Potsdam neuer Spitzenreiter, Wolfsburg bleibt dran

Von am 13. April 2014 – 16.15 Uhr 35 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat mit einem Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim die Tabellenspitze erobert, der VfL Wolfsburg gewann sein Nachholspiel vom 15. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga ebenfalls und besserte gegen den MSV Duisburg sein Torverhältnis auf.

Entscheidung in der Schlussphase
Die Potsdamerinnen gewannen vor 2 240 Zuschauern im Karl-Liebnecht-Stadion mit 3:0 (1:0) und setzten sich somit mit 38 Punkten an die Tabellenspitze. Ada Hegerberg gelang mit einem Schuss aus fünf Metern die frühe Führung (15.), erst in der Schlussphase sorgte Potsdam für die Entscheidung, als Julia Simic aus dem Gewühl erhöhte (77.) und Genoveva Anonma per Kopf für den Endstand sorgte (89.).

Zwischenstand im Bundesliga-Tippspiel anschauen

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Genoveva Anonma

Genoveva Anonma setzte im „Karli“ den Schlusspunkt © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Wolfsburg macht vor der Pause alles klar
Der VfL Wolfsburg gewann gegen den MSV Duisburg vor 972 Zuschauern im VfL-Stadion am Elsterweg mit 6:0 (4:0). Kapitänin Nadine Keßler brachte die Gastgeberinnen früh auf Kurs (8.), Alex Popp (17.), Martina Müller (27.) und Verena Faißt (45.) sorgten noch in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse.

Torverhältnis aufgebessert
In Halbzeit zwei machten Lena Goeßling (47.) und Anna Blässe (65.) das halbe Dutzend voll. Die Wolfsburgerinnen haben als Tabellendritter auf die Spitze vier Punkte Rückstand und gegenüber Potsdam nur noch das um ein Tor schlechtere Torverhältnis.

Frauen-Bundesliga, 15. Spieltag

Bayer 04 Leverkusen 1. FFC Frankfurt 0:0
SGS Essen FF USV Jena 1:6 (0:2)
BV Cloppenburg FC Bayern München 1:2 (0:1)
SC Freiburg VfL Sindelfingen 3:0 (2:0)
1. FFC Turbine Potsdam TSG 1899 Hoffenheim 3:0 (1:0)
VfL Wolfsburg MSV Duisburg 6:0 (4:0)

Tabelle

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. 1. FFC Turbine Potsdam 15 51:12 38
2. 1. FFC Frankfurt 15 56:9 37
3. VfL Wolfsburg 15 50:12 34
4. FC Bayern München 15 32:17 30
5. FF USV Jena 15 27:24 21
6. Bayer 04 Leverkusen 15 33:27 19
7. SC Freiburg 15 22:27 17
8. MSV Duisburg 15 17:33 17
9. SGS Essen 15 28:32 15
10. TSG 1899 Hoffenheim 15 29:45 15
11. BV Cloppenburg 15 19:44 9
12. VfL Sindelfingen 15 2:84 1

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

35 Kommentare »

  • Altwolf sagt:

    GW an Turbine zur Tabellenführung, auch wenn ich nach dem lange währenden 1:0 schon dachte, die wollen es nicht so recht annehmen sich auf Platz 1 zu stellen.

    War das Problem bei Turbine selbst oder der Defensivkünste von 1899 geschuldet ?

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  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Es war wohl eine Mischung aus Beidem!!! 🙁
    Schlecht gespielt haben wir wohl nicht, aber wenn man den TURBINE-Liveticker so ließt, ließ unsere Chancenverwertung heute mal wieder sehr zu wünschen übrig!!! 🙁

    Aber auch einige sehr gute Reaktionen der TSG-Nachwuchstorhüterin Tufekovic vereitelten eine frühere-, höhere Führung!!!

    Bei den Wölfinnen schien es da heute besser zu laufen!!! 😉

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  • jochen-or sagt:

    @Altwolf

    So ganz ausgeschlossen war ein freundliches Ergebnis für den VfL Wolfsburg lange Zeit nicht.
    Turbine begann mit Schwung und hatte einige gute Chancen- u.a. mit einem satten Lattentreffer.

    Ab der 30.Minute ließ dann der Druck von Turbine nach und es entstand dann diese Situation, die die „großen“ Mannschaften fürchten und die sich durch eine eigenartig zurückhaltende Stimmung im Publikum bemerkbar machte.
    Hoffenheim spielte mit und wirbelte vor allen Dingen mit der kleinen Japanerin Iwabuchi, ohne sich allerdings zwingende Torchancen zu erspielen.
    Der Außenseiter suchte – wenn auch nicht mit ganz großer Gefahr fürs Turbinetor – den Erfolg. Nach den Erfahrungen der anderen Spitzenmannschaften muss auch ein überlegener Favorit in solchen Spielen den – häufig späten – Ausgleich fürchten, zumal heute Iwabuchi nicht so recht in den Griff zu bekommen war.

    Aber glücklicherweise zeigten sich dann nach und nach Ermüdungserscheinungen bei Hoffenheim und der Wechsel bei Turbine von Jojo Elsig und Ada Hegerberg gegen Asano Nagasato und Antonia Görannson brachte wieder eine deutliche Überlegenheit, die zu zwei weiteren schön herausgespielten Toren führte.

    Gott sei Dank hat Turbine derzeit 18 gleichwertige Spielerinnen – aber ich bezweifele weiterhin, ob Ada und Genoveva das ideale Sturmpaar neben Lisa Evans sind, da beide in der Mitte am wirkungsvollsten sind.

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  • micky sagt:

    Komme gerade aus dem Turbine Stadion. Erster Kurzeindruck: Alle „Reisenden“ waren an Deck, aber mit unterschiedlichem Niveau. Während Lisa nach ihrem Einsatz in der Schottischen Nationalmannschaft vor Spiellaune sprühte und ihre Gegenspielerinnen rechts wie links eins ums andere mal schwindlig spielte, hatten Ada (Einsatz in der norwegischen Natio mit Tor) sowie unser Küken Pauline einige Schwierigkeiten, insbesondere was ihre Konzentration anbelangte. Maren Melde mit solidem Spiel. Auch Lia Wälti (oftmals auf linksaußen auftauchend) drangvoll, und Sonnenscheinchen Julia Simic machten ihre Sache gut. Genoveva Anomna kaum zu stellen, aber auch eigensinnig. Der Sieg war jedoch voll auf verdient. Hoffenheims Trainer sprach in der anschließenden Pressekonferenz von keiner echten Torchance seiner Schützlinge. Das spricht auch für die sehr gute Abwehrleistung unserer Dreierkette. Insbesondere in der ersten halben Stunde sowie in den letzten 20 Minuten hatten die tapferen Hoffenheimerinnen nichts zu lachen. Nach 15 Min. schon Pfosten und Latte sowie etliche von der Torfrau entschärfte Geschosse. Die Torfrau Tufekovic zeigte tolle Paraden. Die sollte man im Auge behalten! Auch die Abwehrreihe der Gäste, wenn auch überdimensioniert, machte ein gutes Spiel. Die im Sturm spielende 13 Mana Iwabuchi war ein ständiger Unruheherd, nur leider (und zu unserem Glück) oftmals allein gelassen. Also wie ein Absteiger sahen die nicht aus. Alles Gute ihr Hoffenheimerinnen für den Abstiegskampf in der Bundesliga. Ich würde euch gerne wiedersehen!

    Negativ anzumerken war jedoch, dass nach 14 Tagen Trennung der Mannschaft, die Feinjustierung etwas gelitten hatte. Sollte aber in der kommenden Woche abstellbar sein.

    Ein Sonderlob an unsere „Oma“ Jennifer Zietz die von dem Ausfall von Tabbi profitierte und dadurch voll durchspielen konnte. Tolle Übersicht, gute Pässe. Keine Verletzungen. Tabbi, so wurde gemunkelt, könnte nächste Woche wieder einsatzbereit sein.

    Also alles ist gerichtet für ein Thriller gegen Wolfsburg im Championsleague Hinspiel!

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  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Nur 972 Zuschauer am Elsterweg, wie kann das bei so schönem Wetter sein??? 🙁

    @Markus,
    …im TURBINE-Liveticker stehen 2280 Zuschauer im KARLI!!! 😉

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  • Sheldon sagt:

    Oh oh, die Ausgangssituation riecht ja schon faktisch nach 2008/09 mit dem 1-Tor-Abstand! Ich bin ja mal sehr gespannt, ob vielleicht sogar noch Bayern rankommen kann.

    Immerhin: Spannender als letzte Saison ist es, dieses Jahr haben die Endspiele wahrscheinlich wirklich Endspielcharakter! Geistige Frische bis zum Ende, das ist dieses Jahr das Zünglein an der Waage!

    Was bis jetzt läuft, ist dagegen fast noch Kindergarten!

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  • DAWIDenko sagt:

    In den ersten 15 Minuten zeigte Turbine ein tolles Spiel. Da beeindruckten die Torbienen mit schnellen Kombinationsspiel über die Außen, und gutem Erkennen von freien Räumen.
    Das was man am Spiel von TP so sehr liebt, wenn schnell und kombinationssicher gespielt wird, zeigten die Turbinen hier sehr gut.

    Die Außen wurden schön eingesetzt und die Bälle kamen immer gut in die Mitte.
    Das einzige Manko war das Auslassen der guten Möglichkeiten.
    Teils von der guten Hoffenheimer Torfrau vereitelt.
    Beste Chance ein Schuss an die Latte von Jojo Elsig aus der zweiten Reihe.
    Das 1:0 von Ada brachte schon nach 15. Minuten die überfällige Führung ein.
    Anders als man so oft sagt, dass ein frühes Tor gut tut,
    zeigte Turbine fortan nicht mehr so sehr ihr Offensivspiel und Hoffenheim konnte sich immer mehr vom Druck der Turbinen befreien.
    Vor allem die quirlige Mana Iwabuchi beschäftigte die Potsdamer Hintermannschaft sehr. Viel lief über sie, teils konnte sie nur durch Fouls gestoppt werden.
    Die Freistöße brachten nicht viel ein. Berger war sicher auf dem Posten.
    So ging es in die Pause.
    Turbine verlegte sich eher auf gelegentliche Konter, die aber nicht zielsicher zu Ende gespielt wurden.

    In der 2. Halbzeit begann Turbine nervös, viele Fehlpässe.
    Man fand nicht mehr so gut ins Spiel.
    Da hatte Hoffenheim auch seine stärkste Szene als Martina Moser knapp vergab.
    Hoffenheim löste sich aus dem bloßen verteidigen, kam aber sonst nicht zu weiteren Großchancen. Das Spiel wurde ausgeglichener. Zunm Ende zeigte sich Turbine wieder konzentrierter und kam zu guten Chancen. Hier wurde auch das Spiel über die Außen wieder mehr belebt.
    Von dort wurden auch die Tore vorbereitet.
    Hoffenheim wehrte sich auf jeden Fall bis zum Schluss sehr gut und klärte vieles zur Ecke.
    Simic staubte zum 2:0 ab in der 77. Minute und entschied damit das Spiel.
    Das 3:0 kam noch zu Stande als die eingewechselte Asano noch beim 3:0 die Übersicht hatte und zur besser postierten Anonma köpfte, die selbst einköpfte.
    Berger stand heute wieder, wie gegen Torres im Tor.
    Zietz vertrat die angeschlagene Kemme in der Abwehr.
    Ada begann im Sturm, Asano wurde später für sie eingewechselt.
    Toni wurde auch nocht eingewechslet. Jojo ging dafür raus, Lia wechselte auf die 6 für Toni, die im linken Mittelfeld spielte.

    Diesmal kam die guten Angriffe nicht nur über die rechte Seite.
    Lisa wechselte häufig auf links und bildete dort mit Lia ein super agiles Doppel. Pauli war heute etwas schwächer, wirkte etwas müde.
    Ada brachte sich wieder toll ein. Anonma mit guten Aktionenn arbeitete auch viel auch nach hinten mit.
    Julia mit Licht und Schatten. gerade am Anfang tolle Pässe, später auch Fehlpässe oder verlorene unnötige Dribblings im eins gegen eins.
    Bei Hoffenheim war besonders Iwabuchi sehr auffällig.
    Für Ulla Draws, Mjelde und Zeitz war es immer schwierig gegen sie zu verteidiegen.
    Auch die Trofrau der Hoffenheimer zeigte gute Szenen.
    Nach einem Zusammenprall mit ihrer eigenen Mitspielerin tat sie sich sehr weh, konnte aber nach einer Bahndlung weiter spielen.

    Insgesamt ein Spiel mit unterschiedlichen Phasen. Starker Beginn später viel Leerlauf bei TP, dann wieder zielstrebig zum Ende hin.
    Für meinen Geschmack in der Höhe ein verdienter Sieg.

    Von der TSG Hoffenheim war auch eine kleine engagierte Gruppe Fans dabei ( Mit Hoffenheim Banner und Trommel), die auch mächtig Stimmung machten.

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  • Speedy sagt:

    Hallo Altwolf,

    ich war ja nun heute im Stadion und kann Dir darauf nur antworten, das Hoffenheim eine Top Leistung abgeliefert hat, zudem eine Riesen Lob an die junge Hoffenheimer Torhüterin, die mehrere Grosschancen der Turbinen mit Ihren Paraden zunichte machte. Ohne Ihre Torhüterin, so denke ich, wäre die Turbine Führung viel schneller in die Höhe geschnellt. Zu den Turbinen nur soviel, das dort auch einige Spielerinnen heute nicht so ganz rund liefen. Ansonsten schönes Fussballwetter und eine ansprechende Kulisse von über 2200 Zuschauern. Noch einmal ein Glückwunsch an Hoffendem, die ich durchaus als Bereicherung der Liga ansehe.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: Im offiziellen DFB-Spielbericht steht 2 240, daran halten wir uns.

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  • micky sagt:

    Hallo Altwolf !

    Kannst Du nicht mal jemand von den Wolfsburger Recken ermuntern
    etwas zu Eurem Spiel zu berichten ?
    Ich platze schon vor Neugier. Auf jeden Fall Glückwunsch zum Sieg! Ich kann kaum das nächste Wochenende erwarten.

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef,@Jochen-or,@micky,@DAWIDenko und @Speedy.

    Vielen Dank für Eure Spielberichte und Beurteilungen, wodurch man aus der „Ferne“ einen guten Eindruck gewinnen kann.

    Leider kann ich Euch keinen Spielbericht von WOB liefern, da ich noch nicht die Zuschauerzahl auf „973“ erhöhen konnte.

    Meine Rückkehr als Zuschauer werde ich nun dem Spiel Turbinen:Wölfinnen am 19.04. widmen. 🙂

    Nanu @Sheldon !

    „dieses Jahr haben die Endspiele wahrscheinlich wirklich Endspielcharakter!“ gehst du jetzt auf „Schmusekurs“ ? 🙂

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  • Altwolf sagt:

    @Alice.

    Vielleicht warst du ja beim Spiel gegen den MSV Duisburg im Stadion.
    Es wäre schön,wenn du uns darüber berichten könntest (siehe auch Anfrage von @micky)

    @micky.

    Wenn es keiner der WOB-User machen kann, gibt es auf der Homepage des VFL – Frauen einen Spielbericht.

    https://www.vfl-wolfsburg.de/info/frauen/aktuelles/detailseite/artikel/ausrufezeichen-im-titelkampf.html

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Nein, ich freue mich lediglich über den würdigen Rahmen der Meisterschaftsfeier vom FFC Frankfurt in dieser Saison! Bis jetzt war das ja eher ein Warmlaufen für die ganz großen Spiele. Und in denen hat Frankfurt zuletzt ja noch immer sehr gut ausgesehen!

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  • waiiy sagt:

    Ich fand, dass die Turbinen bis zum 1:0 eine bärenstarke Leistung gebracht haben. Da liefen Kombinationen über beide Seiten und durch die Mitte und viele Schussschancen wurden gesucht.

    Nach dem 1:0 nahm man sich etwas zurück und Hoffenheim legte die Nervosität ab. Dann gab es ein paar kleine Fouls, die nicht gepfiffen wurden, die aber den Spielfluss lähmten. Das brachte Turbine aus dem Konzept. Aber trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass Hoffenheim hätte auch nur einen Punkt mitnehmen können.

    Die Bank bei Turbine ist einfach sensationell diese Saison. Da kommt immer ein Impuls, wenn gewechselt wird, auch wenn Göransson wieder blass blieb. Aber Nagasato legte 2 Mal super vor im Strafraum und leitete so das 3:0 ein, was Anonma einfach nicht daneben legen konnte. Nagasato hat im Strafraum eine unglaubliche Übersicht. Da bin ich total begeistert.

    Bremer schien vor allem gedanklich müde. Sie kämpfte verbissen und lief viel und wurde durch die Maß-Vorarbeit zum 2:0 belohnt. Wenn sie selbst in schwachen Spielen immer noch einen Assist bringt, bin ich zufrieden.

    Hegerberg habe ich gut gesehen. Sie war vor allem körperlich sehr präsent. So war auch das 1:0 pure Willensstärke. Elsig wird neben den Kopfbällen auch bei Weitschüssen immer mehr zur Waffe. Ich glaube, die Delle ihres Schusses wird immer noch aus der Latte rausgehämmert… 🙂

    Alles in allem war den Potsdamer Mädels anzumerken, dass die Tabellenspitze im Hinterkopf war. Die Befreiung nach dem 2:0 war dementsprechend groß. Wenn jetzt der Drive mit gegen Wolfsburg genommen werden kann, kann es eine sehr erfolgreiche Saison werden.

    Zu Wolfsburg kann ich nur sagen, dass es mich beeindruckt, dass es wieder 6 verschieden Torschützinnen waren (und da waren Keßler und Pohlers nicht einmal dabei). Das scheint mir bei Wolfsburg die große Stärke zu sein (wie bei Potsdam die Auswechselbank).

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  • Detlef sagt:

    Auch der Spielbericht vom aktuellen Tabellenführer ist jetzt online!!! 🙂
    Übrigens steht auch da 2280 Zuschauer, aber der DFB weiß ja alles besser!!! 😉

    @Sheldon,
    Die „ganz großen Spiele“ liegen schon etwas zurück, und zuletzt hat Frankfurt alles andere als überzeugt!!! 😉
    Durch die CL haben WOB und TURBINE noch zusätzliche Möglichkeiten sich weiter einzuspielen, und dann schaun ma mal, wie die „ganz großen Spiele“ in der Rückrunde ausgehen werden!!! 😉

    Und so wie man heute gegen Sand gespielt hat, ist auch das Pokalfinale noch nicht gewonnen!!! 😉

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Scheinen ja noch weniger Zuschauer als der DFB gezählt hat, im Stadion gewesen zu sein 😀 😀 😀 😀

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  • Alice sagt:

    Erstmal eine kleine Richtigstellung: Tor Nr. 1 ist Nadine Kessi Keßler zuzuschreiben. Luisa hat sie vorm Tor angeköpft. Auch der Stadionsprecher hat fälschlicherweise Luisa ausgerufen, was sie gleich mit einem Kopfschütteln quittierte 🙂

    Wolfsburg von Anfang an drückend und dominant. Die Mädels sind selbstbewusst und bis in die Zehenspitzen motiviert aufgetreten und präsentierten wirklich schönen Kombinationsfußball. Das Team hat wunderbar harmoniert. Nach dem Rückspiel in Barcelona (Ich hatte den Eindruck, dass nur das allernötigste getan wurde) war das wieder ein Spiel, was Spielfreude vermittelte.

    Wie aus dem Nichts kam Duisburg jedoch dennoch zu einigen Konterchancen, welche aus grün-weißer Sicht auch in die Hose hätten gehen können. Ein wenig mehr Effizienz und die Zebras hätten gut ein bis zwei Tore erziehlen können. Das ist halt die Gefahr, wenn man von Anfang an so hoch steht. Dennoch hat auch die Abwehr alles in allem einen guten Eindruck hinterlassen. Schön, dass Josi zu alter Stärke zurückgefunden hat. Hoffentlich entscheidet sie sich für eine weitere Saison beim VfL! Besonders kann man wieder Steffi Bunte herausheben, wiedermal 100% Leistungspensum und Kampfgeist ohne Ende.

    Trotz den sechs Treffern (Wunderschönes Tor von Anna Blässe, welche sich endlich mal ein Herz fasste und selber abzog) war die Chancenverwertung eher durchschnittlich. Es hätte gut und gerne auch ein zweistelliges Ergebnis werden können (Bum Bum Conny Pohlers und Alex hätten hier FAST künstlerisch wertvolle Tore erziehlt :D)

    Die letzen 15-20Minuten zogen sich ganz schön hin, was für mich der einzige Minuspunkt war. Hier hat man dann doch sichtlich zurückgeschaltet, vielleicht im Hinblick auf das CL-Halbfinale.

    Außerdem wurde auch deutlich, dass Verena Faißt noch mehr Spielpraxis benötigt um an das alte Leistungsniveau heranzukommen. Hier fehlt noch die alte Schnelligkeit und Zweikampfstärke. Sie hat sich leider öfters die Butter vom Brot nehmen lassen.

    Dennoch: Wenn Wob dieses Niveau und dieses Selbstbewusstsein aufrechterhalten kann, dann dürften wir nächste Woche Zeugen eines sehr spannenden CL-Halbfinals werden. Mal sehen ob Wob sich auch technisch so gut präsentieren kann, wenn es gegen ein Team geht, was alle Möglichkeiten hat Wolfsburgs Stärken zu unterbinden.

    Ich werde auch dabei sein und die Vorfreude steigt 🙂

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  • enthusio sagt:

    @Markus Juchem:

    Das Wolfsburger Führungstor wurde laut dfb.de von Nadine Keßler (und nicht von Luisa Wensing) erzielt.
    So wird es auch bei der Torshow auf dfb-tv vermerkt.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.

    Na wenn dich solche Kleinigkeiten schon so „erfreuen“, obwohl du doch, deinem Kommentar entsprechend, noch total „begeistert“ vom Spiel deiner FFC-Spielerinnen sein solltest, dann sei es dir gegönnt dich daran zu erfreuen.

    Etwas Freude braucht der Mensch in seinem tristen Leben. 🙂

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  • waiiy sagt:

    Wenn ich die Berichte aus Wolfsburg so sehe und die letzten Spiel von Potsdam Revue passieren lasse, dann sieht man klar, dass beide Teams auf den Höhepunkt der Saison zusteuern. Da sieht man, dass die Trainingsarbeit bei Beiden eben doch auf gewisse Zeitpunkte, bei denen es dann darauf ankommt, ausgerichtet ist und dass die natürliche Motivation der Spielerinnen immer mehr steigt. Ich glaube, diese Woche brauchen beide Trainer nur noch bremsen. 🙂

    Es ist schön, das zu sehen und dass es anscheinend auch zwischen den Teams, Trainern und Fans fair zugeht. Ich freu mich auf Samstag!

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  • Altwolf sagt:

    @Alice.

    Danke für den Bericht.Da kann sich @micky freuen, daß sein Wunsch erhört wurde. 🙂

    @wally.

    Dem kann man beipflichten und sich auf die beiden Spiele als FF-Fan freuen – schade, daß offenbar das Spiel im Karli nicht irgendwo im TV /Stream zu sehen ist.

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Jucheißaßa, die Wolfsburg-Turbine-Fanfreundschaft ist wieder da… Es geht einem echt langsam auf den Keks, aber nunja… Sollt ihr euren Spaß doch haben. Bin nur erstaunt, dass diejenigen, die selbst jahrelang gegen die Siggi-Dietrich-Einkaufspolitik polemisiert haben, auf einmal die dicksten Busenfreunde von VW sind…

    Aber wer weiß, vielleicht werden ja Simic, Elsig und Bremer Wolfsburg aus der Potsdamer Zweigstelle bereits angeboten, damit der Klub weiter zu nationalen und internationalen Höhenflügen ansetzen kann…

    Viel interessanter finde ich es aber, dass hier offenbar mit zweierlei Maß gemessen wird. Schaut man sich die Gegner von Frankfurt, Potsdam und Wolfsburg am gestrigen Tag an, so zeigt sich doch deutlich, dass Frankfurt hier mit Abstand noch den stärksten Gegner zerlegt hat.

    Potsdam gewinnt gegen Hoffenheim, einen Gegner, den Frankfurt noch vor ein paar Monaten mit 8:2 nach Hause geschickt hat, lediglich mit 3:0, Wolfsburg gegen Duisburg, die ja selbst Sand mit 6:0 in Duisburg zerlegt hat, nur mit dem gleichen Ergebnis.

    Und es ist doch mal wieder bezeichnend: Wer schießt das erste Tor von Wolfsburg? Nadine Keßler! Wolfsburg ist wie ein Komapatient, der an der Maschine Keßler hängt.

    @Detlef: Der Schönredner^^ Erstens hast du das Spiel gestern gegen Sand scheinbar nicht gesehen, sondern bloß das Ergebnis. Das ist deutlich zu niedrig ausgefallen und das auch nur, weil die Frankfurter etwas zu genau gezielt haben. Außerdem schätze ich Essen nicht sonderlich stärker als Sand ein zur Zeit.

    Und wenn man oben Wolfsburg sieht, dann sind die CL-Spiele doch nur eine weitere Verletzungsgelegenheit für Keßler, und dann ist Wolfsburg weg vom Fenster, wenn das passiert. Ohne Keßler geht bei Wolfsburg absolut gar nichts, Wolfsburg ist von ihr noch viel stärker abhängig als Frankfurt von Garefrekes.

    Vor allem werden die Spiele eine zusätzliche Belastung für die Spielerinnen.

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  • holly sagt:

    Das Pfeifen im Walde wird von Woche zu Woche immer größer.

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  • waiiy sagt:

    Das ist ja wieder unser Sheldon mit seiner Exklusiv-Meinung, aus der hervorgeht, dass nur er selbst die Fußball-Welt der Frauen versteht und in der alle den besten und schönsten Verein verfolgen und sich zur „Achse des Bösen“ zusammenschließen.

    Ja, ich kann nur sagen, dass bei der UEFA schon eingereicht wurde, dass der CL-Sieger auf jeden Fall noch korrigiert wird, sollte es zu einem Gleichnis zwischen Deutschem Meister und CL-Sieger kommen, sodass jede der beiden Mannschaften neben Essen einen Titel diese Saison bekommt. Und nach Frankfurt werden dann Plastik-Kopien geschickt, mit der man „Teller-Rollen“ spielen bzw. aus der man trinken kann. 😀

    Ja, Sheldon: finde Dich damit ab, dass der Fußballhöhepunkt die nächsten beiden Wochenenden in Potsdam und in Wolfsburg stattfinden wird und zwar ohne Frankfurt und dass sich die Fußballfans auf diese Events freuen und auch anerkennen können, wenn der andere gewinnt, wenn es denn leistungsentsprechend ist. Und ich glaube, man wünscht sich dafür auch eine Eigentore, um die eigene Bilanz aufzuhübschen.

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    Kessi hat nur ein Tor geschossen!!! 😉
    WOB hat viele mögliche Torschützinnen (siehe gestern), und auch mehrere Vorbereiterinnen (siehe gestern)!!! 😉

    Die vielen vergebenen Chancen von Mainhatten wären am Ende nix Wert gewesen, wenn nicht ihre „Superwaffe“ Garefrekes wieder mal zugeschlagen-, und die Ortenauerin den Ball nicht selber ins eigene Tor befördert hätte !!! 😉

    Und TURBINE hätte gestern sicher auch 8 Tore erzielt, wenn Hoffenheim nicht seine Top-Torhüterin aus dem Hut gezaubert hätte!!! 😉

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.

    Das hört sich bei dir eher nach „Pfeiffen im Walde“ an.

    Dir schwant offenbar nichts „Gutes“, wenn der 1.FFC bei Bayern antreten muß, die ja nun wieder L.Lotzen zur Verfügung haben und sicherlich nicht das Spiel machen werden.
    Da Bayern deutlich torgefährlicher ist als LEV, muß der 1.FFC aber gehörig zulegen, um da etwas Zählbares mitzubringen.

    Was den Umgang der Fans zwischen WOB und Turbine betrifft, wird ein fairer und dabei eher freundschaftlich-sachlicher Stil gepflegt, über dem die Freude am FF steht und der auch die Leistungen des gegnerischen Teams respektiert und auch anerkennt.

    Es liegt doch an dir selbst, ob auch du in diesem Forum einen entsprechenden Umgang pflegen willst – bisher war das eher „Provokation, Konfrontation und Mißgunst“ was du hier bietest.

    Mit den anderen 1.FFC-Fans bzw. Fans anderer Clubs sehe ich hier keine so „polarisierenden“ Diskussionen.

    Es ist doch unbenommen ok, wenn sich der 1.FFC gegen die Mitkonkurenten um die Meisterschaft durchsetzt, sie dann auch verdient Meister werden, aber deshalb muß man doch die Gegner nicht „dispektierlich“ abqualifizieren.

    Nur ist es doch selbst für dich erkennbar, daß sich die spielerische Qualität des 1.FFC der Hinrunde nicht auch in der Rückrunde erkennen läßt und andere Teams einen „besseren“ Eindruck hinterlassen.

    Ob wir nun von N.Keßler oder (vorher) von L.Gößling im Spiel abhängigt sind, ist doch völlig egal.
    Bei zuletzt 6 verschiedenen Torschützinnen gegen den MSV spricht das ja auch sehr „für“ deine These. 🙂

    Mit C.Sasic hat der 1.FFC eine der herausragenden Stürmerinnen in Europa, aber sie wird aus dem Spiel heraus nicht wirklich gut in Szene gesetzt, so daß sie gerade zuletzt kaum zu erfolgreichen Abschlüssen kommt, bzw. sich die Chancen selbst erarbeiten muß und dabei oft unglücklich agiert.
    Im Zusammenspiel zwischen D.Maroszan, M.Behringer, S.Laudehr u. L.Aliushi ist der „Wurm“ drin und die Lösung Crno als LV ist alles andere als der Weisheit letzter Schluß, nur um weder B.Peters o. M.Weber eine Spielchance geben zu müssen.
    Dieses Problem erscheint „hausgemacht“.

    Die Anfangs-Euphorie, die sicherlich mit C.Bell verbunden war, legt sich, da zwar mehr Zusammenhalt der Mannschaft erkennbar wurde und Erfolge so etwas dann auch bestärken, jedoch seit der Rückrunde bröckelt diese von dir so bezeichnete „Dominanz“, weil auch viele Spielerinnen nicht mehr ihre vorherige Leistung abrufen können und C.Bell zunehmend mehr auf „Sicherung“ von Ergebnissen spielen läßt, um endlich irgendwie für den Club einen Titel erringen zu können.
    Denn nur dann bleiben C.Bell und SiDi „Freunde“.

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  • Alice sagt:

    Jaa, schon toll die Kessi! Oder Sheldon?!? 😀

    Ich würde dir trotzdem raten mal die Torschau anzusehen. An dem Tor hat wohl Fortuna genausoviel Anteil wie Nadine und Luisa. Beziehungsweise auch die Eckball ausführende Verena. Kein Grund sich daran aufzuhängen. Einfach für deinen Lieblingsverein freuen, dass das „Ding“ reinging 😉

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  • Ralf sagt:

    Nur weil Stéphanie Wendlinger beim SC Sand spielt, ist sie noch lange keine Ortenauerin, … sie ist immer noch Elsässerin, und demzufolge Französin! 🙂

    Ist ungefähr genauso, wie wenn du als Fußballerin mal bei TP gespielt hast, dann bist du auch noch lange keine POTSDAMERIN!!!
    🙂

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Keßler hat das 1. Tor geschossen. Nur das zählt!

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  • Maskal69 sagt:

    Glückwunsch Potsdam zur Tabellenführung, die werden sie bis zum Ende nicht mehr abgeben.
    Was für ein klasse Tor von A. Hegerberg, für mich die beste Stürmerin in der Frauen-Bundesliga.

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  • Sheldon sagt:

    @Maskal: Wie oberflächlich kann man eigentlich sein? Hegerberg beste Stürmerin der Bundesliga, nicht mal im Traum! Alle Faktoren sprechen dagegen. Das ist eine beschränkte Weltsicht…

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  • horst sagt:

    @sheldon
    Wenn für Maskal69 A. Hegerberg die beste Stürmerin ist, dann ist das so. Das muss nichts mit „beschränkter Weltsicht“ zu tun haben, sondern ist rein subjektives Empfinden und dies ist ja jedem erlaubt!
    Da muss man m.M.n. nicht so von oben herab draufgehen. Finde ich ehrlich gesagt unmöglich.

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  • Detlef sagt:

    Da hat der „Sheldon-Elephant“ aber wieder mächtig im Porzellanladen getanzt!!! 🙂

    Ich stimme horst absolut zu, daß Du nicht zu entscheiden hast, wer für @Maskal69 die beste Stürmerin der Liga ist!!! 😉
    Du darfst gerne eigene Vorschläge machen, oder sie/ihn fragen, woran sie/er diese Entscheidung festmacht!!!
    Solche Entscheidungen sind ohnehin meistens sehr subjektiv! 😉

    @Ralf,
    Ich weiß daß Stéphanie aus „Alsace“ kommt!!! 🙂
    Aber sie spielt für einen Verein in der Ortenau, wohnt vielleicht sogar dort!!!
    GENOVEVA ANONMA ist für mich zB auch eine Brandenburgerin, selbst wenn sie tausende Kilometer weiter südlich geboren wurde!!! 😉

    @Altwolf,
    Toller Beitrag, volle Zustimmung!!! 🙂

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  • Ralf sagt:

    Haste mit ‚Elsass‘ schreiben ein Problem? 🙂

    Und selbst wenn sie in der Ortenau wohnt ist sie keine Ortenauerin!

    Zitat:
    „GENOVEVA ANONMA ist für mich zB auch eine Brandenburgerin, selbst wenn sie tausende Kilometer weiter südlich geboren wurde!!!“

    Blödsinn, … da ist Shel’Gedöns‘ noch lesenswerter!

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  • Sokrates sagt:

    Sheldon sagt:
    14. April 2014 um 10.58 Uhr
    @waiiy: Jucheißaßa, die Wolfsburg-Turbine-Fanfreundschaft ist wieder da… Es geht einem echt langsam auf den Keks, aber nunja… Sollt ihr euren Spaß doch haben. Bin nur erstaunt, dass diejenigen, die selbst jahrelang gegen die Siggi-Dietrich-Einkaufspolitik polemisiert haben, auf einmal die dicksten Busenfreunde von VW sind…

    Volle Zustimmung, Sheldon. Die „Freundschaft” zwischen Turbine und Wolfsburg ist schwer erträglich und geht bekanntlich auf den moralisch fragwürdigen Auftritt der Werkself im „Karli” am vorletzten Spieltag der letzten Saison zurück. Turbine sollte sich wieder auf seine ideologischen Wurzeln besinnen und den antikapitalistischen Kampf entschlossen in alle Richtungen fortsetzen.

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