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Marozsán will nach Frankreich, Frankfurt sagt Nein

Von am 18. Juli 2014 – 17.12 Uhr 102 Kommentare

Zwischen Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt und seiner Mittelfeldspielerin Dzsenifer Marozsán ist ein Disput um einen möglichen Wechsel nach Frankreich ausgebrochen. Der Verein pocht auf Vertragserfüllung, die Spielerin kritisiert ihren Arbeitgeber öffentlich.

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Die Zeichen zwischen dem 1. FFC Frankfurt und seiner Mittelfeldspielerin Dzsenifer Marozsán stehen auf Trennung. Denn die 22-Jährige bestätigte heute auf ihrer Facebook-Seite, ein Angebot von einem französischen Topclub vorliegen zu haben. Von dem der 1. FFC Frankfurt allerdings nichts weiß, denn offiziell ist noch kein Verein an den Vizemeister herangetreten.

Marozsán bestätigt Angebot aus Frankreich
„Es ist so das endlich ein Traum von mir in Erfüllung gehen könnte…ich könnte für einen sehr professionellen Club in Frankreich spielen. In meinen Augen für einen der besten Clubs in Europa! Was schon immer mein Traum war! Außerdem könnte ich auf meiner geliebter Position spielen!“, schreibt Marozsán, die in Frankfurt allerdings noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016 hat. „Fakt ist ich habe noch einen 2 Jahres Vertrag und werde nicht freigegeben“, so Marozsán weiter. Frankfurts Manager Siegfried Dietrich verweist auf den bestehenden Vertrag.

Frankfurt verweigert Freigabe
„Es entspricht unserer Vereinspolitik, dass wir unsere Verträge stets erfüllen, dies erwarten wir selbstverständlich auch von unseren Spielerinnen. Dzsenifer Marozsán spielt bei der perspektivischen Entwicklung unseres Klubs und unserer Planung eine herausragende Rolle. Wir setzen langfristig auf eine Zusammenarbeit und haben deshalb den Vertrag mit ihr wunschgemäß bis zum 30.06.2016 abgeschlossen.“ Unterdessen greift Marozsán ihren Arbeitgeber öffentlich an: „Es könnte alles perfekt sein, wenn man jedem das Glück und die Chance zu diesem Zeitpunkt gönnen würde.“

Schauen Dzsenifer Marozsan und der FFC in der Champions League nächstes Jahr erneut nur zu? © Nora Kruse, ff-archiv.de

Dzsenifer Marozsán will den 1. FFC Frankfurt verlassen © Nora Kruse, ff-archiv.de

Frage des Geldes
Mit ihrer öffentlichen Kritik am 1. FFC Frankfurt scheint die Nationalspielerin ihre Freigabe erzwingen zu wollen, und auch dem 1. FFC Frankfurt dürfte nur wenig daran gelegen sein, zwei Jahre lang eine unzufriedene Spielerin in seinen Reihen zu haben. Und so ist zu vermuten, dass der 1. FFC Frankfurt und sein erfahrener Manager Dietrich mit der derzeitigen Weigerung vor allem das Ziel verfolgen, die Ablösesumme in die Höhe zu treiben. Denn sowohl Olympique Lyon als auch Paris Saint-Germain verfügen über das nötige Kleingeld, Marozsán aus ihrem Vertrag zu kaufen.

Wechselpoker
Dietrich lässt wissen: „Der 1. FFC Frankfurt beteiligt sich grundsätzlich zum Schutze von Verein und Spielerinnen nicht an Gerüchten und Spekulationen, teilt aber der Vollständigkeit halber mit, dass es zur Stunde auch keinerlei offizielle seriöse Anfragen anderer Klubs an den 1. FFC Frankfurt gibt.“ Der offizielle Wechselpoker ist eröffnet.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

102 Kommentare »

  • holly sagt:

    ich denke das wird alle noch den Rest der Sommerpause beschäftigen.
    Kann mir gut vorstellen das Maro in Deutschland sportlich unzufrieden ist. Sie ist nunmal eine Technikerin und was wird von ihr verlangt kämpfen, kämpfen.
    Das so eine begnadete Technikerin nicht immer unbedingt die Zweikampfstärkste ist dürfte auch hinreichend bekannt sein.
    Ich habe sie das erste Mal mit 14/15 Jahren spielen sehen und war gleich begeistert von ihrem Können.
    Leider sind ihre technischen Fähigkeiten im Laufe der Jahre immer weiter in den Hintergrund gerutscht und sie wurde immer mehr zu einer Kämpferin ausgebildet 🙁

    Für die BL wäre das natürlich ein riesengroßer Verlust wenn Maro ins Ausland wechseln würde. Für den FFC natürlich auch, kann sie schon verstehen das sie Maro halten wollen. Woher sollen sie jetzt noch einigermaßen gleichwertigen Ersatz bekommen. Falls es wirklich doch noch zum Wechsel kommen sollte, dann wird die Luft für Frankfurt nach oben ganz dünn.

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  • AdiPreissler sagt:

    In Frankfurt läuft jetzt, wie schon lange zu erwarten, die Lewandowski-Nummer an, bis in die Einzelheiten. Bei einer kolportierten Verzehnfachung des Gehaltes allerdings nachvollziehbar.

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  • shane sagt:

    maroszan selbst schreibt: https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=857465874266544&id=114520478561091

    wenn sie selbst anfragen vorliegen hat, beim verein aber nichts bekannt ist, sollte sie sich vielleicht mal von ihrem berater ueber den ueblichen gang dieser dinge aufklaeren lassen. und auch gleich noch zum vertragsrecht.

    vielleicht sollte der dfb generell nen vertragsrechtsseminar zur pflichtveranstaltung vor ner verpflichtung bei einem bundesligaverein machen. den jungen frauen scheint die bedeutung eines vertrages nicht wirklich klar zu sein; dass ein vertrag rechte UND pflichten fuer BEIDE vertragsparteien enthaelt.

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  • Lucy sagt:

    Dann sollte man keine langfristigen Verträge abschließen, wenn man nicht weiß, was man will. Mit guten Leistungen wird sie auch noch in 1-2 Jahren den gewünschten Clubs am Herzen liegen. Dann ist alles gut 🙂

    Aber der Lewandowski Berater wirds sicherlich schon passend für Maro richten und sie raushauen… 🙁

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  • Kisame sagt:

    @shane

    Eventuell sollte auch gleich noch ein Duden mitgegeben werden, damit man die Bedeutung des Wortes Profi nachschlagen kann und von welchem Wort sich das ableitet. Mittlerweile echt peinlich was im Fußball abgeht. Siggi Dietrichs Job besteht darin zu schauen was das beste für den FFC ist und nich irgendwelchen Spielerinnen ihre „Träume“ zu erfüllen. Wer sowas persönlich nimmt und damit argumentiert man würde ihm nichts gönnen, der sollte vielleicht mal generell überlegen ob Profisport wirklich das Richtige für ihn ist. Aber vermutlich wirklich nur ne Masche, um sich aus dem Vertrag freizupressen. Hat ja den passenden Berater dafür.

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  • Herr Schulze sagt:

    Nach dem Abschluss des Beratervertrags mit Maik Barthel war dieser Schritt mehr oder minder vorhersehbar. Ich gehe mal davon aus, dass auch Dzenifer Matroszans nun per Facebook verbreiteter persönlicher Unmut genau abgestimmt ist. Kein Ruhmesblatt für sie.
    Allerdings hat der Verein bisher nicht erkennen lassen, wie er künftig weiter Spitze bleiben will. Letzter Stand sind nun angebliche Verstärkungen aus den Staaten. Realiter ist das eher wie bei der Eintracht, die Spieler um Spieler verliert und keine findet, die kommen wollen.

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  • Altwolf sagt:

    @holly.

    Auch der FF hat sich weiterentwickelt und erfordert nicht nur technische Fertigkeiten, über die D.Maroszan, zweifelsohne überdurchschnittlich verfügt, jedoch fordert dieser Fußball auch auf den offensiven MF-Positionen eine hohe Laufbereitschaft, was nicht unbedingt nur Kampf um den Ball bedeutet.

    Sie möchte auf ihrer „Lieblingsposition“ spielen, hat sich aber offenbar in Frankfurt nicht dazu weiterentwickelt, um dort eingesetzt zu werden.
    Aber spielt sie denn nicht überwiegend auf der 10 ?

    Die Laufbereitschaft über einen großen Teil der Spielzeit fehlt ihr zu e.wirklich „großen“ Spielerin, so daß sie weiterhin „großes “ Potenzial hat, jedoch offenbar selbst nicht intensiv daran arbeitet sich auf diesem Sektor zu verbessern. Sie reduziert sich zu oft auf ihre technischen Fähigkeiten und diese sind oft nur für die „Gallerie“.

    Da wird auch ein Wechsel nach Frankreich nichts ändern.
    Auch da benötigt man Laufbereitschaft für erfolgreichen Kombinationsfußball.

    So ein „Szenario“ ist wirklich unprofessionell und wirkt dazu irgendwie „unreif“, wenn vorher doch bei der letzten Vertragsverlängerung der 1.FFC alles geboten hat, um sie tollen Fußball spielen zu lassen.

    „Sympathien“ kann man mit solchen Aktionen jedenfalls nicht gewinnen.

    Wenn die „Ablöse“ stimmt, sollte der 1.FFC sie ziehen lassen, denn diese Art sich auseinanderzusetzen ist nicht leistungsfördernd und stört die mannschaftliche Geschlossenheit.

    Man sollte sich allerdings in Fankfurt fragen, ob das „Konzept“ unter dem neuen Trainer für ehrgeizige Spielerinnen den gewünschten Erfolg verspricht, um letztendlich auch Titel zu gewinnen. Der momentane Kader überzeugt derzeit jedoch „noch“ nicht.

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  • Sylvijjaaaa sagt:

    Angeblich kann Maro in Frankreich das 5-10-fache ihres jetzigen Gehalts verdienen. Sie wäre wirklich doof es nicht zu tun. Wer weiß, ob es in 2 Jahren nochmal eine solche Chance gibt. Andere junge Spielerinnen kommen nach, Verletzungen können einen zurück werfen oder die Oberen von PSG/Lyon entscheiden sich, dass sie keine Lust mehr haben auf FF. Ich denke mal es wird eine 6-stellige Ablösesumme geben und das wars dann.
    Kann Herrn Schulze nur zustimmen. Neben all dem Theater, hat es Frankfurt völlig versäumt eine schlagkräftige Truppe aufzubauen. Die Abgänge von Nationalspielerinnen wurden bis jetzt mit U-23 Spielerinnen kompensiert. Mit denen kann man aber (noch) nicht die Champions League gewinnen.
    Jetzt sollen es also Amerikanerinnen richten. Nur wer soll das sein? Die Top-Scorer in der NWSL sind fast alle Nationalspielerinnen und die kommen bestimmt nicht nach Frankfurt.
    Könnte die letzte Champions-League Teilnahme Frankfurts für einige Jahre sein.

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  • Winter sagt:

    Die Veröffentlichung auf Facebook ist doch nur die Strategie mehr Druck auf Frankfurt auszuüben, die Aktion ist doch klar zu durchschauen.
    Maroszan will mit Ihren Möglichkeiten das Pendel zu ihren Gunsten wenden!

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  • Detlef sagt:

    @holly,
    Ich kann Altwolf nur zustimmen, daß Du die technischen Fähigkeiten von Marozsan etwas zu sehr verklärst!!!
    Es ist einfach zu wenig, nur auf das „Technikpferd“ zu setzen!!!;)
    Und das wird auch in Frankreich nicht ausreichen!!!
    Dort spielt man zwar, eigentlich auch nur in Lyon und Paris, auf einem technisch höherem Level als in der Bundesliga, aber auch dort wird mal kompromißlos die Blutgrätsche ausgepackt!!!

    Die beiden letzten Begegnungen von OL mit deutschen Klubs haben es gezeigt, daß die Französinnen keinen Plan B hatten für den Fall, daß ihr „Zauberfußball“ wirkungslos bleiben sollte!!!
    Sie waren sowohl WOB als auch TURBINE spielerisch und technisch überlegen, aber gegen die kämpferischen-, deutschen Tugenden fanden sie einfach kein Mittel!!!
    Auch im KO-Spiel bei der letzten EM gegen die Überraschungs-Däninnen zeigte Le Bleu ähnliche Schwächen in der Chancenverwertung!!!

    Zurück zu Marozsan!!!
    Sie hat sich in Frankfurt mM nach kaum weiterentwickelt, sondern (und da gebe ich Dir Recht) eher verschlechtert!!!
    Sie ist für eine Topspielerin einfach zu langsam und viel zu zweikampfschwach!!!
    Mir ist es schon länger ein Rätsel, wie sie so die erforderlichen Normen für die A-Natio überhaupt schaffen kann???

    Außerdem fehlte ihr zuletzt die Kreativität, die sie doch in der Vergangenheit eigentlich immer auszeichnete!!!
    Ihre Technik allein wird ihr in Frankreich nicht weiterhelfen, denn das können die dort auch, vielleicht sogar noch besser!!!;)
    Gegen so eisenharte Verteidigerinnen wie Renard oder Franco muß sie da schon gegenhalten können!!! 😉

    Auch wenn sie nicht mehr ganz so jung ist, erinnert ihr Verhalten doch irgendwie an ADA, und deren Wechsel zu Lyon!!!
    Auch bei ihr scheint die „Beratung“ doch eher an finanziellen Interessen ausgerichtet, und weniger an Leistungsoptimierung!!! 🙁

    Was glaubt sie denn, wie sie jetzt von „ihren Fans“ empfangen wird???

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  • Winter sagt:

    Ist wie bei Hegerberg in Potsdam, Frankfurt sollte sie ziehen lassen.
    Solche Spielerinnen bringen nur Unruhe – und tschüss!!!
    Allerdings soll auch klar gestellt sein, Verträge sind dazu da sie einzuhalten. Geschieht das nicht, muss man mal über Vertragsstrafen zu Lasten der Spielerinnen nachdenken.
    Vorbildfunktion auf andere Spielerinnen haben Hegerberg und Maroszan jedenfalls nicht!

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  • karl sagt:

    Ich denke hier muss man auch in erster Linie die Finanziellen Interesssen des Beraters beruecksichtigen. Wenn der Prozente vom Gehalt kriegt ist er natuerlich interressiert sie zum meistbietenden zu schicken. Und dann kann er gleich nochmal ein paar Prozent von der Abloesesumme kassieren , weil er so clever war sie erstmal vertraglich fuer mehrere jahre an Frankfurt zu binden. Natuerlich hat die Spielerin auch was davon, aber als Berater wuerde ich denen auf jeden Fall Wechselbeine machen wenn ich daran was verdienen koennte. Fuer mich sieht das jetzt so aus dass Frankfurt jetzt das Problem bekommt das Potsdam schon ein paar Jahre hat. Mal sehn ob man das auch so gut hinkriegt, es bleibt spannend.

    Und wenn es tatsaechlich PSG sein sollte , die haben doch schon eine halbe deutsche Nationalmannschaft.

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  • waiiy sagt:

    Mit der Commerzbank sprechen und für 2 Jahre auf die Bank setzen. Oder immer von Beginn an aufstellen und nach 20 Minuten auswechseln. 😉

    Schade, wenn sie Frankfurt wirklich verlassen darf. Dann wird die Mannschaft unberechenbarer.

    Aber es ist schon ein Zeichen von niederstem Charakter, wenn man als Spielerin eine solche Aktion startet. Ich erwarte fast, sie morgen im Trikot von PSG zu sehen.

    Dass sie sportlich unzufrieden ist, liegt doch zu 70% an ihr selbst. Sie hat es nach mehreren Jahren immer noch nicht geschafft, ein Konzept auf den Platz zu bringen. Laufen kann sie nicht, Zweikämpfe kann sie nicht. Strategie kann sie nicht. Sie kann nur schießen und das nur, wenn sie nicht angegriffen wird. Ansonsten kann sie noch gut abtauchen. Aber mit dem bisher gezeigten Grad an Selbstkritik wird sich das auch nicht ändern.

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  • FFFan sagt:

    Der 1.FFC Frankfurt kann es sich eigentlich nicht erlauben, nach Lira Alushi in diesem Jahr noch eine weitere ‚Ausnahmespielerin‘ zu verlieren. Man peilt schließlich in drei Wettbewerben hohe Ziele an…

    Ich befürchte aber, dass es nur noch um die Höhe der Ablösesumme geht. Bei einer Spielerin dieses ‚Kalibers‘, die zudem noch zwei(!) Jahre Vertrag hat, sollte diese m.E. mindestens im (niedrigen) sechsstelligen Bereich liegen. Andernfalls sollte der FFC lieber bei seinem „Nein“ bleiben. Man darf nämlich nicht vergessen, dass z.B. der Finaleinzug in der Champions League allein schon 200.000 € einbringen würde.

    Auch für den Fall, dass es zu keiner Einigung kommt, ist übrigens nicht mit einer ‚Arbeitsverweigerung‘ zu rechnen. Immerhin steht im nächsten Jahr eine WM an! Wie ein anderer prominenter Schützling ihres Beraters, wird auch ‚Dzseni‘ also (evtl. nach kurzem Schmollen) wieder versuchen, ganz normal ihre Leistung auf dem Platz zu bringen. Wenn ihr das gelingt, werden die ‚Franzosen‘ auch in ein bis zwei Jahren noch an ihr interessiert sein – sofern ihre ach so „professionellen“ Clubs bis dahin nicht pleite gegangen sind…

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  • Michele sagt:

    Sorry, aber warum diskutieren wir hier überhaupt? Maro hat ihren Vertag letzte Saison verlängert und sich zwei weitere Jahre an frankfurt gebunden! Da kann sie jetzt nicht kommen und sagen: Ich will weg! Wenn es schon immer ihr Traum war bei so einem Verein zu spielen, da verlängere ich nicht meinen Vertag in Frankfurt! Da muss sie jetzt durch! Hoffentlich bleibt Frankfurt hart und pocht auf den laufenden Vertag!

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  • Sokrates sagt:

    Der FFC sollte das schäbige Verhalten von Maroszan und ihres windigen Beraters zum Anlass nehmen, um seine Vereinsphilosphie endgültig neu auszurichten und öffentlich zu machen. In Zukunft sollte die erste Mannschaft vorzugsweise mit jungen Spielerinnen, die so weit wie möglich aus dem eigenen Verein stammen, mittel- und langfristig aufgebaut werden. Die primäre Ausrichtung am schnellen Erfolg sollte aufgegeben werden. Man sollte die sportlichen Ziele angesichts der finanziellen Übermacht (und zum Teil auch sportlichen Überlegenheit) einiger anderer Vereine eher bescheiden und defensiv formulieren. Stattdessen sollte neben der individuellen Entwicklung der (jungen) Spielerinnen der Aufbau einer attraktiven Spielkultur und natürlich solide Finanzen und seriöses Wirtschaften stehen. Wenn man gelegentlich (echte) Stars zu einem angemessenen Preis holt, dann aber nur Spitzenspielerinnen, welche die Mannschaft sportlich und menschlich verstärken. Vorbild für die sportliche Arbeit sollte Turbine Potsdam sein! Auch von anderen Vereinen wie Wolfsburg, Bayern, Leverkusen und sogar Duisburg kann man z.B. lernen, ehemalige Spielerinnen als Trainerinnen in den Verein einzubinden. (Von den Wölfinnen kann man selbstverständlich noch viel mehr lernen und – so weit es die Finanzen erlauben – übernehmen.)

    Maroszan hat das Tischtuch zwischen ihr und dem FFC zerschnitten. Bei Colin Bell, Siggi Dietrich und den Fans hat sie versch…ssen. Sie wird nie mehr für Frankfurt auflaufen. Eigentlich müsste man ihr sofort die Nr. 10 wegnehmen und sie mit sofortiger Wirkung vom Training suspendieren. Aber das wird der Verein aus verhandlungstaktischen Gründen vermutlich nicht machen. Man sollte eine möglichst hohe Ablöse gegenüber ihrem neuen Verein (wahrscheinlich PSG, weil bei Lyon bereits Necib die Position von Maroszan besetzt) rausholen und sie so schnell wie möglich in Schimpf und Schande gehen lassen, auch wenn man erst einmal sportlich geschwächt in die neue Saison gehen würde. Aber das hat CL-Teilnehmer PSG mit seinem späten Vertragsangebot an Maroszan vielleicht bezweckt gegenüber einem Mitkonkurrenten in der nächsten CL-Saison.
    In Paris wird sie ihre Schwester im Geiste, nämlich Lira Alushi, wiedertreffen. Aber Alushi hat wenigstens ihren Vertrag in Frankfurt erfüllt.

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  • noworever sagt:

    auch eine in den medien beschiedene hohe bescheidenheit hat anscheinend ihren ‚preis‘.

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  • Tiberias sagt:

    Was die sportliche Qualität betrifft, da schließe ich mich zu 100% waiiy an. Aus dem „Super-Talent“, das sie vor drei, vier Jahre war, ist eine für den Gegner beherrschbare Spielerin geworden. Ein (selbst-)kritischer Blick auf ihre eigene Leistung würde ihr nicht schaden. In Frankreich würde es ihr nicht anders ergehen, als ich es bei Hegerberg vermute: Sie ist eine von mehreren, bei starker bis stärkerer Konkurrenz. Aber ähnlich wie Hegerberg wird auch Marozsan anscheinend schlecht und falsch beraten. Das führt dann auch zu einem Zerrbild in der Selbstwahrnehmung.

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  • holly sagt:

    @ Altwolf und Detlef, sicher muss man als Technikerin auch kämpfen. Ich finde das bei ihr das Verhältnis nicht mehr stimmt zwischen Technik und Kampf.
    Sorry aber wenn ich oben den Satz von Siggi Dietrich lese:

    „Es entspricht unserer Vereinspolitik, dass wir unsere Verträge stets erfüllen, dies erwarten wir selbstverständlich auch von unseren Spielerinnen“.
    Waren die Spielerinnen die aus ihren Verträgen rausgelassen wurden auch nur Träume von mir?
    Wenn der FFC aus welchen Gründen auch immer, Babett Peter nicht aus dem laufenden Vertrag gelassen hätte, vielleicht hätten sie jetzt nicht das Problem mit Maro.
    Ich glaube manche machen es sich hier zu einfach wenn sie immer nur den Beratern die Schuld geben.
    Maro ist ja nicht die einzige N11 Spielerin die gehen/gegangen ist. Das sollte den FFC Fans vielleicht auch mal zu denken geben. Mir kommt es so vor als ob in Frankfurt nicht die heile Welt ist wie viele glauben.

    Ob PSG und Lyon mit ihren Einkäufen den Erfolg gekauft haben ist fraglich. Das eine Ansammlung von N11 Spielerinnen nicht automatisch Erfolg verspricht hat man ja in Frankfurt die letzten Jahre gesehen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Komisch! Bei allen Abwanderungswilligen, egal welcher Couleur, werden plötzlich Keulen zum Draufhauen ausgepackt und Häme-Fässer ausgeschüttet – wie meinungswandlerisch und heuchlerisch ist doch ein Großteil selbsternannter FF-Fans – einfach nur zum K*****!

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  • dummkopf sagt:

    Es gibt ja vielleicht auch den ein oder anderen FF-Liebhaber, der die Kommentare hier hauptsächlich wegen ihres Unterhaltungswertes liest, und sich schon darauf freut, die anhimmelnden Kommentare zu lesen, wenn Maro ihr nächstes Tor für die Nationalmannschaft schiesst.

    Ein echter FFC-Anhänger ist natürlich in Anbetracht der klammen Lage hocherfreut über diese Entwicklung bei Maro (=Elegant den Top-Verdiener von der Gehaltsliste streichen und noch eine Ablöse kassieren). Manch anderer Fan braucht dagegen vielleicht Jahre, um zu merken, dass ein Verein kein Geld mehr hat. Ich glaube, in Duisburg und Tyresö haben das einige wirklich noch nicht einmal gemerkt, als man Insolvenz angemeldet hat.

    Und jeder weiss, dass Spielerinnen wie Maro oder Alushi oder Marta natürlich vielleicht ihr Geld Wert sein mögen, aber natürlich von einem gutem Management niemals um diesen Preis angestellt würden.

    Solange man zB mit Jakobsson, Mjelde und Doorsun alle zusammen nicht HALB soviel ausgeben müsste und eine viel, viel, viel, viel, viel stärkere Mannschaft hätte.

    Beim Management in Frankfurt sind trotzdem Restzweifel angebracht, ob man das schon gemerkt hat.
    Und was daran so schwer zu verstehen ist?

    Ein viel grösserer Witz der Bundesliga ist allerdings immer noch, dass niemand sich Jakobsson holt, bei der jedes fähige Management eigentlich die Bude einrennen müsste. Wenn man deren Preis/Leistungsverhältnis einmal mit dem von Maro vergleicht, oh je.

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  • Winter sagt:

    Frau Maroszan spielt bei einem der erfolgreichsten Clubs Europas und der Welt!
    Auch wenn ich kein Frankfurt-Fan bin, kann auch der Spielerin das nicht entgangen sei. Frankfurt hat eine beeindruckende Historie und jahrelang große Spielerinnen in seinen Reihen gehabt. Es kann nur die absolute Gier nach Geld für den Berater und die Spielerin sein, ansonsten sollte das eigene Charisma so ausgeprägt sein, vertragliche Pflichten zu erfüllen und nicht so eine Aktion zu starten.

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  • Horst Schlämmer sagt:

    Die offiziellen Äußerungen von Frau Maroszan sind klar lanciert und zielen nur auf 1 Szenario ab. Das ist die Lewandowski Nummer und bisher wurde es hier sehr treffend formuliert und erkannt.

    Mit 1 Vertrag halbwegs auszusorgen, das setzt bei Frau Maroszan ungeahnte Kräfte frei, sich aus einem bestehenden Vertragsverhältnis zu lösen. Seriös ist anders. Letztlich sind ca 320.000/Jahr für Frau Maroszan ein entscheidendes Argument.

    Man darf gespannt sein, der Weg ist allerdings absehbar. Öffentliche Verlautbarungen, Schuldzuweisungen und irgendwann wird Frau Maroszan im PSG Trikot zu sehen sein. Der Poker um die Höhe der Ablöse ist eröffnet.

    Wahrscheinlich hat Frau Maroszan bereits angekündigt, dass Sie trotz laufenden Vertrages kein Spiel für den FFC Frankfurt bestreiten wird 😉

    Für den FFC Frankfurt wird es nicht einfacher werden, da Quellen besagen, dass Wunschspielerinnen vom FFC Frankfurt sich gegen Frankfurt entscheiden oder nicht nach Frankfurt wechseln wollen. Eine junge Spielerin aus Freiburg hat sich für München entschieden. Eine andere junge Spielerin aus Freiburg will aktuell nicht wechseln. Der Ruf des FFC Frankfurt im Kreise deutscher Top Spielerinnen hat nach Aussagen zweier Nationalspielerinnen (mit denen ich mich unterhalten durfte) etwas gelitten.

    Wir werden sehen, ob diese Aussagen sich weiterhin bewahrheiten oder nicht. Colin Bell scheint jedenfalls nicht den allerbesten Ruf bei den Nationalspielerinnen zu genießen.

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  • Markus Juchem sagt:

    @dummkopf: Sofia Jakobsson hat in dieser Woche einen Zweijahresvertrag in Montpellier unterschrieben.

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  • dummkopf sagt:

    @Markus
    Danke, für die erschreckende (endgültige) Info. 😉
    Es hatte sich ja Montpellier bereits abgezeichnet.

    Ebenfalls Danke für den U19-EM Twit.
    Interessant dort: Bei NED hat diesmal Miedema von Anfang an gespielt. Nach 30 Minuten hatte sie 2 Tore und es stand 3:0.
    Zur Hz hat man sie rausgenommen. Und nach 70Min (Eigentor Janssen) stand es nur noch 3:2. Das hat man dann aber halten können. Typisch FF-übliche seltsame Personalpolitik auch hier? Oder spielt Miedema gar, obwohl sie verletzt ist?

    Eine Info nicht nur an die Manager der dt Bundesliga:
    Eine Torshow gibt es übrigens auch für die frz. Liga. im Netz.
    Allerdings in oft bescheidener Kamera-Qualität (wohl dem, der ein paar Allianz-Millionen bekommt).
    Etwas besser übrigens England mit Youtube-Kurzzusammenfassungen aller Spiele, und auch einigen Liga-Spielen im TV.

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  • hopkins sagt:

    Dieses Verhalten von Maroszan macht etwas sprachlos.
    Wozu werden Verträge unterschrieben?
    Neuer Berater, keine kurzfristige vorzeitige Freigabe erhalten!?!?
    Danach über Facebook „Druck“ ausüben?

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  • Kisame sagt:

    @holly

    Das solche Sachen tatsächlich erst erklärt werden müssen…
    Babett Peter ist mit der Bitte um Auflösung des Vetrages an den FFC herangetreten. Anscheinend hielt der Verein sie für entbehrlich und hat deswegen der Bitte entsprochen. Macht ja auch Sinn, denn wozu soll man eine Spielerin behalten und vor allem weiter bezahlen von der man nicht mehr überzeugt ist und die gehen möchte.
    Bei Maroszan wiederum ist nur eine Seite an einer Auflösung interessiert, ergo eine völlig andere Situation.

    Btw.: PSG geht nur dann „pleite“ wenn die Scheichs keinen Bock mehr auf den Club haben oder ihnen das Geld ausgeht (der zweite Fall wird vermutlich nicht so bald eintreten 😉 ).

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  • doc8181 sagt:

    Leute, Leute, was hier wieder abgeht…

    Wenn Marozsan wirklich eine SO schlechte Spielerin ist, wie viele hier meinen, DANN LASST Sie DOCH GEHEN!!!! Denn dann wäre es für Frankfurt kein großer Verlust 😉

    Außerdem sollte sich jeder mal selbst hinterfragen, ob er ein solches Angebot annehmen würde. Man stelle sich mal vor, da kommt ein konkurierender Arbeitgeber, und bietet dir auf einmal das 10fache deines jetzigen Gehaltes (plus Handgeld natürlich). Ich glaube, da würden nicht viele nein sagen.

    Dann noch ein Wort zu SiDi 😉
    Zitat: “Es entspricht unserer Vereinspolitik, dass wir unsere Verträge stets erfüllen, dies erwarten wir selbstverständlich auch von unseren Spielerinnen”.

    Eine solche Aussage von einem Mann, der früher seine Position als Ligasprecher bei der Natio dazu missbraucht hat, rücksichtslos Spielerinnen nach Frankfurt zu locken???? Sorry, aber da kann ich nur sagen: Wer im Glaushaus sitzt 😉 (Ich denke da nur an die Verpflichtung von Kim Kulig vom HSV nach Frankfurt).

    Ich selber bin kein Fan vom FFC Frankfurt noch von Marozan. Ich bin Ihr aber auch nicht negativ gegenüber eingestellt. Und ich glaube auch nicht, dass sie sich hängen lassen würde, falls Sie keine Freigabe bekommt. Es ist ja schließlich WM und der Fr. Neid ist ja nie weit entfernt 🙂

    Natürlich wäre ich als Wolfsburger Fan traurig, wenn OL oder PSG Kessi ein solches „unmoralisches“ Angebot machen würde. Trotzdem würde ich Sie persönlich dazu beglückwünschen und Ihr viel Glück wünschen.

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  • Markus Juchem sagt:

    @dummkopf: Miedema hatte das erste Spiel wegen einer Leistenverletzung pausiert. Entweder wieder Beschwerden oder eine Vorsichtsmaßnahme.

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  • never-rest sagt:

    Neue Freunde hat sich Maroszan mit ihrem Verhalten sicherlich nicht gemacht, ich kann insbesondere den Zorn der 1FFC Anhänger verstehen. Die Unarten des Profifußballs, wie aus der BL der Männer bekannt, greifen offensichtlich mehr und mehr auf den FF über. Money matters.

    Die sportliche Entwicklung bei Maroszan selbst läßt allerdings auch zu Wünschen übrig, wobei das Trainerchaos beim 1FFC in den letzten Jahren ein gut Teil beigetragen haben mag. Die Vereinsphilosphie, möglichst viele N11 Spielerinen zusammen zu kaufen, ist nicht aufgegangen. Statt einer eingeschworenen Mannschaft glich der 1FFC häufig mehr eine Ansammmlung von Ich-AG`s. Aber vielleicht ändert sich dies ja jetzt endlich beim 1FFC, nicht nur weil der Verein offenbar mit anderen Spitzenclubs in Deutschland und Europa finanziell nicht mehr mithalten kann, sondern auch aus besserer Einsicht.

    Wenn der 1FFC sich mit der Ablöse für Maroszan noch gezielt mit talentierten Nachwuchskräften verstärkt und dabei auf das Teambuilding achtet, muss der Abgang von Maroszan noch nicht einmal sportlich schaden. Allerdings wird sich ein runderneuerter 1FFC erst einmal im Laufe der bevorstehenden Saison finden und einspielen müssen, was die Titelchancen entscheidend schwächen dürfte. WOB ist mit seinem erfolgreichen, bestens eingespielten und kampferprobten Team klar im Vorteil (übrigens auch gegenüber den anderen Konkurrenten wie TP und Bayern.

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  • Karl sagt:

    @doc8181: Fuer deinen Beitrag wuerde ich dir am liebsten 1000 Daumen hoch geben, leider geht nur einer. Volle Zustimmung.

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  • hopkins sagt:

    Dieses Verhalten von Maroszan macht etwas sprachlos.
    Wozu werden Verträge unterschrieben?
    Neuer Berater, danach keine kurzfristige vorzeitige Freigabe für eine neuen Verein erhalten!?!?
    Danach über Facebook „Druck“ ausüben?
    Frankfurt sollte eine hohe Ablösesumme kassieren und sie dann gehen lassen.

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  • holly sagt:

    @ Kisame, das hättest du mir nicht erklären müssen. Beide Fälle sind mir schon bekannt.
    Das Ziel ist aber beide wollen/wollten weg. Man muss aber auch nicht immer alles glauben was vom Mangement eines Vereins verbreitet wird(Fall Peter).
    In solchem Pressemittleiungen steht doch immer nur, im Himmel ist Jahrmarkt und wir sollen dann fragen wo die Buden stehen.

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  • dummkopf sagt:

    Leider muss ich meinen eigenen Kommentar noch einmal klarstellen, falls das nicht klar genug hervorging.

    Natürlich sind Jakobsson, Mjelde und Doorsun ALLE zusammen nicht einmal halb so teuer wie Maro ALLEINE und damit ein Verein natürlich viel, viel, viel, viel, viel besser aufgestellt.

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  • jochen-or sagt:

    Leider geht es jetzt im FF in vielen Bereichen so zu wie bei den Männern.
    Dazu gehört nicht nur die zunehmende Härte und Schauspielerei, sondern auch die Herrschaft des Geldes.
    Da werden sich die Dinge zunehmend verschieben und in Ansehung der Möglichkeit großer Gehaltsverbesserungen wird auch so was wie Vereins- und/oder Vertragstreue zunehmend an Bedeutung verlieren.
    Schade, weil es ein Grund für mich war und ist, FF-Fan zu werden.

    Was mich wirklich nervt, sind immer diese blöden Begründungen:
    “ neue Herausforderung, geliebte Position etc.“.

    Kann nicht einmal eine sagen: “ Da bekomm ich unvergleichlich mehr an Kohle.“

    Da hat doch dann jeder bei den in Ansehung der Bemühungen vergleichsweise geringen Gehältern im FF auch ein gewisses Verständnis für!

    Akzeptabel fände ich auch noch, wenn man das damit begründet, dass man dort international spielen kann und/oder mal einen Titel gewinnen will.

    Das wäre dann ehrlich und man könnte sich auch von den Mannschaftskameradinnen und den Fans – so man sich ihnen verbunden gefühlt hat – in weiter bestehender Verbundenheit verabschieden.

    Ich freue mich jedenfalls jedes Mal, wenn eine alte Turbine wie z.B. Anja in Potsdam vorbeischaut. Dazu muss sie nicht für Turbine spielen.

    Als Turbinefan möge man mir verzeihen, wenn ich auch mit einem Augenzwinkern sehe, wie nun Frankfurt mit Geld die Spielerinnen weggeholt werden.
    Aber wenn sie geschickt sind, werden sie eine kräftige Ablöse kassieren. Da sind sie sicherlich weiterhin professioneller als Turbine.

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  • Kisame sagt:

    @holly

    Mag sein das die in der Pressemitteilung genannten Gründe nur vorgeschoben sind, damit beide Seiten möglichst positiv dabei wegkommen. Das ist aber irrelevant, denn entscheidend ist das sich beide Seiten darin einig waren den Vetrag aufzulösen.
    In diesem Fall scheint der Verein dazu (noch) nicht bereit zu sein. Und sei es auch nur, weil ihnen die finanziellen Rahmenbedingungen nicht zusagen. Sowas muss man dann halt akzeptieren, zumindest wenn man für sich den Anspruch erhebt man sei Profi.
    Auch was dieses Gerede über „Träume“, angebliche „interne Differenzen“ usw. angeht kann ich mittlerweile nur noch müde lächeln. Solche Sachen tauchen immer plötzlich genau dann auf und werden relevant, wenn irgendwer versucht seinen Willen durchzudrücken und sind vermutlich zu 95% eh frei erfunden oder zumindest sehr einseitig dargestellt.

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  • holly sagt:

    @ Kisame, bei den Begründungen bin ich da ganz bei dir. Aber das machen beide Seiten(Spielerin/Verein/Management-Verein)
    Mein Tipp ist, das der FFC den Wechsel nur herrauszögert um noch mehr Ablöse zu kassieren(was ja auch ok ist).
    Auf Dauer kann man sich keine unzufriedene Spieerin leisten, auch wenn sie ihre Leistung auf dem Platz bringt. Es wird sich dann wie ein Kaugummi durch die gesamte Saison ziehen ob sie dann nächstes Jahr im Sommer für eine Ablöse gehen darf und wohin usw und das bringt auch ewig Unruhe.
    Das sollte sich kein Verein der Welt freiwillig antun.
    In Frankfurt müssen irgendwelche Probleme herrschen sonst würden nicht soviele Spielerinnen abwandern. Das sie vielleicht weniger Geld wie früher haben mag sein. Ich glaub aber nicht so wenig um alle diese Abgänge der Saison und kaum Neuverpflichtungen zu präsentieren.
    Wir alle wollten das der FF professioneller wird, dann müssen wir leider auch mit den Auswüchsen leben. Ich weiss man hätte auch nur die guten Sachen übernehmen können. Aber das klappt in einer realen Welt nicht.
    Ich kann mich noch an graue Vorzeiten im FF erinnern. Da hiess es immer die machen das nicht, die jenes nicht und alle waren froh. Aber die Zeit wird nicht mehr zurück kommen.

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  • Kisame sagt:

    @holly

    Ja gut, dass die das früher nicht gemacht haben lag mit Sicherheit auch daran das sie es einfach nicht konnten^^
    War ja früher im Männerfußball auch nicht anders und Frauen sind in der Regel auch nicht weniger an Geld und Ruhm interessiert wie Männer.
    Das soviele aus Frankfurt gehen wird vermutlich auch damit zusammenhängen das der Verein einfach seit Jahren kein vernünftiges Konzept auf die Beine gestellt hat und, gemessen an den eigenen Ansprüchen, auch einfach nicht erfolgreich gewesen ist. Da ist, wie man so schön sagt, halt der Lack ab 😉
    Von vergangenen Erfolgen kann man nicht ewig zehren.

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  • Maskal69 sagt:

    Ich finde es in Ordnung wenn sie eine neue Herausforderung suchen und gerne nach Frankreich wechseln möchte. Auch wenn sie noch Vertraglich gebunden ist, ich kann da nichts negatives abgewinnen. Ein Vertrag ist unter gewissen Umständen jederzeit lösbar. Wenn ich Ihre Entwicklung und Auftreten im Verein das letzte halbe Jahr so anschaue, da sehe ich im Hinblick auf die WM 2015 eine Wechsel als sehr vernünftig. Ich denke es sicherlich kein Zufall, das bisher drei Nationalspielerinnen von Frankfurt abwandern, da werden weitere folgen.

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  • Sheldon sagt:

    Was mich so richtig aufregt und wo noch überhaupt nicht drüber geredet wurde, ist das Verhalten von PSG, das gegen jeden Ehrenkodex des FFs spricht und womit man jede Menge Schwellen übertreten hat, die der FFC NIE übertreten hat.

    1. Wieso kommt das Angebot derartig spät und nicht, so wie üblich, spätestens im April/Mai bei einer solchen Topspielerin?
    2. PSG weiß ganz genau, dass Marozsan an den Verein vertraglich gebunden ist. Vertragsrechtlich müsste man daher zunächst überhaupt erstmal an den Verein herantreten, bevor man die Spielerin kontaktiert.
    3. Dass 320.000 Euro Jahresgehalt dem Wert einer Marozsan, ja dem Wert irgendeiner Spielerin überhaupt nicht gerecht werden und vollkommen überzogen sind, braucht man überhaupt nicht zu sagen. Ein solches Jahresgehalt kriegst du nicht mal mit dem Triple rein, und das nur bei einer Spielerin. Dieses Jahresgehalt dient doch zu einem derzeitigen Zeitpunkt nur dazu, zu sichern, dass Marozsan für das Geld den Verein sicher verlassen will.

    Ich erwarte, wenn mit einem solchen Betrag gehandelt wird, dass der FFC für Marozsan eine Ablösesumme von 1.000.000 bekommt. Wenn wir hier schon mit Männermethoden umgehen, dann auch bitte beim Verhältnis Ablöse/Gehalt. Wer sich so verhält, sollte dann auch bitte schön das Geld springen lassen.

    Der FFC sollte auf diese Ablösesumme bestehen. Falls sie nicht kommt, wird es schwierig werden, damit umzugehen. Ich sehe zwei Möglichkeiten: 1. man statuiert an Marozsan wie an Peter ein Exempel. Das kann ich mir bei Bell gut vorstellen, dass das kommt. Das hieße, Marozsan wird für diese Aktion die gesamte Saison auf der Bank sitzen oder vielleicht sogar von der Mannschaft suspendiert werden. Damit wäre ihre Karriere wahrscheinlich gelaufen, denn irgendwo ist auch für Frau Neid dann wohl doch die Grenze erreicht, ab der sie leistungstechnisch eine Spielerin noch mitnimmt zur WM! Nach praktisch einem Jahr Pause in „Trainingsgruppe 2“ wird Marozsan auch noch ihre letztes Bisschen Talent eingebüßt haben.
    Der FFC würde damit zugunsten des Teamgeists riskieren, die sportlichen Erfolge zu verpassen.

    Andererseits denke ich, dass man angesichts der Umstände eine Ausnahme machen wird, nachdem man Marozsan den Kopf gewaschen hat. Schließlich hat sie noch zwei Jahre Vertrag, das bedeutet, selbst wenn PSG sie nächste Saison noch haben will, dann wird erneut eine Ablösesumme fällig. Und ich kann mir vorstellen, dass der FFC PSG für diese Aktion ordentlich bluten lässt!

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  • Altwolf sagt:

    Vielleicht sollten wir doch solche „Wechsel-Szenarien“ nochmal etwas mehr differenzieren, denn es macht aus meinem Empfinden heraus schon einen Unterschied, ob ich als Spielerin den Verein aus rein sportlichen oder rein wirtschaftlichen Gründen wechseln möchte.

    Wenn ich meinen Vertrag verlängere, weil mir zum Erreichen z. B.von Titeln, aufgezeigt wurde, eine Spielphilosophie zu verfolgen, die meinen Fähigkeiten gerecht werden, die mich in meiner Leistung verbessern und dies vom aktuellen o.zukünftigen Trainer auch umgesetzt wird;
    wo mich auch die Zusammenstellung des Kaders und entsprechende Neu-Verpflichtungen überzeugen können höhere Ziele anzustreben.

    Dann habe ich bei „Nichterfüllen“ solcher angekündigten Zusagen, auch für eine Spielerin Verständnis den Verein verlassen zu wollen, insbes. wenn man mit der eigenen Entwicklung dadurch stagniert.

    Wenn im anderen Fall ein Beraterwechsel zur Steigerung des Beratereinkommens durch attraktive Vermittlung an Topclubs dazu führt diese Spielerin,ob mit oder ohne Wissen, diesen Clubs „angeboten“ wird, dann kann ich zwar rein „menschlich“ die „Verführung“ durch eine hohe Gehaltssumme nachvollziehen, jedoch nur bei gleichzeitiger „sportlicher Unzufriedenheit“ mit den aktuellen Bedingungen, wie oben genannt, akzeptieren.

    Ohne diesen rein „sportlichen“ Hintergrund ist das für mich dann eine „Charakterfrage“ und ich würde meinem Verein wünschen eine solche Spielerin nicht zu verpflichten.

    Das würde ich auch so empfinden, wenn ein anderer Club von sich aus an eine Spielerin herantritt und ihr entsprechend ein „unmoralisches“ Angebot bei noch laufendem Vertrag macht, da auch da nur „Versprechungen“ bezüglich der „sportlichen“ Perspektive gemacht werden können.

    Sollten sich „alle“ Seiten zu einem Wechsel einig sein, ist das zu akzepieren,sollte jedoch im Verhandlungsstadium nicht in der Öffentlichkeit diskutiert werden, um auch das „Gesicht“ beim Scheitern wahren zu können.

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  • Sheldon sagt:

    Es würde mich mal interessieren, wieso es so ein Angebot an Marozsan und nicht an Keßler gibt?

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.

    Man könnte vermuten, daß da ihr „neuer“ Berater aktiv geworden ist und damit einen Wechsel forcieren wollte.

    Andererseits „wissen“ wir ja nicht, ob nicht auch von PSG an andere Spielerinnen solche „Angebote“ gemacht worden sind, diese jedoch das nicht über Facebook öffentlich machen.

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  • doc8181 sagt:

    @ Sheldon:

    Vielleicht haben Sie es und Kessi hat abgelehnt 😉

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  • Sheldon sagt:

    @doc: Nun, wenn man die immer neuen Beteuerungen hör, wie wenig Geld der VfL habe, und sich dann anschaut, dass PSG für eine Spielerin vom Kaliber Keßler gern schon mal 500.000 Jahresgehalt hinlegen wird, dann wäre das doch mehr als erstaunlich. Zumal Keßler dort auch wieder viel offensiver spielen könnte, was durchaus in ihrem Interesse als gelernter „10“ liegen dürfte.
    Meine These: PSG wartet bis nächste Saison mit dem Angebot und wird sich dann Keßler und Goeßling vertragsfrei schnappen, wenn dann beispielsweise auch Bresonik vielleicht langsam in die Jahre kommt und Seger vielleicht nochmal nach Amerika gehen wird.

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  • labersack sagt:

    @Sheldon,
    innerhalb einer funktionierenden Mannschaft gibt es Teamgeist und Ehrgefühl, innerhalb einer Söldnertruppe Angebot und Nachfrage.

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  • doc8181 sagt:

    @Sheldon:

    Siehst Du, da besteht der Unterschied zwischen uns: Wenn Kessi und Lena nächste Saison wirklich nach Frankreich wechseln & dort 500.000,- pro Jahr kassieren (ach ja: Wie kommst Du übrigens auf diese Summe????) würde ich mich trotzdem für sie freuen!!

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  • Kisame sagt:

    @Sheldon

    Also bei Peter würde ich wiedersprechen das man dort ein Exempel statuieren wollte. Meiner Meinung nach eher ein normaler Vorgang, dass wenn klar ist das eine Spielerin den Verein wechselt, erstmal die zum Zuge kommen, von denen klar ist, das sie auch nächste Saison noch im Verein sind. Ist für die betreffende Spielerin zwar nicht schön, aber in meinen Augen eine verständliche Maßnahme. Außerdem war sie auch über ein halbes Jahr verletzt und hatte keine Gelegenheit sich von Anfang an in die Mannschaft zu spielen. Insofern wohl eher eine unglückliche Konstellation in diesem Fall. Alushi oder Behringer haben ja auch gespielt, obwohl klar gewesen sein dürfte das sie gehen werden.

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  • Sheldon sagt:

    @doc: Bei Maro hat man 320.000 läuten hören. Habe auch nicht gesagt, dass ich mich für sie nicht freue, soll sie selbst wissen, aber sie hat sich nunmal an Spielregeln zu halten!

    @labersack: Nie gedacht, diese Worte mal aus dem Mund eines Wolfsburg-Fans zu hören.
    Ist dir eigentlich klar, dass eure Spielerinnen alle nur Söldnerinnen sind? Keine einzige Spielerin hat von denen je Vereinstreue bewiesen, von denen haben doch so gut wie alle schon 3, 4, ja sogar 6-8 Wechsel hinter sich. Nur weil es jetzt mal für ein paar Jahre in Wolfsburg gut läuft und man an den fetten Fleischtöpfen sitzt, heißt das noch lange nicht, dass das Team wirklich funktioniert. Im Erfolg funktioniert jedes Team!

    Goeßling hat doch sogar schon angekündigt, dass sie gerne nochmal ins Ausland will und auf nach der WM warten will. Ich vermute, so wird es vielen Spielerinnen gehen. Denn eine ganze Menge Verträge von Schlüsselspielerinnen laufen aus, und wenn sich nur Lyon und PSG je 2 davon krallen, dann gute Nacht, VfL Wolfsburg!

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  • wieb ke sagt:

    Wenn die kids meinen, im Leben immer das kriegen zu können was man gerade will ohne Verpflichtungen einzuhalten, werden sie sich noch ganz schön umschauen. Und wenn es nicht klappt, werde ich halt bockig. Erinnert mich sehr an ein Kleinkind an der Aldi-Kasse 😉

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  • GG sagt:

    Gedankenspiel:
    Maro wechselt nach Frankreich – kann sich in der neuen Umgebung und Mannschaft aber nicht entscheidend durchsetzen – verpasst Nominierung zur WM2015;
    Nadine Keßler wird Europas Fußballerin des Jahres;
    Wolfsburg erspielt sich Meisterschaft und Pokal, erringt die UWCL-Krone in Berlin – stellt zur WM 8 Nationalspielerinnen – Deutschland wir Weltmeister.

    Ist für Kessi, Lena und den anderen damit das Maximum erreicht ?

    Nein !

    Olympia 2016 in Brasilien.

    Erfolge schweißen zusammen ? Dann werden diese Girls noch 1 Jahr dranhängen um den ultimativen Kick im Sportlerleben mitzunehmen.

    Geld beruhigt … ist aber nicht alles im Leben.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.

    Ach, wurde langsam mal wieder Zeit, daß du in die „alte Rolle“ switchst und in Form von „bösen“ Prophezeiungen WOB wieder den „Untergang“ weissagen möchtest.

    Wo ist das Problem ?

    Es ist doch klar, daß es auch eine Ära nach Nadine u.Lena geben wird, wie auch nach M.Müller.

    Die Zukunft wird dafür entsprechend gestaltet mit einer guten Nachwuchsförderung und der entsprechenden Infrastruktur ist man schon auf dem richtigen Weg, dann „neue“ Kessis u. Gößlings“ auszubilden.

    Helfen werden dabei die Spielerinnen , die diesen Verein inzwischen kennen und schätzen gelernt haben.

    Mach dir lieber Sorgen um den 1.FFC, denn da scheint ein größerer Umbruch relativ unvorbereitet stattzufinden und möglicherweise „harmonieren“ Trainer und Spielerinnen nicht so, wie du es uns gerne weismachen willst.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Neid, Kleinkariertheit, Mißgunst und viele weitere Attribute regieren in den allermeisten Kommentaren, gepaart mit totaler Amnesie und Rachegelüsten der Enttäuschten!
    Macht nur weiter so und unser FF rückt ein nicht unbeträchtliches Stück näher an den MF, gibt Teile seiner Identität und Identifikation preis.
    Nicht Maro sollte weiter an den Pranger geschrieben werden, sondern diejenigen, die hier an ihr Rufmord begehen – schämt Euch!
    Ihr strotzt nur solange vor lauter Scheinheiligkeit wie ihr selbst so eine Offerte nicht bekommt, und ich hoffe, Ihr bekommt sie auch nie!

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  • Detlef sagt:

    Irgendwie werden hier Sachen miteinander verglichen, die absolut nicht miteinander vergleichbar sind!!!
    LIRAS Wechsel zu PSG mit dem „Traum“ von Maozsan zu vergleichen, ist schon ziemlich weit hergeholt!!! 🙁
    LIRA hat ihren Vertrag erfüllt wie zB auch MAREN MJELDE, und beide haben keinen neuen Vertrag bei ihren alten Klubs unterschrieben!!!
    Beide Fanlager sind jetzt natürlich darüber traurig, aber alles ist korrekt!!!

    Auch den Wechsel von BABBS zu WOB kann man damit absolut nicht vergleichen!!!
    Sie wechselte damals als wahrscheinlich beste Abwehrspielerin Europas (vielleicht sogar der Welt) an den Main, konnte dort aber nicht mal ansatzweise ihre Stärken zeigen!!!
    Sie war, natürlich auch durch Verletzungen geschwächt, zuletzt nicht mal Einwechselspielerin, geschweige denn Leistungsträgerin!!!
    Das SiDi bei ihrer Bitte um Vertragsauflösung wohl nicht lange überlegen mußte, sollte eigentlich klar sein!!! 😉
    Ihren Wechsel kann man in etwa gleichsetzen mit dem von TONI zu Vittsjö!!! 🙁
    Auch sie war für Schröder zuletzt keine feste Größe mehr, und so einigte man sich dann auf eine Auflösung!!!

    Das alles lag/liegt bei Marozsan völlig anders!!!
    Der FFC Frankfurt rechnete fest mit seiner Spielmacherin, und band sie deshalb auch vertraglich für 2 weitere Jahre an sich!!!
    Das dieses Stück Papier nur wenige Monate später nur noch Makulatur sein soll, ist aus Frankfurter Sicht ganz bestimmt schwer zu verstehen!!!
    Jetzt sitzt man natürlich dort in der Klemme!!! 🙁

    Was soll man tun???
    Soll man wirklich nur die Ablösesumme in die Höhe treiben, um damit junge- und auch willige Nachwuchskräfte ins Boot zu holen???
    Oder sollte man nun doch an Marozsan ein Exempel statuieren, um nicht nur ihr, sondern auch zukünftigen Abwanderungswilligen klarzumachen, daß Verträge dazu da sind, um sie zu erfüllen!!!

    Übrigens muß ich doc kurz widersprechen!!!
    SiDi hat wohl seine damalige Position dazu ausgenutzt/mißbraucht, um Nationalspielerinnen in Scharen nach Mainhatten zu lotsen!!!
    Geredet hatte er zwar sicher schon vorher mit ihnen, was ohne den aktuellen Verein VORHER zu informieren eigentlich auch nicht erlaubt ist!!! 😉
    Aber er kaufte keine Einzige aus ihrem laufenden Vertrag heraus, sondern wartete immer schön ab, bis dieser ausgelaufen war!!! 🙂

    Und wenn mir persönlich irgend eine andere Firma ein „unanständiges Angebot“ machen würde, so gelten auch für mich bestimmte Kündigungsfristen die ich einzuhalten habe, die meine alte Firma sogar notfalls einklagen könnte, bevor ich wechseln dürfte!!! 😉
    Die aktuelle „Kündigungsfrist“ für Marozsan beträgt nun eben 2 Jahre, an die sie sich zu halten hat!!! 😉

    @Maskal69,
    Diese „bestimmten Umstände“ gibt es aber nur dann, wenn sich beide Vertragspartein einig sind, (siehe bei BABBS und TONI) oder wenn im laufenden Vertrag eine Klausel steht, die eine vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses ermöglicht!!! (war glaube ich damals bei KEELIN so)

    MM nach sollte der DFB sogar eine Sperre für die Natio androhen, falls Marozsan vertragsbrüchig werden-, und sich (wie hier gemunkelt wurde) bald im PSG-Trikot ablichten lassen sollte!!!
    Wenn es keine drastischen Strafen für Vertragsuntreue gibt, tanzen bald alle Spielerinnen den Vereinen auf der Nase herum!!! 🙁
    Man sollte mM nach auch Strafen für die Spielervermittler androhen (hohe Geldstrafen bishin zum Lizenzentzug), um solche Praktiken in Zukunft auszuschließen!!!

    @Frau Fußball;
    SCHÄMEN solltest ganz allein Du Dich für Deine letzten Kommentare!!! 🙁
    Jeder hat sich an die Regeln zu halten, denn dafür sind sie da!!!

    Hätte Marozsan nicht in Frankfurt verlängert, und wäre nun zu PSG oder sonst wohin gewechselt, so wäre doch alles chic, und niemand hätte etwas dagegen (außer Sheldon vielleicht)!!! 😉

    Aber ihren aktuellen Brötchengeber jetzt so unter Druck zu setzen, und auch noch öffentlich mit Dreck zu bewerfen, daß muß aufs Schärfste verurteilt werden!!! 🙁

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  • Sokrates sagt:

    Horst Schlämmer sagt:
    19. Juli 2014 um 10.53 Uhr

    […]
    Für den FFC Frankfurt wird es nicht einfacher werden, da Quellen besagen, dass Wunschspielerinnen vom FFC Frankfurt sich gegen Frankfurt entscheiden oder nicht nach Frankfurt wechseln wollen. Eine junge Spielerin aus Freiburg hat sich für München entschieden. Eine andere junge Spielerin aus Freiburg will aktuell nicht wechseln. Der Ruf des FFC Frankfurt im Kreise deutscher Top Spielerinnen hat nach Aussagen zweier Nationalspielerinnen (mit denen ich mich unterhalten durfte) etwas gelitten.

    Wir werden sehen, ob diese Aussagen sich weiterhin bewahrheiten oder nicht. Colin Bell scheint jedenfalls nicht den allerbesten Ruf bei den Nationalspielerinnen zu genießen.

    Sicherlich hat der Ruf des FFC in den Jahren 2008-2013 gelitten, während gleichzeitg andere Vereine wie Turbine, Lyon und Wolfsburg Frankfurt sportlich (und in den beiden letzten Fällen auch finanziell) überholt haben. Erst durch Colin Bell ist eine gewisse Wende eingeleitet worden. Warum sollte also ausgerechnet Colin Bell nicht den allerbesten Ruf bei den Natio-Spielerinnen haben? Was wird denn angeblich oder tatsächlich an ihm kritisiert?

    Die junge Freiburger Nationalspielerin, die aktuell (noch) nicht wechseln wollte, wird im nächsten Frühjahr ihr Abitur in Freiburg machen. Ist das nicht der Grund, warum sie noch ein Jahr in Freiburg bleiben und nach Ablauf ihres Ein-Jahres-Vertrags neu entscheiden möchte? Hast Du vielleicht Namen anderer Wunschspielerinnen des FFC (außer der Stürmerin von Sand), die sich gegen den FFC entschieden haben?

    @ Sheldon: ich vermute auch, dass PSG (und Lyon) Kessi und Lena Goeßling ein ablösefreies Angebot für die Saison nach der WM machen werden (vielleicht PSG an Kessi und Lyon an Lena). Ich hätte in beiden Fällen Verständnis, wenn die beiden das Angebot annähmen. Damit würde eine Ära in Wolfsburg, die vor allem von Nadine, Martina Müller und Ralf Kellermann geprägt wird, zu Ende gehen. Aber Wolfsburg fängt jetzt auch ernsthaft mit der Nachwuchsarbeit an, wird für neue Spitzenspielerinnen attraktiv bleiben und hat noch mehrere sehr gute Spielerinnen (darunter auch jüngere Spielerinnen wie Selina Wagner und Magull) in seiner ersten Mannschaft.

    Was Maroszan angeht, halte ich es wie du für möglich, dass Colin Bell an ihr – wie an Peter – ein Exempel statuieren und sie nicht mehr einsetzen wird in der Ersten, falls Maroszan gezwungenermaßen in Frankfurt bleiben muss. Ich bin mir sicher, dass Bell als prinzipientreuer Christ sie nach dem jüngsten Vorfall verachtet und sich die beiden nichts mehr zu sagen haben.

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  • Sheldon sagt:

    @GG: Als ob Frankfurt nur aus Marozsan bestehen würde… Klar ist die Personaldecke jetzt wieder etwas dünner, doch sehe ich darin nicht so das Problem, eher die Chance für die Jugend!

    Man sollte nicht vergessen, dass Turbine 2010 alle mit einer besseren U20-Mannschaft vorgeführt hat und die CL wie die Meisterschaft gewonnen hat. Wieso also nicht auch in Frankfurt?

    Alushi, Marozsan, Peter – alles Spielerinnen, die sich selbst viel zu wichtig nehmen und viel zu wichtig genommen werden.

    Frankfurt wird zu neuen Saison mit einer Top-Mannschaft auflaufen können: Schumann – Schmidt, Prießen, Kuznik, Huth – Hendrich, Ando, Laudehr – Garefrekes, Celia, Islacker.

    Es wird das Gefühl entstehen: Jetzt erst recht! Und man sollte eines bedenken: PSG hätte mit Marozsan mittlerweile mehr Stammnationalspielerinnen als Wolfsburg!

    Ich glaube, dass Frankfurt – ähnlich wie Duisburg vor ein paar Jahren – Wolfsburg in jedem Fall Paroli bieten wird, weil sie den viel besseren Trainerstab haben.

    Zudem: Deine Prognosen gehen davon aus, dass bei Wolfsburg alle fit bleiben. Das wird aber nicht der Fall sein.
    Ich sehe einfach generell eine Destabilisierung des deutschen Fußballs. Europa hat bei Olympia 3 Startplätze, um die man sich mit Frankreich, Schweden, Norwegen und neuerdings der Schweiz schlagen wird. Bei ungünstiger Auslosung kann es da wieder sehr eng werden.

    @Altwolf: Ich sehe in Wolfsburg überhaupt nicht die Möglichkeiten, neue Keßlers und neue Goeßlings zu kreieren. Glass, Odebrecht und Pohlers haben einfach nicht das Know-How und vor allen Dingen nicht den Ehrgeiz, wirklich die besten der Besten auszubilden.
    Ich sehe es eher so, dass das Gerüst nunmehr einzig und allein auf einigen Fixpunkten steht: Fischer, Keßler, Goeßling, Müller – diese Spielerinnen wird Wolfsburg nie ersetzen können. Keine andere Spielerin besitzt Führungsqualitäten bei Wolfsburg, Popp schießt zwar hin und wieder mal ein Tor, das war es dann aber auch mit den Toren anderer Spielerinnen in wichtigen Spielen.

    Um den FFC mache ich mir keine Sorgen. Bis auf Behringer sind ausschließlich kleine Diven abgegangen, Spielerinnen, auf die Bell in seinem Spielstil ohnehin gut verzichten kann. Die Stützen sind geblieben, Schumann, Schmidt, Laudehr, Ando, Garefrekes, Celia, Bartusiak – und mit Islacker ist eine weitere hinzugekommen. Selbst, wenn man dann mit weiteren Spielerinnen aus der Jugend auffüllen müsste, das Gerüst in Frankfurt ist nicht geschwächt worden, sondern nur noch stabiler geworden, weil sich alle bedingungslos in den Dienst der Mannschaft stellen.

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  • neutrum sagt:

    Ich muss da leider Sheldon widersprechen, wer sagt denn das der VFL Wolfsburg Nadine Kessler und Lena Gössling gehen Lässt.
    Sie bauen für die Frauenmannschaft ein neues Stadion,Hecking und Allofs gehen zu den Spielen der Frauen und sind begeistert.

    Man baut den Frauen doch nicht ein so Klasse umfeld auf, und lässt die Besten Spielerinnen dann gehen.

    So wie man die Gerüchte in Wolfsburg wahrnimmt, wird man wahrscheinlich noch in dieser Saison bekannt geben, das Nadine Kessler und Lena Gössling jetzt Vollprofis sind mit einem üppigen Gehalt.

    Da gibt es dann keinen Grund mehr zuwechseln.

    Zu Maro, Vieleicht war das alles nur ein Fingerzeig an Sigi, bessere mein Gehalt auf und ich bleibe in Frankfurt.

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  • @Altwolf sagt:

    @SF.

    Du hast in vielen deiner allgemeinen Äußerungen Recht und die „negativen“ Begleiterscheinigen des MF werden uns nicht erspart bleiben.

    Doch während man die Abläufe der Wechselwünsche bei F.Alushi u. B.Peters, wie auch in WOB bei J.Henning erst auf Vereinsebene geregelt und erst dann auch der Öffentlichkeit kundgetan hat, ist die Lage bei Maro doch anders zu betrachten.

    Nicht die „Aussicht“ auf ein „Traumgehalt“ kann man ihr übelnehmen, auch nicht, daß sie glaubt in einem anderen Club sportlich „besser“ spielen zu können.

    Doch sie ist nach ihrem Wechsel zum 1.FFC zu einer festen Größe der N11 geworden und hat sich auch wohl zu entsprechend „verbesserten“ Bedingungen vom 1.FFC „weiterverpflichten“ lassen. D.h.,sie ist auch durch d. 1.FFC das geworden,was ihren Status als Fußballspielerin heute ausmacht.

    Hätte sie den Wechselwunsch allein mit Verein und Berater ausgehandelt bzw. das „Platzen“ lautlos akzeptiert und versucht ihre „Leistung“ weiterhin beim 1.FFC in den Dienst „ihrer“ Mannschaft zu stellen, wäre dies professionel und doch für jedermann in Ordnung.

    Dieses „Gejammere“ von „Glück und Traum“ nun auf Facebook ist es, was auf einer ganz anderen Ebene abläuft und genau dieses Verhalten ist der „Knackpunkt“, da sie sich damit bewußt einer rationalen Klärung ihres Vertragsverhältnisses entzieht und gezielt auf eine „Störung des Arbeitsverhältnisses“ eingeht, um nur eine Lösung nach ihren persönlichen Wünschen zuzulassen bzw. diese über die „Öffentlichkeit“ erzwingen will.

    Allein dieses „Verhalten“ ist es, was mich am Charakter dieser Spielerin zweifeln läßt und ich sie nicht bei „meinem“ Verein spielen sehen möchte.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    Ich sehe nicht im Mindesten Anlaß mich für meine Pro-Maro-Einstellung und -Kommentierung schämen zu müssen!
    Und Deine Regeleinhaltungsaufforderung ist hochgradig lächerlich, und ich hätte von Dir mehr Souveränität erwartet. (Aber dafür mit nichtexistenten Mailaddis hier im Portal auftreten und externe Anfragen ignorieren…)
    Jeder „Daumen-runter“ prallt nicht nur an mir ab, sondern bestärkt mich in der Richtigkeit meiner Meinung, denn selbst Du würdest alle Hebel in Bewegung setzen, wenn ein neuer potenzieller Arbeitgeber mit honorigen Angeboten lockt und dann gilt genauso:“Was schert mich mein Geschreibsel/Gequatsche von gestern!“, werden alle rechtlichen Instanzen bemüht etc., um aus dem laufenden Vertrag rauszukommen.
    Jeder der hier so eine Miesmache betreibt, ist abwechselnd gelb vor Neid und rot vor Wut und Enttäuschung, Maro wohlmöglich die nächsten Jahre nicht mehr im Trikot des FFC zu sehen, und er sollte sich ins stille Kämmerlein zurückziehen und selbst hinterfragen, wie er in genau so einem Fall reagieren würde. 🙁
    Also ein bisschen mehr Ehrlichkeit, Überlegung, Hinterfragen der eigenen Person und Blick für die Realität beim „Was wäre wenn…?“!

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  • @Altwolf sagt:

    @Sheldon.

    „The same pocedure as every year“ – du bist wieder bei den jährlichen vorsaisonalen „Visionen“ angekommen.

    WOB wird dich weiterhin mit nicht gegebener „Erfolgslosigkeit“ nerven und die Nachhaltigkeit der Infrastruktur im Zusammenhang mit all den „inkompetenten“ Trainern, wie R.Kellermann, B.Carlson u.S.Glas an der Gerechtigkeit im Fußball zweifeln lassen.

    Nicht das „Now-how“ bei C.Pohlers u. V.Odebrecht ist gefragt, sondern ihre Fähigkeit, Mädchen zu motivieren und ihnen ein Vorbild zu sein.

    Warum ist dir das nicht klar ?

    Die nur wenigen „Klasse-Spielerinnen“, fällt dir ja schon schwer überhaupt mal „eine“ bei WOB zu nennen, stehen da ganz im „Schatten“ der durchgehend mit „Ausnahmespielerinnen“ besetzten Frankfurter Mannschaft.

    Aber schön, daß du uns zumindest schon mal ein „Gerüst“ in der Mannschaft bestätigst und anerkennst. 🙂 War ja nicht immer so.

    So werden sicherlich in deinen Augen, wie im Vorjahr , der Punktevorsprung wieder „immens“ sein und die „Titel“ wieder ungefährdet eingefahren.

    Und nicht vergessen, S.Dick, M.Brandenburger u. J.Sehan sind schon in WOB.

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  • noworever sagt:

    @altwolf
    ganz besonders, wenn es NICHT um deine schützlinge geht, kann man sich einer ungeteilten zustimmung deiner beiträge nur sehr sehr schwer erwehren. 😉

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  • Detlef sagt:

    neutrum schrieb:
    „So wie man die Gerüchte in Wolfsburg wahrnimmt, wird man wahrscheinlich noch in dieser Saison bekannt geben, das Nadine Kessler und Lena Gössling jetzt Vollprofis sind mit einem üppigen Gehalt.“

    Das wird so nicht funktionieren!!!
    Denn wenn man nur die Beiden mit so einem üppigen Gehalt ausstattet, und die anderen Leistungsträgerinnen weiterhin mit einem „normalen Gehalt“ abspeist, führt das unweigerlich zu Neid und Mißgunst!!!
    Das konnte man damals sogar in Potsdam beobachten, als Schröder öffentlich zugeben mußte, daß AYOMA von einigen anderen TURBINEN gemieden und sogar gemobbt wurde, weil sie schon damals etwas mehr Honorar bekam!!! 🙁

    Sollten also die Gerüchte stimmen, und PSG Marozsan das Zehnfache ihres sicher nicht gerade schmalen Salers von Frankfurt geboten haben, so dürfte dies bei KESSI und Goeßling eher noch mehr als weniger werden!!! 😉

    Also müßte WOB dann auch allen anderen Leistungsträgerinnen wie Fischer, Faißt, Jakabfi, Wensing, Popp, BABBS, Schult, Blässe usw ein Gehalt weit jenseits der 300.000 € zahlen, damit es kein Stunk im Team gibt!!!
    In der Lage wär WOB sicher, aber ist man dazu auch wirklich bereit??? 😉

    neutrum schrieb;
    „Zu Maro, Vieleicht war das alles nur ein Fingerzeig an Sigi, bessere mein Gehalt auf und ich bleibe in Frankfurt.“

    Irgendwer hatte hier (sehr treffend) geschrieben, daß Marozsan das „Tischtuch“ zwischen sich und dem Verein zerschnitten hätte!!!
    Mit so einer Aktion bettelt man nicht um mehr Geld, sondern wie ADA es geschrieben hat, man ist „fertig“ mit dem Verein!!!

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  • never-rest sagt:

    Am Ende wird dem 1FFC nichts Anderes übrig bleiben, als Maroszan gegen eine satte Ablösesumme (bzw. Schmerzengeld) ziehen zu lassen. Sonst schleppt die Mannschaft ein richtiges Problem duch die Saison. Ich kann mir vorstellen, dass die Aktion von Maro das Vertrauen des Managements, des Trainer und nicht zuletzt auch der Mitspielerinnen nachhaltig erschüttert hat. Statt einer unzufriedenen, nicht mehr richtig engagierten Maroszan im Kader, dann schon lieber das Geld nehmen, und damit voll motivierte und talentierte Spielerinnen holen, die erst noch etwas beim 1 FFC werden wollen.

    Finanziell ist die Entscheidung von Maro sicherlich nachvollziehbar, auch wenn sie schlicht Vertragsbruch begeht. Und das so kurz nachdem sie den Vertrag noch einmal verlängert hatte. Damit hätte ich nicht im Traum gerechnet. Ich kann Maroszan auch insofern verstehen, dass sie wahrscheinlich mit großen Versprechungen und Hoffnungen zum 1FFC gekommen war, um Titel zu sammeln. Bis auf den Pokalsieg in der letzten Saison, hat der 1FFC aber in den letzten Jahren nicht viel erreicht. Der Schock der in letzter Minute verspielten Meisterschaft muss tief sitzen, nicht nur bei ihr. Für mich keine echte Überrraschung, dass die Startruppe jetzt so langsam zerbröselt.

    Ich bin aber skeptisch, ob Maroszan`s geplanter Wechsel (zum jetzigen Zeitpunkt !) wirklich klug ist. Ihrer Fanbase wird das von ihr inszenierte Theater ganz bestimmt nicht gefallen. Das ist vielleicht auch nicht so wichtig. Aber ob der Wechsel von einem ehemals zusammengekauften Staressemble zu dem Nächsten Maroszan vom Status des „größten Talents im deutschen FF“ zu einer anerkannten internationalen Topspielerin befördert, habe ich meine Zweifel, wenn sie nicht ihre Schwächen im Zweikampfverhalten und Kopfballspiel sowie ihr zeitweiliges Phlegma ablegt. An ihrer fehlenden Grundschnelligkeit kann wohl kein Trainer mehr etwas ändern. Sie muss endlich hart an sich arbeiten, um zu Klassespielerinnen wie z.B. einer Nadine Kessler aufzuschließen. Sonst geht es ihr wie einer Lira Alushi, die trotz riesigen Talents leider den ganz großen Sprung nie geschafft hat.

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  • neutrum sagt:

    Ja Detlef, das Kessler und Gössling es sich verdient haben, ein üppiges Gehalt zu bekommen und als Vollprofis zu leben ist glaube ich unbestritten.

    Wer sagt dir aber das die anderen Spielerinnen nicht auch davon Profitieren.
    Wenn der VFL Wolfsburg in dieser Saison wieder so erfolgreich ist, dann wird der Verein sowieso mehr Gehalt an alle zahlen.

    Und die Prämien für den Champions League sieg und den gewinn der Deutschen Meisterschaft waren auch nicht klein.

    Wenn Fischer sagt, in einem Interview mit einer Schwedischen Zeitung, das sie mit dem Gehalt von Wolfsburg das Leben mit ihrer Frau locker Finanzieren kann, dann wird sie in Wolfsburg sehr gut bezahlt.

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  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Aha, man macht sich in Deinen Augen also lächerlich, und man büßt sogar seine „Souveränität“ ein, wenn man auf die Einhaltung bestehender Regeln besteht??? 🙁
    Auf welcher Basis sollte man also dann mit Dir diskutieren???
    „Wildwest is the best“, Colt raus, und dann sehen wir weiter??? 🙁

    Als aktiver Gewerkschafter hasse ich diese neoliberale Grundeinstellung zutiefst!!! 🙁
    Alle Gesetze, Regeln und Rechte (sogar Grundrechte) sind völlig überflüssig, wenn sie dem schnöden Mamon im Wege stehen!!! 🙁

    Frau Fußball schrieb;
    „…denn selbst Du würdest alle Hebel in Bewegung setzen, wenn ein neuer potenzieller Arbeitgeber mit honorigen Angeboten lockt…“

    Dazu hatte ich doc schon eine Antwort geschrieben!!!
    Auch wenn Du es nicht glaubst, es soll Menschen geben, die trotz üppiger Gehaltsangebote sich noch ein Mindestmaß an Anstand bewaren!!! 🙂

    Neid ist mir eigentlich fremd!!!
    OK, mein Gehalt dürfte ruhig etwas üppiger sein!!! 😉
    Aber bei weit über 300.000€ Jahresgehalt bekommt man auch wieder andere Probleme, die ich heute zumindest nicht habe!!! 🙂

    Wut, oder besser Zorn dagegen ist mir sehr wohl bekannt!!!
    Einen Grund dafür habe ich ja schon weiter oben genannt!!!
    Ob Marozsan jetzt in Frankfurt, Paris oder in Timbuktu spielt, daß ist mir eigentlich ziemlich Wurscht!!!
    Aber ich könnte mich schon darüber aufregen, welches Bild sie jetzt von sich zeichnet!!! 🙁
    HALLO, sie ist Nationalspielerin, und hat somit auch eine Vorbildfunktion für zigtausende junge Mädels in diesem Land und auch außerhalb Deutschlands!!!
    Denn sie ist deren Idol, dem sie gerne nacheifern möchten!!!

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  • @Altwolf sagt:

    @noworever.

    Ich hoffe, du kannst es mir bei den „spezifischen“ WOB-Themen nachsehen, daß mir bei meinen Kommentaren da immer mal wieder „grün-weiße“ Nebel den Sinn „verschleiern“. 🙂

    @Detlef.

    Bezüglich der „Gerüchte“, die @neutrum da in die Diskussion einbringt, stimme ich dir zu, denn es würde einem „Erdrutsch“ im Gehaltsgefüge und des bisherigen Budgets gleichkommen.

    Damit stellt sich natürlich auch die „Sinnfrage“, ob man dem „Ansinnen“ der beiden französischen Clubs entgegentreten will bzw. ob man diese Gehaltsentwicklung und Tendenz zur Profispielerin auf kurz oder lang entgehen kann.

    Will WOB weiterhin eine Spitzenposition, nicht nur im nationalen, sondern auch im internationalen Fußball bekleiden, wird man die gesamte Struktur ändern müssen und sich an die Verhältnisse der männlichen U-23 anlehnen, wobei natürlich auch der Trainerstab in Relation dazu vergütet werden müßte, falls sowieso nicht schon geschehen.

    Noch mehr nötige eigene Sponsoren und Erhöhung des Etats auf das 3-4 fache wären die Folgen – aber gegen wen sollen sie dann noch spielen ? Welche Buli-Clubs könnten da nur annähernd mitmachen bzw. wir hätten eine erheblich schwächere Liga ?

    Verweigert man den allgemeinen Vollprofi im FF, dann überläßt man OL und PSG und vielleicht noch dem ein oder anderen Club die Alleinherrschaft auf internationalem Terrain und hofft dann nur auf das Beispiel „Tyresoe“, was bei OL u. PSG aber eher nicht wahrscheinlich ist.

    Da nicht mit einer „Rückentwicklung“ des FF zu rechnen ist, werden wir wohl in den nächsten Jahren darauf zusteuern.

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  • Kisame sagt:

    @Schenschtschina Futbolista

    Das ist das mit Abstand „naivste“ (in den Sinn kommt auch ein Wort mit d 😉 ) was ich seit langem gelesen habe 😀
    Ja es soll tatsächlich vorkommen das Leute auch mal ein besseres Jobangebot bekommen, allerdings wissen normale Arbeitnehmer auch das ein Arbeitsgericht sich relativ wenig um ihre „Träume“ schert. Wers nicht glaubt, einfach mal ausprobieren 😉

    @Sheldon

    Es ist sicher nicht ehrenrüchig einer Alushi oder Marozsan zumindest eine gewisse Affinität für den Promilifestyle zu unterstellen, aber das ist ja letzten Endes jedem selbst überlassen wie er sein Leben gestalten möchte. Verstehe allerdings nicht ganz inwiefern eine Babett Peter in diese Reihe passt (Stichwort „nimmt sich selbst zu wichtig“). Würde mich mal interessieren was genau sie getan hat, dass man zu so einem Schluss kommt^^

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  • karl sagt:

    @detlef: „Aber bei weit über 300.000€ Jahresgehalt bekommt man auch wieder andere Probleme“ Ich wuesste nicht welche.
    Kommt drauf an wie man das anpackt. Vor allem koente man damit wenn man es geschickt anfaengt jede Menge sparen und wenn es gut laeuft nach der Profikarriere den Ruhestand einlaeuten. Das geht natuerlich nicht wenn man sich zwischenzeitlich an ein Luxusleben gewoehnt hat, aber fuer ein Haus, ein Auto und ein Motorrad reichts allemal und das wichtigste , man ist frei … das ist unbezahlbar.

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  • Detlef sagt:

    @neutrum,
    Irgendwie reden wir aneinander vorbei!!! 🙁

    neutrum schrieb;
    „Wer sagt dir aber das die anderen Spielerinnen nicht auch davon Profitieren.
    Wenn der VFL Wolfsburg in dieser Saison wieder so erfolgreich ist, dann wird der Verein sowieso mehr Gehalt an alle zahlen.“

    Mehr Gehalt bedeutet aber nicht gleich das ZEHNFACHE!!! 😉
    Begreifst Du denn nicht die Dimension, die so eine Gehaltssteigerung zur Folge hätte???

    neutrum schrieb;
    „Und die Prämien für den Champions League sieg und den gewinn der Deutschen Meisterschaft waren auch nicht klein.“

    Das sind alles „Erdnüsse“, wenn Du derartige Gehaltssteigerungen vorhast!!! 😉
    Ich hatte oben ja nur 10 Spielerinnen genannt, aber allein das wären zusammen schon mehr als 3.300.000€ Jahresgehalt!!! 😉
    Was bekommt man denn schon an „Prämien“ für den CL-Sieg, und was bekommt man für den Meistertitel, und selbst beim erneuten Triple, was macht bei solchen Summen schon ein Pokalsieg aus??? 🙁

    neutrum schrieb;
    „Wenn Fischer sagt, in einem Interview mit einer Schwedischen Zeitung, das sie mit dem Gehalt von Wolfsburg das Leben mit ihrer Frau locker Finanzieren kann, dann wird sie in Wolfsburg sehr gut bezahlt.“

    Wieviel ist denn wohl „sehr gut“, selbst für schwedische Verbraucherpreise??? 😉
    Es kommt ja auch auf die Ansprüche an, die die Beiden haben!!!
    Was verdient man in WOB als Stammkraft und Leistungsträgerin???
    5000-6000 €???
    Mit den vergleichsweise mickrigen Steuersätzen in Deutschland, minus Kranken- und Sozialabgaben, blieben dann etwa 2800-3500€ netto übrig, mal 8 sind das 22.400-28.000 Kronen!!!
    Zu Zweit, ohne Kinder kann man davon wohl auch in Schweden ganz gut leben!!! 😉

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  • Detlef sagt:

    @Karl,
    Du sprichst ganz genau die Dinge an, die ich damit gemeint habe!!! 🙂
    Das „wie man das anpackt“, und das „geschickt anstellen“, genau das sind die Probleme, die ich heute nicht habe!!! 😉

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  • neutrum sagt:

    Detlef, ich habe dich schon verstanden, nur haben Vereine wie Wolfsburg, Bayern ganz andere möglichkeiten.

    Selbst wenn Wolfsburg jeder seiner Spielerinnen 30 000 bis 50 000 Euro Monatlich zahlen würden, was sie auch könnten, wäre das zum vergleich zum Etat der Männerabteilung in Wolfsburg oder Bayern Peanuts.

    Du gehst bei dem Gehalt von Nilla Fischer sehr niedrig ran, wenn man die Gerüchte aus Wolfsburg glauben darf, dann bekommt Frau Fischer 12 000 Euro im Monat.

    Dies hat sie auch ungewollt in einer Schwedischen Zeitung bestättigt, wo sie gesagt hat, das sie nicht schlechter als Caroline Seger verdient.

    Und das Gössling und Kessler jetzt auch schon vollprofis sind haben sie ja auch schon durchblicken lassen.

    So viel weniger im vergleich zu Fischer wird es auch nicht sein.

    Und das ist auch gut so.

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  • Detlef sagt:

    Altwolf schrieb;
    „….aber gegen wen sollen sie dann noch spielen ? Welche Buli-Clubs könnten da nur annähernd mitmachen bzw. wir hätten eine erheblich schwächere Liga ?“

    Solange WOB der einzige Verein ist, der solche Unsummen zahlt, solange ist das kein echtes Problem!!!
    Sie zahlen ja schon heute deutlich mehr als in München oder Potsdam, ja sogar Frankfurt hat man mittlerweile weit hinter sich gelassen!!!
    Aber auch in der Autostadt kann man wohl maximal nur 25-30 Spielerinnen so „verköstigen“, alle anderen müssen in den restlichen Vereinen unterkommen!!! 😉
    Und es gibt DEUTLICH mehr talentierte- und gute Spielerinnen, sodaß es dann auch (wie heute schon) auf die Tagesform ankommt!!!

    Und ein ganz großes Problem für die verantwortlichen WOB-Trainer dürfte dann sein, die dann erfolgsverwöhnten-, und erfolgssatten Spielerinnen immer wieder aufs Neue zu motivieren, ihre Höchstleistung abzurufen!!! 🙁
    War mM nach lange eines der Hauptprobleme bei den Frankfurterinnen, und eines der Erfolgsrezepte zB in Potsdam!!! 🙂

    TURBINE hatte bedingt durch immer wieder neue große Aderlässe gar kein Problem mit „erfolgssatten“ Spielerinnen!!! 😉
    Ähnlich belebend könnte sich nun auch der Generationswechsel auf Frankfurt auswirken!!!
    Und wenn die Bayern-Ladies mal irgendwann ihr Verletzungsproblem in den Griff bekommen könnten, werden sie sowieso oben bei der Musik dabei sein!!!
    Es dürfte WOB also nicht an nationaler Konkurrenz fehlen!!!
    Denn man kann sich auch nicht jede Saison einen neuen Kader zusammenkaufen und dann erwarten, daß der sofort Bestleistungen generiert!!! 😉

    Ein großer Vorteil von WOB in der kommenden Saison wird sein, daß die Mannschaft komplett eingespielt ist, und dazu noch punktuell verstärkt wurde!!!
    Kein anderer Verein in der Spitze kann das von seiner Mannschaft behaupten!!!
    In Frankfurt, München und Potsdam sind massiv Leistungsträgerinnen weggebrochen, und müssen nun ersteinmal ersetzt und neu eingespielt werden!!!
    In ein-zwei Jahren könnte es WOB aber genauso gehen, wenn 4-6 Leistungsträgerinnen wegfallen, und dann die anderen 3 Vereine so weit eingespielt sind!!! 😉

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  • noworever sagt:

    @altwolf
    … klar, es sei dir gegönnt. 😉
    außerdem, muß man als rudelführer ja auch schließlich seinen (schutz)verpflichtungen nachkommen …

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  • herr schulze sagt:

    Ich verstehe den Abschluss des langfristigen Vertrags von Dzenifer Maroszan nicht als Widerspruch zu ihrem jetzigen Verhalten, sondern als ersten Schritt und Teil des Pokers mit Maik Barthels, Maroszans Spielerberater. Erst der Vertrag lässt den Rubel richtig rollen, wenn die Ablöse klappt, nicht zuletzt für ihn selbst. Im Übrigen ist es das, woran er gemessen wird. Das Procedere dürfte für Dietrich nicht minder absehbar wie für Maroszan selbst gewesen sein. Wozu sonst sollte sie ihn engagiert haben?

    Maroszans Schritt in die Öffentlichkeit ist gewiss von ihrem Berater lanciert und überdies ganz nach dem Muster Lewandowski. Die äußerst mädchenhafte Naivität und Schlichtheit ihrer Erklärung („Es könnte alles so perfekt sein“, „schon immer mein Traum“) scheint mir hingegen ziemlich authentisch und deswegen auch ein Beleg dafür zu sein, dass die Regie nicht in ihren Händen liegt.

    Apropos Geld: Philipp Lahm verdient laut Spiegel-Online 12 Mio im Jahr und somit in etwas mehr als einer Woche das, was hier als Maroszans Traumjahresgehalt ausgegeben wird.

    @sheldon: Schönes Team! Allerdings wackelt Sasic. In der Rundschau stand, dass ihr Einsatz gegen Wolfsburg zu früh gewesen sein könnte und sich die Verletzung deswegen noch immer hartnäckig hält. Nicht jede die Frankfurt verlassen will ist eine launische Diva. In Paris würde ich auch gerne leben, Wolfsburg wäre freilich eine Strafe.

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  • @Altwolf sagt:

    @Detlef.

    Was die Motivation von erfolgreichen Spielerinnen betrifft, um Erfolge weiterhin erreichen zu wollen und hungrig zu bleiben, ist sicherlich eine der größten Leistungen von B.Schröders über die vielen Jahre hinweg.

    Bei vielen Neuen im Team fällt so etwas sicherlich leichter, ist aber schwerer zu erreichen als mit einem eingespielten Stamm.

    Ich sehe aber schon die entsprechende Fähigkeit von R.Kellermann diese „Klippen“ zu umschiffen, Spielerinnen zu holen oder aus dem Nachwuchs zu generieren, die irgendwann auch die Nachfolge von den etablierten Leistungsträgerinnen antreten können.

    Auch dieses nicht einfache Jahr der Titelverteidigung hat letztendlich gezeigt,daß sich das Team weiterhin erfolgshungrig gezeigt hat und auch weiterhin sein wird.

    Gerade die 4 Neuverpflichtungen passen da nach bisherigem Eindruck gut zu dieser Entwicklung, so daß auch Ausfälle der Leitwölfinnen besser kompensiert werden können.

    Das spielerische Niveau über mehrere Spielzeiten zu halten und den kämpferischen Einsatz nach wie vor bei jedem Spiel auf den Platz zu bringen, dies wird zeigen, ob es sich beim Trainer und Manager um Spitzenleute handelt.

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  • Detlef sagt:

    @neutrum,
    Da bin ich wohl wirklich zu vorsichtig bei meiner Schätzung gewesen!!! 😉
    Sollten die Gerüchte stimmen, die Du aus WOB gehört hast, dann ist das in der Tat ein fürstliches Honorar!!! 🙂

    12.000€ im Monat, soviel dürfte in etwa ein Pilot der Lufthansa verdienen!!!
    Tut mir Leid, da fehlt mir einfach die Relation!!! 🙁
    Der Pilot muß mit seinem Gehalt seine extrem teure Ausbildung wieder zurückzahlen!!!
    Und auch er muß, bevor hier wieder Schlauberger kommen, für seine Altersversorgung etwas zurücklegen!!! 😉

    Natürlich kann eine Fußballerin auch nicht so lange ihren Beruf ausüben wie der Pilot!!!
    Aber wer sagt denn, daß sie sich nach ihrer Karriere auf die faule Haut legen darf??? 😉
    Rente mit 35-37 Jahren!!! 😉

    Natürlich ist so ein Gehalt im Vergleich zu den Top-Spielern der Männer nicht einmal Grundsicherung, aber darüber zu diskutieren ist eh müßig!!! 🙁

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  • Sheldon sagt:

    Unabhängig davon, ob Maro nun bleibt oder nicht, Bell will noch weitere Verstärkungen. Da wird also noch was passieren. Ansonsten haben sich Islacker, Limani und Munk beim Vorbereitungsspiel schon prächtig präsentiert, da wird man mit ihnen also rechnen dürfen in der kommenden Saison!

    Ich vermute, dass man für die Transfers sich auch die U20-WM sehr genau anschauen wird, wer sich da möglicherweise präsentiert.

    Interessant wäre aber auch zum Beispiel eine Spielerin wie Gülhiye Cengiz, die als großes Talent auf der „6“ galt, nach den Verletzungen jetzt an alte Stärke zurückgeführt werden müsste.

    Natürlich wäre auch die Verpflichtung einer Coco Schröder interessant, die ja bereits mit Colin Bell zusammengearbeitet hat, auch eine Rückkehr von Saki Kumagai (mglw. als Teil der Ablöse für Marozsan).

    Vorteilhaft sehe ich aber den Transfer einer hochqualitativen Mittelfeldspielerin wie Jill Scott für den Platz neben Simone Laudehr.

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  • AdiPreissler sagt:

    @schulze
    Falsch, Marozsan hat ihren Vertrag 10/2012 bis 2016 verlängert.
    Barthel sprang erst im Sommer 2013 aus dem Busch. Wäre schon sehr raffiniert, wenn er sie schon vorher heimlich betreut hätte, um da eine langfristige Vertragsverlängerung einzufädeln, nur um diese nachher auflösen zu können.
    Es wird vielmehr einfach so sein, dass erst jetzt der Scheich mit Geld um sich schmeißt, und da nutzt er die Gelegenheit.

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  • herr schulze sagt:

    @adi Gemein: Das zerreißt mir jetzt natürlich die komplette Argumentationskette, dass dieser Barthel den Most erst seit 2013 holt. Dabei hat doch eins so wunderschön zum anderen gepasst. Danke aber, es soll mir eine Lehre sein: Ich hab es mit einem „Gefällt mir“ bedacht.

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  • Sokrates sagt:

    Sheldon sagt:
    20. Juli 2014 um 19.55 Uhr

    Natürlich wäre auch die Verpflichtung einer Coco Schröder interessant, die ja bereits mit Colin Bell zusammengearbeitet hat, auch eine Rückkehr von Saki Kumagai (mglw. als Teil der Ablöse für Marozsan).

    Saki wird auf jeden Fall ihren Zwei-Jahres-Vertrag in Lyon erfüllen, wie ich von Kozue weiß. Kumagai denkt über die Einhaltung von Verträgen also anders als Maroszan. Danach könnte Saki vielleicht zurückkehren nach Deutschland, nachdem sie bei ihrem ersten Engagement in Deutschland leider besonders gelitten hat unter der schlechten Arbeit der Frankfurter Trainer. Unter Colin Bell würde das mit Sicherheit anders werden.
    Coco Schröder und Jill Scott halte ich für nicht gut genug und im letzteren Fall auch für zu alt. Von Cengiz bin auch nicht wirklich überzeugt.

    Der FFC sollte sich Zeit lassen bei der Suche nach neuen Spielerinnen und vor allem nach Alternativen für Maroszan. Falls man keine wirklich geeigneten Spielerinnen findet, sollte man lieber gar keine weitere Neuverpflichtung holen und dann vorsichtig mit dem ernsthaften Einbau der jungen Talente aus dem eigenen Nachwuchs beginnen und notfalls noch mal in der Winterpause suchen. Maroszan müsste dann wegen der angespannten Personalsituation vor allem im zentralen Mittelfeld bleiben und sich zumindest als Ergänzungsspielerin bereithalten. Besonders ärgerlich ist, dass der FFC jetzt nicht mehr Manu Iwabuchi verpflichten kann, die vielleicht nach Frankfurt gekommen wäre. Aber im Winter und Frühjahr hat der FFC noch mit Maroszan geplant und deswegen nicht nach einer neuen 10 gesucht. Manu wäre natürlich auch für den FFC eine tolle Verstärkung gewesen.

    @ Detlef: Bei dem Gerücht über das (Grund-?)Gehalt von Nilla Fischer werde auch ich nachdenklich. Wie viel verdient eigentlich ein Facharbeiter oder ein Manager aus dem mittleren Management bei VW?
    Die Gehälter beim FFC liegen gerüchteweise deutlich unter dem Gehalt von Nilla Fischer. Sogar Alushi als ehemalige Spitzenverdienerin hat wohl etwas weniger als Fischer verdient. Werden dann nicht die 10 000 Monatsgehalt für Graham Hansen (+ Wohnung und Auto) wieder glaubwürdig?

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  • FFFan sagt:

    @ Adi:
    „Marozsan hat ihren Vertrag 10/2012 bis 2016 verlängert.“

    Ganz genau! Übrigens auch hier nachzulesen:

    http://www.womensoccer.de/2012/10/10/dzsenifer-marozsan-verlangert-in-frankfurt/

    Der Vertrag wurde seinerzeit kurz nach der U20-Weltmeisterschaft, bei der Marozsan als beste Spielerin des Turniers mit dem „Goldenen Ball“ ausgezeichnet worden war, für die (im Frauenfußball damals unüblich lange) Dauer von (fast) vier Jahren geschlossen – offenbar ohne ‚Ausstiegsklausel‘. Die Darstellung in einigen Kommentaren, der Vertrag sei erst vor kurzem um zwei Jahre verlängert worden, ist also falsch!

    Ihr jetziger Berater war an diesem Vertragsabschluss gar nicht beteiligt. Die gebürtige Ungarin wurde zur damaligen Zeit noch von FFC-Manager Siegfried Dietrich persönlich beraten (wenn auch nicht in Vertragsangelegenheiten). Auch das ist ein nicht unwichtiges Detail, das vielleicht einige Dinge in einem etwas anderen ‚Licht‘ erscheinen lässt.

    Zur Zeit der Vertragsverlängerung war möglicherweise noch nicht absehbar, dass die Gehälter im Frauenfußball einmal derart ‚explodieren‘ würden. Es kann daher durchaus sein, dass Marozsan sich inzwischen ein wenig unterbezahlt fühlt. Das alles führt aber nicht dazu, dass der Vertrag nichtig oder anfechtbar ist. Wir müssen vielmehr von einem gültigen Arbeitsvertrag ausgehen, auf dessen Einhaltung der 1.FFC Frankfurt legitimerweise ‚pocht‘.

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  • Beobachter sagt:

    Maroszan war zu dem Zeitpunkt ihrer Vertragsverlängerung volljährig und es muss auch ihr bekannt gewesen sein, dass sie einen Vertrag mit ungewöhnlich langer Laufzeit unterschreibt.
    Jammern sollte sie wenn überhaupt über ihre damalige Entscheidung, aber die hat ihr damals wohl die nötige Sicherheit für ihre Zukunft gegeben.
    Hinter dem, was sie jetzt verbreitet, steckt taktisches Kalkül.

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  • holly sagt:

    @ Altwolf, Michaela heisst Brandenburg nicht er 😉

    @ Sheldon, komisch letzte Saison hast du noch gesagt das die Personaldecke am Main zu dünn ist.
    Jetzt ist sie noch dünner was soll Herr Bell machen wenn sich (was ich niemand wünsche) 1-2 Spielerinnen verletzen? Setzt er dann C-Mädchen auf die Bank?
    Sicher werden Lena und Kessi irgendwann den Verein verlassen was ich auch für nötig halte. Irgendwann ist die Spannung weg man alle Titel die es im Clubfussball gibt gewonnnen hat und andauernd gewinnt genauso sehe ich kellermann auch irgendwann gehen aus den Gründen.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Sehe ich nicht so, dass die Personaldecke dünner ist. Frankfurt hat mit Schumann, Preuß – Schmidt, Bartusiak, Prießen, Kuznik, Huth, Friedrich, Löser – Hendrich, Tanaka, Laudehr, Kulig, Marozsan, Ando, Islacker, Limani, Garefrekes, Reinhardt – Sasic, Munk, Matheis einen 22 Frauen starken Kader, in dem jede eingesetzt werden wird, die fit ist. Selbst, wenn Marozsan noch abwandern sollte, dann müssen es halt die jungen richten.

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  • grammofon sagt:

    Ich finde es ironisch, dass einige Kommentatoren, die hier schon seit langem eine größere Professionalisierung des FF fordern und in der Vergangenheit eine ähnlich schräge Wechselpolitik einiger deutschen Vereine verteidigt haben, jetzt auf diese Art gegen Marozsan und PSG wettern.

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  • never-rest sagt:

    @holly: Du wirst wohl Recht behalten, dass vielleicht schon im nächsten Jahr auch WOB Goesling und/oder Keßler verlieren könnte,dann aber nach Auslaufen ihrer Verträge, so dass sich WOB rechtzeitig darauf einstellen kann. Bei Goessling wurde ja schon vor ihrer Vertragsverlängerung um 1 Jahr gemunkelt, dass sie nur wegen der 2015 bevorstehenden WM nicht schon diese Saison in das Ausland wechselt. Könnte Goessling und Keßler gut verstehen, wenn sie noch einmal eine neue Herausforderung z.B. in Frankreich oder den USA suchen, nachdem sie mit WOB alles gewonnen haben, was es zu gewinnen gibt. Innerhalb der FF-BL kann ich mir einen Vereinswechsel bei den Beiden eher nicht vorstellen.

    So ein hervorragends und erfolgreiches Mittelfeldgespann wird WOB sicher nicht einfach ersetzen können, Keßler sowieso nicht. Aber jede Ära geht eben auch einmal zu Ende. So werden sich große Chancen für Nachwuchskräfte wie z.B. Magull, Wagner in dieser Saison bieten, in größere Rollen hinein zu wachsen. Auch erfahrenere Kräfte wie Faißt u.a. müssen dann mehr Verantwortung übernehmen.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon, das Herr Bell nicht viel von Auswechselspielerinnen hält dürfte dir letzte Saison aufgefallen sein.
    Nur weil er jetzt mit den Frauen/Mädchen aus der 2 Mannschaft arbeiten muss, heisst es noch lange nicht das die alle dauerhaft spielen werden. Bei einigen bin ich mir sicher das sie nur im Notfall spielen werden, weil sie mM nach nicht die Qualität für einen „Meisterschaftsfavoriten bzw CL Teilnehmer“ haben
    Wenn der Kader so bleibt und Maro noch gehen sollte dann wird es für den FFC ein noch härteres Jahr wie ich dachte. Die von dir vermutete „Jetzt erst Recht Reaktion“ wird es nicht geben, die hätte es sonst schon längst in den letzten „erfolglosen Jahren“ gegeben/geben können. Warum sollten sie sich auf einmal als Team präsentieren? Nur weil Maro geht, das halte ich für ausgeschlossen.
    Der erste Spieltag wird ja schon ein wenig Aufschluss geben in welche Richtung es für den FFC in dieser Saison geht.

    @never-rest, sehe ich genauso wie du, Kessi wird ganz schwer zu ersetzen sein.
    Von Magull halte ich auch sehr viel. hoffe das sie mal ein Jahr ohne Verletzung durchkommt.

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  • Sheldon sagt:

    @holly:

    1. wir haben letzte Saison nur gesehen, was Colin Bell von DEN Auswechselspielerinnen hält, die er hatte. Nochmal: Alle Spielerinnen, die Bell selbst geholt hat, hat er auch zu Stützen der Mannschaft aufgebaut.

    2. Du tust immer so, und das kennen wir ja schon, dass sich unter Bell bei Frankfurt rein gar nichts geändert hat. Dass unter Kahlert kein Teamgeist da war, wissen wir alle. Dass unter Bell Teamgeist da war, hat man bereits sehen können!

    Fakt ist: Bei Frankfurt ist – anders als bei Wolfsburg – niemand unersetzbar. Das ist die große Qualität von Frankfurt. Und ich sehe bei jeder der Spielerinnen aus der II. Mannschaft das Potential, sich unter Bell zu einer absoluten Führungsspielerin der Mannschaft zu etablieren.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon, irgendwelche Spielerinnen braucht Herr Bell ja für die Ersatzbank. Er muss halt nehmen was er vorgesetzt bekommt.
    Es sind sicher einige dabei die spielen werden aber nicht alle.

    Was hat sich den unter Bell geändert? Kondition hatte das Team nach der Winterpause nicht. man hat sich durch die Rückrunde gequält und den eigentlichen sicheren Meistertitel noch verspielt.
    Gut sie haben den DFB Pokal gewonnen. Aber das hätte ich an dem Tag auch als Trainer von Frankfurt gegen eine sehr schwache SGS an dem Tag geschafft. Frankfurt tritt für mich immer noch nicht als Team auf wie z.B. Wolfsburg.
    Ersetzbar ist jede Spielerin egal ob Kreisklasse oder N11. Ob der Ersatz gut ist liegt am jenigen der Spielerinnen verpflichtet. Da hat Wob wohl in den letzten Jahren mehr Glück/Können bewiesen wie Frankfurt

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  • Neutral77 sagt:

    @Sheldon,

    was du immer siehst (und prophezeist) und was am Ende dabei rauskommt, sehen wir schon seit Jahren 😉

    Lass mal bei Frankfurt KG, S. Laudehr oder S. Bartusiak wegbrechen, dann will ich mal sehe, dass die einfach so (von einer Nachwuchsspielerin ?) zu ersetzen sind ……

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  • Sheldon sagt:

    […]

    @holly: Den Unterschied zwischen dem Frankfurt der letzten Jahre und dem Frankfurt unter Bell lässt sich an genau zwei Spielen ablesen: Dem 1:0 gegen Wolfsburg im Pokal und dem 3:0 in Potsdam in der Liga. Auch wenn am Ende die Kondition nachließ (kein Wunder, wenn Bell zur Saisonvorbereitung gerade mal 4-5 Wochen Zeit hatte), trat man als Team auf und agierte systematisch gegen den Gegner und erzwang die spielentscheidenden Szenen. Das hätte kein Frankfurt der letzten 2 Jahre geschafft.

    Das einzige Manko, das Frankfurt am Ende überhaupt hatte, war die Ausdauer (sowohl im einzelnen Spiel als auch im Blick auf die ganze Saison). Hätte man die letzten 12 Spiele in der Qualität gebracht wie die ersten 10, dann wäre man mit 6 Punkten Vorsprung Meister geworden. Daran arbeitet man jetzt intensiv und dies wird man zur neuen Saison ablegen.

    Und auch das Teamplay wird besser werden, wenn erstmal wieder die Hierarchien geklärt sind. Dieses Problem hatte Wolfsburg nie, da waren die Hierarchien von vornherein klar per Transfer.
    In Frankfurt muss man die erst wieder ins Lot bringen, und da ist eine Marozsan eher ein Störfaktor als eine Hilfe, wenn sie sich immer als eine was weiß ich für tolle Spielerin hält, aber auf dem Platz reihenweise von Spielerinnen wie Garefrekes, Ando oder Laudehr in den Schatten gestellt wird.

    Zu den jungen: Wenn das wirklich Bells Interesse wäre, hätte er doch schon letzte Saison eine Jessica Reinhardt auf die Bank gesetzt. Hat er aber nicht, weil er wusste, dass die Spielpraxis in der II. für sie wichtiger ist als die Bank bei der I. Wenn er sie jetzt hochzieht, dann nur, weil er weiß, dass sie

    @Neutral: Die Installation von Jessica Reinhardt und vermutlich auch von Melissa Friedrich als festen Bestandteil der Stammformation sehe ich schon als gegeben an. Jessica wird langsam aber sicher in die Rolle von Garefrekes eingearbeitet, Friedrich sehe ich in der IV als langfristigen Ersatz für Saskia Bartusiak.

    Selbst, wenn die drei ausfallen sollten, hat man nun ja immer noch Sasic, Ando, Islacker, Huth, Hendrich, Schmidt usw. usf. Alles gestandene N11-Spielerinnen. Man sollte bedenken, dass Frankfurt letzte Saison zeitweise bis zu 6 Ausfälle (Munk, Preuß, Huth, Kulig, Bartusiak, Celia) hatte. Alles normalerweise Spielerinnen im Umfeld der Stammelf. Wenns schlimmer kommen sollte, ist das so, deswegen würde ich dennoch nicht den Fehler begehen, mir erstmal 25 Ersatzspielerinnen zu holen, für den Fall, es könnte sich ja mal die ganze 1. Elf verletzen. Das muss man dann eben mal mit Jugendspielerinnen auffangen.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Zaunreiter sagt:

    Als mich die WM vor 7 Jahren endgültig zum FF führte, durfte ich anschließend eine Truppe aus jungen Girlies bewundern, die die Bundesliga rockte, das Pokalfinale erreichte und am Ende doch abstieg. Mittendrin eine Strategin namens Nadine K., die das Wunderkind M. mit Zuckerpässen fütterte. Ich trauere noch heute über die Zusammensetzung dieser Mannschaft, obwohl ich eigentlich Fan des Südwestrivalen war, der leider in Konkurs ging. Nein, trauern wäre wohl zu pathetisch gewählt. Ich bewunderte die Spielerinnen für ihre Fähigkeiten. Was hätte diese „Mannschaft“ (auf Frauen übertragen: „women’s team spirit“) – ja so erschien mir die Mentalität der Frauen von der Saar – erreichen können, wären sie zusammen geblieben und zusammen gereift.
    7 Jahre später wird „la Kessler“ vielleicht zu Europas Fußballerin dieses Jahres gekürt, während Frau Marozsan – entgegen ihren ungarischen Paprikawurzeln – das Phlegma plagt. In Frankfurt ist sie zwar auch gereift, aber ihr Spiel ist gehemmt. Da muss ich holly zustimmen. Frau Marozsan passt nicht zum Spiel Bell’scher Prägung. Sie taucht mir zu oft ab.
    Aber ich habe ja noch nie das System von Bell gemocht, weder an der Ahr noch am Main.
    Und wenn sie noch 2 Jahre Vertrag hat,
    und wenn sie nun „Lewandowski-like“ das Schauspiel abzieht,
    und wenn ihr Berater daraus seine Provision bezieht,
    und wenn ihr euch alle als Fans geriert und ihr ihr widersprecht.

    So lasst ihr dennoch das Recht, sich zu entscheiden, was sie tut oder auch nicht tut!
    Ihr als Fans solltet ihr viel Glück wünschen, ob nun an der Rhône oder an der Seine.

    An it harm none, do as ye will!

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  • holly sagt:

    @ Sheldon, es kann ja jeder seine Meinung haben. Aber wenn man so wie du sie andauernd änderst dann macht man sich unglaubwürdig.
    Jetzt taucht eine Mattheis schon garnicht mehr auf bei dir. Ihr hattest du neulich noch 15 Saisontore geweissagt.
    Schreib dir weiter deine FF Welt so schön bunt zusammen wie du sie dir wünscht.

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  • helena sagt:

    Jetzt habe ich mich durch sämtliche Kommentare gelesen und wundere mich, dass nicht einer mal erwähnt, dass es ja ganz offenbar überhaupt keine ernsthafte Anfrage seitens eines Vereins, sei er französisch, deutsch oder britisch, vorliegt. So lange ein Verein keine offizielle Anfrage hat, so lange kann doch Frankfurt gar nicht reagieren und auch keine Traum zerstören.
    Ein Wechsel aus welchen Gründen auch immer, ist nichts Schlimmes, seinen Arbeitgeber via Facebook zu verunglimpfen hingegen schon. Wenn ich Analoges über meinen Arbeitgeber bei Facebook postete, wäre ich längstens angestellt gewesen – mit Recht.

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  • Detlef sagt:

    @Zaunreiter,
    Alles was Du über die Traumelf aus Saarbrücken geschrieben hast, kann ich zu 100% unterstützen!!! 🙂
    War damals wirklich ein Jammer, daß diese Mannschaft sich in alle Winde (auch nach Potsdam) zerstreute!!!

    Zu Frau Marozsan ist eigentlich schon alles geschrieben!!!
    Ich frage mich nur, welche Entscheidung ich ihr zugestehen soll???
    Die Entscheidung Frankfurt oder was auch immer, hat sie vor 2 Jahren eindeutig getroffen!!!
    Wer sich gleich für 4 Jahre an einen Verein bindet, der muß sich schon verdammt sicher sein!!! 😉
    Deshalb gibt es jetzt eigentlich nichts zu entscheiden, frühestens in 2 Jahren wieder!!!
    Sie ist noch so jung, alle Wege stehen ihr noch offen!!! 😉
    Mit diesem Facebookeintrag beweißt sie allerdings, daß sie noch nicht reif genug ist, ein Fußballprofi zu sein!!! 🙁

    @helena,
    Absolut richtig!!! 🙂
    Hier wurde ja hauptsächliich über das Fehlverhalten von Marozsan geschrieben!!!

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  • Karl sagt:

    @Helena: „Ein Wechsel aus welchen Gründen auch immer, ist nichts Schlimmes, seinen Arbeitgeber via Facebook zu verunglimpfen hingegen schon. Wenn ich Analoges über meinen Arbeitgeber bei Facebook postete, wäre ich längstens angestellt gewesen – mit Recht. “
    Vielleicht hat sie das ja gemacht um eine Fristlose Kuendigung zu provozieren, zumindest darauf gehofft 🙂 Waere ja denkbar….

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  • Beobachter sagt:

    @Zaunreiter und @ Detlef
    Schön, dass hier an eines der genialsten Teams des FF erinnert wird: in der Saison 2007/2008 Pokalfinale und unglücklicher Abstieg und 2008/2009 sofortiger Wiederaufstieg. Was der FC Saarbrücken da damals nicht zusammenhalten wollte: Maroszan, Kessler, Henning, Wagner, Schwab, etc. …

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  • helena sagt:

    @Karl: Das mag sein, allerdings wäre es recht dumm. Nicht nur, dass sie ihr Arbeitgeber verklagen könnte, sie müsste sich schon arg sicher sein, dass es mit einem anderen Verein wirklich klappt. Wie wankelmütig das Geschäft ist und wie wenig mündliche Zusagen oder „Anfragen“ wert sind, sieht man immer wieder. Sollte es dann nämlich doch nicht mit einer Anstellung in Frankreich klappen, dann wird sie es schwer haben, in der BuLi einen Verein zu finden.

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  • Karl sagt:

    @Helena: Mit einer solchen Klage wird der Arbeitgeber wenig Erfolg haben, und wenn sie ihren „Berater“ rausschmeisst wird sie wohl bei jedem Verein der Welt unterkommen, vielleicht nicht ueberall fuer 300k , aber immer noch gut genug.

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  • Herr Schulze sagt:

    Die Frankfurter Rundschau mit einem in manchem erhellenden Maro-Aufmacher: Die Schlammschlacht

    Oder einfach fr-online.de, dann Sport. dannn FFC

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  • Horst Schlämmer sagt:

    Jahresgehalt kann netto oder brutto heißen 😉 Steuersatz in Frankreich einberechnen und man ist beim netto.

    @Sokrates: Geht nicht um Däbritz, sondern um Frau L. aus dem Breisgau jetzt Isar. Und eine andere Frau L. findet die Isar attraktiver als den Main. Das besagen Quellen und Gespräche.

    Aber sind wir weiter gespannt, was auf dem Transfermarkt noch passiert und erleben hoffentlich eine ähnlich spannende und faire Saison wie 2013/2014 🙂

    Just my 2 Cents

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