WM-Quali: DFB-Elf feiert glücklichen Sieg in Irland

Von am 5. April 2014 – 18.16 Uhr 85 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat im sechsten Qualifikationsspiel zur Frauenfußball-WM in Kanada den sechsten Sieg gefeiert. Jedoch sah es gegen Irland lange Zeit nicht nach einem Erfolg aus, der nach einer turbulenten Schlussphase erst in der Nachspielzeit perfekt gemacht wurde.

Beim 3:2 (0:1)-Sieg vor 1 623 Zuschauern im Tallaght Stadium von Dublin gingen die Gastgeberinnen durch Louise Quinn früh in Führung (2.), doch ein verwandelter Foulelfmeter von Simone Laudehr (65.) und ein Tor von Lena Lotzen (84.) drehten die Partie. Stephanie Roche konnte für die Irinnen zwar postwenden ausgleichen (88.), doch in der Schlussminute brachte Melanie Leupolz den Sieg in trockene Tücher (90.).

DFB-Elf gerät früh in Rückstand
Die Partie hatte noch gar nicht richtig begonnen, da lag die DFB-Elf schon Rückstand. Bei einem weiten Einwurf von Megan Campbell schlief die DFB-Abwehr, Louise Quinn köpfte aus fünf Metern zur 1:0-Führung ein (2.). Torhüterin Nadine Angerer meinte: „Das war heute irgendwie verrückt. Wir haben die Einwürfe in der Vorbesprechung gesehen, aber wir haben uns nicht richtig darauf einstellen können. Aber auch solche Spiele muss man gewinnen.“

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Zweikampfschwach und ohne Aggressivität
Die deutsche Mannschaft wirkte beeindruckt und fand kein Mittel gegen eine zweikampfstarke und taktisch gut eingestellte irische Mannschaft. Einzig Simone Laudehr versprühte bei einer Doppelchance einen Hauch von Gefahr, doch die irische Torhüterin Emma Byrne war auf der Hut (17.). Weitere Torchancen gab es in der ersten Halbzeit keine, die DFB-Elf ließ in den Zweikämpfen die notwendige Aggressivität vermissen.

Ausgleich durch Elfmeter
Anja Mittag deutete mit einem Schuss anfangs der zweiten Halbzeit an, dass die DFB-Elf gewillt war, sich anders als in den ersten 45 Minuten zu präsentieren (51.). Doch auch Irland hatte weitere Chancen, Angerer klärte gegen Shannon Smith (53.). Nach einem Foul von Torschützin Quinn an Anja Mittag zeigte die italienische Schiedsrichterin Carina Vitulano auf den Elfmeterpunkt, Laudehr verwandelte sicher zum Ausgleich (65.). In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse.

Turbulente Schlussphase
Nach einer Flanke von Bianca Schmidt behinderte die eingewechselte Lotzen im Fünfmeterraum die irische Torhüterin und drückte den Ball über die Linie, Vitulano zeigte jedoch überraschend zum Mittelkreis, der Treffer zählte (84.). Doch die Irinnen gaben sich nicht auf, die eingewechselte Stephanie Roche drückte den Ball aus kurzer Distanz zum 2:2 über die Linie – wieder hatte die DFB-Abwehr auf einen langen Einwurf keine Antwort parat (89.).

Melanie Leupolz

Melanie Leupolz machte in der Nachspielzeit den Sieg perfekt © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

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Melanie Leupolz trifft in der Nachspielzeit
Doch gegen die sich anbahnende Punkteteilung hatte Melanie Leupolz etwas einzuwenden. Eine verunglückte Flanke der Freiburgerin senkte sich in der Nachspielzeit über Byrne hinweg ins Netz – der 3:2-Sieg der DFB-Elf war perfekt (90. +1). „Bei dem Tor war viel Glück dabei, das war kein richtiger Torschuss. Der Wind hat mitgespielt und der Ball ist glücklicherweise im Tor gelandet“, gab Leupolz freimütig zu.

Neid: „Haben uns richtig schwer getan“
Bundestrainerin Silvia Neid erklärte: „Das war sicherlich auch glücklich, wir haben uns heute richtig schwer getan gegen eine sehr starke irische Mannschaft. Wir sind froh, dass wir die drei Punkte geholt haben. Wir haben nicht unser bestes Spiel gezeigt und es gibt heute eine Menge Dinge zu bemängeln. Wir kamen nicht gut in die Zweikämpfe, mir fehlte die nötige Aggressivität, die man gegen so kompakte, lauffreudige Mannschaften haben muss. Wir haben heute viele unnötige Leichtsinnsfehler gemacht, so kommt man gar nicht ins Spiel und kreiert relativ wenige Torchancen.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

85 Kommentare »

  • holly sagt:

    was erlauben sich Irland. wir sind x mal EM und x mal WM. die können sich doch nicht so einfach monatelang auf das Spiel gegen Deutschland vorbereiten. Haben die denn gar keinen Respekt mehr vor uns.
    Die schön Redner vom DFB sagen wieder wir sind ungeschlagen und werden uns weiter Sand in die Augen streuen bis dann irgendwann mal alle aufwachen werden wenn es zu spät ist.
    Aber wir sind ja eh die bösen weil wir die N11 hassen und immer was zum nörgeln finden. Vielleicht merkt ja der oder andere jetzt endlich mal das Erfolge aus der Vergangenheit nichts zählen.
    Wünsche allen noch ein schönes Wochenende hoffe das ich morgen wieder guten FF sehe. Bin ja mal gespannt was ich am Montag dann hier lesen kann wie andere das Spiel gesehen haben.

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  • Traumfee99 sagt:

    Es war wirklich kein schönes Spiel der deutschen Mannschaft, und ich hätte Irland wirklich ein Unentschieden gegönnt.

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  • Detlef sagt:

    Fußball kann ja sooooo ungerecht sein!!! 🙁
    Die DFB-Elf hätte sich heute eine Niederlage redlich verdient gehabt, holt aber durch zwei unfaßbare Schiedsrichterfehler 3 Punkte!!!

    Eine klasse Partie der Irinnen, die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte!!! 🙂
    Kämpferisch und läuferisch wirklich top, nur technisch müssen sie noch nachlegen!!!
    Unfassbar die „Einwurfgranaten“ von Megan Campell, da trauten wohl auch die DFB-Abwehrspielerinnen ihren Augen nicht!!!

    Zumindest hat sich heute der bundesgöttliche Schauspielunterricht mal richtig bezahlt gemacht, bravo ANJA, eine meisterliche Schwalbendarbietung!!! 🙁
    Da hoffe ich doch sehr, daß man auf Kommentatorenseite die Begrifflichkeit „glücklich“ auch dann beibehällt, wenn in einem WM-KO-Spiel die besseren Schauspielerinnen auf der Gegnerinnenseite agieren!!! 😉

    Der Treffer von Lotzen war absolut irregulär, was wohl treffender ist als „glücklich“!!! 🙁
    Die Torfrau ist im 5m-Raum „heilig“!!!

    Der wunderschöne Treffer von Leupolz wäre dann nur noch Ergebniskosmetik gewesen!!!

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  • gerd karl sagt:

    sieg ist sieg
    kein schönes spiel meiner natio.
    zu wenig laufbereitschaft und passsicherheit in der ersten hälfte

    dann aber wechselt die bn die richtigen spielerinnen ein, leupolz und lotzen haben schwung reingebracht.
    lotzen mit dem 1-2 und leupolz mit dem 2-3, das war gut.

    die abwehr war nicht berauschend, kemme und krahn mit fehlern im spielaufbau, kessler und marozsan waren bemüht wurden aber wenn sie den ball hatten gedoppelt.

    henning und schmidt waren gut.

    grösste enttäuschung war lena gössling, musste nach der ersten halbzeit auf die aufstellung schauen ob sie überhaupt mitspielt.
    sie hat das erste tor verschuldet, weil sie einfach nur rumstand.

    mittag bemüht aber alleine im strafraum hatte sie keine chance.
    popp kam zu spät und ich hätte gössling anstatt kessler ausgewechselt.

    18 punkte, 1 in der gruppe, mundabwischen und weiter.

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  • dummkopf sagt:

    @gerdi
    Fast unglaublich, dass nun auch du so schnell ein Hasser der Nationalmannschaft geworden bist 😉

    @detlef
    Etwas arg spitz formuliert, aber so sieht es aus. Unser Sport ist grausam. Die eine Mannschaft hat den Sieg nicht verdient, die andere keine Niederlage. Aber manchmal nimmt der Fussball keine Rücksicht darauf, was jemand verdient.

    Man muss zur Einschätzung, „wir“ so schlecht oder die anderen so gut vielleicht noch erwähnen, dass die Irin Sullivan bei Freiburg, also einem unserer „abstiegsgefährdeten“ sechs nicht zur ersten Elf gehört.

    Das gibt sicher eine lustige Kommentarreihe hier. Wahrscheinlich lustiger als das Spiel. da freue ich mich schon drauf. Nur unser Liebling tut mir tatsächlich ein wenig leid. Nun rockt seine Geliebte nicht einmal mehr die N11. Schwere Zeiten! Aber Kopf hoch, das wird schon wieder!

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  • gerd karl sagt:

    ach detlef, da freud sich ja einer.
    spielt die n11 schlecht dann hat detlef einen schönen tag.

    ich schätze detlef so ein das er alles unternehmen würde um die deutsche frauen nationalmannschaft zu schädigen.

    er scheint auch nicht der freund der deutschen spielerinnen zu sein, seis drum,
    ich halte zu meiner natio, denn ich bin kein erfolgs fan.

    der elfmeter war gerechtfertigt,die irin hat ihr bein stehen lassen, das tor von lotzen war korrekt, da die torhüterin den ball noch nicht in der hand hatte.

    und das tor von leupolz war gewollt, weil die torhüterin zu weit vorm tor stand.

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  • speedy75 sagt:

    Das ging ja gerade noch mal gut, auch wenn das Tor von Lotzen wohl nicht hätte gelten dürfen. Man hat den Gegner wohl schlicht und einfach unterschätzt, Hut ab vor den Irinnen.

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  • Jan sagt:

    Irland kämpfte mit enorm viel Herzblut und war in der Tat hervorragend eingestellt. Deutschland ist mit einem blauen Auge davon gekommen. Fast könnte man es einem Dusel-Sieg nennen. Wenn ein Gegner den deutschen Plan A energisch durchkreuzt wie Irland, od. die Niederlande u. Norwegen in der Gruppenphase der EM2013, sollte man dann künftig auch weiterhin ausschließlich darauf setzen, dass Plan A schon irgendwie funktionieren wird? Oder bräuchte man nicht vllt. einen strategisch effizienteren Plan B? (z.B. den Gegner mit dessen Mitteln bekämpfen, od. Tiki-Taka) Und selbst wenn man einen Plan B hätte – soll man ihn denn vor der WM in einem Spiel verraten?

    Der 11m würde sicher zu 60-70% gegeben werden, ebenso das 1:2. Denn Lotzen und Byrne gehen beide zum Ball, der frei ist, d.h. Lotzen foult Byrne m.E. nicht. Nicht jeder Körperkontakt mit dem Torwart im Torraum muss unbedingt abgepfiffen werden, oder? Man stelle sich umgekehrt vor, wenn Irland auf diese Weise ein 11m versagt worden wäre, sowie ein Treffer wegen solch einer Torwartberührung aberkannt worden wäre!

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  • tpfn sagt:

    @gerd karl
    Du verwirrst mit deinen Beiträgen, vielleicht solltest du künftig Zitate kenntlich machen oder besser ganz drauf verzichten.

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  • shane sagt:

    *augenwisch* wow, g. „ihr seid ja alle DNT-hasser“ k. kann auch beitrage verfassen, die ohne hassbeschldigungen auskommen. aber im naechsten beitrag bist du ja so nett und rueckst mein weltbild gleich wieder zurueck.

    „und das tor von leupolz war gewollt, weil die torhüterin zu weit vorm tor stand.“ genau. so gewollt, dass selbst leupolz im interview erstmal nach der rechten kommentierung suchen muss. und auf diesen beitrag wohl mit einem klaren *rofl* antworten wuerde.
    aber sie ist wahrscheinlich auch einfach eine DNT-(und sich-selbst-)hasserin, oder wie soll mensch das statement „wir haben schlecht gespielt.“ sonst interpretieren?

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  • micky sagt:

    Das die deutsche Mannschaft nicht immer glänzen kann und auch mal über einen „schmutzigen Sieg“ zum Erfolg kommt, damit habe ich kein Problem. Jede Spitzenmannschaft kennt diese Situation. Deshalb möchte ich mich dazu gar nicht weiter äußern, zumal die WM nicht mehr in diesem Jahr stattfindet.

    Viel interessanter ist doch die Frage, was ist mit den Frankfurterinnen los, sozusagen dem „Herz“ der Mannschaft? Schonen sie sich für den bestimmt noch rasanten Endkampf in der Meisterschaft oder geht ihnen – wie schon von einigen usern in den vergangenen Wochen vermutet – die Puste aus. Die nächsten Spiele werden es zeigen, denn jedes Bundesligaspiel ist jetzt schon ein Endspiel. Und noch mal ohne Meistertitel und ohne Championsleague- teilnahme wäre für die erfolgsverwöhnten Frankfurterinnen schwer zu verdauen.

    Die Geier aus Wolfsburg und Potsdam jedenfalls kreisen schon, um sich auf die vermeidlich weidwunden Gazellen aus Frankfurt zu stürzen.

    Auf jeden Fall wird`s noch ne spannende Meisterschaft. Und darauf trink ich jetzt einen Kaffee und schau mir die Klatsche der Bayern an.

    Übrigens fand ich die TV Kommentatorin erfrischen kritisch und ehrlich. Ihr auch ?

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  • Karl sagt:

    @Detlef: „Zumindest hat sich heute der bundesgöttliche Schauspielunterricht mal richtig bezahlt gemacht, bravo ANJA, eine meisterliche Schwalbendarbietung!!! :(“

    Du bist doch sonst immer derjenige der behauptet die Spielerinnen wuerden in den Vereinen ausgebildet. Demzufolge muesste Anja ja auch den Schauspielunterricht bei Turbine Potsdam genossen haben. Mit der Nationalmannschaft oder der Bundesgoettin hat das nichts zu tun. Und wer ist denn die „Bundesgoettin“ ueberhaupt? Naja, vielleicht wars heute Fortuna 🙂

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  • Jens sagt:

    Den Elfmeter finde ich berechtigt. In einer Wiederholung sah man m.E. dass das Knie die deutsche Spielerin trifft.
    Beim dem zweiten Treffern bin ich skeptisch, ich vermute mal, dass die SR da nicht den wirklich guten Blickwinkel hatte. Vielleicht dachte sie, es wäre knapp außerhalb, oder Torhüterin zu sehr in der Vorwärtsbewegung oder so. Auf jeden Fall glücklich.
    Auch der letzte Treffer. Viel verwehte Bälle, aber das ausgerechnet dieser dann so perfekt passt…

    Glück hgehabt also, kein schönes Spiel…

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  • micky sagt:

    Hallo Gerd Karl, dich hab ich ja ganz übersehen. Deine Behauptung,dass das wunderschöne Tor von Leupolz gewollt war, hat sie doch selbst im ZDF Interview nach dem Spiel kommentiert, indem sie von einem eher „glücklichen“ Tor sprach.(Quelle ZDF-mediathek). Hier war wol mehr der Wusch der Vater des Gedanken.

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  • kelly sagt:

    hallo fans schön die Irinnen mal spielen zu sehen mit leidenschaft und diese einwürfe sensationell.dusel sieg zum glueck!!!!!!!!!!!!!kei endspiel oder so hoffe die irinnen schaffen die quali viel glueck

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  • waiiy sagt:

    Ich bin froh, dass wir gewonnen haben, auch wenn es knapp und glücklich war.

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  • tpfn sagt:

    Da hatten wir heute die angeblich drei besten Spielmacher aufm Platz und?..

    Man vergisst immer ganz gern, dass der amtierende Europameister, der „natürlich“ Zuschauer aus den entferntesten Ecken Irlands anzieht, weil „logischerweise“ jeder die Mannschaft sehen möchte die Europa und vielleicht sogar die ganze Welt klar dominiert, statistisch gesehen mit einer Wahrscheinlichkeit von ca 70% gar keinen Titel hätte bekommen dürfen.

    Trefferwahrscheinlichkeit eines 11 Meter liegt bei ca 80%

    Da man im Falle eines Rückstandes sein Spiel offensiver gestalten muss und somit Gefahr läuft einen Konter zu provozieren, habe ich die WK einer Niederlage etwas aufgerundet.

    Bernd Schröder sagt immer „Fußball ist keine Naturwissenschaft“, aber bei Strafstößen muss man mMn. eine Ausnahme machen.

    Aber wir feiern uns immer….

    Ich denke im puncto Selbstbewußtsein sind wir tatsächlich Weltmeister!

    @Ralph ich konnte deinen Beitrag noch lesen.

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  • Detlef sagt:

    @gerd karl,
    „Freuen“ wäre zuviel gesagt!!!
    Denn dafür geht mir diese Mannschaft einfach zu weit am verlängerten Rücken vorbei!!! 😉

    Ich finde es nur beachtlich, wie dieses „Flagschiff“, dem wirklich alles untergeordnet wird, hin und wieder mal Schlagseite bekommt!!!
    Heute drohte es gar zu sinken, aber die Schiedsrichterin warf noch schnell den Rettungsanker!!! 🙁

    Für mich ist hauptsächlich interessant, wie die Leistungen der einzelnen Spielerinnen sind, um so Rückschlüsse auf mögliche Stärken oder Schwächen ziehen zu können!!! 🙂

    @Karl,
    In Potsdam habe ich solches Verhalten bei ANJA nie feststellen können!!!
    Da gab es andere Expertinnen!!! 🙁
    Da sie immer eine meiner Lieblingsturbinen war, fuhr ich sogar zu einigen Spielen nach Malmö!!!
    Auch dort fiel mir diesbezüglich nix auf!!!
    Es kann natürlich sein, daß sie dort zu oft gegen Marta gespielt hat, und nun gedacht hat, „ich probiers auch mal“!!! 😉

    Die Irin hat zwar ihr Knie rausgestellt, und vielleicht gab es sogar eine Berührung, aber in der Zeitlupe war deutlich zu sehen, wie ANJA demonstrativ abgehoben ist, was sogar der Interview-Führer beim ZDF so gesehen hat!!!
    Das hätte kein Elfer geben dürfen, sondern Gelb für diese Schwalbe!!!

    Kompliment übrigens ans Zweite, daß sie die strittigen Szenen nicht nur in Zeitlupe gezeigt, sondern sogar öfters wiederholt haben, aus verschiedenen Perspektiven!!! 🙂
    Ein absolutes Novum für Übertragungen vom FF!!! 🙂

    Und da war auch klar zu sehen, daß Byrne den Ball schon in den Händen hatte, als sie von Lotzen umgerempelt wurde!!!
    Selbst wenn es nicht so gewesen wäre, müßte so ein Rempler im 5m-Raum sofort abgepfiffen werden!!!

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  • Sheldon sagt:

    Den Irinnen kann man die Quali tatsächlich nur wünschen, so wie sie heute aufgespielt haben. Da hätten sie den Deutschen beinahe den Saft abgedreht.

    Generell war der Sieg mächtig, mächtig glücklich. Neid sollte endlich mal aufwachen und merken, dass es SO nicht mehr weiter geht.

    Und eine Melanie Behringer sollte sich auch endlich mal zur Wehr setzen und sagen: Auf links spiele ich nicht mehr, dann lieber überhaupt keine N11 mehr! Da geht sie einfach vollkommen unter und liefert nur schlechte Resultate ab…

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  • Maxemus sagt:

    Ich hätte Irland die 1-3 Punkte gegönnt. Sie haben ihre Leistung beim Cyprus Cup bestätigt. Glänzend eingestellt profitierte Irland aber vom frühen Tor, dass die Schwächen der Deutschen wohl noch gefördert hat. Sie waren unkonzentriert, (pass)unsicher, unkreativ und zweikampfschwach. Das hat Irland Minute um Minute sicherer und stärker gemacht, so dass Deutschland oft schon im Mittelfeld gestoppt wurde. Ich habe die Arbeitsbiene / den Störenfried Sasic vermisst, weil mir das Pressing oft zu spät zu kommen schien. Ich vermisse auch Bartusiak in der Abwehr. Auch außerhalb des Felds (Fitschen-Interview) wurde interessanterweise erwähnt, dass das Fehlen der Verletzten sich wohl auch atmosphärisch außerhalb des Platzes bemerkbar gemacht hat.
    Trotzdem hat heute die bessere Mannschaft gewonnen. Ein Tor Differenz ist eben nie genug, ob zum Sieg oder Remis. Der Wind, die Schiris oder die eigene Torhüterin können dieses Tor bringen.
    Den Elfmeter konnte man geben, aber ich empfand es als eine harte Entscheidung. Beim Luftkampf (korrigiert mich) war Lotzen mit dem Kopf knapp v o r der Torhüterin am Ball, noch ohne zuvor die Irin zu berühren. Der Ball kam frei herunter und Lotzen konnte während der Landung kaum Berührung zur Torfrau vermeiden. Für mich ein korrektes Tor.
    Insgesamt eines der schlechtesten Spiele der N11, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Die Mädels sind nervlich oder mental immer noch ziemlich labil, überraschenderweise.

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  • enthusio sagt:

    Wunderschön, dass unsere Mädels endlich mal wieder richtig gefordert wurden.
    Noch schöner, dass es für sie heute mal etwas zu lernen und bestaunen gab, was sie bislang (trotz Videostudiums ihrer irischen Gegnerinnen) selber noch nicht beherrschen, nämlich: Einwürfe wie von Megan Campbell, die wie Geschosse in den Strafraum fliegen.
    Und vor allem: Einwürfe wie von Megan Campbell, die wie Geschosse in den Strafraum fliegen und für massive Verwirrung in der gegnerischen Verteidigung sorgen.
    Und heute ganz speziell: Einwürfe wie von Megan Campbell, die wie Geschosse in den Strafraum fliegen, für massive Verwirrung in der gegnerischen Verteidigung sorgen und von den eigenen Spielerinnen reaktionsschnell per Kopf oder Fuß in Tore umgemünzt werden.
    Ich habe bei diesen Szenen meinen Augen nicht getraut. 🙂 Gratulation zu diesen beiden Toren !

    Wenn ich jetzt drei Wünsche äußern dürfte:
    1) Ich möchte Megan Campbell in der nächsten Saison gerne als Spielerin in der Bundesliga erleben.
    2) Ich möchte solche Einwürfe gerne auch bei anderen Spielerinnen in der Natio und Bundesliga sehen.
    3) Ich würde mich freuen, wenn Irland mit Megan Campbell 2015 in Kanada dabei wäre.

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  • Maxemus sagt:

    @ enthusio: Die Einwürfe waren beeindruckend, aber doch auch windgestützt. Ich glaube nicht, dass das zweite Tor bei Gegenwind entstanden ist, eher im Gegenteil.

    @ tpfn: „…statistisch gesehen mit einer Wahrscheinlichkeit von ca 70% gar keinen Titel hätte bekommen dürfen.
    Trefferwahrscheinlichkeit eines 11 Meter liegt bei ca 80%“

    Das ist ziemlich absurd, weil ein Elfmetertor oder ein gehaltener Elfmeter das Spiel unterschiedlich und unvorhersagbar beeinflussen.

    „Aber wir feiern uns immer….“

    Wo ist die Feier ? Aber d e i n e Reaktion ist typisch.

    @ Detlef: Deine absolut und totale unparteiische Gleichgültigkeit 🙂 gegenüber dem „Flaggschiff“ und seiner Trainerin läßt mich vermuten, dass neben holländischen Tomaten auch Potsdamer Gewächse dieser Art auf den Augen die Sicht entscheidend behindern 😉

    @ Sheldon: „Neid sollte endlich mal aufwachen und merken, dass es SO nicht mehr weiter geht.“

    Du musst bis vor dem Spiel jedenfalls gut geschlafen haben, weil man sich dann ja nicht an die eigenen Träume erinnert 😉
    Was Neid ihrem Team unbedingt beibringen muss, ist, nach Szenen wie dem 0-1 möglichst unbeeindruckt ihr Spiel zu spielen. Ich hatte das Gefühl, das Tor blieb in den Köpfen, das Selbstbewußtsein der Defensive sank immer mal wieder auf das Niveau eines Hühnerhaufens !

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  • FFFan sagt:

    Puh! Wir sind gerade noch einmal davongekommen. Meine Befürchtung, die seit fast 16 Jahren bestehende Siegesserie bei WM-Qualifikationsspielen könne reißen, hat sich zum Glück nicht bestätigt. Aber viel hat wirklich nicht gefehlt…

    Kompliment an Gegner Irland und seine Trainerin Sue Ronan: die haben sich wirklich perfekt auf das Spiel vorbereitet und wussten genau, wie sie dem Europameister weh tun können. Und dann hatten sie mit den ‚Hammer-Einwürfen‘ von Campbell noch eine Spezialwaffe, die den Deutschen zwar bekannt war, gegen die sie aber trotzdem machtlos waren. Bis zum Rückspiel im September muss da ein ‚Gegenmittel‘ gefunden werden!

    Überhaupt brauchte die deutsche Mannschaft eine ganze Halbzeit, um sich einigermaßen auf die Spielweisen der Irinnen einzustellen. Mit den nach der Pause vorgenommenen Umstellungen bekam die Neid-Elf das Spiel allmählich in den Griff, ohne jedoch zu überzeugen. Die völlig indisponierte Kemme wurde ‚erlöst‘, Laudehr wanderte von rechts vorne nach links hinten. Mit Lotzen und später Leupolz kam deutlich mehr Schwung über die Außenbahnen. Richtig war auch die Maßnahme, Marozsan auf die „6“ zurückzuziehen; dort ist sie viel wirkungsvoller, weil ihr nicht ständig eine Gegenspielerin ‚auf den Füßen steht‘. Sollte Sasic am Donnerstag einsatzfähig sein, wird ‚Maro‘ wohl im defensiven Mittelfeld beginnen. Allerdings hätte ich statt Keßler lieber Goeßling ausgewechselt. Die wiederum könnte ich mir in der Innenverteidigung vorstellen. Denn es hat sich gestern deutlich gezeigt, dass Krahn/Henning dort nicht das ideale ‚Pärchen‘ ist. Beide sind gute ‚Balleroberer‘, aber keine ‚Ballspieler‘, und darunter leidet der Spielaufbau.

    Gegen Slowenien plädiere ich für diese Aufstellung:
    Angerer – Schmidt, Krahn, Goeßling, Laudehr – Keßler, Marozsan – Leupolz, Mittag, Lotzen – Sasic (Popp).

    Im übrigen müssen wir uns daran gewöhnen, dass die Partie gegen Deutschland für jeden unserer Quali-Gegner das „Spiel des Jahres“ ist, und am besten das Credo des Frankfurter Trainers Colin Bell beherzigen: „Für uns muss jedes Spiel ein ‚Highlight‘ sein!“

    Noch kurz ein paar Anmerkungen zu den deutschen Toren gegen Irland:

    – der von Simone Laudehr souverän verwandelten Strafstoß zum 1:1-Ausgleich war berechtigt. Das war beileibe keine ‚Schwalbe‘ von Anja Mittag. Es war eher eine jener Szenen, die der Powerplay-TV-Kommentator F.Molzahn gern süffisant mit den Worten „einigen wir uns mal darauf: der Ball wurde NICHT gespielt“ kommentiert. Nein, im Ernst: das ist ein ‚glasklarer‘ Elfmeter; wenn wir anfangen, schon über solche Szenen zu diskutieren, kommen wir gar nicht erst zu den wirklich strittigen Situationen…

    – dem 1:2 durch Lena Lotzen ging meiner Meinung nach ein Foulspiel an der Torhüterin voraus; diese wurde im Fünfmeterraum ‚angegangen‘. Bei aller Freude über den deutschen Führungstreffer: aus neutraler Sicht wäre hier ein Freistoßpfiff zu erwarten gewesen, das Tor hätte nicht zählen dürfen. Das hat übrigens auch Nadine Angerer im Interview nach dem Spiel so gesehen.

    – schließlich das 2:3 durch Melanie Leupolz: ob das nun so beabsichtigt war oder nicht – es war einfach ein wunderschönes Tor! 🙂 Zuvor hatte die Freiburgerin einige Male mit rechts (vom Tor weg) geflankt, wobei der Ball -auch wegen des starken Windes- immer etwas zu dicht vors Tor kam und so eine leichte Beute für Byrne wurde. Also versuchte ‚Melli‘ es mal mit links (zum Tor hin) – und machte sich so den Wind zunutze.

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  • dummkopf sagt:

    @enthusi
    Sind wir mal wieder ein wenig Enthusiast? 😉
    Nein, die Einwürfe waren schon etwas ganz besonderes! Ob die allerdings ausreichen, sie in der BL zu sehen? Da fehlt eventuell wohl sonst zu viel.
    Aber da müsste der Männerfussball eingehend Zeitlupen studieren, wie die Gute das technisch macht. Kann ja wohl kaum sein, dass es die Kraft ausmacht. Aber solche Einwürfe kann derzeit wohl auch in der Männerbuli keiner?

    @sheldon
    Ein Kommentar ohne Minus-Daumen!
    Das ich das nochmal erleben darf!
    Die Phantasie, Behringer als Flügelflitzer einzusetzen habe ich ja schon immer bewundert. Jetzt bewundere ich, wie hartnäckig weibliche Intuition manchmal die offensichtliche Erkenntnis verdrängen kann!

    @Jan
    Plan B?
    Da wäre doch ein Plan A Vorbedingung. Aber s. Behringer -> Ich habe mich schon gefragt, was da für ein Plan dahinterstecken mag. Glaubt man an ihre guten Flanken? Das einzige, was noch irgendwie Sinn machen könnte.
    Auch, dass beim Alga-Cup fast immer andere da gespielt haben, sie beim Endspiel noch nach Däbritz als 5. Ersatzspielerin eingewechselt wurde – und nun plötzlich wieder offensiv in der Startelf.
    Nix Plan – Intuition pur!
    Und die hat uns gestern doch wieder mal ein wunderbares Spiel geliefert!

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  • tpfn sagt:

    @Maxemus
    mit “Aber wir feiern uns immer….” bezog ich mich natürlich auf den ach so „hochverdienten“ EM-Titel, das sollte man eigentlich rauslesen können.

    „absurd“ ist anzunehmen, dass einem Rückstand hinterher zu laufen positiv zu bewerten ist, dem schon eher realitätsnahen Nachteil habe ich mit einem prozentualen Zuschlag von 6% als angemessen angesehen. Nach einigen Meinungen zum gestrigen Spiel, wonach der frühe Rückstand das gesamte Spiel derart negativ beeinflußte dass im Grunde kein Spiel unserer Mädels mehr statt fand, müssten 6% evtl. sogar nach oben korrigiert werden.

    „Aber d e i n e Reaktion ist typisch“

    typisch ist wohl eher das Fehlinterpretieren und/oder Andichten von Aussagen.

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  • Detlef sagt:

    @Maxemus & FFFan,
    Mal abgesehen davon, daß ich Tomaten nicht mag, egal ob holländische oder potsdamer, ich bleibe dabei!!!

    Dank der mehrfachen Zeitlupe im ZDF, und der Zusammenfassung bei DFB-TV, sieht man doch sehr deutlich, daß es eben kein glasklarer Elfer war, sondern das ANJA dort abgehoben hat!!!
    Ob sie überhaupt von Quinns Knie berührt wurde, sieht man gar nicht, kann es höchstens erahnen!!!
    Die einzige Berührung die man wirklich sieht, ist die Hand der Irin auf ANJAS Rücken!!!
    Als ANJA abhebt, ist sie schon fast einen Meter von der Irin entfernt, eine klare Schwalbe!!!

    Ich möchte der Schiedsrichterin hier auch gerne zugestehen, daß sie natürlich keine Zeitlupe zur Verfügung hat!!!
    Aber wer auf diesem Level pfeiffen darf, sollte dafür auch geschult sein!!!

    Es gab bei diesem Spiel wohl kaum eine Sekunde, in der der Wind nicht stark blies!!!
    In der Wiederholung des zweiten irischen Tores sieht man ganz hinten sehr deutlich die Fahnen im Wind flattern!!!
    Die „Einwurfgranaten“ von Campell sind also auch bei Gegenwind sehr gefährlich!!! 😉

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  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: Gestern war es noch ein „unfassbarer Schiedsrichterfehler“, heute „kein glasklarer Elfer“. Was denn nun? 🙂

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  • Maxemus sagt:

    @ tpfn: „“Aber wir feiern uns immer….” bezog ich mich natürlich auf den ach so “hochverdienten” EM-Titel, das sollte man eigentlich rauslesen können.“

    Dann hättest du schreiben sollen: „Aber wir feiern immer noch (den Titel)“. Syntax kann große Unterschiede ausmachen.

    „“absurd” ist anzunehmen, dass einem Rückstand hinterher zu laufen positiv zu bewerten ist, dem schon eher realitätsnahen Nachteil habe ich mit einem prozentualen Zuschlag von 6% als angemessen angesehen. “

    „Realitätsnahen“ ??? Ich halte es für nicht voraussagbar, wie das Finale nach einem Treffer beim ersten Elfmeter verlaufen wäre. Vielleicht hätte es danach im Verlauf des Spiels gar keinen zweiten Elfmeter gegeben ? Die Gehirne von 22 Spielerinnen und 3 Schiris werden nach einem Treffer mit einer grundsätzlich anderen Information gefüttert als beim Fehlschuss. Wer kann da sicher annehmen, dass Spiel wäre (selbst tendeziell) genauso weitergegangen und es hätte sogar noch einen zweiten Elfmeter in genau der Zeitphase gegeben, in der er in der Realität gegeben wurde ?
    Mit 6% liegst du übrigens völlig falsch. Kann doch jeder nachrechnen 😉

    Zu den Einwürfen: Beim Rückspiel werden wir bei Flaute hoffentlich mehr über die Wunderwerferin erfahren.

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  • Altwolf sagt:

    Vom „Winde verweht“ die Spielanlage der N11 und die beeindruckenden Einwürfe,die der Qualität von präzisen Flanken entsprachen, überraschten dabei die deutsche Defensive, trotz deren Kenntnis in der Vorbereitung dieses Spieles.

    Beherzt mit Rückenwind spielende laufstarke Irinnen konnten durch Pressing gegen den deutschen Spielaufbau,deren Konzept und Spielanlage mit moralischer Unterstützung des frühen Tores,erheblich stören und teils auch zum Erliegen bringen.

    Entäuschend die „Unfähigkeit“ der N11 frühzeitig zu erkennen, daß bei solchen Windverhältnissen lange und insbes. hohe Bälle heute gegen diese Irinnen kein Mittel waren. Die Umstellung auf ein flaches Paßspiel haben nicht alle Beteiligten mitgemacht, zumal dafür der Abstand zwischen Mitelfeld und Offensive zu groß war und somit die Verantwortlichen mit N.Keßler u.L.Gößling, wie auch die Außenbahnen bds. froh waren den Ball zu behaupten und irgendwie den Ball nach vorne zu bringen. Diese „Verwirrung“ im Spielaufbau wurde auch durch die Unzahl der Fehlpässe deutlich, da keine deutsche Spielerin offenbar unter diesen Bedingungen in der Lage war einen sicheren längeren Ball zu spielen.

    Insgesamt ein glücklicher Sieg, einer nicht ins Spiel kommenden N11, wobei auch der Eindruck entstand, zu diesen Bedingungen und zu dieser aggressiv und hellwach agierenden irischen Mannschaft keine Einstellung gefunden zu haben.
    Zudem vermittelte die deutsche N11 keine Spielharmonie zwischen den Mannschaftsteilen.
    In solchen schwierigeren Spielen zeigt sich auch, daß nicht jede „gute“ Spielerin, die in die N11 berufen wird auch auf jeder Position eine „gute“ Leistung zeigen kann.

    Ein sogg. „dreckiger“ Sieg, denn diese Irinnen hätten sich schon 1 Punkt verdient.

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  • Detlef sagt:

    @Markus,
    Das Eine schließt doch das Andere nicht aus!!!
    Das „kein glasklarer Elfer“ bezog sich auf die Äußerung von FFFan, der diese Formulierung allerdings nicht in „…“, sondern nur in `…´gesetzt hat, was nicht das Selbe ist!!! 😉
    Das passte dann so nämlich auch nicht zu der angesprochenen Lieblingsformulierung des von mir hochgeschätzten Herrn M aus E!!! 😉

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  • Sheldon sagt:

    Die Einwürfe kann man ganz einfach unterbinden, nämlich in dem man das Spiel im Stadion der Leverkusener Frauen stattfinden lässt, wo die Banden so dicht an dem Spielfeld sind, dass Campbell für diese Einwürfe nicht mal annähernd ausreichend Anlauf hat.

    Ansonsten krankt es bei den deutschen Spielerinnen an den Basics, und zwar durch die Bank bei allen: Wie spiele ich mit viel Tempo einen kurzen, präzisen Pass zu meiner Mitspielerin? Deutschland kommt überhaupt nicht auf Tempo, weil der Ball nie mal schnell über zwei, drei, vier Stationen läuft. Man kann den Ball zwar drei oder vier Mal im Zweikampf gegen eine Gegenspielerin hochhalten und so über sie rüber lupfen, doch zu den einfachen Sachen ist man scheinbar nicht mehr in der Lage.

    Ob Marozsan, Keßler, Goeßling, Mittag, sie alle schaffen es nicht mal das Tempo wirklich über einen längeren Zeitraum anzuziehen. Da klappen keine schnellen Kombinationen, weil überhaupt keine Ballsicherheit mehr vorhanden ist.

    Und das merkt man auch in der Bundesliga. Während die kleinen Teams ihr Defensivspiel verbessern, krankt es bei den starken Teams im Offensivspiel, und zwar bei allen. Ausnahmslos. Einfach mal den Ball zielsicher über 5-10 Stationen laufen zu lassen, Tempo aufnehmen und den Angriff zum Abschluss bringen, daran hapert es enorm.

    Wenn da nicht bald was passiert, dann laufen uns auch bei den Frauen Japan, Spanien, Frankreich, Schweden usw. irgendwann davon!

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  • Ralf sagt:

    @Markus,

    🙂

    „Hömma, … jetzt sei ein braver Junge un jib den Detlef sein Bälleken zurück!!!“.

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  • dummkopf sagt:

    Ey Mann ey, voll lahm die Kommentarreihe hier gerade!

    Das geht so nicht weiter: Ich fordere BREMER!
    Das hätte die ja noch mit einem Bein gespielt, was die müde Truppe aus dem Fussball-Altersheim da gestern auf den Rasen gelegt hat. Da muss frisches Blut rein! Am besten Däbritz gleich mit. Die würden den gemütlichen alten Tanten schon zeigen, wie man laufen muss, wenn man N11 spielt.

    Und ich kann zum ersten Mal die Bundeslöwin verstehen, dass sie so wenig TP-Spielerinnen einsetzt! Die Leistung von Kemme gestern kann doch eigentlich nur als gezielter Sabotageakt verstanden werden, den ein älterer Herr aus dem Berliner Raum als Revanche für die letzten Vorkommnisse vorbereitet hat!!!
    Nicht auszudenken, da hätten noch drei andere Turbinen mitgespielt. Die könnten dann die ganze Truppe lahmlegen. Viel zu riskant!

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  • jochen-or sagt:

    Dies war eines dieser Spiele, wo sich der Charakter einer Mannschaft zeigen muss.
    Wie komme ich bei einem Rückstand gegen eine unterlegene, aber fightende Mannschaft klar?

    Auf solche Situationen werden sich auch die DFB-Männer im Juni einstellen müssen.

    Gestern waren die Frauen mal an der Reihe.
    So richtig entscheiden kann ich dies auch bei den Frauen nicht.
    Jedenfalls ist die regelmäßig auch im Ausland zur Weltklasse hoch gelobte Dzsenifer Marozsan – ähnlich wie Özil n solchen Situationen – gestern ziemlich untergetaucht.
    Auch Kessi, von der man dies am ehesten erwartet, konnte diesbezüglich keinen Nachweis führen. Am besten hat mir in dieser Situation noch vorne Anja gefallen. Auch Laudehr hat sich gewehrt. Mit Sasic und der kleinen Maier sollte es noch 2 weitere geben, die mit solchen Lagen umgehen können.

    Allerdings kommen solche Wetterverhältnisse wie gestern in der Regel der schwächeren Mannschaft zugute. Da ist es umso schwerer, sein gewohntes Spiel aufzuziehen.

    Nachdem ich noch einige Male die Situationen zum 1. und 2. Tor auf DFB-TV gesehen habe, ist meine persönliche Meinung:

    – Elfmeter ja,
    auch wenn der Sturz ähnlich theatralisch war, wie der von der jungen Hansen beim EM-Finale – zumindest aber eine ähnliche Situation, da die Irin wie damals Cramer das Bein rausstellte.

    – 2.Tor irregulär,
    da klar die Torfrau im 5-Meterraum angegangen wurde, die zudem auch ganz kurz beide Hände am Ball hatte und nur durch den Rempler verursacht, diesen nicht fangen konnte.

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  • tpfn sagt:

    @dummkopf
    ich hatte in Bezug auf Pauli promt genauso gedacht, die hätte richtig Speed rein gebracht. Gestern dachte ich noch, hätte TP gegen die Iren gespielt, hätten die Iren keine Sonne gesehen. Tabbi hat man übrigens die Nervosität total angemerkt auch schon beim AlgarveCup und Pauli sah auch nicht glücklich aus auf der Bank, nicht dass sie den ganzen Mist der letzten Tage mitbekommen hat, das täte mir unglaublich Leid für Pauli. An ihrem Geburtstag wird sie sicherlich ein paar Minuten spielen und dann wird Slowenien gerockt.

    Warum setzt man Tabbi nicht als Verteidigerin wie bei TP ein, da gibts doch eigentlich nichts Besseres? mMn. ist sie die deutsche Nilla Fischer.

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  • Marcel sagt:

    Unfassbar das man auf diesen „Einwurftrick“ zweimal reinfällt.
    Insgesamt ein peinlicher Auftritt für einen Europameister wenn man in der 1.HZ grad mal eine gefährliche Situation generiert.Noch dazu war der Gegner nichtmal gut die Irinen waren ja selber kaum gefährlich bis auf die Standarts,aber wenn man so einen „Schlafwagenfussball“ spielt brauch man sich nicht wundern das man sogar gegen so ein Team fast verliert.
    Dazu kommt das eine der schlechtesten Leistungen gerade wieder rechtzeitig kommt wenn man wieder vor einem grösseren Publikum live übertragen wird ,da fragt man sich ob sich die Mädels dessen bewusst sind dass das alles andere als Werbung für diesen Sport ist 🙁

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  • enthusio sagt:

    Also, ich bleibe dabei, dieses Spiel war Werbung für den Frauenfussball. Solche Einwürfe sollen die Männer erst mal nachmachen. Und ein solches Tor wie von Melanie Leupolz sieht man auch nicht alle Tage. Der Elfer von Simone Laudehr war auch perfekt geschossen. Lena Lotzen hat ihre Torchance cool genutzt. Die Tore der Irinnen waren doch auch klasse erzielt. Zu diskutieren gab es auch einiges. Langweilig war es jedenfalls wirklich nicht. Der Wind hat das Spiel auf beiden Seiten stark beeinflusst, aber die Tore hat er nicht selbst erzielt. Das waren immer noch Spielerinnen auf beiden Seiten, denen er ein bisschen geholfen hat. Ich habe mich jedenfalls gut unterhalten gefühlt. Wäre doch langweilig, wenn Deutschland – wie beim Algarve-Cup – alles in Grund und Boden spielen würde, oder ? 🙂

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @tpfn
    Du enttäuschst mich in zweierlei Hinsicht!
    Ich gehe nämlich davon aus, dass die Forderung von dummkopf reine Provokation darstellen sollte, um die Kommentierungen anzukurbeln, also genau das, was ja Sheldon so „erfolgreich“ schafft und deswegen als Portalankurbler so geduldet wird.
    Ausserdem ist Deine Glorifizierung von Pauli als Heilsbringerin in so einem verkorksten Spiel sehr unangebracht, und das nicht nur, weil es sowas von spekulativ ist, dass Du ihr zutraust/-mutest, dass sie ohne eine einzige Einsatzminute soviel Engagement reinbringt, dass die Alten sich an ihr aufrichten, ein Beispiel nehmen. Pauli würde erstmal mit ihrer Nervosität klarkommen müssen, anstatt gleich alle Fäden auf einmal in die Hände zu nehmen und die Hebel richtig zu stellen.
    Und antworte jetzt nicht, Du wolltest provozieren! 🙁

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  • tpfn sagt:

    @sf
    Ich denke tatsächlich so, aber möchte natürlich auch etwas provozieren sonst hätte ich mich schon anders ausgedrückt. Ich sage ja nicht dass Pauli das Spiel entschieden hätte, aber sie hat Talent und einen absoluten Willen und eben dieser wäre gestern aufgefallen. (Anja`s war auch auffällig)

    Wenn sie sagt es ist ihr egal wer die Tore in ihrer Mannschaft schiesst dann glaube ich das zu 100% bei anderen zB. Sici habe ich meine Zweifel. Schau dir mal Videos von TP-Spielen an (ZB Hallenpokal)und achte mal drauf wie sie neben dem Spielfeld mitfiebert, ich kenn keine andere Spielerin die mit soviel Herzblut bei der Sache ist. Ich mochte Pauli schon von Anfang an und hatte sie hier auch schon mal als Charakter-Mercedes bezeichnet, das hat rein garnix mit der momentanen Medienpräsenz infolge der BS-Kritik zu tun.

    Übrigens hat Melanie Leupolz seit ihrem erfrischend ehrlichen Interview bei mir auch ein Stein im Brett.

    Mit Däbritz, Leupolz, Bremer, Maier rücken beeindruckende Charaktere in die Natio, da könnte man schon allein deshalb Fan werden.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nun, tpfn, mag alles so sein, wie Du anführst, nur bzgl. Deiner Erwartungshaltung einer Pauli-Einwechslung solltest Du erfahrungsgemäß grundsätzlich falsch liegen!
    Auch wenn Du es nicht vergleichst, aber dennoch hätte Pauli gegenüber Däbritz und den anderen Genannten noch deutliche Nachteile bzgl. ihrer U-Einsatzzeiten in allen Klassen. Selbst Däbritz sind die A-Team-Schuhe noch mind. 1 Nr. zu groß – was soll man da von Pauli erst sagen.
    Weiterhin wäre es vollkommen falsch, von der BT zu erwarten, dass diese einen N11-Neuling in so ein Spiel „wirft“, wohl wissend, dass diese Einwechslung eher nach hinten losgehen dürfte und dann der bekannte Wirbel erneut einsetzt.

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  • dummkopf sagt:

    @SF
    Halt mal!
    Also, dass du mich jetzt mit sheldon in eine Kiste wirfst, finde ich auch voll die Provokation! 😉
    Vielleicht ist die Sabotage-Geschichte schon ein ganz klein wenig spekulativ, aber ansonsten bin ich doch schon immer für neues ausprobieren.

    Neu kamen in/nach der Halbzeit L&L, und auch wenn die kein Spiel sortieren können, und da aussen auch alles andere als ihre Position ist.
    Die waren einfach ein bisschen mehr scharf darauf, etwas zu zeigen, und waren nicht umsonst an allen Toren beteiligt! Ohne die als wenigstens kleinem belebender Faktor wäre das schlicht und einfach in die Hose gegangen.
    Jedenfalls haben weder Goessling, noch Maroszan oder Kessler so viel beigetragen.
    Und der gleiche Effekt wäre von Bremer auch zu erwarten. Evtl sogar auch bei den anderen „Frischlingen“.

    nochmal @SF
    Ich bin ja nicht immer bei TP. Wie schlecht findest du Bremer denn? Schlechteste Spielerin bei TP? Sonst müssten ja Simic und Elsig, Kemme und Cramer deiner Meinung nach doch eigentlich die N11-Schuhe auch viel mehr als eine Nummer zu gross sein?

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  • tpfn sagt:

    @sf
    bin ja noch nicht solange bei, aber Pauli spielt ja nun seit Anfang der Saison in der ersten bei TP und das mMn überzeugend, sie hat Lyon mit ausgeknipst und hatte keinen unwesentlichen Anteil am Tabellenstand von TP, wie kann sie denn dann Qualitativ schlechter sein als so manch andere in der Natio? Wer es unter Schröder in die erste schafft, dürfte doch eigentlich hier garkeine Probleme haben, oder? klär mich bitte auf das interessiert mich wirklich! Oder hängt das damit zusammen dass sie mit dem A-Team noch nicht trainiert hatte und man somit ihre Laufwege etc. nicht kennt praktisch nicht eingespielt ist?

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  • tpfn sagt:

    @sf
    Du schreibst, jemand der weniger U-Einsatzzeiten hat hätte Nachteile, das verstehe ich nicht. Nachdem was ich bisher gehört habe scheinen die Natio-Zeiten, zumindest physisch gesehen, wie Urlaub für die Mädels zu sein, BS bemängelt das ja häufig. Ich denke das wird für alle Spielerinnen der großen drei bis vier so sein. Oder beziehst du die Nachteile auf etwaige Erholungsphasen?

    Mental ist das natürlich wieder ne ganz andere Kiste, Länderspiele, Medienrummel, öffentlicher Druck etc. das kann schon richtig an die Substanz gehen.

    Dass sich die Spielerinnen in der A-Natio dann schon durch die U-Einsätze kennen kann ja auch nicht der Grund sein, denke die Mehrzahl der aktuellen Natio`s hatte keine U-Einsätze mit Däbritz, Leupolz oder Maier, die sind ja die Küken im Team und wie schnell neue Spielerinnen in Mannschaften integriert werden können sieht man ja ständig in der Liga.

    Bleibt also nur noch der Schauspielkurs?..

    Wie gesagt liebe SF, ich würde es wirklich gern erfahren, du scheinst ja hier richtig im Saft zu stehen, als Neuling bin „ich“ hier der Dummkopf und nicht Dummkopf. Dummkopf schon garnicht!, (von wegen Dummkopf tzzz).

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @dummkopf und tpfn
    Mittlerweile nervt es, wenn ich das Hickhack zu Pauli lesen muss, was sich hier aus den Fingern gesogen wird!
    Ich bin begeistert von Pauli und möchte unbedingt, dass dies noch viele Jahre bei TP so anhält! Wenn ich eine nüchterne sachliche Einschätzung zu dem geforderten N11-Debüt im Irlandspiel gebe, wird mir unterstellt, ich hielte nichts von ihr – einfach pervers und wider jedes FF-Verstandes.
    Einfach formulierte Aussagen, die wohl genereller Natur sind, werden übergangen, ignoriert, so z.B. dass Frau Neid nicht im Ansatz sie in dieses Spiel geworfen hätte, was keinem der Beteiligten was Positives gebracht hätte, der Schuß eher nach hinten losgegangen wäre.
    Bei diesem Spielverlauf kann man es eigentlich nicht wagen, so unverantwortlich zu handeln, weil das deutlich nach einem Verheizen aussähe!
    Ich schreibe es nochmal: Man kann eine Pauline Bremer, bei all ihren Qualitäten und Fähigkeiten und ungeachtet ihres Alters, in einem derartig verlaufenen Qualispiel nicht bar jeder Vernunft und noch dazu als vermeitliche Heilsbringerin einwechseln! Damit hätte Bernd Schröder sofort wieder erneuten Grund gehabt, weitere Ungereimtheiten zu monieren.
    Weitere Kommentierungen und erst recht Wiederholungen werde ich mir ersparen!

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  • Andreas sagt:

    Wie jemand bei diesem Spiel auf die Idee kommen kann, das wäre Werbung für den Frauemfussball gewesen, ist mir vollkommen schleierhaft. Jemand der sich sonst nicht dafür interessiert und einfach mal eingeschaltet hat, wird das eher nicht nochmal machen. Klar die Einwürfe waren beeindruckend und die Irinnen haben sicher das Maximum herausgeholt und am Ende sehr unglücklich verloren. Aber sonst war das einfach ein grauenhafter Kick. Was besonders negativ aufgefallen ist, war diese Fehlpassorgie. So gut wie niemand ist in der Lage einen normalen Pass über mehr als 5 Meter zu spielen. Kemme war ein Totalausfall (so gut wie alle Pässe landeten beim Gegner), die Innenverteidigung mit vielen Stellungsfehlern, Goessling ebenfalls ein Totalausfall und noch schlechter als Kessler, Maroszan völlig wirkungslos, Behringer wirklich viel zu langsam für die Offensive und Mittag ´war auch wieder meistens unsichtbar oder hat einen Fehlpass gespielt. In Ansätzen haben höchstens Schmidt und Laudehr überzeugt (wobei auch diese Bewertung eher übertrieben ist).
    Für mich hat das aber weniger etwas mit den Qualitäten von SN zu tun, wobei auch da bei mir seit Jahren Zweifel herrschen. Es zeigt viel eher wie dünn die Personaldecke in Deutschland wirklich ist. Da fallen mit Bartusiak, Meier, Alushi und Sasic 4 Stammkräfte aus und es kommt so etwas bei raus. Das kann einem schon Angst machen. Wenn Kemme wirklich die beste Alternative für die linke Seite ist, dann gute Nacht. Immerhin lief es in Halbzeit 2 mit Laudehr da hinten besser. Hoffentlich können wir in Bestbesetzung bei der WM antreten.

    Den Elfmeter halte ich im übrigen für berechtigt. Das war halt ein Geschenk der irischen Verteidigerin. Sie lässt das Bein nunmal draussen stehen und Mittag fällt drüber. So eine Einladung hätte jeder Stürmer dankend angenommen.

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  • Karl sagt:

    @Andreas: Ich fand schon dass das Spiel Werbung fuer den Frauenfussball war. Es hatte doch alles: Spannung, kuriose Tore , eine Weltklasseleistung(Lotzen beim 2:1), ein Traumtor von Leupolz, und das gluecklichere Ende fuer die deutsche Mannschaft. Mehr will der normale Fan doch meistens garnicht.
    Ansonsten stimme ich deinem Beitrag zu.

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  • Sheldon sagt:

    @Andreas: Wenn eine Bundestrainerin „überrascht“ ist, dass ihre Spielerinnen keinen geraden Pass auf die Reihe bekommen, dann hat sie ihren Job ganz einfach verfehlt. Das, was da gestern abgelaufen ist, sorry, aber das kann man nicht mit Nervösität, Wetterbedingungen oder sonst was erklären. Das war ein einziger 90-minütiger Krampf.

    Normalerweise sollten doch vor allen Dingen die beiden „6“er das Spiel machen. Das ist ihre Rolle im Spiel, das kreative Element. Es ist nicht der Sinn eines 4-2-3-1, dass die drei OMs immer 20 Meter vor dem Strafraum stehen. Entweder du machst daraus ein 4-4-2 oder ein 4-3-3. Gestern war das ein 4-5-1.

    Und da ist dann auch keine Spielerin auf dem Platz, die mal die Initiative ergreift, wo dann einfach mal durchgetauscht wird. Man würde sich eine Spielerin wie Boateng wünschen, die einfach mal sagt: Hey, so geht das nicht weiter, wir stellen um, Behringer geht in die Zentrale, Keßler auf die „10“ (von mir aus auch Goeßling), Marozsan ins Sturmzentrum und Mittag auf die linke Seite. Oder auch mal Keßler oder Marozsan auf die Außen und dann in die Mitte reinziehen!

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  • Andreas sagt:

    @Karl: Ich stimme dir vielleicht noch zu, was denn Fan angeht, wobei ich mich auch gelangweilt und geärgert habe. Mir geht es aber um eine Erweiterung des Interesses am Frauenfussball und da kommt beim neutralen oder sogar eher ablehnenden Zuschauer an: Habe ich ja schon immer gewusst. Frauen können eben doch nicht Fussball spielen (etwas überspitzt formuliert).

    @Sheldon: Sicher sollte die Bundestrainerin nicht überrascht über die Mängel ihrer Nationalspielerinnen sein. Ist sie wahrscheinlich auch nicht. Das Problem ist nur, es gibt keine Alternativen, jedenfalls im Moment nicht. Und aus meiner Sicht ist es schon dramatisch, dass ich z.B. von der hier sehr geschätzten Anja Mittag nicht viel halte, allerdings auch keine Alternative wüsste. Popp war jedenfalls nach ihrer Einschätzung noch viel weniger im Spiel und Maroszan ist auch keine Stürmerin. Die ist wahrscheinlich auf der 6 am Besten aufgehoben. Jedenfalls bei Gegnern die relativ aggressiv verteidigen. Sie mochte es noch nie, wenn man ihr auf den Füßen steht und da hat sie auf der 6 einfach mehr Platz

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  • Maxemus sagt:

    Sheldon: „Man würde sich eine Spielerin wie Boateng wünschen…“

    Sag mir, dass das nicht wahr ist !

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  • Karl sagt:

    @Andreas: Ich glaube kaum dass es moeglich ist eingefleischten Maennerfussballanbetern oder Tici-Taca Fetischisten den Frauenfussball naeher zu bringen , ich wuensche dir aber trotzdem viel Erfolg dabei 🙂

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  • dummkopf sagt:

    @SF
    Du weisst ja dass ich die selbst(vereins)kritischen Fans bevorzuge, aber bei manchen TPlern weiss man manchmal wirklich nicht so genau. Detlef zB, den ich ja wie dich auch sehr schätze, hält seine Truppe ja auch manchmal für ein bisschen arg mickrig, und bei N11 Nominierungen schwankt das bei TP-Fans auch immer schwer durchschaubar zwischen „Neid benachteiligt sowieso immer die TP-Spielerinnen“ und „FFC-Spielerinnen sind doch auch besser“.
    Wenn du das in 2 Wochen nochmal durchliest wirst du sicher auch merken, dass man wirklich denken konnte, du hälst Bremer für eine Pflaume, und es ist vielleicht auch ganz gut, dass du das noch einmal richtig gestellt hast.

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  • dummkopf sagt:

    @andreas
    Hm. Dein Grundtenor kann ja sicher ganz gut nachvollzogen werden, aber deine Ursachenforschung im Personalbereich müsstest du mir noch einmal erklären.
    Bei Irland ist doch keine Spielerin aufgefallen, die für irgendeine BL-Mannschaft von Bayern bis FFC irgendwie interessant wäre. Schon gleich gar nicht für den deutschen N11- Kader. (Zumindest solange man nicht jemand immer kurz für Einwürfe einwechseln darf 😉 )
    Die zu „schwachen“ deutschen Alternativen wie Mittag oder Popp sind also doch immer noch weit, weit besser als alle Irinnen, oder nicht?
    War das Spiel nicht genau dafür ein Beispiel, dass man eben mit so etwas wie Struktur, Ordnung, System im Spiel auch aus schwächeren Einzelspielerinnen eine ganz ordentliche Mannschaftleistung herausbekommen kann, und genau das bei unserer Truppe der grosse Nachteil gegenüber Irland war?

    Daher wäre es doch eher wichtig, das geregelt zu bekommen, als (noch) bessere Einzelspieler zur Verfügung zu haben?

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @dummkopf
    Da ich noch nie auch nur einziges negatives Wort über Pauli geschrieben habe, dürfte Dir ein Beweis für die „Pflaume“ unmöglich sein! Und das ich einer der ersten Kritiker hier war, als es um ihre Nominierung ging, kann man mir nicht nachteilig anrechnen und als Geringschätzung Paulis auslegen.
    Neben meinen nostalgischen Verbindungen/Erinnerungen bzgl. Anja und Lira, habe ich gerade für Pauli, Lisa und auch Toni ein ganz besonderes Faible entwickelt, das ich mir von niemanden streitig machen lasse! Und wenn ich z.Z. was kritisch sehe an o. bei TP, dann ist es der (Nicht-)Umgang mit Ingrid Wells, die nach Hörensagen bei ihren ausnahmslosen Zweitligaauftritten schon fulminate Dinge zelebriert, aber bei BS anscheinend keine Rolle spielt.

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  • shane sagt:

    ein schoenes interview mit MVT: http://www.frauenfussballmagazin.ch/2014/04/martina-voss-tecklenburg-ueber-erfolg-die-schweizer-liga-und-die-chancen-auf-die-wm-qualifikation/

    insbesondere das:
    „Aber den grössten Schritt, den wir noch machen müssen, betrifft den sogenannten Match-Plan. Wenn wir eine Spielidee haben, und die funktioniert während einem Spiel nicht, dann muss das Team lernen, flexibel zu. Da müssen die Spielerinnen noch mehr Verantwortung übernehmen und sich zutrauen, Entscheidungen zu fällen.“

    sollte das dt. NT auch mal in erwaegung ziehen statt des bedingungslosen „wir zwingen dem gegner unser spiel auf“ (und rennen auch zum hundersten mal gegen die wand, weil wo kommen wir dahin wenn wir uns von der wand zwingen lassen, die tuer zu nehmen?).

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  • wolle sagt:

    Jetzt habe ich mir extra nochmal die entscheidenden Szenen vom Spiel angeschaut.
    1. Beim 1:1 hat sich Anja geschickt gedreht um den 11er zu holen. Kann man geben. Die beiden 11er im EM-Finale waren viel zweifelhafter.
    2.Beim 2:1 behindert Lotzen die Torhüterin, also normalerweis im 5er ein Freistoß für die Iren.
    3. Das 3:2 war nie und nimmer so gewollt.
    Mein Fazit: Ein unverdienter, glücklicher Sieg, mit etwas Glück macht Irland in HZ1 noch das 2:0.
    Mir fällt schon länger auf, und da stimme ich Sheldon vollkommen zu, dass niemand in der dt. Mannschaft (vlt. außer Kessler) in der Lage ist bei Rückstand den Hebel umzulegen. Es geht immer im gleichen System weiter. Aber wie soll das auch gehen, wenn solche Situationen nie simuliert werden. Beim Algarve-up z.B. wäre eine gute Gelegenheit solche Situationen zu proben.
    Außerdem fehlen uns dazu auch die Typen. Bei Fr.Neid hab ich das Gefühl sind solche Typen gar nicht gefragt. Alle sind lieb und nett, aber bloß keine eigene Meinung. Im übrigen ist das bei Jogis Jungs auch nicht besser. Deshalb spielt Boateng nicht bei Jogi, und Fr Neid verzichtet dann auch lieber auf Typen wie Pohlers oder Hanebeck.

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  • FFFan sagt:

    @ Maxemus:
    „Sheldon: “Man würde sich eine Spielerin wie Boateng wünschen…”
    Sag mir, dass das nicht wahr ist ! “

    Zugegeben, wenn man so einen Satz aus dem Zusammenhang reißt und isoliert betrachtet, denkt man natürlich: Vollschlag!

    Aber Sheldon hat ja erklärt, wie er das meint: es bräuchte eine Spielerin, die – wie K.-P.Boateng auf Schalke – auf dem Platz eigenständig die Initiative ergreift, Umstellungen vornimmt und taktische Anpassungen anordnet, wenn schon von der Trainerbank keine Impulse kommen.

    Ich bin überzeugt, dass z.B. Nadine Keßler das beim VfL Wolfsburg auch macht (oder machen würde, wenn es nötig wäre). Im Nationalteam besitzt sie dafür jedoch (noch) nicht die erforderliche Autorität.

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  • Andreas sagt:

    @dummkopf: Ich weiß jetzt nicht genau was Du mit Ursachenforschung im Personalbereich meinst. Ich habe einfach nur meine Beobachtungen wiedergegeben. Ob die Irinnen Bundesliganiveau haben, will ich jetzt gar nicht beurteilen, für Sindelfingen, Duisburg oder Cloppenburg sollte es aber reichen.
    So wie Irland jetzt, werden sicher viele gegen Deutschland spielen und haben dies auch in der Vergangenheit getan, z.B. Italien bei der EM. Und bei Gegnern die ein gewisses Niveau haben, kann das sehr unangenehm sein. Dafür braucht man dann einfach Spielerinnen, die technisch in der Lage sind, dieses Problem zu lösen. Grundtugenden wie den Willen und die Bissigkeit im Zweikampf setze ich einfach mal voraus. Mir ist halt in vielen Spielen der Vergangenheit aufgefallen, dass es im technischen Bereich bei vielen Spielerinnen an Qualität fehlt. Gegen Kasachstan und Slowenien fällt das natürlich nicht auf, aber gegen bessere Mannschaften schon. Das hat mich z.B. bei der EM extrem genervt. Die 2. Halbzeit gegen Schweden ist dafür auch ein gutes Beispiel. Einen Großteil der Probleme, die man da hatte, waren selbstverschuldet. Durch technische Mängel bei der Ballannahme und schlimme Fehlpässe hat man nahezu jeden eroberten Ball schnell wieder bei den Schwedinnen abgeliefert. Das war echt zum Haare ausraufen.
    Die Reporterin hat das im Irland Spiel gut erkannt. Es gelingt einfach nicht (bzw. nur in Ausnahmefällen wie beim 1:0 im EM-Finale) mit einigen schnellen flachen Pässen eine gegnerische Abwewhr auszuhebeln. Da fehlt den meisten Spielerinnen einfach die Qualität oder die Sicherheit von einem guten Training. Woran das liegt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Maroszan kann das, Laudehr, Alushi und Sasic auch. Von Kim Kulig habe ich solche Bälle auch gesehen, aber ob die noch mal zurückkommt, steht in den Sternen. Gerade Anja Mittag ist meiner Meinung nach ein gutes Beispiel für dieses Problem. Wieviele aussichtsreiche Angriffe an ihren Fehlpässen scheitern, kann ich gar nicht mehr zählen. Da erwarte ich einfach mehr von einer Spielerin, der ja auch von vielen hier eine große Qualität zugemessen wird.
    Das die Deutschen besser sind als die Irinnen steht natürlich außer Frage. Irland kann dafür aber auch nicht der Masstab sein. Ich denke eher voraus an die WM. Da wird man es mit anderen Kalibern zu tun bekommen, die dann auch besser spielen werden als beim Algarve Cup.

    @wolle: Ich gebe Dir recht. „Typen“ sind nicht mehr so gefragt, weder bei Jogi noch bei SN. Hanebeck ist dafür allerdings ein schlechtes Beispiel, hat sie doch im letzten Jahr zum Teil unterirdisch gespielt.

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  • Altwolf sagt:

    @FFFan.

    Wenn man nun meint, anhand dieses Spieles Grundsätzliches über die N11 diskutieren zu wollen, so gebe ich dir zur Einschätzung N.Keßlers Recht.
    Sie ist diejenige,die bei WOB das Kommando für solche Fälle hat.
    Sie hat aber dabei auch einige Mitstreiterinnen,die ihrem Aufruf dann auch entsprechend folgen, wie z.B.M.Müller, A.Blässe, L.Wensing, Z.Jakabfi und auch sie kann L.Gößling zu solchen Änderungen motivieren, während das in der N11 so nicht der Fall ist.

    Sie hatte es aber auch da schon persönlich gezeigt – beim 2:2 gegen Frankreich (Jubiläum-Spiel), als sie eingewechselt wurde und die Initiative ergriff.

    Ich denke in der N11 herrscht immer noch die 1.FFC-Mentalität vor und die hat nicht die kämpferische und verändern wollende Spielart im Repertoire, was sich an D.Maroszan beispielhaft erkennen läßt. Sie versucht sich überwiegend auf ihre spieltechnischen Fähigkeiten zu verlassen und damit einzubringen, richtige Kämpferinnen sehe ich da nur seit dieser Saison durch C.Sasic u.mit Abstrichen noch S.Laudehr, die aber derzeit nicht die Form früherer Tage hat.Nur wenige sind da bereit sich von einer spielerischen Anlage auf eine kampfbetonte Spielweise umzustellen, wenn der Erfolg ausbleibt.

    Die wichtigste Einstellung, unbedingt das Spiel gewinnen zu wollen, fristet bei einem Großteil der Spielerinnen in der N11 und in den Vereinen noch ein „Mauerblümchen-Dasein“.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Als ob Wolfsburg ne bessere Einstellung zum Spiel hätte als Frankfurt…

    Wer war es denn, der uns im November 2012 gegen die USA rettete? Ich erinnere mich da glaube ich düster an den Namen Marozsan.

    Fakt ist doch, dass es in Wolfsburg kaum anders ist. Ja, Keßler übernimmt, wenn es nicht mehr anders geht, aber sie muss auch in nahezu jedem Spiel übernehmen. Und in manchen wie gegen Frankfurt oder Bayern reicht das dann eben nicht mehr.

    Wenn eine Mannschaft weiß, wie es geht, nach Rückständen zurückzukommen, dann ist es Frankfurt. Schau dir doch bloß die Spiele gegen Jena und gegen Essen an. Da ging es wirklich hart auf hart.

    Fakt ist aber, dass die Problemfäden wieder bei Neid zusammenlaufen. Sie sägt Spielerinnen, die eine große Persönlichkeit haben und solche Spielertypen sind, konsequent ab. Und da die jungen Spielerinnen wissen, dass Neid wahrscheinlich noch bis zum Ende ihrer Karriere auf dem N11-Thron hocken wird, entwickeln sie erst gar keine Persönlichkeit, sondern werden Spielerinnen, die Probleme lieber mit Schwalben und Meckern lösen als auf spielerisch-kämpferische Art.
    Übrigens ist das bei Kellermann nicht anders: Die jungen Spielerinnen merken bereits jetzt, dass starke Spielerpersönlichkeiten bei ihm ein schweres Standing haben (siehe Umgang mit Alisa Vetterlein oder Conny Pohlers). Also buckeln sie munter und fügen sich in die Maschine ein, die dann nunmal auch kopflos agiert.

    Und damit geht jegliches Selbstbewusstsein, jegliche Eigenverantwortung vollkommen flöten und es kommen solche Resultate dabei raus. Klar, solange die Maschine noch wie ein Bulldozzer aufgestellt ist, die jeden Gegner einfach über den Haufen fährt, wirkt sich das nicht aus, aber sobald diesem Bulldozzer ne eisenharte Betonwand gegenüber steht, schlagen sie sich den Kopf ein!

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  • Karl sagt:

    Welche Spielerinnen mit grossen Persoenlichkeiten wurden denn von Neid abgesaegt? Und was ist mit all den anderen? Haben die wirklich keine Persoenlichkeit und keine eigene Meinung? Und was bedeutet das fuer einen Mannschaftssport ueberhaupt? Spielt dann jeder wie und was er will wenn alle Persoenlichkeiten auf dem Platz stehn?

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  • Sheldon sagt:

    @Karl: Wichtig ist, dass es eine Hierarchie gibt, denn viele Köche verderben den Brei. Es ist eben wichtig, dass es bestimmte Leute auf dem Platz gibt, die der Boss sind und die Selbstbewusstsein haben. Persönlichkeiten, die sich trauen, den Mund aufzumachen, wenn etwas nicht klappt, und nicht stur weiterspielen.

    Neid hat eine ganze Menge großer und starker Persönlichkeiten sowie eigensinniger Köpfe abgesägt oder außen vorgelassen: Prinz, Pohlers, Odebrecht, Hoffmann, Grings, Alushi, Sarholz usw., anstatt sie aufzubauen und einzugliedern. Dazu war sie nämlich nicht in der Lage.

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  • Karl sagt:

    @Sheldon: OK, das was gesucht wird ist eher ein Leader als eine Persoenlichkeit. Von den von dir genannten wurde doch keine abgesaegt. Prinz und Grings haben aufgehoert, Odebrecht im Prinzip durch Verletzung auch , Alushi ist dabei wenn sie fit ist. Sarholz war nie dabei und spielt noch nicht mal im Verein, Hoffmann ist wohl schon laenger her. Dabei musst du aber immer vorraussetzen dass die Mitspielerinnen so einen Leader auch akzeptieren. OK, bei Prinz und Grings vielleicht. Aber Angerer,Laudehr,Sasic und Kessler koennten das doch genauso gut. Wenn du das nicht ein bischen verteilst gehst du das Risiko ein , dass wenn dein Leader ausfaellt die ganze Mannschaft mit ausfaellt. Und auch in der Zeit von Prinz und Grings wurden doch schlechte Spiele abgeliefert, oder nicht. Und besondere Revoluzzer oder Querkoepfe sind die sicher alle auch nicht.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    > OK, das was gesucht wird ist eher ein Leader als eine Persoenlichkeit.
    Zeigt mir mal den sog. Leader, der keine Persönlichkeit ist! 🙁
    Selbst in jeder Gang ist derselbe eine Persönlichkeit… 😀
    Ich halte jedenfalls dagegen und behaupte, nicht jede Persönlichkeit hat die Fähigkeit zu einem Leader! 😉

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  • Sheldon sagt:

    @Karl: Prinz wurde im Spiel gegen Nigeria und gegen Japan aber mal volle Kanne abgesägt und musste danach auch aufhören. Grings „wurde“ aufgehört, Odebrecht musste 6 1/2 Jahre kämpfen, um wieder in die N11 zu kommen, Sarholz war eine Zeit lang die weltbeste Keeperin, Hoffmann bekam trotz bärenstarker Leistungen und zeitweiser Not im DM keine Chance.

    Sie alle wurden nicht mehr nominiert, weil Neid keinen Ärger wollte.

    Was ich will, sind 11 Leader, zwischen denen es eine klare Hierarchie gibt: So etwas wie bei Bayern, wo selbst ein Alaba in jedem anderen Team der Welt ein absoluter Leader wäre und im N11-Team als Kapitän auf der „10“ spielt.

    Und ich glaube nicht, dass Neid dazu imstande ist, diese 11 Leader zu schaffen und sie so ins Verhältnis zu rücken, dass es zwischen ihnen eine ganz klare und eindeutige Hierarchie gibt. Das muss aber meines Erachtens ein Bundestrainer oder eine Bundestrainerin bei dem vorliegenden Spielerinnenmaterial in Deutschland leisten!

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.

    War ja klar, daß du wieder deinen “ Totschlags-Argumentations-Brei“ anrührst. 🙂

    Es geht doch nicht um besser oder schlechter, sondern ob es in den unterschiedlichen Teams „Charaktere“ gibt, die im Spiel durch eigene Initiative neue Impulse setzen können, indem sie ihren Spielstil verändern.

    Es geht auch nicht um „bequeme oder unbequeme“ Persönlichkeiten, sondern um Spielerinnen, die wie N.Keßler, einen wesentlichen Einfluß auf das Spiel der Mannschaft nehmen können.
    Davon gibt es derzeit in -D- mit dem entsprechenden Spielniveau kaum welche. ! Derzeit überzeugen mich diesbezüglich nur C.Sasic u. N.Keßler.
    Dazu gehören sicher nicht C.Pohlers oder L.Aliushi;

    Die von dir angeführten Spielerinnen sind zwar individuell auffällige Spielerinnen mit besonderen Fähigkeiten, aber nur wenige, wie vielleich noch V.Odebrecht, haben eine entsprechende Einstellung zum Spielverlauf, wenn es mal nicht so gut läuft.Die anderen haben doch auch überwiegend in der N11 gespielt u.einige davon sind derzeit auch nicht in der entsprechenden Form oder haben aufgrund des Alters nicht mehr die entsprechende Perspektive in der N11. Also keine Entscheidung der BT gegen die, die eine @Sheldon „große Persönlichkeit haben“ .

    Eine andere Meinung zur Aufstellung oder zum Spielsystem oder zu Ein- u. Auswechselungen zu haben ist doch nicht Ausdruck der hier gefragten Persönlichkeit, sondern kann ich durch mein „persönliches“ Einbringen von Kampf und Siegeswillen das Team mitreissen und damit dieser N11 zum Erfolg verhelfen.
    Das ist eine „Charaktereigenschaft“ des Individuum und nicht Ausdruck einer eigenen Meinung.
    Wenn solche sogg.“Typen“, wie hier z.T. beschrieben, sich nicht in das Teamgefüge bzw. im Sinne einer mannschaftlichen Geschlossenheit einbringen und dem gemeinsamen Ziel (wie auch der Vorgabe des Trainers) unterordnen, haben diese auch im Team nichts zu suchen.

    In unserer Gesellschaft ist das nun mal Gang- und Gebe, daß die, die sich durch kritische Äußerungen exponieren auch selbst entsprechend „kritisch“ beurteilt werden und deshalb nur die etwas äußern,die auch eine entsprechende Leistung vorweisen können bzw. das entsprechende Selbstbewußtsein haben.

    Genauso ist das auch auf dem F-Platz.

    Dein „Streifzug“ bezüglich R.Kellermann und seine Spielerinnen ist mal wieder „völlig“ am Thema vorbei und kann unter der Rubrik „ständige Wiederholungen“ unkommentiert bleiben.

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  • shane sagt:

    „Was ich will, sind 11 Leader, zwischen denen es eine klare Hierarchie gibt.“

    jo. was ich will, sind leute die auch ohne ihre phrasendreschmaschine auskommen und nen konsistenten gedanken formulieren koennen (oder sollte es einfach nur am verstaendnis der bedeutung des wortes – ja, fremdwort! vorsicht! – leader fehlen?). schonmal von den vielen koechen oder den haeuptlingen ohne indianer gehoert? und vielleicht kannst du ja mal ne skizze machen, wie so ne 11 leader struktur mit klarer hierarchie ausschaut.

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  • karl sagt:

    @altwolf: Volle Zustimmung. Genau das wollte ich auch sagen, konnte es nur nicht so gut ausdruecken.
    @Schenschtschina Futbolista:“Zeigt mir mal den sog. Leader, der keine Persönlichkeit ist! :(“
    Davon gibts leider jede Menge, besonders in Firmen und Aemtern,meistens als Vorgesetzte bezeichnet .

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    War`s Rehagel, der das mit den 11 Häuptlingen gesagt hat?
    Und ob nun Leader oder Häuptlinge – der Name ist marginal und eine Hierarchie unter Gleichen gibt es schonmal gar nicht!

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  • Ralf sagt:

    🙂

    Es gibt ‚Gleiche‘, ‚Gleichere‘ und manchmal gibt’s auch noch die ‚am Gleichesten‘!

    War da nicht mal was ‚real Existierendes‘?

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nee, karl, das sind nur Chefs oder Bosse, was nicht gleichzeitig die Fähgikeit zum Führen und Leiten beinhaltet! Also ist Deine Argumentation zwar lustig, aber trägt nicht zur Problemlösung bei. 😉

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Sie alle wurden nicht mehr nominiert, weil Neid keinen Ärger wollte.“

    Das ist doch Unsinn! Wenn sie wirklich keinen Ärger gewollt hätte (z.B. mit Bernd Schröder), hätte sie doch damals die „weltbeste Torhüterin“ nominieren müssen. Ebenso wäre es bei der WM 2011 sicherlich der bequemere Weg gewesen, die Spielführerin trotz schwacher Leistung nicht ‚abzusägen‘.

    Diese Beispiele zeigen doch schon, dass Neid Ärger nicht aus dem Weg gegangen ist.

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Du hast das vielleicht falsch verstanden – mit Ärger meine ich soviel wie alles, was ihre Position schwächen könnte. Wer sich gegen sie behaupten kann und möglicherweise einen eigenen Charakter hat, der wird halt platt gemacht, um die Ruhe im Team nicht zu stören.

    So etwas wie in den USA, wo der Trainer gehen musste, weil die Spielerinnen gegen ihn rebelliert haben, wird es in Deutschland nicht geben, weil keine Spielerin gegenüber Neid auch nur wagen würde, Kritik zu üben.

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  • Sheldon sagt:

    @shane: Bei Leadern meine ich Spielerinnen, die denken, die kritikfähig sind, die bereit sind, ihren Kopf für die Mannschaft hinzuhalten, auch öffentlich.

    11 Leader zu haben geht in jedem Fall, wenn zwischen den Spielerinnen Vertrauen und eine gute Kommunikation herrscht. Wenn auf dem Platz jeder mitdenkt und es dennoch einen gibt, der die Fäden aufgrund seiner besonderen Extraklasse in der Hand hat, dann kann das sehr gut laufen.

    Nicht jeder muss ja gleich ne Systemumstellung begehen, es würde schon reichen, wenn er ne Idee für den nächsten Angriff hat.

    Man sollte wissen, jeder, der den Ball hat, ist in dem Moment der Leader, der Käptn, weil er in diesem Moment entscheidet, in welche Richtung das Spiel läuft. Und jeder andere Spieler seines Teams ist ihm untergeordnet, muss sich anbieten und somit dem Spieler die Umsetzung von Ideen ermöglichen. Jede Spielerin ist immer aktiv am Geschehen beteiligt.

    Der deutschen Mannschaft fehlt es an Kommunikation auf dem Feld, an Ideengebern und an der Aktivität der nicht ballführenden Spielerinnen.

    Wenn ich mir beispielsweise die Abstimmung zwischen Keßler und Marozsan anschaue, oder das Zusammenspiel der Außen oder aber Goeßling, auch das Zusammenspiel der Abwehrspielerinnen mit der Torhüterin, die Einbindung der Sturmspitze, dann kann man doch kaum noch hinsehen. Da funktioniert einfach nix. Ganz Deutschland ist im FF zur Zeit in einer Null-Bock-Stimmung gefangen, die nur noch das Programm abspult, aber keine positive Identifikation mit dem FF hat, am wenigsten die Spielerinnen.

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  • Karl sagt:

    @sheldon: Also soweit ich deine Beitraege verstehe haeltst du saemtliche deutschen Spielerinnen fuer Characterlos, Kritikunfaehig, Kommunikationsschwach, Durchsetzungsschwach und ohne eigene Meinung und Urteilsvermoegen. Alle fremdgesteuert von Neid und moeglicherweise DFB Genmanipuliert. Sogar den Spass und die Lust am Fussballspielen hat man ihnen genommen und sie sind nun auch noch zur 0 bock Generation degeneriert. Ganz davon abgesehen dass ich diese Ansicht nicht teile , und die Einschaetzung schon rein statistisch gesehen niemals richtig sein kann wuerde mich trotzdem interressieren was aus deiner Sicht die Loesung fuer das Problem waere?

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  • Karl sagt:

    @Schenschtschina Futbolista: Seit wann muessen denn leader faehig sein den job zu machen? Sie muessen nur von der uebergeordneten Macht ernannt werden und sind dann formelle leader. Gehoert zwar nicht hierher, aber ich wollts der Vollstaendigkeit halber mal erwaehnen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @karl
    Gib doch mal Antworten, anstatt immer nur neue Fragen zu ollen Kamellen, nach dem Motto:“Hauptsache, ich behalte Recht – was schert mich mein Geschwafel von gestern!“, zu stellen.:(
    Ich habe jedenfalls nichts von Leadern im Zusammenhang mit deren Job geschrieben, richte also Deine Frage an denjenigen oder lasse es einfach bleiben; es bringt uns hier sowieso nicht weiter.
    Ich stehe unverändert dazu, dass nicht jede Persönlichkeit zwangsläufig Leaderfähigkeiten hat, aber jeder Leader eine Persönlichkeit abgibt – und da beziehe ich mich auf das rein Sportliche ohne Wenn und Aber, schliesslich ist das hier ein Sportportal!
    Deine Abschweifungen zu den Leadern in der Wirtschaft und den Ämtern bringt uns keinen Deut weiter!
    Den Rest mache Du mit Deinem Boss aus, vielleicht wirst Du ja dannach gefeuert… 😀

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  • karl sagt:

    @Schenschtschina Futbolista: OK, du hast voellig Recht. Ich hoffe die Antwort gefaellt dir. Einen Boss hab ich nicht. Wird also nichts mit dem gefeuert werden 🙂

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  • Zaunreiter sagt:

    Sheldon schrieb:
    „So etwas wie in den USA, wo der Trainer gehen musste, weil die Spielerinnen gegen ihn rebelliert haben, wird es in Deutschland nicht geben, weil keine Spielerin gegenüber Neid auch nur wagen würde, Kritik zu üben.“

    Sheldon, Du hast die Eigenart des deutschen Michels und der deutschen Michaela vergessen: Der und auch die Deutsche kauft sich erst eine Bahnsteigkarte, bevor er oder sie auf den Bahnsteig geht, getreu dem Lenin’schen Bonmot. Und auch den „Diederich Heßling“ von Heinrich Mann könnte man getrost „Friederike Heßling“ nennen.

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  • dummkopf sagt:

    @karl:
    Zitat:
    „@sheldon: Also soweit ich deine Beitraege verstehe haeltst du saemtliche deutschen Spielerinnen fuer Characterlos, Kritikunfaehig, Kommunikationsschwach, Durchsetzungsschwach…“

    Aber zum Glück hast du da ein paar Grossbuchstaben verwendet! (wo allerdings eigentlich kleine hingehören) 😉
    Das war knapp. Sonst hätte man dich am Ende noch verwechselt.

    @Zaunreiter
    Jesus, what?
    Also Michaela Lenin hat von Friederike Mann auf dem Bahnsteig ein Bonbon gekauft? Fahren die denn auch nach Mannheim?

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  • Andreas sagt:

    @Sheldon:Woher weisst Du eigentlich, dass es keine Spielerin wagen würde, SN zu kritisieren. Bist Du bei Mannschaftsbesprechungen oder in der Kabine dabei, dass Du das beurteilen kannst. SN wird sicherlich auch das Gespräch mit den erfahrenen Spielerinnen suchen und deren Meinungen mit in ihre eigenen Überlegungen einfließen lassen, jedenfalls wenn sie klug ist. Im übrigen ist die Aufstellung, das Training und auch die Taktik im Spiel Sache der Trainerin. Das ist ihre Aufgabe und dafür muss sie im Misserfolgsfall gerade stehen. Und bisher halten sich die Misserfolge während ihrer Zeit als Bundestrainerin in engen Grenzen. Eigentlich ist da nur die verkorkste Heim WM zu nennen. Ansonsten haben die Mädels nicht immer toll gespielt (welche Nationalmannschaft tut das schon), aber mit dem WM Sieg 2007 und den EM Titeln 2009 und 2013 waren die letzten Jahre recht erfolgreich.

    Wir sollten uns als Fans nicht immer anmassen die besseren Bundestrainer zu sein.

    Im übrigen ist es absolut nicht die Aufgabe der Spielerinnen, ihre Trainerin zu kritisieren und schon gar nicht öffentlich. Wer das tut, muss schon sehr gute Gründe haben. Andernfalls würde ich mir als Bundestrainer überlegen, diese Spielerin nochmal zu nominieren. Sowas kann hinter verschlossenen Türen tun und dann sollte man auch das entsprechende Standing dafür haben.
    Ich möchte jedenfalls keine Spielerinnen haben, die so mächtig sind, ihren Trainer abzusägen. Da stecken nämlich oft auch eigennützige Motive dahinter.

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  • Karl sagt:

    @dummkopf: Ich werde deswegen aber jetzt keinen deutsch schriftlich Kurs belegen und ich werde auch keine Schreibkraft fuer meine zukuenftigen Beitraege einstellen 🙂

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.

    Der Einfluß des Windes bei diesem Spiel, wie auch die fulminanten Einwürfe, haben offenbar auch deine „Gedanken“ zu diesem Spiel, der N11 und deren Trainerin gehörig durcheinandergewirbelt und entsprechende „Verwirrung“ gestiftet.

    Was ist denn das für ein „Gemisch“ aus Leadern, Persönlichkeiten, denkenden, kritikfähigen und den kopfhinhaltenden Spielerinnen, die dann noch in der Lage sind, den Trainer aufgrund dieser „Eigenschaften“ zu stürzen ?

    Statt einen gemeinsamen Spielplan zu verfolgen, sich in freie Räume zu bewegen, sich gegenseitig bei Ballverlusten zu helfen und gegenseitig zu motivieren, sollen sie nun bei Ballbesitz zu „Leadern“ werden, die nun eigene Ideen zu entwickeln haben, während sich die anderen 9 (statt 10) Mitspieler unterordnen, nicht jedoch die, die „die Fäden aufgrund ihrer besonderen Extraklasse in der Hand hat, dann kann das sehr gut laufen“. Und die „Kapitänin“ gibt es ja auch noch.

    Wenn die Torfrau mit Ballbesitz das Spiel eröffnen möchte, entscheidet sie, ob sie eine Abwehrspielerin ,evtl.eine sich anbietende MF-Spielerin anspielt oder den langen Abschlag nach vorne ausführt , je nach Spielsituation.
    Dies hat weder etwas mit „Leaderqualität“ noch mit ihrer „Persönlichkeit“ zu tun, sondern ist, wie auch andere Abläufe, die Basis bzw. Grundidee dieses Spieles.

    „Wer sich gegen sie ( S.Neid) behaupten kann und möglicherweise einen eigenen Charakter hat, der wird halt platt gemacht“.
    Wer sich „behauptet“ kann nicht „platt“ gemacht werden – Widerspruch in sich selbst.

    Ist das deine Vorstellung von Trainer-Spielerinnen-Verhältnis in der derzeitigen N11 ?
    Wenn dem so ist, sollte deine Spielerin mit diesem „Charakter“ doch auf die „Qual“ unter ihr spielen zu müssen verzichten und dann dadurch in der „öffentlichen Wahrnehmung“ bezüglich der BTin mehr bewirken. Niemand kann gezwungen werden unter einem bestimmten Trainer spielen zu müssen (gilt ja auch auf Vereinsebene) und zeugt dann auch vom „Charakter“ einer Spielerin, sich nicht aufgrund der Ehre in der N11 spielen zu können, verbiegen zu lassen.

    „Ganz Deutschland ist im FF zur Zeit in einer Null-Bock-Stimmung gefangen, die nur noch das Programm abspult, aber keine positive Identifikation mit dem FF hat, am wenigsten die Spielerinnen.“
    Dies scheint mehr „deine“ eigene derzeitige „Einstellung zum FF“ wiederzuspiegeln, denn all deine „euphorischen Visionen“ insbes. mit deinem favorisierten Verein und der auf Jahre Europa beherrschenden Spielkultur, gepaart mit der überragenden Fähigkeit des Trainers, sind inzwischen einer besonderen Taktik der „Null-Gegentor-Philosophie“ gewichen.
    Nicht gerade Ausdruck von „Spielfreude“. 🙂

    Und diese mangelnde Identifikation mit dem FF und der Null-Bock-Einstellung auch auf alle Spielerinnen der Buli-Vereine zu verallgemeinern, ist mal wieder typisch @Sheldon-Tobak.

    @Andreas.
    Guter Kommentar.

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  • tpfn sagt:

    @Karl
    Im Grunde ist es doch clever, indem man hier im Forum schon kleinere Schreibfehler in einem ansonst gut formulierten Beitrag mit einem Augenzwinkern ankreidet, nimmt man zwangsläufig mutmaßlichen Schreiberlingen den Wind aus den Segeln, deren Beiträge sich ausschließlich auf Kraftausdrücke bzw. unüberlegte Wortfetzen beschränken würden. Ob bewußt oder unbewußt, man hält einen gewissen qualitativen Standard, denn man zwingt den Verfasser seine Gedanken zu ordnen und eventuelle Schnellschüsse zu überdenken.

    Obwohl Schnellschüsse durch vorhandene Restriktionen, (zB. 15Min Wartezeit, dem Goodwill des Moderators (Zensur)) ohnehin erschwert werden.

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  • dummkopf sagt:

    @Karl
    Ich habe nur auf die dadurch glücklicher- und gekonnterweise vermiedene Verwechslunsmöglichkeit der Texteinleitung zu einem gewissen Freund gepflegter Kleinschreibung hinweisen wollen, der ja namentlich nicht weit von dir entfernt liegt.
    😉

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  • Karl sagt:

    @dummkopf: Eigentlich war es ja bloss eine Frage weil Sheldon zu extrem wechselnden Ansichten neigt, je nachdem wie das letzte Spiel war sind die alle Goettinen oder Loser. Aber wo ichs nochmal gelesen habe bestand, wie du richtig bemerkt hast im ersten Absatz schon eine leichte Verwechslungsgefahr, Puh… , aber du hast doch sicher auch den smilie am ende meines letzten Beitrags gesehn 🙂

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