Turbine Potsdam verteidigt Tabellenspitze

Von am 1. Oktober 2014 – 20.30 Uhr 38 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat am 5. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga die Tabellenführung erwartungsgemäß verteidigt. Dicht auf den Fersen bleibt allerdings der VfL Wolfsburg, der ebenfalls einen deutlichen Erfolg feierte.

Mit 3:0 (2:0) gewannen die Potsdamerinnen gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Asano Nagasato brachte die Gastgeberinnen bereits früh auf die Siegerstraße.

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Potsdam weiter verlustpunktfrei
Nach einem Fehler in der Hoffenheimer Hintermannschaft nutzte Nagasato die sich ihr bietende Gelegenheit und traf aus etwa 16 Metern zum 1:0. „Unser Plan war, dass wir lange die Null halten. Das ging natürlich direkt schief. Das Gegentor war überflüssig. Dass Potsdam Druck machen würde, war uns klar“, so TSG-Trainer Jürgen Ehrmann. Die schnelle Führung baute Julia Simic in der 18. Minute aus. Nach einem Handspiel von Leonie Pankratz im Strafraum zeigte Schiedsrichterin Mirka Derlin auf den Elfmeterpunkt, und Simic verwandelte zum 2:0. Erst kurz vor der Halbzeitpause hatten die Gäste ihre erste aussichtsreiche Möglichkeit, doch der Kopfball von Kristin Demann ging knapp über den Kasten.

Theresa Betz, Asano Nagasato

Asano Nagasato (r.) brachte die „Turbinen“ gegen Hoffenheim auf die Siegerstraße. © foto2press.de / Jan Kuppert

Nach dem Seitenwechsel kam die TSG besser ins Spiel und hatte Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Aber in der 52. Minute verfehlte Martina Moser das Tor knapp. Das Tor fiel dann auf der anderen Seite: In der 75. Minute gelang Inka Wesely per Kopf der 3:0-Endstand. Positiv für die Gäste aus dem Kraichgau: Nach ihrem Kreuzbandriss gab Silvana Chojnowski ihr Comeback und stand in der Startelf.

VfL Wolfsburg siegt in Duisburg
Für die „Turbinen“ war es der fünfte Sieg im fünften Spiel – zwei Punkte beträgt weiterhin der Vorsprung auf den VfL Wolfsburg, der seinerseits ein 3:0 (1:0) beim MSV Duisburg feierte. Martina Müller traf in der 44. Minute zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel schraubten Caroline Hansen (57.) und Alexandra Popp (89.) das Ergebnis in die Höhe. Die Begegnung gegen den Deutschen Meister verfolgten im Duisburger PCC-Stadion 491 Zuschauer live.

Frankfurt rückt auf Rang drei
Hinter dem VfL liegt der 1. FFC Frankfurt – zumindest bis morgen – nun auf dem dritten Rang. Die Frankfurterinnen gewannen beim FF USV Jena mit 2:1 (0:0), taten sich – wie schon in der Vorsaison – allerdings schwer. Nach torloser erster Halbzeit erzielte Dzsenifer Marozsán in der 64. Minute das 1:0 für die Gäste. Iva Landeka glich in der 77. Minute aus, und als alles schon auf eine Punkteteilung hindeutete, gelang Célia Šašić vor 457 Zuschauern in der dritten Minute der Nachspielzeit der 2:1-Siegtreffer.

Klarer Sieg für Essen
Einen überraschend deutlichen 5:0 (2:0)-Sieg feierte die SGS Essen beim Herforder SV. Die Essenerinnen verbessern sich damit, ebenfalls zumindest vorübergehend, auf den vierten Rang. Sara Doorsoun-Khajeh (30., 68.), Janina Meißner (33.), Dominique Janssen (60.) und Lea Schüller (83.) trafen für die SGS.

Freiburg gewinnt beim SC Sand
Der SC Freiburg siegte unterdessen im Baden-Derby bei Aufsteiger SC Sand mit 3:1 (2:1). Sandra Starke traf in der 34. Minute für die Gäste aus dem Breisgau. Die Führung hielt allerdings nur eine Minute, dann gelang Ilaria Mauro der Ausgleich für Sand. Kurz vor der Halbzeit traf Clara Schöne zum 2:1 (43.). In der 92. Minute gelang Hasret Kayikci vor 683 Zuschauern der Treffer zum 3:1.

Bayer gegen Bayern live auf Eurosport
Morgen spielt Bayer 04 Leverkusen gegen den FC Bayern München. Die Partie wird ab 16 Uhr live auf Eurosport übertragen.

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38 Kommentare »

  • Karl sagt:

    @balea: Schon klar , ich glaub ich habs jetzt verstanden: Immer wenn der Schiedsrichter ein foul gegen Frankfurt pfeifft ist das berechtigt und der Schiedsrichter hat alles richtig gemacht. Falsch liegt er nur wenn das foul fuer Frankfurt gepfiffen wird, oder ein vermeintliches Frankfurter foul nicht mit einer Karte bestraft wird, am besten der roten. Das ist dann eine Verschwoerung 🙂

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  • balea sagt:

    @Detlef
    „Und daran sind vor allem Nationalspielerinnen beteiligt, sodaß ich sogar behaupte, daß diese “Fertigkeiten” in den DFB-Lehrgängen geübt werden!!!“

    Ich glaube, so weit sollte man wirklich nicht gehen. Üben – nein, aber ich kann mir schon vorstellen, dass bestimmte Szenen einfach kommentarlos hingenommen werden. Wenn eine Spielerin merkt, das manche Sachen nicht sanktioniert werden, dann macht sie es eben wieder, ist ja so gesehen ganz menschlich. Aber leider unterm Strich durchaus unfair.

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  • Postel sagt:

    Ich habe mir jetzt die ganzen Kommentare noch einmal in ruhe hier durchgelesen und glaube es sollte hier einiges nochmal deutlicher gemacht werden. Was die emotionen zum kochen gebracht hat, war aus meiner Sicht nicht der Elfer. Das war nur der Siedepunkt. Fr. Illing hat das koplette Spiel konsequent mit zweierlei Maß gepfiffen. Es war wirklich keine einheitliche Linie in ihren Entscheidungen zu erkennen. Zwei Bsp. die hier schon zum Teil angesprochen wurden. Landeka bekommt nach einem normalen Zweikampf bei dem sie eindeutig den Ball spielt und auch nicht „Fahrlässig“ in den Zweikampf geht, Gelb. Sie spielt 70 min. vorbelastet weiter. Somit war schon einmal der Kopf der Mannschaft halb aus dem Spiel. Sasic bekommt für ihr nun wirklich „brachiales“ Foul, nichts. Und so ging es die ganzen 90 min. Zum Elfer: Die beiden Protagonisten: Schiewe 1.85m und Ando gefühlte 1.50m. Nun schaltet mal euer Kopfkino an. Beide wollen nur eins, an den Ball kommen. Und dann ist ja noch die bisher nicht erwähnte letzte Aktion des Spiels. Brosios wird auf der Strafraumline gefoult und anschliesend im Strafraum am weiterspielen gehindert. Fr. Illing gibt Freistoß für Frankfurt. Und so wie ich die Szene hier beschreibe war sie klarer von den Zuschauerrängen auch nicht zu sehen. Wie gesagt, das waren 3 Bsp. von vielen in diesem Spiel. Der Veranstalter (Jena) kann froh sein, das das ein FF-Spiel war. Im MF, egal welcher Liga, hätte die Bude gebrand. Und die Frankfurter Fans hätten bestimmt nicht im Anschluss gemütlich ihr Bier trinken können.

    So und wenn das nicht immer so ablaufen würde, wenn Jena auf Frankfurt trifft, könnte man das Spiel als gezahltes Lehrgeld abhaken und zur Tagesordnung,SC Freiburg,übergehen. So aber bleibt noch lange ein fader Beigeschmack. Schade auch,von meiner Seite aber verständlich, das Hr. Bell immer noch glaubt, die bessere Mannschaft habe gewonnen.
    Ein schönes WE allen und einen nicht so aufregenden neuen Spieltag. Übrigens heute drücke ich Turbine die Daumen.

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  • Maxemus sagt:

    Das Spiel Wolfsburg-Potsdam war ja ein gefundenes Fressen für die Spezis @Detlef und @Balea: Unberechtigte Gelbe Karte gegen Anonma nach nur 30 Sekunden ! Da kann man sich jetzt in zahlreichen Posts aufregen und die Niederlage erklären. Fußballexperten dagegen wissen: Verloren hat Potsdam u.a., weil die Torhüterin nicht rechtzeitig aus dem Tor kam.

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  • balea sagt:

    @ Karl sagt:
    4. Oktober 2014 um 10.16 Uhr

    Das ist ein kompletter, den Du da schreibst – und mir in den Mund legst. Darauf werde ich nicht weiter eingehen.

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  • balea sagt:

    @maxemus

    Was soll denn der Kommentar?

    Tatsächlich fand ich die Karte gegen Anonma für absolut unberechtigt – selbst der Kommentator konnte das im Grunde nicht verstehen. Aber viel schlimmer fand ich nach der ganzen Vorgeschichte das Dauerpfeiffkonzert der sog Wob – Fans. Deswegen hat Potsdam aber sicher nicht verloren.

    Aber wenn du kritisch kommentiert hättest, wie da systematisches Mobbing von den Pfeiffköppen praktiziert wird, hätte ich deinen Post ernst nehmen können. So nicht.

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  • Altwolf sagt:

    @balea.

    Bezüglich der „Pfeiferei“ gegen G.Anonma gebe ich dir Recht, da das nicht auf den Platz gehört, zumal das wirklich keine „Gelbe“ war. Es sind auch immer nur Einige, die sich so benehmen und nicht „die sogg. WOB-Fans“ – Gleiches gilt auch für Einige aus dem Turbine-Fan-Lager.

    Genauso sollten sich einige Turbine-Anhänger die „Schmährufe“ gegen A.Popp sparen, nachdem sie unglücklich mit A.Sarholz zusammengeprallt war und auch von Beiden kein Foulspiel dabei war.

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  • Maxemus sagt:

    @ balea: „Aber wenn du kritisch kommentiert hättest, wie da systematisches Mobbing von den Pfeiffköppen praktiziert wird, hätte ich deinen Post ernst nehmen können. So nicht.“

    Geht mir mit deinen und @ Detlefs Kommentaren schon lange so.

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