MSV Duisburg kassiert dritte Niederlage

Von am 20. September 2014 – 16.47 Uhr 20 Kommentare

Der MSV Duisburg hat auch am dritten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga nicht gewonnen. Dabei war die Elf von Trainerin Inka Grings gegen den SC Freiburg lange das bessere Team, doch ausgerechnet eine Ex-Duisburgerin leitete die Niederlage ein.

Beim 0:2 (0:0) vor 522 Zuschauern im PCC-Stadion von Homberg erzielten die Ex-Duisburgerin Hasret Kayikci (50.) und Sandra Starke (76.) die Treffer zum Auswärtssieg, der zugleich der erste Saisonsieg für die Elf aus dem Breisgau war.

Lena Petermann in der Startformation
Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig ließ Neuzugang Lena Petermann in der Startelf stürmen, dafür musste Sandra Starke zunächst auf der Bank Platz nehmen. Im Mittelfeld durfte Sarah Puntigam von Beginn an ran, Juliane Maier rückte dafür auf die Linksverteidigerposition. Außerdem ersetzte Chioma Igwe die erkrankte Saskia Meier in der Innenverteidigung.

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Duisburg zunächst überlegen
Der MSV Duisburg hatte die erste große Chance des Spiels, als Dolores Isabel Jacome Silva nach Vorlage von Sofia Nati aus guter Position knapp am Tor vorbeischoss (5.). Wenig später retteten Freiburgs Torhüterin Laura Benkarth und Anja Maike Hegenauer im Verbund erneut gegen (8.).

Vonkova scheitert
Die Gäste waren nur bei zwei Distanzschüssen von Sarah Däbritz ansatzweise gefährlich (15., 26.). Kurz vor der Pause ließ der MSV Duisburg eine mögliche Führung erneut liegen, als MSV-Kapitänin Lucie Vonkova aus 14 Metern knapp am langen Pfosten scheiterte (42.).

Virgina Kirchberger im Duell mit Hasret Kayikci

Virginia Kirchberger (li.) im Duell mit Torschützin Hasret Kayikci © foto2press / Oliver Zimmermann

Ex-Duisburgerin Hasret Kayikci trifft
In der zweiten Halbzeit kam U20-Weltmeisterin Manjou Wilde für die unauffällige Sarah Puntigam zu ihrem Debüt im Freiburger Dress und die Gäste präsentierten sich nun aktiver und entschlossener. Nach Hereingabe von Hegenauer war Hasret Kayikci zur Stelle und traf gegen die Laufrichtung von Meike Kämper zur Führung (50.).

Sandra Starke sorgt für Entscheidung
Freiburg gewann nun mehr und mehr die Kontrolle über das Mittelfeld, beim MSV riss hingegen der Faden. Erneut stand Kayikci im Mittelpunkt, als sie an der Querlatte scheiterte (73.). Doch kurz darauf sorgte die eingewechselte Sandra Starke nach Vorlage von Kayikci mit einem eiskalten Abschluss für die Entscheidung (76.). Und wäre Starke ein weiterer Treffer gelungen, doch die Latte war erneut Spielverderber (83.). Die Duisburgerinnen versuchten zwar noch einmal heranzukommen, doch Carmen Pulver (87.) und Silva (88.) brachten den Ball nicht im Freiburger Tor unter.

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Kayikci: „Wir hatten Glück“
Freiburgs Torschützin Kayikci meinte nach der Partie: „Es ist immer noch etwas Besonderes, hier her zu kommen. Wir hatten Glück, dass wir mit 0:0 in die Halbzeit gehen. Insgesamt war es ein ausgeglichenes Spiel, aber wir nehmen die drei Punkte gerne mit.“ Und Trainer Dietmar Sehrig meinte: „In der zweiten Halbzeit haben wir dann so Fußball gespielt, wie ich mir das vorgestellt hatte. Die Wechsel haben uns noch einmal Energie und Feuer gegeben.“

Grings: „Es wird sicherlich Änderungen geben“
Duisburgs Trainerin Inka Grings war nach der dritten Niederlage bedient: „Diese 90 Minuten sind wirklich schwer zu verdauen. Wir haben sehr offensiv begonnen und auch gut gespielt, mit der 1. Hälfte bin ich auch zufrieden, allerdings haben wir uns wieder für unser Engagement nicht belohnt. Nach dem 0:1 haben wir allerdings extremst den Faden verloren und keine Lösungen mehr gefunden, hier spielt sicher die Psyche eine große Rolle. Trotzdem: Die Einstellung einiger Spielerinnen hat mich nicht gerade froh gestimmt, es wird sicherlich Änderungen in der Startelf geben. “

MSV Duisburg – SC Freiburg 0:2 (0:0)

MSV Duisburg: Kämper – Himminghofen (81. Müller), Kirchberger, Kiwiv, Costa  – Morina (70. Sundov),  Pulver, Nati (70. , Silva – Oster, Vonkova

SC Freiburg: Benkarth – Hegenauer, Clark, Igwe, Maier – Däbritz, Schöne, Arnold (84. Streng), Puntigam (46. Wilde) – Kayikci, Petermann (58. Starke)

Tore: 0:1 Kayikci (50.), 0:2 Starke (76.)

Zuschauer: 522

Schiedsrichterin: Sina Diekmann (Lobach)

Gelbe Karten: Pulver, Kiwic

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

20 Kommentare »

  • speedy75 sagt:

    Duisburg in der ersten Hälfte klar besser als Freiburg, leider aber keine Tore. In der 2ten Halbzeit dann Freiburg klar stärker und auch mit den nötigen Toren. Auf Inka Grings wartet noch viel Arbeit. Freiburg kann nach dem Sieg erstmal aufatmen.

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  • TT-Interessierte sagt:

    Leider ist es so, wenn man in der 1. HZ keine Tore erzielt. Duisburg war die bessere Mannschaft mit Zug zum Tor, leider schwach bzw. nicht konsequent genug im Abschluss. Die Frage, ob die Mannschaft nach dem Gegentreffer hat sich komplett hängen lassen oder die Kräfte ziemlich nachgelassen haben, wird schon der Trainerstab beantworten müssen. Schade für die MSV Ladies, denn die 1. HZ war sehr ansehnlich. Aufstehen, den Dreck abklopfen und weiter machen! Viel Glück dabei!

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  • balea sagt:

    Hat Frau Grings sich im Vorfeld vielleicht etwas zu optimistisch geäussert und die Ziele für das Team zu hoch gehängt? Selbstbewusstsein muss man sich langsam erarbeiten – aber wenn man nach der letzten Saison und dem ganzen Chaos verkündet, dass man die beste West – Mannschaft werden will kann das ein ziemlicher unproduktiver Druck sein.

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  • Engel sagt:

    Habe das Spiel auf ES verfolgt und musste feststellen, dass Freiburg sozusagen ohne Mittelfeld (Schöne & Puntigam) gespielt hat. Aus dem MF waren Laufbereitschaft und Tempofussball, Ballverschiebungen wenig bis gar nicht zu sehen. Duisburg konnte in der 1.Hz aus dem Mittelfeld und den Rückraumspieler schalten und walten wie Sie wollten.
    Die vom Kommentator so oft positiv erwähnte Dabritz hat wohl nur Er gesehen, ich fand sie war schlicht nur gelegentlich zu sehen.
    Beste Spielerinnen waren für mich Clark für Freiburg und Silva für Duisburg .
    In der zweiten Hz hat wohl der Freiburger Trainer gemerkt, dass sein MF falsch besetzt war, für die unauffällige Puntigam verschob er Däbritz auf die Doppelsechs,was für etwas mehr Druck sorgte. Duisburg hingegen baute nach 10 Minuten und dem 0:1 Rückstand deutlich ab. Was sehr erfreulich war ,dass man endlich Daria Streng auf dem Feld sah, auch wenn es nur 10 min und in der IV war. Erwartet hatte ich sie eigentlich von Anfang an, aber da hat der Trainer wohl anders entschieden, was aus meiner Sicht und dem Spiel im Mittelfeld eine klare Fehlentscheidung war.
    Duisburg hat mich eigentlich positiv überrascht, die erste Hälfte war sehenswert, wenn auch unterstützt durch das Freiburger Mf.
    Für Duisburg hoffe ich das sich der positive Trend der 1. Hz weiter fortsetzt.
    Für Freiburg hoffe ich, dass der Trainer genau gesehen hat wo dringend Handlungsbedarf ist und welche Spieler auf welcher Position eingesetzt werden können.

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  • Detlef sagt:

    Klassischer Fehlstart kann man wohl dazu sagen!!!
    Aber es ist ja noch viel Zeit, und es gibt ja noch viele Punkte zu verteilen!!!
    Die Tendenz bleibt aber festzuhalten, daß Duisburg und Herford die Abstiegskandidaten Nummer Eins dieser Saison sind!!!

    Das Saisonziel „Klassenerhalt“ mag für so eine erfolgsverwöhnte Top-Spielerin wie Inka Grings sicher ziemlich unsexy sein!!!
    Aber die Neutrainerin Inka Grings sollte vielleicht doch erst einmal kleinere Brötchen backen!!! 😉

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  • Karl sagt:

    „Die vom Kommentator so oft positiv erwähnte Dabritz hat wohl nur Er gesehen, ich fand sie war schlicht nur gelegentlich zu sehen.“
    Das kann ich nicht bestaetigen. Meiner Meinung nach war sie klar die beste Spielerin auf dem Platz. Da kann man wieder mal sehn was dabei rauskommt wenn 2 das gleiche Spiel sehen. Es sieht trotzdem jeder was anderes.

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  • noworever sagt:

    „Da kann man wieder mal sehn was dabei rauskommt wenn 2 das gleiche Spiel sehen. Es sieht trotzdem jeder was anderes.“
    genau, @karl – deshalb gibt es so viele religionen, wie es menschen gibt.
    und das beste daran ist: sie haben alle ‚recht‘! 😉

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  • speedy75 sagt:

    “Die vom Kommentator so oft positiv erwähnte Dabritz hat wohl nur Er gesehen, ich fand sie war schlicht nur gelegentlich zu sehen.”
    Die Frage ist immer mit welcher Leistung man das vergleicht um so eine Aussage zu treffen, für mich war Däbritz gestern eine der stärksten bei Freiburg.

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  • dummkopf sagt:

    „… extremst den Faden verloren und keine Lösungen mehr gefunden …“

    Es soll schon Trainer gegeben haben, die das dann in erster Linie als ihre Aufgabe angesehen haben, daran etwas zu ändern, anstatt zu warten, ob es eine/mehrere Spielerinnen mal eben so vielleicht auch von selber schaffen.
    Aber man meint, in der FF-Szene wird dann eben überwiegend von draussen zugeschaut und abgewartet, was meine Mannschaft denn so tut.

    Auch hat man kaum feststellen können, inwieweit es gestern nun ausgerechnet Wilde war, die nach ihrer Einwechslung das Spielgeschehen entscheidend verändert hat. (obwohl Wilde sicher ordentlich war, war wohl eher die Tatsache hilfreich, dass die sehr planlos umherlaufende Puntigam ersetzt wurde)
    Das sah bei Starke im Gegensatz dazu aber schon etwas anders aus.

    Dabei war die zur Halbzeit ersetzte Puntigam ja gar nicht ausgesprochen schlecht. Sie hat bloss optisch kaum teilgenommen. Das sah phasenweise aber bei vielen anderen auch nicht viel besser aus. Wie ein zusammengehackstückeltes Spiel ohne klare Linie und Ordnung.

    Tatsächlich viel da dann eine Spielerin wie Däbritz allein dadurch schon sehr positiv auf, dass bei ihr wenigstens der Ansatz zu spüren war, ein wenig Ruhe und „Linie“ in ihren eigenen Aktionen zu bringen.

    Ein weiterer Nachteil, wenn man statt ein paar Erstklassigen gefühlt 27 ordentliche Neueinkäufe tätigt: Manche brauchen dann ewig (dh Jahre), um überhaupt nur die besten 11 herauszufinden. (Erst Recht, wenn man erst einmal merken muss, dass Starke da dazugehört)
    Macht nichts – andere brauchen ja auch ein Weilchen, um zu merken, ob Clark oder Abbe die bessere Innenverteidigerin ist.
    Was wiederum aber auch nichts macht, weil man ja gelernt hat, dass manche es lieber sehen, wenn mehr Geld für weniger gute Spielerinnen ausgeben wird ;-).

    zurück: Und was war mit Lahr? Was ist eigentlich mit Aschauer, Banecki, Bangerter?
    Und für nicht so Eingeweihte: Mit Meier, Karl, Savin und Fellhauer hat der SCF dann noch einmal eine fast komplette gleich starke Abwehrreihe verletzt. (+ Lahr und Aschauer + die 4 von gestern, Wilde gar nicht dazugerechnet, macht 10 etwa ähnlich gute Abwehrspielerinnen – nicht schlecht, Herr Specht!)

    Und was war eigentlich letzte Saison mit Kayikci und Lahr? Und waren Gidion und oSullivan wirklich so schwach, dass sie kaum zum Einsatz kamen? Kann man ja gar nicht mehr alles überblicken da.

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  • Engel sagt:

    @dummkopf
    Schließe ich mich an, siehe Folgendes:
    ….In der zweiten Halbzeit haben wir dann so Fußball gespielt, wie ich mir das vorgestellt hatte. Die Wechsel haben uns noch einmal Energie und Feuer gegeben.“…. O-ton Trainer Freiburg
    ??????
    Warum muss man erst 2,5 BL-Spiele zusehen, das eine Startelf nicht funktioniert ( gestern das schwache MF-Schöne,Puntigam,Mayer) indem man an Spielerinnen festhält die ihre Leistung nicht bringen.
    Hat man in der Vorbereitung auf die Saison nicht die Spielerin auf ihren Fähigkeiten und Stärken überprüft ? Wenn nicht, habe ich starke Bedenken an der fachlichen Qualität des Trainers !
    Ausserdem steht dann plötzlich eine Petermann, bedingt Wilde in der Startelf ,obwohl sie keine Vorbereitung wegen der U-20 WM mitgemacht haben. Energie und Feuer brachte tatsächlich die Einwechslung von Starke und der Wechsel von Däbritz ins Mittelfeld. Wo waren die eingespielten Spielzüge die man im Trainingslager,Vorbereitungen und Folgetraining einübt zu sehen? Oder hat man diese nicht trainiert, oder waren gar die Spielerinnen nicht dabei? Erscheint ziemlich planlos das Ganze.

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  • kelly sagt:

    hallo ,glaube der Kader von duisburg ist insgesamt sehr schwach.die Mannschaft haben so viele Spielerinnen verlassen .es dauert jahre,bis ein starkes team entwickelt wird. schade für Inka,das sie in dieser Phase ihr Trainer Debüt gibt.glaube egal wer als Trainer gerade da ist,eine sehr schwere aufgabe hat!!!bitte kein 2 tes Sindelfingen!!viel glück

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  • enthusio sagt:

    Langsam mache ich mir wirklich Sorgen um Duisburg.
    Ich behaupte ja schon seit einiger Zeit, dass das Duisburger Hauptproblem im Sturm liegt.
    Nun ist die ehemalige Weltklassestürmerin Inka Grings in Duisburg seit dieser Saison als Trainerin tätig.
    Ich hatte eigentlich große Hoffnungen in sie gesetzt.
    Und dann erlebe ich, dass eine solide Mittelfeldspielerin wie Jennifer Oster von ihr zur Stürmerin (!!!) umgeschult und die bislang erfolglose Torjägerin Vonkova zum Kapitän ernannt wird.
    Seit dem Weggang von Islacker und Martens hat Duisburg aber nur noch überschätzte Stürmerinnen wie Vonkova, Luis und Sundov zur Verfügung, die in der letzten Saison schon keine Bäume ausgerissen haben.
    Nach drei Spieltagen und drei Niederlagen steht man aktuell aber noch hinter Herford mit 0 Punkten und 1:10 Toren als Tabellenletzter auf einem Abstiegsplatz.
    Ist Inka Grings wirklich davon überzeugt, dass mit dieser „Qualität“ im Sturm ihre selbst gesteckten Ziele („Beste Mannschaft im Westen“) realisiert werden können?
    Warum hat man sich zu Saisonbeginn in der Innenverteidigung (Kirchberger, Kiwic) verstärkt, aber das Defizit im Angriff nicht behoben ?
    Oster ist im Angriff verschenkt, sie hat andere Qualitäten.
    Hoffentlich hat sich Inka Grings in ihrer Einschätzung der Qualität ihres Kaders nicht verzockt.
    Langsam muß sie ihren (vollmundigen) Worten auch mal Taten folgen lassen und beweisen, dass sie auch als Trainerin Qualität hat.

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/duisburg/msv-schon-wieder-im-schlamassel-id9849404.html

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  • enthusio sagt:

    Hier interessanterweise noch ein ähnlich pessimistischer Kommentar, den ich gerade entdeckt habe und Euch zur Kenntnis geben möchte:

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/duisburg/notstand-mal-wieder-aimp-id9851740.html

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  • sonic sagt:

    @dummkopf + @engel

    Da stimme ich euch zu: Freiburg bleibt, wenn man sich das vorhandene Personal ansieht, hinter seinen Möglichkeiten zurück. Eine klare Linie gibt es nicht, man kann sie höchstens bruchstückhaft erahnen. Weshalb Sehrig ausgerechnet Starke, die schon letztes Jahr eine der stärksten Freiburgerinnen war, erstmal draußen läßt, ist für mich nur schwer nachvollziehbar.

    Kayikci und O’Sullivan waren glaube ich letzte Saison längere Zeit verletzt und sind deshalb nicht so oft zum Einsatz gekommen.

    @enthusio
    Ich sehe das gar nicht so dramatisch. Die erste Halbzeit von Duisburg war wirklich gut, darauf können sie aufbauen. Die war besser als alles was ich von Duisburg in der letzten Saison gesehen habe. Auch Vonkova war da gut, besser ins Spiel eingebunden und nicht der Fremdkörper als den ich sie sonst gesehen habe.

    Grings leistet keine schlechte Arbeit, die Mannschaft hat Fortschritte gemacht und vor allem habe ich den Eindruck, da gibt es einen Plan wie es gehen soll und wie es grundsätzlich mMn auch gehen kann. In der 1. Hz wurde der Plan auch ordentlich umgesetzt, d.h. sie dringt zu den Spielerinnen vor. Duisburg und Grings brauchen noch etwas Zeit und vor allem Selbstvertrauen. Man kann nur hoffen, daß der Verein und die Presse dem Team diese Zeit geben.

    Was das Saisonziel angeht, ist das sicherlich ambitioniert, aber mir ist so ein „positives“ Ziel weitaus lieber als das „negative“ Ziel „bloß nicht absteigen“. Es scheint mir auch zur Trainerin zu passen, die sich hohe Ziele setzt und dann mit viel Ehrgeiz und harter Arbeit versucht diese zu erreichen. In ihrer bisherigen Karriere hat das ja ganz gut funktioniert.

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  • Obresa sagt:

    Es tritt mal wieder ein „altes“ Problem in Erscheinung. Der Kopf bei den Duisburgerinnen spielt mal wieder nicht mit.
    Auch mit den großen Namen in der Vergangenheit ist man oft genug daran gescheitert. Erinnert man sich an das Elfmeterschiessen in der Champions League bei Turbine Potsdam (auch Grings scheiterte) 2010 oder das Elfmeterschiessen im DFB-Pokal Halbfinale in Frankfurt 2012 (Krahn konnte vorzeitig den Finaleinzug klar machen, stattdessen ebenfalls gescheitert, wie in beiden Fällen Bresonik). Jetzt sind es die jungen Leute, die mit einem gewissen Druck nicht fertig werden. Ein Rückstand (auch in der Vorsaison) lässt alles wie einen Kartenstapel zusammen fallen.
    Das ein Spiel doch noch in beeindruckender Weise gedreht wurde ist schon lange her. DAMALS (2011) wurde in Potsdam nach 0:2 noch 3:2 gewonnen.
    In Duisburg muß man beten, dass man mal wieder in Führung geht, sonst brechen wieder alle Dämme und die Mannschaft erstarrt in Erfurcht.
    So ist der Klassenerhalt gefährdet und in Abstiegsorgen zu geraten ist auch für den Kopf (der Duisburgerinnen) mal wieder zu viel des „guten“.
    Man könnte zum Fazit kommen: Duisburg braucht keine Trainer, sondern Psychologen.

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  • Petra sagt:

    Frau Grings ist eine Anfängerin. Nicht jeder Weltklassefußballer wurde auch ein Weeltklassetrainer.Matthäus!
    Frau Kiwic ist keine Verstärkung. Sie und Kirchberger müssen sich erst noch beweisen, wobei Kirchberger beim BVC schon bewiesen hat, wohin die Reise mit ihr gehen kann. Mittelfristig traue ich ihr Liga 1 zu. Die Auswahlkriterien bei Sundov,Vonkova waren sehr übersichtlich. man hat alles genommen was man kriegen konnte.Man hat wohl als Vertragsgrundlage bei Frau Sundov deren Leistungen im Tarinig, Vorbereitungsspiele und falls möglich einge Spiele von ihr in der belgisch-holländischen Liga gesehen.
    Frau Vonkova ist wohl ein GEHEIMtipp!
    Laura Luis kam im Paket mit Carole Costa.Laura und Caorle sind miteinander befreundet. Ein weiteres Verpflichtungskriterium war der Status Nationalspielerin!!!!!!!!!!! Der Platz in der Rangliste der FIFA ist unbedeutend.Hauptsache Nationalspielerinnen.DER FCR hat kaum Geld und bis auf die 3 Schweizerinnen kamen alle Spielerinnen zu Saison 13/14. Geldona lasse ich außen vor , da sie aus der Jugend des FCR stammt. Sie hat das Potential umn sich in Liga 1 zu etablieren.
    Der MSV kann sich nur ion dieser Liga halten wenn man einen Leichtathletiktrainer/in aus der entsprechenden Abteilung des MSV holt.Schon Jürgen Raab hat als Trainer deas FCR II und nachher als Trainer des FCRIII einen Leichtathletiktag pro Woche abgehalten.Das Heißt dann auch für die Ausländerinnen privat in Sonderschichten ihre Defizite im physischen und technischen Bereich zu beheben.Geldona muss sich auch eine höhere Laufbereitschaft zulegen. Sie sollte sichan Frau Müller halten. Der Msv kann nur aus den Keller kommen wenn Frau Müller die Spielmacherin ist. Kiwic raus. Hellfeier,Kirchberger,Himmighofen und weichelt als Verteidigung.Meike im Tor. Mittelfeld:Müller,Morina,Oster, Dolores fakultativ Costa!. Die Zeit der Nonnen ist vorbei. Man sollte dann mal Frl Schmidt ausprobieren. Standards wie Freistöße, Eckstöße erzwingen und dadurch die körperlichen Vorteile von Frau Vonkova nutzen. Je nach Gegner diverse Spielsystem ausprobieren wie 1-4-1-4,4-3-3 etc. Jede Spielrein sollte auch Distanzschüsse trainieren und das Querpassspiel im5er einschränken.Laura Luis langsam und sicher in Team 2 aufbauen.
    Sollte der MSV absteigen, dann begegnen sich, wenn alles gut läuft, Frauen und Männer auf Augenhöhe=2.Liga!!!!!!!!!!!
    Ansosnten müssen sich die Määdels für Liga drei qualifizieren.

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  • holly sagt:

    Inka die Schuld am derzeitigen Tabellenstand zu geben ist ein wenig zu einfach.
    Sie kann halt nur mit dem Spielerinnen arbeiten die da sind bzw den Neuzugängen die der Verein sich leisten konnte/kann.
    Eine ehemalige Weltklasse Spielerin kann aber auch nicht aus durchschnittlichen BL Spielerinnen gute oder sehr gute Spielerinnen machen.
    Sicher hätte sie gerne andere Spielerinnen um den Klassenerhalt zu schaffen.
    Meiner Meinung nach steht der MSV realistisch da im Moment.
    Entscheidend werden die Spiele gegen Sand und Herford sein

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  • einwurf: sagt:

    @dummkopf+@engel+@sonic

    Alles richtig!!!

    Ich bin der festen Überzeugung das SCF bei einem Rückstand genauso eingebricht wie der MSV. Weil bei der 3. probierten Anfangself wieder kein Konzept festzustellen war. Der Trainerstab verlässt sich halt auf die Ideen seiner Spielerinnen.
    Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, ist eine U 20 WM keine Garantie, um in der Buli zu bestehen. So war für mich Petermann und Wilde eher nur Füllmaterial. Einzig Däbriz bringt mit ihren jungen Jahren ausreichend Erfahrung ins Spiel. Das rührt daher das sie, wie damals Leupholz, mit einer starken Mannschaft und einem Trainer der wirklich sein Spielerpotenzial kannte lernen durfte. Mittlerweile sind aus dem erfolgversprechenden Kader von damals zu wenig Spielerinnen vorhanden um das Mittelmass aufzufangen.
    Kayikci und Lahr waren Langzeitverletzt sind aber wieder topfit. Lahr und Starke in der Anfangsformation lassen mit ihrer Dynamik garantiert weniger Fragen offen als sich jetzt darstellen trotz dreier Punkte.
    Der Jugendwahn beim SCF wird zwar medial wunderbar gewürdigt nur die Qualität ist nicht zu erkennen.

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  • FF-Tale sagt:

    Zitat einwurf „… Ich bin der festen Überzeugung das SCF bei einem Rückstand genauso eingebricht wie der MSV. Weil bei der 3. probierten Anfangself wieder kein Konzept festzustellen war. Der Trainerstab verlässt sich halt auf die Ideen seiner Spielerinnen. …“

    So ähnlich sieht es ja z.Zt. bei eigentlich allen „kleinen“ Teams aus, oder? Abgesehen von vielleicht Essen hat da in der noch jungen Saison doch noch gar keiner überzeugt. LEV? Jena? Hoffenheim? Sand z.B. zwar mit schon 4 Punkten, aber auch in jedem Spiel mit mind. 1 Gegentor (letztes Jahr war die Bombenabwehr noch deren Prunkstück). Da finden sich bei jedem Club noch Saison-„Kinderkrankheiten“.
    Erste Ausrufezeichen, Paukenschläge zum Auftakt, Frühform oder andere positive Überraschungen? (Im Gegensatz zum z.B. letzten Jahr) weitestgehend Fehlanzeige. Freiburg reiht sich da nunmal einfach sehr „geschickt“ ein ins bisher maue Niveau von Platz 5 an abwärts.

    Das spezielle Pech für Herford und Duisburg in dieser Gesamtkonstellation: Dass sie von allen diesen bislang unüberzeugenden Mannschaften die am allerunüberzeugendsten waren. Deshalb auch Platz 11 und 12. Herford aber dank 3:3 in Jena mit erstem Hoffnungssignal.
    Wo so ein Silberstreif aber für Duisburg zeitnah zu sehen sein wird? Da sieht es von allen 12 BuLi-Clubs tatsächlich gerade in Duisburg am dunkelsten aus. Aber richtig „unschlagbar“ ist von den direkten Konkurrenten z.Zt. keiner, da besteht selbst für einen punktlosen Tabellenzwölften noch viel, viel Potenzial.
    Nur Dauerzustand darf diese Saisonauftakt-Tristesse nicht werden!

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  • FF-Interessierte sagt:

    Ich glaube, drei Spiele werden entscheidend sein, und zwar das geg. Hoffenheim, Sand und Herford. Man kann I. Grings keine Schuld geben. Das Spiel geg. Freiburg (1. HZ) war bis jetzt das Beste, das ich vom Grings Team gesehen habe. Ja, auch Vonkova zeigte mehr Präsenz und hat paar richtig gute Pässe gespielt (schon geg. Essen die klasse Vorlage für Oster, aus der sie den Ausgleichstreffer erzielte) und spielte insgesamt aggressiver. Mit ihrer Körpermasse müsste sie sich jedoch mehr Respekt bei den Gegnerinnen erarbeiten und vorne bei den Standards/Ecken gefährlicher werden. Grings hat halt diese und keine anderen Spielerinnen zur Verfügung (stimme @holly voll und ganz zu).
    Sie hat bei Cloppenburg bestimmt weg. einer anderen Spielerin angefragt (kann mir vorstellen, dass sie den Sturm mit Islacker besetzen wollte), dabei kam die Verstärkung der 4er Kette u.a. mit Kirchberger zustande. Ich kam mir nicht vorstellen, dass Grings nicht versucht hat, noch vor der Verstärkung für die 4er Kette eine gute, ausgebildete Stürmerin zu bekommen. Leider ohne Erfolg, das liebe Geld halt…. Wenn die MSV Jungs so weiter machen, dann ist der Aufstieg in die 2. Liga realistisch. Dann hätte der Verein paar Millionen Euro mehr in der Kasse aus den Übertragungsrechten.
    Das letzte Spiel der MSV Ladies hat eine klare Linie gezeigt, das Aufbauspiel kam endlich zustande, oft über links über die hervorragende, immer präsente und sehr engagierte Dolores Silva, die keinen Ball aufgibt. Wenn Frau Grings darauf aufbaut, wenn die Standards und Eckbälle besser genutzt werden (Vonkova + kopfballstarke Kirchberger) und der rechte Flügel Oster überlassen wird + Müller mit ihrer Erfahrung sich im Mittelfeld fest ettabliert und viel öfter Distanzschüsse wagt (das versuchen schon des öfteren Morina und Nati, noch ohne Erfolg), dann bin ich zuversichtlich, dass MSV nicht nur um den Klassenerhalt kämpfen wird. Dieses braucht aber Zeit! Auch eine Inka Grings kann nicht zaubern.
    Bin mir sicher, dass am Do. der Knoten endlich platzen wird, wenn die ganze Mannschaft mitzieht. Ich drücke dem MSV ganz feste die Daumen!

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