Sarah Romert erleidet Kreuzbandriss

Von am 22. April 2014 – 14.46 Uhr 12 Kommentare

Die Befürchtungen haben sich leider bestätigt: Bayern Münchens Mittelfeldspielerin Sarah Romert zog sich beim 1:1 gegen den 1. FFC Frankfurt am Ostermontag einen Kreuzbandriss zu.

Dies ergab eine heute durchgeführte MRT-Untersuchung. Neben dem Kreuzbandriss sind auch beide Menisken sowie das Innenband gerissen. Die 19-Jährige wird ihrem Verein somit bis mindestens zur Rückrunde der kommenden Saison nicht zur Verfügung stehen.

Sarah Romert

Muss lange pausieren: Sarah Romert © Karsten Lauer / FCB Frauenfußball

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Zweikampf im Mittelkreis
Romert zog sich die Verletzung bereits in der Anfangsphase bei einem Zweikampf im Mittelfeld mit ihrer zukünftigen Teamkollegin Melanie Behringer zu und musste anschließend vom Platz getragen werden.

Lange Verletztenliste
Durch die erneute schwere Verletzung fehlen dem FC Bayern München aktuell sieben Spielerinnen, neben Romert fallen auch Sarah Hagen (Handbruch), Leonie Maier (Kreuzbandriss), Laura Feiersinger (Schien- und Wadenbeinbruch), Niki Cross (Anbruch des Sprungbeins), Carina Wenninger (Kreuzbandriss) und Katja Schroffenegger (Kreuzbandriss) aus.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

12 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Manchmal hat man das Gefühl, Kreuzbandriss ist doch ansteckend. 🙁

    Anscheinend ist die Seuche aus der letzten Saison von Potsdam nach München in dieser Saison weitergezogen.

    Ich hoffe, auf gute Besserung eine schnelle Genesung!

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  • speedy75 sagt:

    Das ist echt bitter vorallem weil Sie erst wieder halbwegs fit war.

    Auch von mir hier gute Besserung und schneller Genesung.

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  • Mucky sagt:

    Erste Reaktion: Ach du Sch….

    Kreuzbandriss, Innenbandriss und beide Menisken gerissen. Das ist brutal.
    Mir läuft immer noch ein Schauer über den Rücken wenn ich an ihre Schreie gestern denke. Und jetzt diese Hiobsbotschaft, da kriegt man schon ein flaues Gefühl im Magen.

    Ausfall bis mindestens zur Rückrunde ist heftig.

    Es tut mir so unfassbar leid für Sarah. Da kommt sie gerade von einer Verletzung zurück und jetzt das.

    Ich wünsche ihr alles, alles Gute. Eine gute, schnelle Besserung und Genesung. Ich bin mir sicher, sie wird stärker denn je zurückkommen. Die Unterstützung der Fans ist ihr auf jeden Fall sicher.

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  • Altwolf sagt:

    Gute Besserung.

    Das sind doch schon auffällig viele Kreuzbandrisse, jetzt nicht nur bei den Bajuvarinnen, sondern auch insges. im FF.

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  • Engel sagt:

    @altwolf
    …stimme ich zu und ich bin der Meinung,
    dass das moderne Schuhwerk zu perfekt iist in der Stabilität des Fusses.Durch die Bannanenstollen gibt es keine Möglichkeit Toleranzen in der seitwartzBewegung zuzulassen.
    Das war bei den Rundstollen noch anders.
    Hier sollten die Trainer mehr Einfluss nehmen.

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  • Sheldon sagt:

    Ach du grüne Neune… Dabei war das nicht einmal ein Zweikampf der härteren Sorte, was da alles gestern hätte passieren können…

    Gute Besserung und auf dass die Genesung möglichst reibungslos verläuft. Bei allem, was wir bisher so bei Kreuzbandrissen mitbekommen haben, ist Rückrunde nächste Saison sehr optimistisch, da soll man froh sein, wenn sie erstmal überhaupt wieder fit wird. Ich glaube kaum, dass sie nächste Saison wirklich größere Einsätze bekommen kann, da sollte man erstmal ganz, ganz vorsichtig sein!

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  • Sheldon sagt:

    @engel: Ich bin bei so nem Fritz-Walter-Wetter sowieso für die guten alten Schraubstollen, die hatten wenigstens noch Stil.

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  • Detlef sagt:

    Oje, oje, hört denn das Verletzungspech in München nie auf??? 🙁
    Ein „normaler“ Kreuzbandriß ist ja schon Schei.. genug, aber nun auch noch Innenband und beide Menisken!!! 🙁

    Ich wünsche Sahra gute Nerven, und einen komplikationsfreien Heilungsverlauf!!! 🙁

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  • Altwolf sagt:

    @Engel.

    Das könnte durchaus ein „Schlüssel“ für die Verletzungsanfälligkeit dieser Art sein.

    Wenn der Schuh, genauer die Beschaffenheit der äußeren Sohle, dem Fuß zu viel Haftung am Boden gibt und die Spielerin beim Fallen in eine Drehbewegung kommt, kann der Fuß nicht in diese Drehrichtung mitrutschen.
    Dadurch geht das ganze „Drehmoment“ über das Kniegelenk, das ja nicht wie die Schulter ein Rotationsgelenk, sondern ein Scharniergelenk ist.

    Somit sollten die „richtigen“ Leute mal darüber nachdenken, inwieweit man da sinnvolle Änderungen herbeiführen sollte.

    Was für Männer gut sein kann, muß nicht unbedingt für die Frauen gut sein.

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  • micky sagt:

    Hallo Sarah,

    nochmals beste Genesungswünsche aus Potsdam! Ich will Dir Mut machen!

    Julia Simic und Johanna Elsig gehören nach ihren langwierigen Kreuzbandverletzungen wieder zu den absoluten Leistungsträgern im Turbine-Team. Sie rattern wie die Dampfhämmer über den Rasen und sind nicht gerade zimperlich was ihren körperlichen Einsatz am „Mann“ anbelangt, Stichwort gelbe Karten!

    Will sagen: Neben der 100 % igen Heilung des „Fleisches“, heilte auch zu 100 % wieder ihr „Geist“. Also Sarah, lass Dich nicht unterkriegen und komm bald wieder zurück in die große Gemeinde des Frauenfußballs! Es geht, Du wirst es selbst erleben.

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  • kelly sagt:

    hallo fans war im stadion meine meinung super kulisse haben gege ngerade viel zu spät aufgemacht kamen 700 zuschauer mehr als gedacht ich hatte kurz ein mulmiges gefühl als haupttribühne immer voller mit treppenstehern,die ja sitzplatz gekauft haben!!ging alles noch gut aus.
    zum spiel erste halbzeit abtasten,aber viel zu wenig vom starensemble hallo gespickt mit nationalspielerinnen lustlos keiner hat leader rolle nehmen wollen kein team kein herzblut keine spielfreude ich sah leere frankfurter gesichter,aber die bayern 7 verletzte ein kreuzbandriss die schreie hörte das ganze stadion!sie spielten als team und hätten fast noch gewonnen der lattenkracher wow what a game

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  • FFFan sagt:

    Hört das denn nie auf? Der FC Bayern ist in dieser Saison wirklich vom (Verletzungs-)Pech verfolgt. Bis jetzt geht das Team von Thomas Wörle aber bemerkenswert gut damit um, momentan führen sie die Rückrundentabelle sogar an.

    Und auch für Maren Meinert reißen die ‚Hiobsbotschaften‘ nicht ab: mit Romert fällt eine weitere Stütze der U20 aus, es wird immer schwieriger, für die WM eine schlagkräftige Mannschaft zu bilden, vor allem die Innenverteidigung ist eine große ‚Baustelle’…

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