U20-WM: DFB-Elf startet gegen Titelverteidiger USA

Von am 5. August 2014 – 10.15 Uhr 5 Kommentare

Mit einer denkbar schweren Aufgabe startet die deutsche U20-Nationalelf in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (ab 1 Uhr live auf Eurosport) in die U20-WM in Kanada. Denn gleich zum Auftakt wartet in Edmonton Titelverteidiger USA auf die Elf von Trainerin Maren Meinert.

Ein guter Start ins Turnier sei wichtig betonen unisono Offensivspielerin Sara Däbritz und Innenverteidigerin Rebecca Knaak, die meint: „Wir wollen gut ins Turnier starten, das ist immer sehr wichtig. Wir konzentrieren uns stets auf das nächste Spiel, aber natürlich ist unser Ziel, bis zum Ende dabei zu bleiben.“

10 Fakten zum ersten Spiel der DFB-Auswahl

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Kompaktheit als Schlüssel zum Erfolg
Dabei wird es vor allem darauf ankommen, das zweikampfstarke und athletische Spiel des US-Teams in den Griff zu bekommen. „Wir wissen, was auf uns zukommt, und dass wir 100 Prozent geben müssen. Wir müssen von Anfang an hellwach sein und kompakt stehen“, so Knaak weiter.

Sara Däbritz

Sara Däbritz konnte bereits Erfahrung in der A-Nationalelf sammeln
© Zetbo / Framba-Fotos.de

Bilanz knapp für die USA
Die beiden Teams standen sich in dieser Altersstufe bereits sechs mal gegenüber, zwei Mal gewann die DFB-Elf, vier Mal siegten die Amerikanerinnen, darunter auch das bisher letzte Aufeinandertreffen bei der U20-WM 2012 in Japan, als das US-Team das Finale knapp mit 1:0 gewann.

Die weiteren Gruppenspiele
Im von Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus geleiteten offiziellen Eröffnungsspiel trifft Gastgeber Kanada in Gruppe A auf Ghana, im zweiten Spiel der Gruppe stehen sich Finnland und Nordkorea gegenüber. Im zweiten Gruppenspiel der deutschen Gruppe B messen sich China und Brasilien.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • Rollo sagt:

    Ich tippe mal, dass Deutschland mit Glück vielleicht ein Unentschieden holt. Die USA schätze ich in Kanada stärker ein. Deutschland fehlt nach dem Ausfall von Leupolz einfach eine Führungsspielerin. Und was ist mit Magull, kann die eigentlich spielen?

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nun, die Historie zeigt, dass unsere U die Gruppenspiele gegen die USA durchaus deutlich gewinnen kann, aber die Siegermentalität in den K.O.-Spielen gegen den gleichen Gegner manchmal abhandenkommt.
    Mit Pauli-Pauer, die die amerikanischste aller deutschen Spielerinnen ist, habe ich allerdings wenig Bammel, dass irgendwas schiefgehen könnte. 😉

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  • tpfn sagt:

    Ich denke auch, Bremer wird gemeinsam mit Rauch einiges bewirken.

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  • Marcel sagt:

    Wie immer bei einem U-Turnier schwer einzuschätzen wie stark die jeweiligen Teams sind könnte auch gut sein das Brasilien und China weiterkommen.

    Das deutsche Team macht auf mich jetzt nicht den Eindruck als wäre es mit dem Team von 2012 auf einer Höhe aber ist jetzt auch nur ein Bauchgefühl meinerseits.Zumindest hats doch spielerisch einiges nachgelassen in den U-Teams vor allem wenn man sich die letzten U-17 Turniere anschaut da schienen Frankreich ,Spanien wesentlich weiter schon zu sein und ein paar von den asiatischen Teams ebenfalls.Mal sehen ob Frau Meinert da wieder ein bisschen mehr „Linie“ reinbringt.
    Aber nichtsdestotrotz freu mich schon auf das Spiel heut Nacht.

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  • dummkopf sagt:

    Der Jahrgang war letztes Jahr damals ja noch als U19 der beste bei der EM.
    Auch wenn man ein Spiel verloren hat, was ja passieren kann. Und da kämen Leupolz und Däbritz noch dazu, so dass das ein noch stärkerer Jahrgang als 2012 sein dürfte, der kaum zu schlagen gewesen wäre.
    Aber: Nicht nur Leupolz fehlt verletzt, evtl auch Magull, Romert, Barth, und noch einige mehr. Und das ist bei einem einzelnen Jahrgang natürlich nicht so leicht zu ersetzen wie in normalen Teams.

    Dazu kommt die bewundernswert intuitiv-unlogische Auswahl der Spielerinnen ohne zB Klasen und Tietge etc. Das führt dazu, dass viele der U19-Spielerinnen wieder dabei sind, die zuletzt selbst als jüngerer Jahrgang die EM-Quali verfehlt hatten.
    Und die zT von ihren Vereinstrainern vor Ort zuletzt auch eher schwächer eingestuft werden, als die guten U17 Spielerinnen (wie zB Walkling in München mehr eingesetzt wird als Gaugigl und Schüller in Essen mehr als Gier)
    Trotzdem könnte man vielleicht nach dem HollandU19-Motto: hinten dicht machen und vorne hilft Bremer eine ordentliche Rolle spielen.
    Vielleicht hat man aber auch die Defensiv-Probleme noch nicht erkannt und es gibt wieder ein 4:7.
    Interessant wird es allemal.

    Die US setzen auf Horan, Rocarro and Amack, und sollen für amerikanische Verhältnisse relativ viel Kombinationsspiel aufziehen.
    Zur Einstimmung:
    http://www.youtube.com/watch?v=ui775udmYZ4

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