Frankreich gewinnt Cyprus Cup

Von am 12. März 2014 – 23.20 Uhr 3 Kommentare

Die französische Nationalmannschaft hat zum zweiten Mal nach 2012 den Cyprus Cup gewonnen. Im Finale bezwang die „Équipe Tricolore“ Vorjahressieger England.

Mit 2:0 (2:0) gewannen die Französinnen – beide Tore fielen bereits früh in der ersten Halbzeit.

Thiney und Abily stellen Erfolg sicher
Schon in der sechsten Minute erzielte Gaëtane Thiney das 1:0, in der 18. Minute legte Camille Abiliy das 2:0 nach. Während die Engländerinnen zuvor alle Gruppenspiele gewonnen hatten und souverän ins Finale eingezogen waren, taten sich die Französinnen schwerer. Letztlich war es das bessere Torverhältnis gegenüber Schottland, das den Einzug ins Endspiel bedeutete.

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Teamfoto Frankreich

Frankreich kann den Gewinn des Cyprus Cups bejubeln (Archiv-Bild) © Zetbo / Framba-Fotos.de

Erfolg für Schottland
Die Schottinnen hatten Frankreich im ersten Spiel überraschend ein 1:1 abgerungen, es folgten Siege gegen Australien und die Niederlande. Frankreich bezwang die beiden Teams ebenfalls. Die Schottinnen landeten am Ende auf dem vierten Rang, denn im Platzierungsspiel mussten sie sich Südkorea nach Elfmeterschießen geschlagen geben – für Schottland dennoch ein außerordentlich erfolgreicher Cyprus Cup: Sie traten ausschließlich gegen in der Weltrangliste höher platzierte Mannschaften an und wurden zumindest in der regulären Spielzeit nicht bewungen.

Schweiz lediglich auf Rang 10
Weniger positiv verlief der Cyprus Cup für die Schweiz. Im Spiel um den neunten Rang unterlag die Mannschaft von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg den Niederlanden überraschend deutlich mit 1:4. Zuvor hatten die Schweizerinnen, die in der dritten Gruppe spielten, gegen Südkorea 1:1 gespielt und Neuseeland mit 2:1 geschlagen. Im abschließenden Gruppenspiel mussten sie sich dann der Republik Irland mit 1:2 geschlagen geben.

Irinnen überraschen
Den Irinnen erging es daraufhin wie ihren Nachbarn aus Schottland – der Gruppensieg wurde aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber Südkorea verpasst. Doch auch die Irinnen können mit ihrem Auftritt auf Zypern zufrieden sein, denn auf die Gruppenphase, in der sie gegen höher platzierte Mannschaften ungeschlagen geblieben waren, folgte das Spiel um den fünften Rang, in dem sie sich Kanada lediglich mit 1:2 geschlagen geben mussten. Als nächtes treffen die Irinnen in der WM-Qualifikation am 5. April in Dublin auf die DFB-Elf.

Die Abschlussplatzierungen
1. Frankreich
2. England
3. Südkorea
4. Schottland
5. Kanada
6. Republik Irland
7. Australien
8. Italien
9. Niederlande
10. Schweiz
11. Neuseeland
12. Finnland

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3 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Man muss sagen, dass dies leider nur die zweite Garde im Vergleich zum Algarve-Cup ist. Sowas wie erste und zweite Weltliga. Frankreich hat jetzt keine Mannschaft geschlagen, die wirklich zum Kreis der Erlauchten gehört. Beim Algarve-Cup waren dagegen mit Deutschland, Schweden, USA, Japan und Norwegen (auch Dänemark) eigentlich die Creme de la Creme zur Zeit; die aktuellen Top 4 Mannschaften Europas plus Weltmeister plus Olympiasieger.

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  • Frank W. sagt:

    Beste Torschützin des Turniers wurde übrigens Lisa Evans.

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Das ist jetzt wirklich keine Neuigkeit.

    @Frank W.: Ja, das ist erfreulich. Die Form, die sie in den beiden Spielen vorher bei Turbine schon angedeutet hat, scheint immer besser zu werden.

    Dafür macht die andere Stürmerin Sorgen, die vom Algarve Cup zurückkommt. Da scheint die Fußgelenksverletzung, die sie vom Spiel in München mit zurückgebracht hat, nicht wirklich besser geworden zu sein.

    Aber vielleicht kann ja Ada gegen Sindelfinden ja pausieren und Lisa und Co. schaffen es ohne sie. 😉

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