Turbine Potsdam verteidigt Tabellenspitze

Von am 1. Oktober 2014 – 20.30 Uhr 38 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat am 5. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga die Tabellenführung erwartungsgemäß verteidigt. Dicht auf den Fersen bleibt allerdings der VfL Wolfsburg, der ebenfalls einen deutlichen Erfolg feierte.

Mit 3:0 (2:0) gewannen die Potsdamerinnen gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Asano Nagasato brachte die Gastgeberinnen bereits früh auf die Siegerstraße.

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Potsdam weiter verlustpunktfrei
Nach einem Fehler in der Hoffenheimer Hintermannschaft nutzte Nagasato die sich ihr bietende Gelegenheit und traf aus etwa 16 Metern zum 1:0. „Unser Plan war, dass wir lange die Null halten. Das ging natürlich direkt schief. Das Gegentor war überflüssig. Dass Potsdam Druck machen würde, war uns klar“, so TSG-Trainer Jürgen Ehrmann. Die schnelle Führung baute Julia Simic in der 18. Minute aus. Nach einem Handspiel von Leonie Pankratz im Strafraum zeigte Schiedsrichterin Mirka Derlin auf den Elfmeterpunkt, und Simic verwandelte zum 2:0. Erst kurz vor der Halbzeitpause hatten die Gäste ihre erste aussichtsreiche Möglichkeit, doch der Kopfball von Kristin Demann ging knapp über den Kasten.

Theresa Betz, Asano Nagasato

Asano Nagasato (r.) brachte die „Turbinen“ gegen Hoffenheim auf die Siegerstraße. © foto2press.de / Jan Kuppert

Nach dem Seitenwechsel kam die TSG besser ins Spiel und hatte Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Aber in der 52. Minute verfehlte Martina Moser das Tor knapp. Das Tor fiel dann auf der anderen Seite: In der 75. Minute gelang Inka Wesely per Kopf der 3:0-Endstand. Positiv für die Gäste aus dem Kraichgau: Nach ihrem Kreuzbandriss gab Silvana Chojnowski ihr Comeback und stand in der Startelf.

VfL Wolfsburg siegt in Duisburg
Für die „Turbinen“ war es der fünfte Sieg im fünften Spiel – zwei Punkte beträgt weiterhin der Vorsprung auf den VfL Wolfsburg, der seinerseits ein 3:0 (1:0) beim MSV Duisburg feierte. Martina Müller traf in der 44. Minute zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel schraubten Caroline Hansen (57.) und Alexandra Popp (89.) das Ergebnis in die Höhe. Die Begegnung gegen den Deutschen Meister verfolgten im Duisburger PCC-Stadion 491 Zuschauer live.

Frankfurt rückt auf Rang drei
Hinter dem VfL liegt der 1. FFC Frankfurt – zumindest bis morgen – nun auf dem dritten Rang. Die Frankfurterinnen gewannen beim FF USV Jena mit 2:1 (0:0), taten sich – wie schon in der Vorsaison – allerdings schwer. Nach torloser erster Halbzeit erzielte Dzsenifer Marozsán in der 64. Minute das 1:0 für die Gäste. Iva Landeka glich in der 77. Minute aus, und als alles schon auf eine Punkteteilung hindeutete, gelang Célia Šašić vor 457 Zuschauern in der dritten Minute der Nachspielzeit der 2:1-Siegtreffer.

Klarer Sieg für Essen
Einen überraschend deutlichen 5:0 (2:0)-Sieg feierte die SGS Essen beim Herforder SV. Die Essenerinnen verbessern sich damit, ebenfalls zumindest vorübergehend, auf den vierten Rang. Sara Doorsoun-Khajeh (30., 68.), Janina Meißner (33.), Dominique Janssen (60.) und Lea Schüller (83.) trafen für die SGS.

Freiburg gewinnt beim SC Sand
Der SC Freiburg siegte unterdessen im Baden-Derby bei Aufsteiger SC Sand mit 3:1 (2:1). Sandra Starke traf in der 34. Minute für die Gäste aus dem Breisgau. Die Führung hielt allerdings nur eine Minute, dann gelang Ilaria Mauro der Ausgleich für Sand. Kurz vor der Halbzeit traf Clara Schöne zum 2:1 (43.). In der 92. Minute gelang Hasret Kayikci vor 683 Zuschauern der Treffer zum 3:1.

Bayer gegen Bayern live auf Eurosport
Morgen spielt Bayer 04 Leverkusen gegen den FC Bayern München. Die Partie wird ab 16 Uhr live auf Eurosport übertragen.

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38 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Wolfsburg hat in Duisburg einen ungefährdeten Sieg eingefahren. Die Wölfinnen legten los wie die Feuerwehr und hatten nach vier Spielminuten bereits vier (!) gute Torchancen, darunter einen Pfostenschuss von Graham Hansen. Um Duisburg konnte es einem in den ersten 10 Minuten angst und bange werden. Doch danach war es vorbei mit der Wolfsburger Herrlichkeit, weil trotz gefühlten 80% Ballbesitz und brandgefährlicher schneller Vorstöße über die beiden Flügel durch Faißt und Graham Hansen die Zuspiele zu ungenau waren oder bei den wenigen Torchancen immer ein Duisburger Abwehrbein oder die sichere Gaelle Thalmann im Weg stand.
    Erst kurz vor der Halbzeit erzielte Müller nach schöner Faißt-Flanke das hochverdiente Führungstor.
    Duisburg dagegen hatte in der 1. Halbzeit nicht eine einzige Torchance.
    Das änderte sich allerdings nach der Pause, als Sundov eine scharfe Hereingabe von Dolores Silva haarscharf verpasste.
    Doch kurz danach fiel das 0:2, als die umsichtig und fehlerlos agierende Thalmann zwar nach einer Hereingabe von Popp vor Müller klären konnte, Graham Hansen aber im Nachschuss traf.
    So plätscherte das Spiel trotz einiger weniger Tormöglchkeiten auf beiden Seiten dahin, bis Popp kurz vor Schluss noch auf 0:3 erhöhte.
    Bei Wolfsburg wurde zwar schnell und auch in Drucksituationen technisch sauber gespielt, nur ließ der letzte Pass oft zu wünschen übrig.
    Auffällig war, dass bei Wolfsburg im zentralen Mittelfeld wenig Druck erzeugt wurde, sondern die gefährlichen Situationen fast immer über Schnellangriffe über die Flügel eingeleitet wurden.
    Bei Duisburg konnte neben Thalmann eigentlich nur die kampfstarke Dolores Silva überzeugen, während etwa Nati und Oster dem Spiel keine Impulse geben konnten.
    Insgesamt war Duisburg mit diesem Ergebnis gut bedient, das von einigen MSV-Fans im Vorfeld der Partie befürchtete Debakel (O-Ton: „Hoffentlich verlieren die nicht zweistellig“) blieb aus. Inka Grings hat aber noch viel Arbeit vor sich.

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  • tpfn sagt:

    zu TP-TSG
    Pauli war wieder saustark, Cramer, Sarholz und Wesely mit kleineren Abstrichen auch. Simic, wie befürchtet,hat mal wieder den oldschoolbayern gegeben, da lief bis auf den verwandelten Strafstoß nicht viel und wenn sie schwächelt zieht sie scheinbar auch einige andere mit, wäre ich Schrödi würde ich sie nur noch gegen die angeblichen Spitzenclubs spielen lassen, da glänzt sie dann auch. Anonma hatte einen rabenschwarzen Tag, mehrere 98%ige liegen lassen.

    Warum bei TP immernoch nicht an den Standards gearbeitet wurde verstehe ich nicht, hier sind sie mMn Ligaschlusslicht.

    Sarholz, wenn sie mal gefordert wurde, aufm Posten. Sie erinnerte mich heute bei einer Aktion stark an Reed Richards von den Fantastic Four, wie die sich noch den Ball gefischt hat, geht ja mal garnicht. Fazit: bin froh über die 3Punkte aber enttäuscht vom Spiel meiner Torbienen, nach dem tollen FrankfurtSpiel hatte ich eigentlich mehr erwartet.

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  • never-rest sagt:

    Freue mich schon jetzt auf das Duell am Wochende zwischen WOB und TP, hoffentlich vor einer dem Spitzenspiel angemessenen Kulisse. Der Besuch heute bei den Spielen war ja eher mau bis auf das Potsdamer Publikum. Traue TP jedenfalls das erste Tor gegen WOB zu. Die verletzungsbedingten Ausfälle bei WOB im MF könnten letzlich den Auschlag geben, wenn es WOB auf der anderen Seite nicht gelingt, Simic in den Griff zu bekommen.

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  • Detlef sagt:

    In Potsdam war es heute ein Spiel auf ein Tor!!!
    Nur selten kamen die Kraichgauerinnen vor das TURBINE-Gehäuse, waren dabei aber nicht ungefährlich!!!
    Das frühe Tor spielte uns natürlich in die Karten, und war ein katastrophaler Torwartfehler!!!

    Wenn mir zu Beginn der Partie jemand das 3:0 angeboten hätte, hätte ich sofort zugegriffen!!! 😉

    Ich hatte eigentlich eine offenere Partie erwartet, wohl auch durch die enge Kiste im letzten Auswärtsspiel!!!
    Allerdings muß man nach dem Spielverlauf und den vielen vergebenen Chancen sicher klar sagen, daß unsere Torausbeute dafür viel zu gering ausfiel!!! 🙁

    Es war sicher kein hochklassiges Spiel, wohl auch weil wir spätestens nach dem 3:0 einen Gang zurückschalteten, und in den meisten Köpfen wohl schon das Samstagspiel herumspukte!!! 🙁

    Dadurch entstanden einige Unsicherheiten und Unkonzentriertheiten, die der TSG zu einigen Möglichkeiten verhalfen, die diese aber kläglich vergab!!!

    Im TURBINE-Spiel ist noch viel Luft nach oben!!!
    Vor allem unsere (auch hier oft überschwänglich gehypte) Spielmacherin blieb heute fast alles schuldig!!!
    Der verwandelte Handelfmeter war ihre beste Aktion, ihre Zuspiele „on target“ konnte man dagegen an einer Hand abzählen, und man brauchte dafür nicht einmal alle Finger!!! 🙁
    Darüber schien JULIA auch selber ziemlich angefressen zu sein, was sich in der Szene zu ihrer mehr als dämlichen gelben Karte zeigte!!!
    Hoffentlich kann sie diesen Frust am Samstag in positive Energie umsetzen???

    Auch in der Abwehr leisteten wir uns heute einige böse Schnitzer, die wohl auf mangelnde Konzentration zurückzuführen waren!!!
    Am Samstag dürfte die aber sicherlich wieder so hoch wie im Frankfurtspiel sein!!! 🙂

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  • balea sagt:

    @tpfn
    Simic könnte sich wirklich zu einem (kleinem) Problem entwicklen… Ihr fehlt ein wenig die Erdung. Deswegen trauert Schröder wohl Mjelde hinterher und hält – zuRecht – so grosse Stücke auf Wälti.
    Andererseits braucht auch jede Mann/Frauschaft Spielerinnen, die eine gewisse Kreativität, aber auch Unberechenbarkeit mitbringen. Das Spiel habe ich heute nicht gesehen, frage mich aber, warum bei einem 2:0 zur Halbzeit nicht einfach mal gewechselt wird: zB. Simic vs Wells. Was von den anderen Amis zu halten ist, ist mir noch ziemlich unklar.
    Die Power von Bremer ist wirklich phänomenal, die Pechsträhne von Anonma würde ich nicht problematisch sehen. Sie hat dafür schon einige Vorlagen geliefert und ärgert sich wahrscheinlich am meisten, dass Nagasato in der Torschützenliste weit vor ihr liegt.
    Wahrscheinlich ist insbesondere Anonma, aber auch der Rest des Teams mit den Gedanken sowieso schon in Wolfsburg gewesen. Turbine wird dort mit Sicherheit extrem motiviert sein. Hoffen wir mal, dass es trotz allem fair bleibt und sich der bisherige Trend der eher sehr WOB – geneigten Schiris nicht fortsetzt.

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  • Tiberias sagt:

    Man kann von Turbine nicht immer so ein „Über-Spiel“ erwarten wie gegen Frankfurt. Ich schließe mich meinen Vorschreibern weitestgehend an, würde aber ergänzen: Trotz des qualitativen Abfalls hatte ich nie den Eindruck, dass ein Sieg gegen Hoffenheim in Gefahr gewesen wäre. Dass es die Mädels besser können, wissen sie selbst, und direkt nach dem Abpfiff gab es erst mal ein kollektives „in-sich-gehen“, bevor sich das Team bei den Fans bedankte. – Von Hoffenheim hätte ich allerdings mehr erwartet, was sie zumindest in HZ 2 auch angedeutet haben. Viel zu harmlos und zu defensiv, zumal wenn man merkt, dass der Gegner nicht seinen optimalen Tag hatte!

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  • waiiy sagt:

    Ich bin da etwas nachsichtig mit der Leistung gestern von Turbine. Es sind englische Wochen und der Fokus liegt doch eindeutig auf dem Spiel am Samstag. Das kann man aus den Köpfen nicht rauskriegen. Da will man Kräfte sparen und sich vor allem auch nicht verletzen. Von daher waren gestern nur die 3 Punkte wichtig und die waren nie gefährdet.

    @tpfn: Wesely hat 2 Tore nach Standards gemacht. Das ist ausbaufähig und kann noch deutlich gesteigert werden, wenn auch Elsig wieder dabei ist. Von daher sehe ich die Standardschwäche so nicht. Na klar wünscht man sich immer, dass jeder Freistoß und jede Ecke zum Tor führt. Aber das ist Wunschdenken von Fans.

    Und ich sehe auch nicht, dass es bei anderen Teams so zwingend besser ist. Bei Wolfsburg wird es da dünn, wenn Keßler nicht als Kopfballspezialisitin da ist, Behringer hat eine große Streuung dabei, Maroszan war in Potsdam mit Standards auch ungefährlich.

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  • FF-Tale sagt:

    Frankfurt und Jena werden in diesem FF-Leben auch nicht mehr grün miteinander (positiv formuliert).

    Wieviele der älteren Zuschauer in Jena sich wohl nach Spielschluss spontan an die „gute alte“ DDR-Oberliga erinnert gefühlt haben? 🙂
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schand-Elfmeter_von_Leipzig

    Text und 2-Min.-Beitrag beim MDR:

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  • enthusio sagt:

    Jena-Frankfurt

    http://www.fupa.net/galerie/ff-usv-jena-1-ffc-frankfurt-70459/foto15.html

    Ich ergänze: Ando mußte nach dieser Szene verletzt ausgewechselt werden. Ein Skandalelfmeter war das mit Sicherheit nicht.

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  • waiiy sagt:

    Gerüchten zufolge (die ich nur wiedergebe, nicht werte) gibt es jetzt bei Abseits Elfmeter:

    http://www.otz.de/web/zgt/sport/detail/-/specific/Couragierter-FF-USV-verliert-in-letzter-Minute-nach-umstrittenem-Elfmeter-203447394

    300km Entfernung zwischen Jena und Frankfurt und es gibt völlig konträre Ansichten. Das ist sehr interessant für den unbeteiligten Beobachter…

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  • Postel sagt:

    @noworever
    Bezugnehmend auf deinen Link rätsel ich die ganze Zeit, welches Spiel der Hr. Dittrich und der Hr. Bell gesehen haben. Vor den Frankfurterinnen braucht keine Mannschaft angst zu haben. Jedes Team welches sich Selbstbewusst und Klever präsentiert kann gegen Frankfurt bestehen. Wie die bessere Mannschaft sahen sie zu keiner Zeit aus. Aufgefallen sind sie nur durch versteckte Frustfouls, die nie gebührend geahndet wurden. Aber der Schlüssel des Sieges gestern war wieder einmal die mangelnde kleverniss bei Jena. Wer 30 Sekunden vor Abfiff mit dem Ball in gegners Hälfte ist, muss die 30 Sekunden einfach mal ruhig zu Ende spielen. Dann kommt es gar nicht erst zu solch umstrittenen Elfmeter mit dem Abpfiff. Dann ärgert sich am Ende nur Frau Illing, das sie Frankfurt zu keinem Sieg verholfen hat PUNKT und AUS.
    @FF-Tale
    In der Tat ist es so, das Saison für Saison der gleiche Film im EAS läuft, wenn Frankfurt kommt.“Und ewig grüßt das Murmeltier.“ In deinem Bezug zum BFC möchte ich noch hinzufügen, das damals der BFC bei JEDEM Spiel als Sieger schon vorher feststand und die Schiris wirklich sehr kreativ bei der Regelauslegung waren. Aber damals wurden wenigstens alle Mannschaften gleich beschissen. Aber zur realität zurück. Jena wird das Spiel bestimmt nicht umhauen. Für die Zuschauer ist es halb so schlimm, da sie ja diese Saison eh noch keinen dreier im EAS gesehen haben. Fazit dieses Spieltages: Es war aus Jenaer sicht die beste Leistung dieser jungen Saison und sie hätten sich einen Punkt, da Leistungsgerecht, verdient gehabt.

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  • Detlef sagt:

    @waiiy und tiberias,
    Der Anspruch von TURBINE an sich selbst ist halt ein anderer, als die gestern gezeigte Leistung!!! 🙁
    Das merkte man nach der Partie ganz deutlich an der Reaktion der Spielerinnen, und auch der Trainer, die noch lange Gesprächsbedarf hatten!!!

    Auch Kommentare wie der von LIDIJA, die trotz „zu Null-Ergebnis“ mit ihrer Leistung gestern nicht zufrieden war, zeigen deutlich den hohen Anspruch an die eigene Leistung!!! 🙂
    Ich hätte gerne mal eine realistische Einschätzung von JULIA zu ihrer gestrigen Leistung gehört!!!
    Hier bin ich völlig der Meinung von balea, daß auch unsere Spielmacherin sich dem harten Konkurrenzkampf bei TURBINE stellen müßte, und Reservistinnen wie INGRID oder MAGDA viel früher eine Chance bekommen sollten!!!
    Das JULIA es viel besser kann, steht natürlich völlig außer Frage!!!
    Aber gerade gestern zeigte sich ganz deutlich, wie groß ihre Leistungsschwankungen wirklich noch sind, und es bis zu einer Nationalspielerin noch ein weiter Weg ist!!!

    Ich hätte auch NATASCHA ihr Tor mehr als gegönnt, doch leider knallte der Ball nur an die Latte!!! 🙁
    Auch der Mazedonierin würde ich die 10-er Position zutrauen, da sie über eine ähnlich gute Technik wie JULIA verfügt!!!
    Für eine linke Flügelflitzerin verfügt sie zwar über einen starken linken Fuß, aber dafür fehlt ihr einfach noch die Grundschnelligkeit!!! 🙁

    Starke Leistung auch wieder von TABBI, die mir immer besser gefällt, und die ihr Leistungstief nun endgültig hinter sich hat!!! 🙂

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  • Postel sagt:

    http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Couragierter-FF-USV-verliert-in-letzter-Minute-nach-umstrittenem-Elfmeter-203447394

    Ach ja, zwei habe ich noch. Im oberen Link ist das Spiel mal aus anderer Sicht nachzulesen.
    Und zu den Schiedsrichterinnen. Vieleicht hilft es ja wenn Daniel Kraus am Spielfeldrand einfach mal seine Klappe hält und nicht immer über 90min mit der Schiedsrichterassistentin diskutiert. Vieleicht klappt es ja dann mal mit der Schiedsrichterin.

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  • Anniko sagt:

    Genau FF-Tale! Daran habe ich auch sofort gedacht, nach dem ich gestern den Bericht im MDR Thüringen Journal gesehen habe. Schiewe ging eindeutig zum Ball und Ando bekam den OSKAR. Wenn Sie sich dabei verletzt hat tut es mir leid, aber ein Elfmeter war das niemals. Frankfurt durfte keinesfalls den Anschluss verlieren. Was da die Teams aus Potsdam und Wolfsburg dazu sagen? Ach, die kommen ja auch noch nach Jena. Von einem brachialen Foul wie bei fr-online beschrieben kann nie die Rede sein! Die sollten sich mal die Fernsehbilder ansehen!

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  • moritz79 sagt:

    Da ich gestern die Gelegenheit hatte, mir das Spiel in Potsdam vor Ort anzuschauen, möchte ich meine Eindrücke hier mal aus neutraler Sicht schildern.
    Der Sieg ist natürlich absolut verdient. Leider hatte Hoffenheim wie gegen Wolfsburg in der 1. HZ zuviel Respekt und hat Potsdam 2 Tore geschenkt. Das Mittelfeld der TSG war gegen das Pressing überfordert und hatte sehr viele Ballverluste. Ansonsten stand die Abwehr sehr sicher. Potsdam war optisch zwar sehr überlegen, aber nicht sehr gefährlich.

    In der 2. Halbzeit konnte man ansatzweise erkennen, wie Potsdam zu bezwingen ist. Hoffenheim ging wesentlich früher drauf, was bei einigen Turbinen einige technische Mängel offenbarte. Unter Druck häuften sich die Fehlpässe deutlich. Die Chancenauswertung von Hoffenheim war allerdings wirklich schlimm.

    Über die Bewertung einzelner Spielerinnen hier im Forum muss ich mich allerdings sehr wundern. Herausragend war bei Potsdam eigentlich keine. Gerade die hier oft so hoch gelobten Simic und Bremer waren zwar sehr engagiert und kampfstark, aber gelungen ist beiden nicht sehr viel.

    Bei Hoffenheim haben mir T.Dongus und besonders K. Demann in der Innenverteidigung gefallen. Trotz der zeitweisen Dauerbelagerung blieben sie sehr souverän und sorgten in der 2.HZ mit gutem Spielaufbau (Demann) für Entlastung. Anerkennung für diese Leistung. Da sollte auch Frau Neid mal hinschauen.

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  • FF-Tale sagt:

    Zitat enthusio: „… Ein Skandalelfmeter war das mit Sicherheit nicht.“

    @ enthusio: Kleine versteckte Pointe im ersten Kommentar:
    Besagter Schiri B. Stumpf vom DDR-Oberliga-Skandalelfmeter kommt ja aus Jena. Deshalb die Vermutung, dass unter anderem genau deshalb(!) so manch Jenaer Zuschauer genau diese Szene (90. plus Nachspielzeit, „kritischer“ Elfmeter) im Hinterkopf hat. 🙂 (Siehe z.B. Annikos Kommentar, die Vermutung war offensichtlich richtig.)

    Danke für Postel für die Eindrücke aus dem Stadion. Warum Jena die letzten Minuten nicht einfach (in Fußballdeutsch) „den Stiefel runterspielt“ und den Punkt über die Zeit rettet? Sehr berechtigte Frage! Das können z.B. andere FF-Teams auf Jenas Augenhöhe nämlich sehr gut (z.B. Duisburg letzte Saison, oder Sand im letztjährigen DFB-Pokal).

    Aber anscheinend hat sich Jena gefangen, darauf kann man doch aufbauen (z.B. gegen Freiburg und Hoffenheim). Und Essen (nach Herfords zwei respektablen Unentschieden zuletzt) auch sehr souverän, 5:0 auswärts. Diese beiden, Essen und Jena, also wahrscheinlich wie letztes Jahr wieder mit dem größten Potenzial sich im oberen Mittelfeld festzusetzen, oder.

    PS: Laut jetzt schon mehreren Spieltagsberichten konnte die Ex-Potsdamerin Demann bei Hoffenheim saisonübergreifend ihre konstante Form behalten (als eine von ganz wenigen dort). Interessant zu sehen. Auch schön übrigens zum wiederholten Mal Jenas kroatischer „Zauberfuß“ Landeka, wie z.B. Demann eine nach wie vor allg. noch sehr unbekannte, d.h. auch unterbewertete Technikerin!

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  • Präsi sagt:

    @Anniko
    Bei einer starken Prellung im Augenbereich mit entsprechender Schwellung und Schmerzen, und einer genähten Platzwunde von Schauspielerei zu sprechen zeugt schon von enormer Empathielosigkeit.

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  • adipreissler sagt:

    Naja, wenn jemand dem Gegenspieler ins Gesicht tritt, kann man höchstens über rote oder gelbe Karte diskutieren. Offenbar hat die Schiedsrichterin nur auf gefährliches Spiel entschieden und deshalb Gelb. Da im Strafraum natürlich Elfmeter.
    Und wieso die Entscheidung deshalb umstritten sein soll, weil irgendjemand die Linienrichterin fehlinterpretiert hat, ist vollends rätselhaft.

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  • enthusio sagt:

    Ich freue mich sehr, dass Sara Doorsoun nach ihrer Verletzung wieder spielen kann. Essen zeigt mit ihr wieder wesentlich mehr Offensivpower, was Bremen und Herford in den letzten beiden Spielen zu spüren bekommen haben. In der „Torshow“ bei dfb-tv kann man ihre beiden schönen Tore gegen Herford bewundern. Mal sehen, ob sie ihre gute Form auch gegen Leverkusen unter Beweis stellen wird.

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  • Aly sagt:

    @moritz79 die dongus zwillinge waren letztes jahr bei der U19 EM noch im kader bzw. auf abruf,seitdem wurden sie nichtmal mehr zu leistungstest eingeladen.. sehr merkwürdig

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  • FF-Tale sagt:

    Zitat adipreissler: „… Offenbar hat die Schiedsrichterin nur auf gefährliches Spiel entschieden und deshalb Gelb. Da im Strafraum natürlich Elfmeter.
    Und wieso die Entscheidung deshalb umstritten sein soll, weil irgendjemand die Linienrichterin fehlinterpretiert hat, ist vollends rätselhaft.“

    Ganz so „natürlich“ ist es dann aber doch nicht. 🙂

    Korrekt, Zitat „nur“ gefährliches Spiel wäre eine einleuchtende Entscheidung gewesen (gemäß den TV-Bildern), auch in Bezug auf die gelbe Karte. Und ob die Frankfurterin von der Gegnerin oder z.B. vom geschossenen Ball verletzt wurde, ist weder im TV noch live von der Schiri im Strafraumgetümmel eindeutig zu klären. Großes Aber: Entscheidet man so, gibt es jedoch indirekten Freistoß und nicht Zitat „natürlich Elfmeter“.

    Und um mit einem Zitat aus den FIFA-Auslegungen zu Gefährlichem Spiel zu langweilen:
    „Gefährliches Spiel liegt nur vor, wenn kein Körperkontakt zwischen den Spielern erfolgt. Kommt es jedoch zum Körperkontakt, gilt die Aktion als Vergehen und
    wird mit einem direkten Freistoß oder Strafstoß geahndet.“

    Zum Thema „Linienrichterin fehlinterpretieren“: Laut neuesten Erkenntnissen (wie man so schön in Polizeideutsch sagt 🙂 ) vergingen zwischen Foul und Elfmeterausführung mehrere Minuten inkl. zweifache Diskussion von Schiri Illing mit ihrer Assistentin auf der Trainerbankseite. Selbst neutralste Zuschauer kommen da doch ins Grübeln (Fehlinterpretationen eingeschlossen), was die Schiri jetzt überhaupt will. Ob sie es überhaupt selber wusste? 😉

    Fazit: Das Problem ist doch offensichtlich nicht, dass die Schiri irgendeine wie auch immer gerechte oder ungerechte Entscheidung getroffen hat, dafür ist sie ja da. 🙂
    Sondern das eigentliche Problem ist doch, dass sie nicht in der Lage war diese Entscheidung auch konsequent und nachvollziehbar allen Anwesenden vor Ort vermitteln(!) zu können.
    Gerade minutenlanges Diskutieren statt z.B. klaren Handzeichen und Ansagen führen nunmal dazu, dass überhaupt erst die ganze Geschichte undurchsichtig wird, dass später in einem Forum wie diesem oder in der Presse daraus überhaupt erst ein heißer Diskussionsstoff wird.
    PS: Da ist Schiri Illing aber auch nicht die einzige im höherklassigen FF mit diesem „Problemchen“.

    Ein Satz: Konsequent und nachvollziehbar entscheiden und diese Entscheidungen auch vermitteln!
    Dann wäre die ewige Schiri-Debatte im FF schon einen großen Schritt weit entspannter. Dann würden sich erstens die FF-Schiris selbst einen großen Gefallen tun. Und zweitens: Wir müssten uns hier nicht die Köpfe zerbrechen, ob das jetzt „klares Foul“ war oder „nur gefährliches Spiel“ oder „Schand-Elfmeter“ oder was die Schiri eigentlich gemeint hat und was ihre Assistentin dazu gemeint haben könnte oder ob sie überhaupt irgendetwas gemeint haben könnten? Oder oder.

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  • FFFan sagt:

    Zu dem Elfmeter in Jena:
    Auf dem Video des MDR kann ich kein Foul erkennen geschweige denn einen Tritt ins Gesicht. Die Spielerin, mit der Ando mutmaßlich zusammengeprallt ist, war auch gar nicht -wie in zahlreichen Spielberichten zu lesen- Laura Brosius, sondern Carolin Schiewe (?). Anscheinend schreiben die Berichteschreiber voneinander ab, ohne die Szene selbst gesehen zu haben.

    Hier noch mal der Link:

    Die Strafstoßentscheidung von Frau Illing erscheint mir demnach sehr fragwürdig. Bezeichnend ist hier die ‚Torshow‘ von DFB-TV: normalerweise wird dort bei Elfmetertoren auch die ‚Entstehung‘ gezeigt (so z.B. bei Simic‘ Handelfmeter in Potsdam); beim Foulelfmeter von Sasic wurde dies jedoch weggelassen. Warum wohl?

    Weitere Ungereimtheit: im offiziellen Spielschema des DFB war für die 90.Minute ursprünglich eine Gelbe Karte für Brosius vermerkt; inzwischen ist dies auf Schiewe abgeändert worden:

    http://www.dfb.de/allianz-frauen-bundesliga/spieltagtabelle/?spieledb_path=%2Fmatches%2F2213176

    Wurde hier von der Schiedsrichterin die falsche Spielerin verwarnt? Und kann dies nachträglich überhaupt geändert werden?

    @ waiiy:
    „Gerüchten zufolge (…) gibt es jetzt bei Abseits Elfmeter“

    Das sind aber wirklich nur Gerüchte! Erinnert mich an das diesjährige Pokalfinale der Männer in Berlin: damals kam auch kurz nach dem Spiel plötzlich das Gerücht auf, der Schiedsrichterassistent habe „Tor“ angezeigt. Später stellte sich jedoch heraus, dass er nicht mit der Fahne Richtung Mittellinie gedeutet hatte, sondern mit dem anderen Arm (was offenbar soviel wie „weiterspielen“ bedeuten sollte).

    Hier ist also Vorsicht geboten!

    @ enthusio:
    „Ich freue mich sehr, dass Sara Doorsoun nach ihrer Verletzung wieder spielen kann. Essen zeigt mit ihr wieder wesentlich mehr Offensivpower…“

    Oh ja. Sara Doorsoun hat sich in dieser Saison für die SGS zu einer ganz entscheidenden Spielerin entwickelt. Für das Spiel ihrer Mannschaft ist sie vermutlich sogar wichtiger als die von manchen Kommentatoren zu sehr ‚gehypete‘ Linda Dallmann.

    Hilfreich für Essen war aber auch noch eine andere Personalie. Bei Herford fehlte nämlich Torjägerin Jessica McDonald. Ihr wurde die (ohnehin nur vorläufig erteilte) Spielerlaubnis vom DFB wieder entzogen, angeblich auf Intervention des amerikanischen Verbandes. Auch am Sonntag in Frankfurt ist mit ihrem Einsatz nicht zu rechnen.

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  • enthusio sagt:

    Offenbar muß Aufsteiger Herford längere Zeit auf seine Top-Stürmerin Jessica McDonald verzichten, weil der DFB der Spielerin die bereits erteilte Spielberechtigung nach einem Protest aus den USA wider entzogen hat.
    Eine unglaubliche Geschichte !
    An Herfords Stelle würde ich versuchen, öffentlichkeitswirksam Druck auf den DFB auszuüben.

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  • Karl sagt:

    In der Aufzeichnung des MDR kann ich da auch nichts erkennen. Waere interressant wenn es eine Aufzeichnung eines neutraleren Senders gaebe.

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  • FF-Tale sagt:

    Zitat Karl: „In der Aufzeichnung des MDR kann ich da auch nichts erkennen. Waere interressant wenn es eine Aufzeichnung eines neutraleren Senders gaebe.“

    Wurde hier ja neulich schon einmal bei Potsdam-Frankfurt diskutiert: In der regionalen Sportberichterstattung der Dritten Programme ist Lokalpatriotismus und Parteilichkeit (fast) immer ein probates Stilmittel.
    Der MDR redet von „Geschenk an die Frankfurterinnen“, HR-Online (die höchstwahrscheinlich nicht einmal einen Reporter vor Ort hatten) sagen hingegen „Ando wurde bracchial gestoppt, Elfmeter“.
    Die einzig verbleibende, einigermaßen neutrale Instanz hierbei: Der DFB. Und was machen die bei DFB-TV in der Torshow? FFFan hat es schon geschrieben: Sie schneiden die Szene einfach weg. Das ist ganz schlechter Stil.
    Wie im letzten Kommentar geschrieben: Inkonsequente und schlecht vermittelte Schiri-Entscheidungen verwirren und machen alles nur undurchsichtiger. Die Reaktion von DFB bzw. DFB-TV? Durch Nicht-Zeigen der Elfmeterszene wird alles nur noch schlimmer, noch nebulöser. Da kommt sich doch jeder(!) FF-interessierte Mensch irgendwann nicht mehr ernstgenommen vor.

    FFFan hat ja auch geschrieben, dass die gelbe Karte von Brosius auf Schiewe nachträglich „umgeschrieben“ wurde (DFB-juristisch möglich, es zählt der nach dem Spiel von der Schiri ausgefüllte Bogen und nicht z.B. der DFB-Liveticker). Noch ein Detail: Laut MDR wurde Ando erst eingewechselt und dann (verletzt) für die letzten Minuten noch einmal durch Hendrich ersetzt? Hat das eventuell die Schiri vergessen aufzuschreiben?

    Elfmeter, Diskussion, gelbe Karte an wen? Einwechslungen? DFB-Torshow: Da summieren sich doch leider einige Ungenauigkeiten bei Schiri Illing und den zugehörigen Verantwortlichen (DFB).
    Undurchsichtig, unsouverän, insgesamt nicht nachvollziehbar! Ein vernichtendes Urteil, egal ob aus Frankfurt-Fanbrille, Jenaer Perspektive oder neutraler Sicht betrachtet!

    PS: Und in Herford geht es ja auch ganz ohne Schiri und sogar ohne Elfmeter mit Undurchsichtigkeiten und großen Fragezeichen gleich so weiter. Dubios diese McDonald-Geschichte.

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  • balea sagt:

    Das mit dem Elfmeter finde ich sehr schwer zu beurteilen, anhand dieser Aufnahmen. Aber zur Schiri Leistung insgesamt gebe ich FF-Tale völlig Recht.
    Sehr krass in meinen Augen die Fehlentscheidung bei dem Foul von Sasic, das unmittelbar vor den Augen der Schiri stattfand. Das war nun ganz sicher eine gelbe Karte – aber Sasic hebt gleich reflexartig wie ein Unschuldslamm die Arme hoch und beschwert sich über den Pfiff. Bei einem ähnlichen Foul kürzlich hat Andonova sich wenigstens gleich bei Maroszan entschuldigt und wurde dann von Schröder zur Halbzeit auch nochmal ins Gebet genommen.
    Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass gerade die „ausgebufften“ und erfahrenen Spielerinnen die Unerfahrenheit der Schiris teilweise gnadenlos ausnutzen. Das ist eine ziemlich Unsitte geworden, die man leider auch bei vielen Natio – Spielerinnen sieht. Der DFB + Frau Neid sollten mal klar machen, dass es einen Unterschied zwischen normaler Wettkampfhärte und solchen unfairen Attacken und dem zugehörigen Verhalten auf dem Platz gibt.

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  • karl sagt:

    @balea: „Sehr krass in meinen Augen die Fehlentscheidung bei dem Foul von Sasic, das unmittelbar vor den Augen der Schiri stattfand. Das war nun ganz sicher eine gelbe Karte – aber Sasic hebt gleich reflexartig wie ein Unschuldslamm die Arme hoch und beschwert sich über den Pfiff.“
    Welches foul soll das denn gewesen sein, das ist so eine Art normaler Pressschlag, kaum entscheidbar wer da zuerst am ball war , niemandes bein war gestreckt und schon garnicht die Stollen draufgehalten. Das war mit dem foul von Andonova letzte Woche jedenfalls nicht vergleichbar finde ich.

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  • balea sagt:

    @karl

    „das ist so eine Art normaler Pressschlag, kaum entscheidbar wer da zuerst am ball war“

    Das sehe ich anders. Utes hatte den Ball unter Kontrolle, legte ihn sich gerade für einen Pass vor, Sasic stürmt heran und tritt mit den Stollen Susann Utes so direkt auf den Fuss, dass sie ausgewechselt werden muss. Das war doch kein Zweikampf um den Ball mit „Pressschlag“. Sasic hat ihn auch nicht „weggespitzelt“.
    Wenn Sasic so weit weg gewesen wäre, dass sie auch noch das Bein hätte durchstrecken müssen, wäre das sicher eine rote Karte gewesen.

    „Welches foul soll das denn gewesen sein“

    Offenkundig hat selbst die Schiri dort ein Foul gesehen, denn es wurde wohl gleich gepfiffen.

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  • Detlef sagt:

    Ich kann dem hier Geschriebenen nur absolut zustimmen!!!
    Kann man eigentlich noch deutlicher zeigen, wie unprofessionell der DFB zu Werke geht???
    Das Herausschneiden der Szene, die zum spielentscheidenden Elfer geführt hat, ist für mich ein klares Schuldeingeständnis!!!

    Ähnlich wird ja auch bei Länderspielen und beim DFB-Pokalfinale in Köln vorgegangen, wenn strittige Szenen (Foul,Abseits, usw) auf der Großbildleinwand nicht wiederholt werden!!!
    Dann ist eigentlich sofort klar, daß die Schiri hier falsch entschieden hat!!!
    Denn da wo sie richtig lag, da werden die Szenen wiederholt!!! 😉

    Sogar im völlig überbezahlten MF-Profibereich, wird von den meisten Verantwortlichen hingenommen, daß Schirientscheidungen = Tatsachenentscheidungen sind, und auf Videobeweis und Torlinienkamera verzichtet!!!
    Also WARUM fällt es dem DFB da so schwer zuzugeben, daß Schiris Fehler machen können??? 🙁

    balea schrieb:
    „Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass gerade die “ausgebufften” und erfahrenen Spielerinnen die Unerfahrenheit der Schiris teilweise gnadenlos ausnutzen. Das ist eine ziemlich Unsitte geworden, die man leider auch bei vielen Natio – Spielerinnen sieht. Der DFB + Frau Neid sollten mal klar machen, dass es einen Unterschied zwischen normaler Wettkampfhärte und solchen unfairen Attacken und dem zugehörigen Verhalten auf dem Platz gibt.“

    Diese Unsitte greift auch im FF immer weiter um sich!!! 🙁
    Und daran sind vor allem Nationalspielerinnen beteiligt, sodaß ich sogar behaupte, daß diese „Fertigkeiten“ in den DFB-Lehrgängen geübt werden!!! 🙁
    In den Medien hört und liest man dann häufig von „internationaler Erfahrung“ oder „internationaler Cleverness“!!! 🙁
    Für mich ist diese Irreführung von Schiris schlichtweg Betrug, also eine grobe Unsportlichkeit!!! 🙁
    Leider werden solche Schauspieleinlagen außerhalb des 16-ers nie, und innerhalb nur sehr selten bestraft!!! 🙁

    Wir werden morgen mit großer Wahrscheinlichkeit wieder eine Kostprobe dieses „internationalen Könnens“ in WOB erleben!!! 🙁
    Und einer Frau Biehl fehlt eben einfach diese Erfahrung, die eine Bibi Steinhaus aus dem MF mitbringt!!!

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  • Karl sagt:

    @balea: Schon klar , ich glaub ich habs jetzt verstanden: Immer wenn der Schiedsrichter ein foul gegen Frankfurt pfeifft ist das berechtigt und der Schiedsrichter hat alles richtig gemacht. Falsch liegt er nur wenn das foul fuer Frankfurt gepfiffen wird, oder ein vermeintliches Frankfurter foul nicht mit einer Karte bestraft wird, am besten der roten. Das ist dann eine Verschwoerung 🙂

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  • balea sagt:

    @Detlef
    „Und daran sind vor allem Nationalspielerinnen beteiligt, sodaß ich sogar behaupte, daß diese “Fertigkeiten” in den DFB-Lehrgängen geübt werden!!!“

    Ich glaube, so weit sollte man wirklich nicht gehen. Üben – nein, aber ich kann mir schon vorstellen, dass bestimmte Szenen einfach kommentarlos hingenommen werden. Wenn eine Spielerin merkt, das manche Sachen nicht sanktioniert werden, dann macht sie es eben wieder, ist ja so gesehen ganz menschlich. Aber leider unterm Strich durchaus unfair.

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  • Postel sagt:

    Ich habe mir jetzt die ganzen Kommentare noch einmal in ruhe hier durchgelesen und glaube es sollte hier einiges nochmal deutlicher gemacht werden. Was die emotionen zum kochen gebracht hat, war aus meiner Sicht nicht der Elfer. Das war nur der Siedepunkt. Fr. Illing hat das koplette Spiel konsequent mit zweierlei Maß gepfiffen. Es war wirklich keine einheitliche Linie in ihren Entscheidungen zu erkennen. Zwei Bsp. die hier schon zum Teil angesprochen wurden. Landeka bekommt nach einem normalen Zweikampf bei dem sie eindeutig den Ball spielt und auch nicht „Fahrlässig“ in den Zweikampf geht, Gelb. Sie spielt 70 min. vorbelastet weiter. Somit war schon einmal der Kopf der Mannschaft halb aus dem Spiel. Sasic bekommt für ihr nun wirklich „brachiales“ Foul, nichts. Und so ging es die ganzen 90 min. Zum Elfer: Die beiden Protagonisten: Schiewe 1.85m und Ando gefühlte 1.50m. Nun schaltet mal euer Kopfkino an. Beide wollen nur eins, an den Ball kommen. Und dann ist ja noch die bisher nicht erwähnte letzte Aktion des Spiels. Brosios wird auf der Strafraumline gefoult und anschliesend im Strafraum am weiterspielen gehindert. Fr. Illing gibt Freistoß für Frankfurt. Und so wie ich die Szene hier beschreibe war sie klarer von den Zuschauerrängen auch nicht zu sehen. Wie gesagt, das waren 3 Bsp. von vielen in diesem Spiel. Der Veranstalter (Jena) kann froh sein, das das ein FF-Spiel war. Im MF, egal welcher Liga, hätte die Bude gebrand. Und die Frankfurter Fans hätten bestimmt nicht im Anschluss gemütlich ihr Bier trinken können.

    So und wenn das nicht immer so ablaufen würde, wenn Jena auf Frankfurt trifft, könnte man das Spiel als gezahltes Lehrgeld abhaken und zur Tagesordnung,SC Freiburg,übergehen. So aber bleibt noch lange ein fader Beigeschmack. Schade auch,von meiner Seite aber verständlich, das Hr. Bell immer noch glaubt, die bessere Mannschaft habe gewonnen.
    Ein schönes WE allen und einen nicht so aufregenden neuen Spieltag. Übrigens heute drücke ich Turbine die Daumen.

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  • Maxemus sagt:

    Das Spiel Wolfsburg-Potsdam war ja ein gefundenes Fressen für die Spezis @Detlef und @Balea: Unberechtigte Gelbe Karte gegen Anonma nach nur 30 Sekunden ! Da kann man sich jetzt in zahlreichen Posts aufregen und die Niederlage erklären. Fußballexperten dagegen wissen: Verloren hat Potsdam u.a., weil die Torhüterin nicht rechtzeitig aus dem Tor kam.

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  • balea sagt:

    @ Karl sagt:
    4. Oktober 2014 um 10.16 Uhr

    Das ist ein kompletter, den Du da schreibst – und mir in den Mund legst. Darauf werde ich nicht weiter eingehen.

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  • balea sagt:

    @maxemus

    Was soll denn der Kommentar?

    Tatsächlich fand ich die Karte gegen Anonma für absolut unberechtigt – selbst der Kommentator konnte das im Grunde nicht verstehen. Aber viel schlimmer fand ich nach der ganzen Vorgeschichte das Dauerpfeiffkonzert der sog Wob – Fans. Deswegen hat Potsdam aber sicher nicht verloren.

    Aber wenn du kritisch kommentiert hättest, wie da systematisches Mobbing von den Pfeiffköppen praktiziert wird, hätte ich deinen Post ernst nehmen können. So nicht.

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  • Altwolf sagt:

    @balea.

    Bezüglich der „Pfeiferei“ gegen G.Anonma gebe ich dir Recht, da das nicht auf den Platz gehört, zumal das wirklich keine „Gelbe“ war. Es sind auch immer nur Einige, die sich so benehmen und nicht „die sogg. WOB-Fans“ – Gleiches gilt auch für Einige aus dem Turbine-Fan-Lager.

    Genauso sollten sich einige Turbine-Anhänger die „Schmährufe“ gegen A.Popp sparen, nachdem sie unglücklich mit A.Sarholz zusammengeprallt war und auch von Beiden kein Foulspiel dabei war.

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  • Maxemus sagt:

    @ balea: „Aber wenn du kritisch kommentiert hättest, wie da systematisches Mobbing von den Pfeiffköppen praktiziert wird, hätte ich deinen Post ernst nehmen können. So nicht.“

    Geht mir mit deinen und @ Detlefs Kommentaren schon lange so.

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