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Inka Grings neue Cheftrainerin beim MSV Duisburg

Von am 11. Juni 2014 – 21.06 Uhr 17 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist MSV Duisburg hat seine Ex-Spielerin Inka Grings als neue Cheftrainerin verpflichtet.

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Die 35-Jährige unterschrieb einen Zweijahresvertrag und wird zusammen mit Co-Trainer Wilfried Tönneßen (bisher Trainer der zweiten Mannschaft) und dem alten und neuen Torwarttrainer Andreas Kontra das neue MSV-Trainerteam bilden.

Bestmögliche Wahl
Duisburgs Vorsitzender Udo Kirmse meint: „Wir danken Inka Grings ausdrücklich, dass sie sich trotz einiger anderer Angebote für uns entschieden hat; wir sind sicher, dass wir die bestmögliche Wahl getroffen haben. Gleichzeitig belegt der MSV Duisburg mit dieser Personalie unmissverständlich, dass wir klar auf die positive Marke Frauen-Fußball und Frauen-Bundesliga setzen.“

Inka Grings

Startet eine Karriere als Trainerin: Inka Grings © Marion Kehren / girlsplay.de

Erste Trainerstation
Grings hat in ihrer Erfolgskarriere als Fußballerin viele Erfolge feiern können, so die deutsche (2000) und die schweizerische Meisterschaft (mit dem FC Zürich Frauen, 2012/13), sie gewann mit dem FCR 2001 Duisburg 2009 den UEFA Women’s Cup und mit der Nationalelf zweimal die Europameisterschaft (2005/09). Zuletzt spielte sie in der 2. Bundesliga beim 1. FC Köln. Der MSV Duisburg wird die erste Trainerstation für Grings sein.

Freude über Chance
Grings erklärt: „Zunächst einmal möchte ich mich beim MSV Duisburg dafür bedanken, dass mir dieser traditionsreiche Verein die Chance gibt, als Cheftrainerin der Frauen-Bundesligamannschaft zu arbeiten. Ich weiß sehr genau, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, gleich mit dem ersten Trainerjob einen Erstligisten zu übernehmen.“

Grings will Vertrauen rechtfertigen
Und sie erklärt weiter: „Ich kann versprechen, dass ich alles daran setzen werde, dieses Vertrauen auch zu rechtfertigen. Ich freue mich sehr auf den Trainingsauftakt sowie die Zusammenarbeit mit Wilfried Tönneßen und Andreas Kontra und werde mein ganzes Können und all meine Erfahrung einbringen, um eine erfolgreiche Saison zu spielen.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

17 Kommentare »

  • mopsi sagt:

    Gute Entscheidung!!!

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  • speedy75 sagt:

    Ich bin gespannt wie sich Inka Grings als Trainerin schlägt. Wünsche ihr auf alle Fälle viel Erfolg.

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  • wisser sagt:

    Ja, da sind wir ja wohl alle gespannt, gespannt ob die Trainerin einen anderen Charakter einbringt als die Spielerein.Viel Glück der Trainerin und denen die die Entscheidung getroffen haben.

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  • karl sagt:

    Wenn sie als Trainerin nur halb so gut ist wie sie als Spielerin war dann wird Duisburg wohl die CL Quali schaffen in der kommenden Saison. Bin mal gespannt…

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  • Tommy sagt:

    Natürlich ist nicht jede gute Spielerin auch eine gute Trainerin, aber ich wünsche ihr, dass es klappt. Zumindest wird sie wahrscheinlich nicht alles hinnehmen, was ihr nicht passt. Das kann nur hilfreich sein!

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  • franksquasher sagt:

    Nun also doch Grings. Also gut. Dann kann ich wieder ruhig schlafen, denn damit steht gleichzeitig fest dass Lothar Matthäus und MVT abgesagt haben. Die Trainerin steht mehr im Fokus als die zuletzt überforderte Mannschaft…und falls es doch nicht läuft…vielleicht stellt sie sich noch einmal selbst auf…

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  • enthusio sagt:

    Auf jeden Fall wird niemand besser als sie beurteilen können, was Nati, Luis, Sundov und Vonkova im Sturm drauf haben.
    Die Frage ist nur, ob sie diese Spielerinnen auch besser machen kann.
    Immerhin ist sie noch ein Frischling in der Trainerszene, und als Anfängerin gleich einen Bundesligaverein zu übernehmen, könnte auch nach hinten losgehen.
    Andererseits kann ich mir vorstellen, dass viele Spielerinnen Lust haben, unter ihr zu trainieren und von ihrer Erfahrung als Weltklassespielerin zu lernen.
    Schlechter als unter Kahlert kann es auf jeden Fall sportlich ja kaum noch werden.

    Fraglich ist allerdings, ob der MSV die Knete auftreiben kann, um sich sinnvoll zu verstärken.
    Doch vielleicht ist auch da die Bekanntheit und Popularität von Inka Grings ein Türöffner zu Sponsoren, die den Etat etwas anheben werden.

    Bin schon sehr gespannt, welche neuen Spielerinnen zum MSV wechseln werden.
    Der Zweijahresvertrag für Grings ist darüberhinaus ein Beweis dafür, dass der MSV Frauenfußball auch über die aktuelle Saison hinaus betreiben will.
    Hoffen wir mal, dass das ganze Projekt finanziell solide durchgerechnet ist.

    Viel Glück, Inka, bei Deinem Einstieg ins Trainergeschäft !

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  • FFFan sagt:

    Mit der Übernahme des Cheftrainerpostens beim MSV Duisburg hat sich Inka Grings eine echte ‚Herkulesaufgabe‘ aufgehalst. Im Moment ist in Duisburg noch nicht einmal eine bundesligataugliche Mannschaft vorhanden!

    Da kann man wirklich nur viel Glück wünschen…

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  • waiiy sagt:

    Ich freue mich über die Entscheidung. Als Spielerin habe ich Grings aus Potsdamer Sicht schätzen gelernt, weil sie den unbedingten Willen hat, niemals aufgibt und immer alles in die Wagschale wirft. Sie war immer sehr unangenehm. Sie war damals 1 von 2 Spielerinnen, bei denen ich immer gesagt habe: „Die hätte ich lieber in unserem Team als beim Gegner.“

    Ich hoffe gerade, dass sie ihre Mentalität einbringen kann und dass ihre Strahlkraft dem Verein als Ganzes und auch der Mannschaft im Speziellen hilft. Sie kann gerade aus ihren Erfahrungen in diesem Bereich den jungen Spielerinnen viel beibringen. Das sind Dinge, die viele andere Trainer nicht (glaubhaft) können.

    Dass sie wenig Erfahrung hat, ist klar. Ich hoffe daher, dass sich der Trainerstab um sie herum als stark erweist, sodass das aufgefangen wird. Dann kann es mit Duisburg durchaus etwas werden.

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  • holly sagt:

    ich bin bei der Verpflichtung von Inka ein wenig skeptisch.
    Wie andere hier schon angemerkt haben ist sie neu im Trainergeschäft.
    Wie wird die Mannschaft nächste Saison aussehen? Aus einer schlechten Mannschaft kann Inka auch keine gute Mannschaft machen. Dann könnte sie in Las Vegas als Zauberin auftreten.

    Auf jeden Fall tut der Name Inka Grings dem FF gut. Vermute mal das es beim ersten Heimspiel unter ihrer Regie schon viele Neugierige geben wird, die sehen wollen wie sie das macht.

    Ein wenig Angst habe ich das die Mission schief gehen könnte, und dann der Name Inka Grings als Trainerin verbrannt ist.

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  • Sheldon sagt:

    Die Verpflichtung scheint mehr symbolischen als sportlichen Charakter zu haben. Man versucht, die Gefahr abzuwenden, dass angesichts der sportlichen Situation die Mannschaft nun komplett auseinanderbricht. Ob sportlich allerdings mehr herausspringt als diese Saison, bleibt abzuwarten…

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  • Jennifer sagt:

    Schön, dass Inka Grings auf diesen Weg in die 1. FF-Bundesliga zurückkehrt! […] Alles Gute für die neue Aufgabe!

    Ausserdem freue ich mich auch auf „lassee“ wenn er/sie wieder über unsere „Uber-Inka“ schreibt …

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • pinkpanther sagt:

    Wo bleibt laaase? 😉

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  • Obresa sagt:

    Inka Grings als Trainerin, da bin ich ja mal gespannt.
    Dass sie für Duisburg schon fast eine lebende (Frauenfussball)Legende ist, keine Frage und dadurch an einigen Stellen schon deshalb punkten wird, aber unter gewissen Umständen hilft einem das auch nicht mehr.
    Mit früheren Trainern ist sie angeeckt, nun der Rollentausch, mal sehen wie sie damit umgeht, wenn aus Spielerkreisen (gegen sie)Stimmung gemacht wird. Ob sie da zurückblickend Verständnis für den ein oder anderen Trainer ihrer Karriere aufbringt, der bei ihr nicht immer auf Gegenliebe gestossen ist?
    Interessant wird auch die Zusammenarbeit mit ihrem neuen Co-Trainer. Er nimmt wohl auch kein Blatt vor dem Mund, das sollte dann schon spannend werden, wie das Verhältnis sich entwickeln wird.
    Ich behalte das mal im Blick.
    Mit Grings bleibt der Duisburger Frauenfussball weiterhin im Fokus. Kommt eine Wende oder der endgültige K.o.-Schlag??

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  • Fidibus Flint sagt:

    Was wird aus Annemieke Kiesel? Im neuen Trainerstab wird sie nicht genannt. Wäre sehr schade, wenn die sympathische Hollanderin den Verein ein zweites Mal verlassen würde. Ich hätte mir Kiesel als Haupttrainerin gewünscht, mit Grings als Co-Trainerin.

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  • maurinho sagt:

    @Fidibus Flint:
    Dein Wunsch dürfte weder bei Mieke noch der anderen Person auf Gegenliebe stoßen. Aber wer sagt, dass sie den Verein verlässt? Es ist doch dort nun auch eine Position vakant, wie man dem Text entnehmen kann.

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  • speedy75 sagt:

    Ich tippe darauf das Annemieke Kiesel Trainerin der 2ten Mannschaft wird.

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