Bayern siegt gegen Prag, Turbine schlägt Malmö

Von am 2. Februar 2014 – 10.26 Uhr 22 Kommentare

Am Samstag war eine ganze Reihe von Teams aus der Frauenfußball-Bundesliga im Testspieleinsatz. Dabei lösten der FC Bayern München, die SGS Essen, der 1. FFC Turbine Potsdam und der MSV Duisburg ihre Aufgaben souverän.

Beim 3:0 (2:0)-Sieg des FC Bayern München gegen Slavia Prag an der Säbener Straße erzielten vor der Pause Sarah Hagen und Neuzugang Eunice Beckmann die Tore, in der zweiten Halbzeit traf Laura Feiersinger, die statt Beckmann nach dem Seitenwechsel mit Hagen das Sturm-Duo bildete.

Taktische Varianten
Personell testete Trainer Thomas Wörle einige Varianten. So kam Leonie Maier auf der Sechserposition anstelle der angeschlagenen Sarah Romert zum Einsatz, Gina Lewandowski agierte als Außenverteidigerin, während Nora Holstad 90 Minuten in der Innenverteidigung spielte.

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Essen ohne Mühe
Die SGS Essen kam bei Zweitligist FSV Gütersloh 2009 in der Tönnies-Arena zu einem ungefährdeten 5:0 (3:0)-Sieg. Sara Doorsoun-Khajeh (18.), Dominique Janssen per Freistoß (21.) und Madeline Gier mit einem Schuss aus vollen Lauf (38.) sorgten schon vor der Pause für klare Verhältnisse. Linda Dallmann (53.) und Geldona Morina per Bogenlampe aus 20 Metern (86.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

Aufstellung SGS Essen:
Berger (46. Närdemann) – Janssen (46. Martini), Dierkes, Freutel (46. Schüller), Gier (46. Morina), Dallmann, Hartmann, Klasen, Ostermeier, Mester, Doorsoun-Khajeh

Potsdam schlägt Malmö
Der 1. FFC Turbine Potsdam gewann auf dem heimischen Kunstrasen am Luftschiffhafen mit 4:1 (1:1) gegen LdB Malmö (FC Rosengård), Steffi Draws, Genoveva Anonma, Asano Nagasato und Jennifer Zietz erzielten die Treffer, für Malmö war die Deutsche Katrin Schmidt zum 0:1 erfolgreich.

Spielszene Bayern München gegen Slavia Prag

Bayern Münchens Gina Lewandowski (li.) feierte gegen Slavia Prag ihr Comeback © FCB Frauenfußball

Duisburg überzeugt in Köln
Der MSV Duisburg kam beim 1. FC Köln zu einem deutlichen 4:1 (3:1)-Sieg. Von Beginn an überzeugte der MSV mit engagiertem, couragiertem Spiel, Neuzugang Kristina „Kike“ Sundov erzielte früh die Führung (9.), Sofia Nati erhöhte bald auf 2:0 (19.).  Dem 1. FC Köln gelang zwar der Anschlusstreffer (22.), doch Nati stellte mit ihrem zweiten Treffer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (29.). In der Schlussphase traf dann noch Laura Luis zum 4:1. „Ich bin rundum zufrieden, 60 Minuten war das richtig guter Fußball“, freute sich Trainer Sven Kahlert.

Aufstellung MSV Duisburg:
Kämper (46. Petersen), Weichelt (60. Wahlen), Silva, Costa, Schenk (66. Tarczynska) Pozerska (60. Debitzki) Müller; Oster, Nati, Vonkova (75. Luis); Šundov (66. Shibata).

Jena gewinnt dank Neuzugang
Der FF USV Jena kam zu einem 3:2-Sieg gegen Zweitligist FFV Leipzig. Der kanadische Neuzugang Christina Julien traf doppelt für den Erstligisten, den dritten Treffer erzielte Carolin Schiewe.

Sindelfingen gewinnt locker
Der VfL Sindelfingen kam zu einem 6:0 (2:0)-Sieg gegen Oberligist FV Vorwärts Faurndau. Die Treffer erzielten Maximiliane Rall, Nicole Loipersberger, Michelle Wörner, Sandra Borowski, Hilal Genc und Anna-Lena Vollmer.

Aufstellung VfL Sindelfingen 1. Halbzeit:
Holder – Grimm, Blöchl, Münz, Enoch – Schmid, Knupfer, Vorbeck, Böhringer – Rall, Loipersberger

Aufstellung VfL Sindelfingen 2. Halbzeit:
Holder (80. Schnüll) – Brösamle (60. Rapp), Hezel, Lopes, Uhl – Wörner, Ballach, Stecinsky. Vidovenyecz – Genc (60. Vollmer), Borowski

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

22 Kommentare »

  • tpfn sagt:

    Ich war am Samstag beim TP-Malmö-Spiel zugegen, HZ1 fand ich von TP nicht so dolle, irgendwie hat TP zZ keinen richtigen Knipser, die Tore machen zumeist nicht die Stürmer. Ada scheint momentan nicht so gut drauf zu sein, beim Hallenpokal hat man sie auch wenig lachen sehen, recht ungewöhnlich für unsere Strahlefrau.

    Toni, die hier immer so gefordert wird, spielt mir persönlich zu eigensinnig, ist aber wenn ihr der Ball dann mal aufgezwungen wird torgefährlicher als manch anderer Stürmer. In HZ2 fand ich dann die eingewechselten Tabbi, Cramer und Nagasato richtig stark, ebenso Andonova (wenn die etwas ergeiziger und flinker wäre..), Wälti ist sowieso immer spitze ebenso Mjelde. Gugga hat mich leider noch nicht abgeholt und Simic bringt konstante Leistungen (mal gut, mal nicht) sie scheint jedoch für TPs Teamgeist enorm wichtig. Cramer’s erste 45min nach ihrer langwierigen Verletzung lassen hoffen, tolle Spielübersicht.

    Anja Mittag hat richtig gut gespielt mit einer Bachmann an ihrer Seite hätte es mit Sicherheit häufiger geklingelt.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Mich würden die beiden Teamaufstellungen von Turbine und dem FC Rosengård interessieren! Ein kurzer Spielbericht würde die Sache abrunden. 🙂

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  • Markus Juchem sagt:

    @Schenschtschina Futbolista: Das würde uns auch interessieren! 😀

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Markus
    War mir schon klar! Bloss, wenn auf der TP-Seite nicht mal eine Spielankündigung steht, was will man dann schon schreiben…
    Das Ergebnis kannte ich auch nur per FB!
    Das Ganze sieht irgendwie nach Geheimniskrämerei aus. 🙁

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  • Miss Marple sagt:

    Geheimniskrämerei bezüglich Testspielen scheint eine Charaktersitik des deutschen Frauenfussballs zu sein.

    Aus diesem Grunde noch einmal ein besonderes Lob für diesen Artikel

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  • tpfn sagt:

    TP-Malmö Testspiel (Aufstellung TP aus meiner Erinnerung)

    1HZ
    Guðbjörg Gunnarsdóttir
    Pauline Bremer
    Alexandra Singer
    Johanna Elsig
    Ada Hegerberg
    Stefanie Draws
    Antonia Göransson
    Maren Mjelde
    Lisa Evans
    Lia Wälti
    Julia Simic

    2HZ
    Ann-Katrin Berger
    Lia Wälti
    Maren Mjelde
    Tabea Kemme
    Stefanie Draws
    Johanna Elsig
    Jennifer Zietz
    Asano Nagasato
    Natasa Andonova
    Genoveva Anonma
    Jennifer Cramer

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  • enthusio sagt:

    Bayer Leverkusen hat sein Testspiel gegen den VfL Bochum auf dem Kunstrasen des Bochumer Nachwuchszentrums klar mit 5:1 gewonnen. Bochum ging dabei schon in der 2. Minute durch Lisa Josten überraschend in Führung und konnte das Spiel eine halbe Stunde ausgeglichen gestalten. Erst kurz vor der Halbzeitpause gelang Leverkusen der Führungstreffer zum 2:1. In der 2. Halbzeit wurde dann der Klassenunterschied deutlich, Leverkusen ließ den Ball gut laufen und hätte noch höher gewinnen können.

    Der Klassenunterschied zwischen 1. und 2. Liga scheint nach den Eindrücken der letzten Testspiele (Essen, Duisburg, Leverkusen) ja gewaltig zu sein.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @tpfn
    Danke, aber wie ich oben bereits schrieb – beide Teamaufstellungen sind interessant, denn erst so ist die Einschätzung des Gegners und damit die Turbinenleistung annähernd möglich. Wie soll man sonst dieses Ergebnis bewerten/einordnen können?

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  • enthusio sagt:

    @SF:

    Ich habe einen Bericht mit der Potsdamer Mannschaftsaufstellung gefunden, leider fehlt die Aufstellung der Schwedinnen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Danke, enthusio, hier waren wenigstens auch einige kommentierende Zeilen zur Spieleinschätzung zu lesen, die mir allerdings nicht so recht gefallen wollten. Alte Mängel, die Sand ins Turbinengetriebe brachten, waren da wieder im Spiel zzgl. eines Gugga-Patzers zum FCR-Führungstreffer.

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  • Render sagt:

    FFSchweden hat auch noch ein paar Zeilen zu Turbine-Malmö
    http://ffschweden.wordpress.com/2014/02/02/testspiele-4/

    Die 1. Hälfte fand ich Rosengard stärker, bei Turbine kamen mal wieder die Pässe nicht an. In der 2. Hälfte mit den kleinen quirligen Spielerinnen vorne (Asanao, Natasha, Genoveva) war Turbine viel besser und spielte auch die ganze Zeit Pressing, Rosengard war müde. Anja und Alexandra Riley fielen mir positiv auf. Und schön wars wieder Fussball draussen in der Sonne zu geniessen 😉

    Bei Rosengard haben gespielt:

    Doris Bacic (Tor)
    3. Amanda Ilestedt
    Anita Asante
    Ebba Wieder
    Sara Mellouk
    Nicoline Sörensen
    19. Katrin Schmidt
    31. Anja Mittag
    14. Therese Sjögran
    5. Alexandra Riley

    An mehr Namen kann ich micht nicht mehr erinnern, hier die Meinung des Rosengard-Trainers:
    http://translate.google.com/translate?hl=de&sl=sv&tl=de&u=http%3A%2F%2Fwww.sydsvenskan.se%2Fsport%2Ffotboll%2Fldb-fc-malmo%2Ffc-rosengard-forlorade-premiarmatchen%2F&sandbox=1

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  • waiiy sagt:

    Also ich fand die 1. HZ bei Turbine nicht so schlecht. Immerhin muss man den Zeitpunkt des Spiels (und damit den Trainingszustand) bedenken – 3 Wochen vor dem nächsten Punktspiel. Insgesamt hat sich in den Spiel schon gezeigt, dass auf beiden Seiten voll zu Werke gegangen und auch keine Spielerin geschont wurde.

    Anders als Turbine, das alle Wechsel in der Pause vorgenommen hatte, hat Rosengard nach und nach in der 2. HZ gewechselt. Dadurch hatten die frischen Offensivkräfte aus Potsdam schon leichteres Spiel zu Beginn der 2. HZ.

    In der 2. HZ wechselte Wälti auf die 10-er Position. Cramer kam links ins Mittelfeld, dahinter spielte dann Kemme für Singer (Singer gefällt mir auf der rechten Abwehrseite deutlich besser als in diesem Spiel auf links). Bremer wurde auf rechts von Zietz ersetzt.

    Vorn im Sturm zeigte sich, dass frische, quirlige Kräfte diesmal Vorteile hatten. Auf Hegerberg hatte sich die körperlich robuste Abwehr gut eingestellt.

    Göransson merkt man an, dass sie auf der einen Seite alles besonders gut machen will, weil sie wieder in die erste Elf will und zum anderen besonders kritisch von Schröder gesehen wird (weil er wahrscheinlich besonders viel von ihr erwartet). Sie spielt mir seit der Sommerpause immer etwas verkrampft, wenn sie ihre Chance erhält.

    Bei Zietz merkt man, wie sie mit wenigen Worten das Spiel der Mannschaft unglaublich beruhigen kann. Da hat sie deutliche Vorteile gegenüber Draws, Elsig und Simic, die das eigentlich von den Stammkräften machen sollten. Aber man merkt Zietz auch an, dass sie langsamer wird.

    So sehr sehe ich das Gegentor nicht als „Klops“. Immerhin haben mindestens 3 Abwehrspielerinnen gepennt, weil genau so viele Spielerinnen von Rosenborg nebeneinander frei standen und sich praktisch aussuchen konnten, wer das Tor macht.

    Besonders gut hat mir wieder Elsig gefallen, die mittlerweile auch eine super Übersicht und ein klasse Stellungsspiel hat. Und sie entwickelt langsam auch das Gefühl, wieviel Körpereinsatz richtig ist, dass man zwar foult, aber nicht gleich eine gelbe Karte kassiert. Das ist bei einer Dreier-Abwehrkette, die hinter ihr steht und ohne zweiten Sechser besonders wichtig. Da merkt man auch, dass das Zusammenspiel zur hinter ihr spielenden Draws immer stärker wird.

    Insgesamt ein ordentliches Spiel, bei dem sicher nicht alles geklappt hat, bei dem man aber auch einen Gegner gehabt hat, der durchaus in der Lage ist, die Aktionen empfindlich zu stören und auch selbst sehr gefährlich zu werden. Das sollte man immer beachten, wenn man die Leistung beurteilt.

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  • dummkopf sagt:

    @sf
    Ich weiss nicht, ob dir das nicht doch ein bisschen gefallen könnte?
    In der Vorbereitung ist immer jedes Gegentor und jeder Fehler gut! Viel besser, man kann da schon Erkenntnisse gewinnen und Konsequenzen ziehen, als wenn man das erst in den Rundenspielen bemerkt.
    Auch hier scheint mir nämlich – trotz gemeinsamer Sprache – die Verbindung zwischen BS und Berger/Sarholz? irgendwie manchmal nur suboptimal zu funktionieren.

    Um einen Wechsel im Tor vorzubereiten, würde man jedenfalls genauso vorgehen, wie der Trainer es bisher getan hat, und da wäre es natürlich äusserst bitter, man bemerkt Schwachpunkte bei der neuen „Nr1“ erst im Laufe der ersten Punktspiele.

    Natürlich macht ein erfahrener Trainer seine Torhüter- Entscheidung nicht massgeblich an einer einzigen Szene fest, aber er kann das Bild weiter abrunden.
    Und ausserdem ist es auch wichtig zu wissen, wie eine TW mit eigenen Fehlern umgeht.

    Dabei darf man aber auch nicht vergessen, dass nicht jeder Beobachter jede Situation immer richtig einschätzt. Besser, man fragt erst andere (wie zb tpfn) ob sie das aus ihrer Sicht auch bestätigen können.

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  • dummkopf sagt:

    @sf
    Wobei mir gerade wenn ich über Kommuniktion rede, auch wieder Doorsun einfällt. Wollte dich schon immer mal fragen, ob du nicht damals gesagt hast, Doorsun spielte nicht mehr, nachdem sie ihren Wechsel bekanntgegeben hatte.
    Oder spielte sie erst nicht mehr, (und wenn, warum?) und hat deshalb und dann erst gewechselt?

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  • FF-Tale sagt:

    Zitat enthusio: „… Der Klassenunterschied zwischen 1. und 2. Liga scheint nach den Eindrücken der letzten Testspiele (Essen, Duisburg, Leverkusen) ja gewaltig zu sein.“

    Grundsätzlich ja, aber in der 2. Liga sind (gerade im Winter) die trainingsfreien Zeiten länger als in der BuLi, das individuelle (Konditions-)Programm von BuLi-Spielerinnen ist auch in den spielfreien Zeiten viel konstanter und bleibt natürlich (meistens) auch ohnehin auf einem viel höheren Pegel etc. – das wirkt sich alles auf die momentane Verfassung einer Zweitliga-Mannschaft aus, deshalb können die aktuellen (Winter-)Ergebnisse in ihrer Höhe aus Sicht einiger Zweitligisten bestimmt auch etwas relativiert werden.

    Die Sommerfahrpläne der Erst- und Zweitligisten sind in puncto der tatsächlichen Leistungsbeurteilung/-vergleichbarkeit ja immer irgendwie aussagekräftiger als die Wintertests in der (kürzeren) Rückrundenvorbereitung).
    Der einzige echte Hauptnutzen von Wintertests ist ja sowieso, dass die FF-Anhänger nicht bis Ende Februar (gefühlt bis Sanktnimmerleinstag!) warten müssen und bis dahin in der heimischen Bude vor Langeweile und unaushaltbarer Erwartung zugrunde gehen. 😉

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Den Trainingszustand bei Turbine sehe ich völlig anders als waiiy, da durch die Hallenturniere inkl. dem Freiluftspiel gegen Bröndby (7:1) genug Physis aufgebaut wurde und man im Saft steht. Auch was die Spielpraxis anbelangt, ist man sicher schon sehr weit.
    Das gute Einstellen der Gegnerschaft auf Ada gelingt zunehmend immer mehr Teams, ganz deutlich im OL-Rückspiel! Dennoch bleibt sie immer gefährlich und bindet Gegenspieler oder sie „rutscht“ durch und macht eine Bude.

    Zu Doorsoun weiß ich jetzt nicht, was der Anlaß ist, diese ins Spiel zu bringen… Hier habe ich lediglich meine Vermutung geäußert, dass sie verbal mit Schröder über Kreuz lag und damit keine guten Karten mehr besaß. Andere Spielerinnen sind da lockerer und souveräner, mal die 2. Hegerberg ausgenommen. Kritik aus Schröders Mund zeigt ja auch bei Toni nachhaltige Effekte, wie oben richtig geschrieben wurde.

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  • dummkopf sagt:

    Einige der üblichen „Verdächtigen“ haben bei der Bewertung auch wieder etwas weiter ausgeholt und den Stand der Vorbereitung als wesentliches Einstufungsmerkmal für diese Partie/n angeführt. Dem ist nur noch hinzuzufügen, dass die Saison in Schweden in 2,5 Monaten erst beginnt.
    Die Mannschaften haben uns also hier meist den Gefallen getan, die logischen Erwartungen zu bestätigen.
    Sehr passend finde ich auch die Beobachtung, dass insbesondere die quirligeren Spielerinnen bei TP in Hz2 stark ausgesehen haben.
    Auch wenn einige das nun langweilig finden (es gibt ja hoffentlich auch Gelegenheitsleser) ist es wieder auch das Thema, waren die einen besser, oder die anderen schlechter.
    Dass Malmö konditionell stärker abbaut, war klar. Das merkt man vor allem -> an der Spritzigkeit.
    Was wieder vor allem den quirligen Gegenspielerinnen zu Gute kommt.
    Das wäre also wieder ein schönes Beispiel wo die „Steigerung“ von TP wohl am ehesten mit dem Nachlassen des Gegners zu erklären wäre.

    @sf
    Doorsun fällt mir gerade wieder ein, weil ich anlässlich der „Kommunikationsprobleme“ die Person BS in der Hinsicht gerne besser verstehen würde. Auch in diesen Kommentaren hier wurde ja wieder (wie immer wieder und wieder) der emotionale Zustand einzelner TP Spielerinnen bedauert (hier jetzt konkret Göransson und Hegerberg), und immer deutet vieles auf -sorry, neutral beobachtet ist das aber für mich so- die Ursache Trainer hin.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @dummkopf
    Man kann sicherlich endlose Diskussionen über Trainer-Spielerinnen-Verhältnisse bzw. den Umgang führen, aber man sollte die Gewißheit akzeptieren, dass sich dadurch nichts ändern wird!
    Gerade ein Urgestein wie Schröder mit seiner elendlangen Erfolgsliste hat doch jederzeit das Argument dafür, das er scheinbar nicht so vieles falsch macht. Und jede Spielerin, die ein Stückchen am Erfolg teilhaben will, sollte sich darüber im Klaren sein, wie der Weg dahin aussieht und das keine Geschenke verteilt, Zugeständnisse gemacht werden. Gerade Schröder steht für eine Gleichbehandlung aller Teammitglieder. Wer sich nicht anpasst, ein- bzw. unterordnet, wird es sehr bald zu spüren bekommen. Jede langjährige BL-Spielerin sollte einschätzen können, welche Typen von Trainern da an der Seitenlinie ihr „Unwesen“ treiben. Gerade auch Doorsoun sollte da nicht entgangen sein, welchen Trainertyp Schröder verkörpert, und wenn man dann doch dahin wechselt, sollte man nicht urplötzlich böse erwachen, sondern den Erfolg vor Augen haben und sich durchbeißen.
    Toni wird sich vermutlich einige kritische Traineransagen mehr zu Herzen nehmen als das z.B. JoJo oder Sici täten bzw. tun.
    Sie sollte sich sowas wie eine kugelsichere Weste zulegen und weniger Gedanken über diese oder jene Traineraussge bzw. den Ton dazu machen. Sie kommt im Team sehr gut an, hat die Fans auf ihrer Seite und damit eigentlich absolute Voraussetzung ihre bestmögliche Leistung auf den Rasen zu bringen!

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  • grammofon sagt:

    Anja Mittag und ihre Kolleginnen werden sich eventuell demnächst auf eine neue Herausforderung einstellen müssen. Die schwedische Konkurrenz rüstet auf und will zukünftig Drohnen einsetzen. 🙂

    http://www.pnn.de/sport/824848/

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Sowas sollte eigentliche eine 1.April-Meldung sein! 😉
    Zumindest werden die Angesprochenen sich kaum beeindruckt zeigen, zumal mindestens 1 Jahr drohnenfrei noch vor denen liegt.

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  • Detlef sagt:

    Ich war auch beim Testspiel, und kann die Beobachtungen von waiiy nur teilweise bestätigen!!!
    TURBINE begann nervös, zT sogar etwas nachlässig!!!
    Viele Aktionen kamen mir recht Alibimäßig vor, ohne richtigen Einsatzwillen!!! 🙁

    Der Rückstand stachelte unsere Mädels dannn aber richtig an, denn eins wollten sie ganz sicher nicht, nämlich verlieren!!!
    Die Kombinationen, die in der Halle noch so traumhaft funktionierten, blieben auf dem Großfeld leider Mangelware!!!
    Der Gegner war natürlich auch keine „Hustensafttruppe“, den man mal soeben nebenbei auseinandernimmt!!! 😉
    Vom Topgegner, den Schröder nach dem Spiel gesehen haben will, ist Malmö aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch weit entfernt!!!
    Am Anfang waren die Südschwedinnen noch hoch motiviert, aber mit der Zeit wurden sie immer ängstlicher und vorsichtiger!!!
    Das erklärt auch den Leistungssprung der TURBINEN in Hälfte Zwei!!!
    Da hatten sie das Spielfeld fast für sich allein, und Malmö fand in der Offensive kaum noch statt!!!

    Potsdam hat vor allem in Hälfte Eins seine Chancen erneut nicht gut genutzt!!! 🙁
    Vor allem ADA fehlt es hier noch an Kaltschnäuzigkeit, und Schröder trauerte noch nach der Begegnung den leichtfertig vergebenen Möglichkeiten nach!!!
    Aber ich traue der jungen Norwegerin durchaus zu, daß sie ihre Quote weiter verbessern wird!!! 🙂
    Sie erarbeitet sich zumindest diese Chancen schon recht gut, nun muß der zweite Schritt folgen!!!

    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Vorbereitung war dieses Testspiel jedenfalls sehr aussagekräftig, woran man bis zum 23. Februar noch arbeiten muß!!!
    Ich fand die Leistungen von ALEX zB besser als die von TABBI und JENNY CRAMER!!!
    Da wird es noch einen interessanten Wettbewerb um die Stammplätze geben!!!

    Das trifft auch auf die Offensive zu, wo die Reservistinnen schon mal gezeigt haben, daß sie den Stammkräften ordentlich einheizen können!!!
    Gleiches trifft auch auf unsere Torhüterinnen zu, wo KABA sehr deutlich zeigte, daß sie sich mit der Nummer Zwei ganz gewiß nicht abfinden wird!!! 😉

    Der gesunde Konkurrenzkampf im Team wird dafür sorgen, daß die TURBINEN ihre Ziele in Meisterschaft und CL erreichen werden!!! 🙂

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  • fisch sagt:

    @ waiiy
    Bezüglich Deiner Aussage, Alex Singer besser auf die rechte Seite, stimme ich Dir voll zu. Ihr letztes Klassespiel als souveräne Rechtsverteidigerin gegen Essen machte Sie zur „Player(in) of the match“. Sie hat mich damals Bianca Schmidt total vergessen lassen. Dieses gewichtige Potential nicht zu nutzen, halte ich für fahrlässig, wie gesagt, in Alex’s Form vom 21.12.
    Sonst kann ich nichts weiter beitragen, weil ich leider nicht dabei sein konnte.

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