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Frauenfußball-Splitter 10/2014

Von am 6. März 2014 – 13.09 Uhr 4 Kommentare

Im Fokus unserer bunten Kurzmeldungen zum Thema Frauenfußball stehen in dieser Woche eine ganz besondere Briefmarke, das Bewerbungsverfahren für die Frauenfußball-WM 2019 sowie ein Trikot von Nationalspielerin Annike Krahn.

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FIFA sucht Ausrichter für Frauenfußball-WM 2019
Der Weltfußballverband FIFA hat das Bewerbungsverfahren für die Ausrichtung der Frauenfußball-WM 2019, der U20-Frauenfußball-WM 2018 und der U17-Frauenfußball-WM 2018 gestartet. Die 209 FIFA-Mitgliedsverbände wurden eingeladen, eine Bewerbung abzugeben. Dabei bevorzugt die FIFA, dass die WM 2019 und die U20-WM 2018 vom selben Verband ausgerichtet werden, doch sie behält sich das Recht vor, die Turniere an verschiedene Länder zu vergeben. Bis zum 15. April 2014 müssen interessierte Verbände eine Absichtserklärung abgeben, die kompletten Bewerbungsunterlagen sind bis spätestens 31. Oktober 2014 einzureichen. Die Entscheidung über die Ausrichter soll dann 2015 auf der ersten Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees fallen.

1. FFC Turbine Potsdam und SGS Essen starten Ticket-Vorverkauf
Ab sofort können Tickets für das Viertelfinal-Rückspiel der UEFA Women’s Champions League zwischen dem 1. FFC Turbine Potsdam und Italiens Meister ASD Torres CF im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion am 30. März 2014, 13 Uhr (2. Halbzeit live auf Eurosport) im Vorverkauf online über das Portal TIXOO erworben werden. Frauenfußball-Bundesligist SGS Essen hat unterdessen den Vorverkauf für das Halbfinale im DFB-Pokal am Samstag, 12. April, 14 Uhr (live im WDR) gegen den SC Freiburg gestartet. Über die Website der SGS Essen sind unterschiedliche Kartenangebote online bestellbar.

Briefmarke von Martina Müller (VfL Wolfsburg)

Martina Müller gibt es seit November als Briefmarke

Martina Müller als Briefmarke
Der Triple-Sieg des VfL Wolfsburg ist seit Mitte November als Briefmarke verewigt. 58 Cent, auf Wunsch mit Sonderstempel. Denn der Philatelisten-Club Wolfsburg brachte mit dem Optiker Ehme de Riese eine Briefmarke der Triple-Siegerinnen heraus. „Es ging darum, mit der Briefmarke die Frauen in den Mittelpunkt zu stellen, da sie eine unglaubliche Leistung erbracht haben“, sagt Wolfgang Heuberger, Vorsitzender des Briefmarkenclubs. Das Gesicht auf der Marke ist mit Martina Müller die Siegtorschützin im Champions-League-Finale gegen Olympique Lyon und Fußballerin des Jahres in Deutschland. Heuberger entwarf das Layout, regelte mit der Deutschen Post die Formalitäten ebenso wie mit dem Verein. 1 000 Umschläge wurden gedruckt. Frauenfußball-Briefmarken sind nicht nur in Deutschland nach wie vor eine Rarität. Das berühmteste Motiv dürfte wohl Mia Hamm in den USA sein, anlässlich des Olympiagoldes.

Spielverlegung in der 2. Bundesliga Süd
Das Spiel vom 17. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga Süd zwischen dem VfL Bochum und dem 1. FC Köln ist vorverlegt worden. Die ursprünglich für Ostermontag, 21. April, 14 Uhr, angesetzte Partie wird nun bereits am Sonntag, 13. April, 14 Uhr, auf dem Leichtathletikplatz am rewirpowerStadion ausgetragen.

Neto für Violante
Portugal hat einen neuen Trainer für sein Nationalteam. In der letzten Woche beerbte der erst 32 Jahre alte Francisco Neto das Team vom erfolglosen Antonio Violante. Der war auch Monica Jorge gefolgt, nachdem diese Technische Direktorin wurde. Neto hat für sein Debüt beim Algarve Cup vier neue Spielerinnen in den Kader berufen und durfte sich gleich zum Auftakt über einen 3:2-Überraschungserfolg gegen Österreich freuen.

Kanadas Frauenfußball nimmt positive Entwicklung
FIFA-Vizepräsident und CONCACAF-Präsident Jeffrey Webb hat im Rahmen der Auslosung zur U20-Frauenfußball-WM in Kanada die Entwicklung des Frauenfußballs im Land gelobt. „Seit 2002 die erste U19-WM in Kanada stattfand hat sich der Frauenfußball auf allen Ebenen enorm weiterentwickelt“, so Webb, der unter anderem hervorhob, dass die Länderspiele der Frauenfußball-Nationalelf im Schnitt 200 000 Zuschauer verfolgen würden.

Annike Krahn

Annike Krahn bestritt gegen Island ihr 100. Länderspiel © Karsten Lauer / girlsplay.de

Annike Krahn verlost WM-Trikot
Auf ihrer Website verlost die 100-fache Nationalspielerin Annike Krahn derzeit unter anderem ein original Weltmeistertrikot aus dem Jahr 2007. Zu gewinnen gibt es außerdem eine weitere Rarität aus Krahns Kollektion, ein Trikot aus dem Jahr 2007 vor der WM, als Krahn noch mit der Nummer 14 auflief.

Afrika-Meisterschaft: Qualifikation schreitet voran
14 Teams sind noch im Rennen um einen Startplatz für die zum neunten Mal stattfindende Afrika-Meisterschaft, die vom 11. bis 24. Oktober in Namibia ausgetragen wird. Rwanda und Zimbabwe ergattern die verbleibenden zwei Startplätze für die zweite Qualifikationsrunde. Dort kommt es nun zwischen dem 23. und 25 Mai sowie 6. und 8. Juni zu folgenden Spielen: Algerien – Tunesien, Äthiopien – Ghana, Elfenbeinküste – Äquatorial-Guinea, Rwanda – Nigeria, Senegal – Kamerun, Komoren – Südafrika und Zimbabwe – Sambia. Die sieben Sieger dieser Duelle bestreiten dann mit Gastgeber Namibia die Endrunde.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

4 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    „Der Weltfußballverband FIFA hat das Bewerbungsverfahren für die Ausrichtung (…) der U17-Frauenfußball-WM 2017 gestartet.“

    Muss das nicht „U17-Frauenfußball-WM 2018“ heißen? Bisher fand die U17-WM der Frauen immer in geraden Jahren statt.

    btw: wo werden eigentlich die U17-WM 2016 und die U20-WM 2016 ausgetragen?

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  • Markus Juchem sagt:

    @FFFan: Danke, ist korrigiert. Wg. 2016 wird vermutlich auf einer der vier Exco-Meetings in diesem Jahr entschieden.

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  • holly sagt:

    ich würde es toll finden wenn der DFB sich mal wieder um eins dieser Nachwuchstuniere bewerben würde 🙂

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  • timmy sagt:

    Unia Raciborz, immerhin die letzten fünf Jahre Meister und Champions League Teilnehmer, zieht das Team nach der Hinrunde der aktuellen Saison zurück. Man lag auf Platz 2.

    Das ist ja mal ne News. Grund kenn ich keinen.

    edit: http://sport.nowiny.pl/97558-mistrzowska-unia-raciborz-znika-z-mapy-polski.html Also finanzielle Schwierigkeiten. Na was auch sonst.

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