Olga Petrova verlässt VfL Wolfsburg

Von am 25. März 2014 – 12.35 Uhr 45 Kommentare

Triple-Sieger VfL Wolfsburg und Olga Petrova gehen nach nur kurzer Zeit schon wieder getrennter Wege. Der Vertrag der russischen Nationalspielerin wird zum 31. März einvernehmlich aufgelöst.

„Das ist unheimlich schade, zumal wir von ihren sportlichen Qualitäten nach wie vor überzeugt sind“, so der Cheftrainer und Sportliche Leiter Ralf Kellermann über die Spielerin, die bislang noch nicht in der ersten Mannschaft zum Zug gekommen ist.

Olga Petrova

Kehrt aus Heimweh zurück nach Russland: Olga Petrova © Zetbo / Framba-Fotos.de

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Wegen Heimweh zurück in die Heimat
„Olgas Heimweh wurde in den letzten Wochen jedoch zu groß. Deshalb haben wir gemeinsam entschieden, dass eine Trennung der sinnvollste Schritt ist.“

Erst seit der Winterpause in Deutschland
Petrova kam in der Winterpause der laufenden Spielzeit ablösefrei vom WFC Rossiyanka nach Wolfsburg. Der Vertrag der 27-Jährigen lief noch bis zum 30. Juni 2015.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

45 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Wer hätte das gedacht? …

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  • Herr Schulze sagt:

    Sie?

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Da du ja schon mal wieder hier bist, magst du doch sicher auch zu diesem Wechselgeschehen was schreiben. Achja, und zum Peter-Transfer-Prozedere gerne auch!

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  • FFFan sagt:

    Ich habe nie verstanden, warum man sie überhaupt geholt hat.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.
    Tja, soweit ich das mitbekommen habe und was so kolportiert wird, ist wohl die Integration, wie wohl auch b. D.Oparanozie, im Umfeld nicht gelungen, da offenbar bei den russischen Vereinen eine mehr „familiäre“ Einbeziehung der Spielerinnen besteht und die hier inzwischen herrschende „Professionalisierung“ dieses nicht mehr leistet.Hier herrscht eine gewisse Eigenverantwortung und Selbstständigkeit außerhalb des Spiel- und Trainingsbetriebes.
    Das Team hat sich wohl sehr bemüht, diese Integration auch außerhalb des Fußballs zu ermöglichen, jedoch das Sehnen nach dem gewohnten Umfeld war wohl zu bestimmend.
    Wenn man sie beim „Warmmachen“ vor den Spielen beobachtete, konnte man erkennen, daß sie überwiegend allein mit und ohne Ball agierte und auch bei den aktiv einbezogenen Ballpassagen nur rel. kurz verweilte. Auch C.Pohlers brachte es nicht fertig sie in e. längeres Gespräch einzubeziehen, geschweige denn, ihr mal ein Lächeln abzugewinnen.

    Aufgrund dieser nicht erwarteten Schwierigkeiten hat R.Kellermann, der sich nach eigenem Bekunden, ca. 6 Monate vor der Verpflichtung mit O.Petrova beschäftigt hatte, als Konsequenz angekündigt, diese mentalen Aspekte mehr bei zukünftigen Verpflichtungen zu berücksichtigen und sich deshalb mehr im skandinavischen Raum umsehen werde.

    Zu B.Peters Verpflichtung kenne ich auch keine tieferen Hintergründe und möchte da auch über private Beziehungen nicht spekulieren.

    Mag sein,daß sie mal statt einem „Gebrauchten“ auch mal ein Neufahrzeug günstig über 1-2 Jahre fahren möchte. 🙂

    Vielleicht ist es ja auch der Wunsch die „frühere“ Potsdamer Zeit und deren entsprechender Zusammenhalt mit den vertrauten Spielerinnen wieder aufleben zu lassen, auch in der Hoffnung dadurch zu alter Stärke zurückzufinden.
    Da ich L.Wensing bei WOB primär auf der RV-Position sehe und nicht in der IV, würde ich B.Peters, J.Henning u. N.Fischer als die konkurierenden IV sehen. L.Vetterlein könnte da in 1-2 Jahren dann dazu kommen, zumal sie auch kundtat, den Verein auch bei dieser Konstellation nicht wechseln zu wollen.

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  • Jennifer sagt:

    Mir ist das auch immer wieder ein Rätsel wie bei Vertragsverpflichtungen aus anderen Kulturen wichtige Bereiche wie interkulturelle Kommunikation und interkulturelle Intelligenz aussen vor gelassen werden. Ein Blick in ein Taschenbuch von Geert Hofstede (Lokales Denken, globales Handeln) würde schon genügen. Da könnte man sich viele Frustrationen ersparen.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Wieso hat man dann ein halbes Jahr nach dem Opa-Transfer sich gleich die nächste aus Russland geholt? Hätte man doch schon da wissen können!

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  • flaneur sagt:

    ich verstehe ganz brauchbar die russische sprache. habe mich daher seit der verpflichtung mit petrowas hintergrund beschäftigt. es gibt genug information im netz über sie als privatmensch und als sportlerin. ich kann alles was altwolf sagt, genau so auch bestätigen.

    im letzten interview (ende februar) sprach sie nur positiv über den klub, das training und die bundesliga. die äusserungen waren präzise beobachtungen einer klugen frau, die klartext redet, ohne zu schleimen.

    angesprochen auf die beziehungen innerhalb der mannschaft, also ob sie schon freundinnen gefunden hat, sagte sie sie, es sei kompliziert. im gegensatz zu russland ist der umgang hier kollegial. wer russen kennt weiß, dass es kritik ist.

    „nach dem ich mit 16 die familie verlies, von da an hatte ich nur noch den fussball“. das sagte sie in einem video des russischen verbandes. der fussball, die jeweilige mannschaft war bis heute ihre (ersatz)familie.

    nach dem training/spiel war sie, so darf man spekulieren, monatelang allein in wolfsburg.

    ob sie besuch erwartet in wolfsburg, fragte der interviewer der sovsport.ru: einen freund habe sie nicht, eltern werden sie nicht besuchen, vielleicht(!) eine von den freundinnen.

    einsamkeit kann einem schon die gesammte kraft nehmen, die mentale und die körperliche.

    altwolf hat also recht, wenn er auf die professionalisierung hinweist. in russland ist frauenfussball nicht im ansatz so akzeptiert wie hier. die spielerinnen/verein bilden notwendig eine familie/eine verschworene gemeinschaft gegen die da draussen.

    vfl wolfsburg hat sich schlecht informiert und trägt die hauptschuld am misslungenem transfer.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.

    Nun gut D.Oparanozie ist ja ursprünglich Afrikanerin und so nicht direkt vergleichbar mit O.Petrovas Situation.
    Nun ist man halt schlauer.

    Wenn man von einer Spielerin sportlich überzeugt ist, wird man es wohl immer wieder auch mal versuchen, sie zu integrieren.

    Messi mit 12 Jahren zu Barca, konnte man wissen, daß das gut geht?

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  • Altwolf sagt:

    @flaneur.

    Danke für deine konkreten Ergänzungen und Hinweise auf die Besonderheiten der russischen FF-Situation, so daß auch wir mehr Einsicht in das Innenleben der Spielerin erhalten haben und auch ihre Situation verstehen können.

    Letztendlich hat es der Verein jetzt erst verstanden, was da für Probleme außerhalb des Fußballfeldes zu bewältigen sind.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Messi musste von Argentinien nach Spanien und kam dort in hochprofessionelle Sturkturen, in denen 1. viele Ausländer in der gleichen Situation steckten, in der er 2. die Sprache konnte und 3., wo sich der Verein komplett um die gesamte Familiensituation, schulische Situation usw. kümmert. Integration war dort Programm, Barca hatte schon jahrelange Erfahrung mit hochprofessioneller Jugendarbeit. Und zwar durch den Macher himself, Louis van Gaal, der bereits eine ganze niederländische Generation bei Ajax aufgebaut hat (Stichwort: Surinam-Fraktion).

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • tpfn sagt:

    Nun hört aber auf, als wenn das ne große Ausnahme wäre, soziale Kontakte sind enorm wichtig!!!. Kessi hat das mal in Bezug auf ihren Wechsel zu Wolfsburg erwähnt, das sie in Potsdam neben dem Platz einfach niemanden hatte ausser Henning, da wurde gemeinsam einfach nie was unternommen.

    Diese Saison ist das bei TP völlig anders, wurde auch schon in zahlreichen Interviews der Spielerinnen so kommuniziert, man merkt ja auch das die Chemie stimmt.

    Gerade in Vereinen die wenig zahlen können muss die Chemie stimmen, denn es ist doch ähnlich wie in der Wirtschaft wenn deine Kollegen schon sch.. sind muss wenigstens das Geld stimmen, bzw. wenn die Kollegen passen nimmst du auch ein geringes Gehalt in kauf.

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  • dummkopf sagt:

    @flaneur
    Super Kommentar, toll, dass es hier auch jemand gibt, der sich mit Russland auskennt.
    Interessante Infos, sehr gut verfasst, und man merkt, dass du auch zwischen den Zeilen liest.
    Allerdings möchte ich gerne bei 2 Punkten nachhaken, die ich nicht verstehe. Vielleicht kannst du noch ein wenig erklären.

    1. Wenn es hier „kollegialer“ zugeht, dürfte es doch eigentlich nicht komplizierter sein, Freundinnen zu finden.

    2. Wenn sich Wob schlecht informiert hat, was hat dann Petrova? Für sie war es doch eine wesentlich wichtigere Entscheidung und sie hätte sich eben vielleicht auch besser informieren sollen? Sagt sie hierzu etwas, was ihre Erwartungen waren?

    Mir tut das aber auch sehr Leid, und ich denke auch, der VfL hätte sich, wenn man sie schon holt, nicht so links liegen lassen sollen, insbesondere wenigstens (in Sifi? zB) einmal einsetzen sollen, um ihr das Gefühl zu geben, dazuzugehören.

    Sie hätte aber auch wissen können, dass Wob gerade auf ihren Positionen schon überbesetzt ist. Wieso hat sie es denn ausgerechnet dort probiert, und nicht woanders, wo man sie sicher besser aufgenommen und auch eher gebraucht hätte?

    Wie gut wird sie denn in Russland innerhalb der russischen N11 und Rossi. eingeschätzt? Top-Spielerin, Durchschnitt, oder eher an der Grenze?

    Weiss man schon, was sie nun vor hat, und hast du auch etwas mehr Infos über Operanozie?

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  • waiiy sagt:

    @tpfn: Ja, die Aussagen von Kessi kenne ich auch. Ironie des Schicksals ist es natürlich, dass jetzt eine Spielerin genau diese Gründe für Ihren Weggang nennt, die Kessi in Potsdam gestört haben, wo sie doch jetzt sogar Kapitänin der Mannschaft und damit mithin auch für das Klima in der Mannschaft federführend mit verantwortlich ist… 🙂

    Ich denke, dass das in Potsdam schon in der letzten Saison mit dem Kommen von Evans anders geworden. Die erfolgreiche Generation um Schmidt, Peter, Odebrecht, Bajramaj,Keßler war weg. Die Amerikanerinnen wurden ein bisschen gesplittet durch sie. Der Sonnenschein Ada Hegerberg hat dann wieder viele geeinigt (was ihr bei ihrer Schwester nicht gelungen ist) und Simic schlägt ja auch in diese Richtung.

    Und diese Saison ist es fast wie eine Familie, bei der man immer wieder hört, dass die unterschiedlichsten Gruppierungen auch außerhalb des Trainings unterwegs sind bzw. gemeinsam Zeit verbringen.

    Aber ich denke, das ist ein Przoess, der auch in Wolfsburg gelernt werden wird und es ist auch nicht jede Saison gleich, wie man ja am Beispiel Potsdam auch gut sieht. Und je höher das Niveau der Mannschaft ist, desto schwieriger ist es auch, solch ein Familiengefühl zu haben und zu halten.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.

    Hochprofessionelle Strukturen, die nichts dem Zufall überlassen, sind zwar eine gute Vorraussetzung für die Integration in ein neues Lebensumfeld, aber doch auch keine „Garantie“ für das Wohlbefinden eines jungen Menschen. Du brauchst Menschen um dich herum,denen du vertraust, denen du dich anvertrauen kannst,wo du eine interaktive Sympathie vorfindest – das kann man nicht planen.(Technokraten glauben es jedoch)
    Gerade Südamerikaner bringen deshalb oft Familienangehörige,Verwandte, Freunde bzw. Menschen aus ihrem bisherigen Umfeld mit in das neue Zuhause, da sie sich das auch aufgrund des Einkommens leisten können.

    Wenn es O.Petrova finanziell möglich gewesen wäre,könnte auch solch ein Weg den Übergang erleichtern bzw. wohnen in einer WG die soziale Anbindung fördern.

    @Dummkopf.

    „kollegial“ heißt für mich in diesem Fall eindeutig fairer Umgang am Arbeitsplatz, aber darüber hinaus keine weiteren „privaten“ Kontakte bzw. Gemeinsamkeiten.

    Ihre sportliche Einbindung,war wohl auch nicht das Problem, denn in der Vorbereitung beim Spiel gegen den Herforder FC wurde sie im L-MF eingesetzt und zeigte ein sicheres Paßspiel, Spielverständnis, Laufbereitschaft u.kann auch mit links flanken,was ja sonst bei WOB nur V.Faißt richtig hinbekommt.

    Ich denke man darf nun nicht Alles dem Verein oder dem Team anlasten, sondern, wie ich schon zu meinen Beobachtungen angemerkt habe, ist auch Olga gefordert offener auf die Mitspielerinnen zuzugehen, wenn ich schon den Mut habe meine Heimat zu verlassen.

    Wie @tpfn schon erwähnte ist gerade N.Keßler,mit der Potsdamer Erfahrung, was die mannschaftlichen Aktivitäten betrifft,gerade auch als Kapitänin, hier sehr bemüht gemeinsame Unternehmungen außerhalb des Fußballplatzes zu initiieren und so den Zusammenhalt zu fördern.
    Da muß ich aber dann als dazukommende Spielerin auch wollen und mich nicht selbst isolieren.
    Wenn man die Aussagen von Olga bei den Interviews vielleicht auch im Verein mitbekommen, bzw. sie es selbst vielleicht auch Betreuern oder Mitspielerinnen gegenüber geäußert hätte, wären solche „Mißverständnisse“ wohl vermeidbar gewesen.
    Doch möglicherweise entspricht es auch nicht Olgas Mentalität sich wegen ihrer Probleme bzw. ihrer Einsamkeit zu öffnen und dies als empfundene „Schwäche“ einzugestehen.

    Schade.

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  • Detlef sagt:

    @dummkopf,
    Wie flaneur richtig schrieb ist „kollegial“ für Russen ein Umschreibung dafür, daß sich alles nur auf „die Arbeit“, sprich also auf Fußball und den VfL beschränkt hat!!!
    Es scheinen also kaum Versuche gemacht worden zu sein, Olga auch privat ans Team anzunähern!!!
    So etwas sollte zB eine Mannschaftsbetreuerin und/oder Kapitänin tun!!!
    Ein Problem könnte zB in mangelnder Kommunikation, also Sprachbarrieren liegen, falls Olga kein, oder nur schlecht englisch spricht!!!
    Dieses Problem hat es zB in Potsdam damals mit CRISTIANE, mit GRACE und auch lange mit AYOMA gegeben!!! 🙁

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  • tpfn sagt:

    @waiiy
    Also ich muss schon schmunzeln, was hat das denn mit „Ironie des Schicksals“ zu tun? nur weil Kessi jetzt in Wolfsburg scheinbar einige Mädels hat mit der sie auf einer Wellenlänge liegt, muss das doch nicht zwangsläufig auch für Olga gelten.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Auch dafür ist bei Barcelona gesorgt. Gerade für Jugendliche, die zu Barca kommen, gibt es die Möglichkeit, ihre Familienangehörigen mitzubringen. Wenn ich mich recht entsinne, hilft Barca sogar in besonderen Fällen bei der Jobsuche für die Eltern in Barcelona.

    Und Wolfsburg wäre es sicherlich möglich gewesen, so etwas finanziell auch zu leisten, wenn Petrova einem soviel Mühe wert gewesen wäre.

    Ich glaube, das Problem, was Olga mit „kollegial“ angesprochen hat, ist ein immanentes Problem im Fußball, aber auch sonst an Arbeitsplätzen. Aus Russland kennt sie ein familiäres Miteinander im Team.
    Dass Keßler so in Potsdam empfunden hat, mag durchaus sein, das bedeutet aber nicht, dass es nicht andere Spielerinnen gab, die gemeinsam in Gruppen regelmäßig etwas unternommen hätten (sogar über die Jahrgangsgrenzen hinaus). Sowas nennt sich Cliquenbildung, und sowas ist sehr gefährlich für eine Teamstruktur, gerade, wenn die Alphatiere in einer Clique drin sind. Dann kann es schnell zu Reibereien und Ungleichgewichten im Mannschaftsgefüge kommen.

    Möglicherweise war Keßler in Potsdam außen vor und hat ihre Clique gefunden, weil sie eine Transitspielerin war. Henning kannte sie schon aus Saarbrücken und hat mit ihr ihre private Clique gegründet. In Wolfsburg waren am Anfang die Verhältnisse einfacher, weil alle neu waren und es noch keine festen Cliquen gab. Das scheint sich nun geändert zu haben!

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  • tpfn sagt:

    @Altwolf
    ganz richtig was du da schreibst. Aber gemeinschaftliche Unternehmungen neben dem Platz zu initiieren um vor allem auch neue Spielerinnen zu integrieren ist letztendlich noch kein Garant fürs Wohlbefinden, denn dafür muss zu guter Letzt auch die Chemie stimmen, aber eine Grundvoraussetzung ist es allemal.

    Ich könnte mir übrigens durchaus vorstellen, dass es in Potsdam aufgrund des hohen Bekanntheitsgrades der TP-Mädels ein Problem darstellen könnte privates, privat sein zu lassen. In Wolfsburg ist man eher unbehelligt, was durchaus auch zum Wohlbefinden beitragen kann, ich beziehe mich hier auf ein Interview von Kessi und Josi.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    warum hat der FFC das bei seinen fluchtartigen aus Frankfurt geflohenen nicht deutsch sprachigen Frauen versucht bzw nicht hingekriegt.
    Du solltest nicht immer bei anderen nach Fehlern suchen wenn es bei deinem Lieblingsverein selbst genung Baustellen gibt

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Auf wen beziehst du dich denn in den letzten Jahren? Mir würde keine Spielerin einfallen, die den Verein aus persönlichen Gründen verlassen hätte. Bei allen waren es sportliche Gründe; entweder haben sie die Qualitäten nicht mitgebracht, um sich langfristig durchzusetzen, oder aber Frankfurt war zu der Zeit einfach so schlecht, dass beispielsweise Kumagai und Bretigny andere sehr lukrative Angebote angenommen haben.

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  • waiiy sagt:

    @tpfn: Ironie des Schicksals ist, dass Keßler jetzt Kapitänin ist und damit (gewollt oder auch nicht) mit für die Stimmung und das Zusammengehörigkeitsgefühl verantwortlich ist. Alle sprechen immer von Verantwortung als Kapitän. Da ist sie auf jeden Fall vorhanden…

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  • holly sagt:

    Bretigny konnte sich aus welchen Gründen auch immer in Frankfurt nicht durchsetzen. Die Spielerinnen sind nicht aus persönlichen Gründen gegangen sonden weil das Klima in Frankfurt so schlecht war. Das haben die betreffenden Spielerinnen auch in genügend Interviews nach ihrem Abgang geäußert und das finde ich noch schlimmer als ob eine Spielerin aus persönlichen Gründen geht.
    Achso die Spielerin waren die schwedische Fraktion die in Frankfurt eigentlich lange gespielt haben und Ali Krieger. Ich meine auch die eine Neuseeländerin die jetzt in Jena spielt war eine Saison in Frankfurt aber da bin ich mir nicht ganz sicher. DAs mit der NZ wirst du sicher besser wissen ob sie in Frankfurt gespielt hat.

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  • Altwolf sagt:

    @tpfn.

    Ja sicher ist das keine Garantie für das Wohlbefinden, doch es ist eine Hilfestellung zur Integration und irgendwo müssen auch die Relationen gewahrt werden, denn, wie in unserer Gesellschaft nun mal gegeben, ist auch die Eigenverantwortung ein Teil unserer freien Willensentscheidung und individuellen Freiheit, so daß nicht von einer sozialen Rundumversorgung ausgegangen werden kann, wenn man sich einem Fußball-Club anschließt und dabei das sichere Umfeld auf der Suche nach neuen „Herausforderungen“ verläßt.

    In diesem Sinne gilt das für alle Berufsausübungen und Wechsel von Arbeitsplätzen in unserer „modernen“ Gesellschaft.

    Ich denke uns ist allen durch diesen Fall klar geworden, daß Verpflichtungen, insbes. aus anderen Kulturkreisen, auch die verpflichtenden Vereine in besonderem Maße fordern, um schon im Voraus solche Entwicklungen zu verhindern.
    Das gilt letztendlich aber auch für jede Verpflichtung, die nicht aus dem eigenen Umfeld heraus stattfindet.

    @Sheldon.

    Wie viele User hier schon angemerkt haben, ist dies kein Einzelfall und wir haben hier doch eine relativ fundierte Diskussion über ein ganz besonderes Problem, was nicht nur den FF betrifft und deshalb würde der „Wert“ deiner Beiträge allein dadurch steigen, wenn du mal auf das „Herabbrechen“ von Argumenten und Zusammenhänge auf einen bestimmten Verein verzichten würdest, wie es auch @holly schon bemerkte.
    Du kennst dich im Wolfsburger Innenleben doch gar nicht aus und offenbar im Frankfurter Innenleben auch nicht.
    Wir „spekulieren“ doch meist über die Zusammenhänge.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Du weißt schon, dass du da die Vor-Bellsche Zeit beschreibst, oder? Bell hat bisher zwei Spielerinnen geholt oder war dafür verantwortlich, und zwar Sasic und Kuznik. Mehr nicht! Mehr kann man seiner Führung in Frankfurt nicht anlasten.

    Kellermann hat 35 Spielerinnen nach Wolfsburg geholt. Und er hat nicht einen dickköpfigen Manager vor sich wie Dietrich, sondern kann ganz allein über alle Personalien entscheiden.

    @Altwolf: Wir brauchen hier keine Grundsatzdiskussion anzufangen, jedem war schon vor dieser Wechseldebatte klar, wie man mit solchen Situationen umzugehen hat, anscheinend bloß Wolfsburg nicht.

    Und Wolfsburg hätte das durchaus wissen können: Die Spielerinnen, die spätestens nach einer Saison aus was für Gründen auch immer unter Kellermann Wolfsburg wieder verlassen haben, sind vielzählig:

    Wiik, Larsen Kaurin, Szvorda, Souza, Rantanen, Jäger, Simon, Kuznik, Oparanozie, Petrova

    Allein 10 Spielerinnen in den letzten 5 1/2 Jahren. 14,3% Transferausfallquote!

    Das war davor sogar noch schlimmer: 2006, als der Transferwahn losging, holte man 4 Potsdamerinnen, Christiane, Pezzato, Paula und Stephanie Ullrich, 2007 waren sie alle wieder weg.

    Mittlerweile hat man in dieser Hinsicht mit Südamerika, Nordamerika, Europa und Afrika 4 Kontinente mentalitätstechnisch durch.

    Man sollte endlich von den Großen lernen. Barca war ja nur ein Beispiel, aber es ist interessant: Vor der WM 2002 kam eine Zeitschrift raus, die die größten Talente Europas vorstellte. Damals war Messi 14, doch schon damals wurde die Prognose getroffen, dass er einmal der Beste der Welt werden würde.

    Mittlerweile haben sie wieder einen Spieler, 12 oder 13 Jahre alt, ein Deutsch-Grieche auf der „10“. Den haben sie von Frankfurt verpflichtet, als er 10 war. Und da war das Komplettpaket bei: Privatschule, gemeinsame Wohnung mit den Eltern, Job und Sprachkurs für die Eltern all inclusive plus ordentliches Taschengeld. Da wurde richtig investiert.

    Was draus werden kann, hat man gesehen: Die Spieler bleiben von der E-Jugend bis zum CL-Finale in einem Team und kennen sich in- und auswendig! Das hieße jede Menge Arbeit, aber das sollte bei Wolfsburg doch drin sein!

    Wenn Wolfsburg irgendwann diese Lücke entdeckt, dann bitteschön, wäre das ein echter Sympathiepunkt, weil das System stabil ist!

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  • holly sagt:

    @ Sheldon auch die Zeit vor Bell gehört zum FFC. Das glaubst doch du nicht wirklich das Herr Kellermann in Wob alleine entscheiden darf welche Spielerinnen er holt oder nicht holt und was sie verdient. Auf jeden Fall wird er sich das von irgendjemand absegnen lassen müssen(Aufsichtsrat oder ähnlichem). Wenn du das wirklich glaubst dann hast du keine Ahnung vom Fussball.

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  • holly sagt:

    Sheldon warum macht das alles nicht der FFC was du von Wob forderst? Der FFC hat aktuell den höchsten Etat in der FF BL.
    Wie soll die FF Abteilung von Wob das finanzieren? Bist du ein Politiker, die schlagen auch immer was vor aber erzählen auch nie wie sie es finanzieren wollen.
    Nun komm mir nicht wieder mit VW. Der FFC könnte genauso mit deinem Konzept zu ihren Sponsoren gehen und da Werbung für das Projekt machen. Trotz Bankenkrise haben die immer noch genung Geld um Frankfurt so ein Projekt zu finanzieren.

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  • dummkopf sagt:

    @flaneur
    Falls du noch irgendwo da bist, ich hatte da oben ein paar Nachfragen, falls du Zeit hast. Wollte das hier noch einmal weiter unten reinschieben, weil es sonst vielleicht inzwischen in der Wob gg FFC Thematik übersehen werden könnte.

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  • O. Christ sagt:

    Sheldon schrieb: „Die Spielerinnen, die spätestens nach einer Saison aus was für Gründen auch immer unter Kellermann Wolfsburg wieder verlassen haben, sind vielzählig: Wiik, Larsen Kaurin, Szvorda, Souza, Rantanen, Jäger, Simon, Kuznik, Oparanozie, Petrova“

    Leni Kaurin war zwei Spielzeiten beim VfL, Souza anderthalb. So viel schon mal zu deiner Faktentreue. Ob alle Genannten von sich aus gegangen sind, weiß ich nicht.
    Simon erhielt kurzfristig eine Chance, als der HSV die Bundesliga verließt, Kuznik war Teil der Neuenahr-„Konkursmasse“. Beides also eher keine geplanten Ergänzungen, bei denen beide Seiten lange vorher sorgfältig hätten prüfen können, ob es passt. Und dass das private Umfeld Kuzniks von Wolfsburg geographisch entfernt liegt, dürfte nicht Kellermanns Schuld sein.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.

    Du läufst ja mal wieder zur „Höchstform“ auf. 🙂

    Wie man mit soviel Fachwissen so einen „Informations- bzw. Behauptungs-Brei“ von sich geben kann, ist fast schon „bewundernswert“. 🙂

    „Wir brauchen hier keine Grundsatzdiskussion anzufangen, jedem war schon vor dieser Wechseldebatte klar, wie man mit solchen Situationen umzugehen hat, anscheinend bloß Wolfsburg nicht“

    Da bin ich doch überrascht und „schockiert“, daß WOB da einen „Alleinvertretungsstatus“ besitzt und alle anderen Clubs das in deinen Augen hervorragend lösen.
    Respekt vor deren sozialem Händchen ! Steht allerdings im Widerspruch zu den Mitteilungen @Detlefs.

    „Die Spielerinnen, die spätestens nach einer Saison aus was für Gründen auch immer unter Kellermann Wolfsburg wieder verlassen haben, sind vielzählig:“
    Hmmmh,10 Spielerinnen in 5 1/2 Jahren sind 2 pro Jahr ,klingt nicht nach „Massenflucht“
    Was haben denn in dieser Zeit Frankfurt,Turbine oder Bayern so wieder ziehen lassen ?
    Sollte dir als kompetenten „Statistiker“ doch leicht fallen solche Quervergleiche anzustelllen.
    Wilk spielt übrigens noch in der 2.Buli bei WOB,Kuznik hat ja nun die gleichen Gründe angegeben,wie sie nun auch B.Peters für sich in Anspruch nimmt – aber warum solltest du das differenzieren ? Paßt vielleicht dann nicht mehr in den so gern von dir vermittelten „Tenor“ bezüglich WOB.
    Und es gab doch nicht etwa sportliche Gründe, die den ein oder anderen Wechsel begründeten ? Nein, kann bei WOB nicht sein.

    Und damit es dramatischer und „stümperhafter“ aussieht, kann man ja R.Kellermann auch noch die Jahre 2006 u. 2007 anlasten, denn er war ja schon „2008“ verantwortlich.

    So ein Vergleich mit den „Gepflogenheiten“ bei Barca im Generieren von Nachwuchstalenten (da geht es letztendlich um spekulative Millionenwerte) kann man auch einfach mal auf den deutschen FF übertragen – genial von dir konzipiert !
    Dieses perfekte Konzept wenden sicherlich alle anderen Vereine auch an, da sie nicht so ignorant sind, wie es sich bei WOB darstellt.

    Was wohl richtig ist, daß R.Kellermann als Trainer und Manager in einer Person im Rahmen seines Budget die Spielerinnen verpflichten kann, die er als Verstärkung haben möchte.
    Ich denke nur bei besonderen Verpflichtungen wird es Rücksprache mit der zuständigen Geschäftsführung geben müssen. Wobei Usus ist, ständig mit den Verantwortlichen im Kontakt zu stehen.

    Alles in Allem hast du mal wieder einen „perfekten“ Beitrag zur „Imagebildung“ für WOB geleistet. 🙂

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  • flaneur sagt:

    @dummkopf: ich bin leider kein russland-FF-kenner. ich halte in erster linie zum vfl und petrowa war der grund weshalb ich etwas von drüben mitbekommen habe (+ fehlende sprachbarriere) 🙂

    zu 1. ich schrieb „kollegial“ nicht „kollegialer“.
    ich übersetze mal kurz einen teil: „F: hast du dich mit einer der spielerinnen schon befreundet – A: in russland waren wir befreundet, hier ist es kompliziert. sie trainieren und sind weg nach hause. alle gehen miteinander wie kollegen um. dass man zusammen was unternimmt, das gibt es nicht. vielleicht liegt es daran, dass fast alle noch irgendwo anders arbeiten. fussball ist ihr liebstes hobby. F: ist es in russland anders? – A: wir haben noch alles zusammen gemacht. wenn es so wir hier abliefe, alles würde sofort zusammenbrechen.“

    im team integriert zu sein ist also nicht das selbe wie ausserhalb des vereinsgeländes. und das hat offensichtlich überhaupt nicht geklappt.

    wolfsburg hat eine große gemeinde russischsprachiger einwohner. veranstaltungen wie konzerte, partys, orte wie discos und versammlungen bis hin zu geschäften mit typisch russischen artikeln, alles ist da, um einigermassen anzukommen. ich frage mich, ob olga das wusste. war sie aussreichend informiert über die möglichkeiten.

    zu 2. wie stellst du dir das vor in petrowas situation? da war ein agent aus deutschland mit einem angebot. olga sitzt zuhause vor ihrem rechner und gibt bei google ein ‚typisches sozialleben einer spielerin in der bundesliga‘. oder sie kontaktiert anna blässe bei facebook, sagt sie sei eine russiche spielerin und diese möge doch aus dem nähkästchen plaudern.

    die möglichkeiten solche infos zubekommen ist für eine russin mit sprachbarriere zumal auch noch im frauenfussball gleich null. ich wette, hätte sie auch kellermann persönlich gefragt, seine antwort wäre: ich hab keine ahnung, was meine bande ausserhalb des vereins treibt.

    ein klub hat da einfach mehr möglichkeiten sich im vorraus auf interkulturelle probleme einzustellen.

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  • tpfn sagt:

    Das ist allerdings interessant was Olga da gesagt hat, das würde ja absolut dem Widersprechen was Kessi und Josi nach ihrem Wechsel über Wolfsburg gesagt haben.

    Kessi „Hier ist das so, wenn zwei ins Kino wollen, werden 20 andere auch gefragt, ob sie mitgehen. Das gibt‘s in keiner anderen Mannschaft, glaube ich“ Welchen Effekt hat das auf dem Platz? Josi „Das spielt schon eine wahnsinnig große Rolle“ Kessi „Es erleichtert halt den Umgang miteinander, wenn man weiß: Ich kann gegenüber meiner Mitspielerin auch mal aggressiv sein, aber sie weiß genau, dass ich sie eigentlich doch ganz gern mag.“
    In Potsdam war Umgang miteinander anders?
    Kessi „du hattest halt nur ein oder zwei Leute in der Mannschaft, mit denen du auch nach dem Abpfiff noch was zu tun hattest“
    Josi: „Das ist hier dann schon ganz was anderes“

    Vielleicht war das ja vor 2Jahren so in Wolfsburg, scheinbar gehört das jetzt auch der Vergangenheit an, das würde ja auch einiges erklären.

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  • flaneur sagt:

    @tpfn ich glaube nicht, dass sich da was radikal geändert hat. nur, ein festes gefüge hat sich seit der seit wohl gebildet. für neue die aus dem ausland kommen und auch noch die englische sprache kaum sprechen wird es schwer, vielleicht sogar sehr schwer.

    hinterhergeworfen: vielleicht interessiert sich jemand für 3 petrowa videos auf der russischen verbandsseite:

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Auf wen beziehst du dich denn in den letzten Jahren? Mir würde keine Spielerin einfallen, die den Verein [1.FFC Frankfurt] aus persönlichen Gründen verlassen hätte.“

    Sagt dir der Name Jang-Mi Lee etwas? Bei der mit vielen ‚Vorschusslorbeeren‘ verpflichteten Koreanerin war es auch die sprachliche bzw. kulturelle ‚Barriere‘, die sich als unüberwindlich erwies.

    Legendäre ‚Transferflops‘ hat es wohl bei allen Bundesligavereinen schon gegeben. Es hat also keinen Sinn, sie gegeneinander auszuspielen.

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  • tpfn sagt:

    Also um das Ganze mal ins rechte Licht zu rücken:

    Auf die Frage ob Olga Petrova in Wolfsburg schon Freundschaften geschlossen hat, antwortet sie:

    In Russland waren die Spielerinnen befreundet, hier in Wolfsburg ist es schwierig, die Beziehungen der Spielerinnen untereinander ist wie bei Kollegen, sie machen ihren Job (Training) und gehen nach Feierabend getrennte Wege.

    Sie denkt das es vielleicht daran liegt, dass die Spielerinnen und Trainer nebenher noch andere Jobs haben.

    Also für mich hört sich das ganz und garnicht nach Sprachbarrieren etc. an, die Olgas Integration verhinderten.

    @waiiy sagte:
    „Ja, die Aussagen von Kessi kenne ich auch. Ironie des Schicksals ist es natürlich, dass jetzt eine Spielerin genau diese Gründe für Ihren Weggang nennt, die Kessi in Potsdam gestört haben, wo sie doch jetzt sogar Kapitänin der Mannschaft und damit mithin auch für das Klima in der Mannschaft federführend mit verantwortlich ist…“

    Entschuldige @waiiy!!!, in Anbetracht meiner aktuellen Erkenntnisse hast du natürlich absolut Recht mit deiner Aussage.

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Wann war das? 2009/10. Das war die erste Saison von Sven Kahlert. In Frankfurter Zeitrechnung schon eine Ewigkeit, das ist 3 Trainer (zählt man Glass noch dazu, sogar 4) her. Ich kram ja auch nicht die ollen Kamellen von Wolfsburg von vor 10 Jahren aus, solange ist es nämlich bei Wolfsburg her, dass der drittletzte Trainer aktiv war.

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  • holly sagt:

    und was kann Wob nun dafür das beim FFC so schnell die Trainer gefeuert werden oder man nicht weiss welche Vorrausetzungen ein guter Trainer haben soll.
    Komm mir jetzt nicht mit Bell, der Effekt ist doch schon verpufft umsonst suchen die Spielerinnen nicht das Weite.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Sollen sie ruhig machen. Bis jetzt sind es genau zwei Spielerinnen, die abgehen. Ja, die Spielerinnen suchen wirklich scharenweise das Weite.

    Im Gegenzug gab es diese Saison bisher einen Neuzugang (Hendrich) und 4 Vertragsverlängerungen (Ando, Schumann, Crno und Kulig), fast alles Stammspielerinnen.

    Und weitere Transfers werden mit Sicherheit folgen. Frankfurt wird nächste Saison einen deutlich stärkeren Kader haben als diese.

    Fakt ist doch, Kellermann hat ne Ausfallquote von 2/Saison, Bell von 0/Saison bei Frankfurt, weil die wesentlichen Transfers von ihm eingeschlagen haben (Kuznik, Sasic).
    Ich fände es ja mal richtig, richtig, richtig lustig, wenn Petrovas Weg sie vielleicht ja nach Frankfurt führen würde. Im ZDM ist da sicherlich noch eine Menge Platz.

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  • holly sagt:

    Ana ne Stammspielerin ich denk du bist Frankfurt Fan. Bei Babett hast du dich neulich noch lustig gemacht das sie 10 Minuten vor Schluss eingewechselt wurde. Guck dir die Einsatzzeiten von Cerno in der Hinserie an. Im Moment spielt sie halt von Anfang an weil sie eine Verteiderin brauchen und sie vorne eh nix trifft.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Bis jetzt hat Crno zumindest in jedem Spiel gespielt. Ja, ich habe mir ihre Einsätze angeschaut aus der Hinrunde, seit Sindelfingen stand sie nahezu immer in der Startelf. Sie ist zuverlässig und ne solide Abwehrspielerin.

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  • holly sagt:

    das sind auch soviele Spiele seit Sifi. Davor hat sie fast immer nur ein paar Minuten gespielt. Komisch im alten Jahr hast du noch gehofft das ihr Vertrag nicht verlängert wird. Ne solide Abwehrspielerin ist für mich was anderes.

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  • Kisame sagt:

    @holly
    Don’t feed the Troll! 😉

    Ich weiss gar nicht warum auf Sheldons Beiträge überhaupt noch eingegangen wird. Es ist fast nie was sachliches dabei, er weiss eh alles besser und Einsicht darf man sowieso nicht erwarten. Ich bin fast versucht zu behaupten, dass das der einzige Sinn seiner Beiträge darin besteht andere Leute aufzuregen und jegliche konstruktive Diskussion mit unsachlichen, hahnebüchenen und teilweise sich selbst widersprechenden Inhalten zu torpedieren.
    In diesem Sinne, einfach gar nicht mehr drauf eingehen und gut ist 😉

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Im alten Jahr hat sie ja auch noch auf der linken Flanke rumgeeiert. Das ist jetzt deutlich anders geworden. Vermutlich wird sie aufgrund der Verpflichtungen ihren Stammplatz nicht halten können, aber sie ist ein guter LV-Backup, mit dem das Spiel variantenreicher wird.
    Und seit SiFi sind das immerhin 8 Spiele, davon 7 von Beginn an.

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  • kelly sagt:

    hallo frauenfussballfans lese immer sehr interessiert die Kommentare vielfat ist gut!Nun meine Meinung zu Wolsburg fussball ist teamsport manchmal macht es einfach nicht klick und woanders schon kenne ich von meinen arbeitsstellen auch kein drama.

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  • holly sagt:

    ob sie nun vorne hinten oder sonstwo rumeiert. wenn das jetzt mit ihr besser geworden sein soll……

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