U20-WM: DFB-Frauen sind Weltmeister!

Von am 25. August 2014 – 3.34 Uhr 37 Kommentare

Bei der U20-WM in Kanada haben die DFB-Frauen im Finale gegen Nigeria den WM-Titel geholt. In einem spannenden Finale dauerte es bis in die Verlängerung, ehe der Erfolg perfekt war.

Beim 1:0 (0:0) nach Verlängerung erzielte Lena Petermann in der 98. Minute den goldenen Treffer des Tages, der der DFB-Elf nach 2004 und 2010 den dritten WM-Titel in dieser Altersklasse bescherte.

Meinert: „Stolz auf mein Team“
DFB-Trainerin Maren Meinert freute sich: „Wir wollten ein gutes Turnier spielen, haben aber nie damit gerechnet, dass wir auch noch Weltmeister werden. Ich bin stolz auf mein Team und glücklich, dass wir das geschafft haben. Wie wir uns heute in die Defensive reingearbeitet haben, war schon phantastisch.“

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Lina Magull mit erster DFB-Chance
Die DFB-Elf ging gegenüber dem 2:1-Sieg gegen Frankreich im Halbfinale personell unverändert ins Endspiel. In einer ausgeglichenen Partie hatte Lina Magull mit einem Freistoß aus 25 Metern die erste Chance, doch Nigerias Torhüterin Sandra Chichii war auf der Hut und parierte am kurzen Pfosten (18.).

Asisat Oshoala erstmals gefährlich
Doch auch die Nigerianerinnen waren bei ihren gelegentlichen Vorstößen gefährlich und die pfeilschnelle Asisat Oshoala, mit sieben Toren bis dato beste Torschützin des Turniers, ging nach einem Ballverlust im Mittelfeld von Margarita Gidion auf und davon, doch verzog ihren Schuss, nachdem sie DFB-Torhüterin Meike Kämper bereits umkurvt hatte (22.).

Die DFB-Elf bejubelt den Titel bei der U20-WM in Kanada

Die DFB-Elf bejubelt den Weltmeistertitel. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Chancen auf beiden Seiten
Nach einer guten halben Stunde bot sich den DFB-Frauen die nächste Chance, doch Pauline Bremer vergab unter Bedrängnis nach Flanke von Sara Däbritz (32.). Chinwendu Ihezuo eroberte den Ball, als Rebecca Knaak mit dem Fuß im Kunstrasen hängen blieb, doch Oshoala konnte bei ihrem Schuss übers Tor kein Kapital daraus schlagen (38.). Die Westafrikanerinnen kamen immer besser in die Partie, Courtney Dike hatte die nächste Chance, doch Kämper hielt ohne Probleme (42.).

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Weiterhin ausgeglichenes Spiel
Joelle Wedemeyer kam zur zweiten Halbzeit für die angeschlagene Knaak. Sara Däbritz hatte nach Vorlage von Lena Petermann die erste Gelegenheit nach dem Seitenwechsel, doch Chichii hielt ihren 15-Meter-Schuss sicher (49.). Pauline Bremer verpasste nach einer guten Stunde per Kopf nach Freistoß von Sarah Däbritz nur knapp die Führung (63.). Die Freiburgerin war in der Folge für einige weitere gefährliche Standards verantwortlich (69., 70.). Pauline Bremer setzte Lena Petermann ein, doch Sandra Chichii kam rechtzeitig aus ihrem Tor heraus (78.).

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DFB-Frauen im Glück
Die DFB-Elf erarbeitete sich nun leichte optische Vorteile, doch der Schein trog, denn es gab eine Schrecksekunde, als der Ball im eigenen Netz zappelte- Doch die kanadische Schiedsrichterin Carol Anne Chenard verwehrte den nigerianischen Treffer die Anerkennung, weil Loveth Ayila den Kopfball von Ihezuo noch mit dem Fuß unnötigerweise über die Linie bugsierte und dadurch den Abseitspfiff auslöste (85.). Und Augenblicke später rettete Meike Kämper vor der einschussbereiten Oshoala (86.).

Lena Petermann (l.) im Zweikampf mit Nigerias Kapitänin Ebere Okoya

Lena Petermann (l.) gelang, wie schon im Halbfinale, der entscheidende Treffer. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Führung durch Petermann
Es ging in die Verlängerung und die nach rund einer Stunde für Lina Magull eingewechselte Kathrin Schermuly hatte per Kopf die erste Möglichkeit (94.). Kurz darauf ließ Oshoala erneut ihre individuelle Klasse aufblitzen, Meike Kämper war auf der Hut (96.). Und dann war es soweit: Pauline Bremer eroberte am rechten Flügel den Ball gegen Gladys Abasi, legte mustergültig an den Fünfmeterraum zurück, wo Lena Petermann souverän zur Führung einschob (98.).

DFB-Elf lässt nichts mehr anbrennen
Die Nigerianerinnen warfen nun noch einmal alles in die Waagschale, Deutschland lauerte auf die eine Konterchance, die die Entscheidung bringen sollte. Nach einer Ecke von Theresa Panfil versuchte es Pauline Bremer per Kopf (115.). Und die Elf von DFB-Trainerin Maren Meinert überstand die Schlussminuten unbeschadet.

Petermann: „Es ist alles so irreal“
Torschützin Petermann war nach dem Spiel voller Freude: „Ich finde noch keine Worte, es ist alles so irreal, man muss das alles erstmal sacken lassen. Der Wille und Teamgeist war ausschlaggebend.“

Deutschland – Nigeria 1:0 (0:0, 0:0) n.V.

Deutschland: Kämper – Rauch, Knaak (46. Wedemeyer), Gidion, Wilde – Däbritz (99. Dallmann), Dieckmann, Magull (59. Schermuly), Panfil – Petermann, Bremer

Nigeria: Chiichii – Okoye, Nnodim, Ayila (101. Kanu), Dike (51. Sunday) – Igbinovia (118. Adeboyejo), Ayinde, Njoku, Abasi – Oshoala, Ihezuo

Tore: 1:0 Petermann (98.)

Schiedsrichterin: Carol Anne Chenard (Kanada)

Gelbe Karte: Sunday

Zuschauer: 15 822

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

37 Kommentare »

  • samba92 sagt:

    …..und was sagen jetzt die Unken, die Mannschaft und Trainerin im Vorfeld und zu Beginn des Turniers mit ihrem „fachmännischen“ Wissen so schlecht geredet haben?! Das war die richtige Antwort auf eure Miesmache…..übrigens kann man die „qualifizierten“ Kommentare ja zur Belustigung noch mal nachlesen (…..denn wahrscheinlich kann sich ja jetzt niemand mehr daran erinnern!). Frau Meinert und die Mädels haben jedenfalls alles richtig gemacht!!!
    Herzlichen Glückwunsch!!!

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  • FFFan sagt:

    Geschafft! War das aufregend! Waren die Nigerianerinnen stark! Aber in der Verlängerung hatten die deutschen Mädels den längeren Atem. Ich will gar niemanden hervorheben, es war eine überragende Mannschaftsleistung! Glückwunsch ans gesamte Team (und an das „Team hinter dem Team“) – und gute Besserung für Rebecca Knaak, hoffentlich ist die Verletzung nicht allzu schlimm!

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  • wieb ke sagt:

    Glückwunsch! Jetzt wo man an Lena Petermann sieht, dass man in den USA das Fußball spielen nicht verlernt, werden wohl noch mehr Mädels, die die schulischen Voraussetzungen haben, den Schritt wagen. Lenas Trainerin hat gestern in einem Interview gesagt, dass sie sich freuen, wenn sie wieder da ist. Die UCF Knights haben gestern gegen Miami gespielt und auch ohne Lena waren drei Deutsche auf dem Platz. Heinze, Howard (ucf) und Moik (um).

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  • Detlef sagt:

    Glückwunsch an unsere Mannschaft!!! 🙂

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  • Maxemus sagt:

    Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für die schönen und aufregenden Stunden an das ganze Team. Der Titel ist für mich z.B. wg. des verletzungspechs im Vorfeld unerwartet (Ich wäre schon wg. der starken Gruppe mit Halbfinale hochzufrieden gewesen), dafür aber eine umso freudigere Überraschung. Auch während der Partie hätte ich eher auf Nigeria gesetzt.
    Ich habe das Spiel nicht ausgeglichen gesehen, sondern mit Vorteilen für Nigeria, die mehr wichtige Zweikämpfe gewannen, mit der geschmähten Verteidigung weniger zuließen und die meiner Meinung nach die besseren Torchancen in der regulären Spielzeit hatten. Aber wie schon bei Frankreich: Die Tore nicht geschossen und d a s ist eben das Wichtigste im Fußball oder auch die höchgste Tugend. Nur an den Toren kann man den Erfolg messen und in der Summe wurde das Team mit den meisten Stärken oder wenigsten Schwächen, also mit der besten Mannschaft Weltmeister.
    Tolle Mannschaftsleistung der deutschen Spielerinnen also, die ein würdiger WM sind. Diese Erfahrung wird viele der Spielerinnen beflügeln, die eine oder andere werden wir vermutlich in einem Jahr bei der WM wiedersehen.

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  • waiiy sagt:

    Glückwunsch an das Team! Es hat sich mit der besten Mannschaftsleistung zum Titel gekämpft!

    Ich stimme in den wesentlichen Punkte Maxemus zu.

    Besonders gefiel mir gestern (neben der Leistung von Kämper) Wedemeyer. Der Druck von Nigeria war schon riesig und in dieser Situation die ersten Minuten im Turnier in der Innenverteidigung zu spielen, wo praktisch jeder Fehler hätte mit einem (entscheidenden) Tor bestraft werden können, ist schon nicht so einfach. Aber wie sie sich nach wenigen Minuten eingefunden hatte und wie selbstverständlich dort spielte, hat meinen höchsten Respekt.

    Aus deutscher Sicht waren die Spielerinnen des Turniers Kämper und Bremer.

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  • Jan sagt:

    …und wieder einmal hat es sich ausgezahlt, dass dt. Fußballerinnen vorm Finale fleißig Spalier stehen trainiert haben! 😉 Sogar das dt. Trainer- u. Betreuer-Team scheint diesmal mittrainiert zu haben! 😉

    Die dt. U20 wird immer nach den USA U20-Weltmeister:
    2002, 2008, 2012: USA
    2004, 2010, 2014: Deutschland

    Hier schonmal die U20-Weltmeisterinnen der nächsten 20 Jahre:
    2016 USA
    2018 Deutschland
    2020 Kostarika
    2022 USA
    2024 Deutschland
    2026 USA
    2028 Deutschland
    2030 Katar
    2032 USA
    2034 Deutschland

    😉

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  • Maxemus sagt:

    @ Samba92: „und was sagen jetzt die Unken, die Mannschaft und Trainerin im Vorfeld und zu Beginn des Turniers mit ihrem “fachmännischen” Wissen so schlecht geredet haben?!“

    Da habe ich auf WS gar nicht so viele User gefunden. Eigentlich nur einen. Sheldon. Eine kleine Auswahl unter
    http://www.womensoccer.de/2014/07/07/u20-wm-mit-melanie-leupolz-und-sara-daebritz/

    Sheldon schrieb:

    7. Juli 2014 um 17.24 Uhr
    „Da sieht man doch wieder, wohin die Nachwuchsarbeit in Deutschland führt. Es ist unter all den Spielerinnen keine einzige, von der man sagen würde, dass sie eine Führungspersönlichkeit darstellt. Das war immer anders und stimmt doch sehr bedenklich.“

    8. Juli um 11:11:
    „meines Erachtens hat man in der Jugend die Entwicklung verschlafen.“

    9. Juli 2014 um 8.24 Uhr

    „Ich denke, man kann schon deutlich sehen, das dieser Jahrgang weder in der Spitze noch in der Breite besonders gut aufgestellt ist.“

    29. Juli 2014 um 12.17 Uhr

    „Ob U19-EM, U17-WM oder die jetzige U20, ist doch einerlei. Klar ist, dass keiner der 3 U-Jahrgänge zur Zeit auch nur im mindesten konkurrenzfähig ist“

    Eigentlich hätte ich angesichts dieser Kommentare nicht so pessimistisch sein dürfen und selbst drauf kommen können, dass da nur der Titel rausspringen kann. Denn Sheldon hat so oft bewiesen, dass er eine Vorliebe oder sogar einen (Über)sinn für später spektakulär widerlegte Aussagen hat 🙂

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  • kjc sagt:

    Wer wurde denn zur besten spielerin und torfrau gewählt?

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  • cujo31 sagt:

    Sein wir doch mal ehrlich,wäre die Nigerianerrin nicht so blöd gewesen den Ball nochmal zu berühren in der 84. dann wäre man verdient nicht Weltmeister geworden. So hat es ja mit Glück gereicht.

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  • Markus Juchem sagt:

    @kjc: Meike Kämper ist beste Torhüterin des Turniers, die Nigerianerin Asisat Oshoala beste Spielerin des Turniers.

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  • Lusankya sagt:

    @cujo34: So ist es aber nunmal im Fußball. Hätte, wenn und aber zählt nicht. Ob Glück oder Pech, ob verdient oder unverdient, am Ende gewinnt nur die Mannschaft mit den mehr geschossenen Toren. Daran sollte man sich als Fußballfan eigentlich gewöhnt haben. Das heißt natürlich nicht, dass man nicht darüber diskutieren sollte, welche Mannschaft die bessere war.

    Ich finde ja auch, dass die deutsche U-20 von 2012 um Welten besser war und den Titel so richtig verdient hatte, aber so läuft’s eben nicht.

    Alles in allem bin ich aber beeindruckt, wie die aktuelle U-20 die Verletzungen von vielen Spielerinnen, insbesondere in der Abwehr weggesteckt und den Titel auch nicht komplett unverdient gewonnen hat. Immerhin hatte man nur starke Gegner auf dem Weg zum Finale und hat sich meiner Meinung nach auch ein Handicap auferlegt, dadurch das Meinert Dallmann immer nur für 10 Minuten gebracht hat…
    Keine Ahnung wieso sie von der Stammspielering während der U-19 EURO zur Jokerin degradiert worden ist.

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  • helena sagt:

    @cujo: Hätte, hätte – war sie aber, insofern sind sie verdient Vizeweltmeister. Wäre Paul Biedermann nicht so „blöd“ gewesen, 6 Tausendstel langsamer zu schwimmen als die Konkurrenz, wäre er ins Finale eingezogen. Das ist doch müßig und macht den WM-Titel der Mädels eigentlich noch wertvoller, wenn sie gegen eine „bessere“ Mannschaft doch noch das kleine bißchen „besser“ waren.

    Gratulation an die Mädels!

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  • balea sagt:

    An die Regelkundler: Sind die beiden Nigerianerinnen nach der Abwehr von Kämper nicht automatisch vom passiven ins aktive Abseits gerutscht?

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  • Detlef sagt:

    Nach dem ganzen Jubel muß man aber auch wieder etwas Wasser in den „Siegertrunk“ schütten!!!
    Ich bin da ganz bei Maxemus und Cujo, und habe Nigeria sowohl spielerisch, als auch chancentechnisch klar besser gesehen!!!

    Und @samba92, an den Kritikpunkten hat sich (trotz des glücklichen Erfolges) doch gar nicht viel geändert!!!
    Die Abwehr hat sich im Laufe des Turniers zwar verbessert, aber auch gegen die Afrikanerinnen zeigten sich deutliche Schwächen im Stellungsspiel, und auch zT deutliche Geschwindigkeitsnachteile!!! 🙁
    Magull gefiel mir persönlich gestern am Besten von allen ihren Einsätzen!!!
    Sie agierte deutlich offensiver als sonst, und konnte mit ihrer Technik etwas Ruhe in unsere teils konfuse Abwehr bringen!!!

    Das Mittelfeld schenkte man ohne große Gegenwehr den Grünen her!!!
    Da flogen wieder die hohen und unpräzisen Bälle bloß so nach vorn, als ob der DFB Annike Krahn nach Kanada hätte einfliegen lassen, um der Abwehr eine „Lehrstunde“ zu erteilen!!! 🙁
    Ist das der „moderne Fußball“, den wir in Zukunft zu erwarten haben??? 🙁

    Teilweise konnte ich gar nicht mehr hinsehen, bei den vielen Fehlpässen!!! 🙁
    Obwohl die Nigerianerinnen mM nach den gepflegteren Fußball spielten, unterliefen auch ihnen immer wieder Fehlabspiele!!!
    OK, spannend wars bis zum Schluß, aber Werbung für den FF war das ganz sicher nicht!!! 🙁

    Am Ende konnten wir froh sein, daß es die Nigerianerinnen selbst verbockt haben, und die Assistentin so genau hingesehen hat!!! 😉

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  • jochen-or sagt:

    Wie sagte Alan Shearer im BBC-Fernsehen nach dem Halbfinale Brasilien – Deutschland!
    Nicht die beste Mannschaft ist der Gewinner, sondern der Gewinner ist der Gewinner – tolle Weisheit, aber wahr!

    Er krönte damit das „outstanding German team“ in Brasilien zum besten Team des Turniers, warnte aber vor dem letzten Schritt zur Ehre.

    Unsere U-20 ist Gewinner! Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
    Mit wunderbarem Kampfgeist, aber auch mit dem notwendigen Glück haben Sie das erreicht, was dem besten Team des Turniers vor 2 Jahren, nämlich unserer damaligen U-20, verwehrt war.
    Insoweit ist der Titelgewinn auch gerecht.

    Auf dass ich mir im allgemeinen Lobgesang auch ein blaues Auge hole, meine ich jedoch, dass die Falconettes oder wie sie heißen, um ein reguläres Tor und damit mutmaßlich den Titel gebracht worden sind, denn die im Abseits befindliche Spielerin hat den Kopfball m.E. erst hinter der Linie – gewissermaßen als Freudenausdruck – mit voller Wucht ins Netz geschossen.

    Da diese Spielerin auch weit weg von Kämper war und der Kopfball, der beim ersten Schuss eindeutig nicht im Abseits befindlichen Spielerin, als direkter Stoß ins Tor zu betrachten war, hätte dieser Treffer zählen müssen.
    Vielleicht belehrt mich da einer des Besseren, was die Regelkunde angeht. Aber so sehe ich dies, ohne dass ich in Frage stellen muss, dass diese deutsche Mannschaft in Relation zu den Umständen und Fähigkeiten Großartiges vollbracht hat.

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  • Lusankya sagt:

    @balea: Nur eine der beiden stand bei dem Schuss im Abseits und die hat nicht eingegriffen. Erst spaeter, als sie dummerweise den Ball nochmal gespielt hat, obwohl er ohnehin ins Tor gegangen ist.

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  • pinkpanther sagt:

    Was eine tolle Leistung! Glückwunsch Mädels 🙂

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  • Herr Schulze sagt:

    Ein glücklicher, aber auch erkämpfter Sieg für die deutschen Mädels, der vor allem durch die Steigerung nach der Pause auch ansehnlich war und akzeptabel. Dass das Spiel mit besseren Schiedrichterinnen und mit einer Torkamera wahrscheinlich anders ausgegangen wäre, schmälert diese Leistung nicht. Weshalb uns Meinert die mit ihrer Einwechslung überragende Dallmann so lange vorenthält, das ist tatsächlich eine offene Frage.
    Unterirdisch war übrigens der Eurosport-Sprecher, der mitten in saufregende Spielszenen morgens nach drei Uhr hinein auf einmal beginnt, ellenlange Wikipedia- und Google-Texte über den früheren Fußballstar Kanu abzulesen, nur weil es eine Spielerin mit diesem Namen gab. Gottseidank hat Meinert keine Spielerin mit Namen Müller eingewechselt.

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  • holly sagt:

    Glückwunsch an die Mädels, vor allem an Lena Petermann. Es freut mich total das sie das entscheidende Tor geschossen hat 🙂
    Das Abwehrverhalten war genauso schlecht/gut wie in allen anderen Spielen von Deutschland. Dann gehört ein wenig Glück dazu so ein Turnier auch zu gewinnen und das haben die Mädels halt gehabt. Nationen wie Nigeria und Frankreich sind mal wieder mit dem schöneren Fussball nicht ganz so erfolgreich gewesen.
    Vor dem Turnier habe ich eigentlich Meike und Merle auf einer Leistungsstufe gesehen, das hat sich jetzt meiner Meinung nach ein wenig in einen Vorteil von Meike gewandelt.

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  • Jennifer sagt:

    Glückwunsch an das gesamte Team! Das war ganz schön spannend, zwar nicht unbedingt Werbung für den Frauenfussball spielerisch, aber durch die Aufmerksamkeit auf Grund des Titels wäre es schön, wenn es weiter aufwärts gehen würde! Danke an alle Spielerinnen für die „aufregenden Nächte“ 😉

    @kjc: Hier noch die Auflistung aller geehrten Spielerinnen inklusive Fair-Play-Preis:

    http://tinyurl.com/m93l2wh

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  • mas sagt:

    Glückwunsch an das deutsche Team.
    Ich fand schade, daß Pauline Bremer nicht mind. 3. beste Spielerin wurde. Bei all den tollen Aktionen, wichtigen Toren und vor allem Torvorbereitungen, welche mir persönlich oft zu wenig beachtung finden.

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  • mas sagt:

    @Herr Schulze
    Ich sah den fifa.com-Livestream. dfb-tv-Sprecher treiben mich manchmal in den Wahnsinn. Da bei mir nur das Spiel und nicht der Sprecher hängen blieb, war’s mind. ganz ok.

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  • jochen-or sagt:

    Hab gerade nochmals mehrfach die Torszene in der 85. auf der FIFA-Seite zu den Highlights angeschaut.
    Da wird die Szene von ganz nah gezeigt und wenn man Schritt für Schritt das Bild bewegt und Ball und Fuß von der Nr.7 verfolgt, so trifft diese den Ball eindeutig und erst weit hinter der Linie.
    Also leider ein reguläres Kopfballtor.

    Schade!

    Es mag sein, dass dies vielen egal ist.
    Mir ist es nicht egal!

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  • never-rest sagt:

    Die lange Nacht hat sich gelohnt, auch wenn ich so manches mal bei den vielen leichten Stockfehlern und langen Bällen in das Nirgendwo beinahe verzweifelt bin. So viel Kritik muss bei aller Euphorie erlaubt sein.

    Letztlich mal wieder eine geschlossene Mansschaftsleistung unseres Teams mit einer toller Moral. Zum Schluss und erst recht in der Verlängerung waren die deutschen Spielerinnen auch fitter als die Nigeriannerinnen. Das schon gegen Frankreich erforderliche Glück haben sich unsere Youngster gegen eine bärenstarke Elf aus Nigeria auch im Endspiel redlich verdient.

    Ein paar persönliche Anmerkungen zu Spielerinnen, die sonst nicht so häufig erwähnt werden und die ich teilweise erstmalig bei dieser U20 WM gesehen habe:

    Schermuliy in jedem Spiel eingewechselt und auch Wedemeyyer im ‚Enspiel für die verletzte Knaak gekommen, haben sich jeweils nahtlos und ohne Substanzverlust in die Mannschaft eingefügt

    Bei den Einwechselungen von L. Dallmann kam immer frischer Wind und mehr spielerische Klasse in das Spiel. Gegen Frankreich und Nigeria war das auch bitter nötig, obwohl sich Magull von Spiel zu Spiel gesteigert und gerade im Endpspiel vielleicht ihre beste Leistung während der WM gezeigt hat. Hätte Dallmann jedenfalls noch mehr Spielzeit gewünscht.

    Eine echte Entdeckung für mich war auch M. Wilde, obgleich sie wohl auf einer ihr vollkommen neuen Position gespielt hat. Das sie keine geborene rechte Verteidigerin ist, sieht man schon daran, dass sie nicht die Allerschnellste ist und auf mich geradezu zierlich wirkt. Dafür hat sie ihre Sache besonders gut gemacht und meistens verdammt abgeklärt gespielt. Dabei ist sie erfreulich ballsicher und technisch versiert, so dass sie sich fast keine Fehlpässe geleistet hat. Alleine das ist, meine ich, eine Erwähnung wert.

    Und schließlich Petermann, die im Sturm gegen Frankreich und Nigeria die beiden entscheidenden Tore gemacht hat und ein ständiger Gefahrenherd für die gegnerische Abwehr war. Nimmermüder Einsatz im Zusammenspiel mit Bremer, dabei ist sie durchsetzungs- und kopfballstark. Ebenso wie Bremer muss sie sich aber noch bei der Ballannahme insbesondere mit dem Rücken zum Tor und dem Passpiel deutlich verbessern.

    Was soll`s am Ende. Gewonnen ist gewonnen. Deshalb herzlichen Glückwunsch an die gesamte Mannschaft, die sich toll präsentiert hat.

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  • Jan sagt:

    bzgl. Nigerias angebl. Abseitstor: Vllt. werden bei großen Turnieren Mannschaften nach besonders strittigen Aktionen (z.B. auch 11m) in Zukunft die Chance auf einen Video-Beweis erhalten (wie beim Eishockey, Hockey od. Tennis). Denn gerade Abseits ist für Schiri-Assistenten ja oft äußerst schwierig zu erkennen, da er/sie gleichzeitig mehrere Spieler/innen und den Ball im Auge behalten muss. Es unterliegt also deren beschränkter subjektiver Wahrnehmung. Und solange dieses nicht besser geregelt ist, müssen Fußball-Spielerinnen u. -Spieler halt immer mit einkalkulieren u. auch sportlich akzeptieren, dass die beschränkte subjektive Wahrnehmung die Schiris mitunter leider trügen kann – auch in Situationen, die das Spiel- od. gar ein WM-Finale entscheiden.

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  • waiiy sagt:

    jochen-or schrieb: „Hab gerade NOCHMALS MEHRFACH die Torszene in der 85. auf der FIFA-Seite zu den Highlights angeschaut.
    Da wird die Szene von ganz nah gezeigt und wenn man SCHRITT FÜR SCHRITT das Bild bewegt und Ball und Fuß von der Nr.7 verfolgt“

    Ich gebe Dir Recht. Aber die Schiedsrichterin trifft Entscheidungen nach EINMALIGEM Ansehen in einem Schluss und ohne es SCHRITT FÜR SCHRITT zu sehen. Und den Videobeweis gibt es (leider) nicht.

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  • waiiy sagt:

    @mas: Ich gebe Dir bezüglich Bremer recht. Aber sie dürfte mit 11 Punkten beste Scorerin sein. Das sind bei 6 Spielen ca. 2 Scorerpunkte pro Spiel(!!!). Diejenigen, deren Bewertung wirklich wichtig ist, dürften das registriert haben, auch wenn sie nicht beste Spielerin des Turniers ist.

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  • wolle sagt:

    Erstmal meinen herzlichen Glückwunsch an die dt. Mannschaft. Ich freue mich wirklich für Sie weil ich weiß welchen Aufwand Sie für diesen Erfolg betreiben. Ganz besonders als BN-Fan natürlich freut es mich für Knaak.
    Wenn man das ganze Turnier Revue passieren lässt muß man aber auch ein paar kritische Anmerkungen machen.
    Spielerisch war die Mannschaft 2012 eine Klasse besser, auch wenn man das Finale verlor. Nicht umsonst sind inzwischen aus dem 2012-Team zahlreiche Akteure in der N11: Benkrath, Maier , Maroszan, Lotzen, Leipolz. Bei diesem Jahrgang ist mir eigentlich nur Bremer und bedingt Däbritz aufgefallen die N11-tauglich sind. Von der hochgelobten Magul bin ich enttäuscht, vielleicht lag es auch nur an der vorherigen langen Verletzungszeit. Maike Kämper ist mir noch positiv aufgefallen. Sie hat alle Ansätze, die Sie zu einer guten Torhüterin machen könnten, leider ist Sie nur 10-15 cm zu klein. Für ihr Alter hat Sie wirklich ein gutes Auge und Stellungsspiel, auf der Linie klasse Reflexe. Bei hohen Bällen hat Sie leider oft das Nachsehen.
    Dalmmann hätte ich gerne mehr spielen sehen. Die genialen Momente kamen oft erst wenn Sie auf dem Feld war.
    Zum Schluß noch ein Wort zum Endspiel. Nigeria hätte den Sieg und Titel verdient gehabt. Das sogenannte Abseitstor war für mich regulär da der Ball erst hinter der Torlinie nochmal berührt wurde.
    Aber so ist nun mal Fussball, es gewinnt nicht immer der Bessere, das mußten Frankreich und unsere Mädels vor 2Jahren auch lernen.

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  • Maskal69 sagt:

    Glückwunsch unseren Juniorinnen zum mehr als verdienten Titel.
    Für mich waren sie in diesem Turnier und auch im Finale die bessere Mannschaft.
    Die Diskussionen um Abseitstor, Magull, Dallmann, Torwartgröße usw. da kann ich nur mit dem Kopf schütteln, unglaublich.
    Unsere U20 ist Weltmeister und alle zusammen haben großes geleistet, Super Team.

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  • O. Christ sagt:

    @ waiiy
    „Aber sie dürfte mit 11 Punkten beste Scorerin sein.“

    Bronzener Schuh: Sara Däbritz
    Silberner Schuh: Pauline Bremer
    Goldener Schuh: Asisat Oshoala

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  • FFFan sagt:

    @ jochen:
    „Da wird die Szene von ganz nah gezeigt und wenn man Schritt für Schritt das Bild bewegt und Ball und Fuß von der Nr.7 verfolgt, so trifft diese den Ball eindeutig und erst weit hinter der Linie.
    Also leider ein reguläres Kopfballtor.“

    Regeltechnisch hast du natürlich vollkommen recht. Trotzdem muss sich Ayila da schon auch fragen lassen, warum sie da überhaupt noch hingeht. Es war doch offensichtlich, dass der Ball auch ohne ihr Zutun reingeht. So muss die (nicht optimal postierte) SRA aus 35 Metern Entfernung beurteilen, ob der Ball auf oder erst knapp hinter der Linie berührt wird. Das ist nicht ganz einfach, zumal der Ball in diesem Moment nicht am Boden, sondern in der Luft war.

    Bitter für Nigeria, dass ihnen ein reguläres Tor aberkannt wurde, aber ein wenig sind sie auch selbst daran schuld.

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  • FF-Fan sagt:

    Die U 20 juniorinnen sind Weltmeister und schon wird dieser Erfolg zerredet!Wenn man bedenkt,wie viele Spielerinnen in den letzten 1,5 Jahren mit Kreuzbandrissen ausgefallen sind und Frau Meinert immer wieder eine ,,neue“ Mannschaft finden und formen musste,kann man nur sagen: Sie und ihr Team hat die richtigen Entscheidungen getroffen und aus diesem Grund auch den Titel verdient!Die Diskussion,wer wie lange ,oder warum eine Spielerin eingesetzt wird,kann doch nur das Trainerteam beurteilen.Wir wissen doch gar nicht,wie sich einzelne Spielerinnen außerhalb der (von uns am TV)zu sehenen Spiele bei den Trainingseinheiten,Vorbereitungen etc benehmen oder wieviel Einsatzwillen und Qualität sie wirklich zeigen,wenn sie sich dem Wettbewerb mit qualitativ starken Spielerinnen und einem Titelorientiertenm Trainerteam stellen müssen.Nur weil man in seinem Verein premanent hochgejubelt wird,obwohl man sich dort einem richtigen Wettbewerb gar nicht stellen muss,muss es ja nicht bedeuten dass man auch automatisch beim DFB in der ersten Elf gesetzt ist.Und die WM hat ja gezeigt; Mit Petermann,Bremer,Magull ,Däbritz und Panfil z,B standen Speilerinnen in der Startelf die immer den Willen und die Qualität bei den Lehrgängen und Trainingseinheiten gezeigt haben müssen und so das Trainerteam wohl überzeugt haben.Und der Erfolg zeigt,die Entscheidungen waren richtig.Die U20 hat den Weltmeistertitel!

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  • Detlef sagt:

    @FF-Fan,
    mir kommen wirklich die Tränen!!! 🙂
    Hier hat doch niemand etwas „zerredet“!!! ;(
    Jochen hat lediglich die Tatsache klargestellt, daß Nigeria ein reguläres Tor erzielt hat!!!
    Und bei allem Jubelgesang müssen doch auch Dinge kritisch bewertet werden dürfen, die nicht gut waren!!!
    Nach der WM ist schließlich vor der nächsten EM!!! 😉

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  • Dorothea Don sagt:

    Großes Lob an die U20 Weltmeisterinnen, die gekämpft haben im Verlauf des ganzen Tuniers wie die Löwinnen.
    Die Jungen werden frenetisch gefeiert, die Damen werden nu am Rande erwähnt Ich bewerte diesen Umstand als Diskriminierung
    gegenüber der Weltmeisterschaftssieger Damen Elf. Beschämend
    für die Führungsherrenriege des DFB.

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  • tavalisk sagt:

    Nicht übel für einen U-Jahrgang, der angeblich (Zitat Sheldon) „nicht im mindesten konkurrenzfähig ist“.

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  • Herr Schulze sagt:

    Ich habe leider das Frankreich-Spiel der U20 nicht im Archiv gefunden. Deshalb scheint mir hier der richtige Ort für die gerade gelesene Notiz, dass die im Spiel gegen Deutschland nach einem Foul stark verletzte (wunderbare) französische Stürmerin Mylaine Tarrieu jetzt erfreulicherweise wieder mit dem Training begonnen hat. Bonne Match.

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