Turbine Potsdam schlägt FFC Frankfurt

Von am 21. September 2014 – 17.05 Uhr 54 Kommentare

Am dritten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga hat ein starker 1. FFC Turbine Potsdam das Topspiel gegen den 1. FFC Frankfurt verdient geworden. Auch der VfL Wolfsburg und der FC Bayern München feierten Siege.

Vor 3 260 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion gewann Potsdam mit 2:1 (1:0). Zwei Treffer der Japanerin Asano Nagasato (42., 60.) bei einem Gegentreffer von Simone Laudehr (79.) entschieden den Klassiker zugunsten des Tabellenführers.

Potsdam mit viel Schwung
Turbine-Trainer Bernd Schröder konnte in der Startformation wieder auf Jennifer Cramer und Lia Wälti bauen, Pauline Bremer blieb zunächst auf der Bank. Die Gastgeberinnen starteten von Beginn an druckvoll, Schüsse von Tabea Kemme und Julia Simic sorgten für erste Ausrufezeichen. Zwar hatte auch der Gast durch einen Freistoß von Dzsenifer Marozsán und einen Schuss von Célia Sasic einige Chancen, doch die Frankfurterinnen fanden unter dem Potsdamer Pressing nie richtig ins Spiel.

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Führung durch Nagasato
Nach einer guten halben Stunde senkte sich ein Simic-Querschläger gefährlich Richtung Frankfurter Tor, doch der Ball verfehlte knapp sein Ziel. Nur wenige Minuten später hatte Asano Nagasato die bis dahin beste Chance auf dem Fuß, doch sie traf den Ball nicht voll, nachdem sich zuvor Genoveva Anonma durchgetankt hatte. Doch zwei Minuten später kam die Japanerin nach schöner Vorarbeit von Wälti und Ablage von Anonma erneut an den Ball, diesmal verwertete sie eiskalt mit einem Schuss aus 16 Metern (41.).

Schuss von Asano Nagasato

Turbine Potsdams Asano Nagasato traf doppelt gegen Frankfurt © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Nagasato trifft erneut
Auch nach der Pause ließen die Potsdamerinnen den Gegner zunächst nicht ins Spiel kommen und nach schöner Flanke der eingewechselten Pauline Bremer stand Nagasato im Frankfurter Strafraum sträflich frei und verwertete zum 2:0 (60.). Die über weite Strecken enttäuschend agierenden Frankfurterinnen kamen nur selten gefährlich vors Tor, etwa bei einem Vorstoß von Verónica Boquete (70.).

Laudehr-Tor kommt zu spät
Doch die Partie wurde noch einmal spannend, als nach einem Marozsán-Freistoß Simone Laudehr der Anschlusstreffer gelang (79.). Frankfurt wachte jetzt ein wenig auf, doch Turbine brachte den Erfolg über die Runden.

Schröder: „Haben toll gespielt“
Turbine-Trainer Bernd Schröder meinte: „Ich bin ja sonst eher sparsam mit Lob, aber heute haben wir wirklich toll gespielt. Wir haben knapp, aber verdient gewonnen und insgesamt eine starke Mannschaftsleistung gezeigt.“

Bell: „Potsdam war klar besser“
Sein Gegenüber Colin Bell meinte: „Wenn man verdient verliert, kann man besser damit umgehen. Potsdam war klar besser, vor allem in der ersten Halbzeit. Wir haben dem Druck nicht standgehalten und sind zu spät aufgewacht. Wir müssen uns Gedanken machen, warum und weshalb.“

Wolfsburg neuer Tabellenführer
Meister VfL Wolfsburg kam bei Bayer 04 Leverkusen zu einem ungefährdeten 3:0 (1:0)-Sieg und setzte sich damit dank des ein Tor besseren Torverhältnisses gegenüber Potsdam an die Tabellenspitze. Vanessa Bernauer gelang die frühe Führung (4.) und die Schweizer nach einer guten Stunde erneut zur Stelle (65.). Die eingewechselte Alex Popp sorgte für den Schlusspunkt (88.).

Jubel des FC Bayern München

Vanessa Bürkis Treffer sorgte für die Vorentscheidung © FCB Frauenfußball

Klarer Heimsieg für Bayern München
Ebenfalls 3:0 (1:0) gewann der FC Bayern München gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Caroline Abbé brachte die Münchnerinnen durch einen Kopfball nach Flanke von Rückkehrerin Amber Brooks in Führung (21.), die eingewechselten Vanessa Bürki (81.) mit einem Schlenzer in den Winkel und Vicki Schnaderbeck (84.) sorgten in der Schlussphase für die Entscheidung.

Martina Moser verschießt Elfmeter
Martina Moser hatte Pech, für Hoffenheim beim Stand von 0:1 einen Elfmeter an die Querlatte zu setzen. Bayern-Trainer Thomas Wörle meinte: „Wir müssen in den Anfangsminuten das Tor zum 1:0 schon machen. Letztendlich ist das 3:0 verdient, es war aber lange umkämpft. Der Ausgleich durch den Elfmeter wäre unverdient gewesen,“

Herford holt Punkt in Jena
Für das trefferreichste Spiel des Tages sorgten der FF USV und der Herforder SV beim 3:3 (1:0). Christina Julien sorgte für den Führungstreffer der Elf aus Thüringen (16.), Jessica McDonald gelang der Ausgleich (50.). Die erneute Führung von Julien (54.) glich dann Lena Wermelt aus (64.). Und der Aufsteiger durfte nach dem Tor von Kirsten Nesse (68.) gar vom ersten Sieg im Oberhaus träumen, doch Ivonne Hartmann verhinderte für Jena eine vollkommene Pleite (72.).

Essen feiert zweiten Auswärtssieg
Die SGS Essen kam beim zweiten Aufsteiger SC Sand dank eines späten Treffer von Jacqueline Klasen (87.) zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg und damit auch ihr zweites Auswärtsspiel in dieser Saison gewonnen.Klasen spitzelte das Leder nach einer Ecke von Sabrina Dörpinghaus zwischen den Beinen von Torfrau Lofton-Malachi hindurch ins Netz. Für den SC Sand war es nach 22 Monaten die erste Liganiederlage.

„Ich musste erst mal tief Luft holen und bin überzeugt, dass hier noch viele Mannschaften Probleme bekommen werden“, zollte Essens Trainer Markus Högner dem Gegner Lob. Sands Trainer Niko Koutroubis haderte: „Es ist bitter für uns, zwei Minuten vor Spielende durch eine Standardsituation zu verlieren. Ein Punkt wäre aber sicher verdient gewesen.“

Duisburg unterliegt Freiburg
Bereits am Samstag verlor MSV Duisburg auf heimischem Platz mit 0:2 (0:0) gegen den SC Freiburg und wartet somit auch nach dem dritten Bundesligaspiel unter Führung von Trainerin Inka Grings weiter auf den ersten Punkt.

Allianz Frauen-Bundesliga, Ergebnisse 3. Spieltag

MSV Duisburg SC Freiburg 0:2 (0:0)
Bayer 04 Leverkusen VfL Wolfsburg 0:3 (0:1)
1. FFC Turbine Potsdam 1. FFC Frankfurt 2:1 (1:0)
FC Bayern München TSG 1899 Hoffenheim 3:0 (1:0)
FF USV Jena Herforder SV 3:3 (1:0)
SC Sand SGS Essen 0:1 (0:0)

Allianz Frauen-Bundesliga, Tabelle

Rang Verein Spiele Torverhältnis Punkte
1. VfL Wolfsburg 3 7:0 9
2. 1. FFC Turbine Potsdam 3 7:1 9
3. FC Bayern München 3 6:2 7
4. SGS Essen 3 3:2 6
5. 1. FFC Frankfurt 3 8:3 4
6. SC Sand 3 4:3 4
7. Bayer 04 Leverkusen 3 3:5 4
8. SC Freiburg 3 3:5 3
9. FF USV Jena 3 5:6 2
10. TSG 1899 Hoffenheim 3 1:5 1
11. Herforder SV 3 4:10 1
12. MSV Duisburg 3 1:10 0

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

54 Kommentare »

  • Lucy sagt:

    Verdienter Sieg von Turbine. Ordentlich viel und früh Druck gemacht, das gefällt den FFC Damen nicht so richtig, damit konnten sie noch nie so gut umgehen…

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  • BirgitsStiefsohn sagt:

    Habe selten ein derart schwaches Spiel der Frankfurterinnen gesehen. Das einzige Rezept gegen Potsdams massives Pressing: hoffentlich werden die irgendwann mal müde. Kein Angriff konnte vernünftig von hinten aufgebaut werden, insbesondere war kein Frankfurter Mittelfeld zu sehen. Natürlich spielten die Potsdamerinnen knüppelhart wie immer gegen Frankfurt (Andonova und Anonma wirklich dunkelgelb), aber das war nicht das Entscheidende. Sie schienen immer zwei bis drei Spielerinnen mehr auf dem Platz zu haben, waren in jeder Situation entschlossener und gedankenschneller. Diese Frankfurter Leistung stellt auch die Leistung des Trainers infrage. Denn man konnte wissen, was einen erwartet, das war überhaupt keine Überraschung. Im Kämpferischen und Mentalen ein Zwei-Klassen-Unterschied. So braucht Frankfurt sich keine großen Gedanken mehr um die Championsligue zu machen.

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  • Marcel sagt:

    Heute konnte man „TurboPotsdam“ mal wirklich wörtlich nehmen das Pressing heute war einfach nur Deluxe, vor allem in der 1.HZ.
    Also gefühlt würde ich sagen kam der FFC die ersten 10 Minuten vom Anstoss an nicht aus seiner eigenen Hälfte raus,das war schon stark.
    Auch das von mir schon oft „gescholltene“ Mittelfeld ist gerade zu aufgeblüht,J.Simic mit einer ganz starken Leistung was Zweikampf als auch Passspiel angeht.Aber eine insgesamt starke Mannschaftsleistung und ein verdienter Sieg.
    Einzig die harmlosen Standarts könnte man bemängeln und die Standarts gegen sich waren auch nicht sonderlich gut verteidigt aber das ist Meckern auf hohem Niveau 😉

    Aber endlich mal wieder einen der Großen geschlagen,bravo Mädels 🙂

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  • Altwolf sagt:

    GW an die Turbinen – gut gemacht !!

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  • herr schulze sagt:

    Das tat weh! Aus Frankfurter Sicht. Vielleicht hat ja jemand die Zeit eine Strichliste über „Unforced Errors“ im Passspiel der Frankfurter zu machen. Und darüber wie oft die FFC-Frauen in den direkten Zweikämpfen unterlegen waren (immer?). Und wie oft „Endstation Sasic“ angesagt war.
    Man könnte nich mehr Rubriken aufmachen Drei Offensivkräfte in der letzten Reihe? Und die defensiven (Hendrich) auf der Bank? Und hab ich das recht gesehen, dass Bremer vor dem 2-o mit dem Ball der Svenja Huth einfach mal davon gelaufen ist? Für ihre insgesamt und totz Simic eher limitierten Möglichkeiten, waren die Potsdamerinnen einfach Klasse.

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  • Michele sagt:

    Mir fällt es sehr schwer, im Spiel der Hessinen, ein erkennbares System auzumachen!
    Glückwunsch an Potsdam! Sie haben gezeigt, was man mit Leidenschaft und Willen alles bewegen kann!

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  • never-rest sagt:

    Turbine in Topform: Leidenschaftlich, kampfstark, aggressives Pressing im Mittelfeld und 2 schöne Tore. Simic, Nagasato und Wälti ragten für mich aus einer starken Mannschaft heraus.

    Und der 1FFC: Wie so oft, wenn es darauf ankommt, lassen sie sich den Schneid abkaufen. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klaffte einmal wieder eine große Lücke in dem Staressemble vom Main. Entäuschend vor allem das nominell so stark besetzte MF beim 1FFC.

    Der Sieg von TP geht absolut in Ordnung.

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  • kelly sagt:

    hallo frauenfussballfans!!!Ich finde bei FFC Frankfurt fehlt der spass und die Leichtigkeit!sieht man in den Gesichtern !!!!mit mr.bell wird das nix!!!!
    warum wechselt er so spät fischlock hätte viel früher gebracht werden müssen!!!!und das team(falsches wort für ffc)hat keine führungsspielerin.wie früher Renate lingor.was sind eure Meinungen zu meinen Meinungen?

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  • speedy75 sagt:

    Glückwunsch an die Turbinen zu diesem Spiel. Genau so kann man Frankfurt bezwingen.

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  • Altfan sagt:

    Insgesamt ein richtig gutes Frauenfußballspiel – zumindest auf Potsdamer Seite. Auch in dieser Saison dürfte Frankfurt an der Tatsache scheitern, dass es trotz aller Verstärkungen noch immer keine Führungsfigur gibt, die ein Spiel in die Hand nehmen kann, wenn es schlecht läuft. Auch spielerisch bleiben viele Aktionen – ähnlich wie in der letzten Spielzeit – Stückwerk. Nur noch auf Standards zu hoffen ist definitiv zu wenig. Ein Mittelfeld, welches den Namen verdient, ist faktisch nicht vorhanden. Lohnt es sich, hier noch über Maro – dem ewigen Talent – zu reden? Erneut eine enttäuschende Leistung! Die ganze Mannschaft hinterließ einen völlig leblosen Eindruck! Ganz anders dagegen Potsdam mit einem beeindruckenden Zweikampfverhalten und ganz viel Herz. Hinzu kamen gute spielerische Elemente und eine überragende Simic als Antreiberin. Immer anspielbar, ständig den Ball fordernd und mit einem großen Aktionsradius versehen, stellte sie das komplette Frankfurter Mittelfeld völlig in den Schatten. Doch wollen wir wetten, dass sie bei der nächsten Natioeinladung erneut nicht dabei ist? Wenn ich in Abwesenheit von Keßler und Gößling an das schwache und unstrukturierte Mittelfeldspiel zum Beispiel in der 2. Häfte gegen Irland denke, muss Neidt blind sein, wenn sie auf eine solch tolle Spielerin verzichtet!!!

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  • xXx sagt:

    Verdienter Sieg, hätte auch noch höher ausfallen können, wenn Turbine Potsdam in der Offensive konsequenter zu Ende gespielt hätte. War aber schon beeindruckend, wie Turbine den Frankfurterinnen spätestens an der Mittellinie immer wieder den Ball abgenommen hat.

    Genauso die Laufarbeit der Potsdammerinnen, ständig war man in Überzahl im Mittelfeld. Simic und Wälti haben das Turbine-Spiel aber auch klasse geordnet, muss man schon sagen.

    Das Frankfurt es schwer haben würde, war aber schon vor dem Spiel eigentlich klar. In Topspielen sind sie eh immer recht passiv unter Bell und das die Defensive mit drei offensiveren Spielerinnen auch Probleme kommt, gegen Gegner die stark pressen, ist auch nichts neues.

    Insofern nicht verwunderlich, dass Frankfurt gegen eine solche Turbine praktisch 90 Minuten chancenlos und am Ende mit der knappen Niederlage noch gut bedient war.

    So wird es Frankfurt schwer haben, um den Meistertitel mitzukämpfen. Die kleineren Gegner schießt man zwar locker weg, aber in den Topspielen wird man nicht sonderlich viel Land sehen. Hat sich ja jetzt schon gegen Bayern und Turbine gezeigt, gegen Wolfsburg wirds nicht besser laufen, wenn sich Bell da nichts anderes einfallen lässt.

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  • Jennifer sagt:

    Glückwunsch an Turbine Potsdam! Das Spiel hat Lust auf mehr gemacht … so viel Leidenschaft, Freude, Kampf- und Teamgeist … herrlich! Genau das alles hat bei Frankfurt gefehlt. Turbine ist definitiv verdienter Sieger! Toller Saisonstart für die jungen Mädels aus Potsdam!

    Colin Bell ist einfach von Anfang an schon immer sehr frustriert, das konnte man ja deutlich sehen und ich habe den Eindruck, dass sich das auch auf die Spielerinnen niederschlägt. Wenn er sich da nicht ändert und positiver wird — als bekennender Christ sollte das kein Problem sein — dann wird das diese Saison nix mit den Frankfurterinnen.

    Es kommt mir auch so vor als würde den Frankfurtern jemand fehlen, der auch mal die Initiative im Mittelfeld übernimmt und auch mal läuft. Das war ein ganz, ganz schwaches Spiel von Frankfurt!

    Das soll aber den Sieg der Potsdamerinnen nicht mindern — tolle Leistung! Sie haben von Beginn an soviel Druck gemacht, habe ich selten so gesehen. Außerdem geht den jungen Damen die Puste so schnell schon mal gar nicht aus … 🙂

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  • enthusio sagt:

    Potsdam hat Frankfurt diesmal in allen Belangen beherrscht. Wann hat man Bernd Schröder nach einem Spiel gegen Frankfurt jemals so zufrieden gesehen ? 🙂
    Gratulation an die Turbinen zu dieser starken Mannschaftsleistung !

    Gratulation aber auch an die SGS Essen, denn in Sand mit seinen vielen guten Spielerinnen muß man auch erst mal gewinnen !

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  • Altwolf sagt:

    Turbine hat ihre Qualität im kämpferisch-physischen Bereich und man konnte klar erkennen, daß ein kämpferisches MF mit J.Simic u. L.Wältli in solch einem Spiel dem spielerischen MF von Frankfurt mit D.Maroszan u. V.Bouqute überlegen ist, wenn sie mit e. hohen Laufbereitschaft u. auch guten technischen Mitteln vereint sind – dazu den erkennbaren Siegeswillen.

    Beim 1.FFC hat man nur einige Spielerinnen wie S.laudehr, die sich dem Kampf stellen u. d. erforderiche Lufbereitschaft haben.

    Großes Manko des 1.FFC ist zwar eine solide Defensive zu haben, jedoch es fehlt mit S.Bartusiak eine Spielerin, die auch e. Spiel eröffnen kann. Die derzeitigen IV-innen können das nicht und daher ist die Verbindung zum MF nicht vorhanden.

    Lang nach vorn geschlagene Bälle waren die Folge und die gelegentlichen Aufnahmen von C.Sasic wurden durch sofortiges Attackieren schnell zu Ballverlusten. So kam sie nicht ins Spiel und so spielte sie insgesamt sehr „unglücklich“.

    Die Franfurterinnen waren immer einen „Tic“ zu langsam und haben zu häufig, besonders in Hz 1 im MF, die Bälle verloren oder , wie hier schon erwähnt wurde, durch Pässe ins Niemandsland in der Kategorie „unforced error“ Turbine immer wieder ins Spiel gebracht.

    Natürlich darf Nagasato zwischen d.beiden IV nicht so frei und unbedrängt den Ball annehmen und zum 2:0 einschießen können.

    Die Turbinen haben auch deshalb verdient gewonnen, da sie einfach wesentlich mehr investiert haben als der 1.FFC.

    Bells Hoffnung durch D.Maroszan mal irgendwie e.Standard zu verwandeln ist e. viel zu geringer Anspruch an sie und gerade in d.2.HZ. hätte Bell auf sie verzichten sollen und auch Fishlock schon nach dem 0:2 bringen müssen.

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  • FF-Tale sagt:

    Bevor es neben dem Über-Thema Potsdam-Frankfurt untergeht, ganz kurz eingeschoben… die 6 Tore von Jena-Herford beim MDR:

    Potsdam-Frankfurt gibt es ja in der ARD-Mediathek, Duisburg-Freiburg bei DFB-TV, zum Bayernheimspiel (Hoffenheim) wird dann noch FCB-TV höchstwahrscheinlich ein Video hochladen. Zu 4 von 6 Spielen gibt es also mehr oder weniger lange Bewegtbilder. Gar keine so schlechte Quote. Es geht langsam aufwärts!

    Wenn jetzt noch LEV und Sand (beide eigentlich sehr gut situiert, das Kostenargument fällt also weg!), wenn die beiden auch noch ihre Heimspiele adäquat medial aufbereiten („vermarkten“) würden, ja dann wäre ein Spieltag wie heute ja fast schon medial perfekt aufbereitet!

    PS: Dass die ARD-Sportschau vom „SC Frankfurt“ spricht/schreibt, trübt diese Medien-Euphorie natürlich ein wenig. 🙂

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  • Altwolf sagt:

    Daß die Wölfinnen in LEV das Spiel offenbar eindeutig dominieren konnten und zu Null gespielt haben ist schon nach den zuletzt vielen Ausfällen für uns Fans schon erleichternd.

    Richtig freuen können wir uns darüber aber umso mehr, daß sich gerade V.Bernauer als richtig gute Verstärkung präsentiert und zudem auch als sehr torgefährlich (2 Tore) gezeigt hat.
    Noch schöner, daß sowohl Kessi eingewechselt wurde, L.Wensing wieder eingesetzt werden konnte und zudem Poppi auch noch nach der möglich gewordenen Einwechselung wieder ein Kopfballtor zum 3:0 erzielen konnte.

    Das macht mich gegen Bayern dann wieder etwas optimistischer.

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  • jochen-or sagt:

    Großes Kompliment an Turbine, aber auch an Schröder.

    Die Mannschaft genau so eingestellt, wie es Frankfurt offensichtlich nicht mag und kann.

    Nie habe ich ein derartig intensives Pressing bei Turbine erlebt und hatte lange große Zweifel, ob die Truppe den Kraftaufwand und das Tempo durchhalten kann!

    Ich hätte niemals erwartet, dass Turbine – angeschwächt durch Verletzungen und Abgänge – einen solchen Gegner so beherrschen kann, dass dieser minutenlang nicht aus seiner Hälfte rauskommt.

    Prima eingefügt und im Vergleich zu früher stark verbessert sehe ich Inka Wesely. Da könnte auf dieser Position ein echter Konkurrenzkampf mit Jojo und später Ulla entstehen.

    Als Skeptiker hatte ich Turbine eine Aufbausaison und Platz 4 vorher gesagt. Jetzt habe ich Hoffnung auf mehr. Der Start ist mehr als gelungen, denn in der letzten Saison holte man gegen Frankfurt und Wolfsburg 0 Punkte – und solche zählen doppelt. Zudem ist der Angstgegner Essen auswärts besiegt.

    Enttäuschend bei Frankfurt vor allen Dingen auch unsere Stammnationalspielerinnen Marozsan, bei der Laufarbeit nicht gerade eine Stärke war und ist, und Sasic.

    Dabei könnte das von Turbine gezeigte, aufwendige und sicherlich auch kraftraubende Pressing zukunftsträchtig und Schlüssel für eine erfolgreiche WM der N11 sein.
    Die Männer haben dies in Brasilien mustergültig vorgeführt.

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  • waiiy sagt:

    Glückwunsch den Turbinen zu diesem Spiel und zum Sieg! Es hat auch im Stadion viel Spaß gemacht.

    Ich teile die Ansicht von den Schreibern vor mir. Deshalb will ich noch auf ein paar Dinge eingehen, die mir aufgefallen sind.

    Positiv war heute wirklich die Laufbereitschaft der Turbinen. Sie haben sich wirklich über die gesamte Zeit gegenseitig geholfen. Da gab es auch kein Murren, keine schlechte Laune und keine Spielerin, die mal irgendwo stehen geblieben wäre.

    Sonst kritisiere ich Anonma oft. Da muss ich heute mal ein richtiges Lob zollen. Sie zeigte heute sowohl ihre Qualitäten im 1 gegen 1 und spielte trotzdem in den entscheidenden Situationen richtig ab. Da bin ich richtig begeistert.

    Ich wiederhole mich, aber es macht sich sehr positiv bezahlt, dass Turbine seit dieser Saison mit mit zwei Sechsern spielt. Dadurch steht das Mittelfeld bedeutend sicherer und Simic kann ihren vollen Aktionsradius nutzen. Alles läuft so auch nicht so hektisch.

    Die Abwehraufstellung von Frankfurt war für mich (gerade für ein Auswärtsspiel bei einer Spitzenmannschaft) völlig unverständlich. Da standen 3 eher offensive Spielerinnen neben einer Kuznick. Da muss man sich nicht wundern, dass sie ein ums andere Mal schlecht standen, wenn Angriffe schnell vorgetragen wurden. Vielleicht sollte man Hendrich und Schmidt mal fragen, ob sie eine verständliche Erklärung geben können.

    Abschläge und Abstöße von Schumann gingen (bis auf wenige Ausnahmen) nicht über die Mittellinie. Das hat mich schon stark verwundert, war aber gut für Wälti und Kemme, die regelmäßige Abnehmer waren. An den Toren konnte sie aber nichts machen.

    Überragend dagegen Sarholz im Potsdamer Tor! Wie sie in der 1. Halbzeit 2 – 3 Mal das Tor sauber gehalten hat, war schon klasse und wichtig, weil eine Frankfurter Führung hätte alles auf den Kopf stellen können.

    Unter dem Strich ist aber festzuhalten, dass die 3 Punkte zu Hause gegen eines der Spitzenteams die „Hausaufgabe“ war und dass für Frankfurt durch die Niederlage auswärts nicht die Welt zusammenbricht. Die Vier da oben werden sich gegenseitig noch so manchen Punkt wegnehmen. Von daher will ich nicht von diesem Spiel auf eine Tendenz schließen, hoffe aber als Turbine Fan natürlich darauf, dass das Momentum jetzt in Potsdam ist.

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  • Detlef sagt:

    Ein verdienter Sieg in allen Belangen!!! 🙂
    Es ist diesmal das gelungen, was uns beim letzten Aufeinandertreffen verwehrt blieb!!! 🙂

    Frankfurt hatte dem starken Pressing der TURBINEN nicht viel entgegenzusetzen!!!
    Für ihr Spiel brauchen sie Platz, den sie heute nicht bekamen!!! 🙂

    Aus lauter Frust versuchten sie es dann mit Schauspieleinlagen, um irgendwie Standards zu bekommen, und die schlechte Schiedsrichterin fiel immer wieder darauf rein!!! 🙁
    Ihre Leistung war heute echt grenzwertig!!! 🙁

    Aber trotzdem behielten unsere Mädels heute die Nerven, und ließen sich dadurch nicht verunsichern!!! 🙂
    Auch der Gegentreffer konnte uns heute nicht aus dem Konzept bringen, und wir spielten danach genauso weiter wie davor!!! 🙂

    Das lässt mich für die Saison hoffen, daß wir auch mental gereifter sind, und uns nicht mehr jedes unerwartete Ereignis gleich aus der Bahn wirft!!! 😉

    Jetzt heißt es in Freiburg und gegen Hoffenheim nachzulegen, um dann in Wolfsburg eine noch stärkere Leistung zu zeigen!!! 😉

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  • Tiberias sagt:

    Es ist wirklich schwer, bei der Top-Mannschaftsleistung von Turbine jemanden herauszuheben, aber wenn, dann Inka Wesely! Selbst Schröder lobte sie nach dem Spiel. So lange verletzt und aktuell als „Vertretung der Stellvertreterin der Notlösung“ (Wesely – Draws – Elsig), trauten ihr viele die Aufgabe nicht zu. Wie sie heute agiert hat, mit Power und Umsicht, das war beeindruckend.

    Für mich weiterhin stark „Tabi“ Kemme mit ihren Offensivläufen, wie schon bei der Natio gegen Irland zu sehen. Fast untergegangen im kollektiven Jubel: „Feli“ Rauch feierte heute ihren Bundesliga-Einstand, hatte fast das 3:1 auf dem Fuß!

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  • tpfn sagt:

    Man was hab ich heute lautstark gejubelt, hätte nicht gedacht das meine größtenteils persönliche TP-B11 solch ein Spiel machen kann. Ich habe deutlich technische Steigerungen ausmachen können, Andonova,Kulis,Wesely,Simic, Kemme etc., wenn der lieben Zietzen nun auch noch Pässe gelungen wären, wäre ich völlig durch den Wind gewesen und hätte mir wohl das Training vom Mauswanderer mal Live angeschaut. Das TP verdammt gut spielen kann wenn man den Fight ausschließlich auf dem Spielfeld austrägt, hat man ja am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison gegen Frankfurt sehen können, aber da waren ja auch noch andere Kaliber am Start. Kemme fand ich heute technisch ganz stark, aber eigentlich haben mich alle positiv überrascht bis auf Zietzen, aber die ist wohl fürs Team unheimlich wichtig deshalb soll sie wegen mir auch gesetzt bleiben, wenn das Team dann zu solchen Leistungen fähig ist. Hoffentlich lässt Simic gegen schwächere Teams nicht wieder den Bayern raushängen, aber ich könnte mir gut vorstellen dass sie die Chance für die Natio wittert, wann stehen die Nominierungen nochmal? Wälti zur Kapitänin zu machen war ein ausgezeichneter Schachzug von Schrödi man merkt förmlich wie sie Verantwortung neben der selbsternannten Kapitänin übernimmt und das funzt scheinbar wunderbar. Mein Fazit: da TP es schafft mit dieser 11 so zu fighten mach ich mir keine großen Sorgen mehr denn schließlich warten ja einige Kaliber auf ihre Rückkehr.

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  • BirgitsStiefsohn sagt:

    @Detlef:
    Das war eine grundsolide und souveräne Schiedsrichterleistung! Wenn man du hier von schlechter Schiedsrichterin und Schauspieleinlagen der Frankurterinnen redest, dann ist dir offensichtlich an einer vernünftigen Diskussion nicht gelegen. Auch gut. Dann kann mans auch lassen.

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  • Julia Simic gehört in die Nationalmannschaft sagt:

    Ich hoffe Frau Neid hat das Spiel gesehen und endlich erkannt dass eine Julia Simic in die deutsche Frauen Nationalmannschaft gehört, so eine Spielmacherin brauchen wir dringend für die WM nächstes Jahr!
    Pauline Bremer sollte man auch langsam Schritt für Schritt in die Nationalmannschaft integrieren. Für mich ist jetzt schon Pauline Bremer und ebenfalls die gleichaltrige Niederländerin „Vivianne Miedema“ beide 18 Jahre, die zwei besten junge Spielerinnen der Welt, die Statistik von beide Spielerinnen ist unglaublich.

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  • sonic sagt:

    Wow, damit hatte ich nicht gerechnet.

    Nach den namhaften Abgängen, den wenig namhaften Zugängen, der Verjüngung der Mannschaft und der Verletztenliste bei Potsdam einerseits und den guten Zugängen und dem nominell überlegenen Personal von Frankfurt andererseits hatte ich eine Partie erwartet, in der Frankfurt aus einer sicheren Defensive heraus mit gutem Kombinationsfußball dominiert und Potsdam in die Verteidigung gedrängt und nur gelegentlich mit Kontern gefährlich wird. Das Gegenteil war der Fall.

    Frankfurt erschreckend schwach. Wie sich eine so erfahrene Mannschaft zu Beginn des Spiels so überfahren lassen kann und es dann praktisch die ganze Partie über nicht schafft zum eigenen Spiel zu finden, ist mir ein Rätsel. Die Einstellung auf das Spiel und zum Spiel hat nicht gestimmt. Arroganz und fehlender Respekt vor dem Gegner kann es doch nicht sein! Dass man es in Frankfurt seit Jahren nicht schafft dieses Phlegma und eine gewisse Pomadigkeit auszumerzen, ist schon erstaunlich. Insgesamt stand die Mannschaft viel zu tief. Kämpferisch, läuferisch und auch spielerisch heute klar unterlegen. Wenn eine Kuznik den Ball mal hoch und weit wegschlägt, ist das ja noch ok. Aber wenn einer Marozsan wiederholt nichts besseres einfällt, ist etwas faul. Boquete nur sporadisch zu sehen. Sasic und Islacker farblos. Garefrekes mit ein paar guten Aktionen, die allerdings wiederholt der Milde der Schiedsrichterin geschuldet waren. Weshalb Bell erst Verteidigerinnen verpflichtet hat, diese jetzt aber nicht spielen läßt, sondern weiterhin auf Mittelfeldspielerinnen und Stürmerinnen zurückgreift, weiß außer ihm wahrscheinlich auch keiner. Vielleicht kann ihn ja mal jemand dazu befragen.

    Potsdam hingegen heute sehr stark. Nicht nur kämpferisch und läuferisch, auch spielerisch. Während in den letzten zwei Jahren das Potsdamer Spiel aufgrund von massenhaften Fehlpässen und vielen langen Bällen (die nur selten ankamen) oft schwer erträglich war, lief heute das Bällchen, wurde gut kombiniert. Die Systemumstellung von 3-4-3 auf ein 3-4-1-2 hat sich bewährt. Simic, etwas befreit von der Defensivarbeit, kann ihre Stärken voll ausspielen. Das Potsdam in der Offensive immer fähig ist auch gegen die anderen Spitzenteams Chancen zu erarbeiten und Tore zu erzielen, haben sie schon letzte Saison gezeigt. Doch sind sie da noch an ihrer Defensive gescheitert, wo oft Raumaufteilung und Zuordnung katastrophal waren und immer wieder gegnerische Spielerinnen übersehen wurden, die dann völlig frei zum Abschluß kommen konnten. Auch hier hat sich die Umstellung zumindestens gegen Frankfurt bewährt. Die Raumaufteilung hat über weite Strecken des Spiels gestimmt, die Potsdammerinnen haben immer nah an den Gegner gestanden. Der Abstand und die Abstimmung zwischen den Reihen hat gestimmt, wodurch dieses herausragende Pressing möglich wurde. Grobe Fehler eigentlich nur beim Gegentor, wo drei Frankfurtinnen frei im Fünfmeterraum stehen. Sarholz müßte aus meiner Sicht auch bei einem solchen Freistoß herauskommen und den Ball wegfausten. Was noch etwas gefehlt hat, waren ein paar mehr klare Torchancen. Das war heute aber auch sehr schwer, da Frankfurt sehr tief stand und vielbeinig den eigenen Strafraum dicht gemacht hat. Auch die linke Seite gefällt mir noch nicht. Kulis mit Fehlern im Zweikampfverhalten, Andonova braucht mitunter zu lange, um den Ball weiterzugeben und ist zu langsam. (Da fehlt mir dann doch Göransson, während mir Mjelde nicht fehlt und bei Hegerberg muß man vllt. sogar froh sein, daß sie weg ist.) Kemme gefällt mir im Mittelfeld besser als in der Abwehr. Festzuhalten bleibt noch, daß die potsdamer Spielweise gerade in englischen Wochen ziemlich an die Substanz gehen dürfte und ich mich frage, ob Turbine das die gesamte Saison durchhalten kann. Dafür spricht der breite und ausgeglichene Kader (auch mit Elsig, Draws und Evans hätten sie heute kaum besser spielen können), fraglich ist nur, ob Schröder den Mut hat zu rotieren oder auf eine Stammelf setzt und Wechsel wie so oft in der Vergangenheit auf die letzte Viertelstunde begrenzt.

    Nach dem Spiel muß ich auf jeden Fall meine Annahme, daß Potsdam diese Saison nicht auf den ersten zwei Plätzen beenden wird, nochmal überdenken 😉

    zur Schiedsrichterin:
    In der Vergangenheit konnte ich mich des öfteren des Eindrucks nicht erwehren, daß die mit deutschen Nationalspielerinnen durchdrängten Vereine (früher Frankfurt, mittlerweile auch Wolfsburg) bei den Schiedsrichterinnen einen kleinen Bonus haben. Nicht unbedingt spielentscheidende Sachen, aber das kleine Halten an der Schulter, der kleine Tritt oder Schubser von hinten bei der Ballannahme, der robuste Körpereinsatz oder unübersichtliche/unklare Situationen. Was bei den einen zum Pfiff führt, wird bei den anderen geflissentlich übersehen. Leider setzt sich dieser Eindruck auch dieses Jahr fort. Bei Hoffenheim-Wolfsburg ist es sogar dem Eurosport-Kommentator aufgefallen und auch bei Potsdam-Frankfurt war Fr. Kurtes wiederholt sehr gnädig den Frankfurterinnen gegenüber bei solchen Kleinigkeiten.

    zum Kommentar:
    Was mir aufgefallen ist:
    Beim HR wird Frankfurt als „heimische“ Mannschaft klar unterstützt. Was auch völlig ok ist, solange es nicht wie schon geschehen in Schönrederei ausartet, was dann den Kommentar nur schwer erträglich macht.
    Beim RBB hingegen ist der Kommentar klar ausgewogener. Vllt. ist es nur das Bemühen um Neutralität. Ich habe aber eher das Gefühl der Kommentator würde weitaus lieber, die ihm besser bekannten Nationalspielerinnen von Frankfurt preisen (Maroszan wurde von dem positiv herausgehoben!?) und kann sich nur dann schweren Herzens dazu durchringen die „heimische“ Mannschaft positiv zu würdigen, wenn es wirklich nicht zu vermeiden ist.
    Liegt das an meiner schiefen Sicht oder hat noch jemand diese Beobachtung gemacht?

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  • Maxemus sagt:

    Vom Spiel des FFC Frankfurt bin ich trotz gewohnter jahrelanger Enttäuschungen tatsächlich noch immer enttäuscht. Eigentlich hätte ich das Debakel ja erwarten müssen. Das 2-1 sagt gar nicht aus, wie sehr die mit N11-Spielerinnen gespickte Elf da wenigsten in der ersten HZ vorgeführt wurde. Potsdam ein Kompliment: Schröder hat sein Team perfekt eingestellt und die Sensibelchen von Bell von Beginn an richtig eingeschüchtert. Frankfurt auf Tabellenplatz 5 entspricht der Leistung sogar. Wie ich schon letzte Saison mehrfach geschrieben habe: Der Griff nach Bell war ein Fehlgriff. Frankfurt braucht eine Typ wie Kellermann.

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  • Antje L. sagt:

    Ich würde gerne das Video sehen, kann es aber nirgends finden. Hat jemand eine Idee? In der Mediathek ist es nicht.

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  • maxsee sagt:

    Man kann sonic nur zustimmen. Eine grottenhaft-schwache Leistung und vielen einseitigen Entscheidungen. Das war lange nicht zu sehen.

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  • holly sagt:

    als ich vor der Saison schon mein Tipp abgegeben habe das der FFC diese Saison Probleme haben würde Platz 3 zu erreichen, da haben mich einige noch belächelt. Sicher ist die Saison noch lang und es kann noch viel passieren. Aber es ist schon jetzt zu erkennen das der FFC nicht wirklich gegen starke Gegner überzeugen kann.
    GW an Turbine und vor allem an Herford hätte nie gedacht das sie in Jena einen Punkt holen.

    Freue mich schon auf Mittwoch wenn Wob gegen Bayern spielt.

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  • never-rest sagt:

    Was die Kritik an der Schiedsrichterin angeht, bitte die Vereinsbrille abnehmen. Ich fand auch einige Entscheidungen von Frau Kurtes zweifelhaft, diese betrafen aber eher grobe Fouls von TP. Ich erinnere mich an ein gestrecktes Bein kurz vor der Pause von Andonova gegen das Schienbein von Maroszan, wofür sie noch nicht einmal eine gelbe Karte bekommen hat. Das Foul hätte auch übel für Maroszan ausgehen können. Und in der 2. Hz. wieder ein gestrecktes Bein, diesmal glaube ich gegen Laudehr.

    Wer einmal Fußball gespielt hat, weiß dass gerade solche Fouls schwere Verletzungen zur Folge haben können. Im Großen und Ganzen war das Spiel aber im Vergleich zu früheren Begegnungen relativ fair. Natürlich gab es auch auf Seiten der Frankfurterinnen einige Nickligkeiten.

    Die Schiedsrichterin hat zumindest keine spielentscheidenden Fehler gemacht oder eine Mannschaft bevorteilt. Allerdings hätte sie m.E. bei genannten Fouls härter durchgreifen können, ja müssen.

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  • Jennifer sagt:

    Spiel Turbine Potsdam – 1. FFC Frankfurt in voller Länge (HR3): http://tinyurl.com/m6nh499

    Auf RBB habe ich ’nur‘ eine Zusammenfassung gefunden:

    Ich glaube, dass der Kommentator während der Live-Übertragung auf HR3 und RBB identisch war.

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  • sonic sagt:

    @never-rest

    Bei den von dir genannten Fouls hat Fr. Kurtes völlig zu Recht jeweils Gelb gezeigt. Härteres Durchgreifen wäre ja dann Rot. Das halte ich für übertrieben.

    Spielentscheidende Fehler hat sie nicht gemacht. Was die Bevorteilung einer Mannschaft angeht, sehe ich das halt etwas anders.

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  • Michele sagt:

    @never-rest

    Andonova hat für ihr Foul an Marozsan die gelbe Karte gesehen!

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  • tpfn sagt:

    @never-rest
    Andonova hat für ihr Foul an Maroszan Gelb bekommen und das mit dem gestreckten Bein war Anonma die ebenfalls dafür gelb gesehen hat. Eventuell gab es den Einen oder Anderen Freistoß oder Einwurf zu unrecht für Frankfurt aber eine so offensichtliche Parteilichkeit wie beim Wolfsburg-Spiel zum Saisonauftakt konnte ich eigentlich nicht feststellen.

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  • Andi sagt:

    @ tpfn

    Mich würde mal interessieren was Du bei Julia Simic mit „den Bayern“ raushängen meinst.

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  • Speedy sagt:

    @never-rest, Andonova hat für Ihr Foul an Maro, kurz vor der Pause, durchaus die gelbe Karte gezeigt bekommen. Der Moderator des RBB kommentierte diese sinngemäß so, das es Schiedsrichter gäbe, die ein solches Foul durchaus mit Rot bestraft hätten!!

    Soviel zum Thema Vereinsbrille abnehmen. Gruß von einem Potsdam Fan.

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  • Lucy sagt:

    @sonic

    Ich kann mich auch täuschen, aber ich meine, der Moderator war auf HR wie auf rbb der selbe…?

    Habe manchmal umgeschaltet, da es auf rbb auch Interviews in der HZ-Pause und danach gab, während der HR direkt wegschaltete.

    Als ich Sekunden vorm Anpfiff zur 2. HZ von rbb zum HR wechselte, kam der selbe Ton, der selbe Satz, nur ca. 2 Sekunden zeitversetzt, auch beim HR und es hörte sich wirklich wie der selbe Moderator an. Auch kam er mir eher neutraler vor, als wenn da manchmal ein hauseigener HR-Mann am Mikro sitzt.

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  • sonic sagt:

    Ja der Kommentar war der selbe.

    Mein Kommentar zum Kommentar bezog sich nicht speziell auf dieses Spiel, sondern allgemeiner auf die Kommentierung dieser Begegnung durch die Sender in der Vergangenheit.

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  • Antje L. sagt:

    @Jennifer

    DANKE!!!
    Bin auch ein wenig auf C. Pohlers gespannt, meine sie als Co-Moderatorin in den Interviewsn gesehen zu haben.

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  • tpfn sagt:

    @Andi
    Was meine ich mit hoffentlich lässt Simic nicht den Bayern raushängen?

    Der FCB-Frauen hatte doch in der Vergangenheit immer schon gegen die „Großen“ geglänzt und gegen vermeintlich Schwache so ziemlich alles vermissen lassen. Ich glaube dass es ein Einstellungsproblem ist (war?)und weil Simic ja beim FCB ewig die Töppen schnürte und zB beim extrem wichtigen Cloppenburgspiel kurz vor Ende der letzten Saison ihren Willen deutlich vermissen ließ, (zumindest hab ich das so wahrgenommen und Schrödi sah das wohl sehr ähnlich,ich hab immernoch sein „Julia“-Gebrüll im Ohr), seh ich hier einen möglichen Zusammenhang, ich konnte mir halt den fehlenden Willen nicht anders erklären, evtl. noch die fehlende Berücksichtigung bei der Natio, die auch kurz vor dem besagten Spiel artikuliert wurde, aber das wollte ich nicht glauben dass da Simic sich schon Chancen ausrechnete, also blieb nur die „Bayern-Schule“ mit der fehlenden Ernsthaftigkeit bei Spielen gegen vermeintlich Schwächere übrig.

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  • balea sagt:

    Die angesprochenen Fouls waren in jedem Fall gelbwürdig, aber nicht rot, wie ich finde. Die Aktionen waren „übermotiviert“, Andonova tat es sofort sehr leid, hat sich gleich entschuldigt und wenn ich es recht erinnere, hat Crnogorcevic sie kurz in den Arm genommen und signalisiert, dass sowas in der Hitze des Gefechts schon mal passiert. Für Rot würde ich immer einen gewissen Vorsatz in Rechnung stellen, das konnte ich hier bei beiden absolut nicht erkennen. Ich würde eher sagen: Durch eine rote Karte bei diesen Szenen wäre vielleicht wirklich „Gift“ ins Spiel gekommen.

    Überhaupt fand ich es insgesamt sehr fair. Man hat es auch nach dem Spiel gesehen: da standen viele „gemischte“ Grüppchen zusammen und haben teils noch lange miteinander geredet – und auch gelacht.

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  • never-rest sagt:

    OK, die gelbe Karte für Andonova habe ich dann wohl nicht mit bekommen. Jedenfalls war ihr Foulspiel grenzwertig. Wollte auch nur zum Ausdruck birngen, dass TP sich nicht über die Schiedrichterin beklagen kann. Der Sieg von TP geht, wie ich schon gesagt habe, sowieso voll in Ordnung.

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  • enthusio sagt:

    Hier ist ein kurzer Filmbericht des BR zum Spiel Bayern-Hoffenheim:

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  • Eric sagt:

    Wenn man die Szene der gelben Karte von Anonma genau betrachtet erkennt man, dass sie den Ball S. Laudehr vom Fuß spitzelt und nicht einmal den Fuß berührt… die Reaktion ist dann blanke Schauspielerei. Der Pfiff vor dem Freistoß zum 2:1 wahr auch ein Witz, wenn man die Fernsehbilder betrachtet.
    Kurz vor Ende dribbelt eine Frankfurter Spielerin mit dem Ball ins Aus und bekommt einen Einwurf und die Krönung ist der Wechsel von J . Simic, die entgegen jeder Regeln an der Eckfahne den Platz verlassen musste.
    Warum man zum Spitzenspiel nicht Deutschlands beste Schiedsrichterin ansetzt, ist mir jedesmal ein Rätsel.

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  • balea sagt:

    Jetzt habe ich das Spiel nochmal in voller Länge gesehen und da sieht man natürlich, dass Andonovas Einsatz schon recht heftig war. Gleichzeitig sieht man aber auch, dass es mind. 3 bis 4 sehr krasse Aktionen gegen Turbinen gab (Andonova(bereits recht früh), Simic + ich glaube Anonma), bei dem es noch nicht einmal einen Pfiff gab, geschweige eine Karte. Das waren übrigens auch Szenen, die während des Spiels zum Unmut auf den Rängen führten. So gesehen kann man vielleicht sagen, dass die Schiri eben einfach vieles hat durchgehen lassen. Das nehmen dann aber auch die Spielerinnen auf dem Platz zur Kenntnis.


    Aber zu Frankfurt: Das ist wirklich sehr wenig gewesen. Laudehr hat zwar mal unglücklich agiert, aber ein Tor gemacht und zumindest permanent gefightet. Aber wie soll das zB mit so einer Maroszan bei der WM in einem ko Spiel zB gegen die USA gehen? Es gibt jetzt noch ein paar Freundschaftsspiele und da sollte Frau Neid wirklich mal etwas wechseln – und wenn es den heilsamen Effekt hat einigen klarzumachen, dass einen keinen natürlichen Anspruch auf einen Stammplatz gibt…

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  • FF-Tale sagt:

    Zitat sonic: „Mein Kommentar zum Kommentar bezog sich nicht speziell auf dieses Spiel, sondern allgemeiner auf die Kommentierung dieser Begegnung durch die Sender in der Vergangenheit.“

    Falls es noch jemanden interessiert: Der Kommentator Potsdam-Frankfurt war auf beiden Kanälen derselbe, Nikolaus Hillmann, der gehört zum RBB. (Die Sendungsmoderatoren waren allerdings je verschieden.)

    Aber stimmt schon, allgemein ist man solche um Neutralität bemühten Kommentatoren in den Dritten Programmen eher weniger gewöhnt. Da ist die hauseigene Direktive von Sendeanstalt zu Sendeanstalt sehr verschieden.
    Die RBB-Sportredaktion macht grundsätzlich schon einen sehr ausgewogenen Eindruck (wahrscheinlich v.a. bedingt durch die Tatsache, dass sie die Vielfalt der verschiedenen Vereine im Sendegebiet ohne größeren Zwist unter einen Hut bringen müssen).
    Andererseits gehört bei z.B. SWR, BR oder HR „Lokalkolorit“ und „Heimatverbundenheit“ (mit Hang zur Parteilichkeit) zum gängigen Stilmittel der Sportberichterstattung. Da das Programm zielgruppen- und einzugsbereichabhängig ist, ist das ja auch relativ legitim.
    Die MDR-Sportsendungen z.B. „würzen“ das ganze noch zusätzlich mit Ostalgie und alten Insider-Stories (was bei den Kritikern das Image vom „Alte-Leute-Sender“ nur noch weiter verstärkt).
    Und problematisch nur, wenn bei alledem der Bogen zu sehr überspannt wird. Bsp. der NDR-Sport, dem sehr oft in den letzten Jahren vorgeworfen wurde, er würde sein östliches Einzugsgebiet (z.B. Fußball in Meck.-Pomm.) vernachlässigen und sich nur auf den Westen (v.a. Hamburg) konzentrieren. Da wird es dann ganz schnell politisch-brisant und laut im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk!

    Und wie gesagt: Der Sport im HR ist auch eher von der stärker regionalfixierteren Sorte. Das sieht man ja auch an der FFC-Berichterstattung und v.a. auch bei früheren Duellen Potsdam-Frankfurt war das tatsächlich zuweilen mehr „Hofpresse“ statt kritischer Berichterstattung.
    Aber dieses Mal hat das doch einen ganz seriösen und ausgeglichenen Eindruck gemacht: Der RBB hat den Live-Kommentar bekommen und der „rote Faden“ im ARD-Sportschaubericht war die Geschichte über die Frankfurterin Laudehr (also tendenziell FFC-lastig). So haben beide Seiten ihren Teil gehabt.

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  • dummkopf sagt:

    Ich war traurig.
    Hätte so gerne den
    „Salz in der Suppe zum Kaffee“-Kommentator wieder gehört.
    Ein unvergessenes Highlight deutscher Sportberichterstattung.
    Der RBB hatte auch letztes Mal auf meine Anfrage –
    Hut ab vor der gelungenen Seitennavigation – geantwortet, dass das Turbine-Spiel nicht in der Mediathek geführt wird (Ich glaube es war das CL-Spiel gg Wob).
    Beim HR wurde zB auch das Pokalspiel FFC-Wob noch monatelang dort vorgehalten.

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  • dummkopf sagt:

    Meine Glaskugel hat geraten, statt den Kritisierer zu geben, lieber mal konstruktive Vorschläge (vielleicht wird ja irgendwann was draus, so wie bei den 2TP-Spitzen):

    Also sei den (FF-)Trainern bitte nocheinmal ans Herz gelegt, sich daran zu erinnern, was man als Trainer für Möglichkeiten hat, wenn ein Spiel nicht so läuft, wie man sich das vorstellt.
    Gehen wir einfach mal vom Einfachen aus, und deuten nur an, dass man sich als Trainer sogar Führungsspielerinnen aufbauen könnte, die dann manchmal auch von sich aus aktiv werden können.

    Das Erste: Man stellt fest, was nicht so läuft und überlegt, wie man das abstellen kann.
    Wenn man zum Beispiel im MF unterlegen ist, und kaum einen geordneten Spielaufbau hinbekommt.
    Dann kann man die Spielerinnen einzeln auffordern und Einzelanweisungen geben, inwieweit Stellungsspiel oder Positionierung verbessert werden können.
    Wenn das nichts hilft, stellt man um.
    Man kann Spielerpositionen tauschen, kampf- oder lauf- oder zweikampf- oder spielstärkere (je nach Anforderung) evtl mit Abwehr- oder Angriffsspielerinnen die Positionen tauschen lassen.
    Als nächstes kann man das MF verstärken, indem man zB eine Stürmerin mit zurückzieht. Oder man wechselt innerhalb der MF-Organisation zB von einer Raute zur Doppelsechs indem man einer Spielerin mehr Defensivaufgaben zuteilt.
    Oder man hat die Möglichkeit, diese Veränderungen über Einwechslungen vorzunehmen.

    Was man als Trainer nicht machen sollte, ist tatenlos zusehen bis es zu spät ist.
    Oder gar am Ende noch einräumen, dass man es sehr wohl mitbekommen hat, aber nichts dagegen getan (weil man vielleicht zu aufgeregt war?).

    Wenn man als Trainer diesen Fehler begangen hat, und es dann merkt, weil zB Fishlock in 15Min zum gefühlten Energielevel des ganzen Teams sichtlich mehr beigetragen hat, als manch andere in 90 – dann muss man allerdings Vorsorgemassnahmen ergreifen, um das nächste Mal besser zu reagieren. zB einen Knoten ins Taschentuch binden, den Co-Trainer entsprechend beauftragen, oder eine Erinnerungsfunktion im Smartphone einstellen.
    Aber falsch gemacht werden sollte so etwas nicht dauernd, sondern nur ein Mal, sonst darf man sich nicht wundern, wenn man wie die Spieler ja auch, als Trainer bei andauernd gleichen Fehlern irgendwann einmal ausgewechselt wird.

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  • Jan sagt:

    Heute beginnt in Italien die Frauen-Volleyball-WM. Wäre das nicht eine prima Gelegenheit, um bei all den vielen Spielen da evtl. mal nach potentiellen Torhüterinnen Ausschau zu halten?! 🙂

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  • labersack sagt:

    Wozu, die sind zwar groß aber alle zu alt.

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  • dummkopf sagt:

    Ein Vorteil, mit weniger Stürmern zu spielen ist ja nicht nur, dass man vorne mehr Platz hat zum Rochieren, Kombinieren, Nachrücken, in die Lücken stossen.
    Man hat eben auch im MF mehr Personal zum Verdichten und den Gegner dort mit Überzahl anzugreifen und unter Druck zu setzen.
    Es hat zwar gedauert, aber man muss es auch anrechnen, wenn jemand in der Lage ist, seine Meinung zu korrigieren.
    Wobei es eben die Stärke von TP auch bereits die letzten 2 Jahre gewesen wäre, weil man so am besten mit läuferischer Stärke spielerische Defizite ausgleichen kann.

    Interessant auch, dass man diesmal von TP Seite im Vorfeld gar nicht so sehr gehört hat, dass der Gegner mit seinen vielen Nationalspielerinnen sowieso viel besser besetzt sei. Vielleicht hat auch das dazu beigetragen, die Angst zu nehmen.

    Man muss aber auch sagen, dass die Organisation der Überzahlbildung immer noch viel Luft nach oben hat. Eine gewisse Fusslahmheit (und Schaltlahmheit?) der FFClerinnen hat schon auch dazu beigetragen, dass TP entstehende Löcher schnell genug wieder schliessen konnte.

    Allerdings hat man ansatzweise auch sehen können, was die Glaskugel gemeint hat, als sie gesagt hat, ein guter (Männer-)Trainerstab aus der Buli würde aus dem Stand ohne Geld eine FF-Mannschaft zusammenbauen können, die sofort um die Meisterschaft spielt.

    Gegen ein noch besser organisiertes Pressing (und das geht noch um einiges besser), haben auch die Spitzenmannschaften nämlich allergrösste Probleme.

    Mal ganz abgesehen davon, dass es auch gerade noch genug vorzügliche Spielerinnen selbst in der Buli gibt, die sicher kaum Geld „verdienen“. Man muss sie bloss erkennen.

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  • Detlef sagt:

    Das Problem beim rbb, TURBINE ist das ungeliebte „Kind“ dieses Berliner Senders!!! 🙁
    Es grenzt an ein Wunder, daß man das Spiel überhaupt übertragen hat!!! 🙂
    Darum ist der Kommentator meistens auch sehr reserviert, denn schließlich handelt es sich ja um keinen Berliner Verein!!! 🙁

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  • enthusio sagt:

    @Detlef:

    Deine Probleme möchte ich haben. Ich wäre froh, wenn der WDR mal ein Spiel von Essen, Duisburg, Leverkusen oder Herford live übertragen würde oder der NDR von Wolfsburg. Wie der Kommentator dann drauf ist, ist mir völlig wurscht, denn ich kann mir ja schließlich meine eigene Meinung bilden. Also, sei lieb zum rbb und schreib ihm ein nettes Dankeschön, vielleicht übertragen die dann noch mehr Spiele von Turbine ! 🙂
    Auf diese Weise kannst Du ja etwas für uns nach noch mehr Liveübertragungen lechzenden FF-Fans tun.

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  • Detlef sagt:

    @ enthusio,
    Wir sind da halt ein etwas anderes Engagement vom damaligen ORB gewöhnt gewesen, deshalb ist die jetzige Situation eine klare Verschlechterung!!! 🙁

    Und es hat zumindestens schon Live-Übertragungen vom WDR und vom NDR gegeben!!! 😉
    Natürlich nicht in der Anzahl wie beim heutigen rbb, von daher verstehe ich Deinen Einwand!!! 😉

    Aber eine Verschlechterung bleibt eine Verschlechterung, und darf mM daher betrauert werden!!! 🙁

    Also schreib Du doch den freundlichen Brief, bei mir gibt es da gewisse Hemmschwellen!!! 😉

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  • FF-Tale sagt:

    Sehr guter Einwand von Enthusio bezüglich WDR und NDR. Der NDR verpasst es jetzt schon seit über 2 Jahren, diesen sportmedialen „Goldschatz“ Triple/Double FF-WOB vor der eigenen Sender-Haustüre richtig zu nutzen. Zum WDR und seinem Verhältnis zum FF sei an dieser Stelle einmal mehr geschwiegen. Den SWR (Baden-Württemberg) könnte man da aber auch noch gut in die Aufzählung mitaufnehmen: Mehrere(!) Sportsendungen im Programm und seit der WM 2011 ist die Zahl der FF-Teams aus dem Sendegebiet sogar kontinuierlich angestiegen (Freiburg, Hoffenheim, SiFi/Sand), trotzdem gar nichts im TV zu sehen.

    @ Detlef: Alles vor dem RBB liegt doch nun schon ein Jahrzehnt zurück.
    In den späten 90ern und Anfang 2000er sah die FF-Welt doch noch ganz anders aus: Nur spärliche Zeitungsberichte, die öffentliche Wahrnehmung beschränkte sich sowieso nur auf Frankfurt und Potsdam (+ ein bisschen FCR Duisburg), keine Allianz-sonstwas-Facebookseiten, auch kein Womensoccer.de :-). Darüber hinaus war Turbine Potsdam jahrelang der einzige Ost-Club im FF und dazu noch einer mit Erfolgskonstante (verglichen mit anderen Mannschaftssportarten-Vereinen aus dem Einzugsbereich), also alles sehr schöne „Alleinstellungsmerkmale“, die der medialen Verbreitung geholfen haben. Und Angebote, die die Medien nicht machen (z.B. Online-Liveticker), übernimmt der Verein aus Eigeninteresse und in Eigenverantwortung (so wie es sich anbietet bzw. so wie sich das für einen Branchen-Primus und Verein mit Vorbildfunktion für andere gehört).

    Richtig, es ist noch in allen Bereichen sehr viel Luft nach oben! Aber vergleicht man diese FF-Welt „von damals“ mit den Rahmenbedingungen und der FF-Welt von heute (2010er-Jahre):

    Ist das wirklich eine Verschlechterung? Wird das vom Potsdam-Anhang wirklich in Relation zu früher wirklich so schlimm wahrgenommen? Neutral gestellte Frage zum Erkenntnisgewinn, bitte nicht als rhetorische Frage (in vorwurfsvollem Ton) missverstehen!

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