Ostderby in Jena, Kellerduell in Sindelfingen

Von am 28. Februar 2014 – 13.17 Uhr 3 Kommentare

Drei Spiele des 12. Spieltags der Frauen-Bundesliga sind bereits vorgezogen worden, und so rollt am Wochenende nur noch auf drei Plätzen der Ball. Dabei könnte der 1. FFC Turbine Potsdam im Kampf um die ersten beiden Plätze den Vorsprung auf den VfL Wolfsburg auf vier Punkte vergrößern.

Der SC Freiburg schickt sich an, den Tabellenführer zu ärgern, und die TSG 1899 Hoffenheim hat gute Chancen, die Abstiegsränge zu verlassen.

Die Potsdamerinnen treten am Samstag ab 13 Uhr (live auf Eurosport) beim FF USV Jena an und haben die Chance, nach der Niederlage des VfL Wolfsburg beim FC Bayern München wertvolle Punkte gegenüber dem Triple-Sieger einzufahren. Selbst die Tabellenführung wäre möglich, denn der 1. FFC Frankfurt liegt nur einen Zähler vor den „Turbinen“.

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Frankfurt empfängt den Sportclub
„Wir wollen im Heimspiel gegen den SC Freiburg von Beginn an keine Zweifel aufkommen lassen, dass wir diese Partie unter allen Umständen gewinnen wollen“, sagt daher Colin Bell, Trainer der Frankfurterinnen. Dabei spricht die Bilanz von 18 Siegen in 25 Begegnungen gegen den Sportclub durchaus für die Frankfurterinnen, allerdings ist es Freiburg in der Vergangenheit auch immer mal gelungen, dem FFC ein Bein zu stellen. Unterschätzt werden die Breisgauerinnen daher nicht.

Der Sportclub konnte in der Vergangenheit immer mal wieder gegen Frankfurt überraschen. © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Der Sportclub konnte in der Vergangenheit immer mal wieder gegen Frankfurt überraschen. © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

„Der SC Freiburg hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und in Sara Däbritz und Melanie Leupolz zwei Nationalspielerinnen der Zukunft in seinen Reihen. Aber auch die Offensivspielerinnen Sylvia Arnold und Fiona O’Sullivan sowie Kapitänin Juliane Maier verfügen über Qualitäten, die es zu beachten gilt“, so Bell weiter. Während es für sein Team um die Verteidigung der Tabellenführung geht, will der SC seinen Vorsprung von momentan fünf Punkten auf die Abstiegsränge wahren.

Hoffenheim will Abstiegsränge verlassen
Im Abstiegskampf hat unterdessen die TSG 1899 Hoffenheim gute Chancen, den vorletzten Tabellenrang zu verlassen. Nach der neuerlichen Heimniederlage des BV Cloppenburg unter der Woche könnte die TSG mit einem Sieg beim VfL Sindelfingen den Konkurrenten aus Niedersachsen überholen – und beim bislang sieglosen Tabellenletzten sind die Hoffenheimerinnen klar in der Favoritenrolle. Doch die gilt es ersteinmal zu bestätigen. „Natürlich denkt jeder, gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten musst du gewinnen. Aber Sindelfingen wird kämpfen und sich sicher nicht schon vor dem Spiel ergeben“, sagt TSG-Trainer Jürgen Ehrmann.

Schon im Hinspiel gab es nur einen knappen 1:0-Erfolg der Hoffenheimerinnen – und der Siegtreffer gelang erst in der 90. Minute. Gegen Sindelfingen blickt Ehrmann auf eine lange Verletztenliste: Neben Susanne Hartel, Tiffany Cameron, Silvana Chojnowski und Selina Häfele fällt auch Alisa Vetterlein aus. Die Torhüterin hatte sich während des Spiels in Jena an der Schulter verletzt. Somit bekommt Ersatztorhüterin Kristina Kober ihre Chance. Die 24-Jährige wird in Sindelfingen zum ersten Mal von Beginn an in der Bundesliga im Tor stehen.

Ergebnisse der vorgezogenen Partien
In den bisher ausgetragenen Partien des 12. Spieltags siegte der MSV Duisburg gegen Bayer 04 Leverkusen mit 2:1, der FC Bayern München bezwang den VfL Wolfsburg mit 3:1, und die SGS Essen feierte einen 3:1-Auswärtserfolg gegen den BV Cloppenburg.

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3 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Pauline Bremer hat sich im Bayern-Spiel eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen, deshalb ist ihre heutige Spielpause für sie und die Mannschaft vielleicht gar nicht mal so schlecht.
    Bernd Schröder hat außerdem laut PNN begründet, warum Gunnarsdottir den Vorzug vor Berger erhalten hat:

    http://www.pnn.de/regionalsport/832038/

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  • FFFan sagt:

    @ enthusio:
    „Pauline Bremer hat sich im Bayern-Spiel eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen, deshalb ist ihre heutige Spielpause für sie und die Mannschaft vielleicht gar nicht mal so schlecht.“

    Von wegen Spielpause – Bremer hat am selben Tag mit der U20 gegen Norwegen gespielt (und ein Tor erzielt)!

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  • enthusio sagt:

    Dann ist ja wohl alles bestens, vor allem, wenn sie das Tor mit dem Kopf erzielt haben sollte …

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