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U20-WM: DFB-Elf stürmt ins Viertelfinale

Von am 13. August 2014 – 2.50 Uhr 52 Kommentare

Die deutsche U20-Frauenfußball-Nationalelf hat bei der WM in Kanada durch einen Sieg gegen Brasilien als Gruppensieger das Viertelfinale erreicht, wo es nun gegen den Gastgeber geht. Dabei drohte zwischenzeitlich sogar das WM-Aus, doch Sara Däbritz brachte die DFB-Juniorinnen erst zurück auf Kurs, dann sorgten sie und Pauline Bremer gar für eine Torgala.

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Beim 5:1 (0:1)-Erfolg im Olympiastadion von Montreal ging Brasilien durch einen Treffer von Carol kurz vor der Pause in Führung (41.), doch dreimal Däbritz (50., 78., 90.+1) und zweimal Pauline Bremer (64., 90.+3) drehten die Partie zugunsten der Deutschen.

Chancen durch Bremer
Die Brasilianerinnen erarbeiteten sich zunächst ein leichtes Übergewicht, nach einer knappen Viertelstunde kam die DFB-Elf, bei der Merle Frohms statt Meike Kämper im Tor stand, besser ins Spiel. Bremer hatte nach Vorarbeit der unermüdlichen Lena Petermann die erste Chance, doch ihr Schuss als elf Metern ging am Tor vorbei (20.). Zehn Minuten später hatte die Spielerin des 1. FFC Turbine Potsdam erneut die Führung auf dem Fuß (30.). Zwei Minuten später legte Bremer auf Theresa Panfil ab, doch Brasiliens Torhüterin Leticia konnte klären (32.).

Brasilien geht glücklich in Führung
Doch auch Brasilien kam plötzlich zu zwei guten Chancen durch Gabi (35., 40.). Kurz darauf gingen die Brasilianerinnen glücklich in Führung, als nach einer kurzen Ecke der Ball zu Manjou Wilde kam, die an den Kopf von Carol schoss, von wo der Ball zur Führung im Netz landete (41.). Ein weiterer Gegentreffer hätte nun das Aus bedeutet, die DFB-Elf war um eine schnelle Antwort bemüht. Petermanns Kopfball ging über das Tor (43.) und Bremer vergab die Riesenchance zum Ausgleich, als sie einen von Camila an ihr selbst verursachten Foulelfmeter an den Pfosten setzte (45.+1).

Pauline Bremer

Pauline Bremer bot erneut eine starke Partie / Framba-Fotos.de

Däbritz-Tor beruhigt die Nerven
Doch die Auswahl von Trainerin Maren Meinert ließ sich nicht beirren, fünf Minuten nach Wiederanpfiff verwertete Däbritz nach Panfil-Flanke aus sechs Metern zum Ausgleich (50.). Und als Bremer nach einer guten Stunde eine Überzahlsituation kaltschnäuzig zur 2:1-Führung verwertete (64.) – kurz zuvor hatte sie von der ausgewechselten Lina Magull die Kapitänsbinde übernommen -, hatte die DFB-Elf die Partie komplett gedreht.

Torgala in der Schlussphase
Was nun kam war Schaulaufen: Erst scheiterte Bremer zweimal an der stark reagierenden Leticia (73.), doch Däbritz sorgte nach Vorlage von Bremer für die Entscheidung (78.). Befreit von allen Zwängen legten die deutschen Spielerinnen noch zwei Treffer nach: Erst erzielte Däbritz ihren bereits fünften Turniertreffer (90.+1), dann sorgte Bremer für den 5:1-Endstand (90.+3).

DFB-Elf im Viertelfinale gegen Kanada
Als Gruppenzweiter qualifizierten sich die USA nach einem 3:0 (2:0)-Sieg gegen China für das Viertelfinale. Dort bekommt es Deutschland in der Nacht von Samstag auf Sonntag (ab 2 Uhr live auf Eurosport) in Edmonton mit Gastgeber Kanada zu tun. Die USA treffen bereits am Samstagabend (ab 23 Uhr live auf Eurosport) in Toronto auf Nordkorea. Kanada gewann zum Abschluss der Gruppenphase 1:0 gegen Nordkorea, Ghana bezwang Finnland nach Rückstand mit 2:1.

Brasilien – Deutschland 1:5 (1:0)

Brasilien: Leticia – Leticia Santos, Julia, Gabi, Nagela (37. Thaynara) – Camila, Djeni – Byanca, Andressa, Carol (59. Nene) – Patricia (72. Gabrielle)

Deutschland: Frohms – Rauch (67. Meister), Gidion, Knaak, Wilde – Däbritz, Dieckmann, Magull (59. Schermuly), Panfil – Petermann (80. Dallmann), Bremer

Tore: 1:0 Carol (41.), 1:1 Däbritz (50.), 1:2 Bremer (64.), 1:3 Däbritz (78.), 1:4 Däbritz (90.+1), 1:5 Bremer (90.+3)

Schiedsrichterin: Carol Anne Chenard (Kanada)

Gelbe Karte: Djeni

Besondere Vorkommnisse: Bremer verschießt Foulelfmeter (45.+1)

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

52 Kommentare »

  • Fuxi sagt:

    Verdienter Sieg, aber zu hoch. Es ist schon eine heftige Offensivqualität, auch wenn die Defensive etwas wackelte.

    Für Sara Däbritz freut’s mich, die hat sich heute reichlich belohnt für gnadenloses Antizipieren. Und dass Pauline Bremer doch noch das Tor gefunden hat… 😉

    Sie haben lange gebraucht, um eine eigentlich 1-gegen-1 recht anfällige brasilianische Abwehr zu knacken. Chancenverwertung, Chancenverwertung, Chancenverwertung… das wirkte teilweise vor allem in Halbzeit eins zu unentschlossen – vor allem von Pauline Bremer. Sowas kann sich im Viertelfinale rächen.

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  • Detlef sagt:

    Was für ein Match!!! 🙂

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  • balea sagt:

    Die Abwehr war heute etwas besser, der Angriff (HZ 1+2) etwas weniger entschlossen – wo war das sog. MF?

    Ich bin sicher, dass das viele FF Bundestrainer das genau erklären können…

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  • pinkpanther sagt:

    Wenn ich richtig gezählt habe, hat Däbritz bereits 5 Treffer bei der WM erzielt 😉

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  • never-rest sagt:

    Die beiden „erfahrenen“ Bremer und Däbritz, in der 1. Hz. noch eher unglücklich agierend, haben in der 2. Hz. das Kommando übernommen und wirklich schöne Tore gemacht. Bin überrascht wie cool und abgezockt insbesondere Däbritz beim Torabschluss ist. Kannte ich von ihr bislang nicht. Von Bremer habe ich das schon eher erwartet. Sie war sichtlich sauer über ihren verschossenen Elfer und hat sich dannach noch mehr rein gehängt.

    Insgesamt stand die Elf stabiler als noch gegen China. In der 1. Hz. hat mir noch Petermann sehr gut gefallen.

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  • GG sagt:

    @Markus Juchem
    Korrekturhinweis: Sara Däbritz hat im Turnierverlauf bereits 5 Tore erzielen können.

    Spielkritik:
    Zielorientierter Auftritt der deutschen Mannschaft in Halbzeit 1. Auch Lina Magull hat m.E. eine konzentrierte Leistung gezeigt. Schwachstelle bleibt die Abwehr, wobei ich W. Meister deutlich stabiler gegenüber F. Rauch empfunden habe. M. Wilde – na ja, zu häufig ohne Zugriff auf ihre Gegnerin(nen). Und die Innenverteidigung, besonders R. Knaak, wackelte mehrfach in der 2. Halbzeit. Prunkstück dagegen der Angriff, wobei ich für mich S. Däbritz zur Halbzeit noch als Auswechselkandidatin gesehen hatte. Scheinbar zahlt sich Erfahrung auf internationaler Bühne doch aus: S. Däbritz als amtierende Europameisterin, P. Bremer als N11- und UWCL-Spielerin.
    Und abschließend noch ein Wort zu M. Frohms: Hatte das Gefühl, dass sie als ruhender und stets anspielbarer Pol viel Ruhe und Sicherheit ausgestrahlt hat. Beim Gegentor absolut machtlos.

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  • Markus Juchem sagt:

    Danke, pinkpanther!

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  • Markus Juchem sagt:

    Danke, GG. Wurde gerade bereits korrigiert.

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  • Marcel sagt:

    Puh so deutlich wie das Ergebnis war der Spielverlauf aber leider nicht.
    Aber am Ende doch verdient gewonnen.
    Pauli mit Kämpferherz das war ganz stark nach der eher unglücklichen 1.HZ von ihr.
    Sara Däbritz scheint wohl eiskalt vor dem Tor zu sein 🙂
    Überhaupt ein tolles Spiel von ihr, vor allem als sie nach Magulls Auswechslung ins zentrale Mittelfeld durfte,das scheint wohl eher ihre Position zu sein.

    Jetzt gegen Kanada, bin mal gespannt.Langweilig wirds wohl nicht mit dieser U20 🙂

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  • Fuxi sagt:

    @balea
    Ich hab bewusst von Defensive und Offensive gesprochen, denn die Defensive hört nicht bei der Abwehr auf und die Offensive nicht beim Sturm. Das betrifft schon die gesamte Mannschaft. Wie heißt es so schön? Abwehrverhalten fängt im Sturm an. Und da fanden die Pressingversuche, auch wenn sie oft noch zu unkoordiniert waren, um wirklich effektiv zu sein, durchaus mein Wohlwollen.

    Was das Mittelfeld angeht, sagen die drei Däbritz-Tore einiges aus. Die Tempoverschärfungen nach ruhigem Aufbau passten mir nicht so ganz. Sie waren zwar kompakt, aber – mit Ausnahme Däbritz in Halbzeit zwei und Panfil insgesamt – für meinen Geschmack etwas zu statisch. Da fehlte etwas das Nachrücken, wenn der Ball vom Mittelfeld in die Spitze ging. Bremer und Petermann waren vor allem in der ersten Hälfte zu oft in Unterzahl. Wie das klappen konnte, zeigte die Panfil-Chance.

    @GG
    In der Sache Wilde ist es kaum verwunderlich, dass sie Schwierigkeiten hat. Versuch mal, Mesut Özil auf die Lahm-Position rechts hinten zu stellen… Gelernt ist Wilde offensiv-zentrale Mittelfeldspielerin. Das ist das, was Detlef und ich in der 5:5-Diskussion meinten.

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  • waiiy sagt:

    Da hat der Matchplan doch genau funktioniert. das „deutsche Trauma“ der Brasilianer in diesem Sommer geht weiter. 🙂

    Ich fand die Leistung vor allem bis zur Führung sehr konzentriert und bemerkenswert. Die Geduld wurde belohnt und in meinen Augen war es dann auch nicht überraschend, dass der Sieg doch höher ausfiel. Dafür fehlte bei den Südamerikanerinnen einfach auch die mannschaftliche Geschlossenheit, dass sie über 90 Minuten so kompakt stehen können wir in Halbzeit 1.

    Ich bin immer mehr begeistert vom Sturm Petermann/Bremer. Das ist auch völlig unabhängig davon, wie viele Tore sie schießen oder wer sie schießt. Dieses blinde Verständnis, was die Beiden haben, wie sie sich bewegen, ohne sich auf den Füßen zu stehen, wie sie abwechseln Räume für nachstoßende Spielerinnen auf den Außenbahnen bzw. innen (je nach Situation) schaffen, das ist schon ganz großes Kino. Dadurch entstehen dann auch die vielen Torchancen. Da fallen mir auch spontan keine Sturm-Duos ein, die so funktionieren.

    Spielerin der Mannschaft ist für mich nach den 3 Spielen Bremer, die wirklich zu jeder Zeit ein hohes Levels an Leistung abrufen kann und jeweils nach Übernahme der Binde nochmal zu wachsen scheint. Dass sie gestern für Haareraufen sorgte mit ihrer Chancenauswertung bis zum erlösenden Ausgleich, darf natürlich nicht unerwähnt bleiben. Aber durch ihre Spielweise kommt sie halt auch immer wieder zu Chancen, weil sie oft anspielbar ist bzw. sich die Chancen mit selbst erarbeitet.

    Gestern hat sich positiv bemerkbar gemacht, dass Wilde auf rechts ein wenig eingebremst wurde. Dadurch konnte sie zwar nicht so sehr glänzen, aber es wurde hinten auch nicht so oft brenzlig. Und dadurch kam dann auch die linke Seite vermehrt zu guten Aktionen vor allem durch Däbritz.

    Bei Däbritz ist es wirklich so, dass durch ihren 1. Treffer der Bann gebrochen ist und sie befreit aufspielt. Großes Lob für die gestrige Leistung! Das war gestern ihr Spiel. Gegen nachlassende Gegnerinnen fand es ich besonders gut, wie sie nach dem Ausgleich mit Schermuly die Postion tauschte und fortan im defensiven Mittelfeld das Spiel antrieb. Da hat sie das Spiel richtig in die Hand genommen.

    Magull fand ich gestern auch verbessert. Vor allem defensiv war sie wie die ganze Mannschaft viel konzentrierter. Nach vorn kann sie leider kaum Akzente setzen. Vielleicht fehlt da die Kraft nach der Verletzung. Ich habe auch das Gefühl, dass sie die Kapitänsbinde hemmt und sie zu viel erreichen will. Die Leichtigkeit ist einfach nicht da.

    Die Frage, die sich angesichts der Leistung von Däbritz auf der 6 stellt, ob man Magull weiter aufbaut und spielen lässt oder ob die Leistung der Mannschaft durch eine Umstellung nicht besser ist und sie Schonung bekommt. Menschlich ist das schwer zu sagen. Aber es könnte den Unterschied in den K.o.-Spielen ausmachen.

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  • Altwolf sagt:

    Die wichtigste „Verbesserung“ des deutschen Teams war sicherlich zum Einen die angemahnte Geduld und zum Anderen die bessere Team-Arbeit, da sich gerade in der Abwehr gegenseitig mehr geholfen wurde und dadurch die 1:1 Situationen gegen die technisch guten Brasilianerinnen besser kompensiert werden konnten.

    Wenig geprüft M.Frohms, auch mit ihrer Ruhe und lauten Anweisungen eine Hilfe für die Defensive.

    L.Magull gehört nicht auf die 6er-Position, da die für sie viel zu viel Laufarbeit erfordert, egal ob Kapitänin oder nicht.
    Sie sollte evtl. im offensiven MF aufgrund ihrer noch bestehenden „Defizite“ im offensiven MF eingewechselt werden, da sie dann ihre „Fähigkeiten“ mit schnellem Antritt u. guter Ballführung Torchancen kreieren könnte.

    Die Vorgabe geduldig und in erster Linie gegen die phasenweise gut kombinierenden Brasilianerinnen kompakt zu stehen ging da sicherlich zu Lasten der Offensivbemühungen, so daß durch den Ausgleich und erst recht durch die Führung die Anspannung der Leichtigkeit wich und auch die Brasilianerinnen nicht mehr den Glauben an den erforderlichen Sieg für sich in die Waagschale werfen konnten.

    Erst in dieser Phase fand S.Däbritz zu ihrem Spiel, was sie hervorragend in die Treffer umsetzen konnte.
    Neben P.Bremer war sie sicherlich die auffälligste Spielerin dieses Tages.

    Überbewertet sollte diese Leistung jedoch nicht, denn es hatte auch mit der nachlassenden Leistung der Brasilianerinnen zu tun und der vorher geleisteten Defensivarbeit aller deutschen Spielerinnen.

    Demzufolge haben auch einige Einwechselspielerinnen besser als die „Ersetzten“ aussehen können.

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  • waiiy sagt:

    @Altwolf: Ich habe das System als fast klassisches 4-4-2 gesehen, wobei sich abwechselnd Petermann und Bremer nach hinten fallen ließen und die beiden 6-er relativ auf einer Linie standen bzw. Magull durchaus hätte etwas offensiver stehen können (so hat es dann Däbritz interpretiert). Nach meiner Interpretation gibt es so eine richtig offensive Mittelfeldspielerin nicht oder am ehesten Magull könnte in diesen Raum stoßen. Aber generell ist das bei diesem System ein längerer Weg für sie.

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  • Marcel sagt:

    Die Frage ist auch ob das überhaupt eine gute Idee war Lina Magull ins zentrale Mittelfeld zustellen.Erstens nach der schweren Verletzung ist fraglich ob sie überhaupt 100% fit ist und zweitens bei Wolfsburg hab ich sie noch nie diese Position spielen sehen,Däbritz meine ich spielt zumindest bei Freiburg im zentralen Mittelfeld.Aber das ist wahrscheinlch auch das Problem beim DFB das man was in den Vereinen abläuft teilweise überhaupt nicht in betracht zieht.
    Dann kommt noch dazu das man der Spielerin wohl auch keinen großen Gefallen tut, wenn ich da an die Auswechslung denke wo sie den Tränen nahe war.

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  • sonic sagt:

    Darüber, daß Magulls Position nicht die 6er ist (obwohl sie sich bemüht und auch gute Leistungen abliefert) sind sich hier wohl fast alle einig.

    Was allerdings noch keiner geschrieben hat, wer stattdessen aus dieser Mannschaft oder überhaupt von den gesunden U20 Frauen auf dieser Position spielen sollte/könnte und in der Defensive stärker aber im Spielaufbau nicht schwächer wäre.

    Knaak? Wer soll in die Innenverteidigung?
    Däbritz? Auch wenn sich Däbritz im Zentrum sichtlich wohler fühlt als auf der Außenbahn, bleibt die Frage, ob sie defensiv wirklich besser wäre? In Freiburg spielt sie zwar zentral, aber nicht defensive, sondern offensiv mit zwei 6ern hinter sich. Ähnliches gilt für Dallmann. Wer sollte über links Druck machen?

    Wo ich eine Möglichkeit sehe die Defensive zu stärken, wäre die linke Verteidigerinnenposition. Rauch hatte gestern wieder erhebliche Probleme. Sie steht falsch, denn sie macht den Weg nach innen zu und läßt den Weg die Linie entlang immer offen. Dadurch werden die Gegner regelrecht in die Offensive und zum Flanken gedrängt, statt zum Querspielen.
    Mit Meister hat mir das um einiges besser gefallen.

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  • Detlef sagt:

    Gehe mit dem Meisten hier gesagten konform!!!
    Das hohe Ergebnis täuscht aber mM nach über die tatsächliche Leistung hinweg!!!
    Dies betrifft hauptsächlich die Abwehr!!!
    Sie konnte wohl nur deswegen „besser aussehen“, da Brasilien selbst zu ungefährlich vor dem Tor war!!!
    Die guten Chancen der Südamerikanerinnen, die auch sehr schön herausgespielt waren, offenbarten aber einmal mehr die Schwachpunkte in unserer Defensive!!!
    Glücklicherweise haben auch die Mädels vom Zuckerhut das Toreschießen nicht wirklich erfunden!!! 😉
    Das war oft nur brotlose Kunst, schön anzuschauen, aber zu unserem Glück uneffektiv!!!

    WIBKE konnte wohl nur deswegen stärker wirken als FELI, da die Brasilianerinnen spätestens nach dem 3:1 ihre Offensivversuche fast völlig einstellten!!! 😉
    Auch sie ist eine Offensivspielerin, die Dank Frau Meinert zur Defensivkraft umgekrempelt werden soll!!! 🙁

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  • sonic sagt:

    Das ist dann nicht nur ein Anliegen von Frau Meinert, sondern auch von TP, denn die meisten Spiele letzte Saison hat sie (genau wie Rauch) in der Abwehr gespielt 😉

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  • Jan sagt:

    Bravo! In Hz. 2 überzeugend zum Erfolgsrezept (zurück) gefunden. Gruppensieg für das kleine Deutschland gegen die 3 riesigen Länder Brasilien, China u. USA, die zusammengenommen 80x größer sind u. >20x mehr Einwohner haben. Wieder fielen alle Treffer (6) ins EINE Tor – keines hingegen ins andere Tor.

    Kanada im Aufwärtstrend:
    Hz. 1-3 = 0:3 (vs. Ghana u. Finnland)
    Hz. 4-6 = 4:0 (vs. Finnland u. Nordkorea)

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  • Altwolf sagt:

    @waiiy.

    Da es offenbar aus Sicht von M.Meinert nach den Ausfällen keine wirklich guten Defensivspielerinnen gibt, tritt sie die „Flucht“ nach vorn an und läßt nur offensiv ausgerichtete Spielerinnen ran, in der Hoffnung zumindest ein Tor mehr zu erzielen als die Gegnerinnen. (Hypothese).

    Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, daß sich keine Spielerin in der Defensive wirklich wohl fühlt und es eher nach „lästiger“ Pflicht aussieht bzw. sonst ein Einsatz in der Stammformation kaum Aussicht hat.

    Wenn schon L.Magull und S.Däbritz die 6er-Positionen spielen sollen (mangels Alternativen) müßten die sich im Wechsel den offensiven u. defensiven Part deutlicher teilen, wobei Lina aufgrund der noch nicht ausreichenden Fitness zu Beginn mehr offensiv spielen sollte.
    Wenn sie das nicht „motivieren“ kann und auch ihr mal ein Erfolgserlebnis zuteil wird, ist ihr Selbstbewußtsein bald völlig dahin.

    @sonic.

    Ich sehe die Aufgabe einer AV etwas anders – nach meiner Auffassung muß sie primär den Weg nach innen zustellen und in der Folge eine Flanke bzw. das Hinterlaufen zur Grundlinie verhindern.

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  • FF-Fuchs sagt:

    Der brasilianische Trainer hat die linke Abwehrseite als Schwachstelle ausgemacht. Gefühlte 90% der Angriffe liefen bei Brasilien nur über rechts.

    Wir Deutschen taten uns Anfangs etwas schwer, was aber bei der Wichtigkeit des Spieles auch nicht verwunderlich ist.

    Insgesamt sahen wir eine gute deutsche Mannschaft, die als Kollektiv sehr gut funktionierte.

    In diesem Spiel gefiel mir vom Einsatz Petermann am besten.

    Bremer mit dynamischen Antritt und Kämpferherz gefällt mir von Ihrer Spielweise sehr gut. Bei ihrem Ehrgeiz will sie manchmal etwas zu viel. Sie wird aber noch lernen mehr Übersicht zu bekommen.

    So schoß sie zweimal von der Seite auf das Tor, obwohl in der Mitte Däbritz alleine stand und besser positioniert war. Da hätte sie besser abgespielt. Das ist aber nicht schlimm sondern ein normaler Prozess in der Entwicklung bei Spielerinnen in diesem Alter.

    Däbritz versteckte sich mM etwas und rief ihr Potenzial nicht ab. In der 2.HZ wurde es besser. Bei ihrem 1. Tor hat sie die Erfahrung aus der N11 eingebracht und ist clever in die sehr gute Flanke gelaufen und hat mit Übersicht das Tor gemacht.

    Es macht auf jedenfall Spass die gesamte Mannschaft und die Spiele anzuschauen. Da diese Spielerinnen noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen, sollte man den einen oder anderen Fehler gerne mal akzeptieren.

    Die Mannschaft hat Potenzial, sie sollen Spass haben, Erfahrung sammeln und sie werden das Beste aus sich heraus holen, egal wie das WM-Turnier letztendlich ausgeht.

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  • jochen-or sagt:

    Ein 3. sehr unterhaltsames Spiel.

    Eigentlich ist hier alles x-fach gesagt.

    Es bleibt beim bisherigen Eindruck.
    Die Mannschaft ist „angriffslastig“.

    Der Sturm sehr stark – die Abwehr nicht sattelfest und die Defensivarbeit im Mittelfeld nicht optimal.
    Es fehlt schlicht an einer oder zwei gelernten VI.
    Immerhin waren gestern größere Defensivbemühungen beim Angriffsaufbau des Gegners im Mittelfeld (Magull) erkennbar.

    Däbritz war da eher zurückhaltend. Sie scheint eben eher eine Stürmerin zu sein, denn in der 1 Hz., als man mehr hinten stand, fand ich sie nicht sehr überzeugend.

    Ich habe Rauch nicht gut, aber auch nicht so schlecht gesehen wie viele hier.

    Wenn Brasilien eine kurze Ecke spielt, sollte eine 2. Spielerin bereit stehen, die eine von den beiden übernimmt – und nicht Rauch allein gelassen werden.
    Dies gilt umso mehr, wenn der Gegner ganz offensichtlich gezielt über ihre Seite angreift ( und deshalb auch mit kurzen Ecken arbeitet).

    Gegen Kanada sollte es eigentlich noch reichen.

    Glücklicherweise sind es nicht die flinken Nordkoreanerinnen, die gegen Kanada wohl einige gute Kräfte haben pausieren lassen.

    Auf deren Viertelfinale gegen die USA freue ich mich besonders.

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  • doka sagt:

    Bei der Bewertung von Spielerinnen bitte nicht nur durch die Vereinsbrille sehen!
    Ein bisschen mehr Objektivität wäre bei den jungen Spielerinnen schon angebracht!!!!
    Beispiel Kämper: Gegen die USA hat Kämper nicht nur Ruhe ausgestrahlt, sondern
    auch überragend gehalten. Das Spiel gegen China, das durch eine schwache
    Abwehrleistung geprägt war, die Tore teilweise Kämper anzulasten, ist nicht fair
    und auch nicht nachvollziehbar.
    Kämper als einzige aus der Mannschaft zu nehmen, ist deswegen für mich
    ebenfalls nicht nachvollziehbar!!!!!

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  • waiiy sagt:

    @doka: Im Thread zum China-Spiel wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass Kämper nicht allzu viel anzulasten war. Selbst beim Tor, dass durch ihre Beine ging, war es sehr schwierig für sie. Außerdem wird auch immer betont, dass Fehler von den Spielerinnen gemacht werden dürfen. Ich denke, dass wir im Tor kein Problem haben, egal wer von Beiden spielt.

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  • Mosan sagt:

    Ich denke nicht, dass Meinert Frohms gebracht hat, weil sie mit Kämpers Leistung enttäuscht war. Beides solide Torhüterinnen auf dem U20 Niveau und mit Sicherheit nicht das Problem dieser Defensive.

    Wie bereits mehrfach erwähnt strotzt die deutsche Aufstellung vor positionsfremden Besetzungen. Dies stellte in der Vorrunde vor allem den Defensivverbund vor ungewohnte Herausforderungen. Ich mache mir daher auch keine Illusionen und hoffe vielmehr auf bestmögliche Schadensbegrenzung. Nicht mehr. Magull und Rauch haben im Vergleich zu den vorherigen Partien deutlich besser gespielt (in Hinblich auf Aussetzer).

    Däbritz wirkt als Spielertyp passender fürs zentrale Mittelfeld. Ich würde eher Magull weiter nache vorne stellen und die robustere Däbritz die „Schlachten im Mittelfeld“ schlagen lassen. Mehr Minuten für Dallmann wären ebenfalls nicht Fehl am Platz gewesen. Nuja. :S

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  • xyz sagt:

    Es ist in keiner Weise nachvollziehbar warum die Torfrau gewechselt wurde.Da musste eher mal in der Abwehr ausgetauscht werden.

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  • xyz sagt:

    Warum sollte man Dallmann mehr Spielzeit geben,wenn es in der Offensieve gut klappt und Tore gut heraus gespielt werden.An Petermann,Dbrits,Bremer und Panfil kommt sie nicht vorbei.In den letzten Zehn Minuten konnte sie keine Akzente setzen und hat auch keinen Zweikampf gewonnen.Ihr Gesicht sprach nach Abpfiff Baende und Freude bei den Toren der Mitspielerinnen war auch nicht zu sehen.Im Tv konnte man dies leider sehen.Ist schon schade,dass sie sich nicht mit ihren stark spielenden Mannschaftkameradinnen freun konnte.

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  • never-rest sagt:

    Sehe ich auch so, das die Balance im Team nicht ausgewogen ist. Auf der einen Seite eine Vielzahl guter Offensivspielerinnen, auf der anderen Seite zu wenige ausgebildete Abwehrspielerinnen, die mit zum Teil kurzfristig umfunktionierten Spielerinnen in Abwehr und defensiven MF ergänzt werden müssen. Dies mag einigen Verletzungen geschuldet sein. MM hat diesen Kader zusammen gestellt und muss im Laufe des Tuniers hoffen, das sich die beste Defensivformation findet und einspielt. Sonst kann gegen einen Gegner wie Nordkorea oder Frankreich schnell Schluss sein.

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  • wolle sagt:

    Wo bitteschön hätte sich Dallmann bis jetzt profilieren können?
    Gegen die USA kam Sie nach 60 min für Magul und hat für frischen Wind gesorgt. Prompt vielen auch die beiden Tore. Gegen China durfte Sie 5 min, gestern 10 min spielen. Magul ist für mich eine Enttäuschung, Sie ist auch falsch positioniert. Vor 2 Jahren bei der WM war Sie als Joker recht erfolgreich, im Moment vielleicht die bessere Variante, zumal Sie nicht topft ist.
    Klare Schwachpunkte sind für mich die 6er und Außenverteidiger. Knaak auf der 4 ist auch eine Fehlbesetzung. Sie ist für mich die ideale 6er, die die Löcher zuläuft. Das hat Sie auch in der Buli gespielt, in BN und auch in Lev.
    Kenne mich in diesem Jahrgang nicht so toll aus, aber haben wir keine besseren Verteidiger? Wenn man sich die Videos von Kanada anschaut, dann kann sich unsere Abwehr warm anziehen, oder man hat wieder soviel Glück wie gegen USA, die einfach das Tor nicht getroffen haben. Das Zweikampfverhalten unserer Außenverteidiger muss sich auch ganz schnell ändern. Wenn man den Gegenspielerinnen wieder soviel Platz gönnt, dann wird das bestraft, Brasilien war da mit seinen Chancen Gott sei Dank sehr fahrlässig.
    Trotz aller Kritik, für die Aufstellung ist nun mal der Trainer verantwortlich, haben die deutschen Spiele einen hohen Unterhaltungswert. Und die Moral der Mannschaft stimmt, trotz der Rückschläge geht es immer mutig weiter.

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  • Detlef sagt:

    sonic schrieb;
    „Das ist dann nicht nur ein Anliegen von Frau Meinert, sondern auch von TP, denn die meisten Spiele letzte Saison hat sie (genau wie Rauch) in der Abwehr gespielt“

    Also die Spiele die ich von beiden gesehen habe, da haben beide im Sturm, bzw offensiven Mittelfeld gespielt!!!
    Gegen Herford war WIBKE die einzige Sturmspitze, und FELI hat ein sehr schönes Tor erzielt!!! 🙂
    Die Einsätze von WIBKE in unserer Ersten waren bisher ja relativ kurz!!!
    Schröder hat sie da auch, vermutlich auf Drängen von Meinert, auch Abwehr spielen lassen, mit eher mäßigem Erfolg!!! 🙁

    Für mich sind beide ein-eindeutige Offensivspielerinnen, die sich in der Abwehr einfach nicht wohl fühlen können!!! 🙁

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  • Detlef sagt:

    @sonic,
    Übrigens beim ersten Testspiel in Treuenbrietzen, gegen die dortige Männermannschaft, spielte FELI offensiv auf links aussen , und WIBKE zentral hinter den Spitzen!!! 🙂
    Es sieht also nicht danach aus, dass Schröder beide für Defensivkräfte hält!!! 🙂

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  • Zaunreiter sagt:

    Ich möchte mich nicht über die Fähigkeit des dt. Trainerteams auslassen, wenn man mal darauf schaut, wer so alles aus dem „Cousinengeflecht“ eine offizielle Stelle hat! Konnte man ja an den Fernsehbilder leicht ablesen.

    Ja, das muss man mal hier sagen dürfen!

    Von daher bin ich genervt von der Idee der flexiblen Spielerin, die auf jeder Position was taugen soll.

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  • Karl sagt:

    @zaunreiter: Koenntest du das mit dem “Cousinengeflecht” und wie man das an den Fernsehbildern erkennen koenne mal etwas naeher erlaeutern , so dass es auch vielleicht ein Nicht-Insider verstehen koennte ?

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  • Zaunreiter sagt:

    Bitte gern geschehen @Karl:

    Das Wort „Cousinengeflecht“ ist der „Vetternwirtschaft“ entlehnt. Im deutschen Stab befinden sich mit Meinert, Wiegmann, Rottenberg und Lingor vier ehemalige Spielerinnen. Die waren ja auch jede für sich Weltklasse, aber sie mussten ja auch irgendwo unterkommen. Kann ich ja verstehen, dass man nach dem Aktiven-Ende seine Brötchen verdienen muss. […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • sonic sagt:

    @Detlef

    Ich bezog mich auf die letzte Saison und da haben die beiden laut dfb.de die meisten Spiele bei der 2. von Potsdam in der Abwehr gespielt.

    Meister: 10x Abw., 6x Mit., 1x St.
    Rauch: 15x Abw., 7x Mit.

    Meister wurde noch einmal bei der ersten eingesetzt und wurde dort 3 min vor dem Ende für Kemme, also auch in der Abwehr, eingewechselt.

    Ich glaube wirklich nicht, daß Potsdam die beiden insgesamt 26mal in der Abwehr eingesetzt hat, nur um der Fr. Meinert einen Gefallen zu tun. 😉

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  • Karl sagt:

    @Zaunreiter : Danke fuer die Erklaerung. Hatte schon drauf getippt dass es sich um das femininum von Vetternwirtschaft handeln koennte, sieht aber allenfalls nach einer Seilschaft aus 🙂 . Aber mal im Ernst , Die machen doch alle nen guten Job und irgendwelche Trainer , die nicht selbst mal Spieler waren gibts ja wohl kaum. Und wenn man so excellente Ex Spielerinnen als Trainer und auf sonstigen Verbandsposten beschaeftigen kann ist das doch grossartig. Mit welchen Leuten sollten diese Posten denn sonst besetzt werden? Mir fallen da keine besseren ein.

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  • tavalisk sagt:

    @Detlef, @sonic

    Die vereinseigene Homepage führt in der Kaderliste für 2014/15 Meister in der Abwehr und Rauch im Mittelfeld. Spricht irgendwie auch dafür, dass es mindestens im Falle Meister keine einsame Entscheidung des DFB ist, sie in die Abwehr zu stellen.

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  • samba92 sagt:

    Hier nun mal eine tiefgründigere Betrachtung der Umstände:
    1. Frau Meinert stellt ihre Mannschaft offensichtlich nach zwei Hauptkriterien zusammen:
    – danach, welche Spielerinnen sie zur Verfügung hat und
    – danach, wie sich die Spielerinnen in der Vorbereitung (hierzu zählt u.a. auch ein Leistungstest!) präsentieren. (Lina Magull konnte hierbei leider noch nicht eingreifen, hat aber doch wohl durch ihre sehr guten Leistungen vor ihrer Verletzung zu Recht eine Nominierung erhalten.)
    2. Wir befinden uns in einem WM-Turnier, da ist jedes Spiel/jeder Gegner unterschiedlich.
    Die Ostasiatinnen (PRK/CHN)zeichnen sich durch ein sicheres Passspiel und einen enormen Kampfeswillen aus. Außerdem ermöglicht man diesen Mannschaften sehr lange Vorbereitungszeiten (2 Monate)zum Einspielen. Die US-Girls gelten als physisch starkes Team. Wir, und sicherlich auch FRA befinden uns wohl irgendwo dazwischen.
    3. Jede Mannschaft verfügt, gerade im Angriff, über excellente Einzelspielerinnen.
    4. Zu den deutschen Block-Kriterien:
    Unser Sturm hatte in den gewonnenen/verlorenen Zweikämpfen eine Quote von durchschnittlich 30:70; das MF 40:60 und die Abwehr durchschnittlich 70:30. Trotz dieser Quote bedeutet das im Falle eines gewonnenen Zweikampfes unseres Sturmes noch nicht zwangsläufig ein erzieltes Tor, denn Torschüsse gehen daneben oder werden von der gegnerischen Torfrau vereitelt. Das Gleiche ist für die Abwehr zu sehen, nicht jeder verlorene Zweikampf führt zu einem Gegentor.
    Auch für die deutsche Natio gibt es keine 100%-Quote, sonst müsste jedes Spiel 10:0 für uns ausgehen. Ein Spiel lebt von Fehlern, die dann zu Toren führen, wobei sich oftmals in der Entstehung eine Kette von Fehlern zeigt – so verliert eine Stürmerin/MF-Spielerin in der Vorwärtsbewegung den Ball, die Gegenspielerinnen können dann den Ball schnell, aufgrund der in die gegnerische Hälfte aufgerückten deutschen Spielerinnen zu unserem Tor durchspielen und abschließen.
    Unsere Männernatio ist ja bekanntlich Weltmeister geworden, aber auch auf diese treffen die o.g. Abläufe zu! Wir verfügen jedoch über einen breit aufgestellten Kader und haben im Laufe des Turniers die individuelle Fehlerquote reduziert und eine enorme Laufbereitschaft auf allen Positionen gezeigt. Gleiches beobachtete ich nunmehr bei unseren U20-Mädels.
    Was die taktische Ausrichtung unserer Außenverteidigung betrifft, so sind die Spielerinnen hier nach der modernen Spielphilosophie gehalten, den Bereich der zentralen Abwehrzone abzudecken und eine eigene Überzahl zu schaffen, da die meisten Angriffe/Tore zentral erfolgen. Die gegnerischen Außenstürmerinnen bzw. nachrückenden offensiven MF-Spielerinnen sind dann beim Passspiel zu attackieren bzw. vom MF abzudecken.
    Gerade im Spiel gegen BRA hat die Mannschaft das gut und diszipliniert gelöst, wobei jedoch insbesondere in der 1. HZ die Angriffe zu ca. 80% direkt über deren rechte Angriffsseite via ihrer Starstürmerin Byanca geführt wurden. Es konnte nicht jeder Angriff erfolgreich bekämpft werden (siehe o.g. Quote), sogenannte 100%-ige Torchancen erwuchsen daraus aber auch nicht.
    Das BRA-Spiel war in der 1. Hälfte ein von taktischen Vorgaben geprägtes Spiel, erst nach den beiden Toren entwickelte sich ein offeneres Spiel, mit einem letztendlich verdienten Sieg für uns.
    Die Mädels haben ihre taktischen Vorgaben m.E. sehr gut umgesetzt, wobei wir insbesondere defensiv ruhiger und entschlossener agierten. Nach dem 3:1 hatten sich die Brasilianerinnen aufgegeben.
    Insgesamt eine gelungene Vorstellung! BRAVO !!!
    Anregung:
    Diese Mädels machen soviel Freude, besonders, wenn man bedenkt, wie jung diese Truppe noch ist und dass sie sich noch im Lern- und Ausbildungsprozess befindet. Was für eine Leistung diese Hammergruppe als Gruppenerster abzuschließen!!!
    Einige, warum auch immer, gefrustete (?) „Fussballversteher“ scheinen das aber alles völlig zu vergessen.
    Es möge den Mädels doch erlaubt sein Fehler zu machen, denn nur so lernt man nachhaltig!

    (0)
  • Detlef sagt:

    @sonic,
    Statistiken vom DFB vertraue ich noch wesentlich weniger als Wahlkampfversprechen von „Mutti“!!! 😉

    @tavalisk,
    ich kenne unsere Vereinsseite sehr gut!!! 🙂
    Ich glaube nicht, daß Schröder WIBKE in der Abwehr einsetzen will/wird!!!
    Er scheint (nach den Eindrücken der Testspiele zu urteilen) auf ein Wiedererstarken von INKA zu hoffen, und er setzt wohl auch viel Hoffnung auf die 2 Amis die noch kommen sollen!!!

    Vielmehr hoffe und denke ich, daß WIBKE und FELI (mit MAGDA und NATASCHA) unsere linke Angrifsseite wieder beleben können!!! 🙂

    @samba92,
    Danke für Deine sehr ausführlichen Gedanken zur Mannschaft!!!
    Grundsätzlich kann jeder einmal einen Fehler machen, in diesem Alter sowieso, es handelt sich schließlich noch um „Azubinen“!!! 😉
    Aber Fehler bedeuten auf diesem hohen Level meistens Gegentore, und die glit es eigentlich zu vermeiden!!! 😉
    Der Begriff LEISTUNGSSPORT sagt ja nicht aus, daß man sich auch mal einen Fehler „leisten“ kann!!! 🙂
    Mein Grundverständnis von AUSWAHL bedeutet also, daß die Spielerinnen ausgewählt werden, die am wenigsten Fehler fabrizieren!!! 😉
    Und da bin ich schon verwundert, wenn diese Viererkette das Beste ist, was wir auf die Beine stellen können!!! 🙁

    Spätestens nach dem China-Spiel hätte Maren Meinert doch sehen müssen, daß sie sich bei ihrer „Auswahl“ quasi verwählt hatte!!! 🙁
    Und anstatt zu reagieren, und aus dieser Erkenntnis personelle Konsequenzen zu ziehen, was tut sie stattdessen???
    Sie wechselt die mit Abstand beste Abwehrspielerin aus, nämlich Meike Kämper!!! 🙁
    Wer soll das verstehen??? 🙁

    Deshalb finde ich Deinen letzten Absatz ziemlich unpassend!!! 🙁
    Denn die Hauptkritik von uns „gefrusteten Fussballverstehern” richtet sich doch gar nicht an die Spielerinnen!!!
    Die geben alle ihr Bestes, auch wenn das mM für eine WM nicht ausreicht!!!
    Aber ihnen kann man doch keinen Vorwurf machen!!!

    Die Kritik richtet sich ausschließlich an die Personalpolitik von Maren Meinert!!!
    Wird sie sich (falls es spätestens gegen Frankreich vorbei ist) etwa damit rausreden, daß ja so viele Spielerinnen verletzt waren???
    OH wie schrecklich aber auch!!! 🙁
    Wird sie sich also „Anleihen“ bei der Bundesgöttin holen, und alle Schuld von sich weisen??? 🙁
    Oder wird sie sich dann wenigstens vor die Mannschaft stellen, und eigene Fehler einräumen???

    Denn wo ist jetzt ihr Plan B??? 🙁
    Wie stellt sie gegen Kanada auf???
    Verändert sie diesmal ihre Viererkette, oder denkt sie sich „Wird schon schiefgehen,….Augen zu und durch“??? 🙁
    Hat sie wirklich nur 4 „Abwehrspielerinnen“ (OK, mit WIBKE meinetwegen auch 5) mitgenommen??? 🙁
    Hat dieses Land, wo es (angeblich) die stärkste Liga der Welt gibt, nur noch 5 gesunde Nachwuchstalente im Abwehrbereich??? 🙁

    Armes Deutschland!!! 🙁

    (0)
  • dummkopf sagt:

    @xyz
    Du hast mir zwar nicht geantwortet, ich nehme dir das aber auch nicht krumm, und will dir doch auch nichts Böses.
    Im Gegenteil: Ich glaube daran. Allerdings bringt mir das ja nichts, und ich würde dir daher gerne ein wenig Glauben abgeben.
    Vielleicht klappt es ja so: Ich glaube an:

    D: 22%
    USA: 19%
    FRA: 18%
    NIG: 14%
    PRK: 12%
    KOR: 10%
    CAN: 4%
    NZL: 1%

    Allerdings sind die USA gefährlich, weil sie sich bisher im Turnierverlauf stetig steigern konnten.

    (0)
  • dummkopf sagt:

    @Karl
    Mit dir ist das auch interessant.
    Oft kommst du doch schon ganz fix im Kopf rüber.
    Bist du also irgendwie ein Teil der Vetterinnenwirtschaft?

    Ich weiss, es hat im MF Jahrzehnte gebraucht, bis die „Fans“
    begriffen haben, dass ein sehr guter Fussballer nicht ein guter Trainer oder gar Manager sein muss.
    Aber inzwischen ist das doch weitgehend angekommen, und Topspieler unter den guten Trainern sind immer weniger geworden und inzwischen verhältnismaessig selten.
    Ich glaube einfach nicht, dass du noch nicht gemerkt hast, dass:
    – Ein Fussballer in erster Linie körperlich,
    – Ein Trainer in erster Linie kopfmaessig
    talentiert (und (aus)gebildet) sein sollte.

    Die Spitzen-Fussballer kaufen sich ja auch noch „Berater“, die für sie alles erledigen, um den „Kopf frei“ zu haben. Wie soll man denn da Management-Fähigkeiten entwickeln.

    Ist also verständlich und kein Vorwurf. Die Leute sind dafür idR weder ausgebildet noch sonderlich begabt. Entsprechend lau sind ihre Fähigkeiten.

    Für mich allerdings faszinierend, dass Millionen Fans glauben, dass solche IQ-Spitzen wie Maradona oder Matthäus gute Trainer sein könnten, nur weil sie gute Fussballer waren.

    (0)
  • Fuxi sagt:

    @Detlef
    Ich vermisse auch etwas Marie Becker, die bei Holstein Kiel in den letzten zwei Jahren beständige Leistungen gebracht hat. Ich kann mir ihre Reservistenrolle eigentlich nur so erklären, dass sie mit der Umstellung von der Kieler Waldkraterlandschaft auf tadellose Sportplätze so ihre Probleme hat… ^.^

    (0)
  • Karl sagt:

    @dummkopf:
    Ziemlich langer Text gespickt mit Fragen , aber ich probiers mal zu beantworten.

    „Bist du also irgendwie ein Teil der Vetterinnenwirtschaft?“
    Nein, bin ich nicht, koennte ich garnicht sein. Mir geht das nur irgendwie auf den Nerv dass
    an diesen Leuten staendig rumkritisiert wird , obwohl die eigentlich einen guten Job machen und
    ohne dass irgendjemand bessere Alternativen benennen kann.

    Natuerlich muss ein Spitzenfussballer kein guter Trainer oder Manager werden, es ist aber auch nicht ausgeschlossen dass er es werden kann.

    „Ich glaube einfach nicht, dass du noch nicht gemerkt hast, dass:
    – Ein Fussballer in erster Linie körperlich,
    – Ein Trainer in erster Linie kopfmaessig
    talentiert (und (aus)gebildet) sein sollte.“

    Die sind doch nicht gleichzeitig Spieler und Trainer sondern werden erst nach der
    Spielerkarriere Trainer. Das ist eine ganz normale berufliche Umstellung die bei manchen
    funktioniert und bei manchen nicht, egal ob er vorher Fussballspieler war oder was anderes.

    „Die Spitzen-Fussballer kaufen sich ja auch noch “Berater”, die für sie alles erledigen, um den “Kopf frei” zu haben.

    Wie soll man denn da Management-Fähigkeiten entwickeln.

    Ist also verständlich und kein Vorwurf. Die Leute sind dafür idR weder ausgebildet noch sonderlich begabt.

    Entsprechend lau sind ihre Fähigkeiten.“

    Die Frauenfussballgeneration die jetzt im Trainer-Manager Alter ist duerfte in der Regel noch
    ohne Berater ausgekommen sein und fuer Management aufgaben, was immer die im Fussball sein
    moegen eignet sich mindestens jeder 10te egal ob er vorher Spitzenfussballer war oder nicht.
    Im uebrigen haben auch Manager in der Regel Berater.

    „Für mich allerdings faszinierend, dass Millionen Fans glauben, dass solche IQ-Spitzen wie Maradona oder Matthäus gute

    Trainer sein könnten, nur weil sie gute Fussballer waren. “

    Das fasziniert mich auch, aber das sind ja auch 2 besonders krasse Beispiele.

    (0)
  • sonic sagt:

    @Detlef

    Wenn man die Spielberichte auf der TP-Seite nimmt, ergibt sich tatsächlich ein ganz anderes Bild:

    Meister: 1x Abw. – 1x Mit. – 14x St.
    Rauch: 5x Abw. – 15x Mit. – 0x St.

    Vielleicht hat ja jemand hier nicht nur die zwei Testspiele gesehen, sondern die 2. von Potsdam letztes Jahr intensiver beobachtet und kann Auskunft darüber geben, wo die beiden nun wirklich gespielt haben.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @sonic,
    traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast!!! 😉

    @FF-Fuchs,
    Irgendwie ist mir Dein Beitrag beim ersten lesen durchgerutscht!!! 😉
    Dem Meisten kann ich durchaus zustimmen, aber ein Satz bringt mich schier zur Weißglut!!!

    FF-Fuchs schrieb;
    „Bei ihrem 1. Tor hat sie (es ging um Däbritz) die Erfahrung aus der N11 eingebracht und ist clever in die sehr gute Flanke gelaufen und hat mit Übersicht das Tor gemacht.“

    Woher nimmst Du die Gewißheit, daß sie das ausgerechnet in den (vergleichsweise) wenigen Trainingseinheiten bei der Bundesgöttin gelernt hat??? 🙁
    Oder gehörst Du zu denen, die den Vereinstrainern jegliches Können absprechen???
    Glaubst Du denn wirklich, daß da in Freiburg lauter Stümper und Amateure am Werk sind, die von Fußball keine Ahnung haben??? 🙁

    Oh man, die Gehirnwäsche der Medien funktioniert echt gut!!! 🙁

    (0)
  • noworever sagt:

    @dummkopf sagt:
    „Ich glaube einfach nicht, dass du noch nicht gemerkt hast, dass:
    – Ein Fussballer in erster Linie körperlich,
    – Ein Trainer in erster Linie kopfmaessig
    talentiert (und (aus)gebildet) sein sollte.“

    bei einer solchen aufzählung von vorraussetzungen sollte man eigentlich die sog. menschliche Komponente nicht unerwähnt lassen … die das zu vermittelnde ‚erwärmt‘, dadurch besser (bzw. überhaupt) verständlich macht … damit es schlussendlich auch rüberkommt.

    oder … sind dir diese pünktchen „kopfmäßig“ nicht „(aus)gebildet“ genug … und gehen (wieder) zu sehr ins „philosophische“? 😉

    (0)
  • FF-Fuchs sagt:

    @Detlef

    Ganz ruhig, nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen…

    In Lehrgängen bei der Natio können solche jungen Spielerinnen durchaus viel lernen und zwar von anderen erfahrenen Spielerinnen, das hat mit der Qualität der Trainer in Freiburg und der Natio überhaupt nichts zu tun. Da können sie was abschauen und mitnehmen, dass dann auch „mehr Erfahrung“ heißt!!!

    (0)
  • FF-Fuchs sagt:

    @ Detlef

    … noch ein Nachtrag

    Schaue mal was Du für Sätze raus haust:

    Detlef schrieb am 14.08. 12:31 Uhr

    Schröder hat sie auch, vermutlich auf Drängen von Meinert, auch Abwehr spielen lassen, mit eher mäßigem Erfolg!!!

    Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Frau Meinert redet in die Aufstellung von Herr Schröder!! Ob sich das Schröder gefallen lässt???

    (0)
  • dummkopf sagt:

    @karl
    Danke. Bei dir hatte ich auch gehofft, dass da eine diskussionsfähige Antwort kommt, und keine beleidigte oder ängstliche oder verstörte.
    Und da sind wir dann auch nicht so weit entfernt. Ich hatte dich fälschlicherweise so verstanden: Die waren gute Kickerinnen = also sind sie jetzt gute Trainerinnen.
    Wenn du aber sagst, dass KANN sein, muss aber nicht, d’accord.
    Ob die Veterinärinnen insgesamt gute Arbeit machen oder nicht, ist Definitionssache, und kann aus der Ferne mangels Detailkenntnis wohl weder von mir noch von dir eindeutig beantwortet werden.
    Dass sie Fehler machen, ist offensichtlich. Aber die macht schliesslich jeder.
    Gerade hier bei der U20 wird aber eines klar: Die Trainerin ist auf überlegenes Spielermaterial (und das ist in erster Linie die Arbeit der „Heim“trainer) angewiesen. Wenn kein überlegenes Spielermaterial vorhanden ist, (oder das falsche ausgewählt) wie hier in der Defensive, scheint man weder vorbereitet, noch in der Lage gekonnt gegenzusteuern, weder durch mannschaftstaktische noch einzeltaktische Massnahmen.

    Dabei hatte man auf die Schwächen schon lange hingewiesen. Hier wurden bei der Auswahl 2.-liga Spielerinnen und Ersatzspielerinnen aus der BL bevorzugt, obwohl sogar überdurchschnittliche gute BL-Spielerinnen wie Tietge oder Klasen (und andere) zur Verfügung gestanden hätten.
    Nichts dagegen einzuwenden, wenn das dann funktioniert.
    Wenn man aber meint, es besser zu wissen wie die Trainer, es anders machen zu müssen, es dann schief läuft, und dann keinen Plan B zu haben – ist das nicht gut.

    Daher darf man sich dann von Seiten der Trainerin leider auch nicht beklagen, sollte es, selbst im Falle eines Titelgewinns so wahrgenommen wird: Nicht wegen, sondern trotz der Trainerin.

    (0)
  • dummkopf sagt:

    @nowo
    Schön, das wir deinen „Schweizer Käse“ (wg der Löcher) wieder einmal bewundern dürfen. 😉

    Den Käse um die Löcher rum finde ich oft nicht Käse.
    Diesmal weiss ich noch nicht.

    Die „menschliche Komponente“, zumindest so wie du sie beschreibst:
    „die das zu vermittelnde ‘erwärmt’, dadurch besser (bzw. überhaupt) verständlich macht … damit es schlussendlich auch rüberkommt.“

    ist das nicht auch hauptsächlich „Kopfsache“? bzw erlernbar? bzw Ausbildungsstoff.

    Sicher gibt es bei „menschlicher Komponente“, so etwas schwer erlernbares wie zB Ausstrahlung, aber die nimmt doch auch jeder Mensch unterschiedlich wahr.

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  • Detlef sagt:

    @FF-Fuchs,
    Diese „Erfahrung“ bekamen Spielerinnen wie Däbritz (zumindest bis heute) aus ihren Spielen in der Buli, denn da mußten sie meistens gegen diese Top-Natiospielerinnen antreten, und oft herbe Niederlagen einstecken!!!
    Aus solchen lernt man in der Regel mehr als aus Erfolgen, oder oft sinnfreien Lehrgängen!!! 😉
    Da jetzt die große „Landflucht“ dieser Topstars einsetzt, könnten Natiolehrgänge in Zukunft tatsächlich die einzigsten Möglichkeiten sein, von diesen „Künstlerinnen“ zu lernen!!!

    Ich finde es aber weiterhin anmaßend, das Können von Däbritz allein dem „Wirken“ der Bundesgöttin zuzuschreiben!!! 🙁
    Freiburg hat seit vielen Jahren eine Super-Nachwuchsförderung, und so Spielerinnen wie Alexandra Schwald, Melanie Behringer und Verena Faißt hervorgebracht!!! 🙂
    Sehr gut möglich, daß Nachwuchskräfte wie Benkarth, Leupolz oder Däbritz einmal in dessen Fußstapfen treten werden!!! 🙂

    Wenn Du Dir diesen Satz;
    „Schröder hat sie auch, vermutlich auf Drängen von Meinert, auch Abwehr spielen lassen, mit eher mäßigem Erfolg!!!“

    einmal wirklich richtig auf der Zunge zergehen läßt, und nicht nur so gschwind drüberließt, dann wirst auch Du verstehen, was ich damit gemeint habe!!! 😉

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  • KarlMai sagt:

    O Mann, manche hängen sich aber auch echt an Kleinigkeiten der Formulierung auf…

    Für mich ist „D. hat beim ersten Tor die Erfahrung aus der N11 eingebracht“ noch nicht dasselbe wie „Das Können von D. ist allein dem Wirken der „Bundesgöttin“ zuzuschreiben“. Insofern baut jemand, der den Schreiber der ersten Aussage kritisiert, weil er die zweite Aussage damit getätigt habe, sich einen Popanz auf.

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  • noworever sagt:

    @dummkopf sagt:
    ist das nicht auch hauptsächlich “Kopfsache”? bzw erlernbar? bzw Ausbildungsstoff.
    Sicher gibt es bei “menschlicher Komponente”, so etwas schwer erlernbares wie zB Ausstrahlung, aber die nimmt doch auch jeder Mensch unterschiedlich wahr.

    (zwischen)menschlichkeit ist an sich nicht „erlernbar“, sondern höchstens wiedererweckbar – das gelingt jedoch nicht per trainerschein, und schon garnicht ist sie eine interlektuelle „Kopfsache“.
    sie ist auch kein „ausbildungsstoff“ – sie ist ursprünglich – und passiert in jedem augenblick neu.
    dass „jeder mensch diese ausstrahlung unterschiedlich wahrnimmt“ … only adds to the delight of the play. 😉

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