Paris Saint-Germain Zweiter beim Valais Cup

Von am 11. August 2014 – 16.11 Uhr 3 Kommentare

Die erste Bewährungsprobe für die neuen deutschen Spielerinnen im Dienst des französischen Vizemeister Paris Saint-Germain endete mit einem zweiten Platz beim Valais Cup in der Schweiz. Ausgerechnet eine Ex-Bundesligaspielerin versagte PSG im Finale einen möglichen Erfolg.

Hegerberg schießt Lyon zum Sieg
Im rein französischen Finale des Turniers in Lens im Kanton Wallis, wo der Hauptstadtverein zuvor ein Trainingslager absolviert hatte, unterlag Paris in der dramatischen Schlussphase eines hochklassigen Spiels gegen Olympique Lyon mit 2:3 (0:0).

Dabei fiel die Entscheidung erst in den letzten Sekunden der Nachspielzeit durch Ada Hegerberg. Die vom 1. FFC Turbine Potsdam zum französischen Meister gewechselte norwegische Nationalstürmerin erzielte vor 1 050 Zuschauern das 3:2 in der vierten Minute der Nachspielzeit. Zur zweiten Halbzeit für Lotta Schelin eingewechselt, hatte sie schon nach einer Stunde das 2:1 erzielt, das Schwedens Nationalspielerin Caroline Seger in der dritten Minute der Nachspielzeit ausgleichen konnte.

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Josephine Henning

Josephine Henning (re.) stand erstmals in der Startformation © Teampics/Paris Saint-Germain

Debüt für Josephine Henning
Auch den Pariser Ausgleich zum 1:1 erzielte eine Schwedin, Kosovare Asllani traf in der 56. Minute. Nach torloser erster Halbzeit hatte Amandine Henry drei Minuten nach Wiederbeginn den Torreigen mit dem 1:0 für Lyon eröffnet, indem sie eine Ecke von Louisa Necib verwandeln konnte. Neben Paris und Lyon nahmen der RSC Anderlecht und der FC Barcelona teil.

Platz drei ging an den spanischen Meister, der den RSC Anderlecht locker mit 6:1 abfertigte. Zu Beginn des Turniers kam für Paris beim 1:1 und 3:1-Sieg im Elfmeterschießen gegen den FC Barcelona erstmals auch Josephine Henning zum Einsatz. Sie verwandelte ihren Elfmeter sicher. Ex-Turbine-Torhüterin Ann-Kathrin Berger stand ab der zweiten Halbzeit im Tor. Im zweiten Spiel  um den Einzug ins Finale fertigte Lyon Anderlecht mit 7:1 ab.

Paris Saint-Germain reist nach Deutschland
Alle PSG-Deutschen außer Henning kamen drei Tage zuvor schon in einem Testspiel außerhalb des Turniers gegen den FC Zürich Frauen zu ihrem Debüt. In Chapel St. Deniz hieß es nach 90 Minuten 1:1 mit Ann-Kathrin Berger, Annike Krahn, Linda Bresonik und Lira Bajramaj.

Die bisherigen Spiele zeigen deutlich, dass es angesichts der hochklassigen Konkurrenz sehr schwer wird, einen Stammplatz zu ergattern. Paris Saint-Germain gastiert in der Saisonvorbereitung als nächstes in Deutschland. Am Freitag, 15. August, spielen sie beim FC Bayern München und am Samstag, 23. August, geben sie ein Gastspiel beim VfL Wolfsburg.

Olympique Lyon – Paris Saint-Germain 3:2 (0:0)

Lyon: Bouhaddi – Petit, Renard, Kumagai, Dickenmann (72. Majri) – Henry (72. Schelin), Bussaglia, Le Sommer (48. Thomis), Necib, Abily – Schelin (48. Hederberg)

PSG: Benameur (46. Berger) – Houara d’Hommeaux, Georges (67. Krahn), Henning (57. Delannoy), Bolleau – Seger, Hamraoui, Kaci (67. Dali), Cruz (67. Alushi), Delie (72. Karchouni) – Asllani

Tore: 1:0 Henry (48.), 1:1 Asllani (56.), 2:1 Hegerberg (60.), 2:2 Seger (90.+3), 3:2 Hegerberg (90.+4)

Schiedsrichter: Raphael Porret (Schweiz)

Zuschauer: 1 050

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3 Kommentare »

  • Aldur sagt:

    Bei der Aufstellung von PSG kann etwas nicht stimmen – es sei denn, die haben tatsächlich mit 11 Feldspielerinnen plus Torfrau gespielt… 😉

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  • Markus Juchem sagt:

    @Aldur: Da hat sich nur ein Komma zu viel eingeschlichen, Jessica Houara heißt seit ihrer Hochzeit vergangene Woche Jessica Houara d’Hommeaux.

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  • Sokrates sagt:

    Bei PSG wird in der IV eine Deutsche zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen. Laura Georges ist stärker als die beiden deutschen Innenverteidigerinnen und dürfte gesetzt sein. Interessant ist, dass Alushi nur eingewechselt wurde für Santa Cruz. Vielleicht wird sie aber einen Stammplatz als offensive Flügelspielerin erhalten.

    Ada zeigt, wie wichtig sie für Lyon zumindest als Ergänzungsspielerin sein kann: von der Bank kommen und dann gegen starke Gegner im Strafraum für die Entscheidung sorgen.

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