U20-WM mit Melanie Leupolz und Sara Däbritz

Von am 7. Juli 2014 – 14.17 Uhr 51 Kommentare

Melanie Leupolz und Sara Däbritz stehen im Aufgebot der deutschen U20-Frauenfußball-Nationalelf für die WM in Kanada (5. bis 24. August 2015).

DFB-Trainerin Maren Meinert berief die beiden Mittelfeldspielerinnen, die 2013 mit der Frauenfußball-Nationalelf den EM-Titel gewannen, in das 21 Spielerinnen umfassende Aufgebot für die Endrunde.

Leupolz und Däbritz in Führungsrolle
Neben Leupolz und Däbritz zählt Lina Magull vom Deutschen Meister VfL Wolfsburg zu den erfahrensten Spielerinnen. Magull und Leupolz sowie Torfrau Meike Kämper gehörten zur DFB-Auswahl, die bei der U20-WM 2012 in Japan Vizeweltmeister wurde. Meinert erklärt: „Melanie und Sara werden unserer Mannschaft Stabilität geben. Ich sehe die beiden in einer Führungsrolle, erwarte aber auch, dass sie sich weiterentwickeln, um danach noch bessere A-Nationalspielerinnen zu sein.“

Anzeige

Eurosport überträgt live
In der Gruppenphase treffen die U20-Frauen auf starke Gegner. Zum Auftakt kommt es in Edmonton am 6. August (1 Uhr MESZ, live auf Eurosport) zum Duell mit Weltmeister USA und damit zur Neuauflage des WM-Finales von 2012, in dem die Amerikanerinnen das deutsche Team in Tokio mit 1:0 besiegten. Am 9. August (1 Uhr MESZ, live auf Eurosport) trifft die Mannschaft im selben Spielort auf China, am 12. August (22 Uhr MESZ, live auf Eurosport) in Montreal auf Brasilien.

Melanie Leupolz

Führungskraft in der U20: Melanie Leupolz  © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

An Leistungsgrenze gehen
Meinert erläutert: „Zum Auftakt erwartet uns mit den USA gleich ein schwerer Gegner. Wir müssen gut vorbereitet und hochkonzentriert in dieses sowie die folgenden beiden Gruppenspiele gehen. Ich erwarte, dass wir in jeder Partie an unsere Leistungsgrenze gehen müssen.“

Überwiegend auf Kunstrasen
Die U20-WM findet mit 16 Mannschaften in vier Gruppen in Edmonton, Moncton, Montreal und Toronto statt. Nur am Standort Toronto wird auf Naturrasen gespielt, die Spiele in den anderen Stadien werden auf Kunstrasen ausgetragen. Das Finale findet am Montag, 25. August (1 Uhr MESZ), im Olympic Stadium in Montreal statt.

DFB-Kader für die U20-WM

Tor: Meike Kämper (MSV Duisburg), Merle Frohms (VfL Wolfsburg), Anna Klink (Bayer 04 Leverkusen)

Abwehr: Manjou Wilde (SC Freiburg), Felicitas Rauch (1. FFC Turbine Potsdam), Margarita Gidion (SGS Essen), Franziska Jaser (NC State University), Rebecca Knaak (Bayer 04 Leverkusen), Marie Christin Becker (Harvard University), Wibke Meister (1. FFC Turbine Potsdam)

Mittelfeld: Lina Magull (VfL Wolfsburg), Kathrin Schermuly (Eintracht Wetzlar), Theresa Panfil (Bayer 04 Leverkusen), Sara Däbritz (SC Freiburg), Melanie Leupolz (FC Bayern München), Jenny Gaugigl (FC Bayern München), Rieke Dieckmann (SV Meppen)

Angriff: Pauline Bremer (1. FFC Turbine Potsdam), Linda Dallmann (SGS Essen), Lena Petermann (University of South Florida), Madeline Gier (SGS Essen)

Tags: ,

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

51 Kommentare »

  • never-rest sagt:

    Sehr gut. Auf dem Papier ein starkes Team. Die Nachwuchstalente können sich Turnierpraxis holen und hoffentlich zeigen, dass sie künftig auch in der N11 bei SN eine tragende Rolle spielen werden. Denke dabei insbesondere an Leupolz, Däbritz, Bremer und Magull.

    (0)
  • Detlef sagt:

    Mit diesem Kader ist Deutschland der haushohe Favorit auf den Titel!!! 🙂
    Sie können sich eigentlich nur selber schlagen!!! 😉
    Hoffentlich verletzt sich niemand auf dem künstlichen Geläuf!!! 🙁

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Da sieht man doch wieder, wohin die Nachwuchsarbeit in Deutschland führt. Es ist unter all den Spielerinnen keine einzige, von der man sagen würde, dass sie eine Führungspersönlichkeit darstellt. Das war immer anders und stimmt doch sehr bedenklich. Alle diese Spielerinnen sind reine Ergänzungsspielerinnen!

    (0)
  • samba92 sagt:

    @sheldon:
    Bei Deinen …… Kommentaren fällt es einem wirklich sehr schwer die Contenance zu wahren!!!

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    Woher willst Du denn das wissen, daß keine der angesprochenen Spielerinnen das Zeug zu einer Führungsspielerin hat???
    Kennst Du etwa alle persönlich???
    Linda Dallmann hat trotz ihrer Jugend in Essen schon eine gewisse Führungsqualität hervor gebracht!!!
    Ähnliches gilt/galt für Däbritz und Leupolz in Freiburg!!!
    Das PAULI mit ihren gerade mal 18 Lenzen in Potsdam noch keine Führungsspielerin ist, sollte sich eigentlich von selber verstehen!!!
    Deshalb;
    Kommentare wie Deinen von 17.24 Uhr kann man eigentlich nicht wirklich ernst nehmen, zeugen sie doch von maßloser Mißachtung von Nachwuchsspielerinnen!!! 🙁

    Ich versuche es nochmal von vorne!!!
    Wir sind hier immer noch im Nachwuchsbereich, und nicht in den Top-Five der A-Natio!!!
    Keine der aufgezählten Spielerinnen ist „Ergänzungskraft“!!!
    Weder in ihren Heimatklubs, und schon absolut gar nicht in dieser U20-Auswahl!!!
    Das einzige Team wo dieser Status (noch) paßt ist die A-Natio!!!
    Aber um die geht es hier mal überhaupt nicht!!! 🙁

    Oder liegt es am Ende doch nur daran, daß keine Kickerin aus Mainhatten dabei ist??? 😉
    Das würde allerdings so einiges erklären!!! 😉

    (0)
  • Ingrid sagt:

    05.07.2014 11:00 in Bitburg Deutschland U20 – Frankreich U20
    Wer hat dieses „Spiel“ gesehen?

    link: http://www.footdelles.com/article/Les-Bleues_U20-un-dernier-test-grandeur-nature_96476.html

    link: http://www.footofeminin.fr
    U20 – Défaite face à l’ALLEMAGNE 06/07/2014
    Niederlage gegen Deutschland U20
    La sélection U20 disputait un match de préparation en trois tiers-temps face à l’Allemagne ce samedi matin à Bitburg.
    Diese Samstagmorgen spielte die Frauenmannschaft U20 in Bitburg eine Vorbereitungsmatch während 3 x 30 Minuten.
    Sous la pluie, les jeunes Françaises ont remporté le premier tiers temps de trente minutes (2-1) avant de s’incliner lors des deux tiers-temps suivants (score final : 4-7) . Si pour…
    Während dauernde Regen, haben die jungen Franzosinnen das erste Teil von 30 Minuten mit 2-1 gewonnen; danach haben sie in den zwei übrigbleibende Teilen das Spiel verloren (Endergebnis 7-4)
    Leider habe ich nichts auf deutsche Sites finden oder lesen können

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Früher hatten wir Spielerinnen wie Kulig, Marozsan, Popp, Sasic, Schmidt, Maier u.a., die schon längst tragende Stützen bei Topmannschaften waren, als sie in der U20 gespielt haben, die alle mit 17 bereits in der Bundesliga debütiert haben oder noch früher.

    Von den Spielerinnen, die 2010 die U20 gewonnen hatten, waren 3 N11-Stammspielerinnen, Hegering und Marozsan wären es gewesen, wenn sie sich nicht verletzt hätten.
    Bei der WM 2012 waren mit Cramer, Maier, Marozsan und Lotzen im Wesentlichen 4 N11-Stammspielerinnen bei der nachfolgenden EM, dazu mit Wensing eine weitere N11-Spielerin.

    Und in diesem Kader? Mit Däbritz, Leupolz und Bremer gerade mal 3 Spielerinnen, die überhaupt N11-Erfahrung haben. Mit Dallmann dazu überhaupt nur 1 Spielerin, die in der BL wirklich Stamm spielt, alle anderen, insbesondere in der Abwehr kommen nur sporadisch zum Einsatz. Nie zuvor hat es wohl so viele Spielerinnen ohne BL-Erfahrung gegeben.

    (0)
  • Humi sagt:

    @Detlef
    Nun ja, ich sehe schon einige Spielerinnen, die in ihren Teams keine Stammkraft sind (z. B. Frohms, Klink, Knaak, Gidion, Jaser, Gaugigl oder Gier). Das ist aber meines Erachtens nichts Ungewöhnliches und hat schon gar nichts mit Missachtung zu tun. Man kann nicht ernsthaft erwarten, dass 18- bis 20-jährige Spielerinnen regelmäßig Führungsrollen in ihrer Mannschaft wahrnehmen. Zumindest nicht, wenn man davon ausgeht, dass auch noch eine große Anzahl Spielerinnen älterer Jahrgänge existiert, die ebenfalls ihren Platz in der Mannschaft haben.

    Wobei ich (ohne die Kader im Detail verglichen zu haben) insgesamt schon das Gefühl habe, dass dieses Mal ziemlich viele Spielerinnen dabei sind, die auch in zwei Jahren noch spielberechtigt sind. Inwieweit sich das in Kanada auswirkt, wird man sehen, ich kann das Team vor allem in der Abwehr schwer einschätzen, von den Gegnern ganz zu schweigen. Insofern lasse ich mich einfach mal überraschen.

    (0)
  • komisch sagt:

    Warum ist denn Annabel Jäger auf einmal raus? Hat sie nicht im letzten Testspiel noch von Anfang an gespielt? Sie hatte ja sogar bei der U20-WM 2012 relativ viele Einsatzzeiten…

    (0)
  • dummkopf sagt:

    @komisch

    Ja, manchmal komisch.
    Hatte diese Spielerin auch von früheren Junior-N11-Einsätzen positiv in Erinnerung. Aber nach ihrer Einwechslung in Wob bei Cloppe grausig. Traurig. Schade.
    So manche Karriere geht eben auch nach hinten los.
    20 Tore in Gütersloh. Zu früh nach Wob. Und dann bergab oder aus. (Was macht eigentlich Opera?, Mirlach?)
    Sie hat laut soccerdonna einen Berater.
    Bei jungen Spielerinnen das ABSOLUT SICHERSTE Anzeichen, sich NICHT optimal weiterentwickeln zu können.
    Hoffentlich bekommt sie noch irgendwie die Kurve.

    @ingrid

    Danke für einen sinnvollen Kommentar.
    Habe auch nach Infos gesucht.
    Anscheinend wurde das Spiel von deutscher Seite irgendwie anders gesehen als von frz. Übliche Koordination im FF eben.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Nochmal für unsere Leute, die sich nur durch Statistiken beeindrucken lassen:

    Erfahrung des Kaders von 2010:
    Insgesamt 214 BL-Spiele, 19 der 21 Spielerinnen in der BL unter Vertrag, davon 9 Stammspielerinnen (Schumann, Kemme, Schmidt, S. Arnold, Kulig, Marozsan, Petzelberger, Popp, Wagner, Wich; Achtung, allein 4 Stammspielerin beim CL-Sieger Turbine Potsdam), nur Schult und Gessat in der 2. Liga.
    Von den Spielerinnen waren 2011 Kulig, Schmidt und Popp dabei, auch Marozsan wäre ohne Verletzung mitgefahren.

    Leistungsdaten des Kaders von 2012:
    Insgesamt 282 BL-Saisonspiele des Kaders, 18 der 21 Spielerinnen in der Bundesliga unter Vertrag, davon 14 Stammspielerinnen (Benkarth, Cramer, Leiding, Simon, Maier, Wensing, Hegenauer, Heinze, Hendrich, Leupolz, Lotzen, Marozsan, Petzelberger, Ni.Rolser), dazu durch Annabel Jäger und Lina Magull sagenhafte 39 Tore in 42 Zweitligaspielen.
    Von diesen Spielerinnen nahmen an der EM 2013 7 Spielerinnen (Cramer, Maier, Lotzen und Marozsan als Stammspielerinnen, darüber hinaus Benkarth, Wensing und Leupolz) teil.

    Leistungsdaten des Kaders von 2014:
    Insgesamt 172 BL-Saisonspiele des Kaders, 15 der 21 Spielerinnen in der Bundesliga unter Vertrag, davon nur noch 4 Stammspielerinnen (Bremer, Däbritz, Leupolz, Dallmann, [dazu 4 weitere in der Nähe der Stammelf]), dazu 4 Zweitligaspielerinnen mit nur 18 Toren in 78 Spielen und sogar eine Spielerin mit nur Regionalliga-Erfahrung.
    Nur Bremer, Däbritz und Leupolz haben bisher überhaupt irgendwelche N11-Erfahrung.

    Man sieht also, dass das Niveau der Spielerinnen deutlich nachgelassen hat. Waren es vor 4 Jahren noch 4 CL-Siegerinnen-Stamm-Spielerinnen, so sind es jetzt Spielerinnen von den abstiegsbedrohten Essen und Freiburg, die das Ruder rumreißen müssen. Keine Torhüterin hat in dieser Saison mehr als 11 Saisonspiele hinbekommen, das ist schwach, keine Abwehrspielerin ist Stammspielerin, ebenso ein Novum!

    (0)
  • Detlef sagt:

    Sheldon schrieb;
    „Früher hatten wir Spielerinnen wie Kulig, Marozsan, Popp, Sasic, Schmidt, Maier u.a.,“

    Es ging doch um „Führungsspielerinnen“, und außer vielleicht Kim Kulig damals in Hamburg, hatte keine der Spielerinnen diese Funktion in ihrem Verein!!!
    Popp, Maier und SCHMIDTI waren damals (soweit ich mich erinnere) auch keine Stammkräfte im Verein!!!

    @Humi,
    Es ging um die oben im Text genannten „Führungsspielerinnen“!!!
    Wenn man noch PAULINE BREMER und Linda Dallmann dazurechnet, so sind alle Spielerinnen absolute Stammkräfte in ihren Klubs!!! 🙂

    Ich gebe zu, daß ich viele Spielerinnen aus der 2. Liga gar nicht kenne, und somit auch nicht einschätzen kann, wie ihr Leistungsstand ist!!! 🙁
    Wenn ich aber mal WIBKE MEISTER und FELICITAS RAUCH nehme, so waren beide regelmäßig in unserer Meistermannschaft in der Nordstaffel im Einsatz!!!
    WIBKE war zuletzt sogar oft im Kader der Ersten, und kam da auch zu Kurzeinsätzen!!! 🙂

    (0)
  • FFFan sagt:

    Der Kader wirkt ausgewogen, auch was die Altersstruktur angeht. Nur sechs Spielerinnen des ältesten, aber gleich sieben des jüngsten Jahrgangs, die auch 2016 noch mal teilnehmen könnten.
    Insgesamt also eine relativ junge Mannschaft (im Vergleich zu früheren Turnieren).

    Auch deshalb ist es gut, dass mit Melanie Leupolz und Sara Däbritz zwei Spielerinnen zurückgekehrt sind, die bereits mit der A-Nationalmannschaft Turniererfahrung gesammelt haben. Sie werden sicherlich eine Führungsrolle übernehmen. Noch nicht bekannt ist, wer die Kapitänsbinde trägt. Kürzlich beim Testspiel gegen Dänemark war dies Pauline Bremer, allerdings waren da Leupolz, Däbritz und Magull nicht dabei.

    Weiterhin fällt auf, dass von den 21 nominierten Spielerinnen zwar 16 einem Verein der 1.Bundesliga angehören, aber längst nicht alle auch regelmäßig in der Bundesliga zum Einsatz kommen. Die meisten Spielerinnen (je drei) stellen Potsdam, Essen und Leverkusen. Neben einer Zweitliga- und einer Regionalligaspielerin (!) sind auch drei in den USA eingeschriebene Spielerinnen nominiert (von denen zwei allerdings bis vor wenigen Tagen noch bei Bundesligavereinen unter Vertrag standen und erst nach dem Turnier ihr Auslandsstudium beginnen).

    Nominell wirkt das Team etwas schwächer besetzt als bei den beiden vorangegangenen Turnieren; es bleibt abzuwarten, ob und inwieweit es bei dieser Weltmeisterschaft bestehen kann. Ich sag mal: wenn wir die ‚Todesgruppe‘ überstehen, ist alles möglich… 😉

    @ Detlef:
    „Mit diesem Kader ist Deutschland der haushohe Favorit auf den Titel!!!“

    Wie viele der Konkurrenten hast du beobachtet, dass du glaubst, dich so weit ‚aus dem Fenster lehnen‘ zu können???
    Oder liegt es am Ende daran, dass drei Kickerinnen aus Potsdam dabei sind? Das würde allerdings so einiges erklären…

    (0)
  • Kanngarnix sagt:

    @Sheldon

    Mich würde mal dein Kader für die U20 WM interessieren.

    @All

    Ich finde es echt überraschend das 19 Jährige Stammspieler oder sogar Führungsspielerinnen in der 1. Bundesliga sein müssen. Ist das nicht was hoch gegriffen? Wenn dies als „Normal“ bezeichnet wird frage ich mich wo denn dann diese aktuellen Spielerinnen in 3 bis 4 Jahren spielen sollen, da dann ja wieder 19 Jähre Stammspielerinnen sind. Soviele Manschaften und Plätze gibt es gar nicht. Sollen die dann alle mit 23 – 24 Jahren aufhören Fussball zu spielen, damit die nachfolgenden 19 Jährigen auch Stammspielerinnen sein können?

    Gruss

    (0)
  • flitzer sagt:

    @komisch
    Sie hatte bei der letzten u20 WM nicht sehr viele Einsatzzeiten. Und die, die sie hatte sind auch nicht sehr glücklich gelaufen für sie.
    schade, dass manche spielerinnen die fehlentscheidungen von den trainern, in diesem falle von frau meinert, ausbaden müssen und ihnen hinterher noch nicht mal der rücken gestärkt wird.
    sowas muss man auch erst mal verarbeiten. aber sie werden dann
    einfach fallen gelassen. und das kann dann halt auch mal nach hinten losgehen.

    (0)
  • kelly sagt:

    ich finde es nicht gut.das däbritz und leipholz im U 20 kader sind.brauchen sie für A-WM:ODER SIEG UM JEDEN PREIS

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Kanngarnix: Ich habe lediglich eine Zustandsbeschreibung gegeben, meines Erachtens hat man in der Jugend die Entwicklung verschlafen.

    @Detlef:
    Alex Popps Bilanz der Saison 2009/10: 12 BL-Spiele und 4 CL-Spiele, alle von Beginn an, ab dem 10.03. bis Saisonende alle Spiele über 90 Minuten.
    Leonie Maiers Bilanz der Saison 2011/12: Alle 22 BL-Spiele über 90 Minuten, absolute Stammspielerin.
    Bianca Schmidts Bilanz der Saison 2009/10: 21 BL-Spiele, davon 20 über 90 Minuten, ab Viertelfinale alle CL-Spiele über 90 bzw. 120 Minuten.

    Noch mehr Argumente nötig? Das Ganze kann man für alle Spielerinnen, die genannt wurden, durchexerzieren.

    Es ist nicht schwer, junge Spielerinnen in die Mannschaften einzubauen. Wenn man ordentlich rotiert und jede Mannschaft 3-4 U20-Spielerinnen im Kader hat, ist noch genug Platz für alle anderen in der Bundesliga. Mir würde es ja schon reichen, wenigstens 11 BL-Stammspielerinnen bei der U20 zu haben. Aber es fehlen mittlerweile einfach die Mannschaften, die hochqualitativen Nachwuchs ausbilden. Keine Mannschaft muss unbedingt mit 4-5 U20-Spielerinnen CL-Sieger werden wie Potsdam 2010. Aber man kann durchaus mit solchen Spielerinnen gut in der BuLi mithalten, wenn es um Platz 5-8 geht.

    (0)
  • sonic sagt:

    @Sheldon:

    Man kann die Statistik aber auch anders machen und mal schauen wieviele A-Nationalmannschaftsspiele die Teams jeweils insgesamt aufzuweisen haben:

    2010: 38 (Kulig 18, Schmidt 14, Popp 6)
    2012: 12 (Marozsan 7, Lotzen 3, Wensing 2)
    2014: 29 (Leupolz 17, Däbritz 11, Bremer 1)

    Wonach unterscheidest du, wer Stammspieler ist und wer nicht?

    2010 führst du Marozsan, Kulig, Petzelberger, Popp und Wagner an die maximal zu 12 Einsätzen in der Saison 2009/10 gekommen sind (was für mich keine Stammspieler sind). Panfil mit 16 Einsätzen 2013/14 zählst du aber nicht als Stammspielerin, Magull mit 11 auch nicht.

    Nicht zu vergessen die Verletztenliste. Wären alle fit, hätte man wieder 18/19 Bundesligaspielerinnen und mehr „Stammspielerinnen“ (Barth, Romert, Chojnowski, Beil evtl. Wahlen).

    Grundsätzlich sehe ich da keine signifikante Verschlechterung, sondern nur normale Schwankungen. Eine grundsätzliche Kritik der Jugendarbeit kann ich daher nicht nachvollziehen, auch wenn es im Einzelnen sicher immer zu kritisierende bzw. zu hinterfragende Punkte gibt.

    (0)
  • Aldur sagt:

    @Sheldon
    Ich bin mir relativ sicher, dass Petzelberger 2010 nicht zum Kader gehörte, sondern erst 2012. Wenn mich nicht alles täuscht, haben nur Benkarth und Marozsan sowohl 2010, als auch 2012 im Kader gestanden. Insofern kann Deine Statistik vermutlich nicht ganz stimmen.

    Grundsätzlich liest sich das Aufgebot in Mittelfeld und Sturm für mich nicht so schlecht, wenngleich wohl nicht die Tiefe da ist, wie 2010, wo teilweise Spielerinnen wie Huth, Wich, Wagner oder T.Knaak von der Bank kamen, bzw. rein und raus rotierten. Die Abwehr ist allerdings eine große Unbekannte, natürlich auch bedingt durch die beiden prominenten Ausfälle. Hier tue ich mich schwer, die nominierten Spielerinnen einzuschätzen. Nichtsdestotrotz zeigt doch die gerade laufende Männer-WM, dass Erfahrung = Leistung keineswegs eine allgemeingültige Formel ist. Sonst hätten Italien und England, die beide einen kompletten Kader von Spielern mit Erfahrung in europäischen Topligen haben, in der Gruppe nicht hinter Kostarika zurückbleiben dürfen, dass keine 5 solcher Spieler aufbieten kann.

    Eine große Hürde für unsere U20 dürfte allerdings die – der Papierform nach – anspruchsvolle Vorrundengruppe sein. Wenn man sich hier durchsetzt, sollte vieles möglich sein. 2010 (Popp) und 2012 (Marozsan) gab es jeweils eine prägende Spielerin, die gerade in schweren Spielen den Unterschied ausgemacht hat. 2014 würde ich am ehesten Bremer so eine Rolle zutrauen, ggf. auch Magull oder Dallmann. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das Team unter diesen Umständen schlägt.

    (0)
  • FF-Fan sagt:

    Annabell Jäger hatte in der Jugend immer Unterstützung ( Vater im Verein Gütersloh und Verbandssportlehrerin von Westfalen Frau Peters,die dann den dirkten Draht zum DFB U16/17 Trainer Herrn Peters!hatte) und musste sich nie wirklich einen Stammplatz erkämpfen.Als sie dann den Verein Gütersloh verließ und damit auch den Verband Westfalen,musste sie ganz allein um einen Stammplatz im neuen Verein kämpfen.Durch die langjährige wohlwollende Behandlung konnte Jäger wohl nicht wirklich einschätzen,wo sie leistungsmäßig wirklich stand.Sonst hätte sie wohl nicht mit nur Zweitligaerfahrung den Wechsel nach Wolfsburg gewält,wo sie sich ja bekanntermaßen nicht durchsetzen konnte.In Cloppenburg hat es dann wohl auch nicht zu mehr als zu wenigen Einsätzen gereicht,was dann mangels Spielpraxis und Selbstbewustsein zum aus in der U20 DFB Mannschaft führte.Chancen in der U20 hatte sie genug,konnte sie aber wohl nicht nutzen.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Aldur: Zum Kader 2010 siehe Womensoccer:
    http://www.womensoccer.de/2010/06/07/kader-fuer-u20-frauenfussball-wm-nominiert/

    @sonic:
    Mit deinen Statistiken hast du durchaus recht. Wieso ich die einen als Stammspielerinnen und die anderen nicht einschätze? Ganz einfach, weil sie in dem Moment, wo die U20-WM stattfand, Stammspielerinnen waren. Sie alle haben die letzte Hälfte der Saison (die letzten 3 Monate) nahezu komplett immer von Anfang an durchgezogen.

    Panfil wird immer wieder eingesetzt, aber kommt bei weitem nicht auf die Minuten Spielpraxis, die die anderen damals hatten, weil sie immer nur eingewechselt wird.
    Auch Magull: Ihren Stammplatz hat ihr Wagner weggenommen und wird ihn auch behalten.

    Vielleicht fällt meine Kritik in der Summe etwas zu hart aus, aber wir haben dieses Jahr nunmal weder die Tiefe im Kader noch einen Spielertyp vom Stile einer Marozsan oder Popp noch eine souveräne Torhüterin. Das ist etwas dünn.

    Und was man auch sieht: Die Talente kommen immer weniger aus den klassischen Ausbildungsvereinen von früher. Da ist mit Duisburg, Bad Neuenahr, Saarbrücken usw. eine ganze Kultur weggebrochen, was nie wieder gut zu machen sein wird!

    (0)
  • never-rest sagt:

    Immer diese Erbsenzählerei von @sheldon. Fakt ist, dass in dem aktuellen Kader der U20 auch wieder einige in Ihren Vereinen bereits bewährte Top-Talente sind, die sogar schon in der N11 ihre Visitenkarte abgegeben haben. Die U20 Spielerinnen in der Defensive sagen mir in der Tat auch nicht soviel, was sie können wird sich dann im Tunier zeigen, egal von welchem Verein in der 1., 2. oder sogar der Regionalliga sie kommen. Das Schöne an diesen U-Mannschaften ist doch, dass sich heute noch relativ unbekannte Talente in den Vordergrund spielen können. Das war auch schon bei früheren Tunieren der U20 so. Warten wir also erst mal die U20-WM ab, wie gut oder schlecht der aufgebotene U20 Jahrgang tatsächlich ist. @sheldons Schwarzmalerei ist so unnütz wie Fußpilz.

    (0)
  • Humi sagt:

    „Auch Magull: Ihren Stammplatz hat ihr Wagner weggenommen und wird ihn auch behalten.“

    Und natürlich ist es völlig abwegig, dass der „Stammplatzverlust“ auch nur im geringsten mit Magulls Anfang April erlittenen Verletzung zu tun haben könnte.

    (0)
  • Aldur sagt:

    @Sheldon

    Zum endgültigen Kader 2010:

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @never-rest: Ein U20-Turnier hat noch nie eine Spielerin hochgebracht, deren Qualität man nicht vorher schon kannte. Es ist utopisch, dass sich durchschnittliche Zweitligaspielerinnen besonders hervortun werden, gerade wenn Deutschland in der Vorrunde ausscheidet. Ich denke, man kann schon deutlich sehen, das dieser Jahrgang weder in der Spitze noch in der Breite besonders gut aufgestellt ist.

    Übrigens darf man sich denke ich schon wundern, dass weder die 19-jährige Torschützenkönigin der II. Liga Nord (Cindy König) noch eine Spielerin wie Jacqueline de Backer von Saarbrücken, die bereits mit 16 Bundesligaerfahrung gesammelt hat und eine Stütze in ihrem Verein ist. Auch eine Lyn Meyer hätte ich verstehen können.
    Was ist denn auch mit einer Louisa Lagaris bspw.? Oder einer Sara Löser? Was ist mit den Dongus-Schwestern? Fragen über Fragen.

    @Humi: Sorry, egal, wodurch sie verursacht wurde, Fakt ist, dass Wagner die deutliche stärkere Spielerin auf der „10“ ist und die Stammformation in der nächsten Saison mit Keßler, Goeßling, Wagner, Hansen, Popp und Müller bereits gestellt sind. Außerdem: Wieso nimmt man eine Spielerin mit, die vor so kurzer Zeit verletzt war?

    @Aldur: Willst du die ganze Diskussion jetzt wirklich an einer Spielerin festmachen?
    Nur der Vollständigkeit halber: Anne Bartke, Saison 2009/10: 9 Spiele von Beginn an, darunter die letzten 8 Spiele. Sie hat sich also in der Rückrunde in die Startelf gespielt!

    (0)
  • FFFan sagt:

    Um die Diskussion mit ein paar Zahlen anzureichern, hier mal eine Auflistung der Bundesligaeinsätze der U20-Nationalspielerinnen in der abgelaufenen Saison:
    (Quellen: Framba, Soccerdonna)

    Linda Dallmann (SGS Essen) 22 Spiele (davon Start11: 22)/ 6 Tore
    Sara Däbritz (SC Freiburg) 21 (21)/ 5
    Pauline Bremer (Turbine Potsdam) 20 (19)/ 7
    Melanie Leupolz (SC Freiburg) 19 (19)/ 1
    Madeline Gier (SGS Essen) 19 (7)/ 2
    Theresa Panfil (Bayer Leverkusen) 16 (8)/ 1
    Rebecca Knaak (Bayer Leverkusen) 12 (6)/ 0
    Meike Kämper (MSV Duisburg) 11 (11)/ 0
    Lina Magull (VfL Wolfsburg) 11 (7)/ 2
    Jenny Gaugigl (Bayern München) 9 (4)/ 1
    Margarita Gidion (SC Freiburg) 7 (2)/ 1
    Anna Klink (Bayer Leverkusen) 3 (3)/ 0
    Merle Frohms (VfL Wolfsburg) 2 (2)/ 0
    Franziska Jaser (Bayern München) 2 (0)/ 0
    Wibke Meister (Turbine Potsdam) 1 (0)/ 0

    Diese 15 Spielerinnen bringen es damit zusammen auf 153 Spiele und 26 Tore in der Saison 2013/14. Die Vergleichszahlen von 2010 und 2012 darf gern Sheldon zusammensuchen! 😉

    Aussagekräftiger sind aber vielleicht die absolvierten Spielminuten. Ich würde nur solche Spielerinnen als „Stammspielerinnen“ bezeichnen, die mehr als die Hälfte der maximal möglichen Spielminuten eingesetzt wurden. Das sind gerade mal vier Spielerinnen (Quelle: Soccerdonna):

    Linda Dallmann (SGS Essen) 1977 Minuten
    Sara Däbritz (SC Freiburg) 1890 Minuten
    Pauline Bremer (Turbine Potsdam) 1617 Minuten
    Melanie Leupolz (SC Freiburg) 1517 Minuten

    Nehmen wir noch Lina Magull (VfL Wolfsburg) dazu, die ohne die Verletzung(en) sicherlich auch auf die ‚erforderliche‘ Minutenzahl käme und außerdem neben Pauline Bremer als einzige über nennenswerte Champions-League-Erfahrung verfügt, dann haben wir gerade mal fünf Spielerinnen, die in den letzten 12 Monaten im Verein regelmäßig auf höchstem Niveau gefordert wurden. Diese fünf bilden das ‚Gerüst‘ einer insgesamt recht unerfahrenen Mannschaft.

    Deswegen sollte aber nicht die gesamte Nachwuchsarbeit in Deutschland ‚in Bausch und Bogen‘ verdammt werden! Durch die Professionalisierung und den gestiegenen Ausländeranteil ist es heute für junge Spielerinnen vielleicht auch schwieriger als noch vor einigen Jahren, in der Bundesliga Fuß zu fassen.

    @ Aldur:
    „Ich bin mir relativ sicher, dass Petzelberger 2010 nicht zum Kader gehörte…“

    Sie war ursprünglich nominiert, konnte aber wegen einer im Schulsport (!) erlittenen Verletzung nicht teilnehmen.

    @ Kelly:
    „ich finde es nicht gut.das däbritz und leipholz im U 20 kader sind.brauchen sie für A-WM“

    Sorry, ich verstehe dein Argument nicht. Die „A-WM“ ist doch erst nächstes Jahr!

    @ Sheldon:
    „Was ist denn auch mit einer Louisa Lagaris bspw.? Oder einer Sara Löser? Was ist mit den Dongus-Schwestern? Fragen über Fragen.“

    Durchaus berechtigte Fragen! Ich möchte noch einen Namen ergänzen: Jacqueline Klasen! Die Essenerin spielte in Bundesliga (19 Spiele [alle von Anfang an!]/ 1 Tor/ 1548 Minuten) und DFB-Pokal eine grandiose Saison, aber auf ihrer Position bekommen eine bisherige Zweitligaspielerin (Manjou Wilde) und eine bisherige Regionalligaspielerin (Marie Becker) den Vorzug. Das verstehe, wer will!

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Vielen Dank für den sehr fundierten Artikel! Das ist doch mal ne Diskussionsgrundlage. Ich habe aufgrund der Länge darauf verzichtet, die Spiele genau aufzuzählen, dabei muss mir wohl eine Spielerin doppelt untergekommen zu sein.

    Das Argument der verstärkten Ausländer in der Bundesliga hat sicher was für sich. Allerdings sollte man dort auch betrachten: Viele Spielerinnen wie Hansen sind genauso alt wie unsere Talente. Solche Talente hatten wir früher und mussten sie nicht einfliegen.
    Zudem ist diese Professionalisierung zwar historisch nachvollziehbar, allerdings darf sie nicht zulasten der Ausbildung der eigenen Jugend gehen.

    Eigentlich sehe ich unser aktuelles System ziemlich positiv, weil es eigentlich eine perfekte Aufwärtsspirale darstellt:
    Die kleinen Teams bilden hochklassige Spielerinnen aus, die von den Topteams geholt werden, dafür schmeißen die Topteams über die II. Mannschaften durchschnittliche Spielerinnen auf den Markt, die dann wiederum von den kleinen Teams verpflichtet werden, damit diese in der Liga überleben können und die Spielerinnen nicht arbeitslos sind und Bundesliga spielen können, auch wenns beim Topklub nicht reicht. Diese Spirale droht, kaputtzugehen, durch viele Faktoren, und das spüren wir an den jugendlichen Spielerinnen. Diese werden viel zu früh und viel zu sehr durch die Welt transferiert, sodass Spielerinnen sich übernehmen und der Markt kleiner wird, zumal auch die kleinen Vereine so stark darunter leiden, dass ihnen die ganzen Spielerinnen weggekauft werden, die großen Vereine selbst aber nicht mehr produzieren.

    (0)
  • holly sagt:

    @Sheldon, welche Spielerinnen wurden deiner Meinung nach zu früh durch die Welt transferiert?

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @holly: Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll, allein bei Wolfsburg:
    Jäger, Magull, Simon, Vetterlein, Wagner, Meyer, Damnjanovic, auch natürlich Samantha Dick jetzt.
    Dann natürlich Kim Kulig, Ana Maria Crnogorcevic, Babett Peter, Lira Alushi, Valeria Kleiner, Sara Doorsoun, Coco Schröder, Petzelberger, Prießen, Beckmann, Knaak, Anke Preuß usw.

    Die Spielerinnen wurden alle zwischen 18 und 20 verpflichtet, ohne das man genau geschaut hat, ob sie überhaupt passen. Viele mussten ihre Vereine auch verlassen, weil sie bereits pleite waren. Diese Spielerinnen könnten meines Erachtens heute alle in der N11 spielen, wenn man sie gut gefördert hätte, nur die wenigsten tun es aber. Wir haben Talente wie Heu verbraten!

    (0)
  • holly sagt:

    @ Sheldon, meine Meinung ist: Das man am Alter nicht festmachen kann wie selbstständig jemand ist. Egal ob Junge oder Mädchen es gibt immer unterschiedliche Entwicklungsphasen manche sind mit 14 schon total selbständig oder noch nicht.
    Manche finden es gut wenn der Verein ihnen vieles abnimmt, andere wollen alles selber regeln.
    Die von dir angesprochenen Spielerinnen finde ich persönlich nun nicht das sie zu früh gewechselt sind (18-20 Jahre). Das ist ein ganz normales Alter zum wechseln egal ob Jungs oder Mädchen.
    Wenn man sich weiter entwickeln will/muss dann geht halt nur ein Vereinswechsel. Egal wie alt die Spielerin ist.
    Da du speziell auch noch Samantha Dick ansprichst, meine Meinung ist das es für sie in Wob nicht so stressig ist/wird, dort hat sie schliesslich Schule/WG vor Ort. Finde auch ihre 17 Jahre nicht bedenklich für einen Wechsel.
    In dem Alter sind viele Jugendliche schon total selbstständig.
    Wenn du das zu früh findest, dann musst du ja auch gegen Sportinternate sein. Weil dort gehen die meisten Sportler/innen spätestens zur 7 Klasse hin.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @holly: Sportinternate sind etwas anderes. Die sind zur Ausbildung da.
    Ich möchte das Ganze an dem Beispiel Annabel Jäger veranschaulichen, was ich meine:

    Annabel Jäger spielte in der 2. Liga mit Gütersloh als Stürmerin! Sie schoss unglaubliche 21 Tore in der Aufstiegssaison. Das Augenmerk von Wolfsburg fiel natürlich sofort auf sie, aber zu früh. Annabel Jäger hatte noch kein Bundesligaspiel gemacht und es wäre erstmal notwendig für sie gewesen, bei einem Club Bundesligaspielpraxis zu sammeln, bei dem sie sich einerseits nicht übernimmt und sich durch das intensive Training dauerhaft verletzt, andererseits aber auch genug Spielpraxis bekommt, um sich auf BL-Niveau zu behaupten. Der Sprung war zu groß, sie wurde von Position zu Position herumgeschoben und am Ende landete sie dann auf dem Abstellgleis Cloppenburg, aber lange nicht mehr in der Verfassung, die sie noch bei Gütersloh hatte.

    Ähnliches Beispiel Simon: In Hamburg top, in Wolfsburg aufs Abstellgleis gestellt, in Leverkusen jetzt nur noch Durchschnitt.

    So einen Talentverschleiß können wir uns nicht leisten!

    (0)
  • Flitzer sagt:

    @Sheldon: … in Leverkusen jetzt nur noch Durchschnitt.
    Hast du eigentlich ein Spiel von ihr gesehen im letzten halben Jahr???
    Sie hat sich unter Herrn Obliers zu einer absoluten Leistungsträgerin in der Mannschaft entwickelt!
    Es gibt ja einige Spielerinnen deren junge Karriere einen Knick bekommen hat, egal aus welchen Gründen auch immer, umso erfreulicher ist es wenn sie dann bei einem anderen Verein nach einiger Zeit wieder an frühere Leistungen anknüpfen können.

    (0)
  • holly sagt:

    @ Sheldon, ich weiss nicht in wieweit im Fall Jäger die Schule eine Rolle spielt(Abi). Es gibt viele junge Frauen/Mädchen die in ihrem letzten Schuljahr kürzer treten um einen guten Abschluss zu haben. Es wird sicher immer wieder Fälle geben wie den von den beiden Aufgezählten von dir.
    Die gibt es aber auch von Spielerinnen die schon älter sind. Siehe Frankfurt die letzten Jahre, da konnten einige nie Fuss fassen Breteniey usw(sicher falsch geschrieben.)
    Vielleicht sollten aber auch die Spielerinnen ein wenig mehr acht geben bei der Vereinswahl. Es ist ja nicht so das sie oder bei minderjährigen Spielerinnen die Eltern mit vorgehaltener Pistole dazu gezwungen werden immer und überall hinzugehen.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Flitzer: Simon ist noch lange nicht wieder bei den Leistungen, die sie bringen könnte und schon gebracht hat. Ich sähe sie heute durchaus auf N11-Niveau, wenn sie sich normal hätte entwickeln können.

    @holly: Was würdest du denn machen, wenn dir ein Gehalt im 4-stelligen Bereich angeboten würde als junge 18jährige Spielerin? Von so einem Verein? Sagt man dann nein?
    Ich sehe das durchaus in der Verantwortung des Vereins, nur Spielerinnen zu holen, die wirklich passen, und nicht einfach wild durch die Gegend zu transferieren. Der Verein müsste wissen, wie das läuft und was man einer Spielerin mit so einem Wechsel unter Umständen zumutet.
    Da darf sich Frankfurt für die letzten Jahre durchaus auch den Stiefel anziehen, Valeria Kleiner war zum Beispiel ja auch auf der Liste, eine Silvana Chojnowski darf man durchaus auch dorthin zählen, obwohl der Fall etwas anders gelagert ist!

    (0)
  • timmy sagt:

    Aber vielleicht ohne Nigeria. http://www.fifa.com/aboutfifa/organisation/news/newsid=2402265/

    Die Regierung hat sich da in Fußballangelegenheiten eingemischt nach dem WM-Aus und ein paar Köpfe rollen lassen.

    Bis 15. Juli müsste der Bann gehoben sein. Gab es ja 2010 auch schonmal, da ging es recht schnell.

    (0)
  • cujo31 sagt:

    Ich wäre dafür die Spielerrinnen die zum Kader der A-Natio gehören garnicht mehr mitzunehmen,zumal ja die U-Natios ja mehr oder weniger eine Sichtung und Wettbewerb für die A-Natio ist,oder halt auch für die Buli.
    Genau wie der Länderpokal nur für Spieler die nicht sowieso schon in den Natios spielen genutzt werden sollte.
    Junge Spielerrinnen(unter 20) haben teilweise an die 40 Spiele oder mehr je nachdem wo sie eingesätzt werden. Das nur mal zum Thema Gesundheit.

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Ich habe aufgrund der Länge darauf verzichtet, die Spiele genau aufzuzählen, dabei muss mir wohl eine Spielerin doppelt untergekommen zu sein.“

    Nein, im Gegenteil. Mir ist oben ein Additionsfehler unterlaufen. Richtig muss es „175 Spiele“ heißen. Die verbleibende Differenz zu den von dir errechneten 172 ergibt sich wohl daraus, dass ‚Framba‘ und ‚Soccerdonna‘ unterschiedliche Angaben machen.

    @ holly:
    „Wenn man sich weiter entwickeln will/muss dann geht halt nur ein Vereinswechsel.“

    Leider denken das viele Spielerinnen bzw. es wird ihnen von ihren Eltern oder Beratern eingeredet. Dabei kann ein zu früher oder zu ‚ambitionierter‘ Vereinswechsel die Entwicklung sogar bremsen.

    Zum Glück gibt es auch ein paar andere wie z.B. Linda Dallmann, die sich trotz anderer Angebote ganz bewusst für einen Verbleib bei der SGS Essen entschieden hat. Rein sportlich gesehen vermutlich eine gute Entscheidung, denn für ihre fußballerische Entwicklung einer jungen Spielerin ist es u.U. förderlicher, bei einem ‚kleinen‘ Verein eine Führungsrolle zu übernehmen als etwa beim CL-Sieger nur Ergänzungsspielerin zu sein.

    (0)
  • holly sagt:

    @ Sheldon, ich gehe mal vom Normalfall aus, das jemand Fussball spielt des Fussball wegen. Dann wäre es mir egal ob mir jemand das 4x oder mehr bietet. Was hat man dann davon wenn man auf der Bank sitzt. Nun sei mal dahingestellt ob man im FF soviel Geld irgendwo bekommen könnte.(die wenigsten können davon leben)
    Turbine wird soviel nicht zahlen können, Frankfurt wohl auch nicht und wie man am Beispiel Henning gesehen hat zahlt Wolfsburg auch nicht jeden Preis um eine Spielerin zu halten.
    die Clubs werden schon die Spielerinnen beobachten bevor sie welche verpflichten.

    @FFFan, das Problem ist das der DFB auf die Spielerinnen Druck ausübt sie sollen zu einem höher klassigen Club wechseln, weil sonst könnte die N11 Karriere vorbei sein. Die meisten Frauen/Mädchen die in dem U 20Kader noch unterklassig spielen dürfen das halt nur diese Saison weil sie ihr Abi Jahr hatten, und man ihnen da keinen Schulwechsel zumuten wollte.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @holly: Der DFB kann nix machen, wenn kein Verein auf die Spielerin bietet.
    Und von dem „Normalfall“ würde ich bei keiner Spielerin im oberen BL-Bereich mehr ausgehen. Fußball spielen ist schon was schönes, aber noch besser ist was zu essen auf dem Tisch zu haben.
    Und natürlich sind damit ja auch andere Vergütungen verbunden: Man muss sich nicht um nen Ausbildungsplatz kümmern, weil das der Verein für einen regelt usw. Da kommt schon einiges zusammen in dem „Gesamtpaket“.

    (0)
  • holly sagt:

    @ Sheldon, den Verein zeig mir mal der nicht sagt ja klar komm zu uns wenn eine UN11 Spielerin anfragt. Es gibt ganz wenige Fälle wo die nicht irgendwo untergekommen sind.
    Welcher Verein kann dir einen Ausbildungsplatz bieten? Ich denke mal außer bei dem von dir gehassten VFL ist es keinem anderen Club möglich alle Spielerinnen irgendwo unterzubringen, für Arbeit oder Lehre.
    Wieviel Prozent können denn in Dt. vom FF leben? Wir haben 12 Erstligsten, selbst dort können bei den wenigsten Vereinen die Spielerinnen davon leben. Bei fast allen Vereinen haben die meisten Spielerinnen einen Vollzeitjob und tranieren dann abeds nach der Arbeit.

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ holly:
    „… das Problem ist das der DFB auf die Spielerinnen Druck ausübt sie sollen zu einem höher klassigen Club wechseln, weil sonst könnte die N11 Karriere vorbei sein.“

    Mein Argument bezog sich auch eher auf Spielerinnen, die bereits bei einem Erstligisten spielen oder die Wahl zwischen mehreren Angeboten haben. Es ist klar, dass eine Nationalspielerin möglichst nicht auf Dauer unterklassig spielen sollte.

    (0)
  • holly sagt:

    @FFFan, warum sollte eine U N11 Spielerin nicht unterklassig spielen? Wenn man gut ist, ist es doch ok. Eine Lena Petermann spielt seit Jahren „nur“ Collegefussball sollen wir sie deswegen nicht mitnehmen?
    Gerade bei Mädchen/Frauen ist es sehr wichtig das das Umfeld stimmt. Was bringt es wenn man bei einem Erstligisten spielt sich aber nicht wohlfühlt oder ganz aufhört weil das Heimweh zu groß ist.

    (0)
  • enthusio sagt:

    Hier zur Vorbereitung auf das Spiel gegen die USA eine Teamübersicht der US-Girls:

    https://www.youtube.com/watch?v=g8g5rurIMVs&feature=youtu.be

    (0)
  • Alexander sagt:

    Detlef!
    Alöexandra Popp war von Anfang an Stammspielerin des FCR 2001. Martina hat Alex sofort als Verteidigerin eingesetzt. Alex hat alle Titel als Stammspierlin gewonnen. In erstem Jahr gewann Poppy den Uefa Women’s cup(heite CL) und den DFB Pokal in Berlin. 2010 verteidigte ALEX erfolgreich den DFB Pokal.

    Maren Meinert kann auch nur mit dem Material arbeiten, das auf dem Markt ist. Als ehemalige Weltklassespieler und als die Spielerin die 2003 Deutschland zum Titel geführt hat, weiß Frau Meinert wer ein Siegergen hat. Sie selbst hat das 1:1 gegen Nortwegen erzielt und wenn ich mich recht entsinne auch den Freistoß zum 2: 1 rausgeholt.

    Kader: Madeline Gier wird in Essen langsam an die erste Liga rangeführt. Sie soll nicht vorzeitig verschlissen werden. Leider ist aufgrund einer langwierigen Verletzung Daria Streng, die wesentlich besser ist als eine leupolz, nicht dabei.Auch eine LINDA DALLMANN muss noch serh viel lernen.

    Warum muss es imkmer ein Titel sein? Laßt die Mädchen einfach in Ruhe Fußball spielen und gebt ihnen die Chance sich in aller Ruhe zu entwickeln. Die Jungs haben noch die A-Jugend und können sich in aller Ruhe dann in einer U21 bzw U23 weiter entwickeln. Warum geben die Leser den Mädchen nicht dieselben Chancen? Natürlich haben uns die Plazierungen (3/1/2) verwöhnt, aber nicht jeder Jahrgang ist stark. Wenn pro Jahr nur eine ganz nach oben kommt wie eine Popp, vielleicht in 3 Jahren eine Gier und eine Streng das wäre Klasse. Leupolz und Däbritz haben nicht die Härte und den absoluten Siegeswillen wie ein Dzennifer, Alexandra, Hegering etc. Diese Frauen gehen nicht nur bis zur Schmerzgrenze, sondern wie eine Meinert, Wiegmann,Voss etc auch darüber hinaus.

    (0)
  • holly sagt:

    @ Alexander, eine gute Spielerin ist automatisch nicht eine gute Trainerin. Obwohl von den DFB Trainerinnen ist sie mir Maren Meinert noch am liebsten.

    (0)
  • dummkopf sagt:

    Ah, ein neuer Fachmann, der bereits messerscharf erkannt hat, dass man ziemlich Streng sein muss mit Leupolz und Däbritz, weil denen angeblich die Gier fehlt um eine Popp oder Hegering zu werden. Na dann viel Spass beim entwickeln.
    Für den durchaus unterhaltsamen Aha-Effekt könnte vor allem der Name Hegering sorgen, der einen beim Lesen aus dem monotonen Tages-Rhythmus reisst. Ernst gemeint oder banaler Schreibfehler?
    Da fehlt ja bloss noch die Erkenntnis, Maroszan ist technisch weniger gut aber dafür mit grossem absolutem Siegeswillen ausgestattet.

    (0)
  • dummkopf sagt:

    @holly
    Das wundert mich nun aber schon ein wenig, dass du als sonst eher fürsorglicher Jugendpsychologe die Trainerin am liebsten hast, die ihre U-Nationalspielerinnen mit unbedachten Statements über ihr fehlendes Talent öffentlich auf dfb.de in die Pfanne haut.
    Mal ganz abgesehen davon, dass das Nicht-Erreichen der U19 EM wohl einer der grössten Misserfolge der jüngeren U-Nationalmannschaftsgeschichte sein dürfte? Fachleute? Ich glaube aber, ähnliches hat es aber schon einmal gegeben. Oder öfter? Wer war denn da Trainer(in)?

    (0)
  • holly sagt:

    @ dummkopf, ich habe nur geschrieben das von den DFB Trainerinnen die zur Zeit beim DFB angestellt sind ich sie am liebsten dort seh. Das ist eine allgemeine Aussage die weder irgendeine Tendenz nach oben oder unten hergibt. Das größte Desaster in letzter Zeit war für mich die letzte U17 WM mit Frau Bernhard als Trainerin.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @holly: Ob U19-EM, U17-WM oder die jetzige U20, ist doch einerlei. Klar ist, dass keiner der 3 U-Jahrgänge zur Zeit auch nur im mindesten konkurrenzfähig ist, was eindeutig an der zu starken Fokussierung auf den Vereinserfolg seitens der Ligafunktionäre und des DFBs liegt, statt sich mal darauf zu konzentrieren, dass das System für den Nachwuchs vorhanden ist.

    Das Prädikat „nur“ Collegefußball sehe ich nicht als ein „nur“, sondern ich glaube, dass manche Spielerin dort besser ausgebildet wird als in den deutschen Profivereinen! Das hat nix mit Unterklassigkeit zu tun!

    (0)
  • holly sagt:

    oh der Fachmann für den Nachwuchsfussball hat mal wieder gesprochen.
    Du hast doch schon oft genug bewiesen das du vom Nachwuchsfussball nix verstehst.

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar