Bayern München besucht Flüchtlingslager

Von am 7. April 2014 – 14.42 Uhr 3 Kommentare

Auf Einladung des Asian Football Development Projects (AFDP) besuchte die Frauenmannschaft des FC Bayern München im Rahmen ihres Jordanien-Aufenthaltes am Samstag das größte Flüchtlingslager des Landes.

Neben einem Rundgang mit Camp-Leiter Kilian Kleinschmidt trainierten die Spielerinnen mit 50 syrischen Mädchen in dem nur wenige Kilometer von der syrischen Grenze entfernten Flüchtlingslager, organisiert durch das AFDP und Discover Football.

„Es ist unglaublich, wie viel Spaß und Freude diese jungen Mädchen aus dem Bürgerkriegsland beim Fußball zeigen“, erklärt Bayerns Frauenfußball-Managerin Karin Danner. „Mannschaftssport verbindet hier und schafft positive Erlebnisse. Wir sind froh, als FC Bayern einen Teil dazu beitragen zu können.“

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Rebecca Huyleur spielt mit syrischen Mädchen

Bayern-Spielerin Rebecca Huyleur spielt mit syrischen Mädchen © FCB Frauenfußball

Erfahrung der besonderen Art
Trainer Thomas Wörle meint: „Es war für uns alle eine interessante Erfahrung, keiner im Team hat das bisher erlebt. Wir haben uns gefreut heute dort sein und dabei mithelfen zu können, dass die jungen Mädchen eine Stunde unbeschwert kicken konnten.“

Spielerin Clara Schöne hat es „Spaß gemacht, die jungen Mädels zu ermutigen und ihnen zu zeigen, dass Sport etwas Gutes ist. Ich hoffe wir konnten allein durch unsere Anwesenheit dazu beitragen.“ Im Camp leben etwa 100 000 Flüchtlinge, darunter 58 000 Kinder. Das Lager wurde ursprünglich als kurzfristiges Auffanglager errichtet. Derzeit erreichen es täglich etwa 300 Flüchtlinge.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • kelly sagt:

    toll was der sport alle bewirken kann .warum koennen die soldaten und politiker,sich daran ein beispiel nehmen und anstatt krieg zu machen mal fussball spielen.

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  • sonic sagt:

    Ganz sicher, daß da keine Politik gemacht wird?

    Man muss sich doch nur mal fragen, weshalb sie ein Flüchtlingscamp für syrische Flüchtlinge und nicht eins für palästinensische Flüchtlinge besucht haben.

    Aber egal, das gehört ja nicht hierher. Den Mädchen hat das Fußballspielen sicherlich Spaß gemacht.

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  • dummkopf sagt:

    @sonic
    Schön zu sehen, dass sich da auch jemand vernünftig Gedanken dazu macht, während so mancher FF-Freund hier wohl leider nicht einmal den Unterschied kennt.
    Ich würde allerdings auch sagen, jedes Flüchtlingslager ist schon mal gut.

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