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Champions League: Wolfsburg und Potsdam wollen vorlegen

Von am 23. März 2014 – 10.22 Uhr 4 Kommentare

Heute Nachmittag gilt es für den VfL Wolfsburg und den 1. FFC Turbine Potsdam, sich in den Viertelfinal-Hinspielen der UEFA Women’s Champions League eine gute Ausgangsposition zu verschaffen.

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Ab 15 Uhr (live auf Blu live) trifft die Elf von Trainer Bernd Schröder auf der Mittelmeerinsel Sardinien zum Hinspiel beim italienischen Meister ASD Torres Calcio an. Dabei gehen die Potsdamerinnen als klare Favoritinnen in das Duell mit den nickligen Italienerinnen.

Viertelfinal-Vorschau (Video) mit Nadine Keßler (VfL Wolfsburg), Jennifer Cramer (1. FFC Turbine Potsdam) und Nina Burger (NÖSV Neulengbach)

Schröder: „Das wird kein Selbstläufer“
Doch Schröder warnt: „Die haben eine gute Mannschaft. Das wird für uns kein Selbstläufer, sondern eine schwere Aufgabe. Sie werden – ähnlich wie ihre Landsmänner – sicherlich bissig und theatralisch zu Werke gehen und uns nichts schenken. Die spielen mit Herz und Leidenschaft und kämpfen bis zum Schluss.“

Maren Mjelde

Maren Mjelde: „Wir müssen genauso gut spielen wie gegen Lyon“ © UEFA.com

Mjelde: „Alles ist möglich“
Nachdem Potsdam im Achtelfinale überraschend Frankreichs Titelträger Olympique Lyon aus dem Wettbewerb werfen konnte, ist das Selbstvertrauen bei den Spielerinnen allerdings groß, auch die Hürde Torres nehmen zu können. Potsdams norwegische Abwehrspielerin Maren Mjelde meint: „Wir müssen genauso gut spielen wie gegen Lyon, dann können wir sie – natürlich, dann sollten wir sie – schlagen können. Danach ist alles möglich.“

Panico freut sich auf Duell mit Potsdam
Bekannteste Spielerin in den Reihen der Gäste ist Patrizia Panico. Doch die 39-jährige Stürmerin ist ein wenig in die Jahre gekommen, lebt von ihrer Erfahrung, stieß aber bereits bei der Europameisterschaft im Vorjahr in Schweden sichtlich an Grenzen. „Wir müssen den Moment einfach genießen“, freut sie sich auf das Duell gegen Potsdam. „Potsdam ist sicher der Favorit, aber vielleicht erwischen sie ja einen schlechten Tag.“

Wolfsburg vor großer Herausforderung
Ab 17.15 Uhr (live auf Eurosport) tritt Titelverteidiger VfL Wolfsburgs im heimischen Stadion am Elsterweg gegen den FC Barcelona an. Wolfsburgs Kapitänin Nadine Keßler erwartet eine schwere Aufgabe, zumal sich ihr Team von der Qualität des Gegners bei einem hart erkämpften 2:0-Sieg in der Saisonvorbereitung beim Turnier in Calais überzeugen konnte. „Dabei konnten wir sehen, wie sehr sie sich spielerisch entwickelt haben. Sie haben sich einen ähnlichen Fußballstil angeeignet, der auch bei den Herren zu sehen ist. Es sind wirklich technisch sehr versierte Spielerinnen und somit ist es für uns natürlich eine große Herausforderung.“

Nadine Keßler

Nadine Keßler erwartet eine große Herausforderung © UEFA.com

Putellas: „Wolfsburg auf anderem Niveau als spanischer Frauenfußball“
Beim FC Barcelona hofft man, den Wolfsburgerinnen ein Bein stellen zu können. Flügelspielerin Alexia Putellas meint: „Sie sind der amtierende Europapokalsieger, viel mehr muss man nicht dazu sagen. Sie sind eine deutsche Mannschaft und spielen dementsprechend auf einem anderen Niveau als der spanische Frauenfußball. Trotzdem werden wir versuchen, sie zu schlagen und die nächste Runde zu erreichen.“

Neulengbach will Tyresö ärgern
Bereits ab 14.45 Uhr ist Österreichs Meister NÖSV Neulengbach in Schweden als Außenseiter bei Tyresö FF im Einsatz. Dabei setzen die Österreicherinnen auf dem Kunstrasen vor allem auf eine kompakte Defensive. Neulengbach-Trainer Johannes Uhlig meint: „Tyresö ist einen exzellente Mannschaft, auf jeder Position gut mit Spitzenspielerinnen besetzt. Wir müssen versuchen die Räume eng zu machen und vor allem in der Verteidigung kompromisslos agieren.“ Und Topstürmerin Nina Burger ergänzt: „Wir wären mit einem Remis sehr zufrieden. Aber wir gehen ohne Druck in diese Spiele, sondern nur mit dem Gedanken, dass wir etwas erreichen können, aber nicht müssen.“

Birmingham gegen Arsenal am Montag
Beschlossen werden die Viertelfinal-Hinspiele dann am Montag um 20 Uhr mit dem rein englischen Duell zwischen Birmingham City LFC und Arsenal LFC.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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