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Erstligisten geben sich keine Blöße

Von am 28. Juli 2014 – 16.37 Uhr 41 Kommentare

Gleich mehrere Erstliga-Vereine haben am Wochenende Testspiele absolviert – und alle brachten ihre Spiele sicher nach Hause. Den höchsten Sieg feierte der 1. FFC Frankfurt, Geld für den guten Zweck erspielte der VfL Wolfsburg.

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Mit 4:1 (3:0) siegte der VfL gegen Zweitligist FSV Gütersloh 2009. Dabei trafen gleich zwei der Wolfsburger Neuzugänge, und erspielt wurden insgesamt 2000 Euro für den Verein „Elternhaus für das krebskranke Kind“.

Graham Hansen und Bernauer treffen
Caroline Graham Hansen sorgte in der 17. Minute für die Führung, die Martina Müller eine Viertelstunde später verdoppelte. Vanessa Bernauer traf in der 35. Minute zum 3:0-Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Güterslohs Angela Theiß (46.), in der 79. Minute gelang der eingewechselten Anna Blässe vor 500 Zuschauern der 4:1-Endstand.

Anna Blässe

Anna Blässe erzielte den Endstand © Sascha Feuster / girlsplay.de

Klarer Sieg für Essen
Die SGS Essen trat am Wochenende gegen den Regionalligisten Borussia Mönchengladbach an und fuhren einen lockeren 7:0 (4:0)-Erfolg ein. Bei sommerlichen Temperaturen war noch keine Minute gespielt, da erzielte die erst 17-jährige Lea Schüller das 1:0 für die SGS. Bis zur Halbzeit schraubten Charline Hartmann (3.), Ina Mester (33.) und Madeline Gier (34.) das Ergebnis auf 4:0. Zur zweiten Hälfte veränderte SGS-Trainer Markus Högner seine Mannschaft auf gleich acht Positionen. Caroline Hamann (60.), Mester (70.) und Isabelle Wolf (86.) erzielten die Tore.

Hoffenheim bezwingt Zürich
Die TSG 1899 Hoffenheim forderte den Schweizer Meister FC Zürich Frauen heraus und siegte knapp mit 4:3 (1:2). Im Dauerregen geriet die TSG schon in der dritten Minute in Rückstand. In der 33. Minute glich Leonie Pankratz zum Hoffenheimer Ausgleich, doch noch vor der Halbzeitpause gingen die Schweizerinnen durch einen Elfmeter erneut in Führung. Im Vergleich zu Hoffenheims ersten beiden Testspielen war Zürich ein anders Kaliber, verteidigte besser und ging aggressiver in die Zweikämpfe. Nach Vorarbeit von Martina Moser war es in der 54. Minute Dóra Zeller, die den Ausgleich erzielte. Auch die 3:2-Führung in der 74. Minute ging auf das Konto der Ungarin. Fabienne Dongus sorgte mit ihrem Treffer zum 4:2 in der 80. Minute für die Vorentscheidung, wenngleich Zürich in der Schlussphase noch ein weiteres Tor nachlegen konnte.

Ehrmann zufrieden
„Es war der erste richtige Test, das erste Spiel auf Wettkampfniveau. Die ersten zehn Minuten hat Zürich unseren Mädels gezeigt, was es heißt auf schnellen und hohen Niveau Fußball zu spielen. Mir war aber schon klar, dass Zürich das Tempo nicht 90 Minuten gehen würde. Wir sind dann immer besser ins Spiel gekommen. In der ersten Halbzeit haben wir zu viel mit Flanken gearbeitet, die verpufft sind. Aber wir haben uns viele Torchancen erarbeitet. Es war ein guter Test, in dem wir gefordert wurden“, so TSG-Trainer Jürgen Ehrmann.

FC Bayern besiegt Neulengbach
Gegen den österreichischen Meister SV Neulengbach trat der FC Bayern München an und gewann dank der Tore von Caroline Abbé (2), Mana Iwabuchi, Eunice Beckmann, Ricarda Walking und Lena Lotzen mit 6:1. Einen 33:0-Sieg feierte der 1. FFC Frankfurt bei einer regional verstärkten Mannschaft des TV Neuhof. Der 1. FFC Turbine Potsdam gewann mit 5:4 gegen die Männer vom TSV Treuenbrietzen

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41 Kommentare »

  • H2O sagt:

    Wer sich die Blöße gegeben hat war Frau Angerer im Spiel gegen Seattle. Für das erste Gegentor müßte Sie eigentlich ihren Ballon d’Or unter Schamesröte gleich zurück geben.

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  • Bernd Zeller sagt:

    Die Aufsteigerinnen testeten ebenfalls:

    HERFORDER SV-VfL BOCHUM 4:0
    SC SAND-FC BASEL 2:0

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  • dummkopf sagt:

    @H2

    Schön zu sehen, dass auch andere FF-Interessierte die NWSL verfolgen. Ich finde sie inzwischen vielleicht sogar interessanter als die Buli, da viel ausgeglichener. Schade, dass die Saison schon bald zu Ende geht. Und die Anfangszeiten …
    Da wäre doch eine ideale Entwicklungs-Aufgabe für Hrn Schröder, dort einmal klarzumachen, dass die Spiele nachmittags um 14Uhr anzufangen haben, und nicht mitten in der Nacht 😉

    und zu Angerer:
    Auch ein Welt-Ballon darf doch noch einmal einen Gurken-Ballon reinlassen.
    Vielleicht ist es ja die grosse Cleverness, das bei einem 0:5 einzuflechten, wo es nicht sonderlich ins Gewicht fällt.

    Wobei nur böse Zungen behaupten würden, dass auch die gute Fr. Schult schon in gelungener Nachahmer-Manier versucht, ihre Cleverness dadurch zu demonstrieren, dass sie ihre Blössen-Bolzen nur noch bei 4:2 oder 8:1 Siegen dreht.

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  • Sheldon sagt:

    4:1 gegen Gütersloh hört sich nun nicht wirklich überzeugend an…

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  • never-rest sagt:

    sheldon macht sich schon Mut

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  • Detlef sagt:

    Sheldon schrieb,
    „4:1 gegen Gütersloh hört sich nun nicht wirklich überzeugend an…“

    Absolut richtig, WOB wird in dieser Saison wohl nur mit großer Mühe die Klasse halten!!! 😉

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  • Sheldon sagt:

    @never-rest: Wieso Mut? Immerhin steht ein 33:0 gegen ein 4:1… da ist es doch klar, wer die bessere Mannschaft ist!

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  • Altwolf sagt:

    Solche „Gala“-Vorstellungen können wir in WOB nicht bieten.

    Colin Bells „Traumfußball“ hat ja schon in der letzten Saison für den Zuschauer-Massenzustrom gesorgt und einen neuen Zuschauerrekord ermöglicht.

    Wenn man diese „Performance“ (33:0 !!! ) mal auf sich einwirken läßt, dann können wir Mitbewerber eigentlich doch schon die Pokale und Schale dem 1.FFC überlassen – sollte man @Sheldons Einschätzung folgen.

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  • Michele sagt:

    Wenn man mal ganz ehrlich ist: Frankfurt spielt doch nur gegen Teams, die sie locker und lässig schlagen können! Bayern und Wob testen noch gegen PSG und der FFC? Ich habe die Bayern schon spielen sehen in der Vorbereitung und die sind dieses Jahr mindestens so stark wie Frankfurt!

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  • Neutral77 sagt:

    @Sheldon

    klär mich mal bitte auf: wer hat wem die Meisterschaft am letzten Spieltag weggenommen ??

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  • speedy75 sagt:

    Es gibt halt Leute die ziehen aus solchen Testspielen die falschen Schlüsse. Abgerechnet wird dann zum Saisonende und da sind wir gespannt wer wo steht.

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  • Sheldon sagt:

    @Neutral: Ist doch alles Schnee von gestern. Die Probleme, die dazu geführt haben (kleiner Kader, mangelnde Kondition), sind erkannt und bekannt und wurden von Bell in der Saisonvorbereitung angegangen. Man sollte nach vorne schauen und nicht bei den ewig Gestrigen bleiben…

    @Michele: Ich weiß nicht, was solche Testspiele gegen PSG oder andere bringen sollen. Fakt ist, wenn Frankfurt sich ganz auf sich konzentriert, können sie jeden schlagen. Das braucht man sich nicht noch durch Testspiele gegen starke Gegner bestätigen zu lassen. Diese Testspiele bergen sowieso aufgrund des höheren Tempos und der aggressiveren Spielweise viel größere Verletzungsrisiken als Testspiele gegen kleine Mannschaften.
    In der Vorbereitung ist es doch erst einmal wichtig, sich einzuspielen, die Jugend an die Mannschaft heranzuführen und sich kontinuierlich an die Bestform heranzuarbeiten.

    Bayern hatte immer wieder mal nen Flow, da sollte man erstmal abwarten, wie lange das überhaupt anhält. Denn das Manko bei ihnen war Konstanz und das ist ne mentale Geschichte. Gegen Neulengbach oder Zürich kann man befreit aufspielen, zudem muss man sagen, dass beide Teams nun nicht wirklich die First Class sind. Ich weiß nicht, ob eine von beiden Mannschaften tatsächlich eine Chance hätte, auf BuLi-Niveau mitzuhalten.

    Insofern mal alles schön relativieren. Ich würde es den Bayern aber auch gönnen, zweiter hinter Frankfurt zu werden und endlich mal wieder CL zu spielen!

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  • holly sagt:

    haha ich habe mich gerade wieder fast kaputtgelacht. wenn dies ein englisches Forum wäre, hätte ich gesagt typisch schwarzer britischer Humor.

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  • Zaunreiter sagt:

    Sheldon, you made my day!

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.

    „Man sollte nach vorne schauen und nicht bei den ewig Gestrigen bleiben “

    Wunderbar treffend ausgedrückt.

    Dein Blick nach vorn hat da schon „Stratosphären“-Ebene und in Verbindung mit deinen Einschätzungen zum 1.FFC auch weit genug abgehoben, so daß der Bezug zur Realität schon fast verlorengegangen ist.

    Was bedeutet denn, jeder Gegner wird geschlagen, wenn man sich nur auf sich konzentriert ?

    Heißt ja dann im Umkehrschluß, wenn man nicht gewinnt,hat man sich beim 1.FFC nicht auf sich konzentriert – das ist doch eine ziemlich „hohle“ Erklärung und würde nicht mal für das „Phrasenschwein“ reichen.

    Ach waren das noch Zeiten, wo die Kadergröße bei Frankfurt genau richtig war, WOBs sowieso viel zu groß und mit lauter Bankdrückern besetzt war.

    Auch ist jetzt die Kondition am Ende ein Grund gewesen, obwohl doch alle „an die Wand“ gespielt wurden.
    Wie kann das sein, wo dem doch der „beste Sturm“ und die beste Abwehr“ gegenüberstanden.

    Wenn du nur gegen sehr schwache Gegner spielst, dann fehlt dir gegen stärkere Teams oft die Fähigkeit dein Spiel durchzudrücken und auch unter aggressiverer Gegenwehr ein sicheres Spiel aufzuziehen (LEV läßt grüßen)

    Sollte ein „erfahrener“ Trainer aber schon wissen.

    Auch wenn C.Bell all diese Dinge „angeht“, heißt das noch nicht, daß es auch entsprechend umgesetzt werden kann.

    Am Sonntag spielen die Wölfinnen zu Hause für einen guten Zweck gegen den SC Herford. 14:00 Stadion am Elsterweg, freie Platzwahl bei 2 € Eintritt für Alle, zum Wohle des Wolfsburger Frauenhauses.

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  • maurinho sagt:

    @holly:
    das ist ein durchaus böser (und unzutreffender) Vergleich. Britischer Humor hat Niveau, ist geistreich, geprägt u.a. von Understatement und Selbstironie. Du findest dort sicher keine, die sich über Gebühr wichtig nehmen und sogar noch ernst meinen, was sie von sich geben – mag es noch so abstrus sein.

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  • herfoRDer sagt:

    @Altwolf:
    Der Gegner im Spiel des VfL Wolfsburg am Sonntag heißt „Herforder SV“. Den SC Herford gibt’s auch, dort wird aber nur die Randsportart „Männerfußball“ betrieben 😉

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Genau das meine ich. Wenn Frankfurt nicht gewinnt, dann bedeutet das, dass man sein Spiel nicht einfach aufgezogen hat, sondern sich unnötig hat aus dem Konzept bringen lassen. Zum Beispiel, dass man sich hat einlullen lassen und das Spiel verlangsamt hat, weil der Gegner tief stand (Leverkusen lässt grüßen) oder dass sich Unkonzentriertheiten eingeschlichen haben, weil man sich hat aus der Ruhe bringen lassen.

    Bleibt man in den Zweikämpfen konzentriert und spult man seine Spielzüge ab, dann wird keine Mannschaft dagegen ein Mittel haben, denn in Sachen Schnelligkeit, Passgenauigkeit und Zweikampfstärke gibt es kaum eine Mannschaft in Deutschland und Europa, die, wenn sie nicht den Adrenalinkick hat wie Wolfsburg in der Endphase letzte Saison, dagegen halten können. Allein mit Schmidt und Laudehr hat man zwei absolute Überspielerinnen, was Schnelligkeit und Zweikampfstärke betrifft, auch Celia gewinnt für eine Stürmerin unglaublich viele Zweikämpfe.

    In der letzten Saison hat man die erste Hälfte der Saison nach kleinen Startschwierigkeiten dominiert, hat aber bereits soviele Kräfte gelassen, dass für den zweiten Teil der Saison nix mehr übrig war.

    Und wie gesagt: Zieht man sein Spiel „durch“ und lässt sich nicht verunsichern, dann ist es egal, wie stark der Gegner ist oder wie aggressiv die Abwehr, weil man durch seine Schnelligkeit Abwehr und Gegner aushebeln kann und gerade dadurch den Gegner schachmatt setzen kann. Und die Erfahrung, wie man gegen stärkste Gegner zu Werke geht, haben die Spielerinnen zur Genüge!

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  • GG sagt:

    … und wenn wir schon beim aktuellen Meister sind:

    Morgen Abend steht eine Begegnung mit der Herren-Mannschaft des TSV Danndorf 1914 e.V. (Kreisliga) an. Ich bin neugierig, wie sich das Team in diesem Vergleich „schlägt“.
    Besonders gespannt bin ich, ob diesesmal auch Kessi mitwirken wird, die in der letzten Partie gegen Gütersloh nicht eingesetzt wurde (oder werden konnte ??). Und der nächste Auftritt von Caroline Graham-Hansen, die bis dato mit einem außerordentlichen Torriecher ausgestattet auftritt; ob sie in der kommenden Saison eine ernsthafte Konkurrentin zu Celia Sasic um die Torjägerinnen-Krone werden kann ?

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  • Sheldon sagt:

    @GG: In deinen Träumen. Um die Torjägerkrone werden nächste Saison drei Spielerinnen kämpfen: Sasic, Islacker und Garefrekes!

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  • Altwolf sagt:

    @herfoRDer.

    Sorry, war ich zu oberflächlich, freue mich nun aber speziell auf den Herforder SV.

    @Sheldon.

    Das ist doch sehr einseitig gedacht, denn auch Frankfurts Gegner wird versuchen „sein“ Spiel durchzuziehen und auch der ein oder andere Club hat Spielerinnen, die ähnliche Fähigkeiten wie B.Schmidt u.S.Laudehr („Überspielerinnen“ ? weil sie an der Gegenspielerin vorbeilaufen ?) haben.

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  • Miss Marple sagt:

    Der Herforder SV hat übrigens heute ein Testspiel gegen die männliche B-Jugend des SW Sende mit 3:2 gewonnen.

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  • enthusio sagt:

    Essen hat sein Testspiel gegen Leverkusen heute 3:1 gewonnen.

    Allerdings fehlten Leverkusen bei diesem Test einige Spielerinnen aus unterschiedlichen Gründen.

    http://www.bayer04.de/B04-DEU//de/_md_aktuell-dt.aspx?aktuell=aktuell-10503&guid=1345

    Welche wegweisenden Erkenntnisse ich aus diesem Ergebnis für den Verlauf der kommenden Saison gewinne ?
    Keine !
    Ich weiß nur, dass ich den Saisonbeginn herbeisehne.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Es gibt keinen Klub, der auch nur ansatzweise Spielerinnen hat, die wie Schmidt und Laudehr das Tempo in die Höhe treiben können. Paradebeispiel, wie Frankfurt das Spiel diktieren kann, ist das 1:0 gegen Bayern letzte Saison im Hinspiel. Man musste zwar 40 Minuten warten, bis die Bayernabwehr einmal unsortiert war, aber das hat man dann gnadenlos ausgenutzt. Garefrekes zieht in die Mitte, Baunach geht mit und macht so die rechte Seite für Schmidt frei, Garefrekes spielt den Pass in den Lauf, Schmidt ist hinter der Abwehr, passt in die Mitte, Sasic – Tor!

    Natürlich werden die anderen Teams versuchen, ihr Spiel aufzuziehen, doch werden ihnen einfach die Mittel fehlen, da Frankfurt eben vor allem defensiv beim Zweikampfverhalten eine Bank ist. Frankfurt hat Ballbesitztechnisch jedes Spiel dominiert in der vergangenen Saison (außer die Topspiele, wo sie eingebrochen sind). Aber sie haben nicht immer einfach ihr Spiel durchgezogen!

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  • flitzer sagt:

    @Sheldon
    Hahahahahahahahahahahaha
    …. ich mach mir die (Fussball)Welt, widdewidde wie sie mir gefällt …

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  • Sheldon sagt:

    @flitzer: Hat in der letzten Saison doch schon fast ganz gut geklappt. Soviel Pech wie letzte Saison wird Frankfurt nicht wieder haben und so viel Glück wie letzte Saison wird Wolfsburg nicht wieder haben! Der Titel letzte Saison war ein reines Geschenk an Wolfsburg. Diese Saison wird man es nicht wieder auf die letzten Spiele ankommen lassen, da wird man vorher den Sack zumachen!

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  • Herr Schulze sagt:

    @ sheldon: Es wird doch nicht gar ein 4-Kampf um die Torjäger(in)krone werden? Sie haben, möchte man meinen, Limani vergessen.
    Über Garefrekes Qualitäten war ich mir bis heute früh gar nicht mehr so sicher, blieb Sie doch in fünf Einsätzen mit den Washington Spirits torlos. Gut gespielt hat sie meist dennoch, aber auch ubglücklich. Gestern aber endlich ein wunderschöner Kopfball, das lässt hoffen, auch wenn das Tor dazu beiträgen dürfte, ihre Rückkehr wegen der immer wahrscheinlicher werdenden Play-Offs zu verzögern.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon, ausnahmsweise mal ganz deiner Meinung. Die beiden Spielerinnen gibt es nicht noch mal. Schmidt läuft zwar schnell, ihre Flanken sind aber alles andere als genau. Laudehr fällt immer mehr negativ auf dem Platz auf, weil sie nie weiss wohin mit ihrem Frust wenn es nicht läuft.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon, wo hatte Frankfurt letzte Saison Pech? Das war fussballerisches Unvermögen gepaart mit einer konditionellen Schwäche. Dazu kamen dann noch die Fehler die Herr Bell gemacht hat(Einwechseln bzw Spielerinnen auf falsche Postitionen einsetzen)

    @ Herr Schulze, Sheldon vergisst seine Lieblinge wieder ganz schnell. Manche Schwalben fliegen bei ihm nur einen Tag.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.

    Du kannst dich gerne an den vielen Toren Frankfurts berauschen und auch den „unwichtigsten“ aller Titel feiern – da können auch 4 Spielerinnen Frankfurts die ersten 4 Plätze belegen.

    Was bringt es diese Tore wie zuletzt gegen Sifi und nicht so starke Teams zu erzielen, wenn es dann bei den Spielen mit Entscheidungscharakter nicht reicht die wichtigen Punkte zu machen.

    Der 1.FFC hat in 2 Spielen gegen die Top-Teams eine gute Leistung gezeigt, nämlich zu Hause gegen die Bayern u. in Potsdam.

    Und erzähle uns nichts vom „Glück“ der anderen Clubs , da scheint wieder dein Kurzzeitgedächtnis auszusetzen.

    Handspiel von P.Kuznik im 16er beim Pokalspiel – nicht gepfiffen;
    beim Heimspiel in Frankfurt Handspiel von B.Schmidt im 16er – nicht gepfiffen – also halt da mal den „Ball“ flach.

    B.Schmidt u. S.Laudehr sind sicherlich „überdurchschnittliche“ Spielerinnen, die sich insbes. durch ihre „Physis“ und „Laufbereitschaft“ von den Anderen unterscheiden – mehr aber auch nicht.

    Insbes. S.Laudehr macht aus den von ihr ständig abgeforderten Positionswechsel das ihr Bestmögliche und erfüllt ihre Aufgaben auch gut, aber sie ist auf keiner Position „überragend“, so daß sie, von dem einen Spiel bei der EM einmal abgesehen, kaum für die Mannschaft „Akzente“ setzt.

    Und diese „USA-Reise“ von K.Garefrekes wird ihr zumindest in der Hinrunde physisch und mental Probleme bereiten, denn es fehlt ihr die Regenerationsphase und die Saisonvorbereitung und das wird auch der 1.FFC merken.
    Da ist es gut, daß sie M.Islacker geholt haben.

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  • Sheldon sagt:

    Für alle, die hier gemutmaßt haben, dass Frankfurt nur gegen 7.-ligisten der Frauen antritt, hier die restlichen Testspielgegner:
    Regionalauswahl im Trainingslager, Hoffenheim, Saarbrücken, männliche U17 Oberau und männlich U16 von Wehen Wiesbaden.

    Man sollte also nicht sagen, Frankfurt hat keine ernstzunehmenden Gegner mehr!

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  • Alice sagt:

    Wo wir schon wieder bei Testspielen sind, will ich mal meiner Zufriedenheit mit dem heutigen Fußballabend Ausdruck verleihen. Heute haben uns „unsere“ Wölfinnen sehr glücklich gestimmt. Schönes Spiel gegen die Danndorfer Herren, das mit zwei recht späten Toren für „uns“ und mit null Gegentoren endete. Sehr verdient! Über weite Strecken hin wurden die Danndorfer gut in ihrer eigenen Hälfte gefesselt. Schickes Kurzpassspiel. Die Wölfinnen haben sich taktisch gekonnt, mutig und zweikampfstark (!) gegen die physisch überlegenen und spielerisch gar nicht mal schlechten Herren durchgesetzt. Wir bekamen ein recht schnelles und spannendes Spiel zu sehen. Alle haben als Team super funktioniert. Dennoch möchte ich Anna Blässe besonders loben. Um Himmels Willen, hat die mal wieder Kampfgeist bewiesen. Nebenher noch Leaderqualitäten, die mich sehr beeindruckten!

    Wenn ich mich recht entsinne spielten: Almuth – Luisa, Nilla (Noelle Maritz), Babett, Stephi – Caro Bernauer (Jasmin Sehan), Lena (Selina Wagner?)- Anna, Verena – Martina, Poppi

    Die Tore erziehlten Alex Popp und Selina Wagner

    Kessi erschien zum Abschiedsspiel am Knie getaped, genaueres weiß ich nicht. Sie wird vermutlich geschont.

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  • Altwolf sagt:

    @Alice.

    Ein interessanter Vergleich zwischen den Wölfinnen und dem Männerteam mit relativ hohem Temppo und das bei immerhin noch sehr warmen Temperaturen.

    Deine Wahrnehmungen zum Spiel teile ich, denn auch ich habe A.Blässe im offensiven Bereich und bei den Balleroberungen auffällig empfunden, wie auch N.Fischer sich doch schon gut mit B.Peter in d.Abwehr verstehen.

    Beeindruckend wie robust Nilla auch gegen Männer in Verbindung mit einer guten Spieltechnik dagegenhält.

    Wie du schon berichtet hast, haben auch nach den Wechseln v. N.Maritz für N.Fischer, J.Sehan für V.Bernauer und S.Wagner für M.Müller die Zusammenspiele in den Mannschaftsteilen schon recht gut funktioniert.

    Auch das Mittelfeldspiel v. V.Bernauer u. L.Gößling hatte auch schon eine Abstimmung erkennen lassen, so daß sie sicherlich dort auch ihre Spiele machen wird, wenn Rotation oder Ersatz erforderlich sind.

    Mich hat bei diesem Spiel beeindruckt mit welcher Fitness die Spielerinnen schon über 90 Min. ins Pressing und Tempo gehen können.

    Gerne hätte ich auch C.G.Hansen spielen gesehen, jedoch machte sie nur Pass- u.Lauftraining.

    C.Pohlers u.Z.Jakabfi begleiteten die Mannschaft in „Zivil“ hinter der Spielerbank.

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  • Alice sagt:

    @Altwolf
    Da habe ich mir dann gestern wohl doch einen kleinen Sonnenstich zugezogen. Vanessa Bernauer, natürlich. Habe wohl gerade an Caro G. Hansen gedacht, die wir wohl gegen Herford sehen werden. Gegen die Herren wurde vermutlich auf Robustheit im Sturm und somit auf Alex gesetzt. Sowie die ewige „Kampfmaschine“ 😉 Metti Müller gesetzt.

    Bezüglich Nilla möchte ich dir vollens zustimmen. Sehr beeindruckend, was unsere Abwehrchefin dort mit grossem Erfahrungspensum abruft. Aber gleichzeitig haben sich auch die „Jungen Wilden“ Sehan, Maritz gut präsentiert.

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  • Gonzo sagt:

    Caro hatte beim Aufwärmen in Danndorf Probleme bekommen. Sie hätte sonst gespielt. Ich weiß allerdings nicht, ob es was ernsthaftes ist. Es sah aber eher nach einer Vorsichtsmaßnahme aus.

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  • Alice sagt:

    @ Gonzo
    Danke für die Info. Dann hoffe ich mal, dass du mit der Vorsichtsmassnahmen Recht behältst und sie am We auflaufen kann.

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  • FF-Fuchs sagt:

    …köstlich köstlich!! Nachdem ich nun die ganzen Kommentare gelesen habe muß man sich darüber amüsieren, wie man(frau) immer wieder auf Sheldons provokative Kommentare einlässt. Sheldon wird in seinem Zimmerlein sitzen und sich einen Ast ablachen!!

    Ignoriert doch einfach mal seine Kommentare, so wird die ganze Geschichte hier doch etwas sachlicher ablaufen.

    In diesem Sinne wünsche ich allen eine spannende und faire Saison 2014/15.

    Und noch was fürs Phrasenschwein: „Am Abend werden die Hühner gezählt!“

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  • holly sagt:

    @FF-Fuchs, aber nicht nur Sheldon wird in seinem Kämmerlein sitzen und lachen. Mir geht es genauso. Der Mann ist besser wie jede Comedysendung. Ernst nimmt ihn doch schon ewig keiner mehr.

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  • Altwolf sagt:

    Wer sich für die Daten zum Spiel VFL WOB : Herforder SV interessiert, kann sich die Daten dazu hier nachlesen.

    https://www.vfl-wolfsburg.de/info/frauen/aktuelles/detailseite/artikel/gute-leistung-guter-zweck.html

    Für mich augefällig dabei, daß sich V.Faißt ihrer Normalform schon sehr angenähert hat, J.Tietge sich über 90 min gut präsentiert hat und Caro Hansen eine Leichtigkeit, gute Technik und tolles Spielverständnis auf dem Platz zeigt und als 19-Jährige Spielerin schon so begeistern kann.

    Weiterhin A.Blässe mit einer Klasseleistung, die zeigt, daß sie sich in den letzten 2 Jahren enorm gesteigert hat.

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  • never-rest sagt:

    Altwolf: Was ist eigentlich mit Nadine Keßler: Sonderurlaub ? Verletzt ? oder mit dem Fußball aufgehört ? 🙂

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  • Altwolf sagt:

    @never-rest.

    Nein, keinen „Sonderurlaub“, auch wenn sie sich den sicherich verdient hätte. Glücklicherweise noch „fußballaktiv“ geblieben und soweit mir bekannt, das auch noch bei uns in WOB. 🙂

    Offenbar arbeitet sie immer noch an einer muskulären Verletzung, so wie auch Z.Jakabfi noch nicht in das Mannschaftstraining einsteigen konnte.

    Auch I.Kerschowski hat noch verletzungsbedingt heute gefehlt, jedoch werden wohl alle am nächsten Wochenende mit ins Trainingslager fahren.

    „Schöpferische Pause“ hatte dagegen wohl M.Müller, da nicht im Kader.

    J.Damnjanovic mußte verletzungsbedingt schon nach ca. 17 Min. ausgewechselt werden.

    Auch wenn das Ergebnis es nicht so erahnen läßt, war Herford von der Spielanlage gar nicht so schlecht, zumal sie auch phasenweise ein gutes Kurzpaßspiel im MF gezeigt haben u. auch in der 2 Hz in der Offensive 2-3 gute Konter zeigten, die sie jedoch nur 1x erfolgreich abschließen konnten.

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