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Saskia Bartusiak fällt mit Innenbandriss aus

Von am 3. Februar 2014 – 13.45 Uhr 5 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt wird mindestens zwei Monate lang auf Innenverteidigerin und Nationalspielerin Saskia Bartusiak verzichten müssen.

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Bartusiak hat sich einen Teilriss des Innenbands im rechten Knie zugezogen und fällt für mindestens acht Wochen aus. Die bereits im FFC-Trainingslager in der Türkei erlittene Verletzung wurde am heutigen Montag nach umfangreichen Untersuchungen durch FFC-Mannschaftsorthopäde Dr. Ingo Tusk in der Klinik Rotes Kreuz in Frankfurt diagnostiziert.

Saskia Bartusiak

Saskia Bartusiak muss eine Zwangspause einlegen © Volker Nagraszus / girlsplay.de

Glück im Unglück
Meniskus und Kreuzband im betroffenen Knie sind glücklicherweise unbeschädigt. „Es ist sehr schade, dass ich der Mannschaft in den ersten Pflichtspielen des neuen Jahres fehlen werde“, so Saskia Bartusiak. „Ich werde alles daransetzen, so schnell wie möglich wieder fit zu sein, um dem Team bei den anstehenden Herausforderungen helfen zu können.“

Bitterer Ausfall
FFC-Trainer Colin Bell bedauert den Ausfall: „Die Diagnose ist bitter für Saskia und ein Schock für uns alle. Nun gilt es, noch enger zusammenzurücken und den Ausfall einer wichtigen Stütze unseres Teams bestmöglich zu kompensieren. Saskia wünschen wir alles erdenklich Gute, eine schnellstmögliche Genesung sowie eine baldige Rückkehr im FFC-Trikot.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • Michele sagt:

    Das ist ein erheblicher Verlust für den FFC! Gut, dass Babett Peter wieder fit ist! Sie wird wohl den Platz neben Kuznik einnehmen. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass Bell auf Garciamendez setzt!

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  • FFFan sagt:

    Ich denke auch, dass jetzt Babett Peter in Frankfurt die Rolle der ‚Abwehrchefin‘ übernehmen wird. Aber auch in der Nationalmannschaft muss jetzt die Viererkette umgebaut werden. Zum Glück bietet der Algarve-Cup Gelegenheit, verschiedene Kombinationen zu testen, gerade auch im Hinblick auf die WM-Qualifikation, denn die Spiele gegen Irland und Slowenien (5. bzw. 10.April) kommen für Bartusiak wahrscheinlich zu früh.

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  • grammofon sagt:

    @FFFan:

    Stimmt. Und ohne Bartusiak werden die Spiele gegen Irland und Slowenien sehr schwer. 😛

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  • Sheldon sagt:

    @Michele: Die Umstellung auf Peter dürfte in Frankfurt vielleicht sogar einfacher sein als gedacht. Denn wen hat sie hinter sich? Desiree Schumann, genau wie damals in Potsdam in vielen Spielen. Da werden, wie beim Duo Schmidt/Bajramaj durchaus noch alte Mechanismen greifen. Und es ist zwar schon etwas länger her, aber auch Kuznik hat neben Peter schon in der Verteidigung gespielt. Vielleicht wird sie mit ihr sicherer werden.

    Fakt ist allerdings: Peter wird gleich ins kalte Wasser geschmissen, nämlich gegen Wolfsburg. Da gilt es gut vorbereitet zu sein!

    Vielleicht wird auch Behringer dann sogar noch defensiver agieren.

    Das Wichtigste beherrscht Babett allerdings wie keine zweite, nämlich das Ordnen einer Abwehr. Zumindest insofern wird sie Saskia durchaus ersetzen können!

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  • dummkopf sagt:

    1. Sehr schön für Bartusiak …
    dass man allgemein wirklich löblich schnell gelernt hat!
    Nach dem FF Krankenakten-Desaster von 2013 scheinen
    sich nun Spezialisten sehr gründlich um solche
    Verletzungen zu kümmern! Man veröffentlicht sogar den
    Arztnamen, was natürlich zusätzlich Motivation erzeugt.
    Grosses Lob!

    2. Natürlich Pech für Bartusiak (und den FFC), gerade
    in einer Phase, wo alles so geschmiert läuft. Trotzdem
    viel weniger dramatisch als ein Kreuzbandriss, den man
    meist für immer spürt. Das hier ist bei ordentlichem
    Umgang schnell vergessen. Viel Glück natürlich dafür.

    3. Mal wieder das besagte Glück für Frau NvD. Wer
    selber nicht erkennt, dass es notwendig ist, sich gut
    vorzubereiten und Alternativen zu haben, den zwingt eben
    manchmal das Schicksal. Man gönnt es ihr doch.
    Schaun wir mal, wie schnell die „Alt-Alternativen“ wie
    zB Peter, Henning, Wensing in Fahrt kommen.
    Aber ich glaube einen Lernfortschritt von Frau NvD und
    eine Konsequenz aus 2011 doch bei der letzten EM erkannt
    zu haben. Es ist immer klug, alle Fans mit im Boot zu
    haben, also ist ein bisschen Ausgleichs-Quote keine
    schlechte Idee:
    Die Chance also für Kemme (oder Elsig?) für die TP-Quote?
    Oder werden die „Allzwecklösungen“ und (Ex?)-Flügelflitzer
    Behringer oder Laudehr jetzt zu Innenverteidigern?
    Das wird sicher interessant.

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