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Wolfsburg dreht Rückstand gegen Cloppenburg

Von am 15. Februar 2014 – 15.05 Uhr 29 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat das Nachholspiel vom 10. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga gegen den BV Cloppenburg klar gewonnen. Dabei lag der Deutsche Meister zunächst sogar in Rückstand, spielte aber die letzte halbe Stunde in Überzahl und nutzte seine Torchancen nun effizient.

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Durch den 4:1 (1:1)-Sieg schob sich der VfL Wolfsburg in der Tabelle am 1. FFC Turbine Potsdam vorbei auf Platz 2.

Die Wolfsburgerinnen dominierten die Partie von Beginn an, gingen aber zunächst zu fahrlässig mit ihren Chancen um.

Führung durch Jakobsson
So vergab Alex Popp eingesetzt von Martina Müller aus aussichtsreicher Position, Cloppenburgs Torhüterin Dominika Wylezek reagierte gut (9.). Gegen den Spielverlauf gingen die Gäste überraschend in Führung. Nach einem tollen Pass von Vanessa Bernauer setzte sich Sofia Jakobsson gegen Verena Faißt durch und traf zur Führung (20.).

Ausgleich durch Keßler
Der VfL Wolfsburg hatte jedoch postwendend eine Antwort parat, Kapitänin Nadine Keßler erzielte nach schöner Ablage von Viola Odebrecht den Ausgleich (23.). Der Wolfsburger Druck wurde immer größer, doch Wolfsburg war nicht effizient genug, erst traf Keßler zweimal den Ball nicht richtig, dann war der Schuss von Popp zu schwach (34.). Einen Schuss von Jakabfi lenkte die gute Wylezek an die Latte (36.).

Gelb-Rote Karte gegen Aschauer
Auch in der zweiten Halbzeit bot die Partie ein unverändertes Bild. Ein Schuss von Keßler wurde geblockt (53.) und Martina Müller vergab zweimal aussichtsreicher Position (58., 62.). Ein Knackpunkt der Partie wurde die Gelb-Rote Karte gegen Verena Aschauer, Cloppenburg musste rund eine halbe Stunde in Unterzahl spielen (62.).

Müller trifft vom Elfmeterpunkt
Als dann die eingewechselte Aylin Yaren Zsanett Jakabfi im Strafraum auf den Fuß stieg und Schiedsrichterin Katrin Rafalski auf den Elfmeterpunkt zeigte, nahm das Unglück für Cloppenburg seinen Lauf, Müller verwandelte sicher zur 2:1-Führung (64.). Wolfsburg bekam nun mehr Raum, um sein Kombinationsspiel aufzuziehen.

Nadine Keßler

Kapitänin Nadine Keßler erzielte den wichtigen Ausgleich © Zetbo / Framba-Fotos.de

Tore durch Popp und Pohlers
Erst scheiterte Popp noch mit einem Kopfball (66.), doch nach Vorarbeit von Lena Goeßling und der eingewechselten Conny Pohlers brachte Popp dann den Ball im Gehäuse unter (77.). Auf der Gegenseite hatte Jakobsson noch einmal mit einem Schuss die Chance zu verkürzen (80.), doch den Schlusspunkt setzte Pohlers, die ein Missverständnis der Cloppenburger Abwehr zum 4:1-Endstand ausnutzte (86.).

Kellermann: „Musste die Ruhe bewahren“
Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann meinte nach der Partie: „Das Gegentor hat mich geärgert, aber wir haben auch schon in der ersten Halbzeit einiges gut gemacht. Wir mussten so weiterspielen und die Ruhe bewahren. Wir reisen nun mit Selbstvertrauen nach Frankfurt und werten es als Vorteil, dass wir vorher ein Pflichtspiel hatten.“ Keßler ergänzte: „Zu Beginn haben wir uns schwer getan und unsere Chancen nicht genutzt. Wir haben aber gute Moral bewiesen und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“

Frauenfußball-Bundesliga, 10. Spieltag, Nachholspiel

VfL Wolfsburg BV Cloppenburg 4:1 (1:1)

Tabelle Frauenfußball-Bundesliga

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. 1. FFC Frankfurt 10 44:8 26
2. VfL Wolfsburg 10 33:7 24
3. 1. FFC Turbine Potsdam 10 28:11 23
4. FC Bayern München 10 21:13 18
5. FF USV Jena 10 13:15 14
6. SGS Essen 10 22:16 12
7. Bayer 04 Leverkusen 10 21:18 12
8. SC Freiburg 10 15:19 10
9. MSV Duisburg 10 11:21 10
10. BV Cloppenburg 10 15:26 9
11. TSG 1899 Hoffenheim 10 17:34 8
12. VfL Sindelfingen 10 2:54 1

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

29 Kommentare »

  • Winter sagt:

    Neulich wurden doch die Zuschauerzahlen noch von einigen Personen in Wolfsburg (Namen sind mir nicht mehr präsent) so hochgelobt.
    Nach der kostenlosen Auftaktveranstaltung mit 8500 Zuschauern ist der Durchschnitt danach ein absoluter Witz. Wahrscheinlich musste man in Wolfsburg mal Eintritt zahlen, das zeigt dann das wirkliche Interesse am Nordderby.

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  • holly sagt:

    es hält niemand die anderen Vereine davon ab das auch zu machen.
    Abseitstore zählen wenn die Schiedsrichterin es so pfeift 🙂

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  • ... sagt:

    Der Sieg war klar verdient, diesbezüglich Glückwunsch an die Wolfsburgerinnen.

    Aber für mich haben die Wolfsburgerinnen charakterlich heute eine miserable Vorstellung abgeliefert, da haben die Cloppenburgerinnen den erheblich symphatischeren Eindruck hinterlassen.

    Da wurden Entschuldigungen die von den Cloppenburgerinnen immer angeboten wurden, auch nach harmlosen Foulspielen, nicht angenommen, im Gegenzug sich mal selbst zu entschludigen nach hartem einsteigen Fehlanzeige, im Gegenteil da wird dann noch die Gegnerin welche auf dem Rasen liegt angefahren, etc..

    Ich finde dieses Spiel hat klar gezeigt das diese Wolfsburger Mannschaft insbesondere Spielerinnen wie Popp, Jakabfi, und Goeßling, was das Thema Charakter angeht, klar Tabellenletzter ist. Auch eine Frau Müller mit dem einsteigen gegen die Torfrau und Ihr anschließendes Verhalten, nach dem Motto ich habe doch gar nichts gemacht, unterste Schublade.

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  • Maskal69 sagt:

    Ein in dieser höhe verdienter Sieg für Wolfsburg. Ich fand das Spiel, zum Auftakt aus der Winterpause, sehr interessant. Die Schiedsrichterleistung, war bis auf den Blackout, eigentlich ganz ordentlich: Elfer und gelb-rot berechtigt. Das Foul von Müller an Wylezek war dunkel rot, wie man da gelb zeigen kann bleibt mir ein Rätsel.
    Was mich besonders gefreut hat, wer der Auftritt von Jakabfi ( das ich einfach ein Tier ) 🙂
    Aber am Ende wird es für Wolfsburg trotzdem zur Titelverteidigung nicht reichen, mein Tipp bleibt Potsdam!
    Ein couragierter Auftritt von Cloppenburg, da könnte sich was entwickeln.

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  • enthusio sagt:

    Der 1.FC Köln hat in der 2. Bundesliga Süd auch ohne die verletzte Inka Grings (Wadenzerrung) sein Nachholspiel bei FC Bayern München II mit 4:0 gewonnen und ist damit bis auf einen Punkt an Spitzenreiter Sand herangerückt. Damit bleibt München Tabellenfünfter hinter Saarbrücken und Aufsteiger Bochum.

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  • Katerli sagt:

    @holly: nicht jede Mannschaft hat VW hinter sich und kann es sich leisten, auf den Eintritt zu verzichten

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  • holly sagt:

    @ Katerli

    das ist natürlich richtig. Alle wollen aber das der FF mehr Anerkennung und Verbreitung findet. ABer wenn ein Verein etwas dafür macht, wird gleich rumgenörgelt, statt sich darüber zu freuen.
    ich wäre froh wenn wir in SL/HH und MV eine BL Mannschaft hätten. Davon können wir nur träumen im Gegenteil im Nachwuchsbereich bei den Mädchen gibt es immer weniger Teams und die Landesverbände und der DFB machen nichts.

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  • Silberlocke sagt:

    Ein verdienter Wolfsburger Sieg, aber wie wäre das Spiel gelaufen, wenn Müller für ihr Foul die rote Karte gesehen hätte, die Rafalski hätte geben müssen? In dieser Hinsicht scheint es beim FF wie bei den Herren zu sein, das bekannte und im Focus der Öffentlichkeit gute Team wird in solchen Situationen klar bevorteilt.

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  • Michele sagt:

    Sorry, aber wie sich manche Spielerinnen da heute benommen haben, war schon fast peinlich! Besonders Goeßling sollte sich mal fragen, ob ihr Verhalten immer richtig ist, was sie da an den Tag legt! Von einer Nationalspielerin erwarte ich da etwas anderes!

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  • Altwolf sagt:

    @Winter. Wenn du nun unbedingt über Zuschauerzahlen diskutieren willst und irgendwie WOBs Zuschauerschnitt diskreditieren möchtest, solltest du dir vorher über Relationen Gedanken machen, bevor du hier so gern „ablästern“ möchtest.
    Es ist übrigens das 2.Mal,daß zu einem Buli-Spiel über 8500 Zuschauer in das Stadion kamen (davor nämlich 1.FFC:WOB ohne Eröffnungsfeier, wie zuletzt gegen die Bayern).
    Wenn, sollte man zunächst erst einmal die Cloppenburger loben, die bei e. Ort von 34.000 Einwohner einen Schnitt von 1800 Zuschauer auf die Beine bringen; bei WOB besteht bei 121.000 Einwohnern ein Schniitt von 2800 und bei Turbine mit 161.000 (zudem noch Berlin als Backup) 2648 Stadionbesucher.
    So und jetzt zu Frankfurt mit 687.000 Einwohnern bzw. 2.2 Mill im Raum Frankfurt und 1600 bisher im Schnitt. Laß das mal bei dir „sacken“ und wenn du noch ein wenig rechnen möchtest (da könnte dir auch @Sheldon behilflich sein,eröffnet dir dies dann wieviel Prozent der Einwohner dann ins Stadion kommen. 🙂

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  • tpfn sagt:

    Ich hatte mich ja schon beim TP-Spiel zu Goeßling geäußert, seither ist sie bei mir sowieso unten durch, deshalb tangierts mich auch nicht mehr. RK scheint keinen guten Einfluß auf die Mädels zu haben, denn Jakabfi fängt jetzt auch schon damit an. Zum Glück scheint Fipsi`s gute Potsdamer Schule sattelfest, sie war sowieso wieder einmal die beste der Wölfinnen, unerklärlich warum hier Goeßling immer so gehypt wird.

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  • dummkopf sagt:

    @ff-tale

    Über Fussball wenig, aber VW, Schiri, und Demonstration sprachlicher Defizite beherrschen das Kommentarbild. So schlimm ist es selten.

    Na ja, vielleicht hat der ein oder andere seine Chance gesehen, da sheldon da gerade eine grosse Lücke offenlaesst.

    Wobei die sonst so bissigen Aktivisten der grünen Front plötzlich in der Minderzahl erscheinen.

    Warten wir eben, bis Fussball vielleicht wieder zum Thema wird.

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  • enthusio sagt:

    @Katerli

    Ich habe mich auch im ersten Moment sehr gewundert, dass der finanziell gebeutelte MSV Duisburg morgen das Spiel gegen Leverkusen bei freiem Eintritt für jedermann durchführt. Doch wie @ holly oben schrieb, ist das Argument, dadurch „mehr Anerkennung und Verbreitung“ zu finden, nicht ganz von der Hand zu weisen. Als Werbemaßnahme ist das mit Sicherheit keine schlechte Idee, neue Zuschauer an den Frauenfußball heranzuführen. Manch ein Zuschauer wird in Duisburg zumindest einen Teil des nicht gezahlten Eintritts in die Sammeldosen der MSV-Jugendmannschaften werfen. Wahrscheinlich muß man morgen deutlich früher als sonst im Stadion sein, um noch einen guten Platz auf der Tribüne zu bekommen 🙂 . Niemand wird erwarten können, dass es aufgrund solcher Aktionen einen rasanten Zuwachs an Zuschauern geben wird. Allerdings könnte der Gewinn von neuen Frauenfußball-Sympathisanten auch schon ein kleiner Erfolg sein.

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  • Altwolf sagt:

    Ich habe mir das Spiel im Stadion und auch nochmal bei EuroSport angesehen und habe von WOBs Seite einen Arbeitssieg gesehen, der viel Mühe und Arbeit gemacht hat, da der BVC eine recht gute kämpferische u.laufintensive Partie abgeliefert hat.Die Wölfinnen hätten ihre guten Möglichkeiten ruhiger ausspielen müssen, um dann auch frühzeitiger ein klareres Ergebnis zu erzielen.Der Gegentreffer zum 1:0 war ein Fehler von V.Faißt, den die schnelle S.Jakobsson mit e. guten Einzelleistung erfolgreich abschließen konnte.Ob nun A.Schult den nun hätte halten sollen,können oder müssen wird man je nach „Lager“ unterschiedlich diskutieren. Die Abwehr stand relativ sicher auch wenn beim Aufbau immer mal wieder Fehler passierten.N.Keßler heute präsenter als L.Gößling und V.Odebrecht mit solider Leistung, wobei dieses MF die Hauptarbeit zu leisten hatte.Vorne insbes. Z.Jakabfi mit viel Zug nach vorn, auch wenn ihr 2-3 Flanken ziemlich daneben gingen, wie auch A.Popp mehr in das Spiel findet. M.Müller etwas unglücklich im Abschluß.
    Bei ihrer Aktion sehe ich die „gelbe“ Karte als angemessen, denn sie hält nicht den Fuß über, sondern vor den Ball u. D.Wylezek trifft mit dem abschlagenden Fuß den Unterschenkel von Müller.

    @… was du da „charakterlich miserabel“ gesehen haben willst, ist mir nicht nachvollziehbar, zumal sich über die normale Zweikämpfhärte hinaus, kaum gröbere Fouls (von den berechtigten „gelben“ mal abgesehen) erfolgten. Sich um eine sofortige „Entschuldigung“ bemüht haben sich in erster Linie die schon mit gelb versehenen Spielerinnen.Die Entschuldigung der mit „Rot“ gegangenen V.Aschauer bezüglich Z.Jakabfi habe ich nicht erkennen können,; warum sollte das auch bei normalem Zweikampf auch sein ?
    Erwarten würde ich so eine Geste nur, wenn man dem Gegenspieler – in der Regel unbeabsichtigt – eine ernsthaftere Verletzung zufügt, aber nicht um durch die „Entschuldigung“ die schnelle Ausführung des Freistoßes zu verhindern.

    @Michele. Was kritisierst du denn konkret im Verhalten von L.Gößling und evtl.noch anderen Spielerinnen bzw. N11-Spielerinnen ?

    @tpfn. Es gab heute keinen Grund L.Gößling zu „hypen“, da sie ein solides Spiel abgeliefert hat, jedoch Nadine die spielbestimmendere Spielerin war.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf. Im Winter sind wir halt nicht so umtriebig, sondern suchen mehr die „Wärme“ unserer Höhlen auf und lassen uns da nur „herauslocken“ wenn es die „Umstände“ erfordern. Und wie du schon richtig erwähnst, geht es zu oft im Zusammenhang mit WOB um „Nichtfußball“. 🙂

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  • Winter sagt:

    @ Altwolf

    Nehme mal bei Wolfsburg die Zahlen vom ersten Spieltag heraus, dann wird´s traurig mit dem Zuschauerschnitt.

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  • enthusio sagt:

    @Winter:

    Du hast insofern recht, als die letzten beiden Wolfsburger Heimspiele gegen Freiburg und Cloppenburg nur von 575 bzw. 611 Zuschauern besucht wurden. Gegen Sindelfingen und Hoffenheim waren es im Oktober immerhin noch 1.612 bzw. 1.141 Zuschauer. Das ist auf den ersten Blick ein bedenklicher Schwund für eine Spitzenmannschaft, die im letzten Jahr noch alle drei wichtigen Titel geholt hat. Allerdings muß man dabei berücksichtigen, dass der Minusrekord von 575 Zuschauern sicherlich auf die frühe Anstoßzeit (am 11.12. um 14.30 Uhr an einem frühen Mittwochnachmittag) zurückzuführen ist.

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  • Altwolf sagt:

    @Winter.Warum herausnehmen, die waren nun mal da. Ich habe eigentlich gehofft, daß du etwas „tiefsinniger“ mit diesem Thema umgehen würdest, doch du kannst offenbar auch nur das wiedergeben, was schon den meisten Journalisten nicht klar ist bzw. die speziellen „Besonderheiten“ in WOB „beharrlich“ nicht zur Kenntnis nehmen.Hier abeiten ca. 60.000 Menschen überwiegend in 3 Schichten und das auch noch z. Teil an Samstagen. Wenn also durch das Verlegen von Spielen durch CL-Termine oder witterungsbedingt nicht sonntags stattfinden, werden ca. 40.000 potentielle Zuschauer nicht als Besucher des Stadion in Frage kommen.
    Wenn ich nun auch noch „polemisch“ werden wollte, würde ich dazu noch ergänzen, daß es hier mit die wenigsten Arbeitslosen in Deutschland gibt und auch der Rentneranteil hier nicht sehr ausgeprägt ist.
    Warum beschäftigt dich das so sehr und warum stellst du dir nicht die Frage, warum der Besuch in Frankfurt in Relation zum Zuschauerpotential auf deine Äußerung „der Durchschnitt danach ein absoluter Witz“ ist, doch viel eher zutrifft.

    Wie @holly schon erläuterte scheinst du nicht den FF als Ganzes im Sinn zu haben, sondern eher die Resentiments gegenüber WOB.

    Vielleicht kommst du mal zu einem Spiel vorbei, dann hätten wir immerhin einen Zuschauer mehr für die Statistik. 🙂

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  • Altwolf sagt:

    Ich finde es eigentlich schade,daß sich einige User offenbar von den vermittelten TV-Bildern geleitet,sehr kritisch über die Reaktionen einiger WOB-Spielerinnen äußern ohne jedoch nochmals die Szenen genauer betrachtet zu haben.
    @… „im Gegenteil da wird dann noch die Gegnerin welche auf dem Rasen liegt angefahren, etc..“ bei dieser Szene springt A.Popp beim Kampf um einen hohen Ball gegen I.Wübbenhorst und stößt sie dabei um; während sie versucht dann über die liegende Cloppenburgerin drüberzuspringen, hebt diese ihr rechtes Bein an und A.Popp stolpert dann dadurch und kommt ebenfalls zu Fall.Da sie offenbar eine Absicht dabei vermutete hatte sie die noch am Boden liegende Spielerin „angefahren“.
    Auch bei der unglücklichen Szene mit der Torfrau und M.Müller sollte nicht der erste Eindruck maßgeblich sein, sondern bei genauer Betrachtung erkennt man, daß Martina mit dem gebeugten linken Bein versucht den Abschlag zu blockieren,berührt die Torfrau dabei nicht, jedoch trifft D.Wylezek mit dem abschlagenden Fuß das rechte Standbein von Müller, also nicht wie zunächst angenommen mit offener Sohle und gestrecktem Bein über den Ball haltend.
    Auch die von einigen empfundene Bevorteilung durch die Schiedsrichterin ist schwer zu belegen, denn in HZ 1 gab es 18 Fouls, davon 7 von WOB,die alle objektiv auch nachvollziehbar waren. Entsprechend häufig mußte die Schiri auch gegen den BVC pfeiffen.
    Den Tritt von L.Gößling in der 8.Minute hätte man bei strengerer Beurteilung sicherlich auch mit Gelb bewerten können, wobei die mit gelb geahndeten Fouls von D.Löwenberg u. V.Bernauer deutlich verletzungsgefährdender waren.
    Nicht entsprechend mit Gelb wurde auch das Hineingehen mit gestrecktem Bein und offener Sohle von M.Islacker gegen L.Wensing in d. 28.Minute und der Tritt von I.Wübbenhorst im 16er in die Füße der vorbeilaufenden M.Müller in d. 11.Minute, wobei sich wohl alle Blicke auf die torgefährliche Aktion von Z.Jakabfi richteten und das Stürzen v.M.Müller nicht wahrgenommen wurde.
    Wenn L.Gößling bei dem Schubser von Esther Dos Santos an der Außenlinie mit Sturz auf die Laufbahn nicht „witzig“ findet und die Entschuldigung nicht gerade „enthusiastisch“ entgegennimmt, kann man ihr eigentlich nicht verdenken.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Altwolf
    Deine Schilderung der Vorkommnisse kommt bei mir auch deutlich pro dem eigenen Team an, also die nachvollziehbare rote Brille kommt zum Einsatz. Selbst die zuletzt geschilderte Szene zwischen Lena und Esther kommentierst Du für mich nicht wirklich korrekt. Lena hat für mich keine deutliche Reaktion des Missfallens gezeigt, dazu hatte sie auch gar keine Zeit und Gelegenheit. Die doch umgehende Reaktion der Gegenspielerin nahm sie für meine Wahrnahmung recht emotionslos entgegen; sie akzeptierte Beides – Foul wie auch Entschuldigung.
    Zu den Vorwürfen in Lena Richtung:
    Ich habe auch eine gewisse Tendenz in Lenas Gesamtauftreten während der Spiele bemerkt, die aber überwiegend ihrem routinierten, ehrgeizigen an Körperlichkeit zugelegtem Einsatz liegen. Dennoch liegt mir da eine Winzigkeit zuviel an Starallüren mit drin, die ich Lena so nicht zugetraut hätte, aber die Prägung übernehmen andere, die Verantwortung dagegen muss sie selbst tragen! Ich verfolge Lenas Karriere spätestens seit dem AC 2009, dem Beginn ihrer N11-Zeit und rasanten Entwicklungsprozesses, wo ich sie auch persönlich kennenlernen durfte. Ich habe in ihr von Anfang an das Talent und fussballerische Vermögen gesehen, dass sie heute an den Tag legt und zu einer der weltweit besten FF-Spielerinnen hat werden lassen. Sie hat mich nicht ent- und ich mich nicht getäuscht, und das ist auch gut so! 😉
    Jeder ernsthafte Kritiker sollte mal seine Eindrücke bzgl. Lena z.B. mit denen, die man von OL-Stars bekommt, vergleichen. Ich glaube, das relativiert so manche Szene!

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  • FF-Tale sagt:

    @ dummkopf: Wieso mich direkt ansprechen („@ ff-tale“), obwohl ich mich zu diesem Thema hier noch gar nicht geäußert habe?
    Einen Kommentar von mir provozieren? 😉 Bitteschön.

    Aber nur zu Schiri-Leistungen und Zuschauerzahlen/gratis Eintritt zwei kleine Anmerkungen (weiteres Öl ins Diskussionsfeuer :-D) angesichts der gerade zu Ende gegangenen Winterpause:

    1. Bei verschiedenen Testspielen in den letzten Wochen von höherklassigen FF-Teams pfiffen meistens männliche Schiris und zwar auf einem besseren Niveau als der FF-BuLi-Durchschnitt, auch konditionell und beim „Stellungsspiel“ einige der männlichen Schiris (v.a. die Linienrichter!) teils deutlich! besser als man es aus dem FF-Alltag kennt. Und jetzt die Pointe: Und das obwohl es sich nur um Nachwuchs-Schiris von vor Ort oder […] aus weit unterklassigen Männer-Ligen handelte.

    2. Zur Zuschauerzahlen-Debatte: Soviele teils (vom Namen her) hochkarätige Testspiele (auch jetzt wieder im Winter), die heimlich ohne Werbung und Zuschauer stattfinden. Unabhängig von gratis Eintritt und Liga-Durchschnitt, aber wieviele FF-Teams explizit mit ihren „Testspiel-Verheimlichungen“ nach wie vor umgehen, bedauerlich. Das ist eine fast schon fahrlässige Nicht-Ausschöpfung hinsichtlich des eigenen Zuschauerpotenzials (nicht nur im Liga-Alltag, sondern eben auch bei Testspielen etc.).

    PS @ WOB-Fans: Dieselben Diskussionen über Starallüren, unfaire Spielerinnen, unvorbildiche Nationalspielerinnen etc. wurde auch schon über Potsdam (z.B. zu Angerers Zeiten), über Duisburg (in der „guten alten Zeit“ ;-)) und Frankfurt (Zitat „fallsüchtige Bajramaj“, das unsportliche Hinrunden-Tor gegen Hoffenheim etc.) geführt… jetzt ist nunmal Wolfsburg an der Reihe. Die moralische Fallhöhe zwischen oberem Tabellenplatz und adäquatem Spielerverhalten ist nunmal bei einem Top-Team deutlich höher und deshalb spannender (diskussionswürdiger) als „unten“ im unfairen „dreckigen“ Abstiegskampf oder sonstwo. Kein Grund zur Panik.
    Das individuelle Spielerinnenverhalten macht das aber natürlich trotzdem nicht fairer oder besser!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Detlef sagt:

    Zunächst einmal zum Spiel!!!
    WOB hat die Partie klar dominiert, und am Ende wohl auch verdient gewonnen!!!
    Leider konnte ich nur die erste Hälfte sehen, da bei mir dann der Livestream nicht mehr funktionierte!!! 🙁
    Somit sind meine Eindrücke hauptsächlich von der ersten Hälfte!!!

    Obwohl abgedroschen, trifft es der Begriff „Arbeitssieg“ von Altwolf wohl recht gut!!!
    WOB mit mehr Ballbesitz und variablem Kombinationsfußball, scheiterte zunächst hauptsächlich an sich selber, oder der an diesem Tag hervorragenden Dominika Wylezek!!!
    Das Gegentor war für mich eine Co-Produktion von Faißt und Schult, im Verhältnis 60 : 40!!!
    Hätte Erstere richtig aufgepasst, hätte Jacobsson erst gar keine Chance bekommen!!!
    Aber Schult muß den Ball halten, da die Schwedin aus einer eher ungünstigen Position abzieht, und sie eigentlich schon gut den Winkel verkürzt hatte!!!
    Das Tor von KESSI war sehr fein gemacht, und auch von VIOLA klasse vorbereitet!!!

    Die Leistung von Frau Rafalski fand ich alles andere als „unparteiisch“!!! 🙁
    Die alte Leier, daß DFB-Spielerinnen grundsätzlich immer übervorteilt werden, fand auch gestern wieder statt!!!
    Warum bekam Lena Goeßling für ihr erstes Foul keine Karte, obwohl die Attacke nur der Gegenspielerin galt???
    Kurz darauf bekommt Aschauer ihre erste Gelbe, obwohl sie Poppi gar nicht trifft, und ihre Aktion klar zum Ball geht!!!
    Auch die Gelbe für DANI LÖWENBERG war mM falsch, weil sie nämlich klar den Ball spielt!!!
    Und sorry Altwolf, aber jede andere „Nicht-DFB-Spielerin“ hätte für Martinas Aktion sofort mit „GLATTROT“ vom Platz gehen dürfen!!!
    Das war nicht nur dumm, sondern im höchsten Maße unsportlich, da sie eine ernsthafte Verletzung der Torfrau zur Folge hätte haben können!!!

    Cloppenburg muß ich erneut ein riesiges Kompliment machen, bestätigten sie doch ihre tolle Leistung gegen meine TURBINEN!!!
    Sie machten die Räume eng, und zwangen den Favoriten somit auch zu Fehlern im Paßspiel!!!
    Allerdings vermißte ich bei ihnen diesmal das couragierte Angriffsspiel!!!
    Ihre Offensivbemühungen beschränkten sich zumeist auf lange Bälle auf Jacobsson, was einmal gut funktionierte, aber worauf sich jeder Gegner auch schnell einstellen kann!!!
    Islacker wurde völlig allein gelassen, und konnte somit auch kein Druck erzeugen!!!
    Hier muß Tanja Schulte noch sehr viel Arbeit investieren!!!

    Nun zum „schlechten Benehmen“ der hier Angesprochenen!!!
    Ich kenne Lena Goeßling schon seit ihrer Zeit in Gütersloh!!!
    So etwas habe ich früher bei ihr nie gesehen!!!
    Erst seit sie im Focus der Natio steht, und mit ihrem Wechsel nach Bad Neuenahr, wurden ihre „Star-Allüren“ immer schlimmer!!!
    Sie ist zweifellos eine begnadete Fußballerin, aber charakterlich entwickelte sie sich leider in die falsche Richtung!!! 🙁
    Nun traue ich dem DFB ja sehr viel Schlechtes zu, mit „Schwalbentraining“ und dem „verhindern von schnellen Freistößen“, aber das man da auch „schlechtes Benehmen“ und pöbeln im Lehrgang erlernen kann, so weit geht meine „DFB-Wertschätzung“ dann auch wieder nicht!!! 😉
    Aber auch bei Poppi habe ich ähnliche Beobachtungen machen können!!!
    Auch sie erlag immer öfter ihrer „Fallsucht“, nachdem sie regelmäßig bei DFB-Lehrgängen war, schon in ihren letzten Duisburger Jahren!!! 🙁
    Und dann „stirbt“ sie fast immer, oder tut zumindest so, und diskutiert fast pausenlos mit den Schiris rum!!!
    So etwas gab es in ihren Anfangsjahren beim FCR nicht, da war es fast unmöglich, daß man sie überhaupt von den Beinen holte!!!
    Und wenn doch, dann stieg sie sofort wieder auf und kämpfte weiter!!! 🙂

    Ich möchte Ralf Kellermann etwas in Schutz nehmen, denn diese „Verfehlungen“ hat er mit den Spielerinnen quasi mit eingekauft!!!
    Aber trotzdem muß auch er auf seine Spielerinnen einwirken, um so ein Verhalten wie gestern zu unterbinden!!!
    Ein Bernd Schröder würde so ein unsportliches Verhalten niemals dulden, und jeder TURBINE ordentlich den Kopf waschen, die sich so etwas erlauben würde!!! 😉

    @Winter,
    Die Zuschauerzahlen in WOB sind schon OK!!!
    Man muß ja auch berücksichtigen, daß die FF-Tradition noch nicht so groß ist, obwohl die Anfänge in etwa gleichalt wie zB in Potsdam sind!!!
    Aber der FF dümpelte in WOB doch sehr lange vor sich hin, und erst in den letzten Jahren (seit ihrem Wiederaufstieg) investiert man immer mehr, und berichten auch die örtlichen Medien von den Frauen!!! 🙂
    Ich verfolge diese Entwicklung jetzt seit vielen Jahren auch Vorort, und man erkennt doch eine stetig wachsende Zuschauermenge!!!

    PS: Auch in Potsdam ist es noch gar nicht sooooo lange her, das zu einzelnen Spielen gerade einmal 500-600 Zuschauer kamen!!! 😉
    Also geben wir WOB noch etwas Zeit, und warten wir vor allem das neue Stadion ab!!! 🙂

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  • tpfn sagt:

    @ff-tale
    ich denke schon dass ein Trainer Einfluß auf evtl. Starallüren bzw. Schauspielerei nehmen kann und wenn sich die Schau-Spielerinnen eines Vereins überdurchschnittlich mehren kann man mMn auch Rückschlüsse auf den Trainer ziehen.

    @sf
    super das du den Vergleich zu OL ziehst, vorbildlich wie deren Spielerinnen auf dem Platz agieren und die sind definitiv ein Top-Team und halten schon ewig einen oberen Tabellenplatz.

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  • Altwolf sagt:

    @SF. Dass meine Stellungnahme „pro“ dem eigenen Team rüberkommt ist ja in diesem Fall auch so beabsichtigt und da ich sowohl „live“ als auch bei Betrachtung der TV-Übertragung einen anderen Eindruck gewonnen habe, möchte ich dies auch wiedergeben.

    Ich habe z.B. die Szene m.M.Müller auch erst differenzierter betrachtet, nachdem der Moderator geäußert hatte, daß die Torfrau offensichtlich den Schienbeinschützer von Martina getroffen hat und nicht den „angenommenen“ drübergehaltenen Fuß, was dann berechtigt „Rot“ gewesen wäre.

    In diesem Zusammenhang stellt sich mir auch die Frage, ob es regeltechnisch erlaubt ist, die Torfrau außerhalb des 5m-Raumes am Abschlag aus der Hand zu behindern, bzw. muß ein Mindestabstand eingehalten werden.

    Bezüglich L.Gößling beziehe ich mich da auf folgende Aussagen: @….“Besonders Goeßling sollte sich mal fragen, ob ihr Verhalten immer richtig ist, was sie da an den Tag legt!“ @tpfn.“Ich hatte mich ja schon beim TP-Spiel zu Goeßling geäußert, seither ist sie bei mir sowieso unten durch“.

    Es gab im gesamten Spiel 2 Szenen, an denen Lena beteiligt war und man ihr „Verhalten“ beobachten konnte. Dabei ist deine Wahrnehmung der zuletzt von mir geschilderte Szene die gleiche wie die meine;ich habe sie nur etwas anders umschrieben. In der anderen Szene foult sie V.Bernauer,erhält dafür zurecht gelb, man jedoch am unteren Bildrand eine Abklatschgeste im Sinne e. Entschuldigung erkennen kann.

    Das Lena,s Art auf d. Spielfeld ein gewisses „arrogantes“ Empfinden bei einigen Zuschauern vermitteln kann, ist sicherlich auch ihrer Art zu spielen geschuldet.Außerhalb des Spielfeldes ist das eindeutig nicht so.

    Es wäre schon konstruktiv, wenn sich die beiden „Kritiker“ konkret äußern und nicht nur eine „diffuse“ Abneigung zum Ausdruck bringen würden.

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef.Deinen Schilderungen und den meisten deiner Bewertungen kann ich schon zustimmen.Die besondere Szene mit M.Müller habe ich bereits geschildert und sehe diese inzwischen anders, denn im Stadion hat man nur die Reaktion der Torhüterin, nämlich d. Schmerzausruf und ihren Fall wahrnehmen können und froh war, dabei nur die „Gelbe“ hinnehmen zu müssen. Die fehlende „Gelbe“ für L.Gößling,war sicherlich der frühen Zeit im Spiel geschuldet und wie so oft in den Spielen werden solche Aktionen dann im weiteren Verlauf anders bewertet. Da kann natürlich schon ein „Bonus“ für die N11-Spielerinnen mitschwingen.
    Lenas Verhalten im gestrigen Spiel habe ich auch nach genauerer Beobachtung nicht besonders auffällig wahrgenommen.
    Welches Verhalten ist es denn konkret, was die Kritik hervorruft ?

    „Theatralik“ bezüglich der WOB-Spielerinnen sehe ich auch eigentlich nur bei Alex Popp, was mir auch nicht gefällt.
    Sie kann auch anders und dies ist wahrscheinlich von der Tagesform und vom eigenen Erfolg abhängig.

    @FF-Tale. Als WOB noch unter ferner liefen positioniert war, hat es „keinen“ interessiert – jetzt, im Erfolg, ist es alles „dramatisch“ wichtig, um den „eigenen“ Club positiver empfinden zu können.
    Wenn man damit dann kein „Eigentor“ erzielt, weil die Fakten nicht stimmen, ist das dann auch ok. 🙂

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  • karl sagt:

    Ich habe das Spiel auch gesehen. Meine Beobachtungen entsprechen eher denen von Altwolf obwohl ich kein WOB Fan bin. Eine Bevorzugung oder Benachteilung der DFB Spielerinnen durch die Schiedsrichterinnen kann ich auch nicht erkennen. Wieso das manche so sehn kann ich mir nur dadurch erklaeren dass die halt staerker im Fokus stehn, oder aber oefter gefoult werden weil sie dahin gehn wo es weh tut und sie entsprechend schnell sind (Popp etc.. )
    Das Foul von Martina Mueller war schon ein dummes foul, aber die gelbe war da ausreichend , hat mich von der Situation her irgendwie an jena und Utes erinnert, weis nicht warum 🙂

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  • dummkopf sagt:

    @ff-tale
    Ich habe dich angesprochen, weil du neulich den Begriff Schein-Debatte eingebracht hast. Einen Kommentar von dir provoziere ich aber auch gerne.
    Nach wie vor geht – trotz erstem Spiel seit langem – die Kommentarreihe über dieses Spiel in Richtung Zuschauer, Schiri und Spieler … was-denn-eigentlich? (Fairness, Arroganz, Star-Allüren). Und das, wo das alles absolut mehr als im Rahmen lag.

    Ich halte das allgemeine Leistungsniveau der Schiris bekanntermassen auch für sehr schwach, und gehe lieber auf den Fussball ein. Hier aber 2 kurze Anmerkungen:
    Weder der Elfmeter war ohne Zeitlupe aus der Kameraposition einwandfrei zu sehen, noch die gelb-rote. Beides nicht einfach – beides NACH zeitlupenansicht goldrichtig. Das sieht man selten, und darf es dann auch einmal erwähnen.
    Auch die Müller-Szene kann man fussballerisch bewerten. Da weiss ich nicht, ob hier schon irgendeine Schilderung richtig erkannt hat, was Müller da aus Sportler-Sicht eigentlich vorhatte, oder gemacht hat.

    @altwolf:
    Wer war denn noch Ersatz? Habe im TV bloss noch Petrova erkannt.
    Noch eine Anmerkung, falls hier Hobby- oder Jugendtrainer mitlesen: Wenn man jemand neu her holt, den man schon lange im Visier hatte: (insbesondere von weiter weg): Lass ihn im ersten Spiel wenigstens ein bisschen spielen wenn es geht, wenn du seine Motivation nicht gleich zerstören willst.

    Besonders interessant war auch, Cloppe zum ersten Mal zu sehen. Detlef, schau noch mal Hz1, dann änderst du deine Meinung vielleicht. Gestern:
    Jakobsson sehr, sehr gut, (einzige, die den Wobinen ebenbürtig war)
    Wylezek, Bernauer, Islacker, Winczo, Ester überdurchschnittliche BL-Spieler,
    Aschauer gegen eine starke Gegnerin allein,
    der Rest war aber entsprechend weit, weit darunter …

    Und natürlich wieder mal interessant, wie überall das Wob-Sturmproblem umschrieben wurde. Zu viele Chancen ausgelassen, ineffektiv, …

    Ich habe gewartet, ob man sich vielleicht wenn schon nicht von aussen, dann innerhalb des Kaders etwas einfallen lässt.
    Ich weiss, es war zu optimistisch.
    Vielleicht sollte man von den Trainern in der FF-Szene gar nichts mehr erwarten, wenn die besten schon …

    Statt dessen – Wie immer:
    Kessler springt ein, oder ein Elfmeter muss her, oder man hat wenigstens eine Stürmerin auf dem Platz – die ja meist nicht darf, weil sie zu alt oder man mit ihr vielleicht beleidigt ist – die sorgt dann in nur 20 Min für eine Vorlage und ein Stürmertor. Auf 90 Min hochgerechnet …

    Und als ob das nicht bekannt vorkommt. Spiel mir nicht das alte Lied der Wolfsburga.

    Selten läuft ein Fussballspiel so dermassen glasklar, dass man diese Dinge nochmal so einfach und klar aufgezeigt bekommt.
    Wenn man es da nicht erkennt, was erkennt man eigentlich dann überhaupt?

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.
    Die „Chancenauswertung“ ist generell im FF und deshalb auch bei WOB ein großes Manko. Vielleicht auch gut so, denn was hätten wir sonst für Spielergebnisse innerhalb einer Liga !

    Neben O.Petrova war die Bank mit C.Pohlers, N.Maritz,L.Vetterlein,L.Magull, J.Burmeister und A.Blässe besetzt.

    O.Petrova hatte zuletzt im Testspiel gegen Herforder SC letzte Woche ihren letzten Einsatz. Sie macht auf mich allerdings beim Aufwärmen und vom Verhalten her außerhalb des Spielfeldes noch nicht den Eindruck einer guten Integration , was natürlich auch der Sprachproblematik geschuldet sein kann.

    C.Pohlers wird sicherlich in Zukunft weiterhin als „Joker“ ihre Einsatzzeiten bekommen; auf die „Knippserin“ warten wohl nicht nur wir in WOB sehnsüchtig.

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  • FF-Tale sagt:

    @ tpfn: Zu Trainereinfluss auf Starallüren etc. wurde nix geschrieben meinerseits. Mit Detlef oder anderen Nutzern verwechselt? 😉

    @ karl: Wenn Sie schon das Spiel Jena-Frankfurt in Ihrem letzten Satz wiederaufwärmen möchten, dann gestatten Sie doch bitte folgende Ergänzung zu Ihrem Vergleich:

    … Die Cloppenburger Torfrau Wylezek hat sich gestern allerdings NICHT wie die Frankfurterin Schumann in vergleichbarer Situation verhalten. Letztere ließ sich nämlich seinerzeit zu einer Tätlichkiet hinreißen und wurde völlig korrekt von der Schiedsrichterin mit rot vom Platz gestellt. (Ergänzung Ende).

    Angesichts der hier thematisierten Debatte um verteilte Karten und (un)vorbildhaftem Verhalten von Topspielerinnen, ist das ein durchaus erwähnenswerter Nebensatz, oder?

    Ohne diese Ergänzung bestünde ja außerdem auch (ungewollter Weise) die Gefahr, dass Frau Wylezeks Ansehen in diesem Zusammenhang durch einen eher ungenauen Vergleich etwaigen Schaden nimmt.
    Und ansonsten würde Ihr Vergleich ja auch sowieso ein bisschen „unvollständig“ wirken und das wäre ja wahrscheinlich nicht in unser aller Sinn einer möglichst umfassenden(!) und realistischen Wiedergabe historischer Tatsachen. 😉

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