Jena verlängert mit vier Stammspielerinnen

Von am 3. April 2014 – 23.37 Uhr 3 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FF USV Jena hat die Verträge von gleich vier Stammspielerinnen um ein bzw. zwei Jahre verlängert.

So bleiben Iva Landeka, Kapitänin der kroatischen Nationalelf, und Sara Löser dem Verein aus Thüringen bis zum 30. Juni 2015 erhalten, die Verträge von Neuseelands Nationalspielerin Ria Percival und Susann Utes wurden sogar bis zum 30. Juni 2016 verlängert.

Kontinuität fortführen
Jenas Geschäftsführer Kai-Uwe Hirsch meint: „Wir haben bisher in diesem Jahr eine sehr positive sportliche Entwicklung zu verzeichnen. Mit den ersten Vertragsverlängerungen möchten wir die Kontinuität in der Mannschaft fortführen und freuen uns natürlich, dass uns diese wichtigen Spielerinnen weiter treu bleiben.“

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Bleibt ein weiteres Jahr in Jena: Iva Landeka ©  Zetbo / Framba-Fotos.de

Bleibt ein weiteres Jahr in Jena: Iva Landeka © Zetbo / Framba-Fotos.de

Klares Zeichen für die Zukunft
Mit den Vertragsverlängerungen der Leistungsträgerinnen wurde laut Pressemitteilung ein „klares Zeichen für die zukünftige Ausrichtung des FF USV Jena gesetzt“.  Dabei sollen Landeka und Percival „mit ihrer Erfahrung die Mannschaft stützen und auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zum gesamten Aufwärtstrend leisten.“

Nachhaltige Entwicklung angestrebt
Im defensiven Mittelfeld sorgt weiterhin Utes für die nötige Sicherheit im Jenaer Spiel. Die derzeit noch verletzte Spielerin wird nun auch die kommenden beiden Spielzeiten für die Stabilität auf der Sechser-Position sorgen. Mit Sara Löser setzt der FF USV auch in Zukunft auf die nachhaltige Entwicklung des eigenen Nachwuchses.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • DAWIDenko sagt:

    Das freut mich ungemein für den USV, nicht nur auf Grund des sympathischen Teams, auch als Sympathisant des Fußballs der neuen Bundesländer.
    Im Männerfußball gibt es da ja nciht viel auf was man da mit Stolz blicken kann.

    Der USV Jena schafft da wirklich gute Perspektiven für die nächsten Jahre. Vor allem die Vertragsverlängerung von Ria Percival. In vielen Spielen ist sie eine Spielerin die den Unterschied machen kann, siehe ihr Traumtor am 1. Spieltag im Karli.
    Auch beim FFC Frankfurt in ihrer kurzen Zeit zeigte sie aus meiner Sicht gute Leistungen.
    Die Vertäge von Amber Hearn, wie von Abby Erceg laufen auch zum Saisonende aus.
    Wäre natürlich gut wenn sie auch verlängern würden.

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  • jochen-or sagt:

    Freue mich auch für Jena, die diese Saison sportlich wirklich überzeugen und aus den mutmaßlich geringen finanziellen Mitteln das Beste machen.
    Unabhängig davon finde ich es – auch als Wessi – ganz wichtig, dass die neuen Bundesländer auch im Frauenfußball in der höchsten Liga mit einer angemessenen Zahl von Mannschaften repräsentiert werden.

    Auch das ist ja bekanntermaßen im Frauenfußball besser als bei den Herren.

    Ich hoffe nur, dass es dann nicht irgendwann wieder heißt, dass man Liquiditätsschwierigkeiten hat, denn sicherlich wird man allein schon für die Neuseeländerinnen einiges zahlen müssen.

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  • Detlef sagt:

    Glückwunsch nach Jena!!! 🙂
    Toll, daß man so einen starken Kader beieinanderhalten kann!!!
    Ich hoffe sehr, daß auch ihr wirtschaftliches Konzept voll aufgehen wird, damit der Pleitegeier einen großen Bogen um das Paradies machen muß!!! 😉

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