MSV Duisburg: Pulver kommt, Leite geht

Von am 16. Juli 2014 – 17.29 Uhr 6 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist MSV Duisburg hat die Schweizer Mittelfeldspielerin Carmen Pulver vom Grashopper Club aus Zürich verpflichtet. Unterdessen wurde der Vertrag mit Christina Oliveira Leite bereits wieder aufgelöst.

Die Kapitänin der Schweizer U19-Nationalelf, die im Frühling beim 2:1-Sieg gegen Portugal ihr Debüt in der A-Nationalelf gab, unterschrieb einen Zweijahresvertrag und ist somit nach Rahel Kiwic und Gaëlle Thalmann bereits die dritte Schweizerin, die der MSV Duisburg unter Vertrag genommen hat.

Vielseitige Spielerin
MSV-Trainerin Inka Grings meint: „Carmen ist eines der vielversprechendsten Talente im schweizerischen Fußball; sie ist vielseitig einsetzbar. Ich sehe sie bei uns wohl auf der 6er Position.“ Pulver, die am Montag nach Duisburg kommen wird, bedankt sich in einer ersten Stellungnahme bei ihrer Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg.

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Carmen Pulver

Soll auf der Sechserposition spielen: Neuzugang Carmen Pulver © MSV Duisburg

Empfehlung von Voss-Tecklenburg
„Martina hat mir viel von Duisburg und dem Neuanfang beim MSV erzählt, ich freue mich sehr, dabei zu sein; zum einen gibt es für eine Fußballerin im Moment keine größere Herausforderung als die Bundesliga; zum anderen ist es natürlich eine optimale Angelegenheit, beim MSV mit zwei meiner Mitspielerinnen aus unserer Nationalmannschaft zusammen zu spielen.“

Vertrag mit Leite wieder aufgelöst
Aufgelöst wurde dagegen der Vertrag mit der gerade erst verpflichteten Christina Oliveira Leite. Die Rückkehrerin von der SGS Essen hatte schon in der ersten Trainingswoche um Auflösung ihres Vertrages gebeten.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

6 Kommentare »

  • speedy75 sagt:

    Na der MSV bleibt auch weiter für Überraschungen gut. Geht Leite dann wieder zurück nach Essen?

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  • enthusio sagt:

    @speedy75:

    Nein, Essen wird sie nicht wieder nehmen. Da muß in der letzten Saison einiges vorgefallen sein, denn Essens Manager Wißing reagierte vor einigen Monaten sehr unwirsch, als ich ihn auf die Zukunft dieser Spielerin bei Essen ansprach. Zum damaligen Zeitpunkt war intern offensichtlich schon klar, dass sie nach Duisburg wechseln wollte. Sie kam ja dann ja bei Essen auch nicht mehr zum Zuge und hat wohl auch um eine vorzeitige Vertragsauflösung gebeten. Ähnliches scheint nun auch wieder in Duisburg passiert zu sein.

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  • wisser sagt:

    wie konnte sich der msv nur frau Leite aufschwatzen lassen.vielleicht zieht sie ja mit hr.D.W. weiter. sie hat doch in den letzten jahren nichts auf die beine gestellt. aber ihr mentor hielt sie ja immer für eine granate!

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  • Alexander sagt:

    ANa war noch nie gut und eine Spezialfachkraft. Sprich eine hochqualifzierte Ersatzspielrin. An Madeline Gier kam sie einfach nicht vorbei.
    DER MSV hat wohl Geld. Jetzt werden wieder Nationalspielerinnen aus diversen Ländern geholt. Petersen musste gehen weil kein Geld da war. Dann kommt aber Thalmann aus Italien. Deren Bilanz ist mehr als dürftig. Der MSV sollte lieber seine eigenen Talente,Gurbet Kalkan, fördern. Die Talente der Schweiz interessieren mich nicht. Ist der MSV so schwach und verfügt er über einen so schlechten Ruf das keine guten Talente vom Niederrrhein zu ihm wechseln. Natürlich kann Essen mit der Juniorinnen -Bundesliga mehr bieten als Duisburg. Dieter Weber hat viel für Duisburg getan. Er hat den FCR 2001 nicht runtergewirtschaftet. Das waren Mitglieder aus dem Hause von Cory zu Phaen. Manche schreiben auch Koryphän. Schreibweise ist je nach Vorbildung unterschiedlich. Schreib wie DU SPRICHST!!
    Nationalspielerinnen aus Ländern mit Plazierungen 30 und tiefer sind uninteressant.Die lISTE DER FIFA ist interessant. Voss hat dem FCR Titel beschert, aber auch einen sehr kostenintensiven Kader trainiert.

    Wenn ich sparen muss, kann ich keine Ausländerinnen gebrauche. Ich fördere Kalkan,Schenk,Hellfeier,Kämper und nicht Schweiz,Vonkova,Sundov etc. Die alte FCR-Technikschule von Kurt Hauer war spitze und die NEUEN Spielerinnen verfügen nicht über diese KLASSE!!.

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  • Zaunreiter sagt:

    @Alexander:

    Ich finde es genial, wie Frau MVT die vorhandenen Möglichkeiten der Schweiz optimiert und wieder eine talentierte Eidgenossin in die Bundesliga verhandelt, wo sie sich entwickeln kann. Und so eine talentierte junge Helvetierin wird ja nicht teurer sein, als eine Deutsche vom Niederrhein.
    Ich finde es toll, dass die Schweiz zum ersten mal bei einer WM-Endrunde dabei sein wird, zudem sie sich als erste Europäerinnen qualifiziert haben!
    So ein ganzes Rudel voll von Bürkis, Maritzs, Wältis, Crnos, der will gut ausbalanciert sein (und da kommen ja auch noch Dickenmann und Bachmann dazu!). Ich denke mal, dass das Frau MVT gut hinbekommt. Und die können sich auch glücklich schätzen, dass das Fräulein Aigbogun schon ihre ersten Pflichtspiele für die Schweiz gemacht hat.

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  • shane sagt:

    „Petersen musste gehen weil kein Geld da war.“

    also meines wissens ist petersen selbst gegangen. weil sie nicht stammtorhueterin wurde.

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