1. FFC Frankfurt zurück an der Spitze

Von am 2. März 2014 – 15.54 Uhr 41 Kommentare

Der 1. FFC Frankfurt hat mit einem klaren Sieg gegen den SC Freiburg erneut die Tabellenführung übernommen. Im zweiten Spiel des Tages gewann die TSG 1899 Hoffenheim beim VfL Sindelfingen sogar noch deutlicher.

Vor 1 711 Zuschauern im Stadion am Brentanobad gewannen die Frankfurterinnen gegen den SC Freiburg mit 3:0 (2:0).

Zwischenstand im Bundesliga-Tippspiel anschauen

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Garefrekes stellt früh die Weichen
Kerstin Garefrekes sorgte nach Steilpass von Melanie Behringer für eine frühe Führung (12.), ehe Célia Šašić noch vor der Pause das Ergebnis in die Höhe schraubte – diesmal leistete Dzsenifer Marozsán die Vorarbeit (27.). Fatmire Alushi setzte dann anfangs der zweiten Halbzeit den Schlusspunkt, als sie eine Vorlage von Garefrekes verwertete (48.).

Célia Šašić im Duell mit Freiburgs Kapitänin Caroline Abbé

Célia Šašić im Duell mit Freiburgs Kapitänin Caroline Abbé © Nora Kruse / ff-archiv.de

Bell: „Haben den Gegner zu Fehlern gezwungen“
FFC-Trainer Colin Bell meinte: „Mit unserer Aggressivität im Mittelfeld haben wir den Gegner zu Fehlern gezwungen und schön Tore herausgespielt. Natürlich hätte der Sieg auch noch höher ausfallen können, aber entscheidend waren heute allein die drei Punkte.“

Sehrig: „Nicht begeistert“
SC Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig erklärte: „Wir sind durch individuelle Fehler in Rückstand geraten. Vielleicht wäre es enger ausgegangen, wenn Sara Däbritz ihre Chance gleich zu Beginn verwertet hätte. Insgesamt bin ich von der Leistung meiner Mannschaft heute nicht begeistert. Der unbedingte Wille war, erst recht nach dem 0:3, nicht zu erkennen.“

Hoffenheim verlässt Abstiegsränge
Im zweiten Spiel des Tages unterlag der VfL Sindelfingen auf eigenem Platz gegen die TSG 1899 Hoffenheim klar mit 0:5 (0:1). Fabienne Dongus erzielte kurz vor der Pause die Gästeführung (40.), nach dem Seitenwechsel sorgte Leonie Keilbach für die Vorentscheidung (65.), ehe erneut Iwabuchi (78.) und Martina Moser (79.) mit einem Doppelschlag sowie erneut Keilbach (89.) für einen Kantersieg sorgten.

Lange Anlaufphase
„Es war ein sehr wichtiger Erfolg für uns“, so Hoffenheims Trainer Jürgen Ehrmann, dessen Team den BV Cloppenburg überflügelte und die Abstiegsränge verließ.  „Es war auch heute kein einfacher Gang für uns. Wir wussten, Sindelfingen würde kämpfen. Wir haben eine Zeit lang gebraucht, bis es richtig gut lief. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel sicher nach Hause gebracht.“

Bereits am Samstag gewann der 1. FFC Turbine Potsdam bei FF USV Jena das Ostderby mit 2:0.

Ergebnisse Frauenfußball-Bundesliga, 12. Spieltag

MSV Duisburg Bayer 04 Leverkusen 2:1 (1:1)
BV Cloppenburg SGS Essen 1:3 (0:0)
FC Bayern München VfL Wolfsburg 3:1 (1:1)
FF USV Jena 1. FFC Turbine Potsdam 0:2 (0:1)
1. FFC Frankfurt SC Freiburg 3:0 (2:0)
VfL Sindelfingen TSG 1899 Hoffenheim 0:5 (0:1)

Tabelle

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. 1. FFC Frankfurt 12 47:8 30
2. 1. FFC Turbine Potsdam 12 32:12 29
3. VfL Wolfsburg 12 34:10 25
4. FC Bayern München 12 25:16 21
5. FF USV Jena 12 17:18 17
6. MSV Duisburg 12 16:22 16
7. Bayer 04 Leverkusen 12 26:21 15
7. SGS Essen 12 26:21 15
9. SC Freiburg 12 17:23 13
10. TSG 1899 Hoffenheim 12 23:38 11
11. BV Cloppenburg 12 17:31 9
12. VfL Sindelfingen 12 2:62 1

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

41 Kommentare »

  • Michele sagt:

    Könnte bitte mal jemand, einen ausführlichen Bericht vom Spiel der Frankfurterinnen abgeben?

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  • noworever sagt:

    @Michele

    vielleicht nicht „ausführlich“, aber zumindest etwas.

    nachdem ersten abtasten (10min) hatten die freiburger die 1.richtige torchance … mit einer guten aktion von desi blieb es auch die einzige der rot-weißen in der 1.halbzeit.
    frankfurt kam immer besser ins spiel und trug aus einer sehr kompakten abwehr seine angriffe vor.
    der ball lief in einem zum teil sehr schön ansehbaren kombinationsspiel und die freiburger schaften es eigentlich kaum noch in den 16-er der heimmannschaft.
    besonders hervorheben möchte ich hier die wieder mal unermüdliche(&giftige) celia, eine maro, als klares anspiel- und verteilerzentrum und hinten peggy kuznik, total abgezockt und mit einem super timing/körpersprache.
    auch die an sich unauffällig spielenden behringer und ando machten immer wieder auf sich aufmerksam, wie wichtig sie sind.
    die beiden tore fielen dann eigentlich auch völlig zwangsläufig … schön herausgespielt, eiskalt vollstreckt.
    nichtsdestotrotz wurden noch einige klare torgelegenheiten liegen gelassen.

    die 2.halbzeit verlief eigentlich ähnlich der 2.halbzeit von letzter woche – heißt: der spielbetrieb wurde mehr oder weniger eingestellt.
    hatte (wie auch schon letzte woche) aber nicht das gefühl, dass dies an einer mangelnden kondition lag, sondern eher daran, dass man mit dem ergebnis eigentlich (wieder) ganz zufrieden war.
    der schöne fluss der 1.halbzeit war auf einmal weg … und man lies die freiburger auch mal ein bißchen ‚gewähren‘, die sich dann zwar auch etliche ecken und spielanteile erarbeiteten … man aber nie so richtig das gefühl bekam, dass es gefährlich für desi werden könnte.
    im gegensatz waren die frankfurter mädels in ihren schnell vorgetragen konteraktion weit gefährlicher, als die breisgauerinnen in ihren bemühungen.
    finde daher, dass bell weit mehr an der einstellung, als an der kondition seiner mannschaft arbeiten sollte.
    das 3.tor fiel dann auch aus einem dieser schnell vorgetragenen angriffe, wobei dies (aus meiner position) stark nach abseits roch … aber, was soll’s, eine andere situation aus der 1.halbzeit, in der crno durch war, wurde durch eine (angebliche) abseitsstellung unterbrochen (sehr zum leidwesen von colin’s stimmbändern) … (wobei er die linierichterin sofort danach wieder brav umarmte).
    ansonsten war die schiedsrichterleistung eigentlich ganz annehmbar.

    wie gesagt, das waren so in etwa (in ein paar worten) meine eindrücke. (alle angaben natürlich ohne gewehr 😉 )
    wenn es colin bell nicht gelingt, 2 halbzeiten lang fussball zu spielen … wird diese spielauffassung gerade gegen stärkere gegner nicht immer gut ausgehen.
    das man es kann, hat man heute (in der 1.halbzeit) gezeigt.

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  • Sheldon sagt:

    Die Torverteilung ist mal wieder typisch für Frankfurt. 1:0 innerhalb der ersten 15 Minuten und nach der Pause dann gleich das 3:0.

    Sasic mit dem 15. Saisontor im 12. Spiel, auch das ist schon eine Ansage.

    Interessant finde ich die aktuelle Tabelle. Tatsächlich hat doch Bayern genauso viele Punkte auf Wolfsburg Rückstand wie Wolfsburg auf Potsdam. Insofern scheinen die Verhältnisse auf den ersten Plätzen zur Zeit einigermaßen geklärt zu sein!

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  • enthusio sagt:

    @Sheldon:

    Dann war das Ergebnis von Frankfurt gegen Wolfsburg wohl ziemlich untypisch: kein Frankfurter Tor in den ersten 15 Minuten und schon gar kein Frankfurter Tor unmittelbar nach der Pause. Auch kein Sasic-Tor.

    Der Tabellenvierte dagegen, der momentan immerhin 9 (!) Punkte Rückstand auf Frankfurt hat, ist – anders als Frankfurt – in der Lage, Wolfsburg drei Tore einzuschenken und 3:1 zu gewinnen.

    Was sagt uns das ?
    Mir sagt das, dass nach zwölf Spieltagen noch gar nichts geklärt, wohl aber alles möglich ist.

    Übrigens sagt mir die Tabelle auch, dass Jena genauso viele Punkte Rückstand auf Bayern wie Bayern auf Wolfsburg hat.
    Und was sagt mir das ? Nichts, was ich jetzt posten müßte.

    Doch ich gebe auch gerne noch eine todsichere Prognose ab: Wenn Frankfurt die restlichen Spiele gewinnt, sind sie Deutscher Meister. Da spielt es dann auch überhaupt keine Rolle mehr, wer wieviel Rückstand auf wen hat 🙂 .

    Fazit: immer schön locker bleiben ! 🙂

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  • FFFan sagt:

    Abweichend von den Angaben im Artikel hat beim Spiel in Sindelfingen Fabienne Dongus das erste Tor für Hoffenheim erzielt. Der zweite Treffer war kein Eigentor, sondern wird offiziell Leonie Keilbach zugeschrieben:

    P.S.: welch ein Tag für die TSG Hoffenheim: innerhalb von zwei Stunden haben erst die Frauen, dann die Männer jeweils den höchsten Sieg in der Geschichte ihrer Bundesligazugehörigkeit geschafft!

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  • Michele sagt:

    @noworever

    Dankeschön!

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  • Markus Juchem sagt:

    @FFFan: Danke, korrigiert. Leider erzählt der DFB-Liveticker oftmals eine andere Geschichte.

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  • noworever sagt:

    hallo michele, im nachhinein fiel mir auf, dass ich nicht allzu viel von den spiel der freiburger mädels erzählt habe, dass wohl in erster linie meines wissens deiner ffc-liebe geschuldet sein mag, aber andererseits wohl vielleicht auch daran lag, dass mir einfach nicht so viel auffiel, bzw., dass ich eigentlich etwas enttäuscht war von dem freiburger spiel.
    das auffälligste waren vielleicht tatsächlich die knackigen zweikämpfe zwischen celia & caroline abbe als auch peggy kuznik & fiona o’sullivan, vielleicht noch das duell chioma igwe gegen kersten garefrekes (wobei igwe’s einsätze es eigentlich verdient gehabt hätten schon etwas früher mit gelb gewürdigt zu werden). sara däbritz(crno) und melanie leupolz fielen nicht weiter auf, mel hatte ein auge auf juliane maier geworfen und allrounder simon sprang ein für den ‚rest‘.
    um frankfurt wirklich ernsthaft in gefahr zu bringen, fehlte ihrem spiel einfach der biss … und hätte der ffc nicht in der 2.halbzeit den mittlerweilen gewohnten „ruhezustand-modus“ eingeschaltet, wäre das ergebnis bestimmt höher ausgefallen.

    dieser ‚modus‘ war ja schon gegen essen und leverkusen präsent, als nach anfänglicher dominanz es letztlich nicht reichte und es, jeweils mit einer punkteteilung … in die hose ging. (in potsdam lief ja eigentlich mehr oder weniger das gleiche schema ab.)
    die argumentation/annahme, dass dies auf einer konditionsschwäche beruhe scheint nicht wirklich stimmig … gerade, wenn es eine mannschaft betrifft, die (wie gestern, oder gegen essen/leverkusen) den ball (und somit den gegner) laufen lässt und nicht :umgekehrt.
    entweder beruht diese immer wiederkehrende symptomatik auf einer gewissen arroganz – oder – es ist eine taktische (verordnete) massnahme.
    gerade nach dem gestrigen spiel drängt sich mir jedoch mehr&mehr die vermutung auf, dass dies (zumindest teilweise) beabsichtigt ist.
    mir kam es vor, dass mel in der 2.halbzeit verdächtig viel zurückgezogen, in einer linie mit peggy&simon spielte … dass dies zwar (gerade jetzt, in mel’s momentaner form) die verteidigung zu dem berüchtigten ‚bollwerk‘ macht … aber es ando & maro nur umso mehr erschwert ein vernünftiges aufbauspiel aufzuziehen (selbst, wenn, wie gestern, bianka schmitt&crno durchaus ihre offensiven absichten nicht vernachlässigen).
    man kann über colin bell’s spielweise sagen was man will – und natürlich will jeder einen schönen fußball sehen – aber, solange der erfolg ihm recht gibt, gehören ihm die „thumbs-up“ … und 47:8 sind schon eine hausnummer!

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  • Sheldon sagt:

    @enthusio: Da mag man gerne noch lange darauf herumreiten. Fazit ist doch, dass der große Sieger in 2014 bisher Frankfurt ist, vor allem psychologisch. Sie haben eben nicht das getan, was alle erwartet haben, und sind eingebrochen, sondern haben die Spiele mit großer Sicherheit und Selbstdisziplin runtergespielt!

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  • dummkopf sagt:

    @sheldon
    Oh jeh, nicht schon wieder herumreiten bitte, wer mag wo gerne noch lange darauf herumreiten?
    Fazit ist doch, dass ein grosser Edel-Fan des FFC ausser auf der Materialbeschaffenheit der Schienbeinschoner und der Umweltverträglichkeit des verwendeten Waschmittels bei der Trikotwäsche bereits so lange auf jedem Thema herumgeritten ist, dass sich einige jetzt schon wundern, dass der Gaul überhaupt noch lebt.

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Bei anderer Gelegenheit kommst Du immer mit den Punktgewinnen, wenn Du von Siegern sprichst. Wie sah es da 2014 eigentlich so aus? 😉

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  • noworever sagt:

    hallo michele, ich bin’s noch mal …
    habe gerade den freiburger spielbericht gelesen und bin froh dir mitteilen zu können, dass ich dir anscheinend keine allzu großen bären aufgebunden habe … will heißen – egal ob rotweiße oder schwarze vereinsbrille (& trotz aller ‚interferenzen‘) kann man durchaus etwas gemeinsames sehen. 😉
    da kommt doch freude auf! 🙂

    http://www.scfreiburg.com/teams/frauen-m%C3%A4dchen/meldungen/die-%C3%BCberraschung-bleibt-aus

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Können wir gerne machen.

    Das ist gar nicht so uninteressant.

    Nehmen wir mal die letzten beiden Spieltag, dann sieht die Tabelle wie folgt aus:

    1. Duisburg 6 Punkte/5:1 Tore
    2. Potsdam 6/4:1
    3. Frankfurt 4/3:0
    4. Hoffenheim 3/6:4
    5. Leverkusen 3/5:3
    6. Bayern 3/4:3
    Jena 3/4:3
    8. Essen 3/4:5
    9. Freiburg 3/2:4
    10. Wolfsburg 1/1:3
    11. Cloppenburg 0/2:5
    12. Sindelfingen 0/0:8

    Da kann man einiges Interessantes dran erkennen:
    1. Wie bei den Männern fallen in Spielen mit Hoffenheimer Beteiligung die meisten Tore.
    2. Ganze 6 Mannschaften haben einen Sieg und eine Niederlage. Die Liga scheint ausgeglichener zu sein.
    3. Wolfsburg befindet sich auf Talfahrt, nur Cloppenburg und Sindelfingen haben ebenfalls keines der zwei letzten Spiele gewonnen.
    4. Cloppenburg scheint sich zum Absteiger zu mausern. Sie verlieren einfach zu viele Punkte gegen die Kleinen.
    5. Frankfurt und Sindelfingen sind das Maß aller Dinge, nämlich bei den Toren. Sindelfingen als einziges Team ohne eigenes Tor, Frankfurt als einziges Team ohne Gegentor. Übrigens, kurios: Sindelfingen hat bisher nur 2 Treffer erzielt, und zwar gegen zwei Top-Teams: Bayern und Wolfsburg.
    6. Duisburg ist wieder mit großen Schritten auf dem Weg, sich im oberen Mittelfeld festzusetzen.

    Natürlich kann man das alles so machen, doch im Ganzen bringt es nicht viel, da die Statistiken aus dem Zusammenhang gerissen sind. Man kann maximal Entwicklungen feststellen, indem man das für eine Mannschaft macht.

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  • shane sagt:

    habe mir gerade die torshow bei dfb-tv angeschaut. und muss sagen, dass es ein (spiel)tag voll krasser torwartfehler war. und komme kaum hin hinzuzufuegen, dass almuth vorn mit dabei war, bei den fehlern. :-/ da hofft mensch fuer’s NT, dass natze nicht so bald aufhoert. oder Frau NvD doch noch paar (zwischen?)loesungen im hinterkopf hat.

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Da Dir anscheinend Deine schneidenden faktischen Auswertungen abhanden gekommen sind, versuche ich es mal in Deiner Manier: es gibt genau 2 Mannschaften, die mit 6 Punkten aus der Winterpause gekommen. Beide haben in diesen beiden Spielen schon 2 Punkte auf Frankfurt aufgeholt. Da es ja so weitergehen wird, wird wohl Potsdam Meister und Duisburg zieht wieder in die CL ein. 😉

    Aber ein gesicherter Platz im Mittelfeld sollte für Frankfurt nach dieser Punktausbeute schon noch möglich sein, wohingegen es für Wolfsburg wohl schon ganz dunkel aussieht. Die werden sich nur knapp vor dem Abstieg retten. 😉

    Soweit zu Deinen waghalsigen Vermutungen, die Du natürlich gerade nicht ausschreiben konntest, weil diese messerscharfen Vorhersagen ja so komplett gegen Frankfurt laufen.

    PS: @Sheldon: Aus dem Zusammenhang gerissene Statistiken sind doch Deine Stärke.

    PPS: Meine persönliche Meinung habe ich schon vor dem Spiel Frankfurt – Wolfsburg geschrieben und die hat sich nicht geändert (egal was ich eben auch gerade geschrieben habe).

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Wie gesagt, Statistiken sind frei für jegliche Interpretation. Du willst sie gegen Frankfurt auslegen, ich lege sie für Frankfurt aus, weil alles, was bei Frankfurt abläuft, für mich plausibel ist, selbst das 0:0-Unentschieden.

    Frankfurt ist seit 305 Minuten mittlerweile ohne Gegentor. Und das gegen Topteams.

    Erstaunlicherweise schafft es in letzter Zeit kein Top-Team mehr, gegen Frankfurt ein Tor zu erzielen.

    Das letzte Tor von Potsdam gegen Frankfurt stammt vom 30.09.2012, das letzte Tor von Wolfsburg vom 11.11.2012. Seitdem steht Frankfurt wie eine Mauer gegen Wolfsburg hintendrin.

    Natürlich hat sich Potsdam herangekämpft. Doch das nützt ihnen alles nichts, wenn sie in Frankfurt am vorletzten Spieltag verlieren, weil dann ganz egal ist, wie Frankfurt am letzten Spieltag spielt (vorausgesetzt, Potsdam und Frankfurt holen bis dahin gleich viele Punkte).

    Frankfurt wird daran arbeiten, bis zum 1.6. alle Spiele hochkonzentriert anzugehen und zu gewinnen, um den Druck weiter auf Potsdam aufzubauen.

    Potsdam hat in den letzten Jahren bewiesen, dass sie durchaus immer wieder Schwächephasen haben. Ihr System ist anfälliger geworden, weil die wenigsten im Kader noch damit groß geworden sind. Spielen sie das System nicht perfekt aus, haben sie im Mittelfeld eine permanente Unterzahl. Auch den Potsdamer Motor kann man sehr schnell zum Stottern bringen, indem man diese Lücken nutzt. Auch hat Potsdam in den letzten Jahren gewaltig an Offensivdruck verloren, weil der Sturm ein wenig im luftleeren Raum hängt. Insbesondere hat man keine echte Topstürmerin mehr. Die Torausbeuten von Hegerberg und Anonma sind ziemlich dürftig. Frankfurt hat in dieser Saison 1 1/2 mal so viele Tore geschossen.

    Für beide – Frankfurt und Potsdam – kommen noch einige Stolperfallen. Für Potsdam könnte sich insbesondere Leverkusen und am letzten Spieltag Bayern als solcher erweisen.

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Es ist immer wieder köstlich, dass Du weder die Smileys siehst oder ein „PS“ liest noch Spaß verstehst. 🙂

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  • dummkopf sagt:

    Da kommt sheldon ja schon wieder angeritten. Das arme Pferd.
    Leider geht es immer noch nicht um die Schienbeinschoner, die ja für etwas kräfteschonende Rotation in der Themenauswahl sorgen könnten. Statt dessen schon wieder eine Statistik ausgegraben. Aber mir gefällt immerhin die weiträumige Spielanlage, auch wenn sie ein wenig an „kick and rush“ erinnert.
    Gerade noch über die letzten 2 Spieltage in 2014. Im nächsten Moment schon wieder bei einem Thema aus 2012.
    Man muss eben auf so einem Pferd auch einmal flexibel reagieren können.
    Auch wenn man normalerweise immer auf dem Thema „ich bin nur da, weil seit Bell ist alles besser ist“ herumreitet, kann so ein Kunstreiter sich auch im Sattel schon einmal kurz 180 Grad drehen, und aufzählen, wie gut alles vor Bells Zeiten selbst 2012 schon war.
    Einem Pferd ist doch auch egal, in welche Widersprüche sich sein Reiter verwickelt. Oder ob er gerade in seinen Tagträumen wieder die grenzenlose Vormachtstellung seines Pferdes auf dem gesamten Planeten sieht; oder doch eher wieder die Angst vor den Stolperfallen auf dem Nach-Hause-Weg, bloss weil das Pferd kurz ins Straucheln kam.
    Ein Pferd will schliesslich geritten werden.

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  • FF-Fuchs sagt:

    @shane:

    wen würdest denn Du bei der Natio ins Tor stellen, das würde mich schon interessieren??
    Bei der Torshow sieht man leider nur die Tore, was sonst die Torhüterinnen vielleicht noch während eines Spieles leisten sieht leider niemand!:-(.

    Sicher hat Almuth Schult (auch Längert) einen Fehler gemacht, deshalb ist es jetzt auch wichtig, dass Frau Neid ihr trotzdem das Vertrauen schenkt. Obwohl ich auch der Meinung bin, beim Algarve Cup auch die dritte Torhüterin mal zu testen, auch sie braucht Spielpraxis.

    Auch Torhüterinnen dürfen Fehler machen, so wie jede Feldspielerin auch.

    Mich stört es schon, dass man nach jedem Fehler von Natio-Torhüterinnen gleich nach einer anderen Torhüterin schreit.

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  • Sheldon sagt:

    @FF-Fuchs: Es gibt da eine Torhüterin, die sich seit langer Zeit bewährt hat, die schon CL-Siegerin ist, die U20-Weltmeisterin ist und die vor allem zuletzt dreimal gegen CL-Sieger die „0“ festgehalten hat, immer routinierter wird und seit 305 Minuten ohne Gegentor ist (was in dieser Saison die längste Serie am Stück ist), hat die wenigsetn Gegentore in dieser Saison bekommen etc. etc.

    Außerdem ist sie praktisch von der Nr.1 im deutschen Tor selbst ausgebildet worden. Perfekte Bedingungen also, oder etwa nicht?

    Fraglich nur, wieso sie nie auf dem Zettel ist? Vielleicht wegen der 3 Zentimeter, die sie kleiner als Schult ist. Allerdings ist sie wiederum 4 Zentimeter größer als Benkarth und – oh graus – 2 Zentimeter größer als Angerer.

    Aber naja, wahrscheinlich muss Neid erst wieder durch eine Verletzung auf sie mit der Nase gestoßen werden, bevor sich da mal was regt.

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  • labersack sagt:

    Merle Frohms ist doch zu jung.

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  • GOFF sagt:

    Torwartfehler in der FBL kommen ja öfter vor, aber so einen Torwartfehler wie beim 0:1 gegen Cloppenburg habe ich selten gesehen. (hat was von Slapstick)

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  • Shadow sagt:

    @sheldon:

    Desi als Nr. 1? Ist das dein Ernst? Bei aller Liebe (auch deiner zum Verein), aber das kann es nicht sein.
    Da gibt es aktuell in der BL mindestens 3 Torhüterinnen die ich stärker als sie einschätze.

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  • constance sagt:

    Almuth Schult hat bereits vor einer Woche sich einen kapitalen Fehler geleistet. Was auffällt ist, dass es sich am wirkliche (torwart-)technische Mängel handelt.

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  • dummkopf sagt:

    Ich verstehe wirklich nicht, wie man sheldons Kommentare jedesmal aufs neue immer so ernst nehmen kann.

    In seiner Rangliste war Berger neulich die Nummer1, 3 Kommentare später war es Michel. Heute ist es Schumann und übermorgen träumt er vielleicht von einer Geschlechtsumwandlung bei Neuer.

    Ich befürchte aber, dass es gewisse Anzeichen dafür gibt, dass sheldons Träume in diesem Fall so unrealistisch gar nicht sind.
    Der ein oder andere Dummkopf mag vielleicht davon ausgehen, dass man eher für die N11 nominiert wird, wenn die ein oder andere Flanke im richtigen Moment über den Fuss rutscht.
    Aber so ein ganz winzig kleines bisschen hat man zuletzt doch auch den Eindruck bekommen können, die TH Nr2 in der N11 muss gar nicht unbedingt die 2.beste Torhüterin in Deutschland sein.

    Da gibt es anscheinend doch noch eine Menge andere entscheidende Kriterien als bloss die aktuelle sportliche Leistung.
    Und insofern spricht jetzt ja auch sicher nicht alles total gegen Schumann, oder?

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  • dummkopf sagt:

    @constance
    Das ist ein feiner fachlicher Kommentar.
    Da ist schon ein Unterschied, wenn einem der Ball beim Abwurf aus der Hand rutscht, oder man den Ball zu spät wegschlagen will.
    Oder ob man zu langsam am Boden ist, den Ball mit der Aussenseite fausten will, oder einen aufspringenden Ball falsch anläuft und anfassen will.
    Wobei es besonderes Pech ist, wenn das ausgerechnet bei dem Trainer passiert, der einmal kein schlechter Torwart war.
    Allerdings muss man sich bei den Fehlern aus „Schusseligkeit“ natürlich auch sagen, dass diese noch viel eher vermeidbar, und daher für mich unentschuldbarer waren.

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  • Altwolf sagt:

    @GOFF.

    Na dann schau dir mal die Buli-Spiele der Männer an, da findest du Beinschüsse recht häufig. Oder den Patzer von Ter Stegen.

    Daß auch Klasse-Torhüter „Böcke“ schießen und auch Fehler machen ist nur so augenscheinlich, da die „Böcke“ der Spieler bzw. Spielerinnen schnell im Spielverlauf in Vergessenheit geraten.

    Als Torfrau kannst du 5 oder 6x brillieren, machst du 1 Fehler stellt man das „Können“ gleich in Frage, insbes. wenn man N11-Torhüterin ist.

    Ich hätte ja nicht gedacht, daß es Natze völlig „fehler und patzerfrei“ bis zur „Weltfuballerin“ gebracht hat. 🙂

    Bei Desi hat @Sheldon wieder seinen „Auslösch“-Modus an, denn nicht die bisherigen Patzer werden erinnert, sondern die statistisch gefundene „Null“ wird herbeigezogen und ihr einfach mal als „Klasse-Zeugnis“ zugewiesen.

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  • Sheldon sagt:

    @dummkopf: Ganz richtig, aber auch hier: Situationsbezogene Auslegung bitte! Formanalyse scheint bei dir ganz unten zu stehen.

    Bei der Rangliste, wo Berger ganz oben stand, ging es um die sportliche Leistung der gesamten Hinrunde, wo bei Schumann vor allem ihre ersten Spiele noch ins Gewicht fielen.
    Bei dem Kommentar zu Michel ging es durchaus um das Potential und um eine persönliche Sicht auf die Zukunft.
    Bei der jetzigen Einschätzung von Schumann geht es 1. um die N11, wo Michel schon mal ausscheidet, und um die aktuelle Form, die anhand der letzten Spiele für Schumann den Ausschlag gibt.

    Was die N11 betrifft, tut sich Neid sehr, sehr schwer, Entscheidungen, die sie einmal getroffen hat und wo sie vielleicht sogar schon Versprechungen gemacht hat, aus sportlicher Sicht wieder rückgängig zu machen. Wahrscheinlich hängt das damit zusammen, dass ja sportliche Kriterien sowieso alle nur subjektiv und vorläufig sind und dass man das ja so genau gar nicht sagen kann, wer die Beste ist, sondern dass man sich da einfach auf sein Bauchgefühl hören muss, weil ja im Sport sowieso das Wohlfühlklima einer Mannschaft das Entscheidende ist und ein guter Charakter ohnehin viel viel wichtiger ist als das Sportliche…

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.

    Welche Torfrau hat in den Ligaspielen als Einzige kein Tor gegen den besten Sturm der Liga kassiert ?

    Desi hat ja nur gegen deutlich „schwächere“ Sturmformationen gespielt.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Es ist aus Natur so, dass bei Torhütern die Patzer deutlich gewichtiger sind als bei Feldspielern. Ein Feldspieler patzt einmal, und kann sich den Ball im Zweikampf wiederholen. Beim Torwart ist es ein Tor.

    Ja, auch Torhüter wie Neuer, Weidenfeller, Adler, ter Stegen, selbst Kahn, sie alle haben schon gepatzt, und zwar zum Teil in sehr wichtigen Spielen.

    Nur bei Schult sind das nicht mal einzelne Patzer, sondern das ist schon fast die Regel. Das ist nicht wie bei Ter Stegen oder Neuer, sondern schon eher wie bei Wiese. Das sind auch keine Schlampigkeiten, die man leicht abstellen kann, sondern das sind schon wirklich arge technische Mängel, wenn man den Ball so springen lässt wie vor dem 2:1 oder einfach mal keinen Ball festhalten oder zur Seite fausten kann (Hinspiel-1:0, Rückspiel-1:1, Rückspiel-3:1).

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Shadow sagt:

    Das Schumann so lang ohne Gegentor ist und auch die wenigsten kassiert hat, liegt aber auch an ihrem Team und nicht nur an ihrer Leistung.
    Sie profitiert enorm von ihrer Vordermannschaft. Desi ist sicherlich keine schlechte Keeperin, aber auch nicht so stark wie ihre momentane Statistik es den Anschein macht.

    Ich würde Benkarth, Längert und Schult allesamt stärker als Schumann einstufen und bzgl. der Nationalmannschaft vorziehen.

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  • Sheldon sagt:

    @Shadow: Hast du dafür objektive Argumente? Nein! Es mag durchaus sein, dass Schumanns Vordermannschaft gut ist, dennoch steht hier die 0 gegen Potsdam, Wolfsburg, Wolfsburg, Potsdam und Wolfsburg. 5 mal in einem Jahr gegen die beiden anderen Topmannschaften der Liga. Das ist nicht allein der Vordermannschaft zu verdanken, sondern genauso ihr ebenso.

    Vor allem aber spricht für sie ihre weitgehende Fehlerlosigkeit in diesem Jahr. Weitgehend insofern, als dass manche Tore durchaus hätten verhindert werden können, wie das 2:2 gegen Leverkusen oder das 5:2 gegen Hoffenheim, wenn man mehr miteinander kommuniziert hätte. Doch ein großer Fehler ist nicht zu erkennen.

    Gegen Essen gab es einen Elfmeter, gegen Leverkusen und gegen Jena jeweils nen Sonntagsschuss ins lange Eck, das erste Hoffenheimer Tor war abgezockt gemacht, das erste von Jena und das von Bayern jeweils nach ner Standardsituation.
    Das sind alles Tore, die man durchaus als Keeperin mal fangen darf, ohne dass dir da nachher jemand nen Strick draus dreht. Das ist bei den Aktionen von Schult und Längert am WE mal deutlich anders.

    Also, welche effektiven Qualitäten haben Längert, Schult und Benkarth außer den N11-Bonus, die sie Schumann vorziehen? Ich sehe keine und ich sehe nicht, wo sich diese drei Spielerinnen in den letzten Monaten wirklich als N11-tauglich ausgezeichnet hätten…

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  • shane sagt:

    @FF-Fuchs: also, ich fand, dass schult bei allen 3 toren nicht gut aussah (und ihre koerpersprache nach den jeweiligen toren erst recht nicht – viel mehr resignation seh ich auch von sindelfinger TW-seite oder von zweitliga-teams im pokal gegen erstligateams nicht). und, wenn du meinen post sorgfaeltig gelesen haettest, waere dir klar gewesen, dass ich die fehler eben nicht nur bei NT-TWs ankreide.

    wen ich da sonst im kopf haette? nun, zumindest weiss, schumann, laengert (genau, auch TW und sogar NT-TW-kandidatinen sollten mal fehler machen duerfen). auch eine benkart sollte mal spielen duerfen statt nur mittrainieren und bankwaermen.

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  • Shadow sagt:

    @Sheldon:

    Ich halte mich in der Sache (als Duisburger) für objektiver als dich…

    Aber gut, es ist sowieso sinn- und zwecklos mit dir über den FFC (oder über Wolfsburg, da aber aus den gegenteiligen Gründen) zu diskutieren.

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  • holly sagt:

    Schuman wurde doch auch 2010 U20 WM. Komisch Alex hat da angeblich nur gegen drittklassige Teams gespielt(Tore geschossen). Also hat Schuman da auch nur gegen Gurkentruppen gespielt. Damit fällt der WM Titel schonmal als Erfolg weg. Die CL hat man nicht wegen ihr gewonnen, sondern war eine Leistung vom gesamten Team. Wenn man bei Feli sagen würde das man wegen ihr die CL gewonnen hätte dann könnte ich das ja gelten lassen.
    Fussball ist nunmal eine Mannschaftssportart da gewinnt selten mal jemand allein. Da kommt es halt auf die Teamleistung an.

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  • FF-Fuchs sagt:

    @sheldon

    Da werde ich auch mal ohne Vereinsbrille die Vergangenheit bemühen.

    D. Schuhmann U20 Weltmeisterin

    Bei dieser WM Nr. 1 A.Schult, Nr. 2 D. Schuhmann Nr. 3. L. Benkarth, also 2 U20 Weltmeisterinnen auf der Bank

    CL-Siegerin Nr. 1 A.F. Sarholz, Nr. 2 D. Schuhmann, also CL Siegerin auf der Bank.
    L. Benkarth U20 Vizeweltmeisterin. Die Nr. 1 und als beste Torhüterin mit nur einem Gegentor (leider im Endspiel)ausgezeichnet.
    A. Schult und L.Benkarth Frauen-Europameisterinnen auf der Bank.

    D. Schuhmann ist sicher eine gute Torhüterin, aber Benkarth, Längert, Schult, Weiß sind über die Jahre gesehen erfahrenere Torhüterinnen.

    Und wer weiß, vielleicht hätte Frankfurt mit einer anderen Torhüterin nur 4 oder 5 Gegentore bekommen?;-)

    Siehe Beispiel A. Vetterlein: Saison 12/13 mit WOB 16 Gegentore, Saison 13/14 halbe Runde 38 Gegentore, also mehr als doppelt so viel schon in der Hälfte der Runde. Und trotzdem ist A. Vetterlein eine gute Torhüterin.

    Insgesamt haben wir in Deutschland sehr gut ausgebildete Torhüterinnen und hat rein gar nichts mit N11 Bonus zu tun.

    Ach ja und seit wann war die N11 Nr. 1 Torwartrainerin in Frankfurt u. hat D. Schuhmann persönlich ausgebildet!

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  • Altwolf sagt:

    @FF-Fuchs.

    Das ist halt die „Genialität“ unseres „Spezis“.

    Wenn es die Reputation seines Schützlings steigert sind Titel auf der Bank erworben Ausdruck der individuellen Klasse.

    Wenn es nicht diesem Ansinnen dient, läßt man die aktuelle Europameisterin mit 0 Gegentoren, auf der Bank sitzend geleistet, unerwähnt.

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  • Sheldon sagt:

    @FF-Fuchs: Vielleicht stände Potsdam heute mit 5-6 Gegentoren weniger da, wenn Schröder damals mal auf das richtige Pferd gesetzt hätte.

    Schult und Längert, Weiß und Benkarth mögen mehr Bundesligaspiele bestritten haben (wobei ich das bestreiten will, schließlich war Schumann über mehrere Jahre bei Potsdam trotz ihres jungen Alters schon die Nr. 1), doch Schumann hatte mit Abstand die meiste und härteste Konkurrenz im Team.

    2006, als sie zu Potsdam wechselte und hatte mit Nadine Angerer eine Nationaltorhüterin vor der Nase, die 1 Jahr später bei der WM kein Gegentor zulassen sollte.
    2007/08 war Angerer weg, es kam Thalmann, gegen die sie sich aber durchsetzen konnte und zur Stammtorhüterin avancierte, mit gerademal 17 Jahren.
    Stammtorhüterin blieb sie bis zum Ende der Saison 2009/10, also ganze drei Spielzeiten hindurch. Erst nach dem Halbfinale gegen Duisburg war Sarholz eine echte Konkurrenz und setzte sich dann kurzfristig als Nummer 1 durch, was die Spiele zeigen, die sie bestritt, obwohl Schumann immer noch regelmäßig zum Einsatz kam. Und das, obwohl Sarholz damals eine der vielleicht 2-3 besten Torhüterinnen weltweit war.

    Danach wechselte Schumann zu Frankfurt, wo sie wiederum auf Angerer traf. Auch, wenn Angerer ganz klar die Nummer 1 war, so gab es doch immer wieder Einsätze für Schumann in der Meisterschaft und im DFB-Pokal. Obwohl Schumann sich bei Potsdam und Frankfurt immer gegen Weltklassetorhüterinnen (zu den jeweiligen Zeitpunkten), bringt sie es heute auf etwas mehr als 60 Bundesligaspiele.

    Zum Vergleich: Schult hat gerademal 55 Bundesligaspiele, Benkarth 27 Spiele. Obwohl Schult nur ein Jahr jünger ist als Schumann, war Schumann bereits CL-Stammtorhüterin und deutsche Meisterin, während Schult noch in der 2. Liga gespielt hat. Kommt hier also nicht mit Erfahrung.

    Schumann war an 2 Meistertiteln und einem CL-Titel wesentlich beteiligt. Nehmen wir mal alles andere raus, dann ist das die Erfahrung, die Schumann Schult und allen anderen Spielerinnen voraus hat.

    Mit Schumann haben wir einen noch relativ ungeschliffenen Diamanten in der Liga, die alles mitbringt für die kommende Welttorhüterin. Wenn Silvia Neid ein bisschen voraus denken würde und Schumann auch in der N11 richtig aufbauen würde, könnte sie das eine von mindestens 11 Puzzleteilen einer goldenen Generation sein. Sie ist – im wahrsten Sinne des Wortes – prädestiniert dafür, Angerer zu beerben!

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  • dummkopf sagt:

    Er reitet und reitet … ,
    diesmal auf der armen Desi herum.
    Bis er am Ende wirklich und ehrlich selber glaubt, dass da hinten goldene Diamanten aus seinem Weltpferd raus kommen.

    Seiner Argumentation zufolge wird er demnächst auch den Rasenmäher aus Frankfurt mit folgenden Argumenten versehen, und ernsthaft daran glauben, dass das das beste für die N11 wäre:

    – Der Rasenmäher hat noch nie ein Gegentor bekommen, bei dem ihm der Ball durch die Beine gegangen ist.
    – Der Rasenmäher ist noch nie mit rot vom Platz geflogen
    – Der Rasenmäher ist seit über 10000 Min ohne Gegentor.
    – Mit dem Rasenmäher im Tor haben selbst die Engländer noch nie ein Elfmeterschiessen verloren
    – Der Rasenmäher hat diese Saison weniger Gegentore bekommen, als Angerer, Schult, Benkarth, und Längert zusammen
    – Der Rasenmäher hat über 10 Jahre Bundesliga-Erfahrung
    – Der Rasenmäher bringt eine unglaublich konstante Leistung, mit wirklich nur minimalen Formschwankungen
    – Keine andere Torhüterin strahlt so eine Ruhe aus, wenn sie auf der Torlinie steht
    – Der Rasenmäher stand schon zu Zeiten einer Birgit Prinz auf dem Platz.

    Mit anderen Worten, wenn Silvia Neid eine Nachfolgerin für Angerer sucht, führt kein Weg am Rasenmäher vorbei.

    Das muss man doch alles nicht so ernst nehmen.
    Lasst mir den lieben sheldon also doch bitte weiter träumen, von Desi und dem Rasenmäher.

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  • labersack sagt:

    Ich finde auch sie sollte nach Australien gehen.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.

    Kompliment, du hast echt Talent. 🙂 🙂 🙂

    @labersack.

    nach Australien, wäre aber USA unbedingt erforderlich um die Ausbildungsabfolge nicht zu unterbrechen. 🙂

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