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Inka Grings beendet ihre Karriere

Von am 6. Mai 2014 – 13.39 Uhr 13 Kommentare

Die 96-fache Nationalspielerin Inka Grings in Diensten des 1. FC Köln wird nach Ende der Saison 2013/14 ihre Fußballschuhe an den Nagel hängen und will zukünftig als Trainerin arbeiten.

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„Es war schon als Kind mein Wunsch irgendwann den Geißbock auf dem Trikot tragen zu dürfen. Deswegen ist es etwas Besonderes für mich, bei diesem Club meine Karriere beenden zu können“, erklärt Grings.

Richtiger Zeitpunkt
„Ich habe das Gefühl, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Natürlich wäre ich in meiner letzten Saison gerne mit dem 1. FC Köln in die Bundesliga aufgestiegen.“ Die Kölnerinnen stehen auf dem zweiten Tabellenplatz, haben aber drei Spieltage vor Saisonende nach der 1:2-Niederlage beim TSV Crailsheim bei acht Punkten Rückstand auf Tabellenführer SC Sand nur noch rechnerische Chancen auf den Aufstieg.

Inka Grings

Hört zum Saisonende auf: Inka Grings © Marion Kehren / girlsplay.de

Lange Erfolgsliste
Die 35-Jährige kann auf eine lange Erfolgskarriere zurückblicken: zweimal Europameisterin (2005, 2009), einmal Deutsche Meisterin (2000), dreimal DFB-Pokalsiegerin (1998, 2009, 2010), zweimal EM-Torschützenkönigin (2005, 2009) und einmal beste Torschützin der UEFA Women’s Champions League (2010|2011), dazu dreimal Fußballerin des Jahres in Deutschland (1999, 2009, 2010). In 96 Länderspielen erzielte sie 64 Treffer, wurde in ihrer Zeit beim FCR 2001 Duisburg sechsmal Torschützenkönigin und schoss in 271 Bundesligaspielen 353 Tore. Grings möchte dem Fußball auch weiterhin erhalten bleiben und zukünftig als Trainerin arbeiten.

Grings will Trainerin werden
Seit Februar ist Grings A-Lizenz-Inhaberin, im April hospitierte sie für eine Woche bei Peter Stöger, dem Trainer der Männermannschaft des 1. FC Köln. Kölns Geschäftsführer Jörg Schmadtke erklärt: „Inka Grings hat nach der Saison eine beeindruckende Karriere als Spielerin hinter sich und wir freuen uns, dass sie ihre letzten Tore als Aktive hier bei uns, für den 1. FC Köln geschossen hat. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute!“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

13 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Mich würde es auch sehr freuen, wenn Inka ihren reichen Erfahrungsschatz als eine der erfolgreichsten dt. Nationalspielerinnen an den Nachwuchs weitergeben kann; dazu wünsche ich ihr viel Erfolg!

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  • holly sagt:

    oh das ist sehr schade das eine meiner Lieblingsspielerinnen die Schuhe an den Nagel hängt.
    Es war immer eine große Freude Inka im Verein oder N11 spielen zu sehen.
    Hoffe doch das es noch ein Abschiedsspiel gibt für Inka.
    Zumindest bleibt sie uns als Trainerin erhalten. Hoffe das sie bald die Chance bekommt einen Verein zu tranieren.

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  • enthusio sagt:

    Inka Grings beendet ihre Karriere. Ich hatte es befürchtet.

    Danke für die zahlreichen großartigen Spiele und Tore !

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  • wrack sagt:

    Danke, Inka Grings. Unvergesslich für mich der Kopfballtreffer im Gruppenspiel gegen Frankreich bei der WM 2011.

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  • speedy75 sagt:

    Schade, wünsche ihr alles gute vorallem natürlich viel Erfolg in ihrem zukünftigen Betätigungsfeld.

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  • Traumfee99 sagt:

    Sie war eine tolle Spielerin. Alles Gute für die Zukunft Inka !

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  • DAWIDenko sagt:

    Eine große Karriere geht zu Ende.
    Alles Gute für den Übergang in eine neue Lebensphase und vielen Dank für die zahlreichen tollen Tore und Superspiele.
    Schön, dass Inka dem Fußball als Trainerin erhalten bleiben möchte.

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  • KarlMai sagt:

    Vielen Dank, Inka Grings, für eine großartige Karriere und viele Erinnerungen; was auch immer sich nun anschließen mag, ich wünsche alles Gute dafür!

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  • FFFan sagt:

    Die ‚goldene Generation‘ verabschiedet sich endgültig von der Fußballbühne. Nach Conny Pohlers hat nun auch Inka Grings genug.

    Zu den statistischen Angaben: die 353 Tore in 271 Spielen beziehen offenbar auch die Zeit vor Einführung der eingleisigen Bundesliga mit ein. Gemäß der Statistik von ‚framba.de‘ hat Grings in der eingleisigen Liga (seit 1997) in 248 Spielen 314 Tore erzielt, was natürlich Bundesligarekord bedeutet. Demnach hätte sie von 1995 bis 1997 in der Nordstaffel der zweigeteilten Bundesliga 39 Tore in 23 Spielen zu verzeichnen?!

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  • Mosan sagt:

    Deutschlands Stürmerin mit dem besten Torinstinkt. Chapeau vor einer langen wie turbulenten Karriere. Bin gespannt wie sich Grings als Trainerin macht.

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  • ute sagt:

    Inka komm zum MSV

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  • enthusio sagt:

    Inka Grings hat heute beim 7:1-Sieg gegen Würzburg in der 2. Halbzeit einen Hattrick erzielt.

    @ute:
    Das wäre zu schön, um wahr zu sein. 🙂

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  • enthusio sagt:

    Hier ist noch ein schöner, detailreicher Artikel über Inka Grings:

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