SGS Essen gewinnt Test gegen Bochum

Von am 8. März 2014 – 19.43 Uhr 6 Kommentare

In der Bundesliga wird an diesem Wochenende wegen des Algarve Cups nicht gespielt, und so bestritt die SGS Essen heute einen Test gegen den VfL Bochum. Am Ende stand ein überzeugender Erfolg.

Mit 8:1 (4:1) siegten die Essenerinnen gegen den Zweitligisten, der gleich zu Beginn der Partie sogar in Führung gegangen war.

Deutliche Halbzeitführung
Bereits in der zweiten Minute erzielte der VfL das 1:0, doch in der Folge trafen nur noch die Essenerinnen. Ina Mester glich mit einem Schuss aus etwa zehn Metern in der 14. Minute aus. Im Anschluss traf die SGS innerhalb von fünf Minuten gleich dreimal die Latte. Dann war es Charline Hartmann, die nach starker Vorarbeit von Lena Ostermeier und Linda Dallmann den Erstligisten in der 32. Minute das 2:1 erzielte. Bis zur Halbzeitpause erhöhten Madeline Gier per Freistoß (36.) und Sara Doorsoun (40.) auf 4:1.

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Die SGS Essen jubelt

Die SGS Essen kann sich über einen klaren Sieg freuen (Archivbild) © Frank Gröner / girlsplay.de

Gier trifft weiter
Auch nach dem Seitenwechsel hielt die SGS das Tempo hoch und erspielte sich so zahlreiche Torchancen. In der 49. Minute köpfte Hartmann eine Hereingabe von Doorsoun zum 5:1 ins Netz. In der Folge schraubten Doorsoun, Gier (67., 85.) das Ergebnis weiter in die Höhe.

Aufstellung der SGS
Anja Berger – Lena Ostermeier, Vanessa Martini, Christina Dierkes – Ina Mester (66. Ana Cristina Oliveira Leite), Geldona Morina – Sara Doorsoun, Linda Dallmann, Caro Mooren (76. Sarah Freutel) –  Madeline Gier, Charline Hartmann

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6 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Ich kann nur wiederholen, was ich schon vor einiger Zeit hier gepostet habe. Es gibt einen himmelhohen Niveauunterschied im Frauenfussball zwischen der 1. und 2. Liga.
    Neulich habe ich ein Testspiel des VfL Bochum gegen Leverkusen (1:5) gesehen und muß sagen, dass eine Mannschaft wie Bochum, die sich als Zweitligaaufsteiger momentan wacker schlägt, gegen mittelmäßige Erstligisten in allen Belangen chancenlos ist. Der Essener Spielbericht spricht eine deutliche Sprache.

    Das gilt natürlich auch für Mannschaften wie Werder Bremen, die sich im Pokalviertelfinale gegen Frankfurt ein 0:8-Klatsche abgeholt haben. Die Aufstiegskandidaten zur 1. Bundesliga (Köln, Sand, Herford, Gütersloh usw.) können in Pokalspielen zwar (wie aktuell Köln oder Sand) gelegentlich gegen Erstligisten bestehen, werden in der 1. Bundesliga aber im Laufe einer kompletten Spielzeit immer dieselbe Rolle wie aktuell Hoffenheim und Cloppenburg spielen, nämlich gegen den Abstieg kämpfen.
    Bochum ist leider in mancherlei Hinsicht noch sehr amateurhaft aufgestellt: es gibt bei den Bundeligaheimspielen für die Zuschauer kein Blatt mit der Mannschaftsaufstellung (geschweige denn ein Programmheft).
    Viel schlimmer ist aber: die Namen der Spielerinnen sind auf den Trikots nicht aufgedruckt, so dass nur die wenigen Insider wissen, um welche Spielerinnen es sich handelt.
    Wenn man sich deswegen an den zuständigen Geschäftsführer des VfL wendet, erhält man folgende sehr interessante Antwort:

    „Ein Aufdruck der Namen auf den Trikots der Spielerinnen ist für die zweite Frauen-Bundesliga nicht vorgeschrieben und ist von uns derzeit auch nicht geplant. Sie können sich allerdings bei Meisterschafts-Heimspielen unserer Mannschaft eine Kopie der Aufstellung beider Mannschaften geben lassen, aus der auch die Rückennummern hervorgehen. Bitte wenden Sie sich hierzu am Spieltag einfach an unseren Stadionsprecher.“

    Nebenbei bemerkt: die Essener Homepage (und daran anknüpfend auch Womensoccer und Framba) vermelden nicht den Namen der Torschützin des Bochumer Führungstores. Die Gründe dafür liegen wohl auf der Hand. Und der Spielbericht auf der VfL-Homepage liegt natürlich noch nicht vor.

    In einem weiteren Testspiel hat übrigens heute Hoffenheim gegen Crailsheim mit 3:0 gewonnen.

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  • speedy75 sagt:

    @enthusio
    Schönen Dank für deine ausführliche Info. Im Bezug auf 1. und 2. Frauenfußballbundeslia hast du recht.

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  • AdiPreissler sagt:

    Das mit den fehlenden Namen auf dem Trikot geht mir auch auf die Nerven. Auch in Frankfurt sucht man die vergebens, sowohl in der 2. Bundesliga als auch in der B-Juniorinnen-Bundesliga. Dorfvereine wie Alberweiler oder Frauenbiburg dagegen haben die Namen auf dem Trikot. Daher glaube ich nicht, dass das eine finanzielle Frage ist.
    Die einzige Möglichkeit ist in der Tat, die offiziellen Spielberichtsbögen einzusehen. Da kann man auch keine Namen verheimlichen, wie es inzwischen z.B. auf fussball.de im Jugendbereich üblich ist.

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  • Aldur sagt:

    Überraschend für mich in dem von enthusio geposteten Spielbericht ist vor allem die Einwechslung von Oliveira Leite. War da nicht kürzlich zu lesen, dass die ihre Töppen komplett an den Nagel hängen will? Wäre schön, wenn sie doch weiter spielt.

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  • enthusio sagt:

    Der Vollständigkeit halber: das Führungstor der Bochumerinnen erzielte deren Torjägerin Sarah Grünheid, die im Sommer aus Recklinghausen kam und in der aktuellen Saison immerhin schon 9 Tore in 13 Spielen der 2. Liga Süd erzielte.

    http://www.vfl-bochum.de/site/_home/aktuelles/14123_debakelinessenp.htm

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  • dummkopf sagt:

    Für mich ist es immer erfreulich, wenn Kranke oder Verletzte wiederkommen können, besonders also, dass Freutel wieder da ist, die hatte doch Herz?
    Irgendwie ist Högner ja der BL-Trainer, dem ich am ehesten zutraue, dass er F. da trotzdem soweit möglich einigermassen in Form halten konnte.
    Sehr gut auch, dass er Dallmann bei der U20 immer nur 45 Min spielen liess.
    Jetzt bin ich sehr gespannt, wie er die Taktik gegen den FFC hinbekommt. Ich denke es wäre wichtig, dem FFC nicht so viel freie Räume anzubieten wie die anderen Spezialisten, sondern hinten enger gestaffelt zu stehen.
    Wie man mit dem SGS Spielermaterial Ecken und Kopfball-Standards gegen den FFC verteidigen will, ist mir allerdings ein kleines Rätsel. Mal sehen, ob man eigene überhaupt hoch vor das gegenerische Tor spielt. Pluspunkt Högner, wenn nicht.

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