Conny Pohlers und Navina Omilade gründen Agentur

Von am 23. Juli 2014 – 15.48 Uhr 12 Kommentare

Die ehemaligen Nationalspielerinnen Conny Pohlers und Navina Omilade haben eine eigene Sportmanagement-Agentur exklusiv für den Frauenfußball gegründet.

Conny Pohlers und Navina Omilade haben ihrer Karriere nach der Karriere einen weiteren Baustein hinzugefügt. Aus den Überlegungen der beiden besten Freundinnen heraus entstand die mainsoccer GmbH. Das auf professionelle Sportberatung von und für Spielerinnen spezialisierte Unternehmen wird gleich mit drei Standorten präsent sein.

Umfassendes Leistungsspektrum
Im Firmenslogan „Gute Beratung + Optimale Betreuung = Maximaler Erfolg“ manifestiert sich, wie Spielerinnen vom Engagement des Unternehmens profitieren können. Zum umfassenden Leistungsspektrum zählen darüber hinaus auch die Hilfe bei der Vermittlung, vielfältige Maßnahmen in der nachhaltigen Nachwuchsförderung sowie attraktive Angebote in der Fort- und Weiterbildung.

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Navina Omilade (li.) und Conny Pohlers (re.) mit Philipp Schober © mainsport GmbH

Navina Omilade (li.) und Conny Pohlers (re.) mit Philipp Schober © mainsoccer GmbH

Frauenfußball weiter professionalisieren
Conny Pohlers, Sportmanagerin und staatlich anerkannte Erzieherin, erklärt: „Unser gemeinsamer Traum war und ist es, den deutschen Frauenfußball mit Hilfe unserer Erfahrungen noch weiter zu professionalisieren. Unsere fachkundige Unterstützung sichert aktiven Spielerinnen bestmögliche Bedingungen für ihre persönliche und sportliche Entwicklung.“ Navina Omilade, Diplom-Sportwissenschaftlerin, meint: „Wir geben alles dafür, dass sich die Spielerinnen ganz auf den Fußball konzentrieren können. Darum unterstützen wir sie in sämtlichen Angelegenheiten rund um die sportliche Karriere.“

mainsoccer GmbH gegründet
Für die optimale Entwicklung von Spielerinnen spielen auch gut organisierte Vereine eine zentrale Rolle. Vor diesem Hintergrund schlossen sich die beiden Welt- bzw. Europameisterinnen dem erfolgreichen Sportmanager und Diplom-Betriebswirt Philipp Schober an und gründeten unter dem Dach der mainspo Holding GmbH gemeinsam die mainsoccer GmbH. Ab sofort steht die mainsoccer GmbH sowohl Spielerinnen als auch Vereinen mit ihrem gebündelten Know-how kompetent zur Seite.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

12 Kommentare »

  • Antje Schröder sagt:

    Super Idee. Viel Erfolg!

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  • Altwolf sagt:

    Gerade um den wenigen Spielerinnen-Vermittlern bzw. Beratern einen Gegenpol zu bieten, könnte eine solche Institution zu realen Einschätzungen im Sinne der Spielerinnen oder Vereinen dienen und „falschen“ Vorstellungen oder „Versprechungen“ entgegenwirken.
    Beide Ex-Spielerinnen stehen dabei sicherlich auch für eine seriöse und fachliche bzw.kompetente Beratung.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: …und am Ende landen alle Spielerinnen bei Wolfsburg, die Pohlers und Omilade vermitteln, und beide kassieren die fetten Provisionen.

    Mir wäre es lieber, wenn Spielerinnen eine Beratungsstelle gründen würden, die nicht selbst aus den Honigtöpfen geschleckt haben, sondern die ganz tiefen Schattenseiten des FFs auch erlebt haben. So Spielerinnen wie Karolin Thomas, bei der ein Wechsel wirklich zum absoluten sportlichen Desaster wurde.
    Solche Spielerinnen haben denke ich viel mehr Ahnung davon, worauf man achten muss, als Spielerinnen wie Omilade und Pohlers, bei denen immer alles nur glatt gelaufen ist!

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  • holly sagt:

    @ Sheldon, und was ist daran so schlimm. Es wird ja keine Spielerin von den beiden mit vorgehaltener Pistole dazu gezwungen bei den beiden zu unterschreiben bzw nach Wolfsburg zu gehen.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.

    Was weißt du denn vom Leben dieser beiden Frauen ?

    Ich bin mir sicher, wenn die zuletzt beim 1.FFC gespielt hätten, wäre diese Idee eher „euphorisch“ von dir bewertet worden.

    Warum „unterstellst“ du zwei wirklich gradlinigen „Charakteren“ solche „niedrigen“ Beweggründe ?
    Ganz schlechter Stil ! (:

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  • Tiberias sagt:

    Also ich sehe es auch positiv, gerade mit Altwolfs Verweis auf die (realen oder sogenannten) Spielerberater/-vermittler. Da entsteht gerade viel Freiraum, in den die beiden Ex-Spielerinnen hoffentlich Seriosität und echte Professionalisierung bringen. Im Sinne der Spielerinnen, die sie betreuen, und im Sinne des gesamten FF. Lasst Conny, Navina und auch Philipp Schober erst mal machen, und in zwei Jahren schauen wir mal! 😉

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  • dummkopf sagt:

    Und mein ungebündeltes FF know-how sagt mir heute nacht
    live auf youtube (wie alle Spiele)

    Spirit gg Thorns

    oder:
    Garefrekes, Singer, Cross
    + aus der US N11: Lloyd, Krieger

    gg

    Angerer
    + aus der US N11: Morgan, Heath, Long
    + Boquete, Sinclair, Brooks?

    unprofessionelle Anfangszeit 😉 ,aber auch morgen noch als Konserve-Alternative zwischen dem Kommentare schreiben.

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  • Neutral77 sagt:

    Tja Sheldon,

    und warum ist niemand in Frankfurt oder du Allwissender auf diese Idee gekommen (hättest dann alle zum FFC locken können) ??

    Zudem handelt es sich hier wohl nicht hauptsächlich um Spielerinnenvermittlung, sondern auch um die komplette Betreuung
    während der Karriere und auf die Zeit danach, so wie ich das lese. Und sowas wäre Top, da es das in der Form noch nicht gibt. .

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    KAROLIN THOMAS mag mit ihrem Wechsel nach Frankfurt „die ganz tiefen Schattenseiten des FFs“ kennengelernt haben, aber es war ihr eigener Entschluß!!! 🙁
    Auch CONNY wechselte ja damals zur „dunklen Seite der Macht“, aber sie hatte deutlich mehr Erfolg als KARO!!! 😉
    Und junge-, talentierte Spielerinnen werden sicher den Rat von erfolgreichen Kickerinnen bevorzugen!!! 🙂

    Ich wünsche CONNY und OMMEL alles Gute, und viel Erfolg mit ihrer Geschäftsidee!!! 🙂

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  • xyz sagt:

    @Sheldon
    Du denkst also, es wäre besser, wenn Spielerinnen Beraterinnen hätten, die es selbst „falsch“ gemacht haben, als solche, die es bewiesenermaßen „können“?
    Hmmm Hmmmmmmmmmm Hmm Hmm

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  • was sind schon Namen sagt:

    Wozu alle auf Sheldon hauen…Ich finde es steht dort nichts schlimmes geschrieben!! Und ich unterstelle Sheldon jetzt einfach mal, dass er/sie nicht die beiden in persona angreifen wollte.
    Es ist immer für Sportler mit vielen Erfolgen, und den daraus resultierenden finanziellen Mitteln, leichter solch Unternehmen zu gründen. Und das ist wohl auch nicht von der Hand zu weisen. GRUNDSÄTZLICH gibt es auch heute schon solche Vermittler bzw.Unternehmen. Und dem einen oder anderen Spieler helfen sie auch. Fraglich ist es doch trotzdem, ob Spielerinnen bei denen nicht immer alles glatt oder so erfolgreich ablief, besser, schlechter oder genauso gut/schlecht für diese Art von Unternehmen wären…und das wird die Zeit zeigen!
    Trotzdem freut es mich persönlich, dass Navina weiterhin im Frauenfußball eine gewisse Rolle spielen wird! Es gibt selten Fußballerinnen, die trotz der vielen Erfolge bodenständig und freundlich geblieben sind.
    Daher….hätte ich die Auswahl zwischen den beiden ehemaligen Spielerinnen, wer mir während meiner Fußballer-„karriere“ beratend zur Seite stehen dürfte…. Ich würde mich ganz klar für […] Navina entscheiden!

    Dir viel Erfolg!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • alexander sagt:

    Hier hilft nur der Verband der Vertragsfußballer in Duisburg-Wedau. Die wären sehr erfreut wenn merh Frauen beiträten. Deer anteil weiblicher Mitglieder beträgt maximal 10 Personen. Es ist eine irrige Auffassung das nur Profifußballer dort eine Heimat haben.
    DEr VDV bietet eine komplette Laufbahnberatung an und besteht immer auf eine Berufsausbildung und/oder Studium. Die wenigsten Talente schaffen es in die 1. Liga. 50% der arbeitslosen Fußballer haben keine Berufsausbildung. Diue Mädchen werden auch im Vertragsrecht,Versicherungsbereich etc. beraten.
    Ein hervorragendes Beispiel für den erfolg des VDV ist der Neffe des bayern Chefs Karlheinz Rummenigge, dessen vater der ehgemalige BVB-Spieler Michael ist, durch einen Tritt war seine Karriere als Profi in der 2. Liga vorbei. Aufgrund der Beratung des VDV verfügte er im Gegensatz zu seinem Onkel +über eine abgeschlossene Ausbildung und hat ein Studium aufgenommen. Beim VDV zahlt man einen Miotgliedsbeitrag von ca. 60 Euro im Jahr. Berater wollen im Provisionen und die Berater im Frauenfußball müssen KEINE Qualifiaktionen nachweisen. Spielerberater bei den Männern müssen die FIFA Lizenz erwerben. Ich kann nur alle mädels auffordern dem VDV beizutreten. Das sind nur 5 € im Monat und man hat keine obskuren Berater am Hals. Diese Personen ruinieren nur den Fraeunfuball. Der hat nicht soviel Geld wie die Männer. Und in der BRD gibt es keine Scheichs wie in Frankreich/PSG

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