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Kim Kulig verlängert beim 1. FFC Frankfurt

Von am 21. März 2014 – 15.59 Uhr 13 Kommentare

Nationalspielerin Kim Kulit hat ihren Vertrag bei Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt heute um ein Jahr bis zum 30. Juni 2015 verlängert.
Nach ihrer schweren Kreuzbandverletzung im Viertelfinale der Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland, die mehrere Operationen notwendig machte, befindet sich Kulig in einer weiteren intensiven Rehabilitationsphase und ist auf einem guten Weg, das Knietrauma sporttauglich auszukurieren.

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Kreuzbandplastik zu Jahresbeginn
Zuletzt wurde der 23-Jährigen zu Beginn des Jahres eine Kreuzbandplastik eingesetzt, nachdem Komplikationen am betroffenen Knie bereits im Juni 2013 einen Eingriff erforderlich machten und die Teilnahme an der EM 2013 abgesagt werden musste.

Neues Kreuzband für Kim Kulig

Kim Kulig hofft auf eine baldige Rückkehr © Zetbo / Framba-Fotos.de

Kulig strebt baldmöglichste Rückkehr an
Kulig erklärt: „Ich fühle mich sehr wohl beim 1. FFC Frankfurt und sehe hier das beste Umfeld, um nach meiner schweren Knieverletzung wieder voll anzugreifen und baldmöglichst auf den Platz zurückzukehren. Ich spüre das absolute Vertrauen und die Rückendeckung aller FFC-Verantwortlichen, was in meiner jetzigen Reha-Phase sehr wichtig ist. Mein Ziel ist es, nun wieder ein ‚richtiger‘ Teil der Mannschaft zu werden, um ihr auch wieder aktiv beim Erreichen ihrer Ziele helfen zu können.“

Unterstützung des Vereins
FFC-Manager Siegfried Dietrich meint: „Wir freuen uns sehr, dass Kim Kulig nach der enorm harten Zeit weiterhin einen riesigen Willen und große Motivation besitzt, ihre Fußballkarriere fortzusetzen, und ihr Comeback beim 1. FFC Frankfurt anstrebt. Wir unterstützen mit allen unseren Möglichkeiten sehr gerne ihr Vorhaben und schätzen Kim als starke Persönlichkeit, die mit ihrer souveränen und realistischen Art alles dafür tun wird, um auf den Rasen zurückzukehren.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

13 Kommentare »

  • Homer-Simpson sagt:

    Ob das für den FFC und für Kim Kulig die richtige Entscheidung war?
    Kulig zählt doch immer noch zu den Topverdienern in Franbkfurt, oder?
    Und Spielpraxis dürfte sie – sollte sie irgendwann wieder Fußball spielen können – dort nicht sonderlich viel bekommen (vgl. Valerie Kleiner). Nach dem Abgang von Behringer wird SiDi für die Doppel-Sechs sowieso neu einkaufen müssen.

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  • speedy75 sagt:

    Damit hätte ich nun nicht gerechnet. Es ist Kim Kulig zu wünschen dass sie wirklich wieder richtig fit wird und auch wieder spielen kann. Ob Sie an ihren alten Leistungsstand je wieder ran kommt?

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  • shane sagt:

    @Homer: na, der artikel sagt ja nix ueber den aktuellen verdienst. kann ja gut sein, dass der mit nem neuen vertrag auch entsprechend angepasst wurde. ich denk mal, fuer kim ist im mom eh viel wichtiger in ffm zu bleiben als nen aussergewoehnliches gehalt zu haben. und im moment duerfte sie eh noch krankgeschrieben sein…

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  • FF-Tale sagt:

    Ob Kulig je wieder dauerhaft FF auf Frankfurt-Niveau spielen wird, ist das eine. Das andere: Kulig ist (trotz Verletzungspausen!) aber nach wie vor bekanntes FF-Werbegesicht und medial präsent (Co-Kommentatorin bei Eurosport, neulich erst wieder Interview im Hamb. Abendblatt etc.). Zwar kein direkter sportlich verwertbarer Nutzen für Frankfurt und SiDi wie Tore und Titel, aber trotzdem ein Nutzen.

    Und was wäre die ernsthafte Alternative statt Vertragsverlängerung?

    Zurück nach SiFi und dort Reha plus ggf. ein bisschen 2. Liga? Dann wäre aber auch dieser Rest Medienpräsenz vorbei. Oder sich von irgendwelchen Beratern bequatschen lassen, endlich doch die Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch zu nehmen und sand- und klanglos beruflich umsatteln?

    Es ist die Pflicht(!) von Frankfurt den Vertrag zu verlängern. Weil man als Club auf diesem Level nach wie vor eine Vorbildfunktion hat! Weil man eben nicht einfach die beneidenswerte Ausdauer einer Reha-motivierten Spielerin wie Kulig mit Personalkosten gegenrechnet. Weil man in so einem (durchaus speziellen) Fall eben nicht eine Spielerin vor die Tür setzt um Platz für momentan sportlich verwertbarere Spielerinnen zu schaffen. Punkt.
    Ein in wirtschaftstauglichen Zwängen hängender Club wie z.B. vor kurzem der insolvente FCR Duisburg hätte vielleicht nicht so handeln können, aber Frankfurt hat nunmal die Möglichkeiten, deshalb haben sie auch einfach diese Pflicht (und wahrscheinlich auch selbst den Anspruch) Vorbild zu sein.
    (@ Speedy) Deshalb wäre folglich mit allem anderen außer Kuligs Vertragsverlängerung auch nicht gerechnet worden. So rum wird also ein Schuh draus (m.M.n.).

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  • FFFan sagt:

    Ich drücke Kim ganz fest die Daumen, dass ihr Comeback-Versuch erfolgreich verläuft!

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  • timmy sagt:

    Also ich würde mir das nicht mehr antun. Dann lieber auf Trainerin oder TV-Expertin gehen.

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  • holly sagt:

    selbst wenn Kim nicht mehr spielen könnte, dann kann man jeden Verein nur dazu beglückwünschen wenn man so eine tolle Spielerin und Persönlichkeit in seinen Reihen hat egal in welcher Funktion. Ich erinner mich immer noch gerne an die Zeit als Kim noch in Hamburg gespielt hat. Sie war immer ein Vorbild dort und der absoulte Publikumsliebling.

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  • metalCORE sagt:

    …es zeigt sich mal wieder, dass hier viele vom Fussball nicht die leiseste Ahnung haben.

    Wie zwischen den Zeilen und anhand der spärlichen News zu lesen war, ist es in der Folgezeit der Verletzung zu mehrfachen Komplikationen gekommen, anhand derer nun eine Kreuzbandplastik eingesetzt wurde. Steht auch oben.

    Es ist ein enorm kospieliges und neuartiges, daher auch weitgehend umbekanntes (hinsichtlich der Belastungsfähigkeit auf entspr. Niveau) Verfahren, soweit mir bekannt ist KEIN einziger Profisportler auf dem gleichen Leistungsstand wie vor der Verletzung aktiv, wenn überhaupt letzteres. Ich kenne einige Beispiele aus dem Männerbereich, wo das zum Karriereende geführt hat, obwohl dort mehr finanzielle Mittel für Medizin undReha zur Verfügung stehen.

    Insofern sollte man überhaupt mal schauen, dass sie erstmal einen guten heilungsverlauf erwischt und wieder vernünftig laufen kann.

    Solche Spüche wie „es ist die Pflicht, ihr einen neuen Vertrag zu geben“ sind arm an Verstand ( 😉 ) . Als Werbefigur, wie hier auch und sicherlich richtig erwähnt wurde, kann auch ein Anschlussvertrag im Verein gefunden werden, der nicht auf der Ausübung des Profisports fußt.

    In der jetztigen Situation helfen solche Sentimentalitäten der Spielerin auch nicht weiter.

    In diesem Sinne, gute Besserung.

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  • dummkopf sagt:

    @metalCORE
    bist du auch noch ein wenig jünger und kannst daher milderne Umstände für deinen stürmischen Umgangston beantragen? Deine ordentliche Textstellung lässt jedenfalls sicher ausschliessen, dass du mit bestimmten anderen Usern hier identisch bist. Allerdings vermischst du in inkorrekter Weise „Ahnungslosigkeit“ vom Fussball mit mangelnder Kenntnis in Knieverletzungen und mit „arm an Verstand“. Das sind völlig unterschiedliche Paar Schuhe.

    Solange du allerdings hier nicht nachweisen kannst, indem du es beschreibst, was das überhaupt ist, eine Kreuzbandplastik, und solange du nicht wenigstens ein paar von deinen Sportlern namentlich benennst, die du hier zum Vergleich heranziehen möchtest, könnte man noch auf die Idee kommen, das mit dem Verstand könnte eher auf dich zutreffen, und das willst du doch sicher nicht, oder?

    Richtig schön fände ich zum Beispiel, du wärst Mediziner, und aus welchen Umständen auch immer in Details dieser oder/und vergleichbarer ähnlicher Sportler-Operationen eingeweiht. Oder vielleicht hast du ja auch anderswoher Zusatzinformationen. Diese solltest du dann aber vielleicht nicht als hier allgemein bekannt voraussetzen.

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  • shane sagt:

    „In der jetztigen Situation helfen solche Sentimentalitäten der Spielerin auch nicht weiter.“
    nen sozialversicherunspflichtigen (neben)job zu haben oder nicht, wuerde ich nicht als sentimentalitaet bezeichnen.

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  • AdiPreissler sagt:

    Was soll am Einsetzen einer Kreuzbandplastik neuartig sein? Scheint mir das Standardverfahren zu sein. Die Zeitungen schrieben zwar alle (voneinander ab) was von einem „künstlichen“ Kreuzband, das ist aber Unsinn. So eine Plastik ist nicht aus Plastik, sondern üblicherweise eine andere Sehne. Ich zitiere mal Kim Kulig: „Nun wurde mein Knie nochmal komplett aufgeräumt in zwei Operationen, und ich bekam eine neue Kreuzbandplastik aus einer weiteren Sehne von mir.“

    http://www.abendblatt.de/sport/article125611041/Es-waere-schon-Weltklasse-normal-gehen-zu-koennen.html

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  • FF-Tale sagt:

    Zitat metalCORE: „Solche Spüche wie “es ist die Pflicht, ihr einen neuen Vertrag zu geben” sind arm an Verstand ( 😉 ) … In der jetztigen Situation helfen solche Sentimentalitäten der Spielerin auch nicht weiter.“

    Eigentlich wurde ja eher mit Gegenreaktionen wie „ewig gestrig“ oder „fußball-sozialromantisch“ gerechnet, aber „arm an Verstand“ ist mal was Neues. 😉

    PS (Ausflug in den Männerbereich): Was wurden z.B. Beckenbauer und Hoeneß (aktuell eher ungünstiges Beispiel 😀 ) hochgelobt, als sie dem zuvor alkoholkranken Gerd Müller (oder aktuelleres Bsp. dem verurteilten Breno) einen Trainervertrag innerhalb des eigenen Clubs zur Karriererehabilitation gegeben haben. Da redet niemand von „Sentimentalitäten“, in solchen Fällen werden dann eben doch die anscheinend „verstandsarmen“ Forderungen wie „(moralische) Pflicht“ oder „Fürsorgepflicht gegenüber dem Spieler“ etc. plötzlich wieder topmodern.
    So ist Fußball (zwar nicht mehr überall, aber wenigstens noch an ausreichend Stellen). Zum Glück!

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  • metalCORE sagt:

    @shane + FF-Tale: Mit Sentimentalitäten war nicht ausschliesslich der Punkt der Weiterbeshcäftigung gemeint, auch Leistungsstand etc.. Weiterhin ist zum Einwand bzgl. Müller zu sagen, dass das eher in eine komplett andere Richtung lief.

    Ein verdienter Spier kommt vom rechten Lebensweg ab und wird durch die (eherenamtliche) Beschäftigung im Verein wieder in die richtige Bahn gebracht.

    Was etwas völlig anderes ist, als einer möglichen Sportinvalidin, deren Zukunft sowie ihre Leistungsfähigkeit noch arg im unklaren sind, eine Vertragsverlängerung in der Profiabteilung anzubieten.

    Das ist einigen vielleicht entfallen, dass unter diesem Arbeitspapier etwas anderes zu verstehen ist als „wenns nicht klappt, wirste halt Maskottchen oder Nachwuchstrainerin“.

    @dummkopf: Mir ist meine drastische Wortwahl schon bewusst, aber das ist lediglich eine Reaktion auf die vorangehenden Aussagen. Ich bin der deutschen Spache durchaus mächtig und lege Wert auf entsprechende Differenzierung. Wenn dann per Wortlaut absolut überzeugte Aussagen getroffen werden, die, bei evtl. vorhandenem kompetenterem Sachverstand, als falsch oder lediglich vage zu identifizieren sind, ist das für mich einfach Dummheit. Wenn man sagen würde „ich könnte mir vorstellen, dass“ – so wäre dies etwas völlig anderes und auch absolut untadelig.

    Als allgemein bekannte Fälle, um wie gewünscht einen Beweis aus dem Männerbereich zu bringen, wären ganz aktuell Steven Cherundolo zu nennen, der seine Karriere soeben beendet hat, sowie Holger Badstuber, bei dem aktuell , trotz der im Männerbereich etwas lockerer sitzenden Mittel zur medizin. Betreuung, noch keine Aussage über den Erfolg der Heilung getroffen wird. Dessen Vetragslage ist diesbezüglich auch ein Thema. Mir würden bei genauerem Nachdenken noch besser auf vorliegenden Fall zutreffende Beispiele einfallen, aber das sollte hier genügen.

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