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U20-WM: DFB-Elf spielt 5:5!

Von am 9. August 2014 – 11.27 Uhr 46 Kommentare

Im zweiten Gruppenspiel der U20-Frauenfußball-WM in Kanada sorgten Deutschland und China beim spektakulären 5:5-Remis im Dauerregen für eine wahre Torflut, die Einstellung eines WM-Rekords und ein weiteres Novum.

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Im Commonwealth Stadium von Edmonton trennten sich die DFB-Elf und China 5:5 (2:1). Es war nicht nur die Einstellung des Torrekords bei einer U20-WM, sondern im zehnten Duell mit den Asiatinnen auch das erste Remis nach sieben Siegen und zwei Niederlagen. Zuvor waren erst einmal bei einer U20-WM zehn Treffer gefallen, 2006 gewann die DFB-Elf in Russland mit 9:1 gegen Mexiko.

Führung durch Bremer
Bis zur Halbzeitpause deutete noch nicht vieles auf eine derart denkwürdige Partie hin. Die DFB-Elf ging früh in Führung, denn nach einem weiten Schlag von Felicitas Rauch aus der eigenen Hälfte nahm Pauline Bremer den Ball gedankenschnell auf, umkurvte Chinas Torhüterin Lu Feifei und verwertete sicher (10.). In der Folge erwiesen sich allerdings die Chinesinnen als der erwartet unbequeme Gegner und den Asiatinnen gelang wenige Minuten vor der Pause der Ausgleich.

Däbritz trifft
DFB-Torhüterin Meike Kämper konnte einen Distanzschuss von Tan Ruyin zwar noch an die Latte lenken, doch den Abpraller verwandelte Zhu Beiyan mühelos (40.). Doch noch vor dem Halbzeitpfiff durften die DFB-Spielerinnen noch einmal jubeln, als Bremer den Ball quer in den Lauf von Sara Däbritz legte, die mit einem platzierten Schuss für die neuerliche Führung sorgte (45.+1). Doch in der zweiten Halbzeit sollten sich die Ereignisse dann überschlagen.

Tore am Fließband
Erst gelang Tang Juali der schnelle Ausgleich (48.), doch Theresa Panfil sorgte mit einem als Flanke gedachten Heber von der rechten Strafraumseite für die neuerliche Führung (51.). Doch auch der dritte Treffer brachte keine Sicherheit ins deutsche Spiel, postwendend glich China durch Lei Jiahui nach einer Ecke wieder aus (52.). Und zehn Minuten später schien sich das Blatt vollends gegen die Deutschen zu reichten, die Asiatinnen gingen nach einem von Bremer verursachten umstrittenen Handelfmeter erstmals in Führung (62.).

Sara Däbritz

Sara Däbritz traf doppelt gegen China
© Zetbo / Framba-Fotos.de

Vorzeitiger Viertelfinaleinzug verpasst
Doch die DFB-Elf zeigte Biss und kam in die Partie zurück, als Däbritz mit ihrem zweiten Treffer einen diesmal unumstrittenen Handelfmeter sicher verwertete (68.). Als kurz darauf Panfil mit ihrem ebenfalls zweiten Treffer auf 5:4 erhöhte (71.) flackerte die Hoffnung auf einen vorzeitigen Viertelfinaleinzug noch einmal auf, doch Zhang Zhu erwies sich als Spielverderberin und sorgte für den 5:5-Endstand (80.).

Meinert: „Ein 5:5 habe ich noch nicht erlebt“
„Es war ein ungewöhnliches Spiel und Ergebnis. Ein 5:5 habe ich persönlich auch noch nicht erlebt, aber das ist noch nicht einmal ein ungerechtes Ergebnis. Die Punkteteilung geht in Ordnung“, so DFB-Trainerin Maren Meinert nach der Partie: „Wir müssen sicher über viele Dinge reden, die passiert sind, aber auf der anderen Seite ist es uns auch gelungen nach einem Rückstand wiederzukommen. Deshalb glaube ich, dass der Punkt sehr wichtig für uns war.“

Am Dienstag gegen Brasilien
Die USA gewannen im zweiten Spiel der Gruppe B 1:0 (0:0) gegen Brasilien, so dass die DFB-Elf nach zwei Spieltagen mit vier Punkten an der Tabellenspitze liegt, gefolgt von den USA (3), China (2) und Brasilien (1). Somit hat es Deutschland im letzten Gruppenspiel gegen Brasilien am Dienstag, 12. August, (live ab 22 Uhr auf Eurosport) in der eigenen Hand, sich für die K.-o.-Runde zu qualifizieren. In Gruppe A unterlag Ghana mit 0.3 gegen Nordkorea, Gastgeber Kanada bezwang Finnland mit 3:2.

Deutschland – China 5:5 (2:1)

Deutschland: Kämper – Rauch, Knaak, Gidion, Wilde – Däbritz, Dieckmann (78. Gaugigl), Magull (60. Schermuly), Panfil – Petermann (85. Dallmann), Bremer

China: Feifei Lu – Lingwei Yao, Xiudong Zhong, Siqi Lyu, Yuyi Xiao (66. Shuang Wang) – Jiahui Lei (74. Tianlun Shi), Jiali Tang, Mengwen Li, Ruyin Tan – Zhu Zhang, Beiyan Zhu (78. Chen Zhang)

Tore: 1:0 Bremer (10.), 1:1 Zhu (40.), 2:1 Däbritz (45.+1), 2:2 Tang (48.), 3:2 Panfil (51.), 3:3 Lei (52.), 3:4 Zhu (62. Handelfmeter), 4:4 Däbritz (68. Handelfmeter), 5:4 Panfil (71.), 5:5 Zhang (80.)

Schiedsrichterin: Quetzalli Alvarado (Mexiko)

Gelbe Karten: Tang

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

46 Kommentare »

  • Fuxi sagt:

    Meine Güte, da hab ich bei den HSV-Profis letzte Saison ein besseres Abwehrverhalten gesehen… Drei Mal geführt, drei Mal den Ausgleich geschenkt – egal wie das ausgeht, die Favoritenrolle ist die deutsche Mannschaft los.

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  • holly sagt:

    für den neutralen Fan war dieses Spiel natürlich wieder ein Spektakel.
    Unsere Abwehr muss sich endlich mal zusammen reissen. Gegen einen Gegner der defensiv besser steht wie wir wird es sonst schwer.
    Hatte gehofft das sie nach dem Spiel schon für das VF qualifiziert sind. So müssen wir halt gegen Brasilien nochmal zittern.

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  • xyz sagt:

    Deutschland hat es ja noch selber in der Hand in das Viertelfinale zu kommen!Man darf die unsichere Abwehr nicht zu sehr kritisieren.In den letzten 1,5Jahren sind der U 20 so viele Spielerinnen durch Kreuzbandverletzungen ausgefallen,dass man froh sein kann, wie die Mannschaft jetzt funktioniert.Es wre eine andere Mannschaft in Kanada,wenn es nicht so viele Verletzte bes.des Jahrganges 94 geben wuerde.Also weiter mitfiebern und an den Titel glauben!

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  • Herr Schulze sagt:

    Das war doch große Klasse! Und beste Unterhaltung für die Uhrzeit. Ich bin ganz froh, dass bei den jungen Spielerinnen allein wegen der hohen individuellen Fehlerquoten kein Rasenschach gespielt werden kann. Dafür stechen die individuellen Fähigkeiten umso besser hervor. Panfil !! Ich denke, dass die der deutschen Spielerinnen dazu reichen sollten, eine Runde weiter zu kommen.

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  • dummkopf sagt:

    Den psychologischen Wert der Kommentare finde ich ja schon lange interessanter als den fachlichen.

    @xyz

    Unbenommen darf und soll (auch göttlich) jeder glauben, an was er will.
    Mich würde es aber brennend interessieren, wo der Mehrwert liegt, wenn man an den Titel glaubt?

    Ich meine, wenn er am Ende da ist, und man hat ihn, dann ist das schön. Ich würde aber auch sagen, um so schöner, wenn man vorher nicht damit gerechnet hat.
    Wenn man vorher schon daran geglaubt hat, ist es ja fast erwartungsgemaess, also nichts besonderes mehr. Im Gegenteil: Umgekehrt fühlt man sich nur umso schlechter, je mehr man vorher daran geglaubt hat, wenn es doch nicht klappen sollte.

    @alle

    Ist das nun also einfach mal so eine Formel runtergerissen, oder fühlt sich tatsächlich jemand irgendwie besser, wenn er vorher daran glaubt?

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  • Marcel sagt:

    Also der Abwehr merkt mans leider an das es keine gelernten Abwehrspielerinnen sind.
    Schon gegen die USA hat man sich teilweise viel zu leicht ausspielen lassen.Allerdings hat mans in der 1.HZ einigermaßen gut hinbekommen aber in der 2.HZ hat man sich das Leben wohl selber schwer gemacht durch krasse individuelle Fehler.
    Aber wo zum Teufel ist manchmal das zentrale Mittelfeld ? Da sind manchmal solche riesen Löcher kein wunder das die Chinesen mit nicht mal so gutem Pressing trotzdem Erfolg hatten.
    Nun gut so ist halt Jugendfussball mal genial ein andermal Kreisliga ,jetzt hoffen wir das es gegen Brasilien wieder genial wird.

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  • Silvijaaaa sagt:

    Bei aller berechtigten Kritik an der Abwehr: Die Schiedsrichterinnen haben China 2 Tore geschenkt. Genauso Magull und Kämper. Zumindest bei Magull wird das so sicher nicht noch einmal passieren. Aus dem Spiel heraus hatten die Chinesinnen 3 Torchancen im gesamten Spiel.

    Kritikwürdig fand ich vielmehr die letzten 15 Minuten. Nach dem 5:4 ist die deutsche Mannschaft kaum noch aus der eigenen Hälfte gekommen.
    Anstatt einen kontrollierten langen Ball zu spielen, passen sich die Abwehrspielerinnen so lange den Ball zu, bis sie unter Druck stehen. Dann kommt zu 90% der Fehlpass.

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  • never-rest sagt:

    Was für ein Spiel in Hz. 2. Leider ging bei der deutschen N11 jegliche Spielkontrolle verloren, überhauptkeine Ordnung mehr auf den Platz, fast alle Spielerinnen sind wie wild nach vorne gerannt, während der Ball einfach viel zu oft hoch und weit gebolzt wurde, in der Hoffnung irgend einer wird es vorne schon richten. Immerhin konnte die Elf sich auf mindestens genauso viele individuelle Fehler bei den Chinesinnen verlassen, wie in der eigenen Defensive.

    Trotz ihrer 2 Tore konnten auch die erfahrene Däbritz die Mannschaft im MF nicht ordnen und das Spiel beruhigen. Schade das Leupolz nicht dabei und Magull noch nocht in Form ist.

    Für mich aufällig, wie oft die Chinessinnen über die linke Deutsche Abwehrseite gekommen sind. Fast immer stand eine eine Chinesin auf der rechten Außenbahn vollkommen frei. Etwas besser lief es auf der Seite von M.Wilde. Aber auch die Innverteidigung und das defensive MF waren löchrig wie ein Schweizer Käse. Die Torhüterin konnte leider auch nicht ihr Weltklasseleistung gegen die USA bestätigen.

    Klar ist weiter Alles drin. Aber dieses Spiel sollte Warnung genug sein, dass sich in der Defensive und im MF einiges grundsätzlich ändern muss, sonst wird das nix.

    Immerhin war das Toreflippern in der 2. Hz. höchst unterhaltsam. MM steht viel Arbeit vor dem nächsten Spiel bevor.

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  • Karl sagt:

    @dummkopf: Ich denke der Glaube an den Titel ist eher so eine Art Hoffnung, wie ja eigentlich jede Art von Glauben. Und wenn die Hoffnung sich erfuellt freut man sich halt 🙂 .
    Ich bin da eher skeptisch, Ich halte die aktuelle U20 fuer schwaecher als ihre beiden Vorgaenger u20s , das trifft auch fuer die US teams zu. Dennoch sind sie Konkurenzfaehig und deshalb kann der Anhaenger oder Fan schon auf den Titel hoffen, ob es am Ende was wird ist ohnehin mindestens im gleichen Masse von Zufaellen abhaengig wie von spielerischen Qualitaeten :-).
    Im uebrigen wuerde mich mal interressieren ob diejenigen die das Spiel gestern gesehen haben und nach dem ersten Spiel das neue Torwarttalent feierten es immer noch tun?

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  • dummkopf sagt:

    Irgendwie habe ich nichts über Dallmann mitbekommen. Auch wenn man versucht, die SGS Fans zu beruhigen, wenn die sie in der Euphorie unbedingt in der A-Elf sehen wollen.
    Aber hier als Dritte eingewechselt zu werden, macht doch irgendwie gar keinen rechten Sinn? Gibt es da nähere Erklärungen, @enthusi und Co.?

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  • cuesco sagt:

    @ dummkopf 12.35 h

    Interessanter Einwand! Der scheinbare Widerspruch löst sich möglicherweise auf, wenn man die Aussage von xyz nicht in dem Sinne interpretiert: „erwarte, dass der Titelgewinn gelingt“. Sondern: „gehe mit einer positiven Einstellung auf die Herausforderung zu“. Noch wichtiger als die Einstellung von Fan bzw. Beobachter ist natürlich die des Teams und der Leitung. Aber auch das Umfeld hat hierauf einen – selbstverständlich nicht exakt zu beziffernden – Einfluss. In dem Film über den Gewinn der Handball-WM 2007 durch das deutsche Team gibt es hierzu eine aufschlussreiche Passage. Im Experiment wird anschaulich, wie sich die – je nach Vorgabe positive oder negative – Einstellung der Beobachter auf den Energielevel der Versuchsperson (die die Vorgaben nicht kennt) auswirkt. Insofern ist es auch nachvollziehbar, wenn nach dem Titelgewinn der Männer in Brasilien immer wieder herausgestellt wurde, wie wichtig die positive, unterstützende Stimmung gerade auch der nicht eingesetzten Spieler war.

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  • Stephen sagt:

    @dummkopf

    Wenn du die Fans der Mannchaft meinst, ja, da ist es vollkommen egal was man persönlich glaubt, hat keinerlei Einfluss auf das Geschehen. Außer vielleicht man tut seine Meinung an Stellen im Internet kund wo die Spielerinnen das mitbekommen. Ich persönlich finde es wie du schöner wenn der Ausgang ungewiss ist und dann der Sieg davon getragen wird, aber das muss jeder selbst wissen. Falls du allerdings die Spielerinnen meinst, natürlich macht das einen Unterschied. Der Glaube an etwas zu scheitern wirkt sich negativ auf die Leistung aus, egal ob es um Prüfungen in Schule und Uni, Aufgaben im Beruf, oder halt Sport geht.

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  • jochen-or sagt:

    Wieder eine Superunterhaltung —- wenn man neutral wäre!

    Es ist übrigens nicht nur das Verhalten der Abwehr für die auch im USA-Spiel aufgetretenen Abwehrfehler verantwortlich, sondern auch und vorrangig das Defensivverhalten des Mittelfeldes, das – wie gegen die USA – in vielen Situationen freies Passspiel des Gegners zulässt.
    Und wenn man sich dann als CL-Champion in überheblicher Attitüde (sehr unsympathisch!) auf dem Spielfeld bewegt und mit gekonntem Hackentrick herrlich den gegnerischen Angriff einleitet, wird diese Arroganz mal gerechterweise mit einem Gegentor bestraft.

    Arme und dann zuletzt auch arg verunsicherte Kämper – 5 Schüsse aufs Tor – 5 Tore. Dabei sah sie allenfalls bei einem Tor ein wenig unglücklich aus.

    Da Brasilien mit 2 Toren Unterschied gewinnen müsste, dürfte die Qualifikation für das Viertelfinale gut machbar sein.
    Besser jedoch als Gruppenerster, sonst wartet da wohl ein noch stärkeres wieselflinkes asiatisches Team.

    Letztlich sollte man bescheiden bleiben und die Spiele genießen, denn immerhin geht nach vorne einiges und vielleicht kann man die Defensivarbeit – auch durch Veränderungen im Mittelfeld – verbessern.

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  • holly sagt:

    @ Karl, also Meike kann man meiner Meinung nach keins der Tore ankreiden. Es gibt halt Tage da hält man die Bälle die man halten muss, und die unhaltbaren nicht. Finde immer noch das sie viel Potenzial hat genauso wie Merle.

    Wir haben auf der Bank wenn ich mich recht erinner gelernte Verteidigerinnen. Warum spielen die dann nicht. In dem Punkt verstehe ich Maren Meinert nicht. Das ist genauso unverständlich wie im Winter bei der U17 WM. Wo man Spielerinnen die man Jahre lang aufgebaut hat, dann auf einmal auf die Bank gesetzt hat.
    Warum M.Meinert mit dem Punkt zufrieden ist, kann ich garnicht verstehen. Sorry aber wenn man selbst 5 Tore schiesst muss man einfach gewinnen. Egal ob es der Nachwuchsbereich ist oder nicht.

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  • Mosan sagt:

    Wass’n Heckmeck! Der komplette Offensivverbund mit einer inspirierten Leistung. Das exakte Gegenteil hinten. Bis auf evtl. Wilde waren alle gemeinsam, wie auch individuell einfach nur erschreckend schwach. Selbes Zeugnis würde ich Meinert ausschreiben, denn die größten Schwachstellen waren schon zuvor zu sehen und Sie hat weiterhin auf dasselbe Personal/Taktik gesetzt. Rauch und Dieckmann könnten durchaus eine Partie auf der Bank vertragen. Nach den zwei Partien haben Alternativen definitiv mal eine Chance verdient.

    Irgendwie muss Meinert es selbst bei geschröpftem Personalbestand bewerkstelligen, dass die Defensivarbeit strukturierter vonstatten geht und die Mädels nicht so naiv agieren. Allein wie Rauch mehrfach unnötig ins Leere tackelte und dadurch riesige Räume auf der Außenbahn offenbarte …
    Das zentrale Mittelfeld darf sich ebenfalls mal dazu herablassen Löcher zu stopfen und nicht ausschließlich in offensiven Bahnen zu denken.

    Die Partie war zwar aufregend zum Zuschauen, aber in Hinblick auf dies eher mittelklassig besetzte Turnier und dem Talent der deutschen Damen, wäre es schlicht verschwendet, Siegchancen aufgrund eklatant mangelnder Defensivdisziplin in den Wind zu schiessen. Kampfgeist haben die Mädels zu genüge gezeigt. Wenn dieser nun in die richtigen Bahnen gelenkt wird, kann es auch nach einer „5:5 Lektion“ noch für Größeres reichen.

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  • Jan sagt:

    Deja-vu: Nanu, diesmal hätte es nicht nur gefühlt 5:5 enden können – sondern ging tatsächlich so aus! *verwundert-die-Augen-reib* Die tolle Torflut war eine wirklich schöne Entschädigung für die Stadion-Besucher bei diesem Mistwetter!

    Das außergewöhnlich hohe Resultat, dh. besser die Art seines Zustandekommens mag ein Unding sein für fußballstrategische Eiferer – aber genau solch einen wilden unterhaltsamen Schlagabtausch darf es gerne öfter geben beim Fußballspielen – welches heute allzu oft in penibel einstudierter Strategie erstarrt und zu Rasenschach verkommt!

    Da das vielbeschworene schwierige 2. Gruppenspiel nun glimpflich überstanden ist, lautet die Zielvorgabe gegen Brasilien jetzt ganz klar 7:1 ! 😉

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  • waiiy sagt:

    Im Prinzip wurde zum Spiel schon vieles gesagt. Ich habe es mir auch vor allem unter dem Eindruck der Kritik angesehen, die nach dem ersten Spiel zu Magull und Däbritz aufkam.

    Dass auf die Beiden sowie auf Bremer ein besonderes Augenmerk liegt und man von ihnen mehr verlangt, weil sie schon Stützen in der Spitzengruppe der 1. Liga bzw. im Dunstkreis der A-Nationalmannschaft sind, ist klar und auch berechtigt. Sie sollten hier die Mannschaft führen.

    Dabei ist mir wieder mal aufgefallen, dass Magull eine ähnliche Körpersprache wie bei den Männern Özil hat. Es wirkt halt alles ein wenig lustlos und im Umgang mit dem Ball lässig. So ist es natürlich schwierig, die Mannschaft zu ordnen und mitzureißen. Dass ihr auch mal ein Fehler unterläuft, das darf in dem Alter schon einmal passieren. Leider war es in diesem Spiel dann ein Gegentor und damit unnötig Unruhe gleich zu Beginn der 2. Halbzeit. Bei ihr sollte das Trainerteam klar entscheiden, ob sie körperlich und formtechnisch spielen sollte oder nicht. Mit halber Kraft werden sich solche Fehler häufen.

    Bei Däbritz ist mir bis zu ihrem Tor auch wieder aufgefallen, dass sie viel allein probiert hat und dabei regelmäßig den Ball verlor. Dabei ist mir immer wieder der Übersteiger mit Drehung aufgefallen, wo die Gegenspielerin einfach nur den Fuß reinstellt und den Ball hat. Nach dem Tor wurde es besser. Vielleicht war es doch ein wenig Nervosität und Druck, der dann abgefallen ist. Aber generell sollte sie auch lauter werden, wenn sie der Mannschaft Halt geben will.

    Gefallen hat mir wieder das Sturmduo Petermann / Bremer. Beide zeigen eine richtig gute physische Präsenz und nehmen sich gegenseitig auch nicht den Raum. Dazu schaffen sie regelmäßig Räume für nachstoßende Mittelfeldspielerinnen, was vor allem Panfil richtig gut nutzt.

    Bremer spiel ganz nebenbei fast unglaublich. Sie hat bisher 4 Tore vorbereitet (darunter alle 3 von Panfil), den Elfmeter rausgeholt und ein Tor selbst geschossen. Sie war also bei 6 der 7 Treffer beteiligt.

    Die rechte Seite mit Panfil und Wilde offensiv recht gut. Beide müssen aber defensiv aufpassen. Links läuft es bei Rauch / Däbritz noch nicht ganz so gut.

    Ich fand übrigens nicht, dass Kämper gestern einen Fehler vor dem Tor gemacht hat. Der Schluss durfte recht frei erfolgen (Magull ging nur halbherzig hin) und das Stören direkt vor ihren Augen war auch sehr clever und effektiv. Da war es schwer, den Ball zu halten, ohne ihn zu sehen.

    Insgesamt ist der Ausgang des Spiels zwar ärgerlich, aber nicht ganz so schlimm. Es ist halt U20 WM. Da sind schwankende Leistungen nichts Ungewöhnliches.

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  • Altwolf sagt:

    Ich möchte die „Statements“ zu L.Magull etwas relativieren, denn sie ist als „junge“ technisch beschlagene Spielerin, ähnlich D.Maroszan, etwas phlegmatisch und allein deshalb für ein „defensives“ Mittelfeld nicht prädestiniert. Wenn Mittelfeld, dann im offensiven MF zumindest einer 8 oder 10 entsprechend.

    Bei ihren Einsätzen bei WOB, eigentlich „ausschließlich“ offensiv und entsprechend ihrem Charakter, wird sie von R.Kellermann von der Außenlinie immer wieder verbal angehalten sich zu bewegen und sich auch in das Pressing einzubringen.

    Sie hat „noch“ nicht die „Persönlichkeit“ einer Führungsspielerin und ist in ihrer Art eher zurückhaltend u.ein wenig schüchtern, aber in keinem Falle „arrogant“, denn in diesem Sinne „anmaßend“ verhält sie sich sicherlich nicht bzw. ihre Äußerungen so nicht verstanden werden.

    Und so „professionell“ im Umgang mit den Medien ist in diesem Alter wohl kaum eine Spielerin, die sonst im Verein nicht so sehr im Fokus steht.

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  • Jan sagt:

    – Kämper ist bei keinem der 5 Gegentore irgendein Vorwurf zu machen! (Höchstens vllt., dass sie nicht mal außergewöhnlich genial pariert hätte – was aber keinem Torwart der Welt vorzuwerfen ist, selbst wenn sie/er das liebend gern getan hätten.)

    – Magull versuchte bei ihrem fatalen Fehler eigtl. das Richtige: Nämlich den inzw. gleichwertigen Gegner mittels Intuition zu übertrumpfen. – Aber doch bitte nicht beim Abwehren! Denn dadurch ging ‚der Schuss‘ voll nach hinten los!

    – Die Chinesinnen haben das aber auch sehr geschickt u. selbstsicher gespielt, indem sie blitzschnell gefährlich mit mehreren guten Spielerinnen angriffen ; chin. Abseitstor hin oder her.

    – Übrigens fielen an diesem Tag je 5 Treffer in 3 physische Tore: Bei Deutschland – China fielen in jedes der 2 Tore 5 Treffer, u. bei Kanada – Finnland fielen alle 5 Treffer ins kameratechnisch gesehen rechte Tor. Finnland hat in den 2 Partien eigtl. ganz gut Fußball gespielt, fand ich; doch irgendwie fehlte das Gewisse, was den Unterschied ausmacht.

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  • never-rest sagt:

    Danke waiiy, altwolf und Jan für die sachlichen und gleichwohl kritischen Anmerkungen zu L. Magull u.a.. So geht`s also auch. Ich denke, sie kann und wird sich im Tunierverlauf noch steigern (müssen).

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  • Detlef sagt:

    @Holly,
    Ich sehe auch das Problem eher in der Auswahl der Spielerinnen!!! 🙁
    Warum muß der DFB immer wieder die Spielerinnen umschulen???
    Eine FELI RAUCH ist nun mal keine Abwehrspielerin!!! 🙁
    Dafür läßt man eine LISA SEIFERT Zuhause, die vielleicht beste Defensivspielerin dieser Altersgruppe!!!:(

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  • Fuxi sagt:

    Es ist ja nicht schlimm, Spielerinnen umzuschulen – wenn sie die neue Position von ihren Eigenheiten her können. Da liegt der Haken. Und das wiederum ist begründet in einer dogmatischen Denkweise: Alle Mannschaften müssen das gleiche System spielen.

    Das klingt super, weil man SpielerInnen damit konsequent ein System über 8, 10 Jahre beibringt. Nur: Was ist, wenn man dafür gar nicht die richtigen Spielertypen hat? Dann zwingt man sie in ein Korsett, in dem sie gegebenenfalls nur 80 oder 90 Prozent ihres Könnens abliefern. Man stelle sich vor, Lionel Messi wäre zum linken Außenverteidiger geschult worden oder Miro Klose zum Innenverteidiger und Per Mertesacker zum Mittelstürmer oder Alexandra Popp zur Linksverteidigerin… halt, Moment…

    Und noch eine Gefahr besteht: Man rottet damit Spielertypen aus. Beispielsweise benötigt ein 4-2-3-1-System als Außenverteidiger Spieler, die den Flügel von der einen Grundlinie zur anderen rauf- und runterlaufen können. Sie müssen also nicht nur konditionsstark sein, sondern auch schnell, und sie müssen flanken können, denn sonst ist der rechte offensive Mittelfeldspieler auf sich allein gestellt. Und natürlich müssen sie auch verteidigen können. Solche Spielertypen zu finden, die Weltklasseniveau haben, ist sehr, sehr schwer. Siehe Benedikt Höwedes und Jerome Boateng. Warum wohl waren Standards bei der Männer-WM der Schlüssel zum Erfolg, und nicht Flügelspiel mit Flanken? Warum wird so viel über die „falsche Neun“ gesprochen? Weil es im Zuge der Mittelfeld-Entwicklungspolitik der Jahre ab 2000 eine übermäßige Ausbildung von zentralen Mittelfelspielern gab, aber darüber die Entwicklung von Mittelstürmern klassischer Prägung völlig vernachlässigt wurde, oder auch die von Außenverteidigern. Und diese überschwemmenden Mittelfeldspieler müssen ja irgendwo hin. Darum auch die Experimente mit Özil und Götze auf der Position.

    Der Fußball ändert sich aber. Jeder Trainer weiß mittlerweile, mit welchen Mechanismen man eine Viererkette aushebeln kann, was zum einen dazu führt, dass seine Mannschaft es tut, aber auch dazu, dass seine Mannschaft so ausgehebelt wird. Die Vorteile, die einst die Viererkette bot, sind dahin. Jeder weiß auch mittlerweile, wie ein 4-2-3-1 zu bekämpfen ist. Warum wohl gibt es Mannschaften, die neuerdings hinten wieder mit Dreierkette spielen und situationsbedingt die Flügelspieler als Außenverteidiger zurückziehen, was es zu einer Fünferkette macht, wahlweise mit oder ohne Absicherung? Blöd, wenn ein Spieler seit der E-Jugend ein anderes System gelernt hat und sich wieder umstellen soll… 8, 10, 12 Jahre sind eine lange Zeit.

    Was ich seit relativ kurzer Zeit beobachte, zumindest in unteren Spielklassen: Schwindende fixe Spielsysteme. Ich habe mittlerweile mehrere Mannschaften gesehen, die nicht nur rochieren, sondern ihr „System“ laufend umstellen, mehr als ein Dutzend Male pro Spiel. Plötzlich sind vorn drei Stürmer, dann nur zwei; mal agiert das Mittelfeld als Kette, mal als Raute und dann wieder als Dreieck; mal spielen sie hinten Dreierkette, dann geht eine Sechs zurück in die Innenverteidigung, während die rechte Verteidigerin nach außen zieht und so eine Viererkette herstellt, und plötzlich verschiebt sich das Ganze zu Libero und Vorstopper… und soweit ich das beobachten konnte, passiert das dann aus der Notwendigkeit der Räume heraus und nicht etwa auf Zuruf. Das erfordert zwar ein hohes Maß an Laufarbeit, einen statischer denkenden Gegner überfordert sowas aber, und dadurch entstehen wiederum Räume, die man nutzen kann.

    Die Frage ist: Ist es nicht besser, wenn man SpielerInnen beibringt, wie sie sich in einer Spielsituation bei einer Formation auf einer bestimmten Position zu verhalten haben?

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  • dummkopf sagt:

    Kein Erklärung zu Dallmann?

    Sorry, ich höre mir lieber die englischen als die deutschen Kommentare an. Da erfährt man interessante Sachen aus neutraler Sicht.
    Der Nachteil ist eben, dass man nicht mitbekommt, wenn der Reporter spezielle deutsche Infos zB über Dallmann abgibt.

    Ich dachte, sie sei vielleicht leicht angeschlagen oder kränklich. Da kann man sie ja vielleicht mal kürzer treten lassen. Aber wenn das mehrere Spiele geht, wäre es wohl besser, auszukurieren.

    An Leistungsgründen kann es selbst bei einer reichlich intuitiv-phantasievoll gestalteten Mannschaftszusammenstellung wohl nicht liegen.

    Was man schon eher erwartet: Dass es vielleicht ist, weil sie nicht in adidas- (oder weiss ich was) Kleidung antreten will, ihre Suppe nicht aufgegessen hat, den Balldienst unzureichend ausgeführt, oder einen Döner in die falsche Richtung geworfen.

    Und sorry, meine lieben Freunde von der TP-Front, dass der einige vielleicht furchtbar stört, aber für die neutralen muss er sein: Vielleicht ist es ja auch bloss, dass Högner etwas dagegen hat, weil er seiner Meinung nach zu spät über ihren Einsatz informiert wurde.

    Irgendwie ist die Situation ja allemal schräg genug, dass man auch als Reporter der Mannschaftsleitung Gelegenheit geben sollte, Erklärungen dazu abzugeben.

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  • FF-Fan sagt:

    Warum muss man eine Erklärung abgeben.Frau Meinert sieht eben andere Spielerinnen vor Dallmann. Wer soll ihr denn in Essen ihre Position streitig machen?das ist doch der Grund,warum sie immer in der Startaufstellung ist.Und eine erfahrene Verstärkung wird es ja in Essen auch in der nächsten Saison nicht geben(warum auch immer).Also sticht Dallmann weiter hervor,zwischen den nur soliden Bulispielerinnen.In der U20 Natio sieht es anders aus. Da kommt sie an Magull,Däbritz,Bremer Petermann,Panfil leider nicht heran.Außerdem haben die eben genannten Spielerinnen eine ganz andere körperliche Präsenz! Dallmann kann man eben nicht größer machen,als sie ist.(1,58m)Nur Panfil ist auch sehr klein,zeigt aber eine super Leistung auf dem Platz.Warum sollte man etwas ändern? eigentlich schwächelt nur die Abwehr. Aber dafür reichen einfach nicht die körperlichen Voraussetzungen bei Dallmann.Wären Leupolz und Choinowski noch bei der WM dabei,dann hätte Dallmann noch weniger Chancen gehabt.

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  • Detlef sagt:

    @Fuxi,
    ich stimme Dir absolut zu!!! 🙂
    Umschulen allein ist nicht das Problem, die Frage lautet nur WOZU??? 🙁

    Ein Vereinstrainer hat nur einen begrenzten Kader zur Verfügung, aus dem er seine Aufstellung generiert!!!
    Wenn der jetzt zB durch Verletzungen oder Krankheit dezimiert wird, muß er notgedrungen die verbliebenen Spielerinnen so umstellen, daß das Team irgendwie (aber nicht optimal) funktioniert!!!

    Eine Nationaltrainerin (zumal in Deutschland) kann aus einem schier unbegrenzten Reservoir gut ausgebildeter Nachwuchsspielerinnen schöpfen!!! 🙂
    Die Begrenzungen liegen da (wie von Dir richtig erkannt) nur im persönlichen Dogma, im eigenen eingeengten Weltbild!!! 🙁
    Also müssen die wenigen Spielerinnen umgeschult werden, die in dieses schmale Weltbild passen, anstatt gleich die dafür ausgebildetenen Kräfte zu nominieren, die man eigentlich bräuchte!!! 🙁

    Das Ergebnis sind dann Leistungen wie von RAUCH oder Magull, die auf solch hohem Niveau eben keine Spitzenergebnisse abrufen können, da sie ihren spezifischen Fähigkeiten nicht entsprechen!!! 🙁
    Bleibt also die Frage, ob es im aktuellen WM-Kader keine besseren Defensivkräfte gibt, und wenn ja, WARUM wurden sie nicht gleich von Anfang an dort eingesetzt???
    Und ob es solche Spielerinnen in diesem Alter überhaupt schon geben kann, die den von Dir beschriebenen Typ einer „eierlegenden Wollmilchsau“ verkörpern sollen, bleibt mM nach nur Wunschdenken!!! 🙁

    Man setzt einen Gitarrenvirtuosen ja auch nicht an einen Konzertflügel, und/oder drückt dem Starpianisten eine Klampfe in die Hand!!! 😉
    Als gute Musiker könnten sie dem fremden Instrument sicher auch ganz brauchbare Töne entlocken, aber für Spitzenleistungen wird es auf keinen Fall reichen!!! 🙁

    Auch eine gute Fußballmannschaft muß wie ein gutes Orchester funktionieren, wo jeder Einzelne auf seiner Position sein Bestes leisten muß!!! 🙂

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  • waiiy sagt:

    @dummkopf: Ich weiß grad nicht, was der Spruch „Und sorry, meine lieben Freunde von der TP-Front, dass der einige vielleicht furchtbar stört“ jetzt hier in diesem Thread sucht. Das klingt irgendwie nach gestörtem Verhältnis.

    Immerhin sind genau 3 Spielerinnen aus Potsdam dabei, von denen 2 zwar regelmäßig spielen, aber nur eine die Leistung bringt, die man sich erhofft. Und dass als Alternative mal eine Spielerin vorgeschlagen wird, die in Potsdam spielt, ist ja nur ein Gedanke, der sowieso nur exemplarisch ist, da das Personal für die WM meiner Meinung feststeht und keine anderen Spielerinnen nachnominiert werden können. Aber ich kann mich irren.

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  • waiiy sagt:

    Ich hätte mal eine (vielleicht etwas ketzerische) Frage nach München: Gibt es da jemanden, der ab und an mal das Training der Bayerinnen anschaut? Mich würde mal interessieren, inwieweit Leupolz dort mittrainiert bzw. mittrainieren kann. Ich habe da so eine Vermutung (wenn man mal ihre Postings bei Facebook ansieht)…

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  • Markus Juchem sagt:

    @waiiy: Soweit ich weiß, wird bei Leupolz versucht, mit speziellem Training die muskulären Problem im Rückenbereich zu beheben, die von einem Statikproblem herrühren. Die gesamte Rückenmuskulatur muss stabilisiert, sprich aufgebaut und gekräftigt werden.

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  • waiiy sagt:

    Stimmt, da ist Downhill fahren mit den Stößen genau das Richtige. Da da Kräfte von mehreren G auf das Stützkorsett wirken, trainiert das zumindest in den Bruchteilen von Sekunden richtig gut und ist überhaupt nicht kontraproduktiv.

    Ich sage es mal vorsichtig: es ist merkwürdig, dass in der fußballfreien Zeit bei einer durchtrainierten Sportlerin auf einmal Rückenbeschwerden auftauchen und das just vor einem Turnier und vor der Saison in einem neuen Verein mit deutlich höheren Ambitionen als beim letzten und bei der Spielerin mit der meisten Erfahrung in der A-Nationalmannschaft.

    Ich denke, sie wird bei Ligastart absolut fit sein.

    PS: Aber es ist alles wie gesagt alles nur etwas ketzerisch.

    PPS: Außerdem ist es natürlich medientechnisch sehr überlegt, sich bei solchen Aktivitäten zu zeigen, wenn die eigene Auswahl im Turnier kämpft.

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  • GG sagt:

    Okay, mit Melanie Leupolz als Stabilisator vor der Abwehr hätten wir deutlich weniger Sorgen. Und vermutlich würde auch eine Romert in der IV die ein oder andere Torchance des Gegners nicht zu einer solchen werden lassen. Beide sind nun einmal aber leider nicht dabei.
    Und dennoch sehe ich ausreichend Potential im Kader, diese WM zu gewinnen. Interessant ist für mich zu sehen, dass der bisherige Verlauf exakt denen der Männer-WM sowie der Junioren-EM entspricht: Auftaktsieg – Unentschieden – … – Titel.
    Für mich die Schlüsselszene und zugleich Auslöser der „wilden Fahrt“ im China-Spiel die „Vorlage“ von Lina Magull vor dem 2:2-Ausgleich. Irgendwie aber auch typisch für Lina. @Altwolf hat es sehr treffend beschrieben, ergänzen möchte ich, dass ihr großes Vorbild Lionel Messi ist. Wer sich in solch jungen Jahren erklärtermaßen mit diesem Spielertyp identifiziert, hat aber meiner Meinung nach nichts im defensiven Mittelfeld zu suchen. Maren Meinert sollte dieses bewusst sein – beim WOB war Lina bei ihren Einsätzen immer von Defensivaufgaben entbunden (Kessi, Lena, Viola).
    Wenngleich ich mir mit diesem Vorschlag vermutlich einige Kritik aus dem Brandenburgischen einhandle, ich sehe folgende Lösung als erfolgsversprechend an: Pauli Bremer rückt ins defensive MF, Lina Magull ins zentrale offensive MF und Sturmspitze Lena Petermann.
    Für mich ist Pauli die herausragende Spielerpersönlichkeit der Mannschaft, vielleicht sogar des gesamten Turniers. Und das sie Defensive kann, ist dem Ausbildungsanspruch vom Altmeister Schröder bei TP geschuldet. Linas Stärke dagegen ist die Ballbehauptung und -verteilung, im offensiven MF würde sie für die überraschenden Momente und Anspiele sorgen können. Das Petermann, Panfil und Däbritz „wissen wo das Tor steht“, haben wir in 6 von bisher 7 Fällen bereits miterleben dürfen. Und warum soll nicht auch Lina treffen: Das Vermögen hat sie allemal, bei entsprechendem Zuspruch von MM und in der Sicherheit von mehr Freiheiten im Spiel … Auf geht´s MM …

    P.S.: Und abschließend noch ein weiterer gewagter Vorstoß von mir: Anstelle von Kämper würde ich sehr gerne Merle Frohms zwischen den Pfosten sehen.

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  • Jan sagt:

    Korrektur: Es fielen doch nicht 5 Treffer in jedes der 2 Tore, sondern ins eine Tore fielen 4 Treffer und ins andere Tor 6 Treffer.
    Ob’s vllt. am nahenden Vollmond lag? So.10.Aug.2014, MESZ:
    – 20:00 Uhr: kürzeste Entfernung des Mondes zur Erde
    – 20:09 Uhr: exakter Vollmond
    – 20:15 Uhr: Mondaufgang über Deutschland
    D.h. es ist größter Vollmond ( ~10% größer als bei mittl. Abstand Erde-Mond). Durch diesen größten Vollmond bzw. durch den sehr nahen u. großen Mond in den darauffolgenden Nächten evtl. hervorgerufene schwerwiegendere Schlafstörungen sollten U20-WM-Spielerinnen ihren Betreuerinnen u. Betreuern also besser kundtun. 🙂

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  • dummkopf sagt:

    @waiiy

    Ich habe auch nicht immer die Zeit, aber achte meist schon genauer, was ich schreibe.
    Und ich vermeide möglichst weitgehend: die TP-Fans, oder die Norwegerinnen, oder die Osteuropäer. Ich versuche schon ein weniger differenzierter zu urteilen. Daher sagte ich EINIGE.

    Du weisst auch seit langem, dass ich dich da nicht zu den Ultras zähle, und du für mich einer der (leider nicht vielen) Leute bist, deren Kommentare oft sogar fachlich sehr interessant erscheinen.

    Zu den Ultras, und nicht nur von TP, habe ich hoffentlich kein gutes Verhältnis, sobald sie „ihren Verein“ über den Sport oder die Spielerinnen stellen, wir hier ja oft zu sehen. Ich würde das aber nicht als gestört bezeichnen.

    Lies nochmal, dann wirst du auch erkennen, dass mein Satz nicht in Richtung der TP-Spielerinnen ging. Und die Vermutung, dass einigen der Satz nicht gefällt, wirst du doch sicher auch teilen.

    PS. Auch deine Leupo-Vermutungen halte ich für nicht abwegig. Du wirst aber die Einzelheiten soweiso nie erfahren. Nur eins wird wieder einmal mehr klar:
    Es ist wieder einmal mehr reichlich FF-amateurhaft-naiv dann munter solche Trainings-Bildchen zu posten, statt möglichst ruhig und unauffällig ihre Sache zu machen.
    War/ist sie denn direkt beim Mountain-Biking zu sehen?

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  • Detlef sagt:

    @GG,
    PAULI kann DM wohl ähnlich gut spielen wie Magull!!! 😉
    Gegen starke Offensivkräfte sieht auch sie oft schlecht aus!!! 🙁
    Also würde das nix ändern!!!

    FELI ist auch durch Schröders Schule gegangen, aber Abwehr konnte er ihr wohl nur bedingt beibringen!!! 🙁

    PAULI war an 6 der 7 Tore beteiligt, willst Du sie ernsthaft in die Defensive stecken??? 🙁

    Magull müsste ins OM, wie Altwolf richtig feststellte!!!
    Aber dafür müsste dann Panfil oder Däbritz auf die Bank, oder auch „umgeschult“ werden!!!
    Das wäre sicher genau so unsinnig, wie bei Magull und FELI!!! 🙁

    Das ist alles nur ein rumgedokter an den Symptomen, beseitigt aber nicht die Ursache!!! 🙁
    Es müssen gute Abwehrspielerinnen her!!! 🙂

    (0)
  • dummkopf sagt:

    @FF-Fan
    Wenn du wirklich meinst, dass Dallmann nicht an Magull, Däbritz, Petermann, Panfil herankommt, lassen wir das einfach so stehen.
    Wenn du meinst Däbritz oder Panfil hätten in der Saison aus ihren (schwächeren) Mannschaften mehr herausgeragt, dann wirst du schon wissen, warum.
    Ich glaube aber, wir liegen in Wirklichkeit manchmal gar nicht so weit ausseinander – du bist mir ja auch neulich in meiner Klasen-„Forderung“ ziemlich gefolgt – du suchst eben bloss gerne ein wenig „Konfrontation“, nicht?
    Und ich weiss, dass du sicher nicht zu den Leuten gehörst, die nicht auf 11 zählen können, und insofern absichtlich Namen wie Dieckmann, Schermuly, oder andere mehr weggelassen hast. 😉

    Man konnte bisher nur die Nicht-Quali der U19 zur EM unter Meinert zur Kenntnis nehmen, und ihre – leider – traurigen Aussagen zu den nicht-talentierten Nationalspielerinnen.
    Man konnte sich da aber nicht erlauben, darüber zu urteilen, wie ihre taktischen Fähigkeiten einzustufen sind, da man ihr Spielermaterial nicht genau genug kannte.
    Nun sind die Spielerinnen besser bekannt, und man sieht, wer zuhause gelassen und wie aufgestellt wird.
    Wäre doch schön, es käme nicht auch noch der Verdacht auf, dass die Aufstellung (oder Einwechslung) eher als durch Leistungsstärke durch persönlich Antipathien beeinflusst wird.

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  • xyz sagt:

    Es ist doch gar nicht schlecht ,dass Dallmann mal um ihren Einsatz kaempfen muss.In Essen hat sie doch immer kampflos ihren Platz in der Startaufstellung.Diesen Kampf haben Magull und Bremer in ihrem Heimatverein regelmaeßig.Und das ist auch der Klassenuntetschied zu Dallmann.Genannte Spielerinnen stehen immer in Konkurenz mit starken Mitspielern und gewinnen ihn nicht immer, aber immer mehr.Diese Erfahrung fehlt Dallmann in Essen und das macht auch den Unterschied aus der zu einem Einsatz in der Startelf verhilft.Aber so kann man ja lernen den Kampf um einen Platz in der ersten Elf aufzunehmen.

    (0)
  • juckt sagt:

    Die Tatsache, dass durch die relativ geringen Besucherzahlen eine enge zum Teil persönliche Beziehung zwischen Fans und Spielerinnen besteht,macht eine objektive Diskussion über eine richtige AUfstellung von vorneherein unmöglich. Jeder sieht die Spieler des eigenen Verein vorne.

    Eine Bewertungsgrundlage für Spieler liefern daher in gewissem Maße positionsspezifischen Kennzahlen wie Vorlagen oder Zweikampfwerte. Da die meisten Spielerinnen in der Bundesliga spielen und sich dort unter gleichen Verhätlnissen konstant beweisen müssen, könnte man hier Spielerinnen vergleichen.

    Dallmann hatte mit die höchsten Scorerpunkte und auch bei der Qualifikation hat sie sich als Stammkraft bewiesen. Die Qualität anderer Spieler ist nich verkennbar doch der Entscheidung von Meinert fehlt es meiner Meinung nach an Transparenz und auch die Argumente in dieser Diskussion zu diesem Thema sind sehr schwammig.
    Letzendlich bleibt es eine Entscheidung des DFB aber das 5:5 sollte ein Anstoss zum Hinterfragen der Ursachen sein.

    (0)
  • jochen-or sagt:

    Man sollte einfach mal akzeptieren, dass dieser Kader offensichtlich keine besonders guten Spielerinnen für das hintere Mittelfeld und keine überragenden Abwehrspielerinnen besitzt.

    Da muss man dann eben auch mal hinnehmen, dass eine deutsche U-20-Mannschaft weder gegen ein Nordkorea im Viertelfinale (falls Gruppenzweiter) noch gegen ein Frankreich (falls Gruppenerster) in einem Halbfinale Favorit wäre.
    Ein Weiterkommen wäre dann eben ein schöne Überraschung.

    Auch gegen Brasilien muss erst das fürs Weiterkommen nötige Ergebnis erreicht werden.

    Es ist doch nicht so schlimm, wenn mal andere den Titel holen.
    Immerhin haben wir auch in dieser Mannschaft Talente für die Zukunft.

    (0)
  • Fuxi sagt:

    Was die Causa Dallmann angeht, kann ich wenig sagen. Aber wäre es möglich, dass die Tagesform im Moment nicht passt bei ihr? Die Frage ist, wen sie ersetzen würde, Bremer oder Petermann? Bremer scheint in bestechender Verfassung, Petermann ist ein komplett anderer Spielertyp, und gegen China war das Robuste vorn nicht mal falsch. Sie hat da einiges gebunden an gegnerischen Kräften. Und nach fünf Treffern in einem Spiel stellt sich nicht unbedingt vorn die Frage nach Qualitätszuwächsen.

    Eher am anderen Ende der Ente. Daher mal etwas ketzerischer gefragt: Wäre Dallmann im Defensivverhalten besser gewesen als Petermann oder Bremer?

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  • jochen-or sagt:

    @altwolf @gg

    Ich habe volles Verständnis, dass Spielerinnen in diesem Alter noch nicht charakterlich gefestigt und spieltechnisch fertig sind und finde es auch ehrenwert, dass ihr Linda Magull gegen Vorwürfe wegen ihrer vermeintlich arroganten Haltung verteidigt.

    Sie interessiert mich persönlich wenig und ist von mir erst in diesem Spiel genauer beobachtet und gleichermaßen schon vor dem Hackentrick als überheblich wirkend wahr genommen worden.

    Hintergrund war auch, dass SF im Thread zum ersten Spiel mit ihrer Meinung

    Magull kam mir übrigens irgendwie eingebildet, sich gegenüber dem Rest was Besseres vorkommend, rüber“

    so heftig angegriffen wurde.

    Bei allem Verständnis: Wäre es nicht besser auf sie einzuwirken, sich nicht Messi als Vorbild zu nehmen und es zu unterlassen, mit spektakulären „Tricks“ an ungeeigneter Stelle diesem nachzueifern und glänzen zu wollen.

    Sollte man zudem nicht versuchen, ihr beizubringen, dass heutzutage eine Mittelfeldspielerin, die keine Abwehraufgaben übernehmen kann oder will, nicht bzw. nur bei überragendem Angriffstalent, was sie mutmaßlich nicht hat, auf internationaler Ebene bestehen kann.
    Denn natürlich sollte die U-20 das Sprungbett für die N11 sein, wovon sie sicherlich auch träumen wird.

    (0)
  • Detlef sagt:

    Ich verstehe die Diskussion hier nicht???
    Hat Linda Dallmann die Defensivqualitäten, die Magull offensichtlich fehlen???
    Könnte sie die DM-Position besser ausfüllen???

    In der Buli ist sie mir dahingehend kaum aufgefallen!!!
    Meiner Ansicht nach handelt es sich bei ihr um den selben Spielertyp wie Magull, Panfil und Däbritz!!!
    Also hauptsächlich offensiv ausgerichtet!!!
    Und dort haben wir doch jetzt die geringsten Probleme!!!

    Die Abwehr muß gestärkt werden, incl. des DM!!!
    Hierzu solltet Ihr mal Vorschläge bringen!!!

    (0)
  • Engel sagt:

    @Detlef
    Richtig!
    Aber leider sehe ich in dem nominierten Kader keine Spielerin die diese Aufgabe , als defensivere Mittelfeldspielerin, bekleiden könnte. Es fehlen diese Spielerinnen wegen Verletzungen oder anderer Gründe ( Streng, Leupolz). Allenfalls noch Rebecca Knaak, die diese Position schon bekleidet hat, aber wohl aus Mangel an Alternativen, die Position der IV auskleiden muss.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Engel,
    So etwas Ähnliches hatte ich mir ja schon gedacht!!!
    Es kann doch aber nicht sein, daß es in ganz Deutschland nur 2-3 Spielerinnen gibt, die diese Position adäquat ausfüllen können!!! 🙁
    Gibt es denn keinen Plan B Frau Meinert???
    Wozu sind denn die Sichtungslehrgänge dann da???
    Wozu gibt es dann „Spielerinnen auf Abruf“, wenn sie wie im Fall Leupolz kurzfristig ausfallen sollten???

    Es darf doch einfach nicht sein, daß eine Fußballnation wie Deutschland so unvorbereitet in so ein wichtiges Turnier geht!!!
    Und dann müssen Offensivkräfte wie Magull und RAUCH in der Defensive aushelfen!!! 🙁
    Und da reden die Verantwortlichen beim DFB immer davon, daß die Vereine professioneller werden müssen!!! kopfschüttel

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @jochen-or.

    Mir ging es nur um die Einschätzung, sie wäre „arrogant“ bzw. „überheblich“, was sie in meinen Augen nicht ist und es deshalb von mir diesen Kommentar gab.

    Gerade die „technisch“ beschlagenen“ Spielerinnen haben den „Hang“ auch mal in der „falschen“ Spielsituation „Hacke,Spitze 1,2,3“ zu spielen und ich denke hier ist die nicht seltene Empfindung der „Überheblichkeit“ zu Grunde gelegt.

    Ich habe auch bei der Beurteilung von D.Maroszan schon des Öfteren eine gleiche Beurteilung gelesen, was glaube ich auch nicht stimmt.

    Andererseits, warum sollte sich L.Magull für etwas „Besseres“ halten ? Worauf sollte sich das konkret stützen ?

    R.Kellermann kennt ihre „Spielart“ und arbeitet sicherlich an diesen „Defiziten“, wobei eine Balance zwischen Defensivverhalten und kreativem Offensivverhalten gefunden werden muß, um auch ihren Spaß am Fußball nicht zu verlieren.

    Vielleicht haben einige User noch ihr Spiel zum Ende des CL-Finale 2013 in Erinnerung, wo sie das nahezu perfekt vorne gespielt hat, lediglich ihre Torchance nicht genutzt hatte.

    Wenn sie nicht die erforderliche“ Leistung bringt, bzw. die Form noch nicht hat, sollte sie auch nicht spielen, es sei denn es ist weit und breit keine Bessere für diese Position im Kader.

    Ich kenne nun nicht viele Defensivspielerinnen in dieser Altersklasse und deshalb dann auch die Frage,warum z. B. J.Wedemeyer da nicht eine Lösung in der 4er-Kette wäre ?

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  • waiiy sagt:

    Ich muss sagen, dass ich beim Spiel auch an manchen Stellen verzweifelt bin. Auf der anderen Seite finde ich es gut, wenn man in dem Alter noch Hurra-Fußball spielt. Aber es zählen halt auch Ergebnisse. Jetzt sollten Pauli & Co. halt in jedem Spiel einen Treffer mehr erzielen als der Gegner. 😉

    (0)
  • tpfn sagt:

    Ja, extrem kurzweilig, ich mag das. Solange wir auch weiterkommen ist mir diese Art Fußball zu spielen lieber, erinnert mich an die WM mit Klinsi im eigenen Land, nur halt ohne Klinsi.

    (0)
  • Hitzfeld09 sagt:

    @ Fuxi: Schon eine gewagte Behauptung, dass die Herren vom HSV besser defensiv gearbeitet haben als die U20 Mädels in diesem einen Spiel … (lol)

    (0)

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