DFB-Hallenpokal 2015 wieder in Magdeburg

Von am 21. März 2014 – 14.26 Uhr 11 Kommentare

Der DFB-Hallenpokal der Frauen wird am Samstag, 17. Januar 2015 erneut in Magdeburg ausgetragen.

Das beschloss das DFB-Präsidium am heutigen Freitag in Frankfurt. Seit 2009 ist Magdeburg regelmäßiger Austragungsort gewesen.

Potsdam bejubelt den Sieg beim DFB-Hallenpokal

Potsdam bejubelt den Sieg beim DFB-Hallenpokal © Zetbo / Framba-Fotos.de

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Neues Format ab 2016
Das Turnier, an dem alle zwölf Frauenfußball-Bundesligisten teilnehmen, wird zum letzten Mal in seiner ursprünglichen Form ausgetragen.

Ab 2016 sollen alle offiziellen Hallenwettbewerbe nach den Futsalregeln des Weltverbandes FIFA gespielt werden. Als Titelverteidiger geht im kommenden Jahr der 1. FFC Turbine Potsdam an den Start.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

11 Kommentare »

  • Winter sagt:

    Futsal-Regeln – was heißt das dann?

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  • holly sagt:

    @Winter das betrifft nicht wirklich die Regeln sondern den Ball.

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  • Markus Juchem sagt:

    Hier gibt’s die Futsal-Spielregeln:

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  • Markus Juchem sagt:

    Ich zitiere mal für alle, die Futsal nicht kennen, aus einem Artikel des Bayerischen Fußballverbands (BFV), der die Unterschiede gut zusammenfasst:

    Futsal, die weltweit einzige offizielle Hallenfußballvariante, unterscheidet sich vom bekannten Hallenfußball im Wesentlichen durch die fehlende Bande, kleinere Tore (Futsal wird auf Handball-Tore gespielt), einen kleineren Ball mit verminderter Sprungkraft sowie ein Regelwerk, das ein schnelleres, technischeres Spiel gewährleistet. So darf eine Mannschaft bei Ballbesitz zum Beispiel nur noch einmal zum Torwart zurückspielen. Ist der Ball im Aus, wird nicht mehr eingerollt, sondern eingespielt. Dazu hat der Spieler maximal vier Sekunden Zeit. Pro Halbzeit kann der Trainer eine Auszeit von einer Minute nehmen. Und es gibt zwei Schiedsrichter. Die Fouls werden pro Mannschaft zusammengezählt und ab einer bestimmten Anzahl gibt es einen Strafstoß aus zehn Metern, ohne Mauer. Der „normale“ Strafstoß wird aus sechs Metern ausgeführt. Es gibt neben indirekten jetzt auch direkte Freistöße.

    Futsal ist anerkanntermaßen mit deutlich weniger Verletzungsgefahren verbunden als der klassische Hallenfußball. Im Vordergrund stehen die technischen Fertigkeiten im Umgang mit dem Ball, weshalb Futsal als ideale „Vorschule“ für die Entwicklung der Basisfähigkeiten im Fußball gilt. Die besten Fußballer der Welt – Messi, Christiano Ronaldo, Iniesta, Neymar, Robinho, Xavi, Pelé, Luis Figo oder Zinedine Zidane – haben in ihrer Jugend Futsal gespielt.

    http://www.bfv.de/cms/seiten/h_121951.html

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  • shane sagt:

    ohne bande? 🙁 doof.

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  • FF-Tale sagt:

    @ Shane: Nicht nur keine Bande, sondern auch noch kein Kunstrasen, sondern nur schnödes Hallenparkett.

    PS: Und wie kommt der Bayer. Verband zu der These „weniger Verletzungen als beim klassischen Hallenfußball“?
    Futsal hat natürlich mehr diesen eher nicht-körperbetonten Stil (Basketball ähnlich) und z.B. unglückliche Stürze auf die Bande gibt es auch nicht. Da das Spiel grundsätzlich viel schneller abläuft (viele Sprints, viel Bewegung) dürfte das dann erhöhte Risiko von Verletzungen ohne(!) Gegnereinwirkung beim Futsal aber so manches Hallenfußball-Verletungsrisiko wiederaufheben.

    Wenn nach wie vor mantrahaft wiederholt wird, dass FF technisch feiner sei als MF, könnte die Umstellung des Hallenpokals von Fußball auf das eindeutig technisch feinere Futsal aber durchaus dem FF entgegenkommen.

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  • Detlef sagt:

    Da bin ich aber mal gespannt!!!
    Auf alle Fälle eine Umgewöhnung für alle Mannschaften, und sicher eine Aufwertung dieses Turniers!!!

    Keine Bande mehr finde ich zwar auch blöd, aber das Geschiebe und Gestochere an Derselben hört damit auch endlich auf!!!
    Alles hat seine Vor- und Nachteile!!! 😉

    Zwei Schiedsrichterinnen finde ich dagegen klasse, denn somit wird das Ganze doch fairer!!! 🙂

    Ob das Ganze dann wirklich verletzungsärmer über die Bühne geht bleibt abzuwarten!!!

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  • dia sagt:

    Auf euro-Sport habe ich ein paar Futsalspiele gesehen, internationale Männermannschaften. Gähnend langweilig! Der Ball ist ständig im Aus. Dagegen fand ich das Magdeburger Hallenfußballturnier so spannend, dass ich in diesem Jahr sogar hingefahren bin, um es live zu erleben.Und es hat sich gelohnt.

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  • rockpommel sagt:

    Seitens des DFB gibt man sich redlich Mühe das Turnier endgültig gegen die Wand zu fahren. 🙁

    Beim Futsal regiert die Langeweie !

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  • enthusio sagt:

    Sieht fast so aus, als ob auch 2016 das Hallenturnier in Jöllenbeck nach den alten bewährten Regeln als Hallenfussball-Vereinsturnier (und nicht nach Futsal-Regeln) durchgeführt werden könnte. Das würde mich sehr freuen.

    http://www.frauenturnier.com/

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  • Detlef sagt:

    Hast Du Dir den Bericht richtig durchgelesen???
    Schon ab diesem Jahr werden einige Regelungen an die des Futsals angeglichen!!!
    Der Ball bleibt aber der „alte“ (und wahrscheinlich auch die Torgröße), es ändert sich uA;
    – einkicken statt einrollen
    – in der letzten Spielminute Uhr anhalten wenn der Ball nicht im Spiel ist
    – grätschen ist verboten
    – wenn der Ball an die Hallendecke springt, wird der Freistoß nicht mehr an der Mittellinie ausgeführt, sondern in der jeweiligen Spielhälfte (vermutlich in der Nähe des Geschehens)

    Das hätte sich lt HP schon bei Männerturnieren in Bielefeld bewährt!!!
    Bin mal gespannt, ob die TrainerInnen dies ihren Mädels richtig verklickern können??? 😉

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