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Clara Schöne wechselt zum SC Freiburg

Von am 19. Juni 2014 – 15.07 Uhr 16 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist SC Freiburg hat Clara Schöne vom FC Bayern München verpflichtet.

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Die 20-Jährige, die flexibel in Abwehr und Mittelfeld eingesetzt werden kann, erklärt: „Der SC Freiburg hat ein junges, talentiertes Team, in dem ich mich sicher wohl fühlen werde und in das ich, denke ich, ganz gut hinein passe. Nachdem ich acht Jahre beim FC Bayern war, habe ich einfach mal etwas Neues gebraucht. In Freiburg sehe ich die Chance, neue Erfahrungen zu sammeln und mich persönlich und sportlich weiter zu entwickeln.“

Clara Schöne

Clara Schöne sucht eine neue Herausforderung © Karsten Lauer / FCB Frauenfußball

Dynamische Spielerin
Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig meint zum neunten Neuzugang: „Mit ihr bekommen wir noch einmal eine dynamische Spielerin für die linke Seite hinzu, die ein Eigengewächs des FC Bayern München ist. Ich denke, damit sind wir gut für die kommende Saison aufgestellt.“

Kader ist komplett
Managerin Birgit Bauer ergänzt: „Der Kader behält damit die Größe wie in der abgelaufenen Saison. Wir haben unser ohnehin schon junges Team noch einmal verjüngt. Das ist sicherlich eine sportliche Herausforderung, entspricht aber auch unserem Konzept, auf junge Talente zu setzen.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

16 Kommentare »

  • speedy75 sagt:

    Alle Achtung Freiburg da bin ich gespannt wie sich diese Mannschaft nach den Neuverpflichtungen ich glaub es sind mittlerweile 9 finden wird.

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  • FFFan sagt:

    @ speedy75:

    Den neun Zugängen stehen aber auch insgesamt zehn -z.T. namhafte- Abgänge gegenüber. Der Kader hat sicherlich Qualität, aber die neu zusammengestellte Mannschaft muss sich, wie du gesagt hast, erst einmal ‚finden‘. Wenn das gelingt, sollte Platz 5 bis 8 in der neuen BL-Saison realistisch sein.

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  • constance sagt:

    Das erstaunliche ist dabei: Der SC Freiburg verabschiedet sich komplett von seinem Nachwuchs-Konzept. Schon in den letzten Jahren kamen aus der eigenen U17 höchstens null bis zwei Spielerinnen in den Frauenbereich hoch, jetzt stopft man den Kader mit mehr oder weniger etablierten 20 bis 26-jährigen voll. Ganz im Gegensatz dazu das Dauer-PR-Feuer on Birgit Bauer & Co, dass Medien und Sportlerinnen suggerieren soll, man sei ein Verein, der sich um den (eigenen) Nachwuchs kümmert…

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  • Sheldon sagt:

    @constance: Gerade Freiburg das vorwerfen zu wollen, zeitweise nicht mehr allein auf die Jugend zu setzen, ist realitätsverweigernd.

    Schau dir mal an, wen Freiburg in den letzten Jahren herausgebracht hat: Mit Faißt, Behringer, Leupolz und Benkarth sind das alleine 4 Nationalspielerinnen, dazu Kleiner und eine ganze Reihe weiterer erstligatauglicher Spielerinnen, die sich jetzt in anderen Vereinen tummeln (Alisa Vetterlein entstammt auch der Freiburger Jugendarbeit). Irgendwann ist der Tank einfach leer und es kommt mal ne Zeitlang nix mehr nach. Bis auf Potsdam sind die meisten Mannschaften, die in dieser Weise unaufhörlich Nachwuchsspielerinnen dieses Formats auf den Markt pusten, nicht mehr in der 1. Liga vertreten (Gütersloh, Sindelfingen, Bad Neuenahr, Saarbrücken, Tettnang usw.).

    Andererseits gehören sie mit zu den Mannschaften, die trotz Verlusten noch mit die meisten Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs im Kader haben.

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  • constance sagt:

    ja, o.k. Faißt, Behringer und Benkarth sind SC-„Eigengewächse“, die aber vor Lichtjahren in die erste Mannschaft integriert wurden. Leupolz wurde nicht vom SC Feiburg ausgebildet. Und sonst? Fehlanzeige! Ich sage nicht mehr und nicht weniger als: Anspruch und Wirklichkeit klaffen hier sehr weit auseinander.

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  • Sheldon sagt:

    @constance: Dann nenne mir doch mal einen aktuellen Bundesliga-Verein, der 3 oder mehr Nationalspielerinnen nach deinen Kriterien ausgebildet hat. Theoretisch käme da nur Duisburg infrage, wobei der Verein, bei dem die Ausbildung geschah, mittlerweile ohne fremde Hilfe ebenfalls abgestiegen wäre. Selbst aus der glorreichen Potsdamer Jugend kannst du dann maximal Bremer und Mittag zählen lassen.

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  • Humi sagt:

    @constance
    Wenn Benkarth deiner Meinung nach von Freiburg ausgebildet wurde, muss das auch für Leupolz und Däbritz gelten, die beide wie Benkarth in ihrem letzten Juniorinnen-Jahr nach Freiburg gekommen sind. Und mit Züfle und Meier haben in dieser Saison immerhin zwei Spielerinnen in der Bundesliga debütiert, die aus der Feiburger Jugend stammen.

    Ansonsten stimme ich Sheldon zu. „Eigengewächse“ in dem Sinne, dass die Spielerin schon der der U13 oder U15 im Verein ist, findet man in der Bundesliga eher selten. Finde ich grundsätzlich aber auch nicht weiter schlimm.

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    Da müßtest Du dann aber TABBI und JENNY CRAMER auch mitzählen, da wären es schon 4!!! 😉
    Und auch VIOLA ist ja noch eine potentielle Nationalspielerin!!!

    Ich verstehe die Kritik von Constance auch nicht wirklich, denn man kann nicht jedes Jahr den eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft einbauen!!!
    Freiburg war, ist und bleibt auch zukünftig ein Ausbildungsverein!!! 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Sorry, übersehen. Viola ist nun aber wirklich nicht mehr im Rennen um die N11, bei aller Liebe! Dennoch: Freiburg hat genauso viele N11-Spielerinnen in der Ausbildung gehabt wie Potsdam, und das ist schon mal ne Ansage!

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  • FFFan sagt:

    @ constance:
    „Das erstaunliche ist dabei: Der SC Freiburg verabschiedet sich komplett von seinem Nachwuchs-Konzept.“

    Das stimmt nicht. Mit Lisa Karl, Saskia Meier, Jana Kaiser und Julia Glaser wurden erneut vier U17-Spielerinnen ‚hochgezogen‘, die in den aktuellen Wechselübersichten nicht auftauchen, weil sie bereits in der Winterpause in den Kader der 1.Mannschaft integriert wurden. Die beiden erstgenannten sind sogar schon in der Bundesliga eingesetzt worden!

    Der SC Freiburg hält also weiterhin an seinem Nachwuchskonzept fest!

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  • speedy75 sagt:

    @FFFan
    Wobei man berücksichtigen muss das Lisa Karl ursprünglich aus Crailsheim kam.
    Aber trotzdem verfolgt auch Freiburg weiter sein Nachwuchskonzept.

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  • FFFan sagt:

    @ speedy75:
    „Wobei man berücksichtigen muss das Lisa Karl ursprünglich aus Crailsheim kam.“

    So ziemlich jede Spielerin kam ursprünglich woanders her. Entscheidend ist, dass sie aus dem vereinseigenen B-Juniorinnen-Bundesliga-Team den Sprung zu den ‚Profis‘ geschafft hat!

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  • constance sagt:

    Man könnte sich ja hier mal auf eine gewisse Systematik einigen: 1.)wer hat U17 gespielt und wer nicht (wenn nicht, nicht im Verein ausgebildet, wie z.B. Leupolz, Däbritz)
    2.) Kurzeinsätze für junge Spielerinnen (die meist nur dazu dienen, sie bei der Stange zu halten) haben keine Relevanz.
    Also, daraus ergibt sich, seit immerhin fünf Jahren (L. Benkarth) hat es keine Spielerin aus dem SC-eigenen Jugenbereich geschafft hat. Ich habe ja nie behauptet, dass das bei den anderen Vereinen anders ist. Nur ist es einfach so, dass das Image, dass sich der SC vorgibt, mit der Realität nicht übereinstimmt – besonders dann, wenn man als dritte (!) Torhüterin eine arrivierte 25-jährige Keeperin holt. Schaut mal in einem halben Jahr nochmals auf die Aufstellungen…

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  • Sheldon sagt:

    @constance: Im MF gilt jeder als „vom Verein ausgebildet“, der glaube ich zwischen 15 und 21 drei Jahre im Verein war.
    Bei den Frauen könnte man vielleicht die Schranke etwas runtersetzen auf 14-19 Jahre. Im Wesentlichen beträfe das dann vor allen Dingen die Spielerinnen, die vor Vollendung des 17. Lebensjahres zum Klub gekommen sind (unabhängig, ob sie in einer U-Mannschaft gespielt haben oder gleich zu den Großen kamen), da diese dann wahrscheinlich 3 Jahre beim Verein bleiben.

    Ich würde das auch nicht an den Einsatzzeiten festmachen. Zur Ausbildung gehört nämlich noch deutlich mehr: Vereinbarkeit von Schule und Sport, Trainingseinheiten usw. usf.
    Um den Erfolg des Nachwuchskonzeptes festzumachen, sollte man natürlich dann darauf schauen, wieviele eigens ausgebildete Spielerinnen in der Bundesliga zum Stamm einer Mannschaft gehören (11-15 Spielerinnen normalerweise, die mindestens etwa die Hälfte der Spiele bestritten haben).
    Und da denke ich, ist Freiburg durchaus noch weit vorne unter den Bundesligateams.

    An eine Zugehörigkeit zu den U-Mannschaften zu binden, finde ich nicht überzeugend. Bisher hat sich das U-Bundesliga-Konzept noch überhaupt nicht ausgezahlt, die U-N11s sind eher noch schwächer geworden. Ich führe das auf die dadurch verursachte geringere Spielniveau der Mannschaften zurück, da diese nur noch gegen Frauenteams aktiv sind, nicht mehr wie früher in der Jugend üblich, in Männerligen! Meines Erachtens ist es für eine Spielerin sogar besser, diese Bundesliga nie gespielt zu haben, sondern gleich zu den Profis oder in Liga II verfrachtet zu werden!

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  • FF-Fuchs sagt:

    @constance:

    Habe auf der Homepage nachgeschaut, Däbritz mit 17 und Leupolz ist mit 16 Jahren nach Freiburg gekommen. Welche Spielerinnen es in den A-Kader schaffen, hängt natürlich auch von den Spielerinnen selbst ab.

    Nun wurden ja fast alle Spielerinnen der II. Mannschaft am letzten Spieltag verabschiedet und sollen mit der U17 komplett aufgefüllt werden. Sie sollen Spielerfahrungen sammeln und sich für die I. Mannschaft empfehlen. Ein mutiger Schritt, wenn man den Aufstieg in die Regionalliga wieder erreichen will. Es bleibt abzuwarten, ob das gelingt. Hier sollen ja dann die neue Torhüterin Ravn und Sara Straub unterstützend helfen.

    Gerne lasse ich mich überraschen ob die Abgänge O`Sullivan, J. Clark, M. Leupolz und C. Abbe gleichwertig ersetzt werden können.
    Es haben also alle ein wenig Recht, denn die Nachwuchsarbeit wird schon gepflegt, nur sind es in diesem Jahr nicht viele die den Sprung von der U17 in den 1.-Liga Kader erreicht haben.

    Andererseits zeugt es von eine guten Jugendarbeit, wenn es jedes Jahr ein bis zwei Spielerinnen schaffen, in den A-Kader zu kommen.

    Wenn Freiburg etwas mehr in den A-Kader investieren würde, könnte man oben mitspielen und müßte nicht jedesmal das Statemann abgeben, erst mal den Klassenerhalt erreichen zu wollen.

    Sollte das der Anspruch von Freiburg sein, braucht man sich nicht wundern, wenn nur 500 bis 800 Zuschauer den Weg ins Stadion finden.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon, hast du überhaupt schonmal ein B-Juniorinnen BL Spiel gesehen? Du schreibst hier, wie auch im anderen Post andauernd was von Nachwuchs und Scouting. schreibst aber andauernd das du dich für den Nachwuchsfussball nicht intressierst.
    Auf die Frage vom Scouting habe ich immer noch keine Antwort von dir.

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