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1. Hauptrunde im DFB-Pokal ausgelost

Von am 11. Juli 2014 – 14.19 Uhr 13 Kommentare

DFB-Trainerin Anouschka Bernhard hat heute Mittag in Frankfurt im Rahmen der Managertagung der 2. Frauenfußball-Bundesligen die erste Hauptrunde im DFB-Pokal ausgelost.

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Erstligist MSV Duisburg ist beim SV B/W Hohen-Neuendorf zu Gast, Aufsteiger Herforder SV reist zum Regionalligisten Hamburger SV. Die TSG 1899 Hoffenheim tritt beim FC Erzgebirge Aue an, der SC Sand bestreitet ein Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg. Die acht bestplatzierten Erstligisten hatten ein Freilos und steigen erst in der 2. Hauptrunde in den Wettbewerb ein.

Die Spiele der ersten Hauptrunde werden am Wochenende 23./24. August ausgetragen. Das DFB-Pokalfinale wird am 1. Mai 2015 im Kölner RheinEnergieStadion stattfinden.

Offizielles Logo des DFB-Pokal der Frauen

Offizielles Logo des DFB-Pokal der Frauen © DFB

DFB-Pokal, 1. Hauptrunde, Spiele

GSV 1910 Moers – Magdeburger FFC
FSV 02 Schwerin – BV Cloppenburg
SV Henstedt-Ulzburg – FFV Leipzig
SV Germania Hauenhorst – 1. FC Union Berlin
SV B/W Hohen Neuendorf – MSV Duisburg
SG Blau Weiß Beelitz – FSV Gütersloh 2009
SV Blau Weiß Berlin – Holstein Kiel
SV Union Meppen – 1. FC Lübars
ATS Buntentor – VfL Bochum
FC Viktoria 1889 Berlin – SV Meppen
Hallescher FC – SV Werder Bremen
Hamburger SV – Herforder SV
SC 13 Bad Neuenahr – 1. FFC 08 Niederkirchen
Spvgg Rommelshausen – 1. FFC Montabaur
TSV Schott Mainz – VfL Sindelfingen
SG 99 Andernach – SV Weinberg
1. FC Nürnberg – SC Sand
1. FFV Erfurt – 1. FC Köln
TuS Wörrstadt – ETSV Würzburg
ASV Hagsfeld – TSV Crailsheim
Hegauer FV – TSV Alemannia Aachen
FC Erzgebirge Aue – TSG 1899 Hoffenheim
TSV Jahn Calden – 1. FC Saarbrücken
1. FFC Bergisch Gladbach – 1. FC Riegelsberg

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

13 Kommentare »

  • FF-Tale sagt:

    Heimliche Modusänderung oder wurde da dieses Jahr was vergessen?

    Zitat DFB zum DFB-Pokal (Frauen):
    „… Die erste, zweite und dritte Runde werden getrennt in regional ausgelosten Gruppen gespielt. Die Zuteilung der qualifizierten Vereine zu diesen Gruppen erfolgt durch den DFB-Ausschuss für Frauenfußball nach geographischen Gesichtspunkten. Der DFB-Ausschuss für Frauenfußball kann zwei oder vier Gruppen festlegen, …“

    Die Auslosung hat doch bisher immer relativ gut geklappt, aber:
    Welche ausgeklügelten „geographischen Gesichtspunkte“ hat denn der DFB diesmal angewandt, damit es schon in der 1. Runde zu Begegnungen wie z.B. Aue-Hoffenheim, Hegauer FV (Bodensee!)- Aachen oder Erfurt-Köln kommt??

    Stichwort: Kostenminimierung dank Fahrtkosten-/ Fahrtzeitminimierung. Okay, Hoffenheim wird es verkraften können, aber v.a. für die Amateur-Vereine ein immens wichtiger Punkt; der FF-Pokal ist ja ohnehin schon Draufzahl-Geschäft genug.

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  • Markus Juchem sagt:

    @FF-Tale: Es gab zwei regional getrennte Gruppen für die Auslosung zur 1. Hauptrunde, eine Gruppe Nord und eine Gruppe Süd.

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  • holly sagt:

    @FF-Tale diese regionale Aufteilung gibt es so schon meines Wissens nach mehrere Jahre die unterklassigen Vereine sind in dem ersten Nord z.B. im zweiten Topf Nord sind dann die höher klassigen.
    So das die kleinen Heimrecht haben.
    In der 2 BL Nord muss Bremen ja auch immer nach Jena und Leipzig würde das auch besser finden wenn man da eine andere Lösung finden würde.
    Ob es in der zweiten Pokalrunde auch wieder so läuft weiss ich nicht.

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  • FF-Tale sagt:

    @ Herr Juchem: Danke. Rein die Paarungen betrachtet, ohne Ihre Info, ist eine etwaige Nord-Süd-Gruppierung ja wahrlich nicht erkennbar. 😉
    Die letzten Jahre war das wie gesagt in den ersten 2 Runden immer „geographisch“ offensichtlicher als diese Saison (vielleicht gab es da auch einfach mehr „Losglück“ in dieser Hinsicht?).
    Dass sie beim DFB das Gruppieren vergessen oder gar abgeschafft haben, war da irgendwie ein naheliegenderer Gedanke als eine „Mental Map“ mit Aachen und Aue in Süddeutschland (während z.B. Bochum dem Nord-Topf zugeordnet wird).

    Eine genauere Aufteilung (in z.B. 4 Gruppen) wäre wohl insgesamt sinnvoller und dankbarer für die Clubs, schließlich handelt es sich ja (nur) um die 1. Runde. Naja, kommen die Teams wenigstens ein bisschen im Land herum. 😉

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  • holly sagt:

    @ FF-Tale, Bochum wurde den Nordtöpfen zugeordnet das sie jetzt auch in der 2 BL Nord spielen.

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  • FFFan sagt:

    @ FF-Tale:
    „Welche ausgeklügelten “geographischen Gesichtspunkte” hat denn der DFB diesmal angewandt, damit es schon in der 1. Runde zu Begegnungen wie z.B. Aue-Hoffenheim, Hegauer FV (Bodensee!)- Aachen oder Erfurt-Köln kommt??“

    Gegenfrage: welche „ausgeklügelten geographischen Gesichtspunkte“ würdest du anwenden, um solche Paarungen zu verhindern?

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  • enthusio sagt:

    Interessant ist, dass es mit dem ATS Buntentor aus Bremen ein Viertligist in die 1. Pokalrunde geschafft hat. Weiß jemand, ob sich weitere unterklassige Mannschaften (unterhalb der Regionalliga) für die 1. Runde qualifiziert haben ?

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  • dummkopf sagt:

    -Zitat-:
    „“Welche ausgeklügelten “geographischen Gesichtspunkte” hat denn der DFB diesmal angewandt, damit es schon in der 1. Runde zu Begegnungen wie z.B. Aue-Hoffenheim, Hegauer FV (Bodensee!)- Aachen oder Erfurt-Köln kommt??”
    Gegenfrage: welche “ausgeklügelten geographischen Gesichtspunkte” würdest du anwenden, um solche Paarungen zu verhindern? “
    -Zitat Ende-

    Spontan, ohne darüber nachzudenken, dass man das natürlich auch leistungstechnisch einigermassen ausgeglichen besetzen müsste:
    Warum nur Nord/Süd-Einteilung in 2 Gruppen?
    Machma 4: Ost und West noch dazu, sehen die Begegnungen der gleichen 6 Vereine so (viel attraktiver) aus:

    Aue-Erfurt
    Köln-Aachen
    Hegau-Hoffe

    = viel weniger Fahren
    = viel mehr oder öfter „Derbycharakter“ (und mehr Zuschauer)

    why not?

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  • Detlef sagt:

    Es geht hier doch nicht um irgendwelche pseudo-geographischen Einteilungen!!! 🙁
    Hier gehts doch mal wieder schlichtweg um die Diskriminierung der Frauenbundesliga!!! 🙁

    Im FF-Forum schrieb der User horst, daß die FF-Vereine nur 2000€ für Anreise und Unterkunft bekommen würden, wogegen selbst Oberligisten bei den Herren satte 100.000€ dafür bekommen würden!!!
    Und hier zeigt sich doch deutlich, wo die Säge eigentlich klemmt!!!

    Natürlich kommt bei den Frauen-Amateurteams noch erschwerend hinzu, daß viele Spielerinnen Montag morgen wieder beizeiten auf der Matte stehen müssen, um in der Schule, Ausbildung oder Arbeitsstelle zu sein!!!
    Und da ist es natürlich belastend, wenn man erst mitten in der Nacht von einem Auswärtsspiel zurückkommt!!! 🙁
    Aber das Problem haben dann auch die Männer-Oberligisten!!!

    Das könnte man mit etwas Verhandlungsgeschick aber noch irgendwie händeln, wogegen das Minusgeschäft für die Gastmannschaft allerdings bleibt!!!

    Also meine Forderung an den DFB;
    Man muß die zur Verfügung stehenden Gelder ja nicht unbedingt mit der Gießkanne verteilen, sondern sollte schon Fallbezogen zumindest die Auslagen der Klubs begleichen!!!

    PS; 50.000€ Reisegeld würde doch für die Herrenteams auch locker ausreichen!!! 😉
    Nur für den Fall, daß man in Frankfurt meint, es wäre nicht genügend Geld da!!!

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  • Ossi sagt:

    @enthusio: Das ist nicht ungewöhnlich. Wenn man die Ligenzugehörigkeit der vergangenen Saison betrachtet, sind diesmal sogar relativ viele „unterklassige“ Mannschaften dabei, nämlich 11 (letzte Saison waren es nur 5):

    – SG Blau-Weiß Beelitz (Landesliga Brandenburg)
    – SpVgg Rommelshausen (Verbandsliga Württemberg)
    – ATS Buntentor (Verbandsliga Bremen)
    – Germania Hauenhorst (Westfalenliga)
    – 1. FC Riegelsberg (Verbandsliga Saarland)
    – 1. FFC Bergisch Gladbach (Landesliga Mittelrhein)
    – FSV 02 Schwerin (Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern)
    – SV Blau Weiss Berlin (Berlin-Liga)
    – SG 99 Andernach (Rheinlandliga)
    – SV Union Meppen (Oberliga Niedersachsen)
    – ASV Hagsfeld (Oberliga Baden-Württemberg)

    Rommelshausen und Bergisch Gladbach kommen also sogar aus der 5. Liga. Beelitz und Andernach sind in die Regionalliga aufgestiegen.

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  • enthusio sagt:

    @Ossi:

    Danke, für die Übersicht und die Info. Die Ligastruktur unterhalb der Regionalligen in den einzelnen Landesverbänden ist mir überhaupt nicht vertraut.

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  • FF-Tale sagt:

    @ FFFan:
    Die konkreten Paarungen sind ja nur der Aufhänger für die Debatte: Bei der es ja auch eher um das ganz Allgemeine geht, Darum, wie es z.B. um die allg. FF-Rahmenbedingungen steht.

    Es geht auch darum, dass man nachvollziehen(!) kann, wie (und ob überhaupt) sich die Verantwortlichen Gedanken machen über die Praxis des FF und die Praxistauglichkeit ihrer Gedankengänge. Und v.a. bezüglich Letzterem ist das einfach wieder einmal NICHT gegeben!

    Es sind die ganz großen theoretischen Themen (allg. Unverhältnismäßigkeit zwischen MF und FF, siehe Detlefs Kommentar!),
    aber auch die praxisnahen kleinen Themen (Wie finanziert ein Amateurclub eine weite DFB-Pokalreise? Wie organisiert man dabei einen Kader, der aus Arbeitsstätigen, Schülern etc. besteht?).
    Und vermeintliche „Randnotizen“ wie z.B. eine Spielansetzung Hegau-Aachen bringen diese beiden Themen nun einmal zum Vorschein, machen viele Fragen erst offensichtlich.
    Darum geht es doch im Großen und Ganzen.

    Aber als konstruktiver, praxisnaher Ansatz, bezüglich der Gegenfrage…

    Zitat FFFan: „Gegenfrage: welche “ausgeklügelten geographischen Gesichtspunkte” würdest du anwenden, um solche Paarungen zu verhindern?“

    Wie schon im Kommentar angedeutet (oder siehe auch Dummkopfs Kommentar): Solche Gruppierungen haben immer etwas von Quadratur des Kreises, v.a. wenn wie z.B. in der 2. FF-BuLi auch immer gleich große Gruppen herauskommen sollen. Da zieht immer irgendein Team die berühmte „A-Karte“ (aktuell Bochum, die in die Nord wechseln mussten, während andere benachbarte Clubs aus NRW in der Südstaffel bleiben dürfen).
    Interessenskonflikte und Lobby-Arbeit auf Ebene der DFB-Regionalverbände machen die ganze Sache zusätzlich schwer (Bsp.: Bei den Männern bekommt Bayern eine eigene 4. Liga. Anderes Bsp.: Entgegen aller „geographischer Vernunft“ muss der Osten nach wie mit der „Mauer in den Köpfen“ leben und „darf“ unter sich bleiben im Nordostdeutschen Fußballverbund). Aber das ist nochmal ein anderes Thema.

    Zurück zur Gegenfrage: 1. Entweder man lässt die Zitat DFB „geographischen Gesichtspunkte“ ganz weg im Pokal (eine Gruppierung wie dieses Jahr ohne Nachvollziehbarkeit ist schlechter als gar keine!) oder man macht 2. z.B. 4 Gruppen. Vorteil beim Pokal ist schließlich, es müssen nicht exakt gleich große Gruppen herauskommen wie in der 2. BuLi, sondern einfach nur eine gerade Anzahl an Teams je Lostopf.

    Ganz konkretes Bsp.: Einfach einmal die Bundesländergrenzen und Regionalverbands-Animositäten wegdenken und auf einer Deutschlandkarte (oder GoogleMaps) vier fiktive Kreise mit Radius je ca. 200 km um folgende vier Städte machen (quasi als jeweilige Einzugsgebiete):
    Norden: Hamburg, Mitteldeutschland: Leipzig, Westen: Köln, Süden: Stuttgart.
    Damit hat man schon einen überwiegenden Großteil abgedeckt, der übrige Rest wird adäquat dazugefügt. Ergebnis: Wenig Vorbereitungsaufwand für den DFB, satzungskonform (Zitat DFB: „2 oder 4 Gruppen“), geringe Aufwandskosten für die Vereine(!), interessante Spiele (einerseits mehr „Derbies“, andererseits aber auch potentiell Spiele gegen Teams aus anderen Landes-und Regionalverbänden, was ja im unterklassigen Fußball doch eher selten ist). Kurzum: Allen wäre geholfen! 😉

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  • FFFan sagt:

    @ dummkopf & FF-Tale:

    Der Vorschlag, 4 (geographische) Gruppen (d.h. 8 Lostöpfe) zu bilden, ist sicherlich überlegenswert. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, wurde das zumindest in der 1.Runde bis vor einigen Jahren auch so gehandhabt, dann aber wohl abgeschafft, weil es auf die Dauer langweilig ist, wenn immer wieder die gleichen Paarungen herauskommen.

    Im Übrigen verstehe ich das Problem nicht ganz: reisen müssen doch sowieso nur die Erst- und Zweitligisten, und die sind ähnlich weite (oder im Fall der Erstligisten sogar noch weitere!) Reisen zu Auswärtsspielen ja aus dem Ligaspielbetrieb ohnehin gewohnt, z.B. muss Alemannia Aachen (2.Liga Süd) u.a. nach München, dorthin ist es mindestens genauso weit wie nach Engen (Hegauer FV).

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