VfL Wolfsburg holt Trainer Sascha Glass

Von am 23. April 2014 – 17.09 Uhr 19 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat Sascha Glass vom 1. FFC Frankfurt als U17-Trainer und Nachwuchs-Scout verpflichtet.

Glass war drei Jahre lang als Jugendkoordinator, Trainer der 2. Mannschaft sowie als Trainer der B-Mädchen am Main tätig – ab dem 1. Juli 2014 unterstützt er den VfL Wolfsburg: Sascha Glass übernimmt bei den Wölfinnen zum einen das Amt des U17-Cheftrainers, zum anderen wird der A-Lizenzinhaber den Bereich Nachwuchs-Scouting aufbauen.

Meilenstein in der Nachwuchsarbeit
„Die Verpflichtung von Sascha Glass ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg, die Nachwuchsarbeit beim VfL zu professionalisieren“, erklärt Daniel Nister, Sportlicher Leiter Nachwuchs. „Mit ihm haben wir außerdem jemanden gewinnen können, der sich bestens im Frauen- und Mädchenfußball auskennt.“

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Erstmals beim FFC-Bundesligateam an der Seitenlinie: Sascha Glass. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Coachte fünf Bundesligaspiele des 1. FFC Frankfurt: Sascha Glass © Nora Kruse, ff-archiv.de

Weiblichen Nachwuchs voranbringen
Nach dem Erhalt des Zertifikats „Eliteschule des Fußballs“ in der laufenden Saison, den bereits seit Jahren bestehenden Wohngemeinschaften für die Juniorinnen sowie den optimierten Trainingsbedingungen ist die Zusage von Sascha Glass ein weiterer Schritt, um die Förderung des weiblichen Nachwuchses in Wolfsburg voranzubringen.

Glass löst Kula ab
Der 41-jährige Glass, der als Interimstrainer auch die erste Mannschaft des 1. FFC Frankfurt für fünf Spiele betreut hat, wird Florian Kula als B-Juniorinnen-Trainer ablösen. Kula hatte einen bis zum 30. Juni befristeten Vertrag erhalten. „Wir möchten uns bei Florian Kula bedanken“, so Nister. „Florian hat die Mannschaft im Winter übernommen und seitdem akribisch am Klassenerhalt gearbeitet. Wir sind uns sicher, dass er und sein Team diese Herausforderung meistern werden.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

19 Kommentare »

  • Altwolf sagt:

    Ich denke diese Verpflichtung unterstreicht einmal mehr die Ernsthaftigkeit der Absichten hier in WOB die Nachwuchsarbeit zu fördern und zu professionalisieren, um auch hier das Niveau der A- und B- Junioren des MF anzustreben.

    Gute Verpflichtung.

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  • dummkopf sagt:

    Ein erneuter Fingerzeig, wie stark Frankfurt sparen muss, und Wob nun die Rolle des „Ich kaufe mir mit Geld die Namen der Welt“ gewechselt ist?
    Vorsicht! Mit solch einer Taktik kann man sich auch Misserfolg einkaufen. Vor allem, wenn man vorher mit einer anderen Politik schon erfolgreich war.
    Allerdings gab es vielleicht Anzeichen für eine gute Arbeit von Glass, als er die 1.Mannschaft des FFC übernahm.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.

    “Ich kaufe mir mit Geld die Namen der Welt” ist kein treffendes Beispiel für solch eine der Struktur und dem Aufbau der Nachwuchsarbeit dienenden Verpflichtung. Gerade Trainer mit FF-Erfahrung und auch Tätigkeiten im Nachwuchsbereich sind doch sehr rar. Wenn also Frankfurt auf ihn nicht mehr baut und es vielleicht auch „Abstimmungsprobleme“ mit C-Bell gibt, z.B. Durchlässigkeit des Nachwuchses, dann bedeutet das nicht unbedingt, daß hier der Lockruf des Geldes ausschlaggebend war.

    Man darf auch mal nicht „schlicht“ denken. 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @dummkopf: Das stimmt so nicht, der Abschied von Glass steht schon seit 2-3 Monaten fest.

    Insgesamt sehe ich in ihm auch eine gute Verpflichtung. Allerdings sollte man vorsichtig sein bei Wolfsburg: Gewinnt man immer nur an Stärke, indem man die Konkurrenz schwächt, dann kann das ernste Folgen für das Gesamtniveau der Liga haben!

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  • Horst Schlämmer sagt:

    Aus der Ferne gesehen ist dies ein interessanter Wechsel. Ich frage mich, was der Grund für diesen Wechsel ist? Laut der Pressemitteilung vor 2 Monaten suchte Glass eine neue Herausforderung. Diese Herausforderung scheint er seiner Ansicht nach mit Wolfsburg gefunden zu haben.

    Gründe könnten wie Altwolf schrieb z.B. in der Durchlässigkeit des Nachwuchses oder anderen Abstimmungsproblemen mit C. Bell liegen. Frankfurt hat gegenüber Wolfsburg in den letzten Jahren den stärkeren Nachwuchs gehabt. Demnach ist Glass ein Verlust für Frankfurt. Als Jugendkoordinator und Jugendtrainer war er auch nicht gerade erfolglos (Meister Bundesliga Süd). Auch das jetzige Team spielt in der 2. Bundesliga eine sehr gute Rolle und ist mit jungen Spielerinnen gespickt. Als Interim der BL Mannschaft hat er 4 Siege u.a. gegen Wolfsburg und Potsdam geholt.

    Rein objektiv gesehen muss man Wolfsburg zu der Verpflichtung gratulieren. Mal sehen wie es in Frankfurt weitergeht und ob der Erfolg der Jugend weiter anhält. Natürlich wird man auch sehen müssen, ob Glass ähnlich erfolgreich in Wolfsburg arbeitet.

    Schon seltsam, dass Frankfurt einen derart erfolgreichen Trainer nicht halten kann.

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  • FFFan sagt:

    @ dummkopf:
    „Vorsicht! Mit solch einer Taktik kann man sich auch Misserfolg einkaufen. Vor allem, wenn man vorher mit einer anderen Politik schon erfolgreich war.“

    –> Wo war denn Wolfsburg im weiblichen Jugendbereich bisher erfolgreich? Die B-Juniorinnen stehen in der Bundesliga Nord/Nordost auf einem Abstiegsplatz. Derzeit versucht sich schon der dritte Trainer in dieser Saison an der ‚Mission‘ Klassenerhalt.

    „Allerdings gab es vielleicht Anzeichen für eine gute Arbeit von Glass, als er die 1.Mannschaft des FFC übernahm.“

    –> Anzeichen für eine gute Arbeit von Glass sind vor allem im Erfolg der von ihm trainierten U17 des FFC zu sehen, die in der vergangenen Saison das Halbfinale der deutschen B-Juniorinnen-Meisterschaft erreichte. Noch wichtiger: viele dieser Mädels spielen inzwischen in der 2.Frauen-Mannschaft, zwei gehören sogar schon zum Kader der 1.Mannschaft, einige weitere stehen auf dem Sprung dorthin.

    Aber auch in seiner kurzen Zeit als Interimstrainer in der Frauen-Bundesliga hat er einiges bewirkt und eine zu diesem Zeitpunkt völlig verunsicherte Mannschaft mit seiner einfachen ‚Philosophie‘ (4-4-2, taktisch eher anspruchslos, starker Fokus auf die individuelle Klasse der Spielerinnen) wieder in die Spur gebracht (Siege gegen Potsdam und Wolfsburg), auch wenn die CL-Quali letztlich verpasst wurde.

    Ich denke schon, dass der VfL Wolfsburg mit ihm einen guten Trainer verpflichtet hat. Wenn Glass allerdings Pech hat, trainiert er nächste Saison eine Mannschaft in der Niedersachsenliga. Da geht es dann Wochenende für Wochenende über die Dörfer, von Barum bis Büppel…

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  • Horst Schlämmer sagt:

    @FFFan:

    Ich habe mir die Mühe gemacht und nochmal die Gazetten in der Zeit von Glass als Imterim gewälzt.

    Die Medien waren sehr zufrieden. Wie Du bereits geschrieben hast, war die Mannschaft sehr verunsichert. Laut Medien wurde Rumpelfussball (langes Hin- und Hergeschiebe, kein Risiko) gespielt. Als Glass übernahm hat er tatsächlich (den Medien zu entnehmen) eine taktische Umstellung vorgenommen. Genau in das von Dir genannte System. Anscheinend hat dies wie ein Befreiungsschlag gewirkt, denn laut Medien wurde attraktiver Offensivfußball unter Glass gespielt. Den Medien hat dies Spaß vermittelt.

    Mit Siegen gegen Potsdam und Wolfsburg wurde laut Medien verdient und eindrucksvoll gewonnen. Die Artikel der Medien vor der Interimszeit klangen nach Depression. In der Zeit von Glass nach Freude und Anerkennung.

    Mich verwundert, dass Glass trotz der positiven Meldungen der Medien nicht die Chance als Chefcoach bekommen hat.

    Liest man aktuell die Gazetten, so hat man das Gefühl, dass die Redakteure sich wieder in einer Depression wegen des gespielten Fußballs unter Bell befinden. Pure Defensive, kein Risiko, späte bis keine Wechsel. Die Medien sind aktuell nicht zufrieden.

    Was passiert mit Frankfurt, wenn die Meisterschaft und CL Qualifikation verpasst wird?

    Glass kann das Ruder nach den aktuellen Entwicklungen nicht mehr übernehmen.

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  • holly sagt:

    Glückwunsch an den VFL. Herr Glass hat in Frankfurt aus der Ferne gesehen sicher eine gute Arbeit geleistet. Nicht umsonst hat der FFC nicht immer soviel gute U N11 Spielerinnen. Als Trainer möchte man sicher auch die Mädchen die man selbst ausgebildet hat im eigenen Verein in der ersten Mannschaft spielen sehen.
    Aber das scheint am Main sehr schwierig zu sein. Darum kann ich den Schritt verstehen

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  • Sheldon sagt:

    Das Argument, was ich hier öfter lese, von wegen Durchlässigkeit zur ersten Mannschaft, ist jetzt für einen Wechsel zu Wolfsburg nicht gerade wirklich logisch. Wolfsburg liegt in der Nachwuchsarbeit Lichtjahre hinter den etablierten Teams zurück. Bis die Arbeit von Glass da wirklich mal Früchte tragen kann, wird viel Zeit vergehen. Durchlässiger ist die 1. von Wolfsburg auf keinen Fall.

    @Horst Schlämmer: Ich weiß nicht, wieso Glass für seine Erstligaarbeit so gehypt wird. Seine Ergebnisse sind ein 5:2 gegen Abstiegskandidat Duisburg, ein 1:0 gegen Potsdam, ein 2:0 gegen Wolfsburgs B-Elf, ein 1:0 gegen den insolventen Bad Neuenahr und ein 1:2 gegen Bayern, mit dem man im eigenen Stadion die CL-Quali noch verpasst hat. Glass hat sich darüber hinaus auch nicht darum gekümmert, wichtige Spielerinnen wie Saki Kumagai, Theresa Panfil, Silvana Chojnowski und Sandrine Bretigny zu halten. Alle verließen den Verein, alle hätten sehr gut in das Konzept von Colin Bell gepasst und alle hätte man gerade in der jetzigen Situation sehr gut gebrauchen können. So hätte man sich die ganze Umstellung mit Laudehr in der Abwehr sparen können, wenn man Kumagai hätte, Chojnowski könnte das Loch auf links stoffen und mit Panfil und Bretigny hätte man wichtige Back-ups für den Sturm und das Mittelfeld gehabt.
    Zudem fällt in seine Zeit die unrühmliche „Verabschiedung“ von Sandra Smisek, die nochmal ziemlich viel Unruhe ins Team gebracht hat.

    Natürlich kann man das nicht alles ihm anlasten, dennoch ist seine Gesamtleistung nüchtern betrachtend nicht unbedingt berauschend. Den einzigen echten Prestigesieg, den er eingefahren hat, war der Sieg über Potsdam, vielmehr war da nicht.

    Dennoch schmälert das natürlich nicht seine Fähigkeiten als Jugendkoordinator, es zeigt bloß, wieso er als A-Trainer für Frankfurt nicht unbedingt eine bessere Wahl als Colin Bell gewesen wäre. […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Horst Schlämmer sagt:

    @Sheldon:

    Das ist mir von Deiner Sichtweise zu negativ dargestellt. Hier wurde ein Team, dass moralisch und sportlich am Boden gewesen ist, übernommen. Aus der Aufstellung von Wolfsburg in Frankfurt kann ich auf keine B Mannschaft schließen. Zumal laut damaliger Tabelle der Meistertitel für Wolfsburg möglich gewesen wäre. Also ich hätte mir als Konkurrent keinen besseren Ort vorstellen können, um den Titel zu holen 😉

    Ich gehe mit Dir konform, dass 5 Spiele noch kein Gradmesser sind. Allerdings wurden nach meiner Recherche die 3 Siege gegen Duisburg, Potsdam und Wolfsburg innerhalb einer Woche eingefahren. Eine Mannschaft, die laut Medien Rumpelfussball spielte, in einer Woche in die Spur zu bringen mit den genannten taktischen Änderungen, ist eine gute Leistung.

    Nüchtern betrachtet kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Interim Einfluß auf die Entscheidungen von Spielerinnen hatte, den Verein zu verlassen. Solche Entscheidungen reifen in der Regel im Laufe einer Saison. Zu dem Zeitpunkt der letzten 5 Spiele dürfte die Entscheidung von Spielerinnen oder Verein bereits gefallen sein. Gleichzeitig habe ich bisher gedacht, dass Verabschiedungen eher vom Management und Vorstand vorgenommen werden. Es wäre mir neu, wenn ein Trainer dies organisiert 😉

    Vielleicht sollte man bei Deinen genannten Kritikpunkten auch die sportlich Verantwortlichen (Dietrich & Co) ins Boot holen. Da scheint eine eindeutige Linie und das sportliche Know How zu fehlen…..nüchtern betrachtet 😉

    Etwas angeschwipst ist Frankfurt weiterhin das Nonplusultra im Frauenfußball, auch wenn es in den letzten Jahren keinen Titel oder CL Qualifikation gab 😉

    Einfach ausgedrückt, glaube ich nicht, dass ein Interim so viel Verantwortung bekommen hat, um auf Deine genannten Kritikpunkte Einfluß zu nehmen. Meistens geht in einer so kurzen Zeit rein ums Sportliche.

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  • Sheldon sagt:

    @Horst Schlämmer: Wolfsburg konnte sich zumindest schonmal beruhigt zurücklehnen, weil die Meisterschaft so gut wie in trockenen Tüchern war. Gegen Frankfurt zwar nicht, aber gegen Turbine sind sie eine Woche später ja schließlich auch mit ner B-Elf angetreten. (Omilade, Tietge, L. Vetterlein, Jäger, Hartmann, Burmeister). Gegen Frankfurt wurde in jedem Fall nicht volle Kraft gespielt!

    Duisburg ist sowieso kein Gradmesser gewesen, die standen zu dem Zeitpunkt auf Platz 10 der Tabelle!

    Und auf die Vertragsverlängerungen dürfte er schon einen gewissen Einfluß gehabt haben, vor allem auf die von Bretigny und von Kumagai, denn da dürfte sicherlich die Frage der CL-Quali eine Rolle gespielt haben.

    Dass der Trainerwechsel einen Effekt hatte, ist völlig normal. Neue Anreize, neue Möglichkeiten, sich zu empfehlen, deswegen ziehen ja viele Vereine im Abstiegskampf kurz vor Saisonende diese Option, um noch einmal die Kräfte zu mobilisieren. Da geht es bei so nem Trainerwechsel eher darum, die Mädels zu mobilisieren und aus ihrer Trägheit „wachzurütteln“.

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  • Horst Schlämmer sagt:

    Sheldon sagt:
    28. April 2013 um 13.23 Uhr
    Wow! Ich nehme alles zurück, was ich nach dem Potsdam-Spiel gesagt habe. Das war ein absolutes Topspiel, jedenfalls was die zweite Halbzeit betrifft (konnte die erste Halbzeit leider nicht sehen).

    Diesen Glass darf Frankfurt nicht so schnell wieder hergeben. Der ist goldwert. Was der aus diesem Kader gemacht hat, ist wirklich grandios – und das in nur zwei Wochen!

    Allen voran ist es ihm gelungen, Marozsan zu befreien. Die war wirklich überall zu finden und hat wunderbar mit der Sturmreihe Crno – Ando – Garefrekes harmoniert.
    Aber auch Behringer auf der “6″ wird immer besser als klassischer Zerstörer, sie hält Kulig den Rücken frei.

    In der Abwehr muss man Huth ganz klar hervorheben. Sie hat sich angeboten für die RV-Position in der N11, so wie sie gespielt hat. Das war sehr, sehr stark, sowohl hinten als auch immer wieder nach vorne. Was sie auch an Metern abgespult hat, unglaublich!

    Alles in allem hat heute Frankfurt meisterlich gespielt. Die werden nächste Saison wieder eine ganz große Nummer.

    Auf der anderen Seite scheint es Wolfsburg tatsächlich noch verspielen zu können. Ein Unentschieden am Mittwoch gegen Leverkusen, eine Niederlage in Potsdam und die Situation vor dem letzten Spieltag sähe wie folgt aus:

    Wolfsburg – Bad Neuenahr
    Gütersloh – Potsdam
    Frankfurt – Bayern

    1. Wolfsburg 48/+49
    2. Frankfurt 47/+29
    3. Potsdam 46/+50

    Dann wäre man in der Situation, mit einem Unentschieden gegen Bad Neuenahr noch die CL verspielen zu können, denn Potsdam wird sein Spiel voraussichtlich gewinnen.
    Frankfurt würde dann zu Hause Meister werden. Es ist also noch absolut nichts entschieden. Wolfsburg darf nicht mehr ins Straucheln kommen, sonst würde man am Ende noch von beiden Mannschaften abgefangen werden. Oder Potsdam würde bei einer Niederlage Frankfurts wieder Meister werden, was schon ziemlich erstaunlich wäre. Würde etwas an 2009 erinnern, wo sie den Bayern auf der Zielgerade die Meisterschaft noch wegschnappten.
    —————————————————

    @Sheldon: Hier hattest Du Dich im April 2013 noch anders geäußert 😉

    Wenn ich das Archiv bemühe finde ich wahre Lobeshymnen auf Glass. Dies passt so gar nicht zu Deinen aktuellen Kommentaren. Also kann ich davon ausgehen, dass der Abgang zu einem Konkurrenten schmerzt 😉

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  • Horst Schlämmer sagt:

    @Sheldon:

    Hier der Link zu dem Artikel und den Kommentaren. Dein 2. Kommentar klingt auch sehr positiv.

    http://www.womensoccer.de/2013/04/28/wolfsburg-muss-titelfeier-verschieben/#comment-611595

    Just my 2 Cents 😉

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  • Sheldon sagt:

    @Horst Schlämmer: Anfangseuphorie! Hinterher sieht man immer klarer. Frankfurt hat nen besseren Trainer gefunden, insofern relativieren sich die Äußerungen von vor einem Jahr mal gewaltig. In einem Jahr kann viel passieren, wer weiß, vielleicht bin ich nächstes Jahr Wolfsburg-Fan 😀

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  • Horst Schlämmer sagt:

    @Sheldon:

    Mit der Anfangseuphorie bei Bell dürfte es jetzt bei Dir auch kritisch werden 😉

    Ich bin gespannt auf Deine Bewertung von Bell, sollten die Ziele verpasst werden.

    Generell finde ich es richtig und wichtig Themen kritisch zu beäugen. Allerdings hast Du damals ganz anders geschrieben. Und Deine aktuellen Begründungen scheinen doch sehr an den Haaren herbeigezogen zu sein.

    Wie gesagt, ich verstehe Deine Aussage als reiner Fan des FFC Frankfurt. Mit etwas Abstand solltest selbst Du Deine starken Schwankungen (Fähnchen im Wind) erkennen.

    Ich persönlich finde es sehr schade, dass ein erfolgreicher Trainer einem Verein den Rücken kehrt. Wie Du damals erkannt hast, hätte Glass Euch auch weiterhin gut zu Gesicht gestanden.

    Jetzt bin ich auf die Entwicklungen in Frankfurt gespannt, einerseits um Bell (wenn der Erfolg ausbleibt) und andererseits um die erfolgreiche Jugendarbeit. Auch bin ich auf Wolfsburg gespannt und seinen Nachwuchs. Aktuell (Tabellenvorletzter Bundesliga B Jugend) sieht es nicht so rosig aus.

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  • Sheldon sagt:

    @Horst Schlämmer: Bei mir geht es um ein System, das langfristigen Erfolg generiert. Wer mir dieses bietet, den erkenne ich an und dem schaue ich auch gerne zu.

    Bells System generiert langfristig Erfolg, es fehlt ihm zur Zeit lediglich die Stabilität aus Ermangelung einer qualitativ hochwertigen Bank.

    Vielleicht aber hier nochmal ein kurzer Tipp an Bell: Schau mal nach Dortmund, wie die aus dem Trott rausgekommen sind. „10“ und Linksaußen tauschen. Das dürfte glaube ich auch bei Frankfurt helfen, damit über links einfach mehr Zug kommt. Ando ist klein, quirlig und durchaus durchsetzungsstark. Insofern wäre das mal ne Option.

    Allerdings glaube ich, dass die Wende mit Bartusiak kommt. Bevor sie sich verletzte, gewann man die letzten 8 Spiele, erst danach ging es los mit den Unentschieden und der Torungefährlichkeit! Gegen Jena hat man schon einmal Moral bewiesen, das wird man nun auch tun. Glass soll dahin gehen, wo er will, wir kommen auch ohne ihn zurecht!

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  • kelly sagt:

    hallo frauenfussballfans halte nicht allzuviel von Bell !Dei maedels haben keine spielfreude und es nervt mich,wenn er sich als christ so hervortut er nervt hoffe die bekommen jemand netten wie zb.Jenas trainer die maedels sind alle sehr gute spielerinnen und babette wird behandelt wie damals jessica landström mal sehen wie es weitergeht

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  • Horst Schlämmer sagt:

    @Sheldon:

    Zumindest indirekt hast Du mit Deinem zweiten Absatz zugegeben, dass Du je nach Windlage Dein Fähnchen schwingst.

    Ich habe jetzt das ein oder andere Spiel von Bell im TV gesehen. Mir fällt dabei auf, dass er sehr defensivorientiert spielen lässt. Generell ein gut gemeinter Ansatz, wäre da nicht ein miserabler Spielaufbau aus der Defensive. Mir tut Sasic vorne leid, die in dem System von Bell keine Unterstützung findet. Und ohne eine Garefrekes hätte Frankfurt nicht so viele Punkte geholt. Eine klasse Spielerin mit einer eingebauten Duracell.

    Also die etwas übergewichtig wirkende Kutznik versucht sehr häufig lange Bälle zu spielen (die selten ihr Ziel finden). die kurzen Pässe sind sehr ungenau. Insgesamt leidet mit ihr der organisierte Spielaufbau in Frankfurt.

    Laut Eurem Forum ist man nicht ganz zufrieden mit Bell. Gerade das Nichteinsetzen der Ersatzspielerinnen lastet man ihm an. Auch wird er für sein destruktives System kritisiert.

    Mich persönlich hat seine Spielphilosophie noch nicht annähernd überzeugt. Um bei Deinen Worten zu bleiben 😉 am Ende zählt die Platzierung.

    Mit Platz 3 wäre niemand zufrieden und eine Trainerdiskussion würde wieder beginnen. Sollte es vorher zum Gau kommen, müsste eine andere Alternative zu Glass im Verein gefunden werden.

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Ich weiß nicht, wieso Glass für seine Erstligaarbeit so gehypt wird. Seine Ergebnisse sind (…) ein 2:0 gegen Wolfsburgs B-Elf…“

    Da täuschst du dich aber gewaltig! Die Ausgangslage vor dem Spiel war so, dass Wolfsburg mit einem Sieg in Frankfurt den Meistertitel hätte perfekt machen können (unabhängig vom Ausgang anderer Spiele). In der Heimat war schon alles vorbereitet für einen triumphalen Empfang bei der Rückkehr der Mannschaft, in den lokalen Medien wurde die Vorfreude geschürt, der NDR brachte das Spiel im Internet-Livestream…

    Deswegen ist der VfL nicht nur mit der A-Elf angetreten, sondern hat in dieses Spiel wirklich alles reingelegt. Doch Frankfurt war an diesem Tag zu stark. Dementsprechend fielen die Reaktionen auf Seiten der Gäste nach dem Spiel aus: ich kann mich an Interviews erinnern, die eine ‚geknickte‘ Spielführerin und einen ‚zerknirschten‘ Trainer zeigten!

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