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U20-WM: DFB-Elf kämpft um Finaleinzug

Von am 20. August 2014 – 11.57 Uhr 4 Kommentare

Die deutsche U20 kämpft in der Nacht auf Donnerstag (ab 1 Uhr live auf Eurosport) in Montreal gegen Frankreich um den Einzug ins Finale der U20-WM in Kanada. Dabei wird bei den beiden offensivstärksten Teams des Turniers vor allem eine konzentrierte Abwehrleistung vonnöten sein.

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DFB-Trainerin Maren Meinert erklärte vor der Partie: „Ich erwarte ein offenes, spannendes Spiel mit zwei sehr guten Offensivseiten. Es wird vielleicht entscheidend sein, welche Mannschaft geschlossener verteidigt. Spannend wird es mit Sicherheit werden.“

Defensivreihen gefragt
Im bisherigen Turnierverlauf bestachen eher die Offensivabteilungen der beiden Mannschaften, defensiv gab es so manchen Lapsus. Sowohl Deutschland als auch Frankreich erzielten in der Gruppenphase jeweils zwölf Tore, im Schnitt also vier pro Spiel. Doch die beiden spielstarken Teams werden vor allem in der Abwehr geschlossener zu Werke gehen müssen.

Maren Meinert

DFB-Trainerin Maren Meinert erwartet ein spannendes Spiel © Nora Kruse / ff-archiv.de

DFB-Elf ohne Gegentor
Im Viertelfinale setzte sich die DFB-Elf gegen Gastgeber Kanada mit 2:0 (1:0) durch, die Französinnen benötigten das Elfmeterschießen, um Südkorea mit 4:3 niederzuringen, nachdem es nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 0:0 gestanden hatte.

Bei Gegner Frankreich gibt man sich entschlossen. „Unsere Spielerinnen haben auf dieses Spiel seit Turnierbeginn gewartet und sie werden bereit sein“, so Frankreichs Trainer Gilles Eyquem.

Zweites Halbfinale zwischen Nigeria und Nordkorea
Den möglichen Finalgegner der DFB-Elf ermitteln im ersten Halbfinale (ab 22 Uhr live auf Eurosport) Nigeria und Nordkorea. Die Asiatinnen warfen im Viertelfinale Titelverteidiger USA aus dem Wettbewerb, Nigeria hatte beim 4:1-Sieg gegen Neuseeland nur wenig Mühe.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

4 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    Das wird ein ganz schweres Spiel für unsere U20! Frankreich hat bislang einen sehr starken Eindruck hinterlassen. Defensiv sind sie äußerst stabil (erst ein Gegentor) und hatten bislang in jedem Spiel mindestens 60 Prozent Ballbesitz. Außerdem sind sie die einzige Mannschaft des Turniers, die ein wirklich effektives Gegenpressing beherrscht. Allerdings hatten sie eine vergleichsweise ‚leichte‘ Gruppe und wurden erst im Viertelfinale erstmals ernsthaft gefordert. Ein Vorteil für Deutschland könnte ferner sein, dass die DFB-Mädels keine Verlängerung spielen mussten und einen Tag mehr Pause hatten. Andererseits musste die Meinert-Elf reisen und eine Zeitverschiebung verkraften, während die ‚Equipe Tricolore‘ nach dem Viertelfinale am Ort blieb.

    Sehr interessant verspricht auch das andere Halbfinale zu werden: bei Nordkorea-Nigeria treffen zwei völlig konträre Spielstile aufeinander!

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  • Mosan sagt:

    Defensiv gefielen mir die Französinnen besser, aber nach vorne konnten sie nur gegen schwache Gegner treffen, während das deutsche Team gegen alles und jeden trifft.

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  • FF-Interessierte sagt:

    Mädels, gebt alles! Ich mach´s ja nicht anders, gleich lege ich mich hin und stelle den Wecker für 1 Uhr. Morgen wird meine Laune kaum erträglich sein, da müssen meine Kollegen halt durch. Ich drücke euch ganz feste die Daumen. Ihr schafft das!
    Bis gleich 🙂

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  • Fuxi sagt:

    Was das Finale angeht: Der Weltmeister wird aus Europa kommen, so viel kann wohl als sicher gelten. […] Sie spielen zwar schnell nach vorn, aber die Torhüterin ist, wenn sie gefordert wird, ein Manko, so wie auch die Abwehr in Sachen Stellungsspiel. Gegen die könnte tatsächlich das Kopfballspiel entscheidend sein.

    Ob der Gegner nun Frankreich oder Deutschland wird – keine Ahnung. Das wird ein (vorab) sehr uneindeutiges und mutmaßlich enges Spiel. Und aus deutscher Sicht: Schwer. Heißt auch, dass Pauline Bremer viel auf die Socken kriegen wird und trotzdem die richtigen Entscheidungen wird treffen müssen, was Abspiel oder Torschuss angeht. Insofern könnte es sogar das Spiel der Lena Petermann werden, sofern ihr die Räume geöffnet werden, oder auch das der Theresa Panfil.

    Dankenswerterweise wird nicht Ralf Itzel der Kommentator sein. Der ist ungefähr so auf Ballhöhe wie die nordkoreanische Abwehr…

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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