie ‚verloren‘.

    Beim entscheidenden Tor durch M.Müller sehe ich die Schuld nicht unbedingt bei der Torhüterin. Sicher kommt A.Sarholz da etwas spät, aber viel früher durfte sie ihren ‚Kasten‘ nicht verlassen, da sonst der Ball womöglich im (dann leeren) Tor gelandet wäre (A.Popp hätte ja auch direkt aufs Tor köpfen können). Der eigentliche Fehler war, dass man den von B.Peter nach vorne geschlagenen Ball erst hat aufspringen lassen.

    Die Leistung des Schiedsrichtergespanns war (bis auf die überzogene Gelbe Karte für G.Anonma) in Ordnung. Christina Biehl hat das Spiel wohltuend unaufgeregt geleitet und sich auch von gewissen ‚Schauspieleinlagen‘ (insbesondere von A.Popp) nicht beeindrucken lassen. Befürchtungen, sie könnte der Aufgabe nicht gewachsen sein, bewahrheiteten sich nicht.
    Man muss allerdings auch sagen, dass es auf und neben dem Platz diesmal sehr friedlich zuging. Die Vorkommnisse der letzten Saison schienen -zumindest für die am Spiel Beteiligten- keine Rolle mehr zu spielen. Gut so! In diesem Zusammenhang ist auch der Eurosport-Kommentator zu loben, der darauf ebenfalls nicht mehr einging. Warum auch? Ein Spitzenspiel Zweiter gegen Erster bietet genügend sportlichen ‚Zündstoff‘, da braucht man keine ‚ollen Kamellen‘ aufwärmen!

    @ Alice:
    „Bei der Verletzung handelte es sich also nur um eine Prellung oder ähnliches.“

    Aber wegen einer Prellung geht man doch nicht zwei Wochen an Krücken?!

    @ Dummkopf:

    Ist deine ‚konstruktive‘ Phase schon wieder vorbei? Wäre schade!

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  • Michele sagt:

    @alle

    Anonma hat ihre gelbe Karte nicht für ihr harmloses Foul bekommen, sondern für ihren Beifall in Richtung Schiedsrichterin! Vollkommen berechtigte gelbe Karte!

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  • Alice sagt:

    @FFFan „Aber wegen einer Prellung geht man doch nicht zwei Wochen an Krücken?!“

    Vielleicht auch eine Verstauchung?? Die Krücken kamen aber meiner Meinung nach zu Einsatz um Belastung zu vermeiden, da man von einem Bruch AUSGING. 😉

    Es war ja noch nicht mal eine klassische Fehldiagnose, da der Knochen ja in der Tat gespalten ist.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.

    Dieser Darstellung deiner Ansprüche an die Leistung der entsprechenden Spielerinnen u. Spieler kann ich folgen und bin damit auch einverstanden.

    Natürlich steigt unser Anspruch auch, wenn diese Spieler/-innen „nur“ noch trainieren und fußballspielen.
    Doch auch wir „Normalos“ bringen auch nicht jeden Tag die Leistung, die man eigentlich erwarteten kann – ob im Büro oder sonstwo. Nur da merkt es kaum einer, da es normalerweise nicht in der Öffentlichkeit stattfindet.

    Also ein bischen Nachsicht mit ihnen.

    Ich gestehe aber, daß auch ich mich des Öfteren wundere, wie man die doch vorhandenen Fähigkeiten in bestimmten Spielsituationen nicht „nutzen“ kann und dabei auf die „Anfänge“ des Fußballspielens „zurückgreift“.

    Vielleicht ist es aber auch derzeit ein „WOB-Problem“ – evtl. ansteckend – da diese Fähigkeit die Beine/Füße im richtigen Moment „sortiert“ zu bekommen auch schon J.Malanda (MF) u. nicht nur I.Kerschowski nicht gelungen ist. 🙂

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  • Doc8181 sagt:

    @FFFan:

    Bei der Verletzung ging man zuerst davon aus, dass es sich um einen Bruch gehandelt hat. Daher wurde sie auch so behandelt (Spezial-Schuh, Krücken, etc.) Da der Zeh aber noch stark geschwollen war, konnte man nicht so genau nachschauen. Erst als die Schwellung abgeklungen war, stellte sich heraus, dass es nur eine Prellung war und Lena eben 2 Knochen hat, wo eigentlich nur einer sein sollt 🙂

    So gesehen also eine klassische Fehldiagnose unsere „lieben“ DFB-Ärzte.

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  • Ina sagt:

    @Michele
    Ayo hat nicht Beifall in Richtung Schiri geklatscht. Sie hat zweimal locker gegen ihr Handgelenk keklopft/geschlagen um zu signalisieren, dass ein Handspiel vorausgegangen ist.
    Sowas zu behaupten, obwohl die Bilder eindeutig sind und man bevor man so eine Beschuldigung hier schreibt sich hätte vergewissern können/müssen ist nicht in Ordnung und grenzt schon an Diffamierung.

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  • Georg sagt:

    Bei allen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter muss man auch immerwieder eins Bedenken: ein Mangel an Erfahrungen und der unheimliche Druck der auf ihnen Lastet wenn man sie jetzt wie in der Vergangenheit ständig an den Pranger stellt wie soll man dann jemanden dazu begeistern diesen Job zumachen??

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  • Michele sagt:

    @Ina

    So kann man es natürlich auch sehen!

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  • Rudi sagt:

    Liebe FFFans wenn da manche die Schiedsrichterleistung von gestern kritisieren, möchte ich denjenigen Fans mal raten ein Spiel selbst zu pfeifen! Die gestrige Schiri-Leistung war meiner Meinung nach gut, abgesehen davon war die gelbe Karte in der 1. Minute vielleicht etwas zu übertrieben! Ich weis von was ich hier schreibe, denn ich bin seit über 30 Jahren als Schiedsrichter unterwegs .
    Zum Spiel sag ich dass es ein gutes, kämpferisches und spannendes Spiel war mit einem doch am Ende knappen Sieg von WOB, der auf Grund der kämpferisch und spielerisch besseren zweiten Halbzeit von WOB auch verdient war.
    Man darf auch nicht vergessen dass beiden Mannschaften sehr wichtige Stammspielerinnen immer noch fehlen, das sich auch auf das Spiel auswirken.
    Bei WOB hat man es ganz deutlich gesehen was eine Lena Gößling für das Spiel bedeutete als sie auf den Platz kam.

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  • Jennifer sagt:

    Muss ich Rudi unbedingt Recht geben mit der Schiri-Leistung. War doch ordentlich gestern. Da haben wir aber alle schon schlimmere Fehler gesehen. Meine Güte, eine gelbe Karte. Na und? Was ist denn daran jetzt so dramatisch?

    Ich könnte mir vorstellen, dass es viel schlimmer gewesen wäre, wenn die Schiedsrichterin auf die Schauspieleinlagen von Poppi reingefallen wäre und einen Strafstoss gegeben hätte. Dann wäre die Aufregung berechtigt gewesen. Aber bei einer gelben Karte?

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  • Jochen-or sagt:

    Aus Potsdamer Sicht finde ich alles o.k..

    Man kann nicht erwarten, dass die Mannschaft in jedem Spiel derart dominiert wie gegen Frankfurt. Das Spiel war insgesamt sehr nervös und hektisch.

    Wolfsburg war einmal mehr kämpferisch sehr stark, allerdings technisch und spielerisch keinesfalls spürbar besser.
    Begünstigt durch die vielen Freistöße, die Frau Biehl in der ersten Halbzeit für Wolfsburg pfiff, versuchte man es ständig mit hohen Bällen in den Strafraum, ohne dass sich mal eine große Chance für Wolfsburg ergab.
    Allerdings wurden die Bälle mehr oder weniger unkontrolliert abgewehrt und man vermisste mit dem Laufe der Zeit zunehmend einen echten Spielaufbau aus der Abwehr heraus.
    Im TV wird man besser gesehen haben, ob das letzte Tor vermeidbar war. Es schien mir aber, dass die Abwehr – einmal mehr – etwas zögerlich zum wieder mal einfach nach vorne geschlagenen Ball ging. Dieses mehrfache Zögern auch in anderen Situationen kann man eigentlich als einziges der Abwehr vorwerfen, die die bekannten Schnelligkeitsnachteile von Jenny Zietz immer wieder ausgleichen konnte ( Tabbi u. Pauli!!).

    Nach dem guten Saisonstart wird das nächste Spiel gegen die starken Bayern zeigen, wohin es geht. Für mich steht die Mannschaft weiterhin über dem Soll und kann man stolz auf sich sein, denn niemand konnte erwarten, dass man mit dem CL-Sieger mit seinen Möglichkeiten und diesem Kader auch dieses Jahr so gut mithalten kann.

    Sollte man also eine solch intensive Leistung wie gegen Frankfurt nächste Woche gegen Bayern wiederholen können, so darf man sogar wieder träumen.

    Unglaublich wie Martina Müller immer wieder in wichtigen Spielen da ist. Hut ab!
    Insgesamt fand ich aber das Spiel von Wolfsburg ziemlich einfaltslos (Freudsche Fehlleistung – soll aber so stehen bleiben).

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Für mich deutlich der falsche Ansatz, Jochen-or, wenn man das Ff-Spiel als Maßstab hernimmt und dann so ziemlich alles relativiert. Gestern stand eine Möglichkeit im Raum, nämlich das Fehlen von Kessi und Lena für sich auszunutzen, denn wann hat man schon eine derartige Konstellation. Und dann haben eigentlich alle Turbinen erneut die allseits bekannten Probleme mit den Fehlern im Spielaufbau, der hohen Fehlpassquote und dem mangelhaften Torabschluß. Kollektiv gab es gestern keinen Ausreisser, denn mehr oder weniger blieben die meisten unter den Erwartungen und Möglichkeiten. Z.B. Cramer war für mich ein klassischer Totalausfall, Pauli kaum zu sehen und Simic’s Erfolgsquote einfach nur minimalistisch. Für gestern galt eigentlich das Motto: „Wenn nicht jetzt, wann dann?!“, allerdings wurde das mit desolaten (Tor-)Geschenken zum Bumerang.
    Der VfL erlebte damit gemäß Beckenbauer ein vorgezogenes Weihnachten… 🙁

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  • waiiy sagt:

    So, Nacht drüber geschlafen. Auswirkungen nach den heutigen Spielen gesehen und noch einmal geärgert… 🙂

    Ich ärgere mich gar nicht so sehr darüber, dass Turbine gestern in Wolfsburg verloren hat. Das war eher eine Niederlage, die man einkalkulieren konnte. Aber bei einem Wolfsrudel in der Besetzung ist einfach die Chance da, dass man auch mal mehr als Null Punkte mitnimmt.

    Aber um es vorweg zu sagen: der Wolfsburger Sieg geht für mich völlig in Ordnung. Sie waren nach dem Potsdamer Führungstor das bessere Team, auch wenn sie selbst weit von der Bestform entfernt sind.

    Das Fehlen von Spielerinnen wird immer mal wieder hervorgebracht, aber da muss man auch sehen, dass auf beiden Seiten entscheidende Spielerinnen gefehlt haben, die das Spiel prägen, wenn sie dabei sind.

    Auf Potsdamer Seite hat man gestern deutlich gesehen, dass man keine Lufthoheit hatte. Das war sowohl offensiv (was gewollt ist) der Fall als auch defensiv. Das wurde sowohl offensiv von Wolfsburg hervorragend genutzt (beide Tore fielen nach verlorenen Kopfballduellen von Zietz). Da habe ich mich dann doch schon gefragt, wieso ein so erfahrener Trainer, der doch immer eine Antwort parat hat, nicht spätestens nach dem 1:1 umstellt und Zietz aus der Gefahrenzone rausnimmt, um eine andere Spielerin dorthin zu stellen. Meiner Meinung nach hätte man neben Wesely heute die Größe von Deines hinten gebraucht.

    Offensiv war für mich unverständlich, warum Potsdam nach dem 0:1 die Linie mit den flachen Zuspielen in die Spitze verlassen hat. Mit dem größer werdenden Druck von Wolfsburg wurden die Anspiele immer weiter und höher. Simic wurde einfach immer öfter überspielt und Anonma und Nagasato sahen keinen Stich mehr. Das ist auch kein Wunder, wo sich Peter, Fischer & Co. darüber gefreut haben, dass man einfach immer nur die Rübe ranhalten musste, um zu klären. Da war Schröders Team auch nicht so gut eingestellt. Das hätte er spätestens zur Halbzeit ändern müssen.

    Von daher fand ich die Leistung der Mannschaft mittelprächtig, die Leistung des Trainerteams von Potsdam eher schwach. Die handelnden Personen sollten in einer stillen Minute in sich gehen, ob man Fehler nicht auch mal von der Bank abstellen kann…

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  • waiiy sagt:

    Zum Ausbuhen von Anonma muss ich sagen, dass das vielleicht nicht die feine englische Art ist, aber das das auch nichts Ungewöhnliches oder Schlimmes ist. Es gibt in fast allen Teams Spielerinnen, die enorm wichtig sind, die man aber auch immer wieder einfach dadurch beeinflussen kann, indem man sie verbal stört. Solange das nicht unter die Gürtellinie oder in den kriminellen Bereich geht, kann ich das akzeptieren. Eine Spielerin muss das auch aushalten und versuchen, trotzdem die Leistung zu bringen. Und letztendlich trifft es auch nur die Spielerinnen die überdurchschnittlich gute Leistungen bringen können und so der Heimmannschaft gefährlich werden könnten. Prominente Beispiele, die zum Beispiel in Potsdam regelmäßig versucht werden, aus dem Konzept zu bringen, sind: Popp, Maroszan, Garefrekes, Alushi, früher Prinz. Das sind auch immer Wertschätzungen dieser Spielerinnen, weil sie Beachtung finden. Und das Ablenken vom Spiel klappt auch manchmal mehr (Maroszan, Prinz fast immer) und manchmal weniger (Alushi und Garefrekes werden dadurch eher stärker). Und bei manchen Spielerinnen ist es abhängig, wie es läuft (Popp und Anonma), weil sie vielleicht sowieso am Rande des Explodierens sind.

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  • GG sagt:

    Zunächst als Augenzeuge in WOB, dann heute nochmals in der Nachbetrachtung der ES-Aufzeichnung, fühle ich mich in meiner Meinung im Vorfeld der gestrigen Spitzenpartie bestätigt: Das, die Meisterschaft vorentscheidende Spiel.
    Ein in der Intensität nicht erwartetes Duell der derzeit wohl besten deutschen Mannschaften (diesbezüglich wird der nächste Spieltag letztendlichen Aufschluss geben, wenn sich der FCB in Potsdam beweisen muss), vielleicht sogar Europas.
    Im Endeffekt hat WOB wieder einmal von ihren Erfahrungen der vergangenen Saison profitiert: Wie man scheinbar verlorene Spiele/Titel dann doch noch dreht bzw. erringt. Hierzu verweise ich auf das UWCL-Halbfinalrückspiel gegen Potsdam, das UWCL-Finale und das BuLi-Endspiel gegen den 1.FFC. Und in allen diesen Partien entscheidende Protagonistinnen: Alex Popp, Lena Goeßling und – nicht zu vergessen – Nadine Keßler. Und dabei hat Letztere gestern sogar noch gefehlt – an dieser Stelle für den morgigen operativen Eingriff alles erdenklich gute und eine komplikationslose und vollständige Genesung !!!!
    TP war stark, aber es fehlt (noch) der individuelle Ausreißer, der enge Spiele gewinnen lässt. Man hat gestern mit der Einwechslung von Lena Goeßling förmlich greifen können, welche Sicherheit sie dem Team gegeben hat; und wie dann eine Alex Popp noch etwas befreiter in der Offensive agiert hat. Zum Phänomen Metti Müller werde ich an dieser Stelle keine Worte verlieren. Dagegen aber zur für mich nochmals herausragenden Spielerin auf dem Platz: Babett Peter. Ich habe und hätte vor dieser Spielzeit nicht gedacht, dass sie eine derart sichere, stabile und umsichtige Innenverteidigerin geben könnte. Nochmal einen Tick besser als Josie Henning und eine wirklich kongeniale Partnerin zu Nilla Fischer. Ich ziehe mit allem gebührenden Respekt meinen Hut – und lache mir immer wieder ins berühmte Fäustchen, das Colin Bell sie gerade auch im BuLi-Finale nicht aufgeboten hat !!
    Und da Noelle Maritz mit zunehmender Spielzeit besser mit ihren Gegenspielerinnen zurechtkam, war es im Endeffekt wirklich nur eine Frage der Zeit, wann sich die Offensivpower des WOB – die insbesondere auf einer außergewöhnlich guten Fitness fußt – letztlich doch noch durchsetzt.
    Schlußendlich: Es wird schon sehr viel Arges eintreten müssen, damit WOB in dieser Saison nochmals von der Tabellenspitze verdrängt wird. Und auch insoweit lege ich mich bereits heute fest: Der 1.FFC wird in der Endabrechnung den 4. Platz belegen.

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  • waiiy sagt:

    @GG: Wie stark Peter spielen kann, kann dir wohl jeder Turbine Fan bestätigen. Für die Potsdamer Fangemeinde war sie zu der Zeit die beste Innenverteidigerin der Welt. Dass sie das in Frankfurt nicht so zeigen konnte, liegt wohl an mehreren Gründen. Aber die sehe ich jetzt bei Wolfsburg nicht, sodass ihrer Leistung nichts im Wege stehen sollte.

    Btw: Henning war in Potsdam eher Lehrling von Peter…

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  • Altwolf sagt:

    @GG.

    Vielen Aspekten deiner Ausführungen kann ich zustimmen, aber von einer Vorentscheidung in der Meisterschaft sind wir noch ein gutes Stück entfernt. Da muß auch das Heimspiel gegen den 1.FFC siegreich gestaltet werden – und, wie gesehen, Verletzungen können die Spiele noch erheblich beeinflussen.

    Wir haben „Glück“ das uns V.Bernauer in dieser Situation das defensive MF verhältnismäßig gut stabilisiert.

    @waiiy.

    Ich hatte während des Spieles schon ein „mulmiges“ Gefühl bezüglich des Spielausganges, denn ich habe mit einem Übergwicht des Turbine-MF gerechnet und hätte, wie auch du, erwartet das Turbine die „Gunst der Stunde“ mit allem was zur Verfügung steht nutzen würde.

    Entweder sie konnten diesen Biss nicht aufbringen oder sie konnten es tatsächlich nicht.

    Vielleicht ist der entscheidende Punkt, das WOB aus den Erfahrungen der letzten Spielzeiten sich immer diesen unbedingten „Siegeswillen“ erhalten hat und daran auch glaubt – egal wer da auf dem Platz steht.

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  • tpfn sagt:

    @sf,@waiiy
    Das ist genau das was ich meinte mit „heute wäre Wolfsburg wirklich schlagbar gewesen“ Dahinter stand nämlich meine persönliche Überzeugung „wenn nicht jetzt, wann dann?“

    Wenn Hansen erstmal richtig eingespielt bzw Goeßling und Keßler wieder voll am Start sind, sehe ich mit dem Kader meiner Turbinen, selbst in voller Stärke, keine reelle Chance mehr. Selbst wenn TP auf dem Platz das bessere Team wäre, würde die Erfahrung der Wölfinnen aus den letzten Jahren, definitiv wieder alles zunichte machen. Diese zigfache Erfahrung, vorallem hinten raus ein verloren geglaubtes Spiel über Kampf und unbedingten Willen nochmal komplett zu drehen, hat wohl keine andere Mannschaft, welchen Vorteil das birgt kann man nur erahnen, da kaum Erfahrungswerte.

    TP „in Normalform“ hätte Wolfsburg einfach schlagen müssen. Ich habe bisher noch kein einziges Spiel der Turbinen erlebt, wo das ganze Team (Trainerstab incl.) unter seinen Möglichkeiten blieb, das ist schon Neuland für mich. Ich hoffe wir TP-Fans hören bald wieder mehr „Auf gehts!“ als „Ozapft is!“.

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  • Statistiker sagt:

    @GG:

    Wir sollten uns an die Fakten halten:

    Punkt 1:

    Die Tabelle sieht zur Zeit wie folgt aus:
    1. Wolfsburg 16/+11
    2. Potsdam 15/+10
    3. Bayern 14/+14
    4. Frankfurt 13/+14
    5. Essen 12/+6

    Die ersten 5 Mannschaften innerhalb von 4 Punkten! Bayern und Frankfurt dabei mit den deutlich besten Torverhältnissen. Wolfsburg, Bayern und Frankfurt müssen noch gegen Essen ran. Am Ende der Hinrunde könnte theoretisch sogar noch Essen auf Platz 1 stehen. Vorentscheidung in keiner Hinsicht.

    Punkt 2:

    Verstärkend kommt hinzu:
    In der Rückrunde hat Frankfurt gegen die Top 3 nur Heimspiele, Bayern gegen Potsdam und Wolfsburg und Wolfsburg muss sogar nach Potsdam reisen.

    Potsdams Auswärtsbilanz gegen Frankfurt (letzte 5 Spiele):
    1 Sieg, 4 Niederlagen, 5:12 Tore

    Wolfsburgs Auswärtsbilanz gegen Bayern (letzte 5 Spiele):
    1 Sieg, 4 Niederlagen, 6:10 Tore

    Punkt 3:

    Verletztenliste der Vereine:
    Wolfsburg – Keßler, Jakabfi, Odebrecht
    Potsdam – Evans, Draws, Elsig
    Bayern – Maier, Lotzen, Feiersinger
    Frankfurt – Bartusiak, Kulig

    alles zentrale Spielerinnen, bei denen nicht klar ist, wann sie wiederkommen. Verletzungen werden noch einiges ausmachen in dieser Saison!

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ waiiy:
    „beide Tore fielen nach verlorenen Kopfballduellen von Zietz“

    Kleine Korrektur: vor dem ersten Wolfsburger Tor ist es Wesely, die das Kopfballduell gegen Müller verliert. Und das war nicht die einzige Szene, in der die hochgewachsene Potsdamer Abwehrspielerin gegen die nur 1,61m große Wolfsburger Stürmerin im Luftzweikampf den Kürzeren zog oder sich nur mit einem Foul zu helfen wusste. Zweifellos eines der schwächeren Spiele von Inka Wesely, die nach dem Frankfurt-Spiel von ihrem Trainer noch in den höchsten Tönen gelobt worden war („überragende Leistung“).

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  • holly sagt:

    warum die Potsdam Fans ein schlechtes Spiel ihrer Mannschaft gesehen haben kann ich nicht verstehen. Ich fand Turbine gut. Im Spielaufbau hätte man sicher einiges besser machen können.
    Aber bei Wob war auch nicht alles Gold was glänzt.
    Wenn das Spiel 1:1 ausgegangen wäre glaube ich hätten viele der Turbine Fans gejubelt.

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  • Statistiker sagt:

    @FFFan: Dies mag eine richtige Beobachtung sein. Andersrum hat Wesely damit aber auch das schnelle Konterspiel der Wolfsburgerinnen ein ums andere Mal besser unterbunden als dies beispielsweise über die Außen durch Kemme, Zietz, Kulis oder Bremer getan wurde.

    Außerdem möchte ich noch einmal anmerken, dass Wolfsburg zur Zeit so etwas wie ein Mittelfeld fehlt. Faißt, Magull, Bernauer, von allen dreien war vorgestern wenig zu sehen. Einzig eine Blässe hatte Akzente.

    Was wir aber auch nicht vergessen sollten: Das Tempo, was vorgestern gegangen wurde, war sehr niedrig. Man möge sich beispielsweise eine Szenerie wie in der 58. Minute zu Gemüte ziehen. Bei dem Pass auf Cramer durchs Mittelfeld läuft genau eine Spielerin bei Wolfsburg, keine bei Potsdam. Wirklich mal schnelles Umschalten war von beiden kaum zu sehen, wenn dann von Wolfsburg, wo es dann aber die Außenspielerinnen wie Hansen oder Blässe auch nicht schafften, diese fehlerfrei über die Bühne zu bringen. Auf beiden Seiten war es da eher: Hoch und weit bringt Sicherheit! Schnelle Spielzüge und Ideen gab es auf beiden Seiten nicht viel, die vom Kommentator so vielfach umjubelten Pässe in die Spitze können schwierig als Idee bezeichnet werden, da sie schon viel zu schematisch und meist schlecht ausgeführt wurden.

    Man wird abwarten müssen, ob das vorgestern wirklich die zwei besten Mannschaften Deutschlands waren. Bayern und Frankfurt kommen noch und werden mit ihren technisch starken Spielerinnen in jedem Fall schnelleren Fußball bieten können. Sowohl Wolfsburg als auch Potsdam hatten mit diesem Fußball zuhause schon Probleme. Und auch gegen Essen wird es schwer werden, die bisher nur 4 Tore kassiert haben.

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  • Statistiker sagt:

    @waiiy: Folgendes sei noch bemerkt zu dem Ausbuhen von Anonma:

    Bedenken wir den Vorfall aus dem Mai, so wage ich zu bezweifeln, dass die Ausbuhung Anonmas rein sportliche Gründe hat.
    Ich fasse noch einmal die Fakten zusammen:
    1. Anonma bezichtigt Kellermann im Ligaspiel der rassistischen Äußerung ihr gegenüber und wird für die folgende Geste vom Platz gestellt.
    2. Kellermann wird ein paar Tage später von dem Vorwurf entlastet, ohne dass die Gründe hierfür ersichtlich wären. Weder gibt es eine Gegendarstellung der Ereignisse, wie es wirklich war, noch ein öffentlich bekanntes Eingeständnis der Spielerin. Aus der Zuschauerperspektive liegt hier formal ein Freispruch aus Mangel an Beweisen vor.
    3. Anonma wird vom Wolfsburger Publikum ausgepfiffen. Ich kann mich nie an eine Spielerin erinnern, die vom gegnerischen Publikum ausgepfiffen worden wäre, weil sie ZU gut spielt, sondern weil irgendetwas vorgefallen ist. Bei Garefrekes war es damals beispielsweise die Rote Karte für Kemme, die die Pfeiftirade nach sich gezogen hat.

    Ergo: Nach Sachlage ist davon auszugehen, dass der Vorfall im Mai und das Pfeifen gegen Anonma zusammenhängen, zumal dem Spiel auch nichts entnommen werden konnte, wonach Buh-Rufe gegen Anonma in irgendeiner Weise (ausgenommen das Tor) begründet wären, zumal die WOB-Fans auch nicht dazu neigen, jemanden deswegen auszubuhen.

    Ich finde es allerdings beunruhigend, dass sich da wohl eine ganze Reihe Fans einig waren, bei der Lautstärke, wie das rüberkam im Fernsehen, und dass es zu einem solchen Anlass geschah. Anstatt diese Situation von Wolfsburger Seite möglichst schnell zu vergessen, insbesondere bei öffentlich ungeklärter Sachlage, sich dazu verleiten zu lassen, eine solche Spielerin auch noch öffentlich zu demütigen, finde ich unangebracht, aber das mag jeder für sich selbst entscheiden.

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  • Detlef sagt:

    Eigentlich wollte ich hier nix mehr zu dem Spiel schreiben, da ich mich schon ausgiebig auf Framba dazu geäußert habe!!!
    Allerdings finde ich die Extreme hier schon sehr spannend!!!

    Für mich war es von beiden kein wirklich hochklassiges Spiel, da es einfach viel zu viele Fehlpässe gab!!! 🙁
    Da spielten immerhin die beiden besten FF-Teams dieses Landes, da durfte man sicher etwas mehr Niveau erwarten!!!

    TURBINE startete viel zu defensiv!!! 🙁
    Hier hätte ich den Trainern wesentlich mehr Mut zugetraut, da es eigentlich klar war was passieren würde, wenn man WOB ins Spielen kommen lässt!!!
    Zum Glück war WOB aber zunächst so schwach, wie man es nach den letzten Spielen erwarten konnte!!!
    Doch leider konnten wir kaum Profit daraus schlagen, da auch unser Offensivspiel viel zu fehlerhaft war!!! 🙁

    Nach dem toll herausgespielten Tor von AYO war ich ziemlich euphorisch, daß es diesmal gelingt, WOB Zuhause zu schlagen!!! 🙂

    Aber leider hielt die kurze Offensivphase nur wenige Minuten, und WOB wurde immer stärker!!!

    Der Ausgleich kündigte sich irgendwie an, aber wie er dann viel war niederschmetternd!!! 🙁
    So ein blöder Anfängerfehler, ausgerechnet von der erfahrensten TURBINE!!! 🙁

    In HZ 2 war dann viel Lehrlauf, aber WOB insgesamt zwingender in ihren AKTIONEN!!!
    Aber zunächst scheiterten sie am eigenen Unvermögen, und an einer ausgezeichneten ANNA SARHOLZ!!!

    TURBINE insgesamt zu harmlos und zu ideenlos!!!
    JULIA konnte ihren tollen Streich aus Hälfte 1 leider nicht wiederholen, und blieb wie gegen Hoffenheim zu wirkungslos!!!
    Auch hier reagierte das Trainergespann viel zu spät, und hoffte noch auf Besserung!!!

    So hatten wir uns im TURBINE-Block schon mit einem Unentschieden abgefunden!!!
    Doch wie letzte Saison in Frankfurt, verloren wir buchstäblich in letzter Sekunde noch durch einen ähnlich blöden Fehler wie beim 1:1 Ausgleich!!!
    Auch hier sah JENNY nicht gut gegen Popp aus, und INKA war viel zu weit weg von Müller!!! 🙁

    Keinen Vorwurf darf man hier ANNA machen, die nach dem verlorenen Kopfballduell schlicht keine Chance mehr hatte, Müller noch zu stören!!!

    Zur Schiedsrichterin hat Balea sehr diplomatische Worte gefunden, meine wären wohl sehr viel deutlicher ausgefallen!!!
    Aber gut ist sicher anders!!! 🙁

    Jetzt müssen wir Zuhause wieder eine ähnlich starke Leistung wie gegen Mainhatten zeigen, um bei der Musik oben dabeizubleiben!!! 😉

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  • waiiy sagt:

    @Statistiker: Ja, das spielt sicher mit hinein, was im Frühjahr gewesen ist. Aber es ist eben auch so, dass Spielerinnen wie Anonma schon immer polarisieren. Sie spielt halt immer mit vollem Einsatz, sieht Fouls und Nickligkeiten auch als Mittel im Spiel und ist dabei auch immer gefährlich. Dazu ist sie auch noch sehr emotional und wandelt so zwischen Genie und Wahnsinn. Und sie bietet deshalb auch die Möglichkeit, angreifbar zu sein. Und wenn man sie verunsichert und so aus dem Spiel nimmt, hat man als Gegner viel gewonnen.

    Wenn ich ehrlich bin, würde ich (wenn ich nicht Turbine Fan wäre) mir auch genau Anonma aussuchen für Trash Talk, auch als Gegenspielerin. Die Ohrfeige würde ich riskieren. Das Pendant auf Wolfsburger Seite ist Popp. Da funktioniert das genauso. Es ist aber auch wichtig, dass man im Team eine Spielerin hat, die diese Aktionen auf sich zieht und stark genug ist dabei. Paradespielerin war darin Grings. Sie konnte man leidenschaftlich hassen, aber dabei auch hoch wertschätzen.

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  • Statistiker sagt:

    @waiiy: Ich sehe Samstag von Anonma keine einzige Aktion, die eine solche Reaktion nach sich gezogen hätte. Deine Argumentation ist dort brüchig. Im Gegenteil, Anonma hat Samstag meines Erachtens bis auf das Tor sehr, sehr unauffällig gespielt.

    Anders als Popp, bei der die Pfiffe meines Erachtens eine bestimmte Art ihres Verhaltens betreffen, nämlich die Horizontal-Neigung. Inka Grings hatte ähnliche Aktionen, aber ich habe im FF keine einzige Pfeif-Aktion ohne direkten Anlass im Spiel oder einen schwerwiegenden in einem vorhergehenden Spiel erlebt.

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