SGS Essen verstärkt die Offensive

Von am 30. Juni 2014 – 9.09 Uhr 7 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist SGS Essen hat einen weiteren Neuzugang vermeldet. Vom SC Freiburg wechselt eine Offensivkraft ins Ruhrgebiet.
Margarita Gidion soll die Varianten im Offensivspiel der SGS Essen erhöhen. Die 1,66 Meter große Spielerin kam bereits in mehreren Juniorinnen-Auswahlen des DFB zum Einsatz und bestritt bisher 20 Spiele in der Frauenfußball-Bundesliga.

Flexibleres Spiel
Essens Trainer Markus Högner freut sich: „Margarita ist eine technisch absolut modern ausgebildete Spielerin. Mit ihr haben wir neue Möglichkeit, um unser Spiel nach vorne flexibler gestalten zu können.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

7 Kommentare »

  • Tiberias sagt:

    Schön wäre es, wenn sich mit Margarita, Janine Meißner und den anderen jungen Spielerinnen in Essen langfristig etwas etablieren könnte, was die „großen drei“ (oder vier) auch mal dauerhaft ärgert 😉 ! Wenn es das Trainerteam um Markus Högner schafft, Stabilität in die Mannschaft und deren Spielweise zu bringen, sollte das nicht unrealistisch sein. Dass die SGS gegen die Top-Teams meistens gut bis sehr gut aussieht, ist Grund für mehr Selbstvertrauen für diese sympathische Truppe. Auch das 1:0 am letzten Spieltag in Leverkusen war doch mal eine Ansage!

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  • speedy75 sagt:

    Die bisherigen Verpflichtung von Essen ergeben alle Sinn. Bin gespannt was Markus Högner da umsetzen wird.

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  • xyz sagt:

    Das sind mal gute Nachrichten.Ich hoffe nur,dass diese Spielerinnen auch spielen werden und nicht wie Gier z.B. nur mal kurz eingewechselt werden.

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  • dummkopf sagt:

    So schnell vergisst man.
    Oder hatten die SGS Anhänger nicht vor wenigen Monaten noch vom Abstieg gesprochen?
    Das es dazu nicht gekommen ist, haben sie vor allem dem Einkaufs-(Zufalls-)Treffer Doorsun zu verdanken, als es sich zufällig ergab, einmal eine gute Spielerin von den „Grossen“ abzubekommen.
    Inklusive eines mehr als glücklichen Geschenks aus Cloppe.

    Hoffentlich ist dadurch nicht die Peilung verloren gegangen. Einige Junge dort sind durchaus vielversprechend.
    Brauchen aber zu einer Entwicklung ihre Korsettstangen.
    Auch gerade Dallmann mag man sich allein auf weiter Flur nicht vorstellen, und sie profitiert enorm von Doorsun und Hartmann.
    Eine weitere solche Spielerin wäre erstens eine Versicherung gegen den Abstieg im Fall von Verletzungen, zweitens für die Jungen eine immense Entwicklungshelferin, drittens ein Zeichen, sich weiter nach oben entwickeln zu wollen.

    Natürlich hat es zT bei der Qualität der Buli-Trainer nicht so viel zu sagen, wenn eine Spielerin bei einem Verein nicht eingesetzt wird.
    Ergänzungsspielerinnen aus Freiburg oder Hoffenheim hätte man aber vielleicht trotzdem eher raten sollen, zuerst einmal zB in Duisburg ihr Glück zu versuchen und Fuss zu fassen.

    Essen hat sich durch den Pokal und die Rückrunde einen sehr positiven Ruf erarbeitet. Wäre doch Schade, wenn man darauf nicht weiter aufbauen würde.
    (Und noch 1-2 Spielerinnen wie Göransson, Singer, … verpflichten)

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  • FFFan sagt:

    Mich würde interessieren, für welche Position Markus Högner Margarita Gidion eingeplant hat: in Freiburg war sie Stürmerin (wird im Artikel dementsprechend als „Offensivkraft“ bezeichnet), während sie in der U20-Nationalmannschaft offenbar in der Innenverteidigung eingesetzt wird. Vielleicht ist es aber auch gerade diese Vielseitigkeit, die sie für die SGS Essen so interessant macht?!

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  • FF-Tale sagt:

    Zitat dummkopf:
    „So schnell vergisst man. … Oder hatten die SGS Anhänger nicht vor wenigen Monaten noch vom Abstieg gesprochen?“

    Verwundert das? Ist doch mittlerweile liebgewonnene Tradition geworden, nahezu jeden Club in der Sommerpause mind. einmal hochzujubeln und direkt als Favoritenschreck / Überraschungs-Fünften mit Vorschusslorbeeren zu überhäufen. Lieblingsfloskel der Trainer auf BuLi-Pressekonferenzen ist ja auch immer über den Gegner zu sagen: „In dieser Form werden sie nix mit dem Abstieg zu tun haben, blabla“. 😉

    Was hat man denn letzten Sommer über Cloppenburg, Hoffenheim, Freiburg, LEV geredet! Jeder von denen war in den Prognosen der ultimative Große-Vier-Schreck.
    Dass dann ausgerechnet Jena(!) und Essen(!) diesem Ideal am nächsten kamen, war dann eine der vielen schönen Überraschungen. Und dass es den „ach so nix mit dem Abstieg zu tun habenden Super-Aufsteiger“ Cloppenburg am Schluss getroffen hat, ein weiteres Prognose-Disaster für viele.

    Die Essener werden bestimmt nicht den Anspruch haben Hauptsache Nicht-Abstieg, aber einen (am Ende doch nur bedingt prestige bringenden) Platz fünf best of the rest, hinter den „Großen Vier“, werden sie wohl auch nicht auf Gedeih und Verderb provozieren müssen.
    Irgendwas Realistisches dazwischen. Und dafür helfen 1. junge Spielerinnen (Stichwort Vereinsphilosophie) aus 2. Hoffenheim, Freiburg etc. (Stichwort Abstiegskampferfahrung!) mittelfristig mehr als ein-zwei fertige (ausrangierte) „Überspielerinnen“ von einem großen Club.
    Als „Korsett“ und Führungsspielerinnen gern gesehen, aber einem Team wie Essen bringt es doch nix, sich noch mehr abhängig zu machen (als jetzt schon) von der Form einzelner auserwählter Neutransfers.

    Gerade das Bsp. Cloppenburg hat ja eindrucksvoll gezeigt, wie „hilfreich“ z.B. CL-Erfahrung statt Abstiegskampfmentalität unten in der FF-BuLi sein kann, nämlich gar nicht. Oder M. Scholl würde es so sagen: Wenn der eigene große Name dann plötzlich ganz schwer wird auf dem Trikot (in einem Abstiegsspiel, tief unten in der FF-BuLi).

    Essen muss man nicht zwingend die Rolle des dauerhaften Mega-Favoritenschrecks aufbürden/zuschreiben, aber die machen (z.B. mit den aktuellen Transfers!) für sich schon viel Gutes, Nachvollziehbares, Sinnvolles! Ihren Ruf z.B. als Turbine-Angstgegner werden sie damit auch trotzdem so schnell nicht verlieren. 😉

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  • cujo31 sagt:

    Eine echte innenverteidigerrin halte ich noch für zwingend nötig, zumal es an Größe bei Standards fehlte in der letzten Saison. Momentan versucht man die kleinste Mannschaft der Liga zu stellen. Aber es schaut ja schon wieder fraglich aus ob überhaupt noch jemand kommt. Abstiegskampf ist in Essen schnell da bei verleVerletzung in der defensive.

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