Turbine Potsdam übernimmt Tabellenführung

Von am 24. September 2014 – 21.19 Uhr 28 Kommentare

Am vierten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga hat der 1. FFC Turbine Potsdam die Tabellenführung übernommen. Dabei profitierten die Potsdamerinnen von der Punkteteilung im Top-Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Bayern München.

0:0 endete die Begegnung in Wolfsburg, wodurch der VfL nun auf dem zweiten Tabellenrang liegen.

München hat mehr vom Spiel
Vor 1781 Zuschauern hatte der FC Bayern München dabei über weite Strecken mehr vom Spiel. „Wir hätten mehr verdient“, urteilte daher auch FCB-Trainer Thomas Wörle. Dabei hatte sein Team auch Pech, als Caroline Abbés Kopfball in der 59. Minute nur den Pfosten traf. In der 84. Minute rutschte die Schweizerin darüber hinaus an einem Freistoß von Melanie Behringer vorbei.

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Melanie Behringer, Lina Magull

Lina Magull (r.) hatte in der Nachspielzeit den Siegtreffer auf dem Fuß. © Oliver Baumgart, foto2press.de

Auf der anderen Seite hielt die Schlussphase aber auch Chancen für die Wolfsburgerinnen bereit. In der 82. Minute konnte Luisa Wensing eine Flanke von Caroline Hansen nicht verwerten. In der Nachspielzeit scheiterte Lina Magull an Bayern-Torhüterin Tinja Riikka Korpela. „Ich kann mit dem Ergebnis absolut leben“, so VfL-Trainer Ralf Kellermann, der mit seinem Team nach 13 Siegen in Serie erstmals wieder Punkte abgab.

Potsdam gewinnt beim Sportclub
Durch das Remis in Wolfsburg übernahm der 1. FFC Turbine Potsdam dank eines 4:2 (3:1)-Erfolgs beim SC Freiburg die Tabellenführung. Bereits in der vierten Minute erzielte Julia Šimić das 1:0 für die Gäste. Inka Wesely verdoppelte die Führung in der 21. Minute, Asano Nagasato erzielte nur acht Minuten später das 3:1. Kurz vor der Halbzeit gelang Sandra Starke der Anschlusstreffer für den Sportclub (40.). Mit dem 4:1 sorgte Jennifer Cramer in der 53. Minute allerdings für die Vorentscheidung, sodass Starkes zweiter Treffer (72.) letztlich nur Ergebniskosmetik war.

Frankfurt gelingt Heimsieg
Der 1. FFC Frankfurt hat sein Heimspiel gegen Aufsteiger SC Sand unterdessen mit 3:0 (2:0) gewonnen. Kerstin Garefrekes (9.) und Dzsenifer Marozsán (31.) trafen in der ersten Halbzeit. Célia Šašic gelang in der 91. Minute vor 1310 Zuschauern der 3:0-Endstand. Die Frankfurterinnen liegen nun auf dem vierten Tabellenrang, der SC Sand rutschte auf den achten Rang ab.

Zweimalige Führung reicht Leverkusen nicht
Nach dem Punktgewinn in Jena konnte der Herforder SV auch im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen einen Zähler holen. 2:2 (2:2) endete die Partie gegen die Werkself, obwohl der HSV zweimal in Rückstand gelegen hatte. Anna Gasper traf bereits in der 11. Minute zum 1:0 für die Gäste. Herfords Neuzugang Jessica McDonald glich in der 28. Minute aus. Nur eine Minute später gelang Isabelle Linden vor 427 Zuschauern die erneute Leverkusener Führung, aber auch diesmal hatte McDonald die richtige Antwort parat und egalisierte (36.). Die Leverkusenerinnen liegen nun auf dem siebten Tabellenrang, der HSV verbesserte sich zumindest vorübergehend auf Platz 10.

Essen unterliegt dem USV
Die SGS Essen hat ihr Heimspiel gegen den FF USV Jena mit 1:2 (0:1) verloren. In der ersten Halbzeit traf Iva Landeka (26.) zur Jenaer Führung. Ivana Rudelic erhöhte in der 65. Minute auf 2:0, ehe Charline Hartmann kurz vor dem Schlusspfiff noch den Anschlusstreffer für die Gastgeberinnen erzielte. Durch den ersten Saisonsieg verbesserte sich der USV in der Tabelle auf den sechsten Rang, die SGS fiel auf den fünften zurück.

Die Partie zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem MSV Duisburg findet am Donnerstag um 18 Uhr statt.

 

 

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28 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Leverkusen hätte das Spiel gegen Herford gewinnen können, aber Beck scheiterte in der 60. Minute mit einem Elfmeter an Abt.
    Mit McDonald hat Herford ja offensichtlich einen richtigen Knipser verpflichtet.

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  • GG sagt:

    Habe das Spiel meiner Wölfinnen leider erst ab ca. der 35. min. im ES verfolgen können. Vielleicht auch ganz gut so, dass ich die erste Zeit verpasst habe …?
    Au mann. Nie waren Lena und Kessi so wertvoll wie heute! Allerdings – der FCB hat schon sehr hohe Qualität im Kader. Eine gute Keeperin (Korpela), eine stabile Abwehr, eine wirklich überzeugende Mel Leupolz (sehr sehr schade, leider eine verhinderte U20-Weltmeisterin; mit ihr im Kader hätte es bei dem Turnier sehr viel weniger Aufregung und Sorgen um das deutsche Team gegeben) und ein nimmermüder Angriff. Demgegenüber eine fahrige Almuth Schult (aber: „Almuth Schult – und wieder steht die Null, …“), eine klasse Abwehr (Lulle, Nilla, Babs, und aber der 2.Hz.: Verena), kein wirklich präsentes MF und somit dann auch bemühte, aber erfolglose Stürmerinnen. Holstein Kiel am Wochenende sollte kein Stolperstein werden, auch der MSV Mitte kommender Woche ist mit diesem Team schlagbar. Aber gegen die „Torbienen“ am 04.10., da müsste eine Kessi schon wieder dabei sein. Und dazu eine fittere Poppi. Sonst ? Hilft nur noch die Hoffnung, das meine nahezu unheimliche Serie mit den Girls – bei eigener Anwesenheit im Stadion noch nie verloren – nicht reißen wird, oder … beten.

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  • Tiberias sagt:

    Da setzt man sich mit einem eher unguten Gefühl an den PC und lässt den Live-Ticker mitlaufen… und schnell steht es 2:0 für Potsdam! Und wie ich es gelesen habe, gegen keinesfalls untätige Freiburgerinnen. Da fegte wohl nicht nur der Südwind durchs Breisgau 😉 – WOB gegen München bei Eurosport – oh weh, wie auch GG schrieb, Keßler und Gößling sind beim Meister nicht gleichwertig zu ersetzen. München hat auch seine „Liste“, kam aber weit besser zurecht und war nah dran am 1:0. Auch ich fand „Melli“ Leupolz sehr stark, auch wenn sie zum Ende hin etwas abtauchte. Frau Neid soll sie mal von Anfang an statt „Maro“ spielen lassen!

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  • noworever sagt:

    eindrück zu ffc frankfurt – sc sand

    dass der sc sand in der 70. min zu seinem ersten torschuss und in der 84. min zum ersten mal aktiv in den ffc-strafraum kam, sagt eigentlich schon einiges über den spielverlauf aus.
    eine äußerst einseitige partie, mit gefühlten 80-90% ballbesitz auf frankfurter seite, vermittelte oft den eindruck eines ungleichen trainingsspiels … und den ffc-mädels die möglichkeit den ball (mehr oder weniger) kontinuierlich laufen zu lassen.
    (in anbetracht der staupotentials rund um und vor dem 16-er, wäre ein öfteres spiel über die außen vielleicht ganz angebracht gewesen.)
    jess fishlock spielte diesmal von anfang an (für asuna tanaka) und man fragte sich unwillkürlich, warum sie das nicht bereits im letzten spiel tat – eine absolute bereicherung für das in potsdam so schwächlich auftretende mittelfeld.
    celia scheint mir (seit ihrer verletzung) immer noch nicht ganz in tritt zu sein.
    ansonsten war die leistung aller anderen ffc-spielerinnen durchaus ansprechend.
    schön auch, dass kathie hendrich und vor allem auch marith prießen gegen ende die möglichkeit bekamen sich etwas zu zeigen.
    (bianca schmidt zum 1.mal wieder im kader!)
    latte, pfosten und sog. 100%-ge spielten natürlich auch ihre rollen, aber insgesamt (zumindest, aus frankfurter sicht) war es eigentlich eine ganz unterhaltsames spiel … wäre da nicht diese nervige rentnergruppe im rücken gewesen, deren gemeckere (basierend auf der, ihrer meinung nach, „geringen torausbeute“) allein diesen unterhaltsamen fußballgenuß etwas trübte.
    (dachte schon, ob sie, @herr schulze, sich vielleicht auch in diesem erlesenen kreis der nimmer-zufriedenen befanden?)
    just kidding 😉

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  • never-rest sagt:

    Die Wölfinnen ohne richtigen Biss. Die Abwehr stand ja noch halbwegs sicher, aber die Spieleröffnung aus der Defensive und im MF lässt ohne Keßler und Goessling doch arg zu wünschen übrig: Kein konstruktiver Spielaufbau, wenig Ballkontrolle und keine Ideen beim Spiel in die Spitze. Richtige Chancen für WOB gegen ein starkes Team aus München waren denn auch Mangelware. Insgesamt eine entäuschende Vorstellung des Meisters, am Ende immerhin weiter ungeschlagen. Bayern München hat bewiesen, dass sie diese Saison den Sprung ganz nach vorne schaffen können.

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  • Julia Simic gehört in die Nationalmannschaft sagt:

    Fc Bayern hat sich gut geschlagen gegen Wolfsburg, Spieler wie Leupolz und Stengel haben mir besonders gefallen aber die Bayern Abwehr geht ja mal wirklich garnicht! Hoffentlich wird eine Leonie Maier so schnell wie möglich wieder fit, denn eine wackelige Caroline Abbés die viel zu aufgeregt wirkt wenn sie hinten den Ball bekommt und nur Rückpässe spielt, sich kaum traut mit den Ball nach vorne zu laufen schadet die Mannschaft nur…
    Naja, Julia Simic heut mal mit einer Bude, Potsdam jetzt erster mit zwei Punkten vorsprung, Frankfurt vierter Platz, ES LÄUFT moment 😉 Ich hoffe Bundestrainerin Silvia Neid reißt sich endlich mal zusammen und bringt die derzeit beste deutsche Spielmacherin Julia Simic und wenn es geht auch Deutschland’s top Talent Pauline Bremer wieder in die Nationalmannschaft.

    Ich glaube es wird ein zwei Katogorie 4-Kampf in der Frauen Liga
    1.Turbine, Wolfsburg, Frankfurt & Bayern
    2.Jena, SGS Essen, Leverkusen & Freiburg

    Und @enthusio 24. September 2014 um 21.44 Uhr:
    Ja, die Mc Donald war schon letzte Saison beim US Klub „Portland Thorns“ hervoragend. Als die wichtigsten Spielerinnen wie Alex Morgan etc. verletzt waren hat sie quasi die Mannschaft allein geführt. Normalerweise kommen Spielerinnen wie sie zu den Top 4 deutschen Frauen Teams, dass Herforder SV sie geangelt hat war mir ein Rätsel….

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  • FF-Tale sagt:

    Zu den „Kleinen“:
    Am Titel „Überraschungsteam der noch jungen Saison“ ist Essen also (wider Erwarten) knapp vorbei geschrammt. Aber halb so schlimm, (wie vor kurzem schon einmal geschrieben), die Konkurrenz ist ja auch noch nicht in Höchstform. Freiburg nach einer halben Stunde schon 0:3 hinten, Sand holt sich wie jeder Aufsteiger standesgemäß eine typische Schlappe bei Frankfurt ab und Leverkusen vergeigt eine zweimalige Führung. Und Jena darf nach dem ersten Sieg heute auch erst einmal nächste Woche zeigen, wo sie jetzt wirklich stehen (gegen Frankfurt).
    Morgen dürfen noch Hoffenheim und Duisburg untereinander ausmachen, wer von beiden vorerst Herford auf einen Abstiegsplatz schickt.
    Richtig Angst muss man da z.Zt. (noch!) vor niemandem haben.

    PS 1: Man will zwar nicht vom vierten auf den letzten Spieltag vorgreifen. Aber wenn die McDonald so weitermacht, kann sie Herfords Lebensversicherung werden. So eine Überlebensretterin im Stile Anonmas (zu deren Jenaer Zeiten) oder wie die (Duisburger) Islacker. So eine Offensiv-Alleinunterhalterin wie Sasic (damals noch da Mbabi, Neuenahr). Große Namen! Genug der Vorschusslorbeeren, gute Nacht! 🙂

    PS 2: Für Mittwoch Nachmittag bzw. Abend gar nicht so schlechte Zuschauerzahlen in den Stadien. Respekt.

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  • enthusio sagt:

    Bei Essen saß Torhüterin und Kapitänin Lisa Weiß überraschend auf der Bank, Sara Doorsoun fehlte erneut wegen Verletzung.
    Bin gespannt, ob jemand hier einen Spielbericht postet.
    Damit bleiben die großen Vier wieder unter sich an der Tabellenspitze.

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/nichts-zu-holen-gegen-jena-aimp-id9864502.html

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  • Detlef sagt:

    Glückwunsch an meine TURBINEN!!! 🙂
    Drei Punkte im Sack, und dem Live-Ticker zufolge auch ein gutes Spiel gemacht!!! 🙂
    Nur die zwei Gegentore trüben etwas die gute Stimmung!!! 😉

    Das die Bayern-Ladys mit zu den Favoriten gehören, haben sie gestern erneut unter Beweis gestellt!!!
    Die Wölfinnen sind ohne KESSI und Goessling anscheinend ziemlich „zahnlos“!!!
    Da darf man für den 4.10. recht gespannt sein!!! 😉

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  • Aldur sagt:

    Das Spiel in Essen gestern Abend bewegte sich vom Niveau her ungefähr auf Höhe des Wetters. Die Spielerinnen beider Mannschaften hatten sichtbar mit dem vom Dauerregen nassen Rasen zu kämpfen. Das kann aber nicht als alleinige Entschuldigung für diesen Gruselkick herhalten. Insgesamt war Jena von zwei schwachen Mannschaften die etwas bessere, die es zudem verstand, ihre wenigen guten Möglichkeiten besser zu nutzen, so dass der Sieg insgesamt in Ordnung geht. Bei der SGS saßen Weiß und Ioannidou nur auf der Bank – Doorsoun fehlte gänzlich. Dafür begannen Strüngmann im Tor, Gidion im linken Mittelfeld, und Wolf als zweite Spitze neben Hartmann. Dörpinghaus rückte dafür links in die Viererkette und Dallmann agierte neben Lehmann in einer defensiveren Rolle als sonst in der Mittelfeldzentrale. Diese Variante hat mir noch nie behagt. Irgendwie fehlt dann die defensive Stabilität im Mittelfeld – so auch gestern.

    Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Geordneter Spielaufbau und nennenswerte Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware, wobei Jena in der Beziehung noch etwas besser war, und durch einen sehenswerten Schlenzer von Landeka verdient in Führung ging. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel unwesentlich besser. Auch wenn die SGS sich gerade zum Ende nochmal aufbäumte, war mit dem durch Percival schön herausgespielten, und durch Rudelic vollendeten 0:2 im Prinzip alles entschieden. Der Anschlusstreffer nach einem Dribbling von Dallmann von rechts in den Sechzehner, von wo sie Hartmann am langen Pfosten bediente, kam zu spät.

    Immerhin gab es keine Packung wie letzte Saison, aber Jena scheint sich zu einer Art Angstgegner der SGS zu entwickeln.

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  • cujo31 sagt:

    Zum Spiel aus Essen

    Jena Kämpferrisch und Spielerrisch um längen besser und kommt daher zu verdienten 3 Punkten.
    Essen schafft es nicht konstant gut zu spielen bzw vernünftig die Zweikämpfe anzunehmen und die abschließende PK war noch schlimmer.
    Es wird sicher in den nächsten Tagen einen Spielbericht auf Video samt PK auf der HP zu finden sein.
    Mehr kann man einfach nicht sagen.
    Ob die Aktion mit Weiß in eine PK gehört ist mehr als fraglich.

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  • Michele sagt:

    @Julia Simic gehört in die Nationalmannschaft

    Hast du das Spiel gestern Wolfsburg gegen Bayern gesehen? Wie kannst du behaupten, dass Caro Abbe wackelig ist und die Bayern Abwehr so nicht geht? Solche Behauptungen mag ich gar nicht, wenn sie nicht der Wahrheit entsprechen!
    Ich habe schon zu Beginn der Saison gesagt, dass mit diesen Bayern zu rechnen ist! Was sie da gestern abgeliefert haben, war einfach stark! Natürlich war WOB auch nicht gut, aber Bayern hat sie erst gar nicht ins Spiel kommen lassen! Ganz stark gestern waren Lewandowski und Stengel!

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  • Sven sagt:

    @enthusio

    Hier mein Spielbericht von gestern abend (eher aus Essener Sicht):

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  • holly sagt:

    das Spiel fand ich schon spannend. So schlecht wie manche hier Wob gesehen haben, so schlecht fand ich sie nicht.
    Bayern hat zuviel Fehler im Spielaufbau gemacht bzw haben sich schnell den Ball abjagen lassen.
    Ein paar Chancen mehr auf beiden Seiten wären gut gewesen.
    Bei Bayern hat mir Stengel und Behringer besonders gut gefallen.
    Bei Wob war Nilla Fischer Weltklasse auch Bernauer gefällt mir immer besser. Sie ist ein echter Glücksgriff.
    Hatte mich gefreut Walkling spielen zu sehen, leider durfte sie sich nur warmmachen.

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  • enthusio sagt:

    Sehr interessant, Meike Kämper ist bei Duisburg nach nur einem Spiel wieder aus dem Tor rausrotiert, Inka Grings setzt gegen Hoffenheim wieder auf Thalmann. Außerdem sitzt die erfahrene Himmighofen nur auf der Bank, wird durch Schenk ersetzt.

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  • Engel sagt:

    Mein Urlaubstripp in den Breisgau habe ich mit einem Besuch des Spiels SC vs TP verschönern wollen, aber was ich sah war :

    Masse gegen Klasse

    Es zieht sich durch die Spiele des SC , vergleicht man das MF der beiden Mannschaften steht beim SC mehr Masse als Klasse auf dem Feld. TP wirkte trotz des schweren Spiels gegn FFC fitter und spritziger im MF.
    Sollte es keine beweglichere, schnellere und passsichere Spielerinnen im Kader des SC geben?
    Wenn doch…warum setzen Sie diese nicht ein Herr Sehrig?

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  • Altwolf sagt:

    Natürlich hätten wir gegen die Bajuvarinnen gerne gewonnen, aber dieses Spiel hat keinen Sieger „verdient“.

    Die Münchnerinnen haben in der 1.Hz ein recht gutes Spiel gezeigt, wirkten ballsicherer und auch etwas passicherer, da sich ihr MF mit M.Behringer u.insbes. M.Leupholz erkennbar besser präsentierte als ihr gegenüber V.Bernauer u.L.Magull.

    Das intensive Spiel im Mittelfeld neutralisierte insbes. die offensiven Bemühungen beider Teams, wobei da auch Bayern München gerade mit K.Stengel eine sehr ballsichere Offensivkraft aufbieten konnte.

    Beide Abwehrreihen machten einen sicheren Eindruck und so war doch rel. wenig offensiv möglich ohne das das Spiel an Tempo verlor.

    Aufgrund der „Umstände“ in der Personalsituation, so die wieder einsetzenden Knieschmerzen Kessis beim „Anschwitzen“ am Morgen, kann man aus WOB-Sicht zwar nicht unbedingt mit dem Spiel, jedoch mit dem 0:0, zurecht kommen.

    Kompliment an V.Bernauer, die sich nimmermüde defensiv abrackerte, jedoch „noch ?“ nicht die offensive Spielfähigkeit einer L.Gößling o. gar N.Kessler hat.
    Von L.Magull noch mehr zu verlangen, würde ihr auch Unrecht tun, denn sie ist keine wirkliche 6 ( siehe auch U20-WM ) und dann fehlt da auch die Kraft und das Durchsetzungsvermögen um gegen die gute Bayern-Abwehr zu bestehen.

    Erkennbar auch die noch nicht richtige „Fitness“ von L.Wensing u.A.Popp nach ihren Verletzungen, zudem C.G.Hansen mit gerade abgeklungenen Adduktorenproblemen. Genauso hat St.Bunte derzeit ein Leistungsloch, so daß sie sicherlich eine Pause benötigt.

    Wir in WOB können froh sein derzeit mit V.Bernauer zumindest eine gute 6 zu haben, denn um sich gegen Bayern, 1.FFC u. Turbine durchzusetzen benötigen wir auch das überdurchschnittliche Können e. N.Keßler, L.Gößling u. evtl.auch das v. V.Odebrecht. Nur die MF-Klasse kann den Unterschied ausmachen und uns zu Titelgewinnen führen.

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  • TT-Interessierte sagt:

    @enthusio

    ich befürchte, dass Himmighofen erst gar nicht dabei war. Also sie war nicht unter den Ersatzspielerinnen (Müller, Sundov) aufgelistet.

    MSV braucht dringend eine neue Stürmerin!

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  • waiiy sagt:

    Gestern habe ich mich beim Betrachten des Spiels von Wolfsburg gegen Bayern wie so oft auch bei Potsdam gefragt, ob die Rollenverteilung der Mannschaften immer vorher feststehen muss. Was ich damit meine, ist, dass vor dem Spiel schon bekannt war, dass der Spielaufbau ohne Goeßling, Keßler und auch Wagner auf Wolfsburger Seite sehr schwierig werden würde. Was außerdem bekannt war, dass die Bayerinnen sich traditionell gegen die anderen Spitzenmannschaften leichter tun, weil sie nicht das Spiel machen müssen.

    Wieso kann man dann den Spieß von Wolfsburger Seite nicht mal umdrehen? Die Abwehr der Wölfinnen ist doch recht sicher. Dann igelt man sich halt mal ein wenig ein und lässt die Tiefstapler aus dem Süden mal zeigen, ob sie wirklich noch Defizite im Vergleich zu Frankfurt, Potsdam und Wolfsburg haben (wie sie immer behaupten) und schießt dann über die schnell Popp die Konter nach vorn. Das wäre mal interessant gewesen.

    Stattdessen erwartet man Bayern genau mit der Taktik, die Wörles Mädels erhoffen und sieht dabei schlecht aus, weil die Offensiv-Waffen einfach fehlen.

    Aber das ist nicht nur ein Wolfsburg-spezifisches Problem. Das Gleiche zeigen Frankfurt und Potsdam in gleicher Situation auch.

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Widerspruch von mir, Altwolf, das Spiel hätte doch einen Sieger verdient gehabt! Ich sehe ich es genauso wie der Reporter, der aus seiner Auffassung auch keinen Hehl machte, nämlich wenn, dann nur den FCB.

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  • Altwolf sagt:

    @SF.

    Wenn du diesen Eindruck hattest, dann wirst du wohl, wie offenbar „dein“ Reporter auch, das Ergebnis nicht „gerecht“ finden.

    Ich war halt „live“ dabei im Stadion und habe für mich diesen Eindruck gewonnen und entsprechend widergegeben. Ob man mir nun eine „grün-weiße“ Sichtweise unterstellen möchte, sei mal dahingestellt.

    Sicherlich hätte der FCB mit etwas mehr „Fortune“ auch das Spiel gewinnen können – haben sie aber nun mal nicht.

    @waiiy.

    Ja , diesen Gedanken hatte ich auch schon mal in meinen Überlegungen zum Spiel der Wölfinnen gegen den FCB, doch ich denke es ist eine Frage des „Selbstverständnisses“ mit dem erlangten und erarbeiteten Selbstbewußtsein aktiv das Spiel zu gestalten und nicht nur abwartend reagieren. Es würde auch die Spielerinnen in ihrer Einstellung verändern und das wird ihnen möglicherweise nicht gut tun.

    Taktisch bzw. theoretisch könnte ich mir das durchaus vorstellen und ich wäre auch auf die Reaktion von Bayern sehr gespannt.

    Andererseits hat WOB ein Remis gegen Bayern in der abgelaufenen Spielzeiten nicht sonderlich „geschadet“. 🙂

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  • FF-Fan sagt:

    Wenn ich die Spiele der Duisburgerinnen betrachte,da merkt man,dass Frau Grings die nötige Erfahrung fehlt!Eine sehr gute ehemalige Spielerin muss ja nicht unbedingt gleich eine erfolgreiche Trainerin sein.Irgendwe hab ich auch das Gefühl,wenn man die schweizer Verpflichtungen sieht,dass Frau Voss auch im Hintergrund mitmischt.Dass man die sehr guten Torfrau Kämper mal wieder auf die Bank setzt,find ich auch mehr als fraglich! Es wird spannend,was der Trainerin einfällt,damit sie die abstiegszone verlässt!
    Die pädagogischen Maßnahmen des Essener Trainers ist ja mal schön nach hintern losgegangen!Wenn man meint,man könne einfach mal eine Top-Torfrau auf die Bank setzen,mus smit den Folgen leben!Aber auch in der Offensieve hat man wieder gemerkt,dass eine gute Stürmerin einfach fehlt!Kann man nur hoffen,dass der Trainer nicht nur die Spielweise seiner Spielerinnen kritisiert,sondern auch mal sein Handeln hinterfragt.Mit einer Mannschaft mit dem Großteil von durchschnittlichen Spielerinnen,kann man nicht so pokern.Der Bericht von Sven trifft zu 100 Prozent zu!

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  • holly sagt:

    @ waiiy.

    ich sehe das ähnlich wie Altwolf. Wenn ein Team es gewöhnt ist immer offensiv zu spielen bzw das Spiel zu machen, dann würde man höchst wahrscheinlich mit so einer neuen Taktik komplett baden gehen.

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  • Statistiker sagt:

    Interessante Veränderung im Bayernspiel! Das 5-3-2, was sich bei der Männer-WM zur Modeerscheinung entwickelte, ist nun auch im FF angekommen. Interessant bei diesem System: Generell ist es darauf angelegt, das Spiel nicht machen zu können, sondern ausschließlich über schnellen Konterfußball zu kommen. Ohne Bürki und Feiersinger sicher das beste, was Bayern mit seinem Personal machen kann. Leupolz, Behringer und Brooks haben so den Platz im Mittelfeld und auch Stengel und Iwabuchi können sich zurückfallen lassen, auf die Außen ausweichen und sind daher sehr flexibel. Selbst, wenn Wolfsburg das Spiel Bayern überlassen hätte und sich hinten eingeigelt hätte, hätte das wohl nicht viel bewirkt, da Bayern immer nur mit 5 Spielerinnen überfallartig angegriffen und sich dann sehr schnell wieder geordnet zurückgezogen hätte.

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  • waiiy sagt:

    @Altwolf und Holly: Ja, das verstehe ich schon. Aber ich finde es halt taktisch gesehen armselig, wenn man nur diese eine Grundausrichtung kann. Dann darf man im Gegenzug den Byerinnen gar nicht so sehr vorwerfen, dann sie sich schwer tun gegen Gegner, wo sie das Spiel machen müssen.

    Viel schlimmer finde ich es beispielsweise von Potsdam gegen Wolfsburg, wo immer versucht wird, die Wölfinnen reinzudrücken, obwohl das spielerisch schon seit ca. 3 Jahren nicht mehr geht. Das ist einfach an der Realität vorbei. Da kommen dann solche Spiele wie der Schlagabtausch in der CL letzte Saison bei raus, die zwar den neutralen Zuschauer freuen, die aber den Verein leider nicht eine Runde weiterbringen.

    Ich finde, es muss auch möglich sein, dass man taktisch mal defensiv spielt und eigentlich muss man das auch innerhalb des Spieles umstellen können. Das erwarte ich von europäischen Spitzenmannschaften, wie es Wolfsburg, Frankfurt und auch Potsdam sind. Ansonsten steht man im Taktikverständnis und der Spielintelligenz auf einer Stufe mit Mannschaften, die durch den Kader bedingt nur ein Spielsystem beherrschen können.

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  • balea sagt:

    Nach den ersten 4 Spieltagen finde ich es interessant, dass Bayern und Potsdam die überzeugendste Performance hingelegt haben – Frankfurt und Wolfsburg als CL – Mannschaften dagegen Schwächen aufweisen, bzw ihnen der nötige Biss fehlt. Die Debatte über Verletzte kann man sich, glaube ich schenken, ALLEN Mannschaften fehlen sehr wichtige Spielerinnen.

    WOB fand ich in keinem der drei übertragenen Spiele beeindruckend, oder sehr kämpferisch oder kreativ; zu Frankfurt wurde ja schon einiges wg dem Potsdam Spiel geschrieben, sie scheinen gut klarzukommen, wenn es gegen unterlegene Gegner geht, München fehlt lediglich Effektivität im Sturm. Potsdam ist da zZ wohl zurecht an der Tabellenspitze – allerdings hat Schröder wohl recht, wenn er implizit sagt, dass die Mannschaft nicht sehr viel besser spielen kann. Wenn die anderen Mannschaften also noch deutlich zulegen können, wird sich zeigen, ob Potsdam dann noch mithalten kann.

    Mir kommt es vor, als ob der Weggang von Hegerberg gar nicht geschadet hat, vielleicht sogar im Gegenteil: Anonma und Nagasato spielen sehr harmonisch zusammen und dieses zwanghafte Suchen nach der Kopfballchance entfällt. Im Moment ist der Angriff variabler geworden.

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  • tpfn sagt:

    Als Lehrbeispiel für mustergültigen Kampf/Pressing hat TP`s Spiel gegen Frankfurt scheinbar die Runde gemacht, überraschen kann TP damit leider keinen mehr. Freiburg war jedenfalls bestens darauf eingestellt und konnte mit Sanni Starke, einer ExTurbine und wahrer Eyecatcher des deutschen FF, empfindliche Nadelstiche setzen. Ich muss gestehen seit der U20 WM bin ich auch Fan von Sara Däbritz, is mir völlig unverständlich warum Freiburg mit solcher Spielerinnenqualität soweit unten in der Tabelle rumgurkt.

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  • soccerin sagt:

    Der MSV Duisburg hat mit Frau Grings einen schlechten Griff getan.
    Erstens: Ernennung einer neuen Kapitänin, die sich bisher weder spielerisch noch verbal hervorgetan hat, und einer Co-Kapitänin, welche weder sprachgewandt noch ein Vorbild für die Mannschaft ist. Beide sind meines Erachtens nach kein Aushängeschild für den MSV ( auch nicht in Bezug auf ihre „Mitgliedschaft). Da sind Osti, Himmi, Baba, Weichelt, Laura, Dori, Meike, Alice eher Typen des MSV
    Zweitens: Die Aussage, dass Duisburg großen Wert auf Nachwuchsarbeit legt. Welche der Nachwuchsspielerinnen darf denn aufs Feld? Alice Hellfeier, die es ohne weiteres mit einer Kiwic aufnehmen kann, kommt kaum zum Einsatz. Meike Kämper, die eine weltmeisterliche U20 WM gespielt hat ( Beste Torfrau des Turniers), wird kein Vertrauen geschenkt, dafür spielt auch da die Schweiz. Gurbet Kalkan ist anscheinend gar kein Thema mehr und Sarah Schmitz anscheinend nur dazu da den Kader zu füllen. Dafür spielt aber eine Vonkova, die weder Antritt noch Torgefahr hat. Einzig Balla Schenk kam ab und an zum Einsatz. Wo kann man hier dann von „Nachwuchsarbeit“ sprechen????
    Drittens: Warum kommt eine Thälmann, als sie in der 1.ten Mannschaft nicht gespielt hat, sofort zum Einsatz in der 2.ten Mannschaft, aber eine Hellfeier oder Kämper nicht?
    Viertens: Warum sitzt eine Barbara Müller ständig auf der Bank aber eine Geldona Morino spielt und spielt und spielt?
    Fünftens: Sind Meike und Himmi diejenigen, welche eine schlechte Moral beim Spiel gegen Freiburg gezeigt haben? Das habe ich nicht so gesehen! Himmi gibt immer alles und Meike hat ein gutes Spiel abgeliefert. Vonkova ist dagegen total abgetaucht und auch Kiwic hat sich nicht durch Lauffreude hervorgetan.
    Auch ich bin übrigens der Ansicht, dass Frau Voss bzw. der Sponsor der Schweizerinnen hier ein gehöriges Wort mitreden.
    Schade um die Mannschaft, schade um so klasse Nachwuchsspielerinnen wie Meike Kämper, die auf der Bank versauern und nicht weiter gefördert werden. Ihr ist fast zu wünschen, dass der Verein entweder absteigt oder sie die Chance hat schnellstens zu wechseln.

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