TSG 1899 Hoffenheim feiert ersten Saisonsieg

Von am 25. September 2014 – 22.27 Uhr 10 Kommentare

Die TSG 1899 Hoffenheim hat am vierten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga gegen den MSV Duisburg den ersten Saisonsieg gefeiert. Der MSV bleibt hingegen weiter punktlos.

Die TSG gewann von 611 Zuschauern mit 1:0 (1:0).

Pankratz trifft
Insgesamt zeigte sich die TSG überlegen. „Wir finden momentan noch nicht den richtigen Weg zum Tor“, so MSV-Trainerin Inka Grings. „Hinten werden wir dann halt immer wieder für ein, zwei Fehler bestraft.“ So auch in der 40. Minute, als Leonie Pankratz eine Vorlage von Stephanie Breitner zum entscheidenden 1:0 verwandelte.

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Kompliment an MSV-Torhüterin
„In der ersten Halbzeit haben wir viel investiert und haben die eine oder andere Torchance liegen gelassen. Da hätten wir das Spiel vielleicht schon entscheiden können. Wir müssen der Duisburger Torfrau aber auch ein Riesenkompliment machen, sie hat einige Male richtig gut gehalten“, resümierte TSG-Trainer Jürgen Ehrmann.

TSG jetzt auf Rang neun
„Es war insgesamt ein verdienter Sieg, wir hatten einen guten Tag und es war ein wichtiger Sieg für uns. Heute sind wir alle glücklich“, erklärt der Trainer weiter, denn seine Mannschaft verbesserte sich in der Tabelle auf den neunten Rang. Der MSV liegt nach vier Niederlagen in vier Spielen weiter am Tabellenende. „Wir werden das Spiel sachlich analysieren und weitermachen. So ist Fußball, und es geht weiter“, so Grings.

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10 Kommentare »

  • Tiberias sagt:

    Ooooh, jetzt gab’s auch gegen ein Team auf „Augenhöhe“ keine Punkte für Duisburg, und aus der Ferne wirken die Personalentscheidungen der Trainerin wie Aktionismus. Hoffenheim scheint dagegen angekommen zu sein. – Mal sehen, wie sich Grings‘ Team beim FFV Leipzig schlägt. Wenn es im Pokal kein deutliches Erfolgserlebnis gibt, dann weiß ich nicht… :-I

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  • FFFan sagt:

    Vor dem Spiel hatte Inka Grings eine veränderte Aufstellung angekündigt: „Die Einstellung einiger Spielerinnen hat mich nicht gerade froh gestimmt. Es wird sicherlich Änderungen in der Startelf geben“.

    Dann schickte sie gegen Hoffenheim aber doch wieder fast dieselbe Elf wie gegen Freiburg ins Rennen – mit lediglich zwei Ausnahmen. Waren Meike Kämper und Marina Himmighofen also die Spielerinnen, deren Einstellung Grings nicht gefallen hatte?

    Genutzt hat es jedenfalls nichts, und nach der erneuten Niederlage fallen der Trainerin endgültig nur noch ‚Platitüden‘ ein: „So ist Fußball, und es geht weiter“.

    Da hilft wohl nur noch beten, zumal die nächsten Gegner VfL Wolfsburg und Bayern München heißen – nicht gerade das, was man als „Gegner auf Augenhöhe“ bezeichnet. Der MSV droht in der Tabelle frühzeitig den Anschluss zu verlieren!

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  • enthusio sagt:

    Inka Grings scheint noch in einer Experimentierphase zu stecken: mal Oster als Sturmspitze, dann auf dem linken Flügel, dann wieder wie gewohnt auf dem rechten Flügel. Nati mal auf der Doppelsechs, dann im Angriff neben Vonkova, die auch schon mal im offensiven Mittelfeld ran mußte. Thalmann wieder rein ins Tor, Kämper wieder raus. Unterm Strich stehen 0 Punkte und ein einziges Tor in vier Spielen. Am Mittwoch kommt als Krönung auch noch Wolfsburg. Das kann ja was geben ! Ich werde am Mittwoch auf jeden Fall nach Duisburg fahren, um zu sehen, welche taktische Marschroute sich Inka Grings diesmal einfallen läßt. Hoffentlich gibt es nicht erneut eine Klatsche wie gegen Frankfurt.

    http://www.msv-duisburg.de/main.asp?reiter=aktuelles_p&mode=aktuell&aid=6007

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  • noworever sagt:

    @enthusio (@FFFan)
    „Inka Grings scheint noch in einer Experimentierphase zu stecken …“
    es sieht in der tat so aus, dass sie sich (generell) nicht ganz sicher ist.
    dabei scheint mir die verunsicherung zumindest zu einem gewissen maß aus ihrem eigenen anspruch (der jetzt der realität nachhinkt) zu resultieren.
    beide teams spielten unmittelbar nacheinander in frankfurt und man kann nicht sagen, dass die zebras schlechter oder gar doppelt so schlecht (6:0/3:0), als die sander mädels auftraten.
    tatsächlich war das spiel gegen sand noch einseitiger, als das gegen inka’s truppe. auch haben die zebras gekämpft bis zum letzten, selbst, als thalmann schon 6x hinter sich greifen musste.
    thalmann und kämper sind sicher beide gute hüterinnen … ein kleiner vorteil, der vielleicht für thalmann spricht, ist ihre routine und der damit verbundene aspekt des LAUTSTARKEN permanenten dirigierens-von-hinten-heraus. beindruckend.
    oster fand ich eigentlich auf ihrer position (in vorderster front) verschenkt … ihre qualitäten (in dieser konkreten situation in frankfurt) kamen nicht wirklich zum tragen.
    veit vom sc sand, z.b. stand in einer ähnlichen situation, aber, von ihrem typus mehr eine ‚wuselerin‘, war sie dort besser plaziert (als oster).
    vielleicht muss inka erstmal selbst angekommen. raus aus der wunschwelt in die frische realität des so-seins setzt eine energie frei, auf der man (spielend 😉 ) aufbauen kann.
    erst dann … kann die (zebra)herde auch folgen.
    dass ihr team wirklich zu schwach ist für diese liga, bzw. schwächer als andere anwärter für einen der beiden letzten plätze, muss sich erst noch weisen.

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  • Sven sagt:

    Selbst als Duisburg-Sympathisant ist es nach diesen Spielen schwierig, positive Worte zu finden.

    @FFFan: Kämper und Himmighofens Einstellung nicht gefallen? Ich kenne kaum eine engagiertere Teamplayerin als Himmighofen, die in jedem Spiel Vollgas gibt und ihr Team IMMER lautstark unterstützt. Selbst in Hoffenheim tat sie das von der Bank aus (und das dürfte in dieser Situation, in der sie bestimmt selbst gern gespielt hätte, nicht einfach gewesen sein). Und auch Kämper wird immer lauter auf dem Platz. Das sie eine gute Torhüterin ist, stellt hoffentlich niemand in Frage.

    Ich verstehe die Aussagen von Inka Grings hingegen mal wieder nicht:
    „Die Einstellung hat heute gestimmt. Vor allem mit der Abwehrleistung bin ich zufrieden.“ Diese Sätze Fällen, nachdem Gaga im Tor hochgelobt wurde, da sie ja schlimmeres verhindert hat. Abwehrleistung super…Torhüterin musste mit Paraden retten? Verstehe nur ich das nicht?

    Auch, dass sie sich keine Vollblutstürmerin mit Torinstinkt backen kann ist für ihre Offensive ein Schlag ins Gesicht und wird das Selbstvertrauen sicherlich nicht stärken!
    Was sollen solche Aussagen?

    Hatte Sie nicht im Vorfeld erwähnt, wie doll sie das Team verstärkt hat? Es tut mir wirklich sehr leid, aber Sie sollte sich doch wirklich langsam aber sicher mal Gedanken machen….

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  • Obresa sagt:

    In Anbetracht der kommenden Aufgaben in der Liga (Wolfsburg und Bayern) wird es für den MSV langsam zappenduster.
    Bin mal gespannt, ob man sich im Pokal wie erwartet durchsetzen kann. Da gab es ja in jüngster Vergangenheit auch ein bitteres Aus bei einem zugegeben ambitionierten (Ex)Zweitligisten. War es nicht ein 0:6 in Sand?
    Inka Grings, als Spielerin erfolgsverwöhnt, bereits jetzt schon mit dem Rücken zur Wand.
    Kommt die Wende oder folgt der freie Fall??
    Man darf weiter gespannt sein.

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  • holly sagt:

    naja so schlimm sehe ich das noch nicht. Wenn man zu Hause das Spiel verloren hätte, könnte man meckern, oder wenn es gegen Hoffenheim eine Klatsche auswärts gegeben hätte.
    1:0 ist ein Ergebnis was vertretbar ist. Hatte zwar auf einen Duisburger Sieg getippt. Aber alle Wünsche gehen im Leben nicht immer in Erfüllung

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  • Beobachter sagt:

    Es wäre schon sehr schade, wenn gerade Inka Grings die Trainerin des Abstiegs würde. Das hat sie nicht verdient!
    Den sportlichen und finanziellen Abstieg bei Duisburg, der nur durch Glück bisher noch nicht zum Abstieg in der Tabelle geführt hat, haben andere verursacht.

    Aber die Saison ist ja noch lang …

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  • Digger Dunn sagt:

    Für die Duisburger Mädels seh‘ ich leider schwarz. Mindestens bis zum 7. Spieltag (Wolfsburg, Bayern, Leverkusen) sind da keine Punkte in Sicht. Das könnte durchaus die Abschiedssaison aus der 1. Liga für den MSV werden.

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  • enthusio sagt:

    Inka Grings hat offensichtlich vor der Saison im Sturm keinen Handlungsbedarf gesehen, denn die Neuzugänge wurden für andere Positionen verpflichtet. Gut, das mag eine Fehleinschätzung gewesen sein, die einem Trainerneuling passieren kann, einer ehemaligen Weltklassetorjägerin aber eigentlich ein Armutszeugnis ausstellt.
    Warum sie aber darüber hinaus Oster durch Vonkova als Spielführerin ersetzt hat, verstehe ich ebensowenig wie die Maßnahme, die erfahrene Führungsspielerin Himmighofen im letzten Spiel auf der Ersatzbank zu belassen.
    Das Schlimme ist, dass man drei Spiele gegen Mannschaften verloren hat, mit denen man sich mindestens auf Augenhöhe sah. Jetzt aber kommen die Hochkaräter, und über einen Saisonstart von sechs verlorenen Spielen möchte ich lieber gar nicht erst nachdenken.
    Irgendwie ist es verhext, dass Duisburg einfach nicht zur Ruhe kommt.

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