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Champions League: Pech für Wolfsburg, Glück für Frankfurt

Von am 22. August 2014 – 14.18 Uhr 22 Kommentare

Bei der Auslosung zur K.-o.-Runde der Frauen Champions League hat Titelverteidiger VfL Wolfsburg im Sechzehntelfinale eine anspruchsvolle Aufgabe zugelost bekommen. Der 1. FFC Frankfurt muss die weiteste Reise aller Teams antreten. Im Achtelfinale warten im Erfolgsfall für beide deutsche Vereine lösbare Aufgaben.

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Titelverteidiger VfL Wolfsburg bekommt es im Sechzehntelfinale mit dem norwegischen Meister Stabæk FK zu tun, eines der beiden am stärksten eingeschätzten ungesetzten Teams im Teilnehmerfeld. Der 1. FFC Frankfurt hat hingegen in Kasachstan Meister FC BIIK-Kazygurt eine lösbarere Aufgabe vor sich, muss sich aber auf ein paar Reisestrapazen einstellen.

Kellermann: „Dicker Brocken“
Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann meint: „Das ist natürlich zum Auftakt ein dicker Brocken. Aber dafür spielt man ja in der Champions League, um sich mit den Besten zu messen. Es ist aber gut, bereits im Oktober in Norwegen zu spielen und nicht vielleicht noch später im Jahr, wenn es noch einige Grad kälter ist. Stabaek hat natürlich den Vorteil, dass sie bereits voll im Spielbetrieb sind, aber für uns geht es jetzt ja auch bald los.“

Sportliche und organisatorische Herausforderung
FFC-Cheftrainer Colin Bell meint: „Uns erwartet – auch angesichts der Reisestrapazen – eine anspruchsvolle Herausforderung, die wir mit großer Konzentration und Akribie angehen werden.“ Und FFC-Manager Siegfried Dietrich ergänzt: „Das heutige Los beschert uns neben der sportlichen auch eine sehr umfangreiche organisatorische Herausforderung, da unser Gegner knapp 5.000 Kilometer entfernt liegt und wir die mit Abstand größte Distanz aller Teilnehmer zurücklegen müssen. “

Machbare Achtelfinal-Aufgaben
Im Achtelfinale, das direkt im Anschluss ausgelost wurde, bekäme es der VfL Wolfsburg im Erfolgsfall mit dem Sieger des Duells MTK Hungária gegen den NÖSV Neulengbach zu tun. Der 1. FFC Frankfurt würde im Achtelfinale auf den Sieger der Partie ŽNK Pomurje gegen ASD Torres Calcio treffen.

Lospech für Paris und Lyon
Weitere attraktive Partien des Sechzehntelfinales sind unter anderem ACF Brescia gegen Olympique Lyon, Liverpool LFC gegen Linköpings FC sowie FC Twente gegen Paris Saint-Germain. Lospech hatten die beiden französischen Teams, denn bereits im Achtelfinale wird es vermutlich zum rein französischen Duell zwischen Paris Saint-Germain und Olympique Lyon kommen.

Logo der UEFA Women's Champions League

Offizielles Logo der UEFA Women’s Champions League © UEFA

Sechzehntelfinale (8./9. und 15./16. Oktober)

KKPK Medyk Konin (POL)** – Glasgow City LFC (SCO)**
Ryazan-VDV (RUS) – FC Rosengård (SWE)
ACF Brescia (ITA) – Olympique Lyon (FRA)
Clube Atlético Ouriense (POR)** – Fortuna Hjørring (DEN)
SK Slavia Praha (CZE) – FC Barcelona (ESP)
Raheny United (IRL)** – Bristol Academy WFC (ENG)*
FC BIIK-Kazygurt (KAZ) – 1. FFC Frankfurt (GER)
Gintra Universitetas (LTU)** – AC Sparta Praha (CZE)*
ŽNK Pomurje (SVN)** – ASD Torres Calcio (ITA)*
Stabæk FK (NOR) – VfL Wolfsburg (GER, Titelverteidiger)
Apollon LFC (CYP)** – Brøndby IF (DEN)*
MTK Hungária FC (HUN)** – NÖSV Neulengbach (AUT)
ŽNK Osijek (CRO)** – FC Zürich Frauen (SUI)**
Liverpool LFC (ENG) – Linköpings FC (SWE)*
FC Twente (NED) – Paris Saint-Germain FC (FRA)*
Stjarnan (ISL) – WFC Zvezda 2005 (RUS)*

*Vizemeister (Linköpings FC ersetzt Tyresö FF)
**Über Qualifikationsrunde qualifiziert

Achtelfinale (8./9. und 12./13. November)

Osijek/Zürich – Konin/Glasgow
Ryazan/Rosengård – Ouriense/Hjørring
Twente/PSG – Brescia/Lyon
Stabæk/Wolfsburg – Hungária/Neulengbach
Liverpool/Linköpings – Stjarnan/Zvezda
Slavia/Barcelona – Raheny/Bristol
BIIK/Frankfurt – Pomurje/Torres
Apollon/ Brøndby – Gintra/Sparta

Wettbewerbskalender
8./9. und 15./16. Oktober: Sechzehntelfinale
8./9. und 12./13. November: Achtelfinale
19. November: Auslosung Viertelfinale und Halbfinale
21./22. und 28./29. März 2015: Viertelfinale
18./19. und 25./26. April 2015: Halbfinale
14. Mai: Finale in Berlin (Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark)

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

22 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Und Auslosung ist fertig. Bitter für Frankreich, im Achtelfinale wird Paris auf Lyon treffen.
    Ansonsten alles im Rahmen. Kasachstan ist leider etwas weit, aber geht schon für Frankfurt, da hier sowieso nur die zweite Garde vermutlich spielen wird, dafür im Achtelfinale mit Torres eine leichte Hürde. Wolfsburg hätte es mit Stabaek und Neulengbach in Kombination auch kaum leichter treffen können.

    Gute Chancen für Zürich, die im Achtelfinale Glasgow vor der Brust haben würden. Auch Bröndby, Rosengard und Barca mit guten Karten fürs Viertelfinale!

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  • Alice sagt:

    @Sheldon: Statt Wob zu degradieren nun einfach die Gegner kleinreden? 😉
    Ich freue mich auf die Matches gegen den attraktiven norwegischen Gegner, auch wenn es nicht leicht wird.

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  • waiiy sagt:

    Ich sehe die Einschätzung der Lospechs/-glücks eher umgekehrt. Wolfsburg hat Glück, weil ein attraktiverer Gegner kommt. So kann man mehr Zuschauer, mit Sicherheit Eurosport und wohl auch ein schönes Spiel erwarten. Außerdem gehe ich nicht davon aus, dass Wolfsburg gegen Stabaek ausscheiden wird.

    Frankfurt muss hingegen weit fahren, wird dort hoch gewinnen und zu Hause interessiert nur noch die Höhe des Resultats. Das zieht dann nicht so viele Zuschauer.

    Aber es ist natürlich schade, wenn sich 2 Vertreter einer Nation schon so früh gegenüber stehen werden. Mal sehen, ob es für PSG oder für Lyon Pech ist…

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  • holly sagt:

    @ Alice, er weiss es einfach nicht besser. Sonst hätte er uns schon den Weltuntergang vorher gesagt.

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  • FFFan sagt:

    Pech für Wolfsburg, Glück für Frankfurt? Nein, das sehe ich nicht so! Sicher, es hätte leichtere Gegner gegeben als Stabaek, aber der norwegische Meister sollte für den Titelverteidiger keine allzu große Hürde darstellen.

    Aber BIIK Kazygurt? Schlimmer hätte es für den FFC kaum kommen können! Sportlich machbar, aber wirtschaftlich eine ‚Katastrophe‘. Da macht man wegen der hohen Reisekosten in der 1.Runde gleich mal ein Minus. Außerdem sollen die Unterbringungs-, Trainings- und Spielbedingungen in Kasachstan nicht gerade angenehm sein. Diese Erfahrung machte zumindest der FCR Duisburg vor einigen Jahren.
    Und drei Tage später geht es dann (vermutlich mit ‚Jetlag‘) in der Bundesliga auswärts gegen die SGS Essen…

    Ich bin mir sicher, die Frankfurter würden (rein ‚auslosungstechnisch‘) gern mit Wolfsburg tauschen.

    Der absolute ‚Hammer‘ ist natürlich das mögliche Achtelfinale zwischen Paris St.Germain und Olympique Lyonnais. Dem zweifachen Champion aus Lyon droht da schon zum zweiten Mal in Folge das frühe Ausscheiden!

    @ Sheldon:

    Ich bin mir nicht so sicher, ob sich Glasgow im Sechzehntelfinale gegen Medyk Konin durchsetzen kann. Ich sehe diese Paarung als völlig offen an.

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  • Detlef sagt:

    Ich kann waiiy da nur zustimmen!!!
    Die absolute A-Karte für Mainhatten!!!
    Gegen solche Gegner legst Du immer nur drauf!!!
    Irrsinniger Reisestress auswärts, und gähnende Leere Zuhause im aufgepeppten Brentanobad!!!
    SiDi wird toben,da bleibt nix hängen!!!

    Glück dagegen für WOB!!!
    Eine relativ entspannte Auswärtsfahrt, und ein gut gefülltes Stadion Daheim!!!
    Besser kann es gar nicht laufen für die Kellermann-Truppe!!!
    Als zweifacher CL-Sieger in Serie sollten die Osloerinnen keine all zu große Hürde sein!!! 😉

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  • Jan sagt:

    Heimspiel zuerst für die ungesetzten Teams scheint durchaus etwas sinnvoller als umgekehrt. Fliegt der 1.FFC Frankfurt eigtl. über dem Luftraum der Ukraine hin u. zurück? Und darf ihre auserkorene Airline Russland überhaupt überfliegen? Oder müssen sie ggf. noch mehr Umwege in Kauf nehmen?

    Recht reizvolles “ehem. k.u.k.-Duell“ zwischen MTK Hungaria u. Neulengbach, die beide am kürzesten zu reisen brauchen. Sport-Reporter: „Heute spielt Österreich – Ungarn.“ Zsa Zsa Gabor: „Gegen wen?“ (Oder war’s Marika Rökk?) 😉

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  • Tiberias sagt:

    Als TP-Anhänger bin ich diesmal im doppelten Sinne nur Zuschauer, aber uninteressant ist was anderes 😉 ! MTK Hungaria – Neulengbach ist reizvoll, die Österreicher sicher leicht favorisiert. Auch Konin – Glasgow sehe ich, wie FFFan sagt, als völlig offen an. Konin ist mit 21:1 Toren durch die Quali spaziert und Glasgow nicht unschlagbar. Was den Polinnen fehlt, ist Erfahrung gegen hochklassige Gegner. Aber wer weiß, zu was die Kombination aus Freude an der ersten CL-Teilnahme, technisch + taktisch gutem Fußball und individuell starken Spielerinnen mit Ewa Pajor an der Spitze fähig ist!

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  • elfmeter sagt:

    Detlef hat es schon richtig ausgesprochen.Die Reise für Frankfurt ist schwerer als das Spiel zu gewinnen.Für WOB
    heißt es Respekt vor dem Gegner haben,aber die Hürde wird genommen.Müssen Spiele in der ersten Runde immer 8-14:0ausgehen?Also keine Panik,norwegische Mannschaften
    wurden schon auf dem Weg zum CL-Titel klar bezwungen.

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  • Sheldon sagt:

    @Alice: Stabaek ein unangenehmer Gegner? Na, wenn du meinst. Der FFC würde mit Sicherheit gerne tauschen!

    Insofern wiederum tendenziöse Berichterstattung von WS zugunsten von Wolfsburg! Stabaek ist sicher nicht stärker als BIIK! Zumal Wolfsburg Stabaek ja gerade taktisch klug die Stürmerin weggekauft hat!

    Sollte Wolfsburg Stabaek nicht packen, wäre es eine Blamage sondergleichen!

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  • Herr Schulze sagt:

    Kazygurt: Tatsächlich kostet der Flug jeweils einen vollen Tag und es gibt natürlich keine Nonstopverbindungen. Selbst nach Almaty, die alte Hauptstadt, fliegen LH und Astana jeweils nur 2mal die Woche und 6 1/2 Stunden, allerdings muss man dann weiter fliegen.
    Wenn der Trip nicht in Business-Manier abgewickelt wird, sondern wenigstens eins, zwei Tage Luft lässt, dann bringt der fu0ballerisch wohl nicht so prickelnde Trip für alle, die Reisen nicht mit Shopping synonym setzen, sicher mehr.

    Es ist doch logisch, dass der DFB das Essen-Spiel verschiebt.

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  • Detlef sagt:

    Sheldon schrieb;
    „Stabaek ist sicher nicht stärker als BIIK!“

    Nunja, da darf man sicher Zweifel anmelden!!! 😉
    Frankfurt hat fußballerisch sicher die wesentlich leichtere Aufgabe zu bewältigen, aber die Kosten und der Reisestreß dürften ihre CL-Euphorie erst mal ordentlich gebremst haben!!!

    @Alice,
    „Unangenehm“ ist ein dehnbarer Begriff!!! 🙁
    Bei skandinavischen Mannschaften gibts meist ordentlich was auf die Socken, insofern kann ich Deine Wortwahl verstehen!!! 😉
    Aber der norwegische Vereinsfußball hat bisher noch keine große Rolle in Europa gespielt!!!
    Allerdings ist Frankfurt schon mal gegen Kolbotn rausgeflogen!!! 😉
    Wenn WOB also nicht zu lässig an die Aufgabe rangeht, dürfte ihnen ein ähnliches Schicksal sicher erspart bleiben!!!

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  • tpfn sagt:

    Fräulein Hansen wird sich bestimmt freuen im Vfl-Trikot gegen ihren Ex-Verein zu treffen.

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  • Alice sagt:

    @Detlef: „unangenehm“ wurde mir in den Mund gelegt 😉 ich rechne ebenfalls da mit, dass diese Hürde genommen wird, aber nen Zuckerschlecken wie z.B gegen die Estinnen wird das vermutlich nicht!
    Sheldon, ich glaube auch, dass die Frankfurter gerne tauschen würden, wer springt schon vor Freude in die Luft, wenn er einen Tag lang die Beine im Flugzeug einklemmen darf um dann im löchrigen Rasen auf dem Weg zum 9:0 hängen zu bleiben. Ich als Fan würde Staebek auch jederzeit bevorzugen.

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  • dummkopf sagt:

    Die Verantwortlichen bei Wob machen das natürlich richtig.
    Die müssen den Gegner so positiv wie möglich darstellen.
    Sicher auch richtig, obwohl dieser „Gegner“ nur zweimal die Woche unter Hobby-Bedingungen trainiert, also in etwa so oft, wie früher selbst die Reservemannschaften der untersten Männerligen.
    Oder halb so oft, wie die guten U12 hierzulande.

    Und als FFC ist man selber Schuld, wenn man da überhaupt hinfährt. Die Frage wäre, ob man „nur“ 0:3 verliert, wenn man gar nicht geht. Dann wäre das das Beste.
    Für Sportveranstaltungen, deren sportlicher Wert nicht einmal dem berümten Umfallen des Sacks Reis in China gleich kommt, und wo vielleicht 300 Zuschauer kommen, solch einen Aufwand zu betreiben, ist aus ökonomischer Sicht und vor allem aus ökologischer Sicht heutzutage völlig daneben.
    Für so ein „Schauspiel“ scheint aber jede CO2-Bilanz total schnuppe.

    Alternativ könnte man das vielleicht irgendwie zu einem netten Ausflug für die Zweite oder die U17 umfunktionieren.

    Die Organisationsform des Wettbewerbs, der eigentlich eine Werbung für den Sport sein könnte, aber Grossteils nur dessen Gegnern in die Hände spielt, ist (in den ersten Runden ganz besonders) eine Farce der UEFA.

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  • Detlef sagt:

    @Alice,
    Du sollst doch nicht immer alles in den Mund nehmen!!! 😉

    Von „Zuckerschlecken“ habe ich auch nicht gesprochen, sondern von konzentriertem Herangehen an die Aufgabe!!! 🙂

    Vielleicht spendiert die Commerzbank einen Charterflieger, dann müßten sie zumindest nicht in einen kasachischen Inlandsflieger umsteigen!!!
    Ob der Rasen dort wirklich so schlecht ist, kann ich nicht sagen???
    Vereine in diesen „Gefilden“ gehören ja oft irgendeinem stinkreichen Oligarchen, der aus Prestigegründen sicher kein Kartoffelacker in seinem Stadion dulden wird!!! 😉
    Möglicherweise ist klimatisch bedingt auch ein moderner Kunstrasen verlegt???

    Das könnte WOB übrigens auch erwarten!!! 😉
    TURBINE hat damals in Roa (einem anderen Stadtteil von Oslo) auch auf Kunstrasen gespielt!!!

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  • Alice sagt:

    @Detlef: Ich werds mir merken. Ich erinnere mich nur an das Spiel der N11 in Kasachstan. Mir ist der Satz „So braun kann grün sein“ des Kommentators im Gedächtnis geblieben. Aber du hast recht, denn ich weiß natürlich nicht wie die VErhältnisse sein werden, sondern kann nur wilde Vermutungen anstellen 🙂 und Wob hat auch schon mit Røa IL und deren Spielstätte Bekanntschaft gemacht, damals gab es „nur“ ein Remis (1:1) 😉 und das meine ich auch Røa gegenüber nicht abwertend. Das war einfach kein glanzvolles Spiel der Wölfinnen, also mal sehen wie es in der 3. CL-Spielzeit aussieht und wie man mit solch physisch starken Gegner zurechtkommt. Ich bin guter Dinge, wenn, wie du sagtest, konzentriert an die Aufgabe herangegengen wird.

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  • Jan sagt:

    @dummkopf: Sollte der 1.FFC Frankfurt gar nicht erst in Kasachstan antreten, ist allerdings zu bedenken, dass die UEFA ggf. ein anderes bzw. zusätzliches Strafmaß anwenden könnte, als das Spiel nur 0:3 zu werten, z.B. ein Bußgeld und/oder gar eine Disqualifikation! Ja zweigt denn die UEFA von ihren Millionen-Einnahmen aus der Herren-CL kein Geld als finanzielle Unterstützung für die Clubs bzw. Verbände bei all den kleineren UEFA-Turnieren ab?

    Vllt. sollten die Frankfurter Spielerinnen statt Trainingseinheiten od. mehr Schlaf wg. der Zeitverschiebung einfach ihr Ausflugs- u. Kulturprogramm in Kasachstan ausweiten – um etwas mehr Entschädigung für die lange Reise zu haben. 🙂

    Auch Dein CO2-Argument überzeugt nicht so recht ; denn CO2 als Klimakiller halte inzwischen nicht nur ich für einen ausgemachten großangelegten Schwindel, bei dem es in erster Linie um politische Interessen geht statt um Wissenschaft.

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  • dummkopf sagt:

    @Jan

    Das mit dem CO2 war in erster Linie zur Erläuterung, falls jemand mit ökologisch nicht so Recht weiss …
    Auch mit dem Kulturprogramm und dem einmal etwas anderen Reiseziel gebe ich dir Recht. Daher die U17-Empfehlung.
    Ob der FFC da eine Antrittsprämie von der UEFA bekommt weiss ich nicht. Aber wohl kaum ausreichend, um die Kosten zu tragen. Dafür dürfte selbst eine saftige Geldstrafe das kleinere finanzielle Übel sein.
    Man könnte so eine Reise ja mal im Internet recherchieren.
    Mal sagen wir grob 25-30 Personen. Da kommt schon was zusammen.
    Aber in erster Linie geht es um verlorenen Trainingszeiten und Reisestrapazen. Wer schon einmal nur 12 Stunden unterwegs war, um an sein Reiseziel zu kommen, weiss, dass das idR einfach schlaucht.
    Ich bin ja schon ganz fertig, wenn ich die 2 Std von Köln nach München in meiner E-Klasse selber fahren muss, weil mein Chauffeur mit dem Bentley frei hat 😉
    Und am Woende danach geht es nach Essen? Wo es in der Meisterschaft auf jede Kleinigkeit ankommen kann?
    Für ein Spiel, wo es wirklich um etwas geht, und das Massen anzieht, vielleicht ok.
    Aber doch nicht für so ein potentielles nicht-mal Trainingsspielchen.
    Da sollte man als Verein nicht jeden Misimasi mitmachen, sondern auch mal ein klares Zeichen setzen (und evtl so eine 0:3 „Gesetzeslücke“ einmal ausnutzen).

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  • Altwolf sagt:

    Für den 1.FFC ist das mit das „undankbarste“ Los, was man in diesem Wettbewerb ziehen kann, nämlich mit großen Strapazen verbunden und „sportlich“ kann man gegen diesen Gegner „nichts“ gewinnen. Wichtig ohne Verletzte das dort überstehen.

    Trösten kann man sich damit, das so eine Partie nicht im Nov. oder später stattfindet,denn dann wirds richtig kalt.

    Für WOB bin ich zufrieden, denn diesen Gegner wird man „konzentriert“ angehen und entsprechend auch spielen.

    C.G.Hansen allein kann auch dort nicht so glänzen, wie sie das hier in WOB kann.

    Beim Spiel gegen PSG (2:0) war das wieder nur zum „Genießen).

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  • Jan sagt:

    Die Frankfurterinnen – u. dt. Spielerinnen, ja dt. Sportler allgemein – sollten doch froh sein, in der Mitte Europas zu leben, was Reisewege zu europ. Sportveranstaltungen i.d.R. minimiert – und nicht etwa von Island, Portugal od. Spanien aus nach Kasachstan reisen zu müssen! Die kasach. Fußballerinnen müssen auch immer sehr weit reisen, u. sind ja vllt. froh, dies nicht allzu oft zu tun.

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  • spoonman sagt:

    Die Termine der deutschen Clubs:

    08.10. 10:00 BIIK-Kazygurt – 1.FFC Frankfurt (14:00 Ortszeit)
    08.10. 18:00 Stabæk Fotball – VfL Wolfsburg

    16.10. 15:00 1.FFC Frankfurt – BIIK-Kazygurt
    16.10. 17:00 VfL Wolfsburg – Stabæk Fotball

    Die beiden Rückspiele gibt es live bei Eurosport.

    http://www.uefa.com/womenschampionsleague/season=2015/matches/index.html
    http://tv.eurosport.de/tvpress.shtml?ctspg=36&ctcha=201,1&ctlan=1

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