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VfL Wolfsburg holt Meistertitel

Von am 8. Juni 2014 – 15.59 Uhr 55 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat sich zum zweiten Mal in Folge die Deutsche Meisterschaft gesichert. Vor der Bundesliga-Rekordkulisse von 12 464 Zuschauern fiel die Entscheidung in einem dramatischen Finale erst kurz vor Schluss durch einen Kopfballtreffer von Alex Popp.

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Beim 2:1 (1:0)-Sieg brachte Verena Faißt die Gastgeberinnen in Führung (16.), Kozue Ando glich spät für Frankfurt aus (82.). Doch Popp sorgte Augenblicke vor dem Ende für die Entscheidung (89.) und den zweiten Meistertitel in Folge.

Endstand im Bundesliga-Tippspiel anschauen

Frankfurt beginnt gut
Die Gäste vom 1. FFC Frankfurt waren mit einem Punkt Vorsprung nach Wolfsburg gereicht und ein Remis hätte zum Titel gereicht, doch die Frankfurterinnen begannen in den ersten zehn Minuten forsch und unterbanden zunächst gut das Wolfsburger Aufbauspiel.

Wolfsburg kommt ins Rollen
Doch ein Schuss von Lena Goeßling, der knapp am Frankfurter Tor vorbeistrich (10.), läutete eine Drangperiode der Wolfsburgerinnen ein, die die gesamte erste Halbzeit anhalten sollte. Und so dauerte es nicht lange, ehe Goeßling im Mittelfeld antrat und Kozue Ando stehen ließ, den Ball in den Lauf von Verena Faißt legte, die zur frühen 1:0-Führung traf (16.).

Lira Alushi (li.) im Duell mit Alex Popp © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Lira Alushi (li.) im Duell mit Alex Popp © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Alushi verpasst
Die Vorzeichen hatten sich plötzlich geändert und nun benötigte der 1. FFC Frankfurt ein Tor und Fatmire Alushi wäre nach einem Schnitzer von Josephine Henning fast der Ausgleich gelungen, doch sie schob den Ball am halbleeren Tor vorbei (19.).  Wolfsburg kombinierte aber munter weiter und Frankfurt erhielt immer weniger Zugriff auf das Spiel.

Keßler trifft Latte
FFC-Torhüterin Desirée Schumann musste erst einen Kopfball von Martina Müller parieren und hatte dann auch beim Nachschuss von Nilla Fischer das bessere Ende für sich. Und als dann auch noch Wolfsburgs Kapitänin Nadine Keßler in der Nachspielzeit die Latte traf konnte Frankfurt froh, nur mit einem Ein-Tore-Rückstand in die Pause zu gehen. Doch Wolfsburg zahlte bei hochsommerlichen Temperaturen dem Sturmlauf der ersten Halbzeit Tribut.

Schult pariert Garefrekes-Kopfball
Denn in der zweiten Halbzeit ließ der Druck im eigenen Spiel nach, Wolfsburg beschränkte sich auf das Verwalten der Führung und Frankfurt entwickelte kaum Ideen, wie man die Wolfsburger Abwehr in Gefahr bringen könnte. Es dauerte bis eine Viertelstunde vor Schluss, ehe echte Gefahr aufkam, als Kerstin Garefrekes einen Kopfball aufs Tor zirkelte, denn Schult jedoch stark parieren konnte.

VfL Wolfsburg neuer Deutscher Meister

Der VfL Wolfsburg bejubelt den zweiten deutschen Meistertitel in Folge © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Ando gleicht aus, doch Popp sorgt für Entscheidung
Doch plötzlich schien sich das Blatt zugunsten der Frankfurterinnen zu wenden, als Kozue Ando aus dem Getümmel aus zehn Metern der 1:1-Ausgleich gelang (82.).  Der VfL Wolfsburg in dieser Saison wäre jedoch nicht der VfL Wolfsburg, hätte er nicht noch einmal eine Antwort parat, denn nach Freistoß von Steffi Bunte sorgte Alex Popp für Riesenjubel im Lager der Wolfsburgerinnen und Katerstimmung bei den Gästen, die weiter auf den ersten Meistertitel seit 2008 warten müssen (89.).

Kellermann lobt Wolfsburger Mentalität
Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann meinte nach der Partie: „Unterm Strich war es von der Dramaturgie spannend und glücklich, aber ich denke, dass wir uns durch die letzten zehn Siege verdient haben, Meister zu werden. Wir haben so viele Nackenschläge gehabt, aber wir stehen wieder auf.  Uns war klar, dass wir nicht mehr durch eine Kombination zum Erfolg kommen, sondern vielleicht eine Standardsituation benötigen. Alex Popp ist in der Luft schwer zu verteidigen, da ist sie die beste Stürmerin in Europa mit dem Kopf, das hat sie sich verdient.“

Bell traurig und enttäuscht
Frankfurts Trainer Colin Bell meinte: „Glückwunsch an Ralf und seine Mannschaft zum Sieg und zur gewonnenen Meisterschaft. Ich bin richtig traurig, denn wir haben eine super zweite Halbzeit und eine super Saison gespielt und richtig gut gearbeitet. Natürlich fallen wir etwas weich, wir haben den DFB-Pokal gewonnen und die Champions-League-Qualifikation geschafft, aber ich wollte beide Titel, deswegen bin ich maßlos traurig und innerlich enttäuscht, dass ich diese tolle Mannschaft nicht zur Meisterschaft geführt habe, die nicht unverdient gewesen wäre.“

Frauenfußball-Bundesliga, Ergebnisse, 22. Spieltag

1. FFC Turbine Potsdam FC Bayern München 1:1 (0:0)
VfL Wolfsburg 1. FFC Frankfurt 2:1 (1:0)
MSV Duisburg VfL Sindelfingen 7:0 (3:0)
SC Freiburg BV Cloppenburg 7:2 (4:0)
TSG 1899 Hoffenheim FF USV Jena 1:1 (0:1)
Bayer 04 Leverkusen SGS Essen 0:1 (0:1)

Abschlusstabelle Saison 2013/14

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. VfL Wolfsburg 22 68:16 55
2. 1. FFC Frankfurt 22 80:15 53
3. 1. FFC Turbine Potsdam 22 64:20 49
4. FC Bayern München 22 49:27 39
5. FF USV Jena 22 36:32 31
6. SGS Essen 22 37:42 27
7. Bayer 04 Leverkusen 22 44:38 26
8. SC Freiburg 22 39:42 25
9. TSG 1899 Hoffenheim 22 39:61 23
10. MSV Duisburg 22 27:45 22
11. BV Cloppenburg 22 34:60 17
12. VfL Sindelfingen 22 4:123 2

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

55 Kommentare »

  • BirgitsStiefsohn sagt:

    Glückwunsch nach Wolfsburg!!! Das wäre heute nach einer erneut schwachen Leistung zu viel Glück für den FFC gewesen. Erstaunlich, wie man im größten Teil der Partie das Mittelfeld komplett hergegeben hat und fast jeden Zweikampf und fast jedes Laufduell verlor. Erst als der FFC mit dem Rücken zur Wand stand, hat man so etwas wie Kampfkraft entfaltet. Maroszan für mich der größte Ausfall heute, dafür äußerst starke Partie von Desiree Schumann. Bei Wolfsburg kann man viele Spielerinnen loben, insbesondere aber die äußerst sichere und laufstarke Verteidigung und natürlich Martina Müller, unermüdlich und brandgefährlich über die ganze Spieldauer. Der Frankfurter Sturm dagegen heute wirklich abgemeldet, weil eigentlich auch kein geordneter Spielaufbau stattfand. Überflüssig, daß sich Colin Bell dann noch über den Freistoß beschwert, der zum Tor führte, statt Wolfsburg als verdienten Sieger zu würdigen.
    Schade, daß dieses Spiel eine so schwache Schiedsrichterin hatte.

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  • AdiPreissler sagt:

    Gratulation nach Wolfsburg. Verdienter Sieg. Verdiente Meisterschaft.

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  • Lindaaa sagt:

    Wahnsinn! Gegen Turbine Potsdam zwei Rückstände in ein 4-2 gedreht, im Champions League-Finale einen 0-2 Halbzeitrückstand in einen 4-3 Sieg gedreht. Heute die Bundesliga in der 89. entschieden, wo man doch sieben Minuten zuvor den bitteren Ausgleich hinnehmen musste. Der Kampfgeist dieser Mädels sucht ihres gleichen!!! Ich freue mich wahnsinnig und ich finde auch, dass der Sieg in Ordnung geht. Zumindest in diesem Spiel war Wolfsburg die aktivere und gefährlichere Mannschaft.

    Auf die ganze Saison bezogen, hätten beide Teams den Titel verdient gehabt! Die Frankfurterinnen haben mein Mitgefühl und ich gratuliere ihnen ehrlich gemeint zu einem sehr guten zweiten Platz und einer tollen Saison. Auch wenn das Ende schwer zu verdauen sein wird. Ansonsten Glückwünsche an unsere VfL-Mädels, was die seit 2 Jahren leisten, lässt sich mittlerweile nicht mehr in Worte fassen!!!

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  • never-rest sagt:

    Viel mehr geht nicht ! WOB ist endgültig Meister des Willens. Obwohl stehend K.O. hat die Mannschaft noch einmal zurück geschlagen. Der 1FFC, eigentlich selbst Meister des last-minute-Tors, hat diesmal seinen Meister gefunden. Der Ausgleich für den 1FFC fiel definitiv 10 Minuten zu früh gegen WOB. Aus den Spielen gegen TP und Terysö, sollte der Gegner eingentlich wissen, dass WOB bis zum Schluss nicht aufgibt. Bitter für den 1FFC, der fast die ganze Saison das Feld mehr oder weniger souverän angeführt hatte. Die Rückrunde bei den Frankfurterinnen war allerdings schon wackelig. Ein Unentschieden wäre heute vielleicht das leistungsgerechte Ergebnis gewesen und hätte Frankfurt ja auch gereicht. Aber so ist nun mal Fußball: The winner takes it all.

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  • hapl27 sagt:

    Irgendwie ein sehr bitteres Saisonende für den FFC Frankfurt, obwohl die Saisonziele ja erreicht wurden.
    Nur irgendwie hatte sich das aufgrund der letzten Auftritte beider Mannschaften angedeutet und der VFL hat das Momentum genutzt! Deshalb Glückwunsch zur Meisterschaft an den VFL.
    Meiner Meinung nach hat der FFC nicht heute die Meisterschaft verloren, in Wolfsburg kann man mal 2:1 verlieren, sondern in den Heimspielen gegen Leverkusen bzw. Essen wo jeweils nur ein Unentschieden heraussprang. Trotzdem auch Glückwunsch an den FFC, der sich im Vergleich zum letzten Jahr um einen DFB-Pokal und eine Championsleaguequali verbessert hat.

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  • Altwolf sagt:

    Glückwunsch an die Wölfinnen für diese Energieleistung und wieder kommen sie zurück.

    Ein tolles Team mit einem unbeugsamen Siegeswillen.
    Kompliment aber auch an den 1.FFC,der sich in der 2.HZ nochmal ,auch spielerisch, gut zur Wehr setzte und dadurch auch den Ausgleich erzwungen hat.

    Bei Temperaturen von ca.38° im Schatten von beiden Teams eine tolle Leistung und wiedereinmal Werbung für den FF bei dieser Superkulisse von 12.450 Zuschauern. 🙂 🙂 🙂

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  • Jennifer sagt:

    Glückwunsch nach Wolfsburg! Danke für dieses spannende Herzschlagfinale. Glückwunsch auch nach Frankfurt für die tolle Saison. Auch Potsdam sollte man dabei nicht vergessen. Die vergangene Saison war spannend wie ich das vorher noch nie erlebt habe. Ganz toller Dreikampf!

    Ich habe hier auch schon mal gelesen, dass Popp keine wichtigen Tore schiesst/köpft … ha!

    Über das Verhalten von Colin Bell mache ich mir mittlerweile ernsthaft Sorgen. Er ist in Bad Neuenahr ja schon öfter mal ausgeflippt und hat seine Spielerinnen nach Niederlagen vor laufender Kamera beschimpft. Auch diesmal nach dem Spiel auf der Schiedsrichterin rumgehackt (die tatsächlich sehr unglücklich geleitet hat) anstatt einfach ein guter Sportsmann zu sein und Wolfsburg zu gratulieren. Bei aller Enttäuschung … man kann sich trotzdem fair verhalten.

    Alles Gute auch an Conny Pohlers – 300 Spiele, das ist schon eine Nummer!

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  • Marcel sagt:

    Glückwunsch an Wolfsburg an den verdienten Titel wer so einen unbendigenden Siegeswillen hat ist zurecht Meister 🙂

    Ganz im Gegenteil bei einigen Beteiligten auf der Gegenseite. Bei Lira und Maro muss man sich echt langsam Sorgen machen schon gegen Turbine absolut schwach und heute ebenfalls Totalausfall bis auf die Standards.Eigentlich könnts mir auch egal sein bin kein FFC-Fan aber es sind ja auch Natio-Spielerinnen.
    Frau Neid sollte mal wie einst Theune-Meyer mit Lingor ein ernstes Wörtchen reden, a la „die Gegenspielerin auf den Bierdeckel austanzen“ reicht halt nicht Fussball ist mehr als Das.

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  • H2O sagt:

    Herzlichen Glückwunsch an die VFL Mädels, ein ganz starkes Spiel. Aber auch der FFC hat meiner Meinung nach sehr gut gespielt. Dies merkte man auch daran, das beide Teams Schwierigkeiten hatten, ihr Spiel durchzubringen. Erneut ist mir aber wieder aufgefallen, wie schnell und gut sich der VFL an das gegnerische Team anpassen kann. Hier hat der VFL evtl. einen Coaching Vorteil gegenüber dem Rest der Liga. Dies hat sicher auch viel mit den Kontakten zum Männerteam zu tun.

    In der zweiten Halbzeit kam Frankfurt deutlich besser ins Spiel und machte den meiner Meinung nach verdienten Ausgleich.

    Entscheidend war für das Siegtor danach weniger der Kopfball an sich, als wie geschickt die anderen Wolfsburgerinnen Alexandra freigeblockt haben, das sah gut einstudiert aus.

    Überzeugt haben mich auch heute wieder alle Wolfsburger Spielerinnen, wobei die tolle Unterstützung der Fans sicher auch ihren Teil zum knappen Sieg hinzugegeben hat. Wer weiß wie es in Frankfurt ausgegangen wäre.

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  • Maxemus sagt:

    Sch…! Rumpeltruppe ade. Gratulation an Wolfsburg.

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  • herr schulze sagt:

    Glückwunsch Wolfsburg. Verdient in toto, aber glücklich, denn der Ausgleich war mit allen Implikationen keine Überraschung mehr. Der FFC spielte grausig fahrig und kombinationsschwach (Behringer, Ando) wie schon so oft und hatte mit Maroszan, Sasic (verständlich) und diesmal auch Allushi gleich drei Spielerinnen, die deutlich unter Form agierten.
    Neben Schumann, Laudehr und Schmidt gefielen mir Svenja Huth und bis zu der Verletzung auch Crnogorcevic. Ach hätte sie mal draufgehalten in der Schussszene vor Alushis Chance!
    Die leider sehr schwache Schiedrichterin flüchtete sich zum Nachteil des FFC in den Schlusspfiff. Herr Bell überzeugt mich weder in der Spielphilosophie noch mit der Aufstellung, noch mit seinen Führungsqualitäten. Dass die Babett Peter seit Monaten zwar auf der Bank sitzen (also ist sie doch gesund), aber nicht spielen darf, hat sich gerächt. Es ist fast tröstlich, dass das nicht belohnt wird.

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  • jochen-or sagt:

    Gratulation nach Wolfsburg.

    Einmal mehr diese unglaubliche mentale Stärke und zum 3. Mal diese Kopfbälle von Popp in wichtigen Situationen.

    Absolut verdienter Meister, weil einfach die beste Truppe in diesem Jahr.

    Beängstigend ist die Stagnation von unserem vermeintlich größten deutschen Talent Marozsan.

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  • never-rest sagt:

    Habe heute zu meiner Überraschung gesehen, dass J. Henning vor dem Spiel von WOB verabschiedet wurde. Sehr schade. Sie hat sich neben Fischer wirklich toll entwickelt und ist immer besser geworden, wie auch heute bis zur ihrer verletzungsbedingten Auswechslung zu sehen war. Den einen „Riesenbock“ heute lasse ich mal weg. Mir diesen Leistungen kann sie sich sicher auch bald in der IV bei der N11 festspielen.

    Weiß jemand, warum sie den Verein verläßt und wohin ?

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  • H2O sagt:

    Warum gibt es noch kein Kommentar des super Experten? 😀

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  • timmy sagt:

    Heute Meister geworden, Pomurje Beltenici in Slowenien und Nove Zamky in der Slowakei. Damit stehen alle sportlich qualifizierten Teilnehmer der UEFA-Nationen fest.

    https://en.wikipedia.org/wiki/2014%E2%80%9315_UEFA_Women%27s_Champions_League

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  • Altwolf sagt:

    @never-rest.

    Sie geht leider ,wohl zu PSG und der Grund könnte wohl die damalige Verpflichtung von N.Fischer gewesen sein, die sich als Abwehrchefin durchgesetzt hat. Aber nur Gerüchte – keine eindeutigen Fakten.

    Ich hätte sie gern mit Nilla zusammen weiter bei uns gesehen,denn das ist schon eine bären(wölfinnen)starke IV, die ihresgleichen sucht.

    Auch heute insbes. N.Fischer wieder mit einer Top-Leistung und sicher mit das Beste auf ihrer Position in Europa – den Rest der Welt kann ich nicht beurteilen. 🙂

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  • Sylvijaaa sagt:

    Ich finde es leicht verwunderlich, dass niemand die harte Spielweise in der Bundesliga kritisiert. In allen Topspielen der letzten Wochen gab es Verletzte und/oder rote Karten.
    Evans, Bremer, Anonma, Crno, Henning, Bartusiak. Heute hätte auch noch Müller vom Platz fliegen müssen, die zweimal mit gestrecktem Bein die Gegnerin abräumt. Die ganzen Verletzungsunterbrechungen waren ja grausam.
    Da fiel es selbst mir als FFFan schwer, nicht umzuschalten.
    Aber einige Kickerinnen scheinen uns zeigen zu wollen: Wir können genauso viel einstecken und austeilen wie die Männer. Können sie aber nicht. Ist physisch unmöglich.

    Frankfurt hatte es einfach nicht verdient Meister zu werden. Das Gegurke in der Rückrunde(2014) war wirklich grauenhaft. 2x gegen Wolfsburg und zu Hause gegen Potsdam war man immer die schlechtere Mannschaft. Unter Kahlert wurde besserer Fußball gespielt, aber das darf man ja nicht sagen, weil Bell einen Titel gewonnen hat und mit viel Dusel Zweiter geworden ist.

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  • enthusio sagt:

    Die Kritik an Marozsan ist sicherlich berechtigt, dabei sollte man allerdings umgekehrt auch nicht ihre schöne Vorarbeit zu Andos Ausgleichstor unter den Tisch fallen lassen.

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  • H2O sagt:

    @Sylvijaaa

    Also das genrell zu wenige Karten (bzw. falsch akzentuiert) gezeigt werden, sehe ich auch so. In den von dir angesprochenen Szenen weiß ich nicht, ob ein Platzverweis nötig war.

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  • Ina sagt:

    Nicht zu vergessen, dass Marozsan auch gegen Potsdam an den beiden entscheidenden Toren direkt beteiligt war. Und wenn man sich die Daten dieser Saison anschaut, dann hat sie auch die meisten Tore der Liga vorbereitet, obwohl sie fast ausschließlich auf der 6er Position gespielt hat. Ein bisschen Objektivität muss schon sein. 🙂

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  • Sokrates sagt:

    Zunächst einmal Glückwünsche in die Autostadt. Wolfsburg hat das bessere Mittelfeld, mehr gute Stürmerinnen und die deutlich bessere Bank als der FFC. Colin Bell muss für die neue Saison die Passsischerheit im und den Spielaufbau aus dem Mittelfeld verbessern, die Lücken im Mittelfeld und zwischen Mittelfeld und Angriff schließen und neben Célia und KG mindestens zwei weitere torgefährliche und körperlich starke, durchsetzungsfähige Spielerinnen für die Offensive holen. Entstehen eigentlich auch deshalb immer wieder größere Lücken im Frankfurter Mittelfeld, weil Maroszan zu wenig läuft und nach hinten arbeitet und Mel nicht die Schnellste und Ausdauernste ist? Hingegen läuft Kozue mit Abstand am meisten, wirkt aber deswegen häufig entkräftigt und müde. Dennoch hat der FFC heute hervorragend gekämpft und sich mit aggressiverem Zweikampfverhalten in der zweiten Halbzeit zurückgebissen und dann auch besser gespielt.

    Beim Siegtreffer von Popp hätte der FFC ihren Laufweg blockieren müssen. So frei darf eine solch kopfballstarke Spielerin nicht durch den gegnerischen Strafraum laufen und abspringen – erst recht nicht bei diesem Spielstand so kurz vor Schluss in einem so wichtigen Spiel.

    In der Mannschaft von Wolfsburg fand ich Nila Fischer sehr stark. Almut strahlte viel Ruhe und Sicherheit aus (bis auf ihre letzte Aktion, die beinahe zum 2:2 geführt hätte) und zeigte einige tolle Paraden. Der Steilpass von Goeßling in die Schnittstelle der Frankfurter Viererkette vor dem 1:0 war großartig. Beim FFC war Desi heute nicht nur auf der Linie erneut sensationell, sondern auch im Herauslaufen und in der Strafraumbeherrschung sehr stark. Simon hatte heute ihre Nerven und damit auch wieder den Ball besser im Griff und krönte ihre überragende Saison mit einer starken Leistung. Ana Maria hat sich unter Colin Bell technisch, im Kopfballspiel und ein wenig auch im Passspiel verbessert.

    […]

    Abschließend muss man sich beim Blick auf das heutige „Endspiel” im Stadion am Elsterweg vergegenwärtigen, dass in der Autostadt unter ganz anderen Bedingungen FF trainiert und gespielt werden kann als in Potsdam oder Frankfurt. Im Stadion steht ein Auto von VW, für das im Stadion Werbung gemacht wird. Das Stadion ist voll mit Bandenwerbung für das eigene Unternehmen, von dem der FF eine kleine, aber werbewirksame Abteilung ist. Es sind sicherlich Tausende Dauerkartenbesitzer der Männer-Buli kostenfrei ins Stadion gekommen (und vielleicht zusätzlich mit Freibier auf Konzernkosten ins Stadion gelockt worden?). Der Rasen ist in ausgezeichnetem Zustand. Man denke in diesem Zusammenhang auch daran, dass Bayern München vor acht Tagen sein letztes Heimspiel bei freiem Eintritt (!) ausgetragen hat und – wie Detlef neulich bemerkt hat – zu einigen Auswärtsspielen in großer Entfernung fliegt (!) – Aktionen, die sich nicht Turbine und auch nicht der FFC wirtschaftlich leisten können. Ferner hat das Stadion an der Grünewalder Str. eine Rasenheizung – ein unvorstellbarer Luxus in Potsdam und Frankfurt. FF wird also in der Autostadt (und zum Teil sogar in München) unter ganz anderen Bedingungen ausgeübt als in den beiden großen Traditionsvereinen des FF, wobei ich Wolfsburg nicht die gute jahrelange sportliche Arbeit unter Kellermann absprechen möchte, deren Früchte sie seit zwei Jahren ernten.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • FFFan sagt:

    Glückwunsch an den VfL Wolfsburg zur erfolgreichen Titelverteidigung! Wer am Ende der Saison nach 22 Spieltagen in der Tabelle ganz oben steht, hat es im Normalfall auch verdient.

    Sensationell, dass es den Verantwortlchen in Wolfsburg tatsächlich gelungen ist, das Stadion voll zu bekommen. 12.464 Zuschauer bedeuten nicht nur Bundesligarekord, sondern auch Meisterschaftsrekord: endlich wurde der Uralt-Rekord aus dem Jahr 1979 (!) abgelöst – damals sahen 12.000 Zuschauer im Bergisch Gladbacher Kreisstadtstadion das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft zwischen der SSG Bergisch Gladbach und dem FC Bayern München!

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  • speedy75 sagt:

    Glückwunsch Wolfsburg. Verdiente Meisterschaft auch wenn man es im letzten Spiel noch mal spannend gemacht hat. Trotz Chancen vergass man einfach das 2te Tor nach zu legen. Der FFC kam dann mit der Zeit wie auch im Spiel zuvor gegen Potsdam zum Ausgleich obwohl das spielerisch von FFC wieder schwach war.
    Der VFL aber mit einem Kämpferherz und Popp mit einem sehr schönen Tor.

    Josi Henning wurde ja auch verabschiedet was mich überrascht hat, geht die wirklich zur PSG?

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  • Maxemus sagt:

    @ Sokrates: Man sollte bei aller Bewunderung für die Wolfsburger Bedingungen auch erwähnen, dass Frankfurt die Meisterschaft rund 7 Minuten in den Händen gehabt hat und vom 1-1 an nur rund 14 Minuten einen Wolfsburger Treffer hätte vermeiden müssen, gerade weil ja immer die Defensive so betont wurde (Übrigens wäre es noch besser gewesen, selbst noch ein Tor zu schiessen). Frankfurt hängt deswegen hinter Wolfsburg zurück, weil Bell es nicht geschafft hat, aus den Stars ein vergleichbares Team zu machen. Dass das entscheidende Tor fiel, lag nicht am Rasen, nicht an VW oder freiem Eintritt, sondern meiner Meinung nach am größeren Willen der Wolfsburger. Und das ist eine Frage des team buildings. Klarer Punktsieg für Kellermann über Bell.
    In Frankfurt wird man weiter Probleme haben, denn Bell hat die CL-Quali geschafft. Da wird er wohl nicht gegangen. Nicht wegen seiner Leistung als Trainer wurde Frankfurt zweiter Verlierer, sondern allein wegen dem vorhandenen Spielermaterial. Also wird das fanfeindliche Rumpeln und der unattraktive Defensivfußball weitergehen. Frankfurt sollte sich ein Beispiel an Wolfsburg nehmen, dass flexibler Offensivfußball sich mehr auszahlt.

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  • Tiberias sagt:

    Bei allem Respekt, aber die Vorarbeit für das Ansehen des FF in Deutschland haben immer noch die Natio, der 1.FFC Frankfurt und Turbine geleistet. Erst als man gesehen hat, wie es läuft, ist WOB eingestiegen. Dann aber mit allen Mitteln, die so ein Konzern-gestützter Verein hat.

    Ob das für den FF insgesamt gut ist, da habe ich meine Zweifel. Siehe auch den Beitrag von Sokrates zu den Randbedingungen. Das Gefälle allein in der BuLi wird jetzt noch größer – zwischen dem „Superverein“ VfL WOB und Sindelfingen oder meinethalben auch Cloppenburg liegen Welten! Vom Unterbau in Liga 2 gar nicht mehr zu reden.

    Auch manches, das den FF ganz speziell vom MänF unterscheidet, scheint Opfer der „Professionalisierung“ zu werden. Rote und gelbe Karten, Fouls, Schauspieleinlagen, verletzte Spielerinnen ignorieren etc. – genau deshalb haben sich viele vom MänF abgewandt.

    Ich hoffe, dass ich in meinem Pessimismus nicht bestätigt werde, aber manches in der jüngsten Entwicklung geht an die Seele des FF.

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  • ziefle sagt:

    Wo bleibt der Kommentar von Sheldon?????

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  • never-rest sagt:

    @Sylvijaaa: Auch FF-Fußball ist nun einmal ein körperbetontes Kampfspiel. Dank der stark verbessserten Athletik der Spielerinnen wird das Spiel von Jahr zu Jahr schneller. Dadurch werden auch die Zeikämpfe immer intensiver. Taktische Fouls und übertriebene Härte sehe ich allerdings auch nicht gerne.

    Auffällig ist für mich, wie oft Spielerinnen ungewollt mit dem Kopf zusammen rasseln. Da ließe sich das Stellungspiel beim Kopfball vielleicht noch verbessern.

    Der FF sollte m.E. insgesamt primär aber mehr ein technisch anspruchsvolles Spiel (Beispiel N11-Japan und N11 Frankreich) pflegen, in dem in 1. Linie der Ball zirkuliert. Für einen noch attraktiveren FF fehlt es in der Breite leider immer noch ein bischen an der nötigen Ball- und Passicherheit sowie der Schusstechnik/-kraft.

    Die Spannung und Dramatik in der FF-BL ist dagegen schon jetzt absolute Spitze. Ich denke, dass dies auch in der neuen Saison so bleiben wird, zumal wenn der FCB endgültig zu den Topteams aufschließen sollte.

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  • Altwolf sagt:

    @Sokrates.

    Recht hast du, daß man in WOB versucht, auch für den FF, optimale Bedingungen zu schaffen, da man durch den Profi-MF vor Ort weiss, was wichtig dafür ist.

    Doch diese Rahmenbedingungen sind für die Einstellung der Mannschaft und der Spielweise nicht ausschlaggebend.
    Der 1.FFC hat die meisten deutschen N11-Spielerinnen, also eine hohe individuelle Qualität- und die können „schlechter“ trainieren als in WOB ?

    Bis vor 3 Jahren, als Turbine und der 1.FFC, in Deutschland und auch Europa, das Maß aller Dinge waren, hat sich für die Bedingungen der anderen Konkurenten (OL mal ausgenommen) oder den Vereinen dahinter, keiner interessiert. Der Aufbau des FF in WOB geht seit 2008 seinen Weg und da hatte noch keiner der Fans von Turbine u. d. 1.FFC diesbezüglich Einwände.

    Doch noch einige Fakten zu deinen etwas „pauschalierten“ Bemerkungen.

    Bayern München, das gilt auch für die Ladys, haben die Lufthansa als Sponsor !! Deshalb darf man da auch „fliegen“
    , wobei ich eher an eine Ausnahme, als an die Regel glaube.
    Die Bayuvarinnen haben auch erst seit dieser Saison eine „Rasenheizungsspielstätte“.

    Die bei der TV-Übertragung zu sehenden Fahrzeuge, sind zwar vom Hersteller VW (insgesamt 4) und die stehen da bei jedem Spiel. Was du offenbar nicht weist, sind diese Fahrzeuge allein auf Initiative des rein „privaten Sponsors“ Ehme de Riese (Optiker)- steht auch drauf, ein großer FF-Fan und auch entsprechend Sponsor der Wölfinnen dort eingestellt.

    Auch wir haben bisher, weder für die Frauenabteilung, noch für die U23 (II.Team) der Männermannschaft einen Platz mit Rasenheizung. Erinnere dich mal an die vielen Spielverlegungen der letzten Saison !) Dies wird erst mit den laufenden neuen Baumaßnahmen ermöglicht.

    Freibier gab es leider nicht.
    Daß natürlich viele Dauerkartenbesitzer der Männer (bei freiem
    Eintritt für alle Buli-Spiele der Frauen, der U23 und der A-/B-Jugend= gehört zur Philosophie des Vereins, er hat eine !) diese Gelegenheit wahrgenommen haben, versteht sich bei einer Stadt mit 123.000 Einwohnern von selbst.
    Aber auch die mußten anstehen um eine Karte zu erhalten, denn es gibt keine Platzkarten und wer zuerst kommt hat sie dann.

    Bezüglich der Bandenwerbung sehe ich aber keinen Unterschied zum 1.FFC, denn dort stolpert man auch über reichlich „Commerzbank“ und „Allianz“ Hinweisen.

    @Tiberias.

    Vielleicht hast du das nicht so richtig bemerkt ?
    Das Gefälle war vorher noch größer, als es jetzt mit statt 2 nun 4 Titelaspiranten besteht.

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  • wfm sagt:

    Zunächst herzlichen Glückwunsch an WOB zur Meisterschaft!
    Da es hier auch eine Meldung zur Rekordkulisse gibt, muss aus Sicht von FFC-Fans leider gesagt werden, dass diese teuer erkauft wurde. Zur Erinnerung: wer in der Vergangenheit die Kommentare aus Frankfurt zu WOB verfolgt hat, konnte erkennen, dass diese auch aufgrund der jahrelangen Rivalität zu Turbine eher freundlich und unterstützend waren. Dieses bei aller sportlichen Rivalität freundschaftliche Verhältnis wurde jetzt aber überaus belastet.
    Sowohl die Hitze als auch die Rekordkulisse waren lange genug absehbar. Umso mehr verwundert es, dass
    – bereits zum Anpfiff keine nicht-alkoholischen Getränke mehr erhältlich waren, was dazu führte, dass etliche Besucher massive Kreislaufprobleme bekamen und zum Teil kollabierten.
    – es bei den sanitären Anlagen nur ein Waschbecken gab.
    – die eigentlich für den FFC reservierten Blöcke schon mit WOB-Fans aufgefüllt waren bevor die FFC-Busse eintrafen
    – Aggressive Ordner mit zweierlei Maß maßen, indem z.B. WOB-Fans sogar 1-Liter-Flaschen mit ins Stadion bringen durften.
    Durch eine mehr als dilettantische Organisation wurde dieses Mal die Fan-Gastfreundschaft derart mit Füßen getreten, dass eine offizielle Entschuldigung das mindeste von einem Verein ist, der sich so gerne professionell gibt.

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  • Altfan sagt:

    Bell hat in Sachen Teambuilding sicher einiges getan, was dazu geführt hat, dass die Spielerinnen im Gegensatz zu den letzten Spielzeiten immerhin als Mannschaft aufgetreten sind. Allerdings ist es ihm im Gegensatz zu Wolfsburg und zuletzt auch Potsdam nicht gelungen, die spielerische Leistung zu verbessern, was eigentlich erstaunt angesichts des doch wirklich guten Spielerinnenmaterials. Besonders negativ fällt aber ins Gewicht, dass Bell es nicht verstanden hat, Führungsspielerinnen hervor zu bringen, die in schwierigen Situationen in der Lage sind, das Spiel oder besser das Heft in die Hand zu nehmen. Weiterhin fällt auf, dass er es nicht geschafft hat, die vorhandenen Kreativspielerinnen in den wenigen, wichtigen Meisterschaftsspielen wenigstens zu einer Normalleistung (geschweige denn zu einer Spitzenleistung) zu bringen. Somit hat er meiner Ansicht nach nicht den Nachweis erbracht, ein guter Trainer zu sein. Kann er dies nicht ändern, wird die kommende Spielzeit seine letzte in Frankfurt sein.

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  • H2O sagt:

    @wfm

    Hey, wenn das stimmt ist das sehr dilettantisch.
    Ich bin übrigens nicht hingefahren, weil ich das Stadion bei großer Auslastung nicht mag.

    Zu den Frankfurter Fans kann ich eigentlich immer nur positives sagen. In meiner Wahrnehmung immer fair und sympathisch.

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  • Altwolf sagt:

    @wfm.

    Wenn Du dieses so erleben mußtest, kann man das aus WOB-Fan-Sicht nur bedauern.

    Vielleicht solltest Du diese Vorkommnisse dem Fan-Beauftragten des VFL – Michael Schrader über Home-Page des VFL – schildern.
    Gerade auch das Verhalten der Ordnungskräfte, die auch in der Anzahl beim Gästeblock für mein Empfinden ungewöhnlich zahlreich waren.

    Ich selbst habe auf der „Alten Tribüne“ gesessen und nur bemerkt, daß der Stand für die gegenüberliegende Tribüne und der Gästetribüne plaziert war und dort sicherlich einen Stand mehr vertragen hätte. Nun sind diese „Versorger“ jedoch nicht in VFL-Regie, sondern haben die Lizenz dafür, die sie dann in Eigenregie entsprechend am Bedarf ausrüsten können und offenbar an diesem Tag ungenügend vorbereitet waren.

    Da ich in meiner Reihe ständig wegen vorbeigehender „Getränketransporte“ zur Seite rücken mußte, sind mir in meiner Umgebung diese von dir geschilderten Probleme und der Einsatz von Sanitätern nicht aufgefallen.

    Die „hygienischen“ Bedingungen in diesem alten „Stadion“ sind sicherlich seit dem „Weggang“ der Männerprofis nicht mehr zeitgerecht und auch ein Grund des damals initiierten Neubaus.
    Erschwerend für eine Sanierung ist zudem die „denkmalgeschütze“
    Alt-Tribüne. So wird die gesamte Anlage dort bald verschwinden und anderen Zwecken zugeführt werden.Nur die Tribüne wird wohl bleiben.

    In der Arena wäre das Ganze sicherlich angenehmer gewesen, aber die Neu-Verlegung des Rasens ließ einen Umzug nicht ermöglichen.

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  • enthusio sagt:

    Hier ein schönes Video, das die traurigen Frankfurt-Fans sicher etwas aufmuntern wird.
    Immerhin habt Ihr ja in dieser Saison nicht nur etwas verloren, sondern auch was Schönes gewonnen.
    Aber seht selbst 🙂 :

    http://www.youtube.com/watch?v=y_jggBX2k2w&feature=youtu.be

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  • Altwolf sagt:

    Nach Abschluß einer solchen Saison zieht man ja gern ein Fazit und ich möchte diesbezüglich mal auf die deutschen Torhüterinnen eingehen.

    Üblicherweise wird A.Schult ja nur zum Thema, wenn man ihr einen „Patzer“ attestieren kann und nicht, wenn sie eine wirkliche „Klasseleistung“, wie gestern abliefert.

    Was auch gestern von D.Schumann abgeliefert wurde war ebenfalls eine „Klasseleistung“ und da gebe ich @Sheldon mal Recht, sie ist sicherlich, von ihren Abstössen mal abgesehen, eine ebenfalls tolle Torhüterin, denen auch A.Sarholz von der Qualität und Können her gleichzustellen ist.

    Alle anderen hier schon diskutierten Torhüterinnen sind, insbesondere auch nach Eindrücken bei Spielen vor Ort oder nach Studium der Torschow im DFB-TV, diesen drei nachzuordnen. „Natzes“ aktuelle Leistungen in Bezug auf die WM kann ich nicht beurteilen, da sie hier ja im Buli-Alltag nicht präsent ist.

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  • Altwolf sagt:

    @wfn.

    „… wurde dieses Mal die Fan-Gastfreundschaft derart mit Füßen getreten…“

    Meinst du nicht auch, daß dies zwei Paar Schuhe sind ?

    Ich als Fan habe auf solche Geschehnisse keinen Einfluß und es ändert doch auch Nichts in meiner Einstellung zu anderen Fans, wenn der „eigene“ Verein das organisatorisch nicht zufriedenstellend „gebacken“ bekommt.

    Ich laste es doch den 1.FFC-Fans nicht an, wenn mir im Stadion am Brentanobad, vor lauter reservierten Plätzen, nur noch ein Sitzplatz hinter den Spielerunterständen zur Verfügung steht und ich einen Teil des Spielfeldes ohne aufzustehen nicht einsehen kann, bzw. bei Regen nur die untersten 2 Reihen zur Verfügung stehen und dann von einem Tribünendach nichts habe.

    Also doch bitte zwischen Fans und Verein bzw. Organisation trennen.

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  • Altfan sagt:

    Finde ein solches Video in Zeiten großer Enttäuschung tröstlich. Fragt sich aber mit Blick auf die kommende Saison, ob sich an der Situation des einstigen Vorzeigeclubs im deutschen Frauenfußball (seit 6 Jahren kein Meistertitel mehr!)in naher Zukunft etwas ändert. Ich sehe weit und breit keine Spielerpersönlichkeit, die ein Spiel in die Hand nehmen kann, wenn es schlecht läuft. Es fehlt ein Trainer, der angesichts des guten Materials die spielerische Qualität der Mannschaft verbessert. Und es fehlt ein Trainer, der den Kreativspielerinnen in den entscheidenen Spielen gegen die direkte Konkurrenz zumindest zu einer Normalleistung (geschweige denn einer Spitzenleistung!) verhilft. Hier scheint es im psychologischen Bereich große Defizite zu geben.
    Wolfsburg dagegen konnte sowohl national als auch international immer noch eins drauflegen, wenn es die Situation bzw. der Gegner erforderte. Diese Mannschaft scheint einen anderen Charakter und wohl auch einen besseren Fachmann auf der Trainerbank zu haben.

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  • Guido sagt:

    Bei aller Kritik, die hier über den FFC und einzelne Spielrinnen hereinbricht, möchte ich aus neutraler Sicht doch gerne ein paar Dinge geraderücken:

    a) Der VfL hat seit letzter Saison eine enorme Qualität; das wird niemand ernsthaft abstreiten können. Wenn der FFC die Meisterschaft bis zur letzten Minute der Nachspielzeit des allerletzten Spieltags offenhalten konnte, dann kann es ja kaum sein, dass die eine Mannschatf absolut genial und die andere grottenschlecht gespielt hat.

    b) Es hätte niemand von Glück reden können, wenn das Spiel unentschieden ausgegangen wäre. Direkt nach dem 2:1 hatte Sasic noch eine 100%ige, die sie in Normalform wohl verwertet hätte. Über den gesamten Verlauf des Spiels hatte Wolfsburg mit Sicherheit die klar bessere Spielanlage, aber die größere Zahl an Hochkarätern (Alushi, Garefrekes, Sasic) hatten die Gäste.

    c) Dass der FFC spielerisch unterlegen war, sollte angesichts der Qualität im Wolfsburger Kader – und auf der Ersatzbank – niemanden wundern. Der NDR hatte im Frau-gegen-Frau-Vergleich Vorteile für den VfL ausgemacht; gerade die Mittelfeldreihe aus Wolfsburg ist nun mal das Nonplusultra der Liga. Umso erstaunlicher ist es, dass der FFC über den Kampf dagegengehalten und das Spiel bis zum Schluss offen gehalten hat. An Einsatz und Willen hat es nicht gefehlt – das war auch schon anders …

    d) Verloren hat der FFC das Spiel und die Meisterschaft durch zwei Abwehrfehler. Dabei muss man berücksichtigen, dass der FFC nach den vielen Ausfällen mit einer 4er-Kette mit nur zwei gelernten Verteidigerinnen spielte und den größten Teil des Spiels in einer Formation hinten agierte, die so wohl noch nie zusammen gespielt hat – ziemlich schlechte Voraussetzungen, wenn man auswärts bei CL-Sieger antreten muss!

    e) Und was die angebliche Stagnation bei Marozsan angeht: Im März war sie beim Algarve-Cup noch die gefeierte Spielerin des Turniers; da wird sie in ein paar Wochen nicht alles verlernt haben. Sicher steckt sie gerade in einem Formtief, aber selbst in dieser Phase ist sie für die Mannschaft wertvoll, wie die Assists gegen Wolfsburg (das können nicht viele so, wie sie Ando freigespielt hat) und Potsdam zeigen.

    f) Es ist auch kein reines Glück, dass der FFC so lange da oben gestanden hat. Glück gab es gegen die unglaublich fightenden Turbinen, aber auch da wurde das Glück mit Einsatz bis zu letzten Minute erzwungen. Sehr unglücklich waren dagegen z. B. die zwei verlorenen Punkte in München, die sich jetzt als fatal herausstellen.

    So, und jetzt noch einmal einen herzlichen Glückwunsch nach Wolfsburg, nicht nur zur Leistung und zum Titel, sondern auch zur Mobilisierung der vielen Zuschauer. Der VfL ist eine echte Bereicherung der Liga.

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  • Zu-Null-Garantie sagt:

    Sheldon??? Bastelst du an neuen Theorien? Die alten Vorhersagen sind wohl nicht aufgegangen, was? 🙂

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  • Sheldon sagt:

    So, nunmal ein Kommentar zur vergangenen Saison! Alles in allem kann man aus Frankfurter Sicht ganz zufrieden sein, wenn das vor der Saison einer gesagt hätte, dass Frankfurt mit Potsdam und Wolfsburg mithalten kann und den DFB-Pokal gewinnt und derartig knapp an der Meisterschaft scheitert, hätte man ihn für sehr, sehr optimistisch gehalten.

    Für den begrenzten Kader haben die Spielerinnen unglaublich gut und lange durchgehalten. Wenn man zeitweise gerade mal 11 Spielerinnen auf Spitzenniveau im Kader hatte, ist das gegen 18 gleichwertige Spielerinnen bei den beiden anderen Spitzenmannschaften sehr, sehr dünn.

    Spielerisch hat Frankfurt meines Erachtens von allen Mannschaften stückweise die besten Leistungen abgeliefert; was gegen Wolfsburg im DFB-Pokal, gegen Potsdam und gegen München abgeliefert wurde, war phänomenal, sowohl offensiv als auch defensiv.

    Gerade die Defensivleistung über die ganze Saison war mit so wenig Gegentoren wie seit 11 Jahren nicht mehr überragend, wenn man bedenkt, dass da so unnötige Böcke wie das Eigentor von Bartusiak und die verunglückte Abwehr von Schumann gegen Bayern dabei waren. Die allermeisten Spiele gegen die kleinen Teams wurden vom Ballbesitz her beherrscht, und es gab nie auch nur die leiseste Gefahr für das Tor von Schumann. Die Stabilität, die hinten durch Schumann, Schmidt, Bartusiak, Kuznik und Laudehr gewährleistet wurde, ist in seiner Konstanz in der Bundesliga in den vergangenen Jahren nur selten vorgekommen.

    Natürlich gibt es einiges zu kritisieren, nämlich, dass man durchaus in entscheidenden Situationen entweder kein Mittel gefunden hat oder sich unnötige Fehler eingeschlichen haben. Es fehlte überall das Quentchen Spritzigkeit, Lockerheit, Entschlossenheit und Konzentration! Dass Frankfurt die Meisterschaft so versemmelt, ist bezeichnend für dieses letzte Quentchen, was zur Zeit fehlt, man hat am Ende die Punkte an zu vielen verschiedenen Stellen liegen gelassen.

    Da gibt es sicherlich noch viel für Bell in der Vorbereitung zur nächsten Saison zu tun. Gut ist schonmal, dass alle die Vorbereitung von Beginn an mitbestreiten können, da kein großes Turnier zuvor stattfand. Gerade im letzten Jahr war ja die Vorbereitung für viele Spielerinnen, die bei der EM gespielt haben, sehr kurz, was mit Sicherheit bei dem absolvierten Pensum diese Saison zulasten der Fitness gegangen ist.
    Ein weiteres Manko ist natürlich die flache Hierarchie. Nach dem Abgang von Größen wie Prinz, Hingst, Smisek, Pohlers, Angerer, Krieger, Tina Wunderlich, Wimbersky hat sich nach dem Umbruch noch keine neue feste Hierarchie ausgebildet, wozu natürlich auch die Unmengen an Transfers zu beigetragen haben. Unter den Trainern Kahlert und Dahm gab es weder ein System noch eine Hierarchie, das Team war abhängig von den alten Spielerinnen, deren Leistungen immer weniger ausreichten, um die Ziele zu verwirklichen.
    Unter Bell gibt es nun immerhin schonmal ein System. Es wird darauf ankommen, dass Bell es jetzt schafft, eine Hierarchie unter den Spielerinnen aufzubauen. Dazu wird es notwendig sein, den Kader so zu verstärken, dass man die Spielerinnen vernünftig einsetzen kann.
    Da gibt es denke ich schon noch eine ganze Menge Arbeit, die auf Bell wartet.

    Man kann also durchaus zufrieden sein, und dennoch positiv in die Zukunft gehen. Die Ansätze, die man dieses Jahr schon gesehen haben, lassen zumindest positiv in die Zukunft blicken. Ich vermute, dass Frankfurt in der nächsten Saison noch viel stärker zurückkommt. Bell hat zumindest gezeigt, dass er der richtige Trainer ist und spielerisch und mentalitätstechnisch was bewegen kann.

    Jetzt wird es darauf ankommen, den Kader in der Breite zu verstärken, eine Hierarchie zu schaffen, die Mannschaft noch stärker zusammenzuschweißen und stark an der geistigen und physischen Fitness zu arbeiten und damit Fehler abzustellen, Ideen zu entwickeln und das Spiel gerade in der Offensive zu beschleunigen.

    Warten wir ab, was nun kommt: Denn nach der Saison ist vor der Saison, und zwar der Transfersaison! Es wird darauf ankommen, sich dort gut zu positionieren und kluge, aufeinander abgestimmte Transfers zu tätigen.

    Zu Wolfsburg ein Wort: Herzlichen Glückwunsch, vor allen Dingen an Nadine Keßler! Denn meines Erachtens ist sie die entscheidende Spielerin im Kader, neben Martina Müller! Sie ist wie Zidane, an ihr richtet sich die Hierarchie in der Mannschaft aus, sie ist das Bindeelement. Hast du so eine Spielerin im Kader, ist es als Trainer einfach, da hat man nicht mehr zu tun als ihr das Vertrauen auszusprechen und immer mal wieder ein bisschen nachjustieren, wenn es nicht ganz funktioniert. Setzt man eine Spielerin wie Keßler richtig ein, ist nicht viel mehr zu tun. Meines Erachtens ist Kellermann immer noch sehr einfach ersetzbar, solange die Mannschaft so zusammenbleibt! Die Mannschaft macht es ihm leicht.

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  • Sheldon sagt:

    Was die nicht vorhandenen Charakteren bei Frankfurt betrifft: Das kann ich nicht teilen. Tendenziell hat Frankfurt diese Charaktere, sie müssen nur in eine klare Hierarchie gebracht werden, in ein klares Beziehungsgefüge. Laudehr, Sasic, Garefrekes, Bartusiak, Schumann, alles starke Charaktere, die einzigartige Leistungen bringen können!

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  • dummkopf sagt:

    @altwolf

    Nach den Spielerinnen freut mich die Meisterschaft für dich am zweitmeisten!

    Das Raunen bei dem Sasic-Eier-Schuss hast du aber mitbekommen?

    Angerer:

    ist super angekommen.

    Ein Reporter bezeichnete sie letzte Woche bgeistert als beste TH in der Liga. Hat dann gemerkt, dass das nicht so gut kommen könnte, und dann schnell angefügt: „Zumindest auf einer Höhe mit Solo und den anderen US-N11 Hüterinnen“

    Allerdings klappt es im Club gar nicht.
    Zuletzt 1:4 verloren und dann gegen NY? voller Hoffnung ins Spiel gegangen, da Morgan nach 7-Monatspause und Boquete von Tyresö beide zum erstenmal in der Saison aufliefen.
    Und da dann Angerer mit roter „letzte Frau“ Karte und 0:5 verloren. Dabei hatte Angerer die Stürmerin gar nicht berührt, wie die Zeitlupe ergab.

    Noch ist aber für Portland nichts verloren, weil dort die besten 4 Clubs am Ende in Einzelspielen die Meisterschaft ausspielen. Allerdings mit bald der halben Saison gespielt, wird es Zeit, eine Aufholjagd zu starten, denn zZt ist man ein Stück von den play offs entfernt. Ist Portland aber durchaus zuzutrauen.

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  • GG sagt:

    Unlängst wurde von einer FFC-Spielerin im Interview geäußert, „Kleinigkeiten“ werden entscheiden. In meiner Gesamtschau trete ich den Versuch an, diese Aspekte und Impulse aufzuführen:
    1) Nach dem Heimsieg gegen Jena (16.03.2014) war es Josie Henning, die in einem Interview mit der WAZ die Einstellungssache des Teams öffentlich angeprangert hat. Glücklicherweise ohne persönliche Konsequenzen für sie – das Jena-Spiel war der Beginn der 10-Siege-Serie in der Bundesliga.
    2) Ich erinnere mich an ein kurzes Gespräch mit Nadine Keßler am Abfluggate in Barcelona am 30.03.2014. Zuvor war die Nachricht durchgedrungen, der FFC habe „nur Unentschieden“ gegen Bayer 04 Leverkusen gespielt. Auf meine Frage nach den weiteren Aussichten für die Meisterschaft hat sie bejaht, das jetzt wohl wieder einiges möglich sei.
    3) Das UWCL-Rückspiel gegen Turbine Potsdam am 27.04.2014 war in mehrfacher Hinsicht letztlich ausschlaggebend: Das nahezu unfaßbare Durchhaltevermögen von Lena Goeßling, der unglaubliche Auftritt von Nadine Keßler – gekrönt von Treffer zum 1:1 Ausgleich, und die beiden Tore von Alex Popp zum 2:2 und 3:2 – als sie unter Beweis gestellt hat, das sie doch in der Lage ist Spiele zu ihren Gunsten zu entscheiden.
    Und so kam es m. E. nicht von ungefähr, dass im UWCL-Finale eben Alex Popp in der 2. Halbzeit die bestimmenden Akzente mit dem Anschlußtreffer zum 1:2 und der Vorlage zum 3:3 durch Verena Faißt (!!) gesetzt hat. Und auch im nächsten Finale am gestrigen Sonntag den Siegtreffer wollte.
    WOB hat durch die bereits genannten Spielerpersönlichkeiten – dazu zählen aber zumindest auch noch Nilla Fischer, Luisa Wensing und Martina Müller – aus den vorhandenen Möglichkeiten das Optimum erreichen können. Der FFC hatte gestern durchaus eine große Chance, sich für die Bundesligasaison zu belohnen. Dafür hätte es aber insbesondere des Einsatzes von Babett Peter als LV bedurft, Simone Laudehr in der IV ist verschenktes Potential, und das Duell Kerstin Garefrekes vs. Stefanie Bunte war von Beginn an so eindeutig, dass man hier hätte mehr machen müssen. Aufgrund meiner Sympathien für WOB bin ich froh, dass sich der nahezu Ausfall von Lena Goeßling in der 2. Hz „nur“ durch den Ausgleichstreffer bemerkbar gemacht hat – dem die eigentlich einzige nennenswerte Aktion von D. Maroszan vorausging. Und so war für mich als Besucher des Spiels zu diesem Zeitpunkt auch spürbar, dass WOB noch eine Antwort würde haben werden.

    Nicht nur, dass ich für die kommende Spielzeit mit noch mehr Ausgeglichenheit in der Bundesliga rechne, ich bin sehr gespannt, wie Silvia Neid (und ihr Trainerteam) im Hinblick auf die WM2015 und die hiermit verbundene Qualifikation für Rio2016 weiter agieren wird. Wenngleich ich befürchte, dass sie ihre „FFC-Brille“ nicht wird ablegen wollen (u.a. Kim Kulig, Saskia Bartusiak), will ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass sie die Eindrücke vom gestrigen Spiel bei künftigen Entscheidungen wird berücksichtigen können.

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  • dummkopf sagt:

    Selbst das Gerücht, dass Henning zu PSG gehen könnte, ist nicht uninteressant.
    Krahn war im Pokalfinale gegen OL im Kader(?), hat dort aber nicht zur Startelf gehört.
    War sie nur angeschlagen?
    Therese?
    PSG-Kenner?

    Oder sind das nun erste Anzeichen, dass sich da einmal mehr auf wunderbare Weise Hilfe von aussen für die Bundeslöwin anbahnt?

    Falls der Club (der sie ja täglich beobachtet) zeigt, dass er die zweifelsfrei tolle Spielerin Krahn aber eben für absolute internationale Top-Aufgaben für nicht (mehr?) (ganz?) stark genug hält?

    Man wird sehen, ob das alles nur Zufall war …

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.

    Danke für den Glückwunsch. Natürlich ist da Freude pur. 🙂

    Aber auch richtig, dieser letzte Ball war schon ein tückisches Ding und wir mußten da alle mal tief durchatmen.

    In der Hintertorkamera konnte man aber auch sehen, daß Almut da noch ihr Finger an den Ball bekommen hat und noch die Richtung am Pfosten vorbei ändern konnte.

    Das hatte D.Schumann aber auch noch beim Nachschuß von N.Fischer hinbekommen, so daß wir 2 wirkliche Top-Torhüterinnen erleben konnten.

    Danke für deine Infos über Natze.

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  • Sheldon sagt:

    @GG: Es wird Silvia Neid total überfordern, einen Kader zu bilden. Sie hat 4 Top-Teams, das macht mindestens 30 Spielerinnen allein in diesen Teams, die in den engeren Kreis kommen, dazu mit Angerer, Alushi, Krahn, Mittag und weitere aus der Liga.
    Neid wird dieselben Spielerinnen wie immer nominieren, weil die Differenzen sehr gering sein werden, ZU gering für Neid, als dass sie eine Entscheidung anhand der Leistung treffen könnte. Also wird sie zu den normalen Spielerinnen greifen, die sie schon ausprobiert hat.

    Für mich bleibt von dieser Bundesligasaison nur, dass Wolfsburg verdient Meister geworden ist, weil sie von verschiedenen durchschnittlich spielenden Spitzenteams den größten Willen hatten. Das kann man durchaus anerkennen. Aber die Auftritte von Frankfurt haben gezeigt, dass in dieser Mannschaft das absolut größte Potential steckt und diese Mannschaft es wie keine andere versteht, Fußball zu spielen. Dass ein Colin Bell es gleich in seiner ersten Saison schafft, Wolfsburg beinahe vom Thron zu stürzen, mit der Chaostruppe, ist eine Meisterleistung, bei einem Team ohne Struktur, ohne Hierarchie, ohne festes Spielsystem, das kurz vor dem Zerfall steht.

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  • netflyer sagt:

    Glückwunsch an Wolfsburg. Tolle Kulisse, aber ausverkauft??? Es war noch ziemlich viel Platz auf den Rängen, das mit dem ausverkauft mag ich bezweifeln. Sind Zuschauer, die eine Karte kaufen wollten, nach Hause geschickt worden oder ist es zufällig genau aufgegangen 😉

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  • holly sagt:

    Herzlichen Glückwunsch an den VFL. Das Publikum war super. Schon als die Torhüterinnen zum aufwärmen rauskamen gab es riesen Beifall wie ich es noch nie bei einem FF BL oder N11 Spiel erlebt habe.
    Für mich haben die Frankfurterinnen am Anfang zu ängstlich oder zurückhaltend gespielt wenn das die Vorgabe von Colin Bell war, dann war das schon ein Spiel entscheidender Fehler.
    Bis zur Auswechslung von Ana Maria lief fast alles im Wob Spiel über ihre Seite und sie sah da meist schlecht aus. Mit Svenja wurde es dann besser.
    Wie Almut sich nach dem Ausgleich den Ball geschnappt hat und ihm zum anstoß gebracht hat, zeigte das ein großer Teamspirit in Wob ist.
    Bei Wob waren alle super. Beim FFC fand ich nur Desi gut und K.G.
    Der Rest hatte das schwache Niveau der Rückrunde.

    Josy wird auf jeden Fall in Europa bleiben. Wohin sie geht will sie im Laufe der Woche bekannt geben.
    Ich tippe (hoffe auf einen deutschen Verein). aber das ist nur stochern im Nebel.
    Lina Magull würde gerne mit zur U20 WM fahren. Es wird wohl sehr knapp werden mit ihrem Heilungsprozeß bis dahin.
    Ich glaube garnicht das da soviel mit MF Jahreskarten waren.
    Es gab schon viele Fans die im Stadion waren und Trikots von Lena, Nadine, Josy usw anhatten.
    Ich denke der FF ist in Wob jetzt sicher auch beim Publikum angekommen. Natürlich haben die Erfolge der letzten beiden Jahre enorm dazu beigetragen.
    Nur weil die Frauen auch von VW gesponsert werden heisst das nicht automatisch das sie solche Unsummen wie die Männer oder die gleiche gute medizinische Versorgung haben.
    Obwohl ich nach einem IV das ich neulich mal gesehen habe, angeblich auch fast jeder MF Verein medizinisch schlecht aufgestellt sein soll.

    @ Sheldon, woher kommt dein Sinneswandel im Laufe der Saison (bis Freitag)hast du noch ganz anders geschrieben. Ich habe gestern nichts von filetieren und auseinander nehmen gesehen. Die einzige FFC Spielerin die was auseinander nehmen wollte war Laudehr, sie hatte es mehrmals auf die Bandenwerbung abgesehen auf die sie dann eintrat.
    In der nächsten Saison wird es beim FFC nicht viel besser werden. Soweit ich Colin Bell richtig bei der PK verstanden habe, wird man in Mainhattan in Zukunft mehr auf junge Spielerinnen bauen und nicht auf Stars.
    Mich persönlich freut es für Dick,Mattheis usw. habe da aber noch nicht den wirklichen Glauben daran das sie ihre faire Chanace bekommen. Ein Trainer der auf sie bauen würde, der hätte sie sonst schon längst mal auf die Bank gesetzt bzw hätte sie schonmal gegen schwächere Teams getestet.

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  • Ralligen sagt:

    @Holly
    Nochmals einige Zielsetzungen des Frankfurter Teams vor ca 3 Monaten welche ein bekannter User hier zu Blatt brachte:
    Da gibt es viele sportliche Ziele und Rekorde, die man in der Liga brechen kann – 38 Tore von Inka Grings als Torschützenkönigin, 115 Tore von Turbine Potsdam in einer Saison, 10 Gegentore in einer Saison, 7 Tore in einem Spiel von Heidi Mohr, 1314 Minuten ohne Gegentor von Katja Kraus, auch kann man übereuropäisch beispielsweise nach Frankreich schauen, da wurden jetzt mit 46 Siegen in Folge, 87 Spielen ungeschlagen und 165 Heimspielen ungeschlagen drei Serien aufgestellt, die es ebenfalls zu knacken gilt.
    und nun will er uns mitteilen man sei mit dem erreichten zufrieden!!!!!!
    Freue mich schon auf Märchenjahr 2014/15 mit Sheldon,somit wird es mir nie langweilig hier im Forum.

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  • enthusio sagt:

    @FFFan:

    „12.464 Zuschauer bedeuten nicht nur Bundesligarekord, sondern auch Meisterschaftsrekord: endlich wurde der Uralt-Rekord aus dem Jahr 1979 (!) abgelöst – damals sahen 12.000 Zuschauer im Bergisch Gladbacher Kreisstadtstadion das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft zwischen der SSG Bergisch Gladbach und dem FC Bayern München!“

    Respekt, Du bist ja wirklich ein wandelndes Frauenfussball-Lexikon. 🙂
    Vielen Dank für diese interessante Info ! Ich finde ohnehin, dass Du sehr sachkundige und interessante Beiträge hier ablieferst, die Deine Fachkenntnis unterstreichen.
    Mich würde sehr interessieren, woher Du diese Info hast, ob Du damals schon als Fan „am Ball gewesen“ bist oder ob überhaupt jemand von den hier schreibenden Kommentatoren sich schon in der grauen Vorzeit für „Damenfußball“ interessiert hat und z.B. Silvia Neid noch als junge Spielerin aktiv erlebt hat.

    Kleine Randnotiz: das Final-Hinspiel damals in München sahen eine Woche zuvor nur 800 (!) Zuschauer. 🙂 (Quelle: Wikipedia)
    Sissy Raith könnte zu beiden Spielen sicherlich noch eine Menge erzählen. Wäre doch mal ein Interview wert, oder ?

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  • Sheldon sagt:

    Ihr habt das denke ich alles nicht verstanden, oder? Die Zielsetzungen, die hier über die Saison ausgegeben wurden, waren natürlich provokativ. Ich gehe durchaus davon aus, dass – wenn in Frankfurt alles absolut glatt gelaufen wäre – diese Ziele erreicht hätten werden können. Auch das, was @Ralligen geschrieben hat, waren natürlich Bestmarken, die bei optimalem Saisonverlauf drin gewesen wären.

    Diese Saison ist in der Rückrunde einfach sehr unglücklich gelaufen. Es sollte aber auch den anderen Teams zu denken geben, dass es schon derartig viele Ausrutscher und unglückliche Zufälle von Frankfurt brauchte, damit Wolfsburg Meister werden konnte. Verdient hat diesen Titel dieses Jahr keiner, so grottenschlecht wie jede Mannschaft zum Teil in dieser Saison gespielt hat.

    @holly: Ich denke schon, dass es nächstes Jahr besser werden wird. Letztlich fehlten zum ganz großen Wurf nur Nuancen, die auch – wie oben beschrieben – äußerlichen Faktoren zuzuschreiben sind. Wäre Frankfurt nicht die komplette Rückrunde seine Abwehrchefin und Kapitänin ausgefallen, dann wäre es wahrscheinlich egal gewesen, wie das Spiel am Sonntag ausgegangen wäre!

    Ich denke, da werden einige Transfers noch folgen. Bell hat schon verlauten lassen, dass man zwar auf junge Spielerinnen setzen wird, die aktuellen Transfers von Hendrich und Prießen aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein werden.

    Zudem bringt es überhaupt noch nichts, junge Spielerinnen zu bringen, wenn es zwischen den aktuellen Spielerinnen noch überhaupt keine feste Hierarchie gibt und diese sich erst entwickeln muss. Man sollte bedenken, was Smisek letztes Jahr nach der Saison über das mannschaftsinterne Teamgefüge gesagt hat, da war absolute Eiszeit und der FFC Frankfurt war lediglich eine Zweckgemeinschaft, die durch die Trainer mehr schlecht als recht zusammengehalten wurde. Das mit denselben Spielerinnen erstmal wieder gerade zu biegen, braucht eine ganze Menge Zeit und geht nicht einfach so schnell! Das sah man bis zuletzt in den Abstimmungsschwierigkeiten bei Pässen etc. Da läuft noch gar nichts flüssig und das benötigt Zeit, gerade, wenn man bedenkt, dass Frankfurt eigentlich nahezu keine Vorbereitungszeit hatte!

    Wenn man dann nächstes Jahr 17-18 gleichwertige fitte Spielerinnen hat und dazu das ein oder andere Talent, die auch eingeschworen sind und eingespielt, dann wird das noch einmal eine ganz andere Qualität werden, insbesondere, wenn man dann hinten in der IV mit Bartusiak, Kuznik, Prießen und vllt Henning genug Spielerinnen hat und der LV-Position mit Huth, Hendrich und Crno auch ausgesorgt hat, sodass sich Laudehr ihren Aufgaben vorne widmen kann!

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  • ziefle sagt:

    Auf Sheldon ist Verlass!

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  • waiiy sagt:

    Herzlichen Glückwunsch nach Wolfsburg! Ich war zwar zeitgleich im Karli in Potsdam, habe aber die Daumen gedrückt. Wobei man sagen muss, dass das Potsdamer Publikum geteilter Meinung war. Es gab durchaus auch Beifall, als der Frankfurter Ausgleich im Stadionrund bekannt wurde.

    Letztendlich waren wie vermutet die Begegnungen der Spitzenvereine untereinander ausschlaggebend: Potsdam kann nur 1 Punkt zu Hause gegen Wolfsburg holen, Frankfurt holt 7 Punkte (davon 6 gegen Potsdam) und bei Wolfsburg sind es 8. So in etwa sehen zum Schluss auch die Abstände aus.

    Was kann man noch so lernen? Popp kann doch entscheidende Tore treffen und ist auch effektiver geworden. Man merkt, dass Keßlers Bälle immer öfter punktgenau in ihrem Fuß oder auf ihrem Kopf landen.

    Alushi gewinnt in Frankfurt keine Meisterschaft, genauso wie auch Peter. Und wenn man sich die Transferaktivitäten so ansieht, sieht es bei Bayern und auch Wolfsburg erheblich besser aus in der nächsten Saison.

    Die beiden derzeit besten Torhüterinnen standen meiner Meinung nach gestern in Potsdam zwischen den Pfosten. Was da an Strafraumbeherrschung, Reaktion auf der Linie und ausgestrahlter Ruhe zu sehen war, war schon eindrucksvoll. Gerade das letzte Attribut trifft auf Sarholz und Längert in besonderem Maße zu. So wurden Gunnarsdottir und Berger gestern mit ruhigem Gewissen verabschiedet vor dem Spiel.

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  • FFFan sagt:

    @ enthusio:

    Nein, ich war 1979 nicht im Stadion… 😉

    Infos über Zuschauerzahlen etc. kannst du aus vielen Quellen bekommen, sei es Wikipedia, framba.de oder auch dfb.de.
    Die alten Meisterschaftsendspiele (vor Einführung der eingleisigen Bundesliga) mit Mannschaftsaufstellung (leider nur des Siegerteams), Schiedsrichter und Zuschauerzahl findet man aber z.B. auch im ‚Standardwerk‘ des Fußballs, dem „kicker Almanach“.

    Viele interessante Statistiken speziell zum Frauenfußball enthält außerdem das Buch „Frauenfußball von A-Z“ von Ronny Galczyski, das ich an dieser Stelle empfehlen möchte.

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  • Jan sagt:

    Letzlich nutzte Wolfsburg nuancielle Vorteile – und genau DAS macht Meister aus! :
    – der Heimvorteil – nicht auszumalen, vor BuLi-Rekordkulisse den Titel herzuschenken…
    – Frankfurt setzte strategisch wohl auf einen späten Ausgleich – der aber nicht reichte, denn
    – Garefrekes kann bei Buntes Freistoß Fischer u. Popp ja nicht gleichzeitig bewachen

    und der offensichtlichste u. (un)wichtigste Vorteil schien mir :
    – Bei der großen Hitze reflektierte Wolfsburgs fast vollkommen weiße Spielkleidung die intensive Sonnenstrahlung hervorragend – während Frankfurts rote dunkle Spielkleidung die Sonnenstrahlung absorbierte. Vllt. hätten die Frankfurterinnen sich dieses simple physikalische Phänomen besser vorher im Phaeno in Wolfsburg erklären lassen sollen! Deswegen mag ich Liras u. Maros Leistung nicht allzu sehr kritisieren, da Lira wohl 1-2 gute Torchancen hattte u. Maro den Ausgleich genial vorbereitete. Man/Frau muss halt im entscheidenden Moment das Richtige machen! (wie im Film „Cincinnati Kid“) Möglicherweise gelten die dt. Herren bei WM u. EM im Sommer ja nur wegen ihrer meist weißen Trikots als Turniermannschaft? – obwohl ich eher deren grüne Trikots bevorzuge; zwecks Tarnung auf dem Rasen. 😉

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  • […] genau auf meine Birne und ich treffe ihn optimal.“ Das 2:1 brachte das VfL-Stadion zum Kochen und besiegelte den zweiten Deutschen Meistertitel in Folge für die Niedersachsen, während dem 1. FFC Frankfurt auf der Zielgerade der erste Meistertitel seit 2008 noch entrissen […]

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