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Turbine Potsdam verpflichtet Magdalena Szaj

Von am 6. August 2014 – 14.36 Uhr 20 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Turbine Potsdam hat die polnische Nationalspielerin Magdalena Szaj unter Vertrag genommen.

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Die 19-jährige offensive Mittelfeldspielerin, die in den vergangenen vier Jahren für den polnischen Erstligisten KS AZS Wroclaw spielte, unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2016.

Heiß umworben
Szaj, die auch von Ligakonkurrent SGS Essen umworben war, sieht in Potsdam die beste Perspektive, den nächsten Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung zu gehen. „Potsdam ist dafür eine hervorragende Adresse. Der Verein gehört zu den besten in Deutschland und Europas, die Mannschaft ist sehr gut“, freut sich Szaj auf die Herausforderung.

Hartes Training
Die ersten Trainingstage hat Szaj bereits mit den Turbinen absolviert: „Das Training ist wirklich hart, aber ich denke, das ist normal und gehört dazu, wenn man weiterkommen möchte. Trotz der hohen Intensivität macht es viel Spaß, auch weil die Stimmung in der Mannschaft sehr gut ist.“

Magdalena Szaj

Von Breslau nach Potsdam: Magdalena Szaj © 1. FFC Turbine Potsdam

Sieben A-Länderspiele
Mit acht Jahren begann die Offensivakteurin das Kicken, zwei Jahre später trat sie mit Surma Barczewo ihrem ersten Verein bei. In diesem kickte sie bis zum 15. Lebensjahr, ehe sie schließlich zum polnischen Serienmeister der Jahre 2001 bis 2008 nach Breslau wechselte. Nach Durchlaufen diverser Juniorinnen-Auswahlen hat sie inzwischen sieben A-Länderspiele bestritten.

Großes Potenzial
Turbine-Cheftrainer Bernd Schröder freut sich: „Magdalena Szaj ist eine von zwei, drei hochtalentierten Spielerinnen in der polnischen Nationalmannschaft, die wir schon seit längerem beobachten. Magda muss sich nun Schritt für Schritt bei uns rein finden. Sie weiß auch selbst, dass wir gemeinsam noch viel erarbeiten müssen. Aber sie hat großes Potenzial und, was ebenfalls sehr wichtig ist, sie passt in die kommende Generation unserer Nachwuchstalente aus dem eigenen Bereich.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

20 Kommentare »

  • jochen-or sagt:

    Der erste „echte“ Neuzugang!

    Turbine/Schröder bedient sich nun, nachdem sich offensichtlich deutsche Spielerinnen nicht entschließen konnten, nach Potsdam zu kommen, vernünftigerweise dort, wo man erwarten kann, dass sich solche auch längere Zeit mit den Verhältnissen in Potsdam anfreunden können, nämlich im Osten.

    Polen ist nah, auch wenn der Herkunftsort Olsztyn von Magdalena Szaj rund 600 km oder 7 Autostunden entfernt ist.

    Die bei Turbine gezahlten Gehälter dürften für eine Polin attraktiver sein als für eine Skandinavierin.

    Zudem dürften Osteuropäerinnen mental besser mit dem Trainingsstil von Schröder zurecht kommen.

    Altersmäßig passt sie jedenfalls zur jetzt neuerlich sehr jungen Truppe und womöglich auch besser zu den Deutschen in Potsdam.

    Bezeichnenderweise haben ja zuletzt die Norwegerinnen privat mit den Amerikanerinnen – und wenig mit den Deutschen – zusammen gehangen. Da bestehen ja heute noch Kontakte u.a. auch zu Alyssa Naeher, wie man im Netz verfolgen kann.

    Da bin ich auch gespannt, wer da aus den USA kommen und die Abwehr stabilisieren soll. Dies kann eigentlich nicht nur wegen der Entfernung von der Heimat eine Notlösung sein, sondern mutmaßlich auch von der Spielstärke her, zumal Alex Singer, die bei Turbine Ersatz war, in der NWSL jetzt einen Stammplatz bei Washington Spirits ( derzeit Platz 3!)hat.

    Ich sehe Turbine in dieser Saison mit dem jetzigen Kader auf Platz 4 – alles andere sollte eine positive Überraschung sein.

    Nach den Abgängen von gleich 5 von – wohl – 18 etwa gleichwertigen Spielerinnen sowie den längerdauernden Verletzungen von Draws und womöglich auch Elsig darf man nicht mehr erwarten.

    Aber Schröder hat in der Vergangenheit nicht nur einmal Skeptiker wie mich widerlegt.

    Ob da wieder Talente nachrücken, wird sich zeigen und wäre schön.

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  • tpfn sagt:

    Ich sehe eher Frankfurt auf der 4, Bayern wird nächste Saison dem VFL ganz schön einheizen, sie waren schon letzte Saison der mentale Angstgegner des VFL (denn Bayern ist Hip & Trendy, diesen Stellenwert haben sie dem VFL abgerungen und das wissen die VFL-Mädels). Vielleicht klappts ja mit dem Sprichwort wenn zwei sich streiten…, denn ich sehe TP derzeit auch nur auf der 3. Ansonsten, ich weiß garnicht was ihr habt, TP hätte fast alles abgeräumt, da hat nun wirklich nicht viel gefehlt, trotz verletzungspech sogar noch Frankfurt an die Wand gespielt und Hegerberg oder Singer waren nicht der Grund.

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  • Detlef sagt:

    @jochen-or,
    Kann Dir weitestgehend folgen!!!
    Deutschen Topspielerinnen können wir leider nicht genug bieten!!!
    Weder Gehälter wie in Frankfurt, Bayern oder gar Wolfsburg, und auch keine CL-Einsätze!!!
    Und Nachwuchskräfte haben wir ja momentan selber zur Genüge, da braucht man keine externen holen!!!
    MAGDA paßt da wohl nicht nur ins Mannschafts-, sondern vor allem auch ins Gehaltsgefüge!!! 😉

    Mit polnischen Nationalspielerinnen haben wir in Potsdam ja nicht die schlechtesten Erfahrungen gemacht!!!
    Viele werden noch gern an MARIA MAKOWSKA zurückdenken, die viele Jahre eine große Stütze für TURBINE war!!! 🙂
    Es ist ohnehin verwunderlich, daß aus der geographischen Nähe zu unserem östlichen Nachbarland nicht viel mehr Potential generiert werden konnte!!! 🙁
    Schon vor der letzten Saison stellte sich eine polnische Nachwuchshoffnung in Potsdam vor, die allerdings Schröders Erwartungen nicht erfüllen konnte!!! 🙁

    Ich wünsche MAGDA jedenfalls viel Erfolg bei der Integration ins Team, und sage mal;
    Herzlich Willkommen in Potsdam!!! 🙂

    Vielleicht sieht man MAGDA schon am WE bei den Testspielen in Gröden und/oder Baruth??? 😉

    Bei ALEX bin ich anderer Auffassung wie Du!!!
    Wäre sie nicht verletzt gewesen, hätte sie 100%-ig zum Stammkader gehört!!!
    Ich bin mir sogar ziemlich sicher, daß wir mit ihr wesentlich weniger Gegentore kassiert hätten!!!

    Allerdings teile ich Deine Skepsis in Bezug auf die „neuen Amis“, die ja noch kommen sollen!!!
    Auch ich sehe sie eher als „Notnagel“, und bin auch nicht sicher, wie deren Verfassung sein wird!!!
    Sie werden ja (wenn überhaupt) sicher erst nach Beendigung der Profiliga nach Potsdam kommen, sind dann ohne jegliche Regenaration, und völlig uneingespielt mit ihren Mitspielerinnen!!!
    Mit dieser „Übergangs“-Lösung habe ich also große Bauchschmerzen!!! 🙁

    Dann lieber gleich auf vorhandene Spielerinnen setzen, und denen auch mal ein paar Fehler zugestehen!!! 😉

    Ich denke auch, daß wir mit diesem Kader keine Chancen auf Titel haben werden!!!
    Allerdings hatte ich das letzte Saison auch gedacht, und da haben mich meine TURBINEN wirklich überrascht!!! 🙂
    Vielleicht gelingt ihnen das diese Saison erneut??? 😉

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  • tavalisk sagt:

    Schade – hätte sie gern in Essen gesehen, wo sie ja dem Vernehmen nach schon mittrainiert und Testspiele absolviert hat. Diesmal hatte aber offenbar Potsdam das beste „Gesamtpaket“.

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  • Aldur sagt:

    @tavalisk:

    Ich glaube, in Essen sieht man das eher entspannt:

    http://www.reviersport.de/282116—sgs-potsdam-schnappt-essen-talent-weg.html

    Wenn ich allerdings den Satz über das Verhalten des Beraters lese, frage ich mich, ob Turbine sich da eventuell die nächste “Hegerberg“ geholt hat. Insofern ist es vielleicht sogar besser, dass dieser Kelch an der SGS vorüber geht…

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  • Marcel sagt:

    Gut denn nach den ganzen Abgängen sollte doch mal etwas passieren.
    Vor allem beunruhigend ist Wolfsburg und Bayern haben ihre Kaderplanungen schon so gut wie beendet.Frankfurt steht zwar noch was an aber da sind zumindest schon einige Zugänge dazugekommen das es nicht mehr all zu viele geben kann.

    Bei Turbine ist Magdalena Szaj, der erste richtige Neuzugang.Der Rest waren ja hochgezogene Talente aus der U17.
    Also optimal läuft das garantiert nicht noch dazu kommt wenn die Kaderplanung fertig ist wird wahrscheinlich schon mehr als die Hälfte der Vorbereitung rum sein,auch nicht optimal.Optimistisch stimmt natürlich das Turbine es immer irgendwie hinbekommen hat eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen um da oben mitzuspielen.Aber seit dem letzten Titel gehts auch immer weiter runter zwar langsam aber das reicht halt schon um die CL-Quali zu verpassen.

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  • tpfn sagt:

    @Aldur
    da magst du Recht haben, das scheint wieder so ein Hegerberg-Spielchen zu sein, dachte Schröder will künftig davon Abstand nehmen. Wenn man ihn hört sieht er die Rolle von Magda eher langfristig im Zusammenspiel mit den jungen Wilden des TP-Nachwuchses, aber ob diese Rechnung aufgeht bezweifel ich stark wenn Spielerberater das sagen haben und Wolfsburg dann wieder auf dem Markt der perfekt ausgebildeten Spielerinnen shoppen geht.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    In dem von Aldur verlinkten Artikel verstehe ich diese Passage absolut nicht, denn jeder FF-Fan weiß, dass Turbine geraume Zeit genau das Gegenteil macht!
    > Als Nachwuchsspielerin hat sie im Ruhrgebiet sicherlich mehr Möglichkeiten, sich durchzusetzen als in
    > Potsdam, die nicht einmal auf ihre eigenen Jugendspielerinnen setzen, die Jahr für Jahr um die
    > Deutsche U17-Meisterschaft spielen.

    Ist dieser Umstand niemals in Essen angekommen oder ist das der Verärgerung geschuldet?

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  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Genau dieser Satz hat mich auch in Rage gebracht!!! 🙁
    Auch wenn er nur von Presseleuten kommt, die meistens sowieso keine Ahnung vom FF haben, so zeugt diese freche Lüge von Dilletantismus hoch zehn!!! 🙁
    Denn es war doch überall zu lesen, daß TURBINE diese Saison gleich 5 Nachwuchskickerinnen hochzieht, davon allein 4 aus der U17!!!
    Und mindestens ebensoviele Talente steigen zumindest eine Leitersprosse höher, in unsere Meistermannschaft in Liga Zwei!!! 🙂

    Und selbst die Jahre zuvor, wo nur ein bis maximal 2 Nachwuchskräfte pro Jahr den Sprung in den Erstligakader geschafft haben, kann man doch so einen Unsinn nicht veröffentlichen!!!
    OK, jetzt waren wir mal die „Bad Boys“, die dem finanziell schwächeren Ligakontrahenten eine Spielerin „abgeluchst“ haben!!!
    Finanziell bessergestellte Klubs bedienen sich ja schon seit über 10 Jahren ständig in Potsdam!!!
    Und was hat denn die SGS getrieben, als in Duisburg so langsam die Lichter ausgegangen sind???
    Richtig, auch sie haben die Gunst der Stude genutzt!!! 😉

    Das Verhalten von MAGDAS Berater finde ich unter aller Kanone!!! 🙁
    Eine freundliche Absage ist doch wohl das Mindeste was man von ihm erwarten konnte!!!
    Aber man sieht sich meistens zweimal im Leben!!! 😉
    Und ich glaube in der Zechenstadt braucht er in Zukunft nicht mehr versuchen, eine Spielerin unterzubringen!!! 😉

    Und falls MAGDA in Potsdam voll einschlagen sollte, braucht sich auch niemand darüber zu wundern, wenn da wieder ähnliche Dinge ablaufen wie bei ADA, und schon lange vor Ablauf des Vertrages wieder wilde Wechselgerüchte gestreut werden!!! 🙁

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Wie sagte doch Thomas Doll in einer PK nach einem BL-Spiel:“Ich lach‘ mir doch den Arsch ab!“
    Genauso geht es mir, wenn ich die z.Z. 3 ALs ablese, die meine Aufdeckung einer dreisten Zeitungslüge noch mit Daumen runter würdigen.
    Ich meine, mir geht das prinzipiell am selbigen vorbei, aber wie ignorant und filzbrillenbekleidet muss man eigentlich sein?
    Na gut, dann eben ein Eigentor von SGS-Fans, die im Schmollwinkel sitzen.

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  • cujo31 sagt:

    @futbolista
    Schon intressant was hier so 3 Daumen runter angeblich aussagen.
    DA muß man nur fest dran glauben. Ich persönlich finde die Aussage in der Presse selbst mehr als dämlich.
    Bin SGS Fan. Laut deiner Aussage schmolle ich.
    Aber das eher mit nichten.

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  • ruhri sagt:

    Detlef: „Und was hat denn die SGS getrieben, als in Duisburg so langsam die Lichter ausgegangen sind? Richtig, auch sie haben die Gunst der Stunde genutzt!“

    Die Gründe für die Transfers von Duisburger BuLi-Spielerinnen nach Essen lagen ja wohl in erster Linie in deren sportlicher Unzufriedenheit. Ich habe mal nachgeschaut bei framba.de und wikipedia:

    Hauer: zuletzt 7 Einsätze (Saison 09/10)
    Pedersen: 10 Einsätze in 3 Jahren (2007-2010)
    Ioannidou: 9 Einsätze in 3 Jahren (2007-2010)
    Oliveira Leite: 2 Einsätze in 3 Jahren (2007-2010)
    Martini: zuletzt 5 Einsätze (Saison 08/09)

    Detlef: „Und ich glaube, in der Zechenstadt braucht er in Zukunft nicht mehr versuchen, eine Spielerin unterzubringen!“

    Eine „Zechenstadt“ ist Essen schon seit 1986 nicht mehr. Einige Klischees sterben wohl nie.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Zollverein

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  • Detlef sagt:

    @ruhri,
    Essen wird wohl, auch rein äußerlich (Zollverein) immer eine Zechenstadt bleiben!!! 😉
    Auch im Erzgebirge wird schon seit mehreren hundert Jahren kein Silber, Kupfer usw mehr abgebaut, und trotzdem redet man noch heute von „Bergarbeiterstädten“!!! 😉
    Beiden Regionen ist außerdem zueigen, daß man sich dort bis heute mit „Glück Auf“ begrüßt und verabschiedet!!! 🙂

    Und DANKE für die Statistik der Spielerinnen!!! 🙂
    Hatte ich so kraß gar nicht auf dem Zeiger!!!

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  • helena sagt:

    @Detlef: Im Gegensatz zu vielen Städtchen im Erzgebirge hat Essen aber eine sehr viel längere Geschichte und sehr viel mehr kulturelle Angebote, so dass sie sich nie nur und ausschließlich über den Bergbau definiert haben, zumal Essen häufig auch nur der „Schreibtisch“ der Unternehmen gewesen ist. Das Saarland, die Ober- und die Niederlausitz, der Harz und viele andere Gebiete in Deutschland waren ebenfalls Bergarbeitergebiete, bei keiner anderen Region aber verwendet man so diffamierend „Pott“ oder „Zechenstadt“ wie für die Gebiete in Westfalen. Insofern kann ich ruhri verstehen, wenn er dagegen protestiert. Essen ist, ebenso wie das gesamte „Ruhrgebiet“, weit mehr als Zeche. Es lohnt sich, einmal auf den vielen und gut ausgebauten Radwegen des „Ruhrpotts“ zu radeln – man wird eines besseren belehrt;-).

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  • O. Christ sagt:

    @helena
    „Pott“ wird nicht unbedingt als diffamierende Bezeichnung wahrgenommen. Außerdem liegen Essen und einige andere Teile des Ruhrgebiets nicht in Westfalen.

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  • Detlef sagt:

    helena schrieb;
    “ Im Gegensatz zu vielen Städtchen im Erzgebirge hat Essen aber eine sehr viel längere Geschichte und sehr viel mehr kulturelle Angebote, so dass sie sich nie nur und ausschließlich über den Bergbau definiert haben“

    Da irrst Du liebe Helena!!!
    Zumindest was den Bergbau angeht schreibt Wikipedia;

    „Infolge der im 12. Jahrhundert beginnenden Besiedlung am Nordfuß des Erzgebirges wurde 1168 das erste Silbererz in der Umgebung des heutigen Freiberg entdeckt, wo sich anschließend das Erste Berggeschrey erhob. Nahezu zeitgleich wurde erstes Zinnerz am Südfuß in Böhmen gefunden“

    „Aus dem 14. Jahrhundert stammen auch die ersten Belege über bergmännische Tätigkeiten in Essen: 1349 erhielt die Fürstäbtissin das Recht, die Bodenschätze auszubeuten, 1354 wurde nachweislich Silber abgebaut. Kohle wurde in Essen zwar 1371 zum ersten Mal erwähnt, aber das erste Kohlebergwerk ist erst für 1450 verzeichnet.“

    Und auch im Erzgebirge hat es außer Bergbau auch viele andere Gewerke gegeben, wie Holzverarbeitung (Spielzeugschnitzer, Reifendrehen), Textilverarbeitung, Glasindustrie, Musikinstrumentenbau, und Jagdwaffen!!!

    Da ich selber aus der Niederlausitz stamme, also quasi dem Ruhrgebiet des Ostens, kenne ich die Geschichte des Bergbaus ziemlich gut!!!
    Bei uns ist sie allerdings wesentlich jünger, was man auch am Sprachgebrauch der einfachen Menschen ablesen kann!!!
    Obwohl etwa 150 Jahre durch den Abbau von Braunkohle maßgeblich geprägt, ist die Begrüßung „Glück Auf“ bei uns kaum gebräuchlich!!! 😉
    In hundert Jahren wird wohl in der Lausitz keiner mehr von der Kohle reden, obwohl die komplette „Lausitzer Seenkette“ ein offensichtlicher Beleg für den Bergbau im Tagebau ist!!!

    Und wie OChris sehe ich den Begriff „Pott“ auch nicht als Diffamierung, sondern eher für Zusammenhalt und auch Gemütlichkeit!!! 🙂

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  • helena sagt:

    @O.Christ: Ich kenne einige „Pöttler“, die das gar nicht gerne hören.

    @Detlef: Meinte auch nicht die Geschichte des Bergbaus, sondern allgemein. Genau das ist es aber – wenn man Essen nur mit Bergbau gleichsetzt, dann macht man die Stadt kleiner als sie ist. Wollte aber eigentlich auch nur zum Ausdruck bringen, dass ich ruhri verstehen kann ;-). Mir geht es auch gegen den Strich, wenn meine Heimatstadt nur mit „ehemalige Bundeshauptstadt“ oder „Bundesstadt“ tituliert wird, weil auch dies, selbst zu Hauptstadtzeiten, nicht die Definition unserer Stadt gewesen ist, sondern lediglich ein Teil der Stadt.

    Die Ober- und die Niederlausitz aber sind wunderbar :-), wir lieben es, dort Rad zu fahren, was von Dresden ja auch recht einfach zu erreichen ist :-))).

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  • O. Christ sagt:

    Tja, Detlef, das könnte mich Bergmannsenkel beinahe beeindrucken, wenn ich nicht aus einer Gegend im Rheinland stammen würde, wo der Bergbau eine zweieinhalbtausendjährige Geschichte vorzuweisen hat. Glück auf!

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  • dummkopf sagt:

    Und ich dachte beim ersten Blick auf das Wort schon, ein Bergmannsenkel sei vielleicht eine besondere Form des Schuhsenkel. Sozusagen der Schnürsenkel des Bergmann-Schuhs.

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  • Detlef sagt:

    Zurück zum Thema dieses Freds!!! 🙂

    MAGDA hat heute die zweite Halbzeit im Testspiel gegen die Männer des SV Merzdorf/Gröden auf der linken Mittelfeldseite absolviert!!!
    Der erste Eindruck ist durchaus vielversprechend!!! 🙂
    Technisch sehr gut ausgebildet, mit gutem Auge für die Mitspielerin!!!
    Das könnte durchaus eine wertvolle Bereicherung für unser Offensivspiel werden!!! 🙂
    Über die fehlende Schnelligkeit darf man zum jetzigen Zeitpunkt sicher drüberwegsehen, da auch bei einigen anderen TURBINEN die Beine sehr schwer zu sein schienen!!! 😉
    MAGDA ist dieses intensive Training ja noch nicht gewöhnt!!!

    Das Testspiel gewannen die TURBINEN übrigens vor ca 600 Zuschauern mit 2:0!!!
    Die Tore erzielten NATASCHA ANDONOVA mit einem wirklich sehenswerten Freistoßtreffer, und INKA WESELY per Kopf nach einer Ecke!!!
    Neben den drei Kanada-Fahrerinnen, konnte auch JULIA nicht mitspielen!!!
    Auf Anfrage gab sie aber sofort Entwarnung, es wäre eine reine Vorsichtsmaßnahme, sie sei etwas angeschlagen!!!
    Erfreuliches gibt es auch von JOJO zu berichten, die laut eigener Aussage bald wieder fit mit an Bord sein wird!!! 🙂

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